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Künstliche Intelligenz

Philips NA555/00 Steam Airfryer im Test: Heißluftfritteuse mit Dampfgarer


Die Philips NA555/00 kombiniert Heißluftfritteuse und Dampfgarer in einem Gerät. Wir haben getestet, ob die Doppelfunktion im Alltag überzeugt.

Die Philips NA555/00 Steam aus der 5000er-Serie bietet eine Zusatzfunktion, die man nicht alle Tage sieht: einen integrierten Dampfgarer. Dafür steht ein separater Wassertank zur Verfügung, aus dem das Gerät Wasser zur Dampferzeugung zieht. Temperaturen von bis zu 100 Grad sorgen dafür, dass Gemüse schonend gart.

Damit bedient Philips zwei Produktkategorien auf einmal: Frittieren ohne Öl per Heißluft ist ebenso möglich wie reines Dampfgaren – oder eine Kombination aus beidem. Technisch arbeitet das Gerät mit einem Doppelkorb-System: Ein großer Korb mit 6 l und ein kleiner mit 3 l ergeben zusammen ein Fassungsvermögen von 9 l. Der Temperaturbereich reicht von 40 bis 200 Grad, die Leistung liegt laut Hersteller bei 2750 W. Zwölf Automatikprogramme und eine optional synchronisierte Endzeit für beide Körbe sollen die Bedienung erleichtern.

Der Preis liegt bei 199 Euro, womit sich die Philips klar im gehobenen Preisbereich positioniert. Ob sich der Aufpreis für die Dampffunktion lohnt und wie das Gerät im Alltag abschneidet, klärt unser Test. Das Testgerät hat uns der Hersteller zur Verfügung gestellt.

Design & Verarbeitung

Die Philips NA555/00 Steam misst 450 × 360 × 390 mm und bringt 8,75 kg auf die Waage. Damit ist sie kein Leichtgewicht und benötigt einen festen Platz auf der Arbeitsplatte. Die Verarbeitung ist sehr ordentlich, auch wenn das Gehäuse größtenteils aus Kunststoff besteht. Die komplette Vorderseite ist mit Edelstahlplatten verkleidet, was dem Gerät einen wertigen Look verleiht.

Auf der Oberseite des Geräts befindet sich eine Aussparung, in die der Wassertank für die Dampffunktion eingesetzt wird. Allerdings sitzt der Tank etwas locker in seiner Halterung, und auch der Deckel liegt nur lose auf – beim Transport kann er daher leicht herunterfallen. Das ist ein kleiner Schwachpunkt in einem ansonsten soliden Gesamteindruck.

Im Betrieb bleibt das Gehäuse angenehm kühl. Oben messen wir maximal 55 Grad, vorne sind es höchstens 30 Grad. Die Griffe und das Gehäuse sind wärmeisoliert. Rutschfeste Füße halten das Gerät an Ort und Stelle. Die beiden Gittereinsätze für die Körbe sind spülmaschinenfest und antihaftbeschichtet. Während sich beim kleinen Korb lediglich ein klassischer Zwischenboden herausnehmen lässt, ist der große Garkorb zweigeteilt aufgebaut: In den eigentlichen Korb wird ein zusätzlicher, korbähnlicher Rosteinsatz gesetzt, der sich samt Gargut komplett entnehmen lässt.

In die Böden beider Garkörbe hat Philips eine spezielle, an ein Lüfterrad erinnernde Struktur eingearbeitet, die die heiße Luft gleichmäßiger im Korb verteilen und so für ein ausgewogenes Garergebnis sorgen soll.

Das Stromkabel ist mit einem Meter recht kurz, lässt sich aber platzsparend aufwickeln. Die hierfür nutzbare Kabelhalterung ist im Lieferumfang enthalten und kann an der Rückseite befestigt werden.

Bedienung

Die Bedienung der Philips ist auf den ersten Blick verwirrend. Auf der Oberseite sitzen kapazitive Bedienknöpfe unter einer Oberfläche in schwarzer Klavierlackoptik. Die Tasten leuchten auf, sobald das Gerät eingeschaltet ist. Zunächst wählt man aus, welchen Garkorb man verwenden möchte.

Philips NA555/00 Steam Airfryer – Bedienung

Eine echte Sync-Funktion, mit der sich identische Einstellungen für beide Körbe gleichzeitig übernehmen lassen, fehlt. Das ist schade, denn viele aktuelle Fritteusen bieten genau das. Immerhin gibt es eine Option für synchronisierte Endzeiten: Bei unterschiedlichen Laufzeiten startet der Korb mit der kürzeren Zeit automatisch später, sodass beide Körbe gleichzeitig fertig werden.

Nach der Korbauswahl geht es zum Programm. Zwölf Automatikprogramme legen Temperatur, Zeit und weitere Parameter direkt fest. Alternativ stellt man alles manuell ein. Optionen wie eine Schüttelerinnerung lassen sich zuschalten. Beim großen Korb ist die Dampffunktion standardmäßig aktiv. Will man andere Optionen oder die Programme sehen, muss man hier erst die Dampffunktion umstellen. Der Dampf-Knopf ruft drei weitere Buttons auf: Hier muss man zwischen Dampf, Dampf-Heißluft kombiniert und reiner Heißluft wählen. Das wirkt etwas verschachtelt und umständlich.

Eine App-Steuerung gibt es nicht, Philips bietet lediglich eine Rezepte-App – die trotzdem einen Account benötigt. Wirklich notwendig finden wir das nicht, denn Rezepte-Apps gibt es bereits zuhauf.

Praxiseinsatz

Für den Praxistest nutzen wir das Standardprogramm für Tiefkühlprodukte und bereiten Chicken-Wings, Chicken-Nuggets, dünne Pommes und Rösti-Pommes zu. Das Programm läuft rund 30 Minuten, die Pommes nehmen wir etwas früher heraus. Das Aufheizen geht angenehm schnell: Nach einer Minute messen wir bereits 125 Grad, nach zwei Minuten 177 Grad, nach drei Minuten die vollen 200 Grad. Danach schaltet das Gerät das Aufheizen vorübergehend ab.

Die Ergebnisse überzeugen auf ganzer Linie. Die Pommes werden kross, ohne trocken zu sein. Wings und Nuggets kommen außen knusprig, innen saftig aus dem Korb. Beim Stromverbrauch messen wir mit dem kleinen Korb etwa 936 W, bei Nutzung beider Körbe bis zu 2415 W. Beim Dampfgaren sind es knapp 780 W. Schaltet das Gerät das Aufheizen ab, sinkt der Verbrauch auf 8 W (Dampfgaren) oder 40 W (beide Körbe).

Philips NA555/00 Steam Airfryer – Außentemperatur des Gehäuses

Interessant wird es beim Dampfgaren – eine Funktion, die nur der große Korb beherrscht. Wir testen Brokkoli: Mehrere mittelgroße Dolden herausgeschnitten, abgewaschen und direkt in die Fritteuse gelegt. Nach zwölf Minuten bei 100 Grad im Standardprogramm für Gemüse sind die Dolden zart, aber nicht matschig. Selbst der dickere Strunk gart auf den Punkt – guter Biss, nicht zu fest, nicht zu weich.

Beim Dämpfen gibt die Fritteuse hinten heißen Dampf ab. Das Gerät sollte daher an einer unempfindlichen Stelle stehen, die auch nass werden darf, und genügend Abstand zu Schränken oder Wänden haben.

Preis

Die Philips NA555/00 Steam kostet 199 Euro und gehört damit zum gehobenen Preisbereich.

Fazit

Die Philips NA555/00 Steam ist eine gelungene Kombi aus Heißluftfritteuse und Dampfgarer. Im Test überzeugt sie mit hervorragenden Garergebnissen. Ob gedämpfter Brokkoli oder frittierte Chicken-Wings – alles kommt auf den Punkt aus den Körben. Die Pommes sind kross, der Brokkoli zart, das Aufheizen geht schnell, und das Gehäuse bleibt angenehm kühl. Verarbeitung und Optik mit Edelstahlfront wirken wertig.

Allerdings gibt es ein paar Schwachstellen. Die Bedienung ist gewöhnungsbedürftig und verschachtelt. Eine Sync-Funktion für beide Körbe fehlt, ebenso eine App-Steuerung oder Smart-Home-Anbindung. Der Wassertank sitzt locker, und mit 199 Euro ist das Gerät nicht günstig.

Wer aber regelmäßig sowohl dämpfen als auch frittieren möchte und Wert auf gute Ergebnisse legt, bekommt hier ein durchdachtes Kombi-Gerät, das den Preis weitgehend rechtfertigt.



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Wir feiern 30 Jahre heise online


Vor 30 Jahren startete heise online – damals war das Internet noch ein Experimentierfeld und nur wenige ahnten, wie tiefgreifend es unser Leben verändern würde. Doch schon damals war klar: Die digitale Welt braucht fundierte Information und kritischen Journalismus. Seit 1996 begleiten wir technologische Umbrüche, gesellschaftliche Debatten und Innovationen – immer unabhängig, immer neugierig.

Unser Dank gilt unseren Leserinnen und Lesern für drei Jahrzehnte Interesse, Vertrauen und Diskussionsfreude. Ebenso danken wir unseren Partnern und Anzeigenkunden, die Qualitätsjournalismus im digitalen Raum möglich machen.

Ein besonderes Dankeschön geht an alle, die in diesen 30 Jahren heise online geprägt haben – an Redakteurinnen und Redakteure sowie die Menschen im Hintergrund wie Entwickler, Designer, Produktmanager, Vertriebs- und Anzeigenmitarbeiter sowie alle anderen Kolleginnen und Kollegen, die täglich dazu beitragen, dass heise online das ist, was es heute ist. Und nicht zuletzt danken wir der Verlegerfamilie Heise für ihre Kontinuität, ihr Vertrauen und ihr klares Bekenntnis zu journalistischer Unabhängigkeit.

heise online steht seit 30 Jahren für Orientierung in einer komplexen, vernetzten Welt – und wir freuen uns auf alles, was die nächsten Jahre bringen werden.



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c’t-Webinar: KI-Schreibwerkzeuge effizient nutzen | heise online


Gute Texte machen Arbeit. Es reicht nicht, ChatGPT und Konsorten mit mehr oder weniger passenden Prompts zu füttern, um wohlformulierte Schriftstücke zu erhalten. Viele Menschen, die beruflich mit Texten arbeiten treibt jedoch genau diese Frage um: Kann mir die überall gehypte künstliche Intelligenz einen Teil meiner täglichen Schreibarbeit abnehmen?

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Wenn man weiß, wie es geht, können KI-Schreibwerkzeuge tatsächlich auf vielfältige Weise unterstützen: Sie kürzen oder längen Texte, prüfen Grammatik, verbessern den Stil, fassen Inhalte zusammen oder übersetzen sie in eine andere Sprache. Dabei schlägt sich nicht jedes Tool in allen Aufgaben gleich gut. Unter Umständen benötigt man mehrere Anwendungen, um zum gewünschten Ergebnis zu kommen. Und zu guter Letzt bleibt die Frage nach den Grenzen dieser Werkzeuge.

Referentin Dorothee Wiegand, langjährige c’t-Redakteurin und Autorin, zeigt in diesem praxisorientierten Webinar, wie Sie aus dem inzwischen riesigen Angebot für Ihren Arbeitsalltag passende Tools auswählen und diese gewinnbringend einsetzen. Zudem gibt die Referentin Hinweise, wie Sie die Ergebnisse der KI kritisch überprüfen und einordnen können. Im Fokus steht primär die Frage danach, wie die künstliche Intelligenz den Alltag sinnvoll und effizient unterstützen kann. Reinen Prompting-Budenzauber sucht man hier dagegen vergebens.

Die Referentin stellt exemplarisch Schreib- und Übersetzungswerkzeuge vor, insbesondere auch solche abseits von ChatGPT. Dabei geht sie sowohl auf die Möglichkeiten als auch die Einschränkungen der Tools ein. Wiegand entzaubert einerseits ein wenig die generative KI und zeigt andererseits, wie Sie im Alltag ganz praktisch mit KI-Werkzeugen an Texten arbeiten.

In diesem Webinar lernen Sie verschiedene Tools anhand konkreter Beispiele kennen. Sie gewinnen Sicherheit im Umgang mit KI-Textwerkzeugen, verstehen deren Möglichkeiten und Grenzen – und können danach fundiert entscheiden, welches Tool für Ihre Zwecke taugt.

  • Datum: 6. Mai 2026
  • Uhrzeit: 16:00 bis 18:30 Uhr
  • Preis: 69,00 Euro

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Für individuelle Fragen ist ausreichend Zeit eingeplant. Um am Livestream teilzunehmen, genügt ein aktueller Browser. Die Aufzeichnung und andere bereitgestellte Materialien lassen sich auch im Nachgang abrufen. Alle Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung finden Sie auf der Webinar-Seite.


(abr)



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Apple-Manager zu Smart Glasses und der Frage, ob Neo ein abgespecktes Air ist


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Apple glaubt, dass das mit der Vision Pro eingeführte Spatial Computing künftig „unausweichlich“ sein wird – und damit, auch wenn das Unternehmen dazu keine Aussage macht, wohl auch Smart Glasses. In einem Interview mit dem Techblog Tom’s Guide sagte der weltweite Marketingchef des Konzerns, Greg Joswiak, die Kombination aus digitaler und physischer Welt sei nicht aufzuhalten. Und darum geht es bei Spatial Computing.“ Er könne allerdings keine Timeline geben, wann es so weit ist. Die Vision Pro habe aber gezeigt, wie die Zukunft aussehen könne.

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Aktuell bietet Apple keine eigenen smarten Brillen wie jene von Meta an. Offenbar ist aber bis 2027 geplant, mehrere Varianten rein mit Kameras, Mikrofon und Lautsprecher auf den Markt zu bringen, in einigen Jahren dann Smart Glasses mit Bildschirmen. Apple äußert sich wie üblich nicht zu noch unbekannten Produkten, die Gerüchte verdichten sich allerdings. Die zusammen mit Ray-Ban erstellten Meta-Brillen sollen, so zumindest Meta selbst, ein Verkaufserfolg sein. Allerdings gab es zuletzt massive Kritik am Datenschutz bei den Geräten.

In dem Interview wurde auch Apples Technikchef John Ternus befragt, der sich unter anderem zum MacBook Neo äußerte. Das Gerät sei ganz anders als die Konkurrenz, so Ternus. „Die Produkte in diesem Segment, mit denen (das Neo) konkurriert, bestehen aus Kunststoff. Man kann sie buchstäblich verbiegen.“ Sie seien „so billig“, weil die Firmen versuchten, an jeder Stelle zu sparen. Apples Ansatz sei ein anderer: ein geringerer Preis bei hohem Wert.

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Joswiak betonte, das Neo sei nicht einfach ein abgespecktes MacBook Air. „Am Neo ist so viel neu. Wir haben ein komplett neues [physisches] Trackpad-Design, das immer noch besser ist als bei jedem PC. Wir haben neu gedacht, wie wir die Gerätehülle herstellen und alles zusammensetzen. Wir haben die Messlatte nicht heruntergesetzt.“ Das Neo sei ein „toller, qualitativ hochwertiger Mac zu einem fantastischen Preis“.

Ternus machte auch Andeutungen dazu, warum die verbesserte KI-Siri immer noch nicht verfügbar ist. Das KI-Rennen ist für Apple noch am Anfang. „Wir denken nie über die Technologie an sich nach“, erklärte Ternus. „Wir fragen uns immer: Wie können wir Technologie nutzen, um unseren Nutzern großartige Produkte, Funktionen und Erlebnisse zu bieten?“Joswiak betonte, KI sei ein Marathon – und kein Sprint.


(bsc)



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