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Partitionierungs-Tool GParted aktualisiert: stabiler und zuverlässiger


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Die Entwickler des freien Partitionierungs-Tools GParted haben Version 1.8.0 veröffentlicht. Das Update konzentriert sich vor allem auf Stabilitätsverbesserungen und die Behebung kritischer Fehler. Kurz darauf folgte GParted Live 1.8.0-2, ein bootbares Live-System, welches die aktuelle GParted-Version umfasst.

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Die neue GParted-Version behebt einen Absturz, der auftrat, wenn das Programm Icons nicht laden konnte. Bisher fehlte eine Prüfung auf Fehler beim Laden von Grafikelementen. Das führte zum Programmabsturz, wenn Ressourcen nicht verfügbar waren. Ein weiterer behobener Fehler betrifft das Setzen von FAT-Labels: Wenn ein Label einem existierenden Root-Ordner-Eintrag entsprach, reagierte GParted nicht mehr. Die Entwickler haben die Handhabung dieser Situation verbessert und gleichzeitig die Fehlermeldungen präzisiert, um irreführende Informationen zu vermeiden.

Zusätzlich löscht GParted nun vor allen Dateisystem-Kopien alte Signaturen. Diese Maßnahme reduziert Konflikte durch residuelle Metadaten bei der Partitions-Duplikation und macht den Kopiervorgang insgesamt sicherer und konsistenter. Die Entwickler beheben außerdem einen Absturz in der Klasse CommandStatus, der bei der Kompilierung ohne Optimierung auftrat.

Neben den zentralen Bugfixes bringt GParted 1.8.0 auch funktionale Verbesserungen. Bei Kopier- und Einfügevorgängen bleiben nun GPT-Partition-Type-GUIDs und der EFI-System-Partition-Type erhalten. Anwender erhalten explizite Warnungen, wenn sie versuchen, logische EFI-System-Partitionen anzulegen. Das Programm setzt außerdem das LBA-Flag beim Erstellen von FAT16-, FAT32- und Extended-Partitionen auf MSDOS-Partitionstabellen.

Die Bedienoberfläche zeigt nun Aktualisierungen bei wartenden Jobs an. Bei der Ausgabe von Kommandozeilenbefehlen kommt eine Fixed-Width-Schriftart zum Einsatz, was die Lesbarkeit verbessert. Mount-Points werden in einem privaten, temporären Verzeichnis angelegt. Eine weitere Änderung betrifft ext4-Dateisysteme: GParted deaktiviert den 64-Bit-Support bei Dateisystemen unter 16 TByte nicht mehr automatisch.

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Die parallel veröffentlichte Version GParted Live 1.8.0-2 basiert auf dem Debian-Sid-Repository vom 27. Januar 2026 und bringt Linux-Kernel 6.18.5-1 mit. Der neue Kernel verbessert die Hardwareunterstützung, insbesondere für neuere Grafikkarten und Peripheriegeräte, und verbessert die Kompatibilität mit modernen Systemen und virtuellen Maschinen.

Die Entwickler haben einen neuen Mechanismus implementiert, um einen leeren Bildschirm zu vermeiden. Allerdings bleibt ein bekanntes Problem bestehen: In virtuellen Maschinen öffnet sich beim Aufruf von „Help Contents“ ein komplett schwarzes Fenster. Als Workaround empfehlen die Entwickler, die Dokumentation über die entsprechende Webseite im Browser aufzurufen. Bei Grafikproblemen sollten Anwender die Startoption „GParted Live (Safe graphics setting, vga-normal)“ verwenden.

Die Live-Version steht nur noch für amd64 (x86-64) zur Verfügung. Debian Sid hat die Unterstützung für i386/i686-Pakete eingestellt, weshalb es GParted Live für diese Architektur auch nicht mehr gibt. Für die Kompilierung von GParted 1.8.0 aus den Quellen benötigen Entwickler einen Compiler mit C++14-Unterstützung, was mindestens GCC 5 voraussetzt.

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(fo)



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Künstliche Intelligenz

Xiaomi Poco X8 Pro im Test: Preis-Leistungs-Hit mit Gaming-Power


Das Poco X8 Pro bietet Top-Performance, 120-Hz-OLED, 6500-mAh-Akku und IP68 ab 300 Euro. Wo das Xiaomi-Handy glänzt und wo es schwächelt, zeigt der Test.

Mit der X-Reihe seiner Untermarke Poco hat Xiaomi günstige, aber erstaunlich leistungsstarke Smartphones im Programm – vor allem die Pro-Modelle überzeugen. In diesem Jahr gibt es sogar gleich zwei Varianten: Nach dem Poco X8 Pro Max mit besonders großem Akku nehmen wir nun das reguläre Pro-Modell unter die Lupe. Auch hier muss man bei der Akkulaufzeit keine Abstriche machen – wir zeigen, wie es sich in der Praxis schlägt.

Design

Ähnlich wie beim Poco X8 Pro Max bietet auch das Poco X8 Pro ein elegantes und schlichtes Design. Das Gehäuse ist kantig gehalten, mit einem hochwertigen Rahmen aus Aluminium. Die Ecken sind stark abgerundet – Xiaomi nennt das „Squircles“. Die mathematisch optimierten Rundungen schmiegen sich organisch an die Handfläche, während die flachen Seiten sicheren Halt geben.

Auf der Rückseite fallen sofort zwei große, präsente Ringe ins Auge, in denen die beiden Kameralinsen sitzen. Mittig oben ist zudem die LED in die Rückseite integriert. Erfreulich: Die Rückseite besteht aus Glas und wirkt dadurch deutlich hochwertiger – früher kam bei Poco an dieser Stelle nur Kunststoff zum Einsatz. Dank IP68-Zertifizierung ist es zudem vollständig staubdicht und gegen dauerhaftes Untertauchen in Wasser geschützt.

Mit Abmessungen von 157,5 × 75,2 × 8,4 mm und einem Gewicht von 201,5 g fällt das X8 Pro etwas kleiner aus als das Max-Modell – was angesichts des Namens wenig überrascht. Dennoch zählt es insgesamt eher zu den größeren Smartphones. Das Gerät liegt gut in der Hand, auch wenn es spürbar breit ausfällt. Es ist gut ausbalanciert, wirkt nicht kopflastig und kippelt auch nur geringfügig auf dem Tisch, wenn es auf dem Rücken liegt.

Display

Beim Display zeigt das Poco wenig Schwächen. Verbaut ist ein 6,59 Zoll großes AMOLED-Panel mit 2756 × 1268 Pixeln, was bei 460 ppi für eine knackscharfe Darstellung sorgt. Den Schutz übernimmt Gorilla Glass 7i. Erfreulich: Die Front der Anzeige bleibt komplett flach – perfekt für alle, die Curved Displays nicht mögen. Mittig sitzt die Frontkamera in einem dezenten Punch-Hole.

Zwischen 60 und 120 Hz regelt das Panel die Bildwiederholrate, wahlweise fix oder adaptiv. Mit einer Touch-Abtastrate von 2560 Hz dürfte sich auch die Gamer-Fraktion freuen. HDR-Inhalte gibt der Bildschirm in HDR10+ und Dolby Vision wieder.

In unserer Messung erreichte das Panel bei starkem Sonnenschein knapp unter 1000 Nits. Theoretisch müsste deutlich mehr drin sein – im Test ließ sich das allerdings nicht reproduzieren. An sich ein guter Wert, bei strahlendem Sonnenschein wird die Ablesbarkeit dennoch zur Herausforderung. Bei bewölktem Wetter gibt es hingegen kaum Probleme. Andere Handys der Oberklasse und gehobenen Mittelklasse strahlen hier aber spürbar heller.

Ansonsten gibt es nichts zu meckern: satte Farben, hoher Kontrast, stabile Blickwinkel. Ein gutes Panel – nur eben kein Sonnenanbeter.

Kamera

Beim Kamera-Set-up bleibt Poco gewohnt minimalistisch: Auf der Rückseite arbeitet lediglich eine Dual-Kamera. Die Hauptlinse löst mit 50 Megapixeln auf (f/1.5, Phasenvergleichs-AF, OIS), unterstützt von einem 8-Megapixel-Weitwinkel (f/2.2). Vorn sitzt eine 20-Megapixel-Frontkamera (f/2.2). Eine Telelinse für dedizierte Zoomaufnahmen fehlt.

Bei Tageslicht gelingen damit gute Fotos: ausgeprägte Bilddetails, hohe Schärfe, ein guter Dynamikumfang, dazu natürlich wirkende Farben und Kontraste. Gelegentlich schleichen sich bei starkem Sonnenschein allerdings Streifen (Banding) ins Bild, ein leichter Hang zur Überbelichtung ist auch erkennbar.

Aufnahmen mit zweifachem Zoom sehen nahezu verlustfrei aus, bis fünffach bleibt es okay – darüber hinaus wird es pixelig. Mehr als zehnfacher Zoom ist nicht möglich. Die Weitwinkellinse löst spürbar geringer auf, liefert farblich aber zumindest passende Ergebnisse zur Hauptlinse. Etwas flotter dürfte allerdings der Autofokus arbeiten.

Bei Dunkelheit hellt die Hauptlinse ordentlich auf, allerdings auf Kosten von sichtbarem Bildrauschen. Hier hat das Poco X8 Pro Max die Nase vorn – es setzt auf einen anderen, besseren Sensor. Die Weitwinkellinse ist nachts dagegen kaum zu gebrauchen – wie bei nahezu allen Smartphones.

Selfies wirken scharf und natürlich. Bei starkem Sonnenschein neigt auch die Frontkamera etwas zur Überbelichtung, der Bokeh-Effekt im Porträtmodus ist dafür gelungen. Videos nimmt das X8 Pro mit der Hauptlinse in 4K bei 60 fps auf – ordentlich aufgelöst und gut stabilisiert. Allerdings hat der Autofokus dann ebenfalls etwas zu kämpfen. Die Frontkamera schafft FHD mit 60 fps, hier wackelt es allerdings spürbar mehr.

Für Fotoenthusiasten ist das Poco X8 Pro damit nicht die erste Wahl. Für Schnappschüsse und gelegentliche Urlaubsfotos reicht es aber allemal.

Ausstattung

Im Inneren steckt ein MediaTek Dimensity 8500-Ultra – ein flotter Chip, aber spürbar langsamer als der Dimensity 9500 im Poco X8 Pro Max. Trotzdem überzeugt die Performance: 4400 Punkte im 3DMark Wild Life Extreme, satte 16.000 im PCMark Work. Das reicht locker zum Zocken, im Alltag läuft das System sehr flüssig. Flaggschiff-Niveau ist das zwar nicht mehr, in dieser Preisklasse dennoch eine Ansage.

Den Speicher gibt es in zwei Varianten: 256 GB oder 512 GB jeweils nach UFS-4.1-Standard, immer mit 12 GB RAM. Eine Erweiterung per microSD-Karte ist nicht möglich. Auch die USB-C-Buchse bremst – wie in der Preisklasse üblich – mit dem betagten 2.0-Standard.

Bei der Funkausstattung gibt es Wi-Fi 6 und das brandaktuelle Bluetooth 6.0. NFC und Infrarot-Port sind ebenfalls dabei. Dual-SIM ist an Bord, auf eine eSIM verzichtet Xiaomi allerdings. Die Ortung via GPS und Galileo arbeitet laut GPS-Test auf drei Meter genau.

Der In-Display-Fingerabdrucksensor entsperrt das Gerät verzögerungsfrei. Die Lautsprecher klingen ordentlich, übersteuern bei voller Lautstärke aber leicht. Für den schnellen Video-Clip zwischendurch reicht es allemal.

Software

Das Poco X8 Pro setzt auf Android 16, über das Xiaomi seine hauseigene Oberfläche HyperOS 3 stülpt. Die Bedienung folgt bekannten Mustern: Von oben zieht man eine zweigeteilte Menüleiste herunter – links die Benachrichtigungen, rechts das Kontrollzentrum mit den Schnelleinstellungen. Wer es aufgeräumt mag, aktiviert den App-Drawer.

Ein gewohntes Ärgernis bleibt die vorinstallierte Software: Schon während der Ersteinrichtung versucht das System, einem massig Bloatware – vor allem Spiele – unterzujubeln. Zwar lässt sich das per Opt-out abwählen, der Startbildschirm ist nach dem ersten Booten dennoch gut mit Drittanbieter-Apps gefüllt. Immerhin: Der unerwünschte Ballast lässt sich nachträglich restlos entfernen. Bei Poco und Redmi war das früher noch deutlich schlimmer.

Beim Support legt Xiaomi nach: Vier große Android-Upgrades und sechs Jahre Sicherheitspatches sind eine klare Verbesserung gegenüber früher. Letztere trudeln allerdings nicht monatlich ein wie bei den Xiaomi-Flaggschiffen, sondern nur im 90-Tage-Rhythmus. Auf unserem Testgerät war das Patch-Level vom März 2026 installiert – zum Testzeitpunkt also aktuell.

Akku

Die Kapazität liegt bei stolzen 6500 mAh – beachtlich für ein Gerät mit nur 8,4 mm Dicke. Möglich macht das die Silizium-Carbon-Technik. Im PCMark Battery Test hielt das Poco X8 Pro rund 15 Stunden durch, bei 120 Hz und 200 Nits Helligkeit im simulierten Dauerbetrieb. In der Praxis bedeutet das: Einen Tag schafft das Handy problemlos, am nächsten Tag reicht die Reserve meist noch bis mittags – je nach Nutzungsszenario.

Geladen wird flott mit bis zu 100 Watt – das passende Netzteil vorausgesetzt. Damit ist der Akku in knapp einer Stunde wieder voll. Auf induktives Laden verzichtet das Poco allerdings.

Preis

Die UVP für das Poco X8 Pro startet bei 400 Euro für die Variante mit 8/256 GB. Für 8/512 GB kommen weitere 50 Euro, für 12/512-GB-Version 80 Euro dazu. Die Iron-Man-Edition (12/512 GB) hat eine UVP von 500 Euro.

Allerdings sind die Straßenpreise stark und schnell gefallen: Die Basisvariante mit 8/256 GB gibt es bereits für knapp 300 Euro, mit 8/512 GB sind es derzeit nur 330 Euro – unser Tipp. Mit 12/512 GB sind es bei Xiaomi etwa 400 Euro. Die Iron-Man-Edition startet bei 400 Euro. Als Farben stehen Schwarz, Weiß, Minzgrün sowie die erwähnte Marvel-Version zur Auswahl.

Fazit

Mit dem Poco X8 Pro liefert Xiaomi erneut ein Smartphone mit Top-Performance zum Preis der unteren Mittelklasse – fast schon ein Schnäppchen. Die Verarbeitung überrascht positiv: Metall, Glas und dank IP68 voller Schutz gegen Wasser und Staub. Die Leistung ist Gaming-tauglich, wenn auch nicht ganz auf Flaggschiff-Niveau. Dazu kommen eine starke Akkulaufzeit und ein scharfes 120-Hz-OLED.

Die Kamera reicht für Schnappschüsse bei Tageslicht, bleibt im Gesamtpaket aber die Schwachstelle. Auch die Display-Helligkeit kommt bei praller Sonne an ihre Grenzen. Schade: Eine eSIM fehlt.

Das Poco X8 Pro ist die richtige Wahl für alle, die viel Power zum kleinen Preis suchen und auf Tele-Aufnahmen verzichten können. Wer mehr will, greift zum Poco X8 Pro Max – das ist besser, aber auch größer, schwerer und teurer.



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Roblox: Altersprüfung bremst das Wachstum


Roblox hat am Donnerstag seine Quartalszahlen vorgelegt. Im Jahresvergleich legten die täglich aktiven Nutzer um 35 Prozent und der Umsatz um 39 Prozent zu. Zugleich räumte das Unternehmen ein, dass das Nutzerwachstum „auch durch stärker als erwartete Gegenwinde“ infolge der im Januar eingeführten Altersprüfung gebremst wurde.

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Wie stark, sagt Roblox nicht. Ein Blick auf die Entwicklung der vergangenen Quartale legt jedoch nahe, dass es um Millionen von Nutzern geht: Im vierten Quartal 2025 zählte die Plattform noch 144 Millionen täglich aktive Nutzer, im ersten Quartal nur noch 132 Millionen.

Ein Teil des Rückgangs im ersten Quartal könnte saisonal bedingt sein. Roblox selbst verweist auf die starken Vergleichswerte aus 2025 sowie die im Dezember verhängte Roblox-Sperre in Russland als zusätzliche Faktoren.

Wie stark die neuen Sicherheitsmaßnahmen ins Gewicht fallen, zeigt sich daran, dass Roblox seine Wachstumserwartungen für 2026 nach unten korrigiert hat. Nach dem vierten Quartal 2025 hatte das Unternehmen für 2026 noch ein Umsatzwachstum von 23 bis 29 Prozent in Aussicht gestellt. Auch die Buchungen, also Käufe und Transaktionen auf der Plattform, sollten um 22 bis 26 Prozent zulegen. Nun rechnet Roblox wegen des Sicherheitsumbaus nur noch mit 20 bis 25 Prozent Umsatzwachstum und 8 bis 12 Prozent Wachstum bei den Buchungen. Für das zweite Quartal geht das Unternehmen zudem von einem weiteren Rückgang der täglich aktiven Nutzer aus.

Trotz dieser Entwicklung hält Roblox an den Sicherheitsmaßnahmen fest und will sie weiter ausbauen. In den kommenden Quartalen sollen neben der Altersprüfung weitere Verbesserungen folgen, die den altersgerechten Zugang zu Inhalten und Funktionen erleichtern, heißt es im Quartalsbericht.

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Roblox bietet seit 2021 eine Altersprüfung an, verschärfte diese jedoch im Januar 2026. Der Zugang zu Chat-Funktionen ist seitdem an eine Verifizierung per Ausweis oder Gesichtsscan geknüpft. Als Reaktion auf Umgehungsversuche führte Roblox kurze Zeit darauf fortlaufende Altersprüfungen ein, die mehrere Signale nutzen, um festzustellen, ob jemand deutlich älter oder jünger ist als im Profil angegeben. Laut Quartalsbericht hatten bis Ende des ersten Quartals 51 Prozent der weltweit täglich aktiven Nutzer eine Altersüberprüfung abgeschlossen. In entwickelten Märkten liegt die Quote deutlich höher. Als Beispiel nennt Roblox die USA mit 65 Prozent.

Erst vor zwei Wochen kündigte Roblox zudem altersbasierte Konten an. Ohne Altersprüfung bleibt der Zugriff künftig auf Inhalte für 5- bis 8-Jährige beschränkt. Zudem ist die Kommunikation mit anderen Nutzern weiterhin standardmäßig deaktiviert. Die weltweite Einführung der neuen Konten ist für Anfang Juni geplant.


(tobe)



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Pentagon besiegelt Verträge mit sieben KI-Anbietern


Das Pentagon hat Vereinbarungen mit sieben KI-Anbietern geschlossen, teilte das US-Verteidigungsministerium heute mit. Zu den Unternehmen zählen SpaceX, OpenAI, Google, Nvidia, Microsoft, Amazon Web Services sowie das Start-up Reflection. Sie sollen ihre KI-Systeme in den klassifizierten Netzwerkumgebungen IL6 und IL7 bereitstellen. Damit geht es nicht mehr nur um experimentelle Tests, sondern um den Einsatz fortgeschrittener KI-Fähigkeiten in hochsensiblen militärischen Umgebungen.

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Der Schritt sei Teil der KI-Strategie des Pentagons und soll neue Fähigkeiten in Einsatzführung, Nachrichtengewinnung und Verwaltung ermöglichen. „Diese Vereinbarungen beschleunigen den Umbau des US-Militärs hin zu KI-geprägten Streitkräften und stärken ihre Fähigkeit, in allen Bereichen der Kriegsführung die Entscheidungsüberlegenheit zu wahren“, heißt es in der Mitteilung des Pentagons.

Als Beleg für den Ausbau verweist das US-Verteidigungsministerium auf GenAI.mil, die offizielle KI-Plattform des Pentagons. Mehr als 1,3 Millionen Beschäftigte hätten sie in den ersten fünf Monaten genutzt, dabei mehrere zehn Millionen Prompts erzeugt und Hunderttausende Agenten eingesetzt.

Während einige Unternehmen wie SpaceX und OpenAI bereits zuvor ähnliche Vereinbarungen mit dem Pentagon geschlossen hatten, sind die jüngsten Abschlüsse laut dem Wall Street Journal ein wichtiger Schritt, um die KI-Werkzeuge in die operative Praxis des Verteidigungsministeriums zu integrieren. Die neuen Vereinbarungen zeigten zudem, wie weit Teile des Silicon Valley bereit sind, sich auf die Bedingungen des Verteidigungsministeriums einzulassen.

Laut der Zeitung verweisen viele der beteiligten Unternehmen auf Zusagen, wonach ihre Werkzeuge nicht für Massenüberwachung oder autonome Waffensysteme eingesetzt werden dürfen. Das Pentagon betont seinerseits, solche rechtswidrigen Aktivitäten nicht durchzuführen, und sagt, die Unternehmen sollten darauf vertrauen, dass das US-Militär KI verantwortungsvoll nutzt.

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Ein großer KI-Anbieter, der auf der Liste fehlt, ist Anthropic. Das Pentagon hatte das Unternehmen im März als Lieferkettenrisiko eingestuft und auf die schwarze Liste gesetzt, nachdem Anthropic in Vertragsverhandlungen auf Einschränkungen für den Einsatz seiner Claude-Modelle beharrt hatte. Unter anderem wollte das Unternehmen Massenüberwachung von US-Bürgern und den Einsatz in autonomen Waffensystemen vertraglich ausschließen. Der Streit wird inzwischen vor Gericht ausgetragen: Ein Berufungsgericht in Washington D.C. lehnte zuletzt Anthropics Antrag ab, die Einstufung als Lieferkettenrisiko vorläufig auszusetzen. Abschließend entschieden ist der Fall aber nicht.

Zugleich hat das neue Cybersecurity-Modell Mythos die Fronten offenbar wieder etwas aufgeweicht. Die US-Regierung nahm trotz der Sanktionen wieder Gespräche mit Anthropic auf, weil Mythos als sicherheitspolitisch zu wichtig gilt. Emil Michael, Technikchef des US-Verteidigungsministeriums, sagte am Freitag dem Sender CNBC, Anthropic gelte zwar weiter als Lieferkettenrisiko. Mythos sei jedoch ein „separater nationaler Sicherheitsmoment“. Er begründete das mit den besonderen Fähigkeiten des Modells, Cyber-Schwachstellen zu finden und zu schließen. Der Umgang mit Mythos werde deshalb nicht nur im Verteidigungsministerium, sondern regierungsweit geprüft.

Trotz der wieder aufgenommenen Gespräche bleiben die Spannungen bestehen: Pläne von Anthropic, den Zugang zu Mythos auf etwa 70 weitere Unternehmen auszuweiten, stießen im Weißen Haus auf Widerstand.


(tobe)



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