Künstliche Intelligenz
Prozessautomatisierung mit n8n am Beispiel erklärt
Automatisierung hat sich in vielen Bereichen etabliert – von der privaten Anwendung bis zu komplexen Unternehmensprozessen. Mit n8n steht eine Open-Source-Plattform zur Verfügung, die sich durch flexible Einsatzmöglichkeiten, On-Premises-Betrieb und umfassende Integrationsfähigkeit auszeichnet.
In diesem Artikel stellen wir die Grundlagen vor. Er erläutert, was n8n von anderen Automatisierungslösungen unterscheidet, wie die Installation mit Docker on Premises erfolgt und wie sich die Handhabung an einem einfachen Beispiel nachvollziehen lässt.
- n8n ist eine flexible Open-Source-Plattform für Prozessautomatisierung, die On-Premises-Betrieb mit voller Datenhoheit ermöglicht.
- Workflows bestehen aus Nodes für Trigger, Datenabrufe, Verarbeitung und Ausgaben. Nodes integrieren nahtlos APIs und Dienste ohne Programmierung.
- Die Installation mit PostgreSQL und Docker Compose stellt skalierbare, produktive Umgebungen bereit.
- Ein Beispielworkflow, der RSS-Feeds von iX und c’t einliest, mit KI zusammenfasst und per E-Mail versendet, demonstriert die Arbeitsweise von n8n mit Triggern, Filtern, Merge, Aggregation und Versand.
Automatisierungsplattformen aus der Cloud wie Zapier, Make oder IFTTT sind zwar ohne großen Aufwand nutzbar, bleiben jedoch stets abhängig von externen Diensten. Sensible Daten verlassen dabei die eigene Infrastruktur, was nicht nur aus Datenschutzgründen problematisch sein kann, sondern auch Fragen nach Kontrolle und Flexibilität aufwirft. Mit n8n steht eine Open-Source-Alternative eines Berliner Anbieters zur Verfügung, die diese Einschränkungen überwindet.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Prozessautomatisierung mit n8n am Beispiel erklärt“.
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Künstliche Intelligenz
MacBook Pro mit M4 Max: Lange Lieferzeiten als Zeichen für neue Geräte?
Wer sich aktuell für ein konfiguriertes MacBook Pro mit M4 Pro oder M4 Max interessiert, muss sich teilweise gedulden: Wie unsere Recherchen zeigen, sind einige Modelle im deutschen Apple Online Store erst Anfang März lieferbar. Dazu zählt das 14 Zoll große MacBook Pro mit M4 Max Chip und 36 GB Arbeitsspeicher. Auch US-Techblogs berichten von Verzögerungen: Ihren Angaben zufolge sind vor allem höher ausgestattete Varianten mit mehr Arbeitsspeicher betroffen.
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Die langen Lieferzeiten könnten auf eine hohe Nachfrage nach den leistungsstarken Chips hindeuten. Analysten vermuten allerdings, dass Apple möglicherweise bereits die Produktion auf kommende Modelle mit M5 Pro und M5 Max umstellt. Das Basis-MacBook Pro mit M5-Chip ist bereits seit Oktober 2025 erhältlich – die Pro- und Max-Varianten des neueren Chips stehen jedoch noch aus. Und schon seit einiger Zeit wird über eine Veröffentlichung Ende Januar spekuliert.
Creator Studio könnte Hinweis auf neues MacBook Pro sein
Gerüchte um einen baldigen Release von MacBook-Pro-Modellen mit M5 Pro und M5 Max werden durch Apples Ankündigung des Creator Studio befeuert. Das neue Abo-Paket für professionelle Anwender startet am 28. Januar 2026 und enthält Logic Pro, Final Cut Pro sowie optimierte Templates für die iWork-Programme. Historisch betrachtet hat Apple bereits mehrfach im Januar oder Februar neue Hardware vorgestellt – etwa das MacBook Pro mit M2 im Januar 2023 oder die Apple Vision Pro (Marktstart in den USA im Februar 2024).
Die M5-Chip-Generation verspricht deutliche Verbesserungen bei der KI-Performance durch neue GPU-Kerne mit integriertem Neural Accelerator. Auch die CPU soll effizienter arbeiten. Während das Basis-MacBook Pro mit M5 bereits bis zu 32 GB Unified Memory und die Ansteuerung von zwei externen Displays unterstützt, dürften die Pro- und Max-Varianten noch höhere Kernzahlen und verbesserte Leistung für rechenintensive Aufgaben bieten.
Wer auf die neueste Technik setzen möchte, sollte womöglich noch einige Wochen mit dem Kauf warten. Einen umfassenden Ausblick auf Apples mögliche Produktpläne für 2026 bietet der Mac & i-Podcast.
(mki)
Künstliche Intelligenz
Network Execution Tool NetExec: Schweizer Messer für Sicherheitstests
NetExec hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der wichtigsten Werkzeuge für Angriffe auf Unternehmensnetzwerke entwickelt. Während klassische Pentesting-Tools oft auf einzelne Protokolle oder Techniken beschränkt bleiben, vereint NetExec eine breite Palette an Methoden auf einer Oberfläche. Der Ursprung liegt in CrackMapExec, das lange als das Standardwerkzeug galt. Doch NetExec hat die Rolle des Vorgängers übernommen, wird aktiv weiterentwickelt und wächst durch die Arbeit der Community stetig weiter. Wer heute Windows- und Linux-Umgebungen realistischen Tests unterziehen möchte, kommt an diesem Werkzeug kaum vorbei.
Das Besondere an NetExec ist die konsequente Ausrichtung auf die Praxis. Red Teams und Pentester identifizieren mit ihm innerhalb kürzester Zeit Angriffspfade und nutzen sie direkt aus. Von der ersten Abfrage eines Benutzerkontos über das automatisierte Durchtesten schwacher Passwörter bis zum Ausführen von Code auf Zielsystemen reichen seine Einsatzfelder, die sonst mehrere Werkzeuge erfordern. NetExec setzt zudem auf Konsistenz: Einmal vertraut mit der Syntax, können Tester nahezu alle unterstützten Protokolle nach demselben Muster ansprechen. Das reduziert Fehler und beschleunigt die Arbeit erheblich.
(Bild: Vanessa Bahr / KI / heise medien )
Unsichere Konfigurationen sind eines der wichtigsten Einfallstore für Angreifer. Systemhärtung heißt deshalb vor allem, mit den passenden Tools Lücken durch gefährliche Einstellungen zu finden und sie zu schließen, sei es auf Einzelsystemen unter Windows oder Linux oder im Active Directory. Härtung heißt aber auch, das Netzwerk abzusichern und Netzwerkverkehr auf das Nötigste zu beschränken.
- Das Network Execution Tool NetExec beherrscht ein breites Spektrum an Angriffsmethoden.
- NetExec eignet sich aber nicht nur für Pentester und Red Teams, sondern auch für Admins, die die Sicherheitslage ihrer Infrastruktur untersuchen wollen.
- Mit NetExec können Admins beispielsweise Passwortrichtlinien testen, Konfigurationsfehler erkennen oder Angriffspfade frühzeitig schließen.
Seinen Ruf als Schweizer Messer verdankt NetExec nicht nur der Fülle an Modulen, sondern auch der engen Verzahnung der Funktionen. Ein erfolgreiches Login wird direkt zur Grundlage für weitere Aktionen: Befehle ausführen, Dateien übertragen, Secrets extrahieren. Aus einem einzigen Zugang kann sich so ein vollständiger Angriff auf eine Windows-Domäne entwickeln. Für Angreifer, die auf Geschwindigkeit und Effizienz bauen, ist das ein entscheidender Vorteil. Dieser Artikel zeigt die Vielseitigkeit von NetExec anhand unterschiedlicher Passwortangriffe, der Extraktion von Secrets und der finalen Befehlsausführung.
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Xreal vs. Viture: Worum es beim Patentstreit der Display-Brillen geht
Xreal und Viture sind die beiden führenden Hersteller von Display-Brillen. Seit Herbst sind die Unternehmen in einen Rechtsstreit verwickelt, der in Deutschland seinen Lauf nahm und inzwischen internationale Dimensionen angenommen hat.
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Xreal warf Viture zunächst vor, das europäische Patent EP 3 754 409 B1 verletzt zu haben. Das Patent beschreibt eine spezifische Bauweise der für Display-Brillen typischen „Birdbath“-Optik und wurde im Mai 2025 erteilt. Viture hat beim Europäischen Patentamt Einspruch gegen die Erteilung des Patents eingelegt.
Nachdem Viture eine Abmahnung wegen Patentrechtsverletzung unbeantwortet gelassen hatte, beantragte Xreal im September beim Landgericht München I eine einstweilige Unterlassungsverfügung. Das Gericht gab dem Antrag noch im selben Monat statt. Die Verfügung untersagte Viture vorläufig, Geräte in Deutschland zu verkaufen, die das Patent verletzen.
Viture weist die Vorwürfe des Konkurrenten im eigenen Subreddit zurück und schreibt, dass er sowohl Berufung gegen die einstweilige Verfügung eingelegt als auch einen formellen Einspruch gegen die Gültigkeit des Patents eingereicht hat.
Unterlassungsverfügung wegen Formfehler aufgehoben
Gemäß Gerichtsunterlagen, die heise online vorliegen, hat Xreals Anwaltsteam Viture die Unterlassungsverfügung nicht rechtzeitig innerhalb der einmonatigen Frist ordnungsgemäß zugestellt. Infolge dieses formellen Fauxpas hob das Gericht die einstweilige Verfügung im November wieder auf, sodass Viture seine Display-Brillen weiterhin uneingeschränkt in Deutschland und anderen EU-Märkten vertreiben darf.
Mit der Aufhebung der Unterlassungsverfügung ist der Rechtsstreit jedoch keineswegs beendet. Das Damoklesschwert eines neuen Antrags oder Hauptsacheverfahrens hängt weiter über dem Unternehmen, zumal das Gericht die Patentverletzung zum Zeitpunkt der Verfügung als gegeben ansah. Die aktuellen Ereignisse dürften also erst das Vorspiel eines länger währenden Rechtsstreits sein.
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Die Patentfehde hat sich zudem auf die USA ausgeweitet. Am 15. Januar 2026 reichte Xreal eine Patentklage bei einem texanischen US-Bezirksgericht ein. Sie wirft Viture die Verletzung des US-Patents Nr. 11.988.839 vor, das sich inhaltlich weitgehend mit dem europäischen Patent deckt.
„Bei der Klage geht es um mehr als nur ein einzelnes Patent“, schreibt Xreal in einer Pressemitteilung. Das Unternehmen wolle damit gegen systematische Patentverletzungen vorgehen.
Viture wiederum schreibt, dass das Patent größtenteils durch den Stand der Technik abgedeckt sei und bezichtigt Xreal der gezielten Desinformation.
Xreal arbeitet mit Google und ROG an neuen Display-Brillen
Im Gegensatz zu eigenständigen Computern wie Apple Vision Pro oder Meta Quest 3 fungieren Display-Brillen eher als tragbare Monitore. Die Brillen werden per Kabel an externe Endgeräte wie Smartphones, Handhelds, Konsolen oder PCs angeschlossen und projizieren deren Inhalte auf ein virtuelles Display, das ein Sichtfeld von circa 50 Grad abdeckt. Obwohl Viture ein jüngeres Unternehmen ist (gegründet 2021, während Xreal bereits seit 2017 besteht), gleichen sich die Produkte beider Hersteller in puncto Ausstattung und Features mittlerweile stark.
Xreal hat mit den Modellen 1S und Neo erst kürzlich zwei neue Produkte eingeführt. Für dieses Jahr sind mindestens zwei weitere Geräte in Partnerschaft mit Asus und Google angekündigt. Das erste ist die für Gaming entworfene Display-Brille ROG Xreal R1, die eine Bildrate von bis zu 240 Hertz unterstützt und ein Kontrolldock für den gleichzeitigen Anschluss mehrerer Zuspieler bietet.
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Das zweite Produkt entsteht unter dem Namen „Project Aura“ gemeinsam mit Google, läuft auf Basis von Android XR und wird wie Samsung Galaxy XR als „räumlicher Computer“ vermarktet. Anfang des Jahres gaben Google und Xreal eine mehrjährige Verlängerung ihrer strategischen Partnerschaft bekannt, wobei Xreal künftig als „führender Hardwarepartner für das Android-XR-Ökosystem“ fungieren soll. Kurz danach berichtete Bloomberg, dass das Unternehmen weitere 100 Millionen US-Dollar an Investitionskapital eingesammelt hat.
Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass es beim Rechtsstreit längst nicht mehr nur um Technik, sondern um die Positionierung beider Akteure auf einem Markt geht, der ein wachsendes Potenzial birgt.
(tobe)
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