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Künstliche Intelligenz

Neue Filme und Serien bei Netflix, Disney+ und Amazon Prime im Mai 2026


Im Mai starten wieder allerlei Highlights bei den großen Streaming-Anbietern. Dazu zählen in diesem Monat unter anderem die Noir-Superheldenserie „Spider-Noir“ sowie die Mystery-Serie „The Boroughs“.

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Mit „The Boroughs“ startet am 21. Mai 2026 bei Netflix eine ungewöhnliche Mystery-Serie, die das Erfolgsrezept der Duffer Brothers in ein neues Umfeld verlegt. Matt und Ross Duffer sind vor allem für die erfolgreiche SciFi-Horrorserie „Stranger Things“ bekannt, in der es eine Gruppe Kinder mit bedrohlichen Aliens zu tun bekommt. Im Zentrum von „The Boroughs“ steht eine scheinbar idyllische Seniorenresidenz in der Wüste von New Mexico, deren ruhiger Alltag durch eine übernatürliche Bedrohung erschüttert wird.

Eine Gruppe älterer Bewohner, darunter ein trauernder Neuzugang, entdeckt Hinweise auf eine alienartige Präsenz, die ihnen buchstäblich die Zeit zu stehlen droht, und sieht sich gezwungen, selbst aktiv zu werden. Zu der tatkräftigen, investigativen Seniorengruppe, die von einem hochkarätigen Ensemble gespielt wird, gehören unter anderem Jack (Bill Pullman), Renee (Geena Davis), Art (Clarke Peters), Sam (Alfred Molina), Judy (Alfre Woodard) und Wally (Denis O’Hare).

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Trailer zu „The Boroughs“

Bei Amazon Prime Video startet am 27. Mai 2026 die stilistisch ausgefallene Superheldenserie „Spider-Noir“ mit Nicolas Cage in der Hauptrolle. „Spider-Noir“ hebt sich optisch und atmosphärisch bewusst deutlich von anderen, klassischen Marvel-Adaptionen ab und erzählt eine besondere „Spider-Man“-Geschichte im New York der 1930er-Jahre. Die Handlung folgt dem gealterten Privatdetektiv Ben Reilly (Nicolas Cage), der ein tristes Leben führt und von seiner Vergangenheit als maskierter Rächer eingeholt wird. Als ein besonders brisanter Fall Bens Weg kreuzt, wird er gezwungen, erneut in die Rolle des „Spider“ zu schlüpfen und sich nicht nur mit Verbrechen, sondern auch mit Schuldgefühlen, düsteren Erinnerungen und seiner eigenen Identität auseinanderzusetzen.

Die Serie kombiniert Elemente des Film Noir mit einer ebenso spannenden wie rauen Superhelden-Mythologie und wird sowohl in Schwarz-Weiß als auch in Farbe veröffentlicht, was als Hommage an das klassische Kino gedacht ist. Nicolas Cage ist in „Spider-Noir“ erstmals physisch im Marvel-Universum zu sehen, nachdem er der Originalversion des Animationsfilms „Spider-Man: Into the Spider-Verse“ bereits seine Stimme geliehen hatte.

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Trailer zu „Spider-Noir“

Am 7. Mai 2026 erscheint bei Disney+ der Film „Send Help“, eine Mischung aus Survival-Thriller und Drama, angereichert mit einer Prise schwarzem Humor. Im Zentrum der Geschichte stehen zwei gegensätzliche Charaktere, die Angestellte Linda Liddle (Rachel McAdams) und ihr überheblicher Chef Bradley Preston (Dylan O’Brien), die nach einem Flugzeugabsturz die einzigen Überlebenden sind und auf einer einsamen Insel landen. Da sich die beiden schon vor der Katastrophe nicht besonders gut leiden konnten, führt die lebensbedrohliche Situation auf der Insel zu dramatischen und teilweise morbiden Spannungen zwischen Linda und Bradley.

Während Linda sich als überraschend kompetent in Sachen Survival erweist, versucht Bradley weiterhin seine Machtposition auszuspielen. Um zu überleben, müsste das Duo eigentlich, wenn auch widerwillig, zusammenarbeiten und sich um Nahrung, eine geschützte Unterkunft sowie eine Möglichkeit von der Insel zu entkommen kümmern. Trotz der gefährlichen Umstände entwickelt sich die Dynamik zwischen Linda und Bradley jedoch zunehmend in eine manipulative und bedrohliche Richtung.

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Trailer zu „Send Help“

Die folgende Tabelle zeigt alle neuen Filme und Serien, die im Mai bei Netflix, Disney+ und Amazon Prime Video erscheinen und im Abopreis inbegriffen sind. Titel, die bei Amazon ausschließlich zum Einzelkauf oder zum Leihen verfügbar werden, sind nicht angegeben.

Disney+ Release
Filme
Bridesmaids 01.05.
Shaun of the Dead 01.05.
Send Help 07.05.
The Punisher: One Last Kill 13.05.
Miraculous World: Tokio, Stellar Force 13.05.
Lisa Ann Walter: It was an Accident 15.05.
Wilsberg – Mit allen Wassern gewaschen 20.05.
Wilsberg – Phantomtod 20.05.
Marvels Spidey und Iron Man: Avengers, sammeln! 20.05.
Familie Bundschuh – Wir machen Camping 20.05.
Helen Dorn – Schwarzes Herz 20.05.
The Comeback Trail 27.05.
Serien
Grey’s Anatomy: Staffel 22 06.05.
Amsterdam Central: Alltag am Mega-Bahnhof: Staffel 1 06.05.
Stanley Tucci in Italien: Staffel 2 12.05.
Miraculous – Geschichten von Ladybug und Cat Noir: Staffel 6 13.05.
Rivals: Staffel 2 15.05.
Welcome to Wrexham: Staffel 5 15.05.
Bluey Kurzgeschichten 20.05.
9-1-1: Nashville: Staffel 1 20.05.
Borders: Staffel 1 20.05.
Dr. Nice: Staffel 4 20.05.
Hidden Agenda: Staffel 1 20.05.
Ritter Rost: Staffel 1 20.05.
PUSH: Staffel 1 20.05.
Riding in Darkness: Staffel 1 20.05.
Weiss & Morales: Staffel 1 20.05.
Dorohedoro: Staffel 1+2 22.05.
Abbott Elementary: Staffel 5 27.05.
Das Stanford-Prison-Experiment: Was geschah wirklich?: Staffel 1 27.05.
Micky & Ich: Staffel 4 27.05.
Watzmann ermittelt: Staffel 1 27.05.
Deli Boys: Staffel 2 28.05.
Dragon Ball Super: Staffel 1 31.05.
Amazon Release
Filme
Under The Stars 01.05.
The Boogeyman (2023) 01.05.
Feste & Freunde – Ein Hoch auf uns! 02.05.
PAW Patrol: Der Kinofilm 02.05.
Sonne und Beton 03.05.
Home Sweet Home: Rebirth 03.05.
Never Let Go 03.05.
Daddy’s Home: Ein Vater zu viel 04.05.
Daddy’s Home 2 04.05.
Azrael – Angel of Death 07.05.
Predators 07.05.
Charlie und die Schokoladenfabrik 07.05.
Niko – Reise zu den Polarlichtern 07.05.
Rubikon 07.05.
Prey (2022) 07.05.
Mumien: Ein total verwickeltes Abenteuer 07.05.
No Place to be Single 08.05.
Der Spion von Nebenan 08.05.
A Quiet Place 1+2 09.05.
The Killer Whale 09.05.
The Day After Tomorrow 10.05.
The Crow 10.05.
Robot Dreams 10.05.
Die Braut, die sich nicht traut 12.05.
Barbie 12.05.
Godzilla: King of The Monsters 14.05.
Transformers 14.05.
Transformers: Ära Des Untergangs 14.05.
Transformers: The Last Knight 14.05.
Transformers – Die Rache 14.05.
Bumblebee 14.05.
Godzilla vs. Kong 14.05.
Kong: Skull Island 14.05.
Not Without Hope 15.05.
Bad Times At The El Royale 15.05.
Weekend In Taipei 16.05.
Mad Max: Fury Road 16.05.
Last Contact 17.05.
Braveheart 17.05.
Die nackte Kanone 1-3 18.05.
Ganzer Halber Bruder 18.05.
Meg 2: Die Tiefe 18.05.
Tom Clancy’s Jack Ryan: Ghost War 20.05.
Eragon 20.05.
Kyle Larson vs. The Double 21.05.
The Other Woman (2014) 21.05.
Inception 21.05.
First Shift 23.05.
Die Schule Der Magischen Tiere 3 24.05.
Dragonkeeper 24.05.
House Party 24.05.
Türkisch für Anfänger 26.05.
Sunny 28.05.
Top Gun: Maverick 28.05.
Top Gun 28.05.
Die wilden Mäuse 28.05.
Influencers 29.05.
Idiocracy 30.05.
Twilight Of The Warriors: Walled In 30.05.
Manta Manta – Zwoter Teil 31.05.
NBA Playoffs Mai
Serien
Das Glashaus: Staffel 1 01.05.
Citadel: Staffel 2 06.05.
Good Omens: Staffel 3 13.05.
Off Campus: Staffel 1 13.05.
LOL: Last One Laughing: Staffel 7 14.05.
So ist das nicht: Staffel 1 15.05.
61st Academy of Country Music Awards: Staffel 5 18.05.
Spider-Noir: Staffel 1 27.05.
Netflix Release
Filme
Meine geliebte Señorita 01.05.
Der Schwiegersohn 01.05.
Swapped – Getauscht 01.05.
Trauzeugen 01.05.
Sonne und Beton 03.05.
Mädchen Mädchen 04.05.
Funny AF with Kevin Hart 05.05.
Countdown: Rousey vs. Carano 06.05.
My Dearest Assassin 07.05.
USA 94: Brasiliens Rückkehr an die Spitze 07.05.
Das Glück hat acht Arme 08.05.
The Roast of Kevin Hart 11.05.
Untold UK: Jamie Vardy 12.05.
Marty, Life Is Short 12.05.
Der Bus: Die Revolte der Les Bleus 13.05.
The Crash: Wenn junge Liebe toxisch wird 15.05.
Ronda Rousey vs. Gina Carano 17.05.
Wanda Sykes: Legacy 19.05.
Untold UK: Liverpool’s Miracle of Istanbul 19.05.
James. 21.05.
Ladies First 22.05.
Untold UK: Vinnie Jones 26.05.
Gladiator II 28.05.
Rafa 29.05.
AFI Life Achievement Award: A Tribute to Eddie Murphy 31.05.
Serien
Glory 01.05.
Dr. Seuss: Horton!: Staffel 2 04.05.
The Handmaid’s Tale Staffel 1-6 06.05.
Worst Ex Ever: Staffel 2 06.05.
Love is Blind: Poland 06.05.
Der Kastanienmann: Versteckspiel 07.05.
Legends 07.05.
Danke – Nächster!: Staffel 3 08.05.
My Royal Nemesis 08.05.
Pop Culture Jeopardy! 11.05.
Devil May Cry: Staffel 2 12.05.
Can a Song Save Your Life? 13.05.
Perfect Match: Staffel 4 13.05.
Between Father and Son 13.05.
Gockel: Staffel 2 13.05.
Nemesis 14.05.
Soul Mate 14.05.
Berlin und die Dame mit dem Hermelin 15.05.
The Wonderfools 15.05.
Emergency Room: Die Notaufnahme Staffel 1-15 15.05.
Carísima 20.05.
The Boroughs 21.05.
Mating Season 22.05.
My 2 Cents 27.05.
Achtsam Morden: Staffel 2 28.05.
The Four Seasons: Staffel 2 28.05.
Brasilien 70: Der dritte WM-Stern 29.05.
Calabasas Confidential 29.05.

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(sem)



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YouTube weitet Direktnachrichten aus | heise online


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YouTube bringt seine Direktnachrichten in weitere Länder. Nutzer in den USA, Großbritannien, Brasilien und Singapur können Videos nun ebenfalls direkt in der App teilen und sich darüber unterhalten, teilte YouTube am Mittwoch mit. In Deutschland wird die Funktion bereits seit März getestet, sie ist aber weiterhin nicht für alle User verfügbar.

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Über ein neues Nachrichten-Symbol in der YouTube-App verschicken Nutzer eine Einladung an andere Nutzer. Nimmt das Gegenüber an, lassen sich Videos, Shorts und Livestreams teilen und in Echtzeit kommentieren, heißt es in einem Blog-Eintrag von YouTube. Die Funktion gilt offiziell als Experiment und steht damit nicht automatisch allen Nutzern in den freigeschalteten Ländern zur Verfügung.

Die Direktnachrichten stehen ausschließlich Volljährigen zur Verfügung. Wer mitchatten will, braucht ein Google-Konto mit verifiziertem Alter und einen eigenen YouTube-Kanal. Für Brand-Accounts ist die Funktion gesperrt. Nachrichten können laut YouTube auf Verstöße gegen die Community-Richtlinien geprüft werden.

In Deutschland läuft das Chat-Experiment bereits, nachdem YouTube die Funktion im November 2025 zunächst in Irland und Polen freigeschaltet hatte. Im März folgten gut 30 weitere europäische Länder, darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz. Die vollständige Länderliste führt YouTube auf einer Support-Seite auf.

Für YouTube ist es der zweite Anlauf: 2017 hatte die Plattform schon einmal eine Chat-Funktion in der App eingeführt, die aber 2019 wieder eingestellt wurde. Als Begründung nannte das Unternehmen damals, sich auf öffentliche Kommentare konzentrieren zu wollen.

Zum Neustart erklärte YouTube nun, Direktnachrichten gehörten zu den am häufigsten gewünschten Funktionen. Wer bisher ein Video empfehlen wollte, kopierte den Link in WhatsApp oder einen anderen Messenger und verließ damit die App. Das Teilen samt Diskussion soll künftig an einem Ort stattfinden – auf YouTube selbst.

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Erst am Donnerstag hat Google die Preise für YouTube Premium in Deutschland erheblich angezogen. Das werbefreie Einzelabo kostet künftig 15 statt 13 Euro pro Monat. Beim Familienabo verlangt Google sogar 4 Euro mehr und hebt den Preis von 24 auf 28 Euro an. Auch der vergünstigte Studententarif und das abgespeckte Premium Lite werden teurer. Es ist die erste Preiserhöhung für YouTube Premium in Deutschland seit 2023.

Bestandskunden sollen mindestens 30 Tage vor der Erhöhung benachrichtigt werden. Der neue Preis gilt erst ab dem darauffolgenden Abrechnungszeitraum.


(dahe)



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Asahi Linux warnt vor Upgrade auf macOS 27 „Golden Gate“


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Nutzer des auf Apple Silicon speziell angepassten Asahi Linux sollen davon absehen, auf die Vorschau-Version von macOS 27 „Golden Gate“ zu aktualisieren. Davor warnt das Projekt eindringlich.

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Etwa im sozialen Netz Mastodon schreibt das Asahi-Projekt in einer „Öffentlichen Bekanntmachung“ (PSA, Public Service Announcement), dass Nutzerinnen und Nutzer keinesfalls auf macOS 27 upgraden sollen. Als Erklärung nennt das Projekt, dass Apple darin geändert hat, wie der Boot Picker und die Startup-Disk-Apps gültige Bootlaufwerke von Betriebssystemen erkennen. Wer diese Tools aus macOS 27 nutzt, sieht darin keine Asahi-Linux-Partitionen mehr. Das sehe man als Bug an und habe das auch Apple als Bugreport (FB22994760) gemeldet.

Wer bereits auf die Beta des Mac-Betriebssystems aktualisiert und bemerkt hat, dass die Asahi-Linux-Partition verschwunden ist, müsse jedoch keine Angst haben. Die Asahi-Partition ist noch da und es sind auch keine Daten verloren gegangen.

Wer eine sekundäre Installation von macOS 26 oder älter hat, solle die als Standard-Startlaufwerk setzen, erklärt das Asahi-Projekt. Das stelle den Zugriff auf Asahi Linux wieder her. Beim Boot Picker für Apple Silicon handelt es sich um eine vollwertige macOS-App, die in der Wiederherstellungsumgebung des Standard-Startlaufwerks ausgeführt wird. Daher hänge ihr Verhalten von der macOS-Version des Standard-Startlaufwerks ab.

Wer darauf bestehe, macOS 27 zum jetzigen Zeitpunkt auszuprobieren, solle sicherstellen, eine sekundäre Installation von macOS 26 vorliegen zu haben. Oder macOS 27 auf ein sekundäres Laufwerk installieren. „Wir geben Nutzerinnen und Nutzern keine Unterstützung, die die Beta von macOS 27 installiert haben, ohne Notfall- oder Rollback-Pläne erstellt zu haben, also etwa sichergestellt haben, dass zumindest eine stabile macOS-Version installiert ist“, schreibt das Asahi-Projekt.

Derweil haben die Entwickler den Asahi-Installer angepasst, sodass er nicht unter macOS 27 läuft. Die Änderung soll bestehen bleiben, bis klar ist, was da vor sich geht. Der Installer zeigt eine Nachricht an, die das erörtert, und beendet sich dann, wenn er unter der macOS-27-Beta gestartet wird.

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Apple hat die macOS-27-Beta „Golden Gate“ auf der WWDC-Entwicklerkonferenz am Anfang der Woche vorgestellt. Es handelt sich um eine Beta-Version für Developer – den Status kann man jedoch einfach und ohne Kostennote erhalten.


(dmk)



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Künstliche Intelligenz

Dieses KI-Gadget musst du selbst ankurbeln: Was die Macher damit zeigen wollen


Wenn von Künstlicher Intelligenz die Rede ist, folgen darauf oft Bilder von großen Rechenzentren in den Köpfen der Menschen. Der Unmut über KI-Datenzentren hat sich in den vergangenen Monaten immer weiter ausgebreitet, weil die Datenzentren enorm viel Strom verbrauchen und sogar ihre Umgebung aufheizen können. Dass KI aber auch ganz anders geht, beweist jetzt das Team von Squeeze Labs.

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Ihr Werk trägt den passenden Namen „CrankGPT“, also „KurbelGPT“. Von außen sieht das KI-Gadget wie eine rote Box mit einer großen Kurbel aus. Im Inneren steckt aber ausreichend Technik, um Künstliche Intelligenz lokal und ohne hohen Stromverbrauch betreiben zu können. Dafür setzen die Bastler auf einen Raspberry Pi 5 und einen Kurbelgenerator, der 20 Watt produzieren kann. Eigentlich wird der Generator genutzt, um in der Not Geräte per USB mit Muskelkraft zu laden.

Sobald die Kurbel gedreht wird, schaltet sich der verbaute Raspberry Pi an. Laut den Tüftlern war es deshalb enorm wichtig, ein schnell ladendes Betriebssystem zu wählen. Sonst müsste man minutenlang kurbeln, bevor etwas passiert. Ihre Wahl fiel auf DietPi, eine minimalistische Debian-Version. Dadurch startet Linux in weniger als drei Sekunden.

Der komplette Startvorgang dauert dabei etwa 30 Sekunden. Es dauert etwa zehn bis 15 Sekunden, bis der Raspberry Pi komplett gestartet ist. Dazu kommen die erwähnten drei Sekunden für Linux sowie zehn bis fünfzehn Sekunden, in denen das Modell geladen wird. Danach können der KI Fragen gestellt werden. CrankGPT ist sogar in der Lage, Sprache zu übersetzen. Die Spracherkennung erfolgt über Moonshine ASR, während die Sprache selbst durch ein KI-Modell verarbeitet wird. Die Antwort der KI wird schließlich über Piper von Text in Sprache umgewandelt.

Für die KI haben die Bastler mehrere Modelle getestet, die zuverlässig funktionieren. Darunter fallen Liquid AI LFM 2 in den Varianten mit 350 Millionen und 1,2 Milliarden Parametern sowie Gemma 3 mit einer Milliarde Parametern. Alle können schnelle Antworten ohne große Latenzen hervorbringen, obwohl die Hardware nicht gerade vor Performance strotzt. Andere Modelle wie Qwen 3.5 2B konnten nur einstellige Token pro Sekunde generieren – zu langsam für Antworten, die in Echtzeit erfolgen sollen.

Zu ihrem Werk schreiben die Bastler:: „Auch wenn es aktuell nicht praktikabel ist, ausgeklügelte KI-Arbeitslasten auf einem Raspberry Pi laufen zu lassen, deutet unsere Arbeit darauf hin, dass es eine komplette Klasse von unentdeckten KI-Anwendungen gibt, die lokal laufen können, ohne dabei große Mengen Energie zu verbrauchen. Und weil Modelle immer kleiner und effizienter werden, werden sie irgendwann nicht mehr nur auf dem aktuellen iPhone laufen, sondern auch auf kleinerer und deutlich günstigerer Hardware“.

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Dieser Beitrag ist zuerst auf t3n.de erschienen.


(jle)



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