Online Marketing & SEO
OWM-Studie: So stark verändert Agentic AI das Marketing
Agentic AI gilt als die Zukunftstechnologie im Marketing
Marketing und Generative Künstliche Intelligenz sind mittlerweile untrennbar verbunden. Jetzt rücken Agentic-AI-Systeme als nächste Entwicklungsstufe immer stärker in den Fokus, wie eine aktuelle Studie zeigt. Sie verändern das Marketing grundlegend – auch im kreativen Bereich.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Mehr als 70 Prozent der befragten OWM-Mitglieder greifen auf die Hilfe von Generativer KI (GenAI) zurück,
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Legendary Mirko: Mit dieser True-Crime-Parodie wirbt Lidl für sein Bonussystem
Der „Punkte Lord§ statt der „Dunkle Lord“: Lidl zeigt Humor
Luxusautos, Privatjets, Jachten – und dann wohnt er auch noch in einem Schloss. Als junger Schnösel macht man sich damit verdächtig. Doch „Legendary Mirko“ hat keinen Dreck am Stecken, wie man vermuten würde. Für den Reichtum des Social-Media-Stars gibt es einen einfachen Grund, wie Lidl in seinem neuen Werbefilm enthüllt.
Zu teuer, zu wenig nachhaltig, zu unflexibel – immer mehr Handelsunternehmen wenden sich vom traditionellen Werbeprospekt ab und verlagern die Angebotskommunikation stattdessen auf digitale Kanäle. Zwar setzt Lidl anders als etwa Rewe nach wie vor auf gedruckte Werbeprospekte. Doch wie alle großen Lebensmittelhändler arbeitet auch der Discounter aus der Schwarz Gruppe mit Hochdruck daran, die eigene App als zentrales Kundenbindungsinstrument zu etablieren.
Spot mit neuem Testimonial
Darum macht Julian Nagelsmann Selfies an der Lidl-Kasse
Bereits vergangene Woche gab Lidl bekannt, dass Fußball-Bundestrainer Julian Nagelsmann als neues Testimonial für die Lidl Plus App wirbt. Jetzt wurde auch der Spot dazu veröffentlicht, der Nagelsmann in einem sympathischen Zusammentreffen mit zwei älteren Fans an der Lidl-Kasse zeigt. …
Loyalty-App
Bei Lidl Plus gibt es jetzt Punkte
Der Rabattsammler bei Lidl Plus ist bald Geschichte. Ab Juni gibt es in der Loyalty-App des Schwarz-Discounters stattdessen Punkte. Erstmals werden auch Online-Umsätze einbezogen. …
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Erste europäische Search API jetzt als Self Service verfügbar
Der erste europäische Suchindex Staan macht seine Search API für Developer verfügbar, die ihre AI Agents und Assistants damit an eine unabhängige Alternative zu Big Tech aus den USA koppeln können.
Google ist die wichtigste Suchmaschine der Welt. In Deutschland folgt in Sachen Marktanteile mit weitem Abstand Bing von Microsoft – mit 9,5 Prozent gegenüber 80,5 Prozent bei Google. Neben Yandex aus Russland schafft es mit Ecosia auch eine deutsche Alternative in die Liste der relevanteren Suchoptionen hierzulande, mit immerhin 1,6 Prozent Marktanteil. Ecosia hat zusammen mit der französischen Suchmaschine Qwant 2025 den ersten europäischen Suchindex aufgebaut. Das Ziel: mehr Unabhängigkeit von Big Tech und den USA. Olivier Abecassis, CEO von Qwant und des Joint Ventures European Search Perspective (EUSP) sagte:
The mission is clear – to develop democratic, sovereign tech on the continent at the same time when generative AI will profoundly redefine the online search experience.
Der Index namens Staan (Search Trusted API Access Network) bietet Zugriff auf Informationen aus dem Web, die Unternehmen für ihre Suchmaschinen und KI-Dienste nutzen können. Dieser Index wird inzwischen von Ecosia, Qwant und der solidarischen Suchmaschine Lilo genutzt. Und jetzt ist die API im Self Service für Developer verfügbar. Das ist nicht die einzige große Neuigkeit aus dem Kosmos der europäischen Suchalternativen.
Für Unabhängigkeit von Google:
Ecosia und Qwant bauen ersten europäischen Suchindex auf

Millionen Dokumente für AI-Dienste: Staan füttert Tools mit Infos und bleibt transparent
Der europäische Suchindex Staan bietet direkten Zugang zu dem proprietären Web-Index der europäischen Suchunternehmen. So kann er KI-Diensten, die verknüpft werden – zum Beispiel KI-gestützte Suchfelder oder Research Agents –, relevante Informationen aus dem Web vermitteln. Dabei hält Staan die Datenschutzstandards der EU, etwa der DSGVO ein, und setzt auf Transparenz. Der Index liefert Suchergebnisse, Content von Websites und teilweise Markdown- oder HTML-Elemente. Jetzt steht die Search API im Self Service für Entwickler:innen zur Verfügung, die auf Ecosias und Qwants eruopäische Search-Alternative bauen möchten. Auf LinkedIn erklärt der Qwant Account:
[…] Starting today, Staan allows any developer to get their API key and start powering their assistants, copilots and AI agents in minutes.
Staan soll langfristig ein wichtiger Baustein einer souveränen europäischen Digitalstruktur werden, die Qwant schon seit Jahren anstrebt. Im Interview von 2020 erläuterte Jean-Claude Ghinozzi, seinerzeit CEO des Unternehmens, uns gegenüber:
Natürlich ist und bleibt es unsere DNA, das Recht unserer Nutzer auf Privatsphäre zu verteidigen. Aber was uns darüber hinaus auszeichnet, ist die Verteidigung und Förderung der europäischen Werte und der europäischen digitalen Unabhängigkeit. In der Tat arbeiten wir jeden Tag daran, dies zu erreichen, echte europäische digitale Souveränität zu erlangen und sicherzustellen, dass europäische Bürger im Internet surfen können, ohne auf die Werte verzichten zu müssen, die uns wichtig sind […].
Die EU selbst setzt derzeit gezielt auf Pläne, um die Tech-Abhängigkeit Europas von den USA zu minimieren. Dafür wurde eigens ein neuer Plan vorgestellt. Derweil wird Qwant offiziell zur Default-Suchmaschine des EU-Parlaments.
„Your digital future is made in Europe“:
Europas Plan gegen Tech-Abhängigkeit

Ecosia wiederum setzt in Europa und besonders im Kernmarkt Deutschland auf neue KI-Funktionen wie AI Overviews – die anders als bei Google bei Bedarf ausgestellt werden können.

Für die detaillierte Suche, tiefere Recherche oder die Konversation mit einer KI gibt es zusätzlich die KI-Suche mit Chat à la AI Mode oder ChatGPT. Damit die Energie für die Generierung der Suchergebnisse im Kontext dieses Index nachhaltig ist, setzt Ecosia immer wieder auf das Investment in Solar- und Windparks. Erst vor wenigen Monaten investierte Ecosia weitere zwei Millionen Euro in den Ausbau eines deutschen Solarparks. Ecosias KI-Funktionen verzichten bewusst auf besonders energieintensive Features wie Videogenerierung oder tiefgehende Research-Funktionen, die den Rechenaufwand stark erhöhen würden. Zur Messung und Steuerung des Energieverbrauchs nutzt Ecosia unabhängige Tools wie EcoLogits und den Hugging Face AI Energy Score. So setzt Ecosia auf die Balance zwischen Nachhaltigkeit als Kernmission des Unternehmens, europäischer Unabhängigkeit und guten Search Features. 2024 erklärte uns Head of Ecosia Germany Génica Schäfgen:
Wir wollen unseren Usern nicht nur einen guten Zweck, sondern auch ein gutes Produkt anbieten.
KI-Suche mit Nachhaltigkeit:
Ecosia setzt auf AI Overviews

Stelle OnlineMarketing.de als bevorzugte Quelle auf Google ein
Wenn du OnlineMarketing.de auf Google als bevorzugte Quelle einstellen möchtest, um auch in den Schlagzeilen auf Google immer aktuelle News und Tipps aus der Welt des Marketing und der Tech-Entwicklungen zu finden, kannst du einfach die Google-Quelleneinstellungen aufrufen und die Seite anwählen. Über das Stern-Icon neben den Top Stories kannst du ebenfalls bevorzugte Quellen für die spätere Suche speichern.

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Klimafreundliche Außenwerbung: Diese Marken setzen ein starkes Zeichen zum „ShowYourStripes Day“
Die Umweltbank beteiligt sich an einer aktuellen Awareness-Kampagne gegen den Klimawandel
Ab Mitte der Woche wird es in ganz Deutschland sommerlich heiß – bestes Timing für eine bundesweite DOOH-Kampagne nachhaltigkeitsorientierter Marken, die gemeinsam auf die zunehmende Erderwärmung aufmerksam machen wollen. Und die Werbe-Screens haben sogar einen positiven Effekt auf das Klima.
Initiiert wurde die Kampagne vom grünen Außenwerbe-Vermarkter climAD, der neun ausgewählten Marken auf Digital-out-of-Home-Flächen hierfür in Summe 63 Millionen Kontakte zur Verfügung stellt – für einen Media-Gegenwert von rund 800.000 Euro. Mit von der Partie sind Polarstern, Edding, HABA, LichtBlick, Gudrun Sjödén, UmweltBank, Ecosia, Tony’s Chocolonely und EthikBank. Anlass für die gemeinsame Werbeaktion ist der „ShowYourStripes Day“, der jährlich weltweit Mitte bis Ende Juni stattfindet und diesmal am 20. Juni begangen wird. Die Grundidee dabei: In Form von farbigen Streifen soll die Erderwärmung der letzten Jahrzehnte verdeutlicht werden und für mehr Klimabewusstsein sorgen.
So sieht die Erderwärmung in Frankfurt am Main in der Climate-Stripes-Optik aus
… und so die für ganz Deutschland
Sowohl Institutionen (Hochschulen, Unternehmen) als auch Städte und Einzelpersonen sind dazu aufgerufen, am Aktionstag ihre lokalen Climate Stripes zu teilen und damit die Botschaft für mehr Klimaschutz zu verbreiten. Der Download der entsprechenden Grafiken erfolgt ebenfalls für jeden zugänglich auf der oben verlinkten Website.
Für die gemeinschaftliche Kampagne bieten die Werbeträger von climAD eine besonders gut zum Thema passende Funktion: Auf der Rückseite der Screens sorgen eingebaute Moosfilter dafür, dass jede Werbekampagne aktiv die Umgebungsluft kühlt, schädlichen Feinstaub filtert und sogar lokal die CO2-Konzentration senkt. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Die Aufenthaltsdauer von Passantinnen und Passanten vor den angenehm temperierten Screens erhöht sich potenziell und somit auch die Kontaktqualität der Werbung – so jedenfalls die Theorie.
Jede der neun teilnehmenden Marke in Deutschland erhält im Rahmen der Aktion eine Reichweite von rund sieben Millionen Kontakten. Ausgewählt wurden hierfür Unternehmen, die ökologische Verantwortung in ihrem Geschäftsmodell verankert haben, heißt es von climAD. Die Kampagne läuft vom 15. bis 28. Juni 2026 auf digitalen Screens in 30 Shopping Malls in ganz Deutschland, unter anderem an den Standorten Berlin, Hamburg, Köln und München.
„MPEGA“ statt MAGA
Modelabel Ecoalf kämpft mit provokantem Plakat für Klimaschutz
Pünktlich zum „Earth Month“ April launcht das spanische nachhaltige Modelabel Ecoalf ein riesiges OOH-Plakat in Madrid, dass mit einer Anspielung an Trumps MAGA-Slogan daran erinnern soll, dass Nachhaltigkeit kein bloßer Trend ist. Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit soll das Plakat im Anschluss ein zweites Leben erhalten. …
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