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Rabatte alleine helfen nicht: Wieso sich Automarken bei ihren E-Auto-Prämien abgrenzen sollten


Steven Mumendey, Managing Director Zenith, blickt auf die Autobranche

Ab Mai fördert die Bundesregierung rückwirkend den Kauf von E-Autos. Viele Hersteller legen zusätzlich eigene Programm auf. Im Gespräch erklärt Steven Mumendey, Managing Director Zenith, warum es darin nicht nur um Rabatte, sondern auch um Differenzierung gehen sollte.

Herr Mumendey, der Beschluss der Bundesregierung zur E-Auto-Förderung zu Beginn des Jahres hat bei Herstellern einige Werbeaktivität

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Exklusiv-Interview: Warum Tim Alexander das Marketing von Swiss Life radikal auf Social dreht


Tim Alexander ist Head of Marketing und & Corporate Communications bei Swiss Life Asset Managers

Der frühere Deutsche-Bank-CMO Tim Alexander führt bei Swiss Life die beiden Bereiche Marketing und PR zusammen – und setzt dabei konsequent auf Social Media. Das erfordert ein radikales Umdenken bei dem Schweizer Konzern. Im Exklusiv-Interview mit HORIZONT erläutert Alexander seine Strategie.

Die Finanzbranche befindet sich im Umbruch: Kundenerwartungen verändern sich, technologische Innovationen beschleunigen Marketingprozesse und Ver

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Artemis-2-Mission: Apple und Nutella gehen viral durch Gratis-Werbung im Weltall


Eine der ikonischen iPhone-Aufnahmen während der Artemis 2-Mission: NASA-Astronautin Christina Koch blickt aus einem der Hauptkabinenfenster des Orion-Raumschiffs zurück zur Erde,

Während die Crew der Artemis-2-Mission in der Orion-Raumkapsel den Mond umrundet, gehen auf der Erde Apple und Nutella steil. Grund dafür sind ein Videoclip und Bilder vom Mondflug.

Nutella ist Astronauten-Nahrung. Wer hätte das gedacht? Die Ferrero-Marke schwebt in diesen Tagen gemeinsam mit Victor Glover, Jeremy Hansen, Christina Koch und Reid Wiseman um den Mond. Wer den Trip im Livestream verfolgt, erlebt bisweilen Unerwartetes, etwa wenn ein Nutella-Glas plötzlich schwerelos durch die Raumkapsel Orion gleitet – rund 406.773 Kilometer über der Erde.

Die Szene stellt CBS als TikTok-Video ins Netz. In den ersten zwölf Stunden sammelt der Clip über 300.000 Likes ein. Während hierzulande über eine mögliche Zuckersteuer diskutiert wird, scheint die Ferrero-Marke solch irdischen Debatten entrückt. Das Glas dreht sich perfekt um die eigene Achse, sodass auch wirklich jeder den Schriftzug lesen kann.
Bei dieser Steilvorlage aus dem All reagiert die Ferrero-Mannschaft in den sozialen Netzwerken schnell. Sie teilt das kurze Video, packt den Slogan „Nutella ist nicht von dieser Welt“ dazu und unterlegt es mit „Also sprach Zarathustra“ von Richard Strauss. Seit dem Blockbuster „2001: Odyssee im Weltraum“ sind die Anfänge der sinfonischen Dichtung so etwas wie Gemeingut, wenn es um Weltraumabenteuer geht. „Es ist mir eine Ehre, weiter gereist zu sein als jeder andere Brotaufstrich in der Geschichte“, schreibt Ferrero dazu auf Instagram.
Die Internet-Gemeinde feiert den Clip als die weltbeste Werbung. Manche zweifeln aber gleichzeitig. Eine PR-Kampagne? Ein digitaler Fake? Wirklich alles nur ein Zufall? Die NASA erklärt auf Nachfrage von futurism.com jedenfalls: „Das war keine Produktplatzierung.“ Die Süddeutsche zitiert dagegen einen Sprecher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, der darauf hinweist, dass „ein solcher Glaskörper nicht den international geltenden Sicherheitsvorgaben entspricht.“

Das iPhone kann auch Weltall

Da hat es Apple leichter. Zwar gleitet kein iPhone 17 Pro Max durch die Kapsel. Ein Thema ist das High-End-Modell der Kultmarke dennoch. Die Astronauten haben mehrere 17-Pro-Max-Geräte dabei, um Bilder und Videos zu machen. Zuvor durchliefen die Modelle für die Weltraummissionen umfangreiche Tests.  Am Ostermontag hat die NASA die ersten iPhone-Aufnahmen veröffentlicht. Sie würden wunderbar zur Apple-Kampagne „Shot on iPhone“ passen.

Kommandant der Artemis 2-Mission, Reid Wiseman, blickt zurück zur Erde.

Die zwei Selfies zeigen Christina Koch und Reid Wiseman. Die Bilder rufen positive Reaktionen hervor. Die Motivwahl, die Qualität, die Umgebung der Aufnahme. Dass die Crew zudem die Nikon-Edelmodelle D5 und Z9 sowie eine GoPro HERO4 Black für Aufnahmen verwendet, geht bei dem Hype allerdings schnell unter. Die Apple-Marketingabteilung hätte die Bilder kaum besser inszenieren können. Sie ist nicht involviert gewesen, heißt es. Eine Markenbotschaft enthalten die Aufnahmen trotzdem. Auf das iPhone ist auch in den unendlichen Weiten des Weltraums Verlass. Bis zur Landung am Samstag dürften daher noch ein paar weitere Fotos dazukommen.



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Brand IQ Studie: So stark sind deutsche E-Commerce-Marken im internationalen Vergleich


Auch Otto kann in der aktuellen Brand IQ Studie überzeugen.

Der E-Commerce-Markt ist hart umkämpft. Während internationale Plattformen in puncto Reichweite und Sortiment kaum zu schlagen sind, können deutsche Wettbewerber in Bezug auf Markenführung und Kommunikation überraschend gut mithalten. Das zeigt die neue Brand-IQ-Studie von Mutabor und The Relevance Group.

Internationale Plattformen wie Amazon oder Temu dominieren den deutschen E-Commerce-Markt mit scheinbar unerschöpflichen Ressourcen, breitem Angebot und günstigen Preisen. Doch die Stärke einer Marke misst sich nicht allein an finanziellen Kennzahlen, sondern auch an Aspekten wie konsistenter und klarer Markenführung, Kommunikation, Design und Innovation. Und gerade hier können deutsche E-Commerce-Plattformen im internationalen Vergleich gut mithalten, zeigt die aktuelle Ausgabe der Studie von Mutabor und The Relevance Group.

Für die Studie wurden die zehn umsatzstärksten deutschen E-Commerce-Marken, darunter Kleinanzeigen, Otto oder Zalando, sowie fünf internationale Plattformen untersucht. Bewertet wurden die Marken in acht Kategorien aus den Dimensionen Strategie, Kommunikation, Design und Innovation. Ähnlich wie bei einem klassischen IQ-Test konnten die Marken zwischen 0 und 160 Punkten erhalten, wobei Werte über 100 auf gute Markenführung hindeuten, während bei weniger als 70 Punkten akuter Handlungsbedarf besteht.

Mit einem sehr starken Wert von 140 Punkten führt der Onlineversand-Riese Amazon das Ranking an, Ebay liegt mit einem ebenfalls hohen Wert von 138 Punkten nur knapp dahinter. Auf Platz drei folgt jedoch mit Mobile.de (128 Punkte) bereits die erste deutsche Marke. Die Plattform verfügt über eine klare und funktionale Markenidentität und punktet vor allem in den Kategorien Corporate Identity Kohärenz und Design-Qualität. Kleinanzeigen (127 Punkte) kann ebenfalls mit starkem Design überzeugen und liegt außerdem bei KI-Readiness vorne. Auch Otto schafft es mit 123 Punkten in die deutsche Top 3 und überzeugt vor allem in der Dimension digitale Innovation.

Im Mittelfeld des Rankings folgen Zalando (119), MediaMarkt (117), Idealo (116) und Kaufland (107). Selbst die Schlusslichter des deutschen Rankings, Shop Apotheke (108), ImmoScout24 (105) und Check24 (102), erhalten noch über 100 Punkte und damit eine gute Bewertung ihrer Markenführung. Die internationalen Marken AliExpress und Temu sind jedoch mit 88 bzw. 87 Punkten deutlich abgeschlagen. „Markenintelligenz ist kein Soft-Faktor. Wer hier relevante Erlebnisse schafft, entwickelt seine Marke zu einem messbareren Wettbewerbsvorteil“, bewertet Aaron Herbst, Managing Partner Interactive Marketing Group, die Ergebnisse. Die Studie zeigt jedoch auch, wie die Vernachlässigung einzelner Kategorien sich negativ auf die gesamte Markenführung auswirken kann: Zalando erhält zwar eine  gute Bewertung, doch negative Berichterstattung zu Themen wie Logistik oder Übernahmen drückt den Wert für Earned Media Impact auf 94 und wirkt sich damit negativ auf die Gesamtbewertung aus. ImmoScout24 erhält zwar sehr gute Wert für Strategie, kommt jedoch in der Kategorie KI-Readiness nur auf 90 Punkte. KI-Readiness sei im E-Commerce nicht mehr optional, erklärt Aaron Herbst. „Wer in den Antworten von KI-Systemen nicht vorkommt, verliert still, aber nachhaltig Sichtbarkeit.“

Mega-Deal im E-Commerce

Euronics sieht Chancen bei Media-Markt-Saturn-Übernahme durch JD.com

Wie verändert sich der Elektrofachhandel, wenn JD.com aus China MediaMarkt-Saturn übernimmt? Euronics etwa sieht dadurch durchaus Chancen. So will der Euronics-Chef daraus Kapital schlagen.

Die Brand IQ Studie von Mutabor und The Relevance Group erscheint vierteljährlich, jeweils mit einem neuen Branchenfokus. Die aktuelle Studie kann hier eingesehen werden.

Methodik

Die 15 Marken wurden in den Kategorien Sichtbarkeit der Strategie, Strategischer Fit zu Branchenthemen, Corporate Identity Kohärenz, Designqualität, Owned Media Impact, Earned Media Impact, Digital Readiness, AI Readiness & GEO (Generative Engine Optimization) bewertet. Die Analyse kombiniert quantitative Daten, KI-gestützte Auswertung und Designexpertise. Bewertet wird ausschließlich auf Basis der externen Markenwahrnehmung und öffentlich zugänglicher Informationen.



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