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Riesiges Werk: SK Hynix baut Test- und Packaging-Fabrik für 13 Mrd. USD

Speicherriese SK Hynix baut ein neues, großes Werk für das Packaging von DRAM, HBM & Co. Bis Ende 2027 soll es bereits fertig sein und der Baubeginn im April 2026 erfolgen. Die Nähe zur eigenen Speicherfabrik soll die Front- und Back-End-Produktion enger verzahnen.
Auch DRAM, HBM und NAND brauchen ein Packaging, denn der blanke, einzelne Speicherchip ist auch hier auf keinem finalen Produkt zu finden. Packaging bei Speicher jedweder Art ist zudem heutzutage ungleich komplexer geworden, da die Speicherchips an sich bereits aus mehreren Lagen bestehen. Bei HBM müssen diese zudem auf spezielle, unter anderem bei TSMC gefertigte Base-Dies gepackt werden, die mittels TSVs jeder der bis zu 16 Lagen ansprechen.
Dass in Zeiten explodierender Nachfrage nach HBM auch für nahezu jede andere Art Speicher die Packaging-Kapazitäten schnell erschöpft sind, liegt auf der Hand. Zumal die Einrichtungen auch als Testcenter fungieren, wie es SK Hynix beim vorgestellten Neubau auch explizit beschreibt. Hier gab es im letzten Jahr Berichte über Probleme bei HBM, Nvidia hatte geplant, nur noch vollständig getestete Produkte abzunehmen und nicht mehr blind darauf zu vertrauen, dass die Chips gemäß Spezifikation funktionieren. Dies wiederum erhöht den Druck auf die Hersteller, zudem braucht es zusätzliche Kapazitäten, um das vollständige Testen aller Chips und des Packaging gewährleisten zu können.
P&T7 heißt die neue Anlage von SK Hynix, das steht für Packaging & Test. Sie wird in Cheongju in Südkorea für 19 Billionen südkoreanische Won errichtet, umgerechnet sind das etwas über 11 Milliarden Euro oder fast 13 Milliarden US-Dollar. In der Region hat SK Hynix bereits einen umfangreichen Fußabdruck hinterlassen. Denn dort stehen die Fabriken M11, M12 und M15, auch der erst im letzten Jahr fertiggestellte Neubau M15X ist dort beheimatet. Mit der Anlage P&T3 gibt es bereits eine Packaging- und Testeinrichtung. Geht es nach den ersten Render-Bildern der Anlage, hat SK Hynix zudem Luft für potenzielle Erweiterungen in Zukunft eingeplant.
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Sicherer Messenger: Threema wechselt den Finanzinvestor, er bleibt deutsch

Der Schweizer Messenger Threema wechselt den Inhaber: Statt der deutschen Afinium Management GmbH wird in Zukunft Comitis Capital aus Deutschland alle Anteile an der Threema GmbH halten. Die Threema-Community ist im Aufruhr, aber zur Stunde geben die vorliegenden Informationen keinen Anlass zur Besorgnis.
Neuer Finanzinvestor will Wachstum stärken
Comitis Capital mit Sitz in Frankfurt am Main ist ein Finanzinvestor, der Unternehmen kauft oder sich daran beteiligt mit dem Ziel, die Anteile in Zukunft gewinnbringend zu verkaufen. Die Afinium GmbH mit Sitz in München verfolgte seit 2020 dasselbe Ziel.
Comitis Capital erklärt, den Messenger Threema unter Zuhilfenahme der eigenen Expertise und der Expertise dritter im Netzwerk weiterentwickeln und internationaler aufstellen zu wollen. Details verrät Comitis Capital zu den eigenen Vorhaben noch nicht, doch ein erklärtes Ziel ist es, aus der aktuellen Position heraus langfristig von den europäischen Bestrebungen nach Datensouveränität und Gesetzeskonformität zu profitieren. Die Übernahme soll noch im Januar 2026 abgeschlossen werden.
Einen „europäischen Messenger“ gibt es derzeit in der Tat noch nicht, auch wenn dessen Akzeptanz in der Bevölkerung ohnehin abzuwarten wäre. Die aktuelle geopolitische Lage könnte sie aber erhöht haben.
Threema is uniquely positioned to benefit from long-term structural growth trends in secure communication, European data sovereignty and regulatory compliance. We look forward to supporting the business during its next phase of growth and build on a legacy of its trusted brand, leading technology and uncompromising privacy.
Nikolaus Bethlen, Managing Partner Comitis Capital
Threema sieht einen starken Partner
Auch Threema hat sich zur Übernahme am Ende eines Zeitstrahls, der die Geschichte des Messenger Revue passieren lässt (Die Threema Story), geäußert und zeigt sich zuversichtlich, die eigene Position am Markt mit dem neuen Partner in Zukunft stärken und weiter ausbauen zu können.
Die deutsche Beteiligungsgesellschaft, welche sich auf ausgewählte Unternehmen mit klaren Grundwerten und nachhaltiger Ausrichtung fokussiert, wird Threema unterstützen, die Position im Bereich Sicherheit und Datenschutz weiter auszubauen.
Threema
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Parkscheibe einstellen genügt nicht – Fahrer zahlen 40 Euro Bußgeld
Selbst wenn die Parkscheibe scheinbar ordnungsgemäß eingestellt ist, können Bußgelder zwischen 20 und 40 Euro fällig werden. Schuld daran ist nicht das Verhalten des Autofahrers, sondern eine falsche Parkscheibe.
Was eine Parkscheibe ist, dürfte allgemein bekannt sein – ebenso ihr grundlegender Zweck. Im Normalfall genügt es, die Uhrzeit auf die nächste halbe Stunde nach der Ankunft einzustellen, um den Vorschriften zu entsprechen. Eigentlich eine simple Angelegenheit. Dennoch kann selbst bei korrekter Handhabung ein Verwarnungsgeld drohen. Das passiert immer dann, wenn die verwendete Parkscheibe nicht den gesetzlichen Vorgaben entspricht.
Parkscheiben: So und nur so
Wer im Internet nach Parkscheiben sucht, stößt schnell auf eine enorme Auswahl an Designs, Farben und Formen. Zwar sind blau-weiße Modelle am weitesten verbreitet, doch auch Varianten in anderen Farbtönen werden angeboten. Genau darin liegt jedoch das Problem: Nach Auffassung des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs (ADAC) kann allein die falsche Optik ein Bußgeld nach sich ziehen. Dabei ist vielen Autofahrern nicht bewusst, dass Aussehen und Maße der Parkscheibe eindeutig vorgeschrieben sind.
Die verbindlichen Vorgaben sind in der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) festgehalten, genauer gesagt in der Anlage 3 zur StVO. Dort zeigt Abbildung 11 eine Parkscheibe in Blau und Weiß mit einer Höhe von 150 Millimetern sowie einer Breite von 110 Millimetern. Abweichungen von diesen Maßen oder Farben machen das Hilfsmittel rechtlich unzulässig.
Darüber hinaus schreibt der Bußgeldkatalog, dass die Anzeige ausschließlich volle und halbe Stunden zeigen darf. Auch Schrift und Ziffern müssen der Norm DIN 1415 entsprechen. Ob die Parkscheibe aus Kunststoff oder Pappe besteht, spielt hingegen keine Rolle. Gleiches gilt für zusätzliche Funktionen wie einen integrierten Eiskratzer.
In der Praxis kann das Verwarnungsgeld variieren. Die Strafen beginnen bei 20 Euro für bis zu 30 Minuten und erhöhen sich schrittweise auf bis zu 40 Euro bei einer Parkdauer von mehr als drei Stunden.
Ist eine digitale Parkscheibe zulässig?
Elektronische Parkscheiben (wie diese für rund 20 Euro) bilden in Deutschland eine erlaubte Ausnahme von den klassischen Regelungen. Allerdings unterliegen auch sie klar definierten Anforderungen. So muss sich die digitale Anzeige beim Abstellen des Fahrzeugs automatisch auf die nächste halbe Stunde einstellen. Wichtig dabei: Die angezeigte Zeit darf anschließend nicht weiterlaufen oder sich verändern.
Zusätzlich sind weitere Details vorgeschrieben. Auf der Vorderseite muss das blau-weiße Verkehrszeichen für Parken (Zeichen 314) zu sehen sein. Oberhalb des Displays hat der Hinweis „Ankunftszeit“ zu stehen. Außerdem ist eine 24-Stunden-Anzeige Pflicht, wobei die Ziffernhöhe mehr als zwei Zentimeter betragen muss. Nur wenn all diese Kriterien erfüllt sind, ist die elektronische Parkscheibe im Straßenverkehr zulässig.
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Bekannte Spiele- und Anime-Reihe: Legos erste Pokémon-Sets kosten 60 bis 650 Euro

Nur ein Woche nach der Vorstellung von Smart Play mit Smart Bricks und Tags legt Lego nach und kündigt erste Modelle der neuen Pokémon-Set-Reihe an. Ein Blick auf die vom dänischen Spielzeughersteller ausgerufenen Preise zeigt schnell, welche Zielgruppe angesprochen werden soll: nicht Kinder, sondern gut situierte Erwachsene.
Lizenz wandert von Mega zu Lego
Im vergangenen Jahr hielt noch der US-amerikanische Hersteller Mattel die Lizenz für die bekannte Videospiel- und Anime-Reihe und hatte unter seinem Baustein-Label Mega zahlreiche Pokémon-Sets veröffentlicht. Schon länger wurde darüber spekuliert, dass die Lizenz 2026 an Lego übergehen würde – mit der Vorstellung der neuen Modelle wurde dies nun offiziell bestätigt. Die jetzt präsentierten Sets umfassen dabei Modelle von Evoli, Pikachu und Pokéball sowie ein größeres Set mit Bisaflor, Glurak und Turtok.
Preisspanne von 60 Euro bis 650 Euro
Den Einstieg bildet Evoli (Eevee) (72151), Pokémon Nummer 133 im Pokédex, das sich durch äußere Einflüsse oder besondere Umstände in verschiedene Elementarformen wie Wasser, Elektro, Feuer, Psycho, Unlicht und weitere entwickeln kann. Evoli stellt das Pokémon mit der am größten verzweigten Evolution dar, welches sich in acht verschiedene Pokémon weiterentwickeln kann. Das Set besteht aus 587 Teilen und wird von Lego zu einem unverbindlichen Verkaufspreis von 60 Euro angeboten.
Es folgt Pikachu (72152), das wohl bekannteste Elektro-Pokémon, zusammen mit dem ikonischen rot-weißen Pokéball, den Trainer verwenden, um wilde Pokémon zu fangen, zu transportieren und zu speichern. Das Set umfasst 2.050 Teile und schon die Präsentation auf einem Ständer verdeutlicht, dass es sich bei diesem eher um ein Ausstellungsstück als um ein Spiel-Set handelt. Dies spiegelt sich auch im UVP von 200 Euro wider.
Das bislang größte Set der Reihe ist das Diorama mit Bisaflor, Glurak und Turtok (72153), den finalen Entwicklungsstufen der drei ursprünglichen Starter-Pokémon der Kanto-Region aus der ersten Generation. Das Modell besteht aus 6.838 Teilen, für die Lego einen UVP von 650 Euro ansetzt. Ob Lego bei allen Sets grafische Elemente über Aufkleber realisiert oder – dem Preis entsprechend – auf Drucke setzt, ist bislang nicht bekannt.
GWP nur beim großen Set und auch nur für schnelle Vorbesteller
Alle drei Sets können ab sofort vorbestellt werden, die Auslieferung soll am 27. Februar dieses Jahres beginnen. Vorbesteller haben bis zum Vortag die Möglichkeit, eines der stark limitierten Gift-with-Purchase-Sets (GWP) in Form der Kanto Region Badge Collection (40892) zu erhalten. Diese Sonderbeigabe ist auf 6.170 Exemplare limitiert, wobei sich Vorbesteller in Deutschland diese Menge mit weiteren Ländern teilen müssen, die aus dem Lager in Tschechien beliefert werden – darunter fallen unter anderem Griechenland, Italien, Polen, Österreich, die Schweiz und Tschechien selbst. Unklar ist bislang, ob auch Vorbesteller, die das Set in stationären Lego-Stores reservieren, ebenfalls die Chance auf das GWP erhalten.
Schnitzeljagd in den sozialen Kanälen
Darüber hinaus veranstaltet Lego zur Einführung eine virtuelle Schnitzeljagd: Vom 12. Januar bis zum 27. Februar 2026 können Pokémon-Fans auf verschiedenen digitalen Kanälen nach von Lego versteckten Pokémon-Hinweisen suchen. Dabei lassen sich spannende Belohnungen freischalten, und gleichzeitig besteht die Chance auf den Hauptpreis: eine Teilnahme an PokémonXP und den Pokémon-Weltmeisterschaften 2026 in San Francisco. Im Gewinn enthalten sind der Zugang zum Championship Sunday im Chase Center sowie alle drei neuen LEGO-Pokémon-Sets. Weitere Infos sind hier zu finden.
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