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Prof. Dr. Moritz Hennemann: Bundestag hat neuen Daten­schutzbeauf­tragten gewählt


Prof. Dr. Moritz Hennemann: Bundestag hat neuen Daten­schutzbeauf­tragten gewählt

Bild: Julian Vogel

Der Deutsche Bundestag hat den Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Moritz Hennemann zum neuen Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) gewählt. Er tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Louisa Specht-Riemenschneider an, die ihr Amt aus gesundheitlichen Gründen Ende September niederlegen wird.

Mehrheit deutlich erreicht

Die Bundesregierung hatte Hennemann am 24. Juni 2026 offiziell für das Amt vorgeschlagen. Bei der gestrigen Wahl (PDF) entfielen 391 Ja-Stimmen auf den Rechtswissenschaftler. 122 Abgeordnete stimmten gegen seine Wahl, weitere 77 enthielten sich. Erforderlich war die Zustimmung von mindestens 316 Abgeordneten. Bevor Hennemann sein neues Amt antreten kann, muss ihn noch der Bundespräsident ernennen. Das Bundesdatenschutzgesetz schreibt hierfür umfassende Qualifikationen und praktische Erfahrung im Datenschutzrecht sowie die Befähigung zum Richteramt oder zum höheren Verwaltungsdienst vor. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre.

Hennemann wurde von der CDU/CSU vorgeschlagen und von der SPD mitgetragen. Als wesentlicher Grund für die Ablehnung mancher Abgeordneter gilt seine wissenschaftliche Haltung. So zählt Hennemann zu den schärferen Kritikern der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die er mehrfach als „Innovationshemmnis“ bezeichnet hat. Seine Ernennung wurde deshalb in datenschutzpolitischen Kreisen kontrovers diskutiert.

Professor und Richter

Für andere gilt Hennemann hingegen als ausgewiesener Experte für Informations-, Medien- und Datenschutzrecht. Nach seinem Studium in Heidelberg, Krakau und Oxford war er unter anderem als wissenschaftlicher Mitarbeiter, Rechtsanwalt und Gastwissenschaftler an der Harvard Law School tätig. Nach seiner Habilitation an der Universität Freiburg leitete er den Lehrstuhl für Europäisches und Internationales Informations- und Datenrecht an der Universität Passau sowie die dortige Forschungsstelle für Rechtsfragen der Digitalisierung. Aktuell lehrt er als Professor für Zivilrecht mit den Schwerpunkten Informations-, Medien- und Internetrecht an der Universität Freiburg und leitet dort als Direktor das Institut für Medien- und Informationsrecht. Zusätzlich ist er als Richter im Nebenamt am Oberlandesgericht Karlsruhe tätig.

Der neue Datenschutzbeauftragte vertritt einen eher wirtschafts- und innovationsorientierten Datenschutz, bei dem Daten stärker als ökonomisches Gut betrachtet werden. Ebenso spricht er sich wie seine Vorgängerin für eine „Datenrealpolitik“ aus.

Vorgängerin scheidet frühzeitig aus

Die bisherige Bundesdatenschutzbeauftragte Louisa Specht-Riemenschneider hatte bereits im März 2026 aus gesundheitlichen Gründen ihren Rücktritt angekündigt. Nach eigenen Angaben wird sie ihre Aufgaben jedoch noch bis Ende September wahrnehmen, um einen geordneten Übergang zu ihrem Nachfolger sicherzustellen.

Vielfältige Aufgaben

Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit überwacht die Einhaltung des Bundesdatenschutzgesetzes und weiterer Datenschutzvorschriften. Zu seinen Aufgaben gehören außerdem die Beratung von Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung in Datenschutzfragen, die Bearbeitung von Beschwerden von Bürgern sowie die Zusammenarbeit mit Datenschutzaufsichtsbehörden in Deutschland und der Europäischen Union. Darüber hinaus informiert die Behörde die Öffentlichkeit über Datenschutzrechte und beobachtet Entwicklungen in der Informations- und Kommunikationstechnologie im Hinblick auf den Schutz personenbezogener Daten.



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Höhere Preise für Produkte: Apple beschuldigt Speicher­hersteller – aber die wehren sich


Höhere Preise für Produkte: Apple beschuldigt Speicher­hersteller – aber die wehren sich

Bild: Apple

Apple versucht sich bei der aktuellen Preiserhöhung als Opfer der DRAM- und NAND-Hersteller darzustellen. Doch diese wehren sich gegen diese Einseitigkeit, denn es ist auch Apple zu verdanken, dass die Speicherindustrie vor vier Jahren in den Abwärtsstrudel ging, als Apple für wenige Cent Speicher aus China kaufen wollte.

Apple wollte Speicher für Cent-Beträge

Es war ein großes Thema im Jahr 2022. Auch ComputerBase berichtete mehrfach darüber, dass Apple zum chinesischen Flash-Speicherhersteller YMTC wechseln wollte und die Verträge quasi schon unterschrieben waren, und zudem Fühler nach dem DRAM-Hersteller CXMT ausstreckte – was zuletzt schon wieder als Gerücht aufkam. Damals hieß es, die neue Partnerschaft würde nicht nur die Abhängigkeit von südkoreanischen Firmen und anderen wie Kioxia und Western Digital verringern, sondern könne auch zu niedrigeren Vertragspreisen für den Speicher führen.

2023 machten Micron & Co. Milliardenverluste

Der Speichermarkt für die westlichen Hersteller ging 2022 und 2023 in eine Abwärtsspirale, auch Micron war stark betroffen. Tech-Riesen wie Apple wollten noch den letzten Cent herausholen, was die Lage für Speicherhersteller über ein Jahr lang noch verschlimmerte und für Milliardenverluste bei den Herstellern sorgte.

Wie Microns Chief Business Officer Sumit Sadana diese Woche erneut erklärte, waren die Margen negativ, es gab kein Geld, das für Investitionen in die Zukunft benötigt worden wäre. Dabei nennt er aber Apple nicht direkt beim Namen, wenngleich Tim Cook zuvor direkt nur die Speicherhersteller beschuldigt hatte.

There’s less supply at a time when consumers want devices, and the memory guys are passing along huge price increases

Tim Cook, Apple

We told a couple of the customers who were being very aggressive with pricing at that time that this is not constructive. A lot of the industry investments got shut down in 2023 because of really poor pricing and really poor margins.

Sumit Sadana, Micron

Keine neue Fab vor drei Jahren = heute keine Kapazität

Da neue Fabriken und deren Ausrüstung gern vier Jahre Zeit benötigen, ist es diese Kapazität, die heute fehlt. Nun müssen alle Speicherhersteller der Nachfrage gerecht werden, die durch KI zudem noch unvorhersehbar stark explodiert ist. Dass die Speicherhersteller derzeit aufgrund der Knappheit außergewöhnlich hohe Gewinne erzielen, lässt sich kaum bestreiten.

Micron schrieb in dieser Woche erneut Rekordzahlen, der Gewinn stieg auf 28,24 Milliarden US-Dollar. Dass es Apple dabei nicht schlechter geht, zeigt ein Blick auf den Gewinn: 29,35 Milliarden US-Dollar waren es im letzten Quartal. Der Unterschied von Apple zu Micron ist, dass sie solche Gewinne seit Jahren ohne Unterbrechung erzielen und auf riesigen Geldreserven sitzen. Micron, Samsung und SK Hynix haben zudem in der Speicherbranche einen Stand, der einem Kartell gleicht und können so viele Dinge direkt diktieren, weshalb sie schon oft Bestandteil von Untersuchungen waren. So schwarz-weiß, wie Apple aber auch Micron die Geschichte erzählen wollen, ist es letztlich also nicht. Das ist in der Politik in den USA inzwischen ebenfalls angekommen.



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Cloud Streaming: GeForce Now zum Steam Summer Sale mit Rabatt


Cloud Streaming: GeForce Now zum Steam Summer Sale mit Rabatt

Bild: Nvidia (hochskaliert)

GeForce Now kann anlässlich des aktuell laufenden Steam Summer Sale mit Rabatten auf die 12-Monat-Abos „Ultimate“ und „Performance“ erworben werden. Zudem erhält Nvidias Cloud-Streaming-Dienst Unterstützung für sechs weitere Spiele.

Der große Steam Summer Sale ist gestartet und läuft noch bis zum 9. Juli. Passend dazu bietet Nvidia Rabatte für ausgewählte Abo-Tarife des Cloud-Streaming-Dienstes GeForce Now an. Dabei gibt es im Rahmen eines Sommer-Sonderangebots jeweils 35 Prozent Rabatt auf die Stufen „Performance“ und „Ultimate“, wenn DER 12-Monats-Plan gewählt wird.

GeForce Now im Sommer-Sonderangebot

Mit dem Rabatt kostet die „Performance“-Mitgliedschaft von GeForce Now aktuell 71,49 Euro statt 109,99 Euro für 12 Monate (Preisnachlass von 38,50 Euro). In dieser Abo-Stufe enthalten ist der Cloud-Zugriff auf mehr als 4.500 Spiele, wobei in bis zu 1.440p bei maximal 60 FPS gestreamt wird und Gaming-Sessions sechs Stunden am Stück dauern können. Dieser Tarif verwendet ein nicht näher bezeichnetes GeForce-RTX-System und ist im Gegensatz zum Gratis-Tarif werbefrei.

Der 12-Monats-Plan von GeForce Now „Ultimate“ kostet demgegenüber im Rahmen des aktuellen Sales 142,99 Euro anstatt 219,99 Euro, was einem Preisnachlass von 77 Euro entspricht. Auch hier erhalten Abonnenten den Zugriff auf über 4.500 Spiele, die laut Nvidia mit bis zu 4K-Auflösung bei maximal 120 FPS gestreamt werden. Eine Cloud-Gaming-Session kann hier acht Stunden dauern und es werden Systeme genutzt, die vergleichbar mit einer GeForce RTX 5080 oder RTX 4080 sind.

Diese sechs Spiele kommen zu GeForce Now

Zudem kommen sechs weitere Spiele in den Cloud-Streaming-Dienst GeForce Now, wobei das Action-RPG „The Adventures of Elliot: The Millennium Tales“ aus der Feder der Macher von Bravely Default und Octopath Traveler das wohl größte Highlight darstellt. Darüber hinaus kann das Action-Roguelite Dark Scrolls von Devolver Digital über GeForce Now gespielt werden, das am 22. Juni 2026 auf Steam erschienen ist.

Ebenfalls seit dem 22. Juni verfügbar ist der Extraction-Shooter „Sand: Raiders of Sophie“, der an diesem Tag den Early Access auf Steam verlassen hat. Zudem können nun das cinematische Adventure Deer & Boy (seit 23. Juni), der 6v6-Movement-Shooter Empulse (seit 24. Juni) sowie das Fighting-Spiel „Fatal Fury: City of the Wolves“ erstmals über GeForce Now gestreamt werden.



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LAN-Party: Ticketverkauf zur NorthCon 2026 startet heute Abend


LAN-Party: Ticketverkauf zur NorthCon 2026 startet heute Abend

Bild: NorthCon

Der Ticketverkauf für die NorthCon 2026 beginnt heute Abend am 26. Juni um 20:00 Uhr. Die jährlich wiederkehrende LAN-Party findet vom 1. bis 4. Oktober 2026 in Neumünster in Schleswig-Holstein statt und bietet Platz für insgesamt 1.248 Teilnehmer in vier verschiedenen Sitzplatz-Kategorien.

Ticketverkauf startet heute Abend um 20 Uhr

Dabei handelt es sich um die Kategorien Parkett, Parkett Plus, Loge und VIP-Loge, auf die jeweils 1.016, 104, 118 und 10 Plätze entfallen. Um 20 Uhr startet der Ticketverkauf zunächst für die VIP-Loge, bevor gestaffelt im 5-Minuten-Rhythmus die weiteren Kategorien hinzukommen. Parkett-Tickets stehen folglich ab 20:15 Uhr zum Verkauf. Auf diesem Weg wollen es die Veranstalter interessierten Spielern und insbesondere Gruppen erleichtern, auf alternative Ticketkategorien auszuweichen, falls die bevorzugten Plätze zu schnell vergriffen waren.

Die Preise liegen bei 105 Euro für einen Parkettplatz mit 90 cm Tischbreite, 134 Euro für Parkett Plus mit 120 cm Breite und 159 Euro für einen Logenplatz. Die ausschließlich komplett buchbare VIP-Loge mit zehn Plätzen kostet zusammen 2.170 Euro. Im Ticketpreis enthalten sind neben einem Stromanschluss ein Gigabit-Netzwerkport, die Teilnahme an Turnieren sowie kostenlose Parkplätze und Zugang zu Duschcontainern. Teilnehmer müssen zum Zeitpunkt der Veranstaltung mindestens 18 Jahre alt sein.

Die vier Sitzplatzkategorien zur NorthCon 2026
Die vier Sitzplatzkategorien zur NorthCon 2026 (Bild: NorthCon)

Nach erfolgreichem Ticketkauf erfolgt zunächst nur der Erwerb des Platzes. Die Sitzplatz­reservierung startet zu einem späteren Zeitpunkt und wird separat angekündigt.

LAN-Party seit 2002

Die NorthCon zählt seit Jahrzehnten zu den bekanntesten LAN-Partys Deutschlands. Im Mittelpunkt stehen gemeinsames Spielen, Turniere und das Treffen der Community. Neben den offiziellen Wettbewerben gibt es zahlreiche freie Spielrunden, ein Bühnen­programm, Catering und Aussteller, die Gaming-Produkte präsentieren. Interessenten können die Veranstaltung auch ohne eigenen PC besuchen: Tagestickets kosten 10 Euro und berechtigen zum Zugang an allen Veranstaltungs­tagen, eine Teilnahme an den LAN-Turnieren oder das Mitbringen eines Rechners sind damit allerdings nicht möglich.

Welche Erinnerungen die Community auf ComputerBase an LAN-Partys hält und wie es um die Bereitschaft aussieht, heutzutage an einem solchen Event teilzunehmen, hat die Redaktion vor einigen Monaten mit einer Sonntagsfrage zur Diskussion gestellt.

Billboard März 2026



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