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Runder Geburtstag: Apple: Die bedeutendsten Spots aus 50 Jahren Markengeschichte


Mit der ikonischen „Silhouette“-Kampagne machte Apple ab 2003 den iPod zum Must-have-Produkt

Am 1. April 1976 wurde Apple von Steve Jobs, Steve Wozniak und Ronald Wayne gegründet. Heute, genau 50 Jahre später, ist die Marke die wertvollste der Welt. HORIZONT zeigt anlässlich des Jubiläums 15 der besten Spots aus der ruhmreichen Apple-Markengeschichte.

Der im kalifornischen Los Altos gegründete Tech-Gigant startete 1976 als typisches „Garagen-Start-up“ mit der Vision, Computer in Privathaushalten zu etablieren und sie als „Bicycle for the mind“ (Steve Jobs) zu vermarkten. Mit dem Apple II landete das Unternehmen einen großen Erfolg, ehe es Mitte der 1980er in eine tiefe Krise schlitterte und Jobs Apple nach internen Machtkämpfen verließ. Erst nach seiner Rückkehr 1997 folgte die Wende. Mit legendären Produkten wie iMac, iPod und schließlich dem iPhone erfand sich Apple neu, wurde der bedeutendste Innovator für Smartphones, Notebooks und Wearable Tech – und stieg Stück für Stück zur wertvollsten Marke der Welt auf.

Auch in der Werbebranche schrieb der Konzern schon früh Geschichte. Der von Ridley Scott inszenierte Super-Bowl-Spot „1984“, der den Macintosh-Computer als Symbol für Freiheit gegenüber dem totalitären „Big Brother“ (IBM) darstellte, war ein früher Meilenstein. Ende der 1990er Jahre erneuerte Apple nach der Rückkehr von Jobs sein Image mit der Kampagne „Think Different“. Viele Kreativpreise gewann die Marke zusammen mit Stammagentur TBWA auch mit den ikonischen „Get-A-Mac“-Spots, in denen Apple durch das Stilmittel der Personifizierung Rivale Microsoft angriff und Maßstäbe in der vergleichenden Werbung setzte.

Wohl der berühmteste Slogan der Marke: „Think Different“ (1997-2002)

Ebenfalls legendär sind die Launchkampagnen für die Kultprodukte iPod und iPhone, die ganze Industrien disruptiert haben. Und auch wenn Apple schon seit einigen Jahren kein wirklich innovatives Gadget mehr an den Start gebracht hat: Mit der Kampagne „Shot on iPhone“, die aus Filmen besteht, die komplett mit der Smartphone-Kamera gedreht wurden, setzt die Marke seit 2015 in Sachen Storytelling weiterhin Maßstäbe – und widmet sich in seinen Werbefilmen zudem verstärkt Themen wie Privatsphäre, Nachhaltigkeit und Verantwortungsbewusstsein.

Wir zeigen 15 der prägendsten Apple-Kampagnen aus den letzten fünf Jahrzehnten:

3.

The Quadra Revolution (1991)

4.

Here’s To The Crazy Ones / Think Different (1997)

10.

Shot on iPhone (seit 2015, hier: Snowbrawl, 2019)

11.

HomePod – Welcome Home (2018)

12.

Apple At Work – The Underdogs (seit 2019)



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Googles Veo 3.1 Lite ist da: Viel günstiger und genauso schnell


Veo 3.1 ist das kosteneffizienteste KI-Videomodell von Google, das trotzdem schnell ist und nützliches Framing anbietet. Google hat schon die nächste Preissenkung bekanntgegeben, kurz nachdem die Konkurrenz von Sora abgeschaltet wurde – auch aus Kostengründen.

Google legt im Wettbewerb der KI-Videogenerierungs-Tools nach und liefert eine neue Modellversion für Veo 3.1. Der Googler Logan Kilpatrick startet seinen Post zur Vorstellung mit den Worten „Video’s here to stay“. Das ist einerseits ein deutlicher Hinweis darauf, dass das Unternehmen die KI-Videoentwicklung weiter vorantreiben wird und dafür noch mehr User gewinnen möchte. Andererseits könnte es ein Seitenhieb auf OpenAI sein. Das KI-Unternehmen stellte kürzlich überraschend den eigenen KI-Videogenerator Sora samt App ein, nicht zuletzt weil er pro Tag rund eine Million US-Dollar verbrannte, ohne nennenswerte Einkünfte zu liefern. Damit wird Googles Veo 3.1 womöglich für noch mehr KI-Video-Creator zur Go-to-Option Nummer eins. Als weiterer Anreiz kommt mit Veo 3.1 Lite eine besonders kosteneffiziente Version hinzu.


Hype vorbei, Milliarden futsch:
OpenAI stellt KI-Video-App Sora ein

Blaues Sora App Icon mit Wolkenform und funkelnden Augen auf violett-blauem Farbverlaufshintergrund, Symbolbild für OpenAIs neue Video-App.
© Sora App Icon via Canva

Was Veo 3.1 Lite zu bieten hat: Tempo und weniger als 50 Prozent der Kosten für Fast – das auch günstiger werden soll

Wer das Standardmodell Veo 3.1 Quality einsetzt, muss für eine Sekunde KI-Video mit Audio 40 US Cent bei der Auflösung von 720p oder 1080p zahlen, für 4k werden 60 US Cent fällig. Deutlich günstiger ist bereits die Version Veo 3.1 Fast mit 15 beziehungsweise 35 US Cent pro Sekunde. Während diese Modellversion am 7. April eine nicht weiter spezifizierte Kostenreduzierung erhalten soll, kommt die neue Modellversion Veo 3.1 Lite mit einem noch geringeren Preis für die Videokreation daher. User bezahlen nur fünf US Cent für eine Sekunde mit 720p Auflösung und acht US Cent für 1080p Auflösung. 4k ist indes nicht verfügbar. Die User können ihre Videolänge anpassen und vier, sechs oder acht Sekunden als Option mit entsprechendem Kostenfaktor auswählen.

Mit den günstigeren Preisen möchte Google noch mehr Developer und Creator locken, um sie an ihr KI-Videomodell zu binden, das jetzt in der Gemini API und im Google AI Studio verfügbar ist. Dabei soll Veo 3.1 Lite nicht nur als abgespeckte Version für wenig Geld agieren, sondern in Sachen Tempo sogar mit Veo 3.1 Fast mithalten können. Im Rahmen der Auswahlmöglichkeiten für Creator stehen neben den verschiedenen Auflösungen und Längen auch flexible Framing-Formate für Landscape-Videos (16:9) und Portraitvideos (9:16).

Mit Beispiel: Die Einsatzoptionen für Googles KI-Videomodell werden stetig erweitert

Außerdem werden Text-to-Video und Image-to-Video unterstützt. Gerade mit Image-to-Video kannst du Veo 3.1 nutzen, um schnell aus für deine Marke oder dein Storytelling relevanten Bildern dynamische KI-Videos zu generieren. Google demonstriert auf Threads ein Einsatzbeispiel. Die generierten Videos kannst du wiederum für Social Media, deine eigene Seite oder deine Owned Channels einsetzen, um Aufmerksamkeit im Video- und KI-Zeitalter zu generieren.

Noch mehr Kreationsmöglichkeiten bieten unterdessen die Templates, die Google für Veo 3.1 genau wie für das Visual-Kreations-Tool Nano Banana bereitstellt, um noch einfacher zu hochwertigen Bildinhalten zu gelangen. Und wer auf KI-Videogenerierung baut, kann sich über weiteren Support von Google freuen. Denn Alisa Fortin und Guillaume Vernade vom Google DeepMind Team erklären im Blog Post zum jüngsten Update bereits:

Our commitment to making video generation more available to developers doesn’t stop with the release of Veo 3.1 Lite. Stay tuned for more updates soon!


Noch leichter KI-Videos erstellen:

Googles Veo 3.1 bekommt Templates

Du: Verfasse einen Artikel für OnlineMarketing.de. Orientiere dich beim Intro, Outro und bei den Zwischenüberschriften sowie der Headline an Baby got Business, aber etwas fachlicher. Paraphrasiere. . Starte kreativ in den Text, beispielsweise mit einem Zitat aus dem Interview oder einem Praxisbeispiel oder einem aktuellen Phänomen, was dazu passt. Paraphrasiere. Nutze bei Post-Hinweisen indirekte Zitate. Gendere mit Doppelpunkt alle deutschen Begriffe. Schreibe so, dass junge Die Zeit-Leser:innen an dem Artikel Interesse hätten. Zitate, wenn relevant, sollten in der Originalsprache beibhalten werden, also Englisch. Nenne die Urheber:innen der Quellen und erkläre kurz, wer das ist. Starte nicht mit einem direkten Zitat, lieber mit einem indirekten Zitat, wenn nötig. Arbeite mit gerundeten Zahlen, formellerem Stil, keinen Abkürzungen und einer Sprache, die sich an wissenschaftlichen Schreibregeln. Die Sätze sollen weniger Wörter haben, damit der Lesefluss besser ist. Quelle: Mail, die OnlineMarketing.de vorliegt: Hallo Niklas Lewanczik, Veo 3, das generative KI-Videomodell von Google, ist ab sofort in Deutschland verfügbar. In Gemini lassen sich nun mit Hilfe von deutschen Textprompts hochwertige Videos mit Sound generieren. Abonnent*innen von Google AI Pro können ab sofort mit Veo 3 in Gemini Videos per Prompt erstellen. Um KI-Videos aus Google-Tools als solche zu kennzeichnen, kommt das eingebettete Wasserzeichen SynthID zum Einsatz. Ergänzend wird ab sofort ein sichtbares Wasserzeichen in allen mit Veo 3 generierten Videos hinzugefügt. Weitere Informationen finden Sie in den Blogposts „Veo 3 in Gemini ab sofort in Deutschland verfügbar” und „Effektive Prompts für Veo 3”. Ergänzendes Pressematerial, einschließlich hochauflösender Videos und eines praktischen Prompt-One-Pagers, steht Ihnen unter diesem Link zur Verfügung. Wenn Sie Veo 3 ausprobieren wollen, melden Sie sich gerne bei uns. Quelle 2: Blog-Artikel von Google: Veo 3 in Gemini ab sofort in Deutschland verfügbar 03.Jul.2025 Lesedauer: 2 Minuten Mit Veo 3 könnt ihr zum ersten Mal Kurzvideos mit Sound generieren. G Google Deutschland Team Teilen Eine Taube steht auf Betonplatten vor einer Häuserwand, auf der mit weißer Schrift im Graffiti-Stil steht:
© Google Deutschland via Canva





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Werbung auf dem Lockscreen: So funktioniert es


Vom Lockscreen in die Köpfe der User, das möchte die Lösung von SUCCESSBOOSTR! schaffen. Wir werfen einen Blick auf das innovative System zur Nutzbarmachung des zentralen Bereichs für User und liefern dir ein Interview mit dem Kopf dahinter: Miriam S. Horst.

Wie oft schaust du pro Tag auf dein Smartphone? 50 Mal? 100 Mal? Noch öfter? Schon 2015 ermittelte die Universität Bonn in einer Studie mit 60.000 Teilnehmer:innen, dass die Beteiligten pro Tag im Schnitt 53 Mal aufs Smartphone schauten. Inzwischen gibt es zahlreiche Erhebungen, die von bis zu 100 Zugriffen oder mehr pro Tag berichten.

In einem Bericht der Washington Post wird skizziert, wie oft einzelne US User pro Stunde zum Smartphone greifen oder darauf schauen, © The Washington Post
In einem Bericht der Washington Post wird skizziert, wie oft einzelne US User pro Stunde zum Smartphone greifen oder darauf schauen, © The Washington Post

Der Lockscreen ist demnach eine der digitalen Flächen, die Menschen weltweit als zentraler Touchpoint begegnet – immer und immer wieder, morgens, mittags, abends. Darüber finden die Menschen schnell zu ihren favorisierten Apps, sie informieren sich mit Push-Benachrichtigungen über wichtige Nachrichten, Updates und To-dos. Doch auch Werbung könnte in diesem Bereich zu einem Wachstumsfaktor avancieren.

Während immer mehr digitale Räume von Werbung durchsetzt werden – von AI Chats wie auf ChatGPT und im AI Mode über Social-Media-Formate wie Snaps und TikToks Startbildschirm bis hin zu Navigationsbereichen wie Apple Maps –, gilt der Sperrbildschirm als privater Raum der User. Auch dort kann aber Werbung bewusst integriert werden, um sich von der Masse abzuheben, sofern die Nutzer:innen mitspielen. Die Plattform SUCCESSBOOSTR! von Horst International möchte den Einsatz interaktiver Lösungen in diesem Bereich ermöglichen. Wir haben nachgefragt, wie das funktioniert.


Total Ad Takeover auf TikTok, Snapchat und Pinterest

grüner Hintergrund, Pinterest Pin mit Promote Button, TikTok Screen mit Ad
© Pinterest, TikTok via Canva

Technische Innovation: Gründerin Miriam S. Horst über den SUCCESSBOOSTR! und sein Potential für zukunftsgewandte Werbung

Mit dem SUCCESSBOOSTR! hat Horst International eine neue Branding- und Kommunikationsplattform geschaffen, die Marken auf die Lockscreens von Mobilgeräten der User bringt, noch bevor diese Apps, Browser und Co. öffnen. Damit sollen Werbebotschaften dem Wettbewerb auf großen Plattformen oder in Suchmaschinen zuvorkommen. Dabei wird der SUCCESSBOOSTR! für Geschäftskund:innen gewhitelabelt und individualisiert. Die Position des Logos auf dem Lockscreen sowie die Aussteuerung von Botschaften und die Verteilung von Kund:innenvorteilen sind komplett frei konfigurierbar. Anders als bei Apps wird mit der Plattform von Horst International der ganze Lockscreen zur nutzbaren Fläche. Dabei behalten die User allerdings die Kontrolle über ihre Geräteumgebung.

So können Ads auf dem Lockscreen aussehen, © Horst International/SUCCESSBOOSTR!
So können Ads auf dem Lockscreen aussehen, © Horst International/SUCCESSBOOSTR!

Wir haben mit Miriam S. Horst, der Gründerin von Horst International und dem Kopf hinter der Innovation gesprochen, um zu erfahren, wie diese Lösung funktioniert und welche großen Hürden es aus Sicht der Advertiser geben könnte. Immerhin können Usern keine Ads auf dem Sperrbildschirm aufgezwungen werden. Vorteile können diese aber sowohl für Marken als auch für sie selbst haben.

Onlinemarketing.de: Hallo Miriam, was ist der SUCCESSBOOSTR! und warum gibt es ihn?

Miriam S. Horst

Miriam S. Horst: Der SUCCESSBOOSTR! ist eine neue MarTech-Plattform, die aus meiner Sicht mehrere Probleme löst und neue Potentiale ausschöpft. Problem Nummer 1: Die Werbelast ist auf den meisten Plattformen so groß, dass es schwierig wird, überhaupt zu Zielkund:innen durchzukommen. Problem Nummer 2: Als Unternehmer:in ist man auf Gedeih und Verderb auf die Werbeplattformen von Meta und Google angewiesen. Eine Algorithmusänderung oder Preisänderung kann über Nacht alles ändern. Der SUCCESSBOOSTR! bringt einen Markenkontakt an den Anfang jeder Smartphone-Nutzung und der ganze Prozess ist komplett unter deiner Kontrolle.

Und wie funktioniert der SUCCESSBOOSTR! genau?

Also, der SUCCESSBOOSTR! hat exklusiven Systemzugriff auf den Lockscreen von iOS/watchOS und Android. Das unterscheidet ihn fundamental von Apps, die auf den Lockscreen nur Push-Benachrichtigungen bringen können. Das Get-in-Touch-System macht den gesamten Lockscreen zur nutzbaren Fläche, wo Brands als Logo oder Wasserzeichen platziert werden können. Und dann gibt es den KI-Messenger, der die Ausspielung der Botschaften steuert. Er erkennt den richtigen Moment für die Kontaktierung, analysiert Kaufbereitschaft und meldet Performance KPIs an unsere Geschäftskund:innen zurück. 

Da möchte ich einmal einhaken: Bedarf es eines expliziten Opt-ins der User?

Ja, absolut. Der User hat die volle Kontrolle über seinen Lockscreen. Daran ändern wir nichts. Der User entscheidet sich für eine Marke und installiert deren personalisierten SUCCESSBOOSTR! Das läuft über einen QR-Code, der über die länderspezifischen App Stores beziehungsweise Play Stores zur Installation führt. Genauso leicht kann er den SUCCESSBOOSTR! auch wieder deinstallieren.

Die Hürde, etwas auf dem Handy zu installieren, ist oft hoch. Wie überzeugt man User, sich den SUCCESSBOOSTR! direkt auf den Lockscreen herunterzuladen?

Es geht um mehr als Überzeugung. Wir möchten Hürden aus dem Weg räumen. User erhalten unmittelbaren Zugang zu exklusivem Content, Rabatten und Angeboten. Diese Kommunikation geht in beide Richtungen. User können zum Beispiel auch direkt reagieren oder Support erhalten. Man muss es so sehen: Der Weg von Instagram zur Conversion im Onlineshop ist weit. Einen Rabatt-Code zu suchen und beim Check-out einzutippen, ist nervig. Bei einer dauerhaften Präsenz der Marke auf dem Lockscreen wird das nicht mal zur Frage. Wir haben darüber hinaus den Lifeguard 2.0, den grundsätzlich alle Unternehmen für ihre SUCCESSBOOSTR! konfigurieren können. Der Lifeguard ist ein zertifiziertes Notfallsystem, das jederzeit mit einem dreisekündigen Tap über den Lockscreen erreichbar ist und neben dem User vier weitere Angehörige absichert. Das nutzen wir in der Familie zum Beispiel auch. 

Der Lifeguard auf dem Lockscreen, © Horst International/SUCCESSBOOSTR!
Der Lifeguard auf dem Lockscreen, © Horst International/SUCCESSBOOSTR!

Der Lockscreen ist ja normalerweise geschützt. Welche Rolle spielen Google und Apple beim SUCCESSBOOSTR!?

Google und Apple sind sehr wichtige Partner:innen für uns! Wir haben als einziges Unternehmen weltweit diesen technischen Zugang. Zudem können wir über die verschiedenen App und Play Stores den SUCCESSBOOSTR! eines Geschäftskund:innen international skalieren, wenn das gewünscht ist. 

Gibt es schon Erkenntnisse zu Aspekten wie Brand Recall, CTR oder Conversion insgesamt?

Oh ja! In der Anfangszeit ist ein Unternehmen aus der Automobilbranche auf uns zugekommen, mit dem wir einen Feldversuch gemacht haben. Gruppe A aus 1.000 aktiven Kund:innen wurde über etablierte Kanäle angesprochen: Social Media, Prospekte, Anzeigen und so weiter. Gruppe B aus 1.000 aktiven Kund:innen wurde mit dem SUCCESSBOOSTR! angesprochen. Es wurden fünf verschiedene Angebote aus verschiedenen Dienstleistungen, Produkten oder besonderen Konditionen gemacht und das über einen Zeitraum von drei Monaten. 

Über die klassischen Marketing-Kanäle sind 2,7 Prozent der Gruppe A konvertiert. Und jetzt kommt das Spannende: Mit dem SUCCESSBOOSTR! haben wir eine Conversion Rate von 110 Prozent erreicht. Das heißt, von den 1.000 Leuten der Gruppe B hat nicht nur jede:r eines der Angebote angenommen, sondern auch über die Weiterempfehlungslogik weitere Leute aktiviert. Aber selbstverständlich lässt sich dieses Ergebnis nicht eins zu eins auf andere Fälle übertragen.

Würdest du den SUCCESSBOOSTR! als Upper-Funnel-Option einordnen?

Wir haben den SUCCESSBOOSTR! als Full-Funnel Tool angelegt. Mit dem KI-Messenger kann über den ganzen Funnel hinweg gearbeitet werden und das über viele Conversions hinweg. Solange der User den SUCCESSBOOSTR! einer Marke installiert hat, ist er erreichbar. 

Welche Anpassungsoptionen haben Brands?

Jeder SUCCESSBOOSTR! wird für Geschäftskund:innen personalisiert, mit Logo konfiguriert und gewhitelabelt. Das heißt, die Brand steht komplett im Vordergrund. Und der:die Geschäftskund:in hat volle Ownership über die eigene Plattform. Es ist praktisch alles anpassbar. Logoposition, Chat-Funktion, Lifeguard 2.0. Mit unseren SAP-Partner:innen können wir für alle Geschäftskund:innen eine individuelle Lösung umsetzen. Und, nebenbei gesagt, der SUCCESSBOOSTR! ist nicht nur für Unternehmen interessant, sondern auch für Fußballer:innen, Musiker:innen oder Influencer.

Das Logo kann variabel eingesetzt werden, © Horst International/SUCCESSBOOSTR!
Das Logo kann variabel eingesetzt werden, © Horst International/SUCCESSBOOSTR!

Kannst du mir das noch etwas genauer erklären? 

Diese drei Personengruppen müssen ihre Communities als Hebel einsetzen. Der Marktwert von Fußballer:innen zum Beispiel steckt (digital) nicht allein in ihren Leistungen, sondern auch in ihren Communities. Das ist das, was Sponsor:innen, Placements und Spielerberater:innen anlockt. Mit unserer Plattform können sie ihre Communities stärker binden, Exklusivität schaffen und auch neu monetarisieren. Für Fans ist der Kontakt mit ihren Idolen natürlich attraktiv, da sie für ihre Treue Einblicke bekommen, die sonst niemand hat.


Wir danken Miriam S. Horst herzlich für die Insights aus dem schriftlichen Interview!





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Neuer Amazon-Rivale aus China: Joybuy greift mit NSync-Klassiker in Europa an


Joybuy stellt sich mit einer breit angelegten TV- und Streamingkampagne in Europa vor

Joybuy will in Europa Amazon angreifen. Die Onlineplattform gehört zum chinesischen Einzelhändler JD.com. Um schnell bekannt zu werden, setzt der Konzern auf eine breite Kampagne und einen NSync-Klassiker.

Einen gewissen Erfolg könnte die Musikauswahl garantieren. Im Jahr 2000 räumte die US-amerikanische Boygroup NSync mit ihrem Song „Bye Bye Bye“ unter anderem zwei MTV Video Music Awards in den Kategorien „Best Pop Video“ und „Viewer’s Choice“ ab. Solche Auszeichnungen waren damals eine Eintrittskarte in den Musik-Olymp. Heute dagegen soll eine Variation des Songs das Fundament für den Erfolg von Joybuy auf dem alten Kontinent legen. Seit Mitte März ist der Shop hierzulande live.

Jetzt startet die Marke eine europaweite Kampagne. Sie soll Joybuy und seine Services bekanntmachen. Das Unternehmen will nicht nur ein weiterer Onlineshop in der hart umkämpften E-Commerce-Landschaft sein. Die Marke will Marktführer Amazon herausfordern.
Klingt verrückt? Ist es aber nicht. Der Online-Marktplatz gehört zu JD.com. In Deutschland hat man den Konzern, der 2025 einen Umsatz von 162 Milliarden Euro erwirtschaftete, seit dem vergangenen Jahr auf dem Schirm. Damals sicherte sich der chinesische Händler die Mehrheit an der Holding Ceconomy, zu der unter anderem Media Markt und Saturn gehören.
Joybuy spielt in den Wachstumsplänen von JD.com eine wichtige Rolle. Unter dem Slogan „Don’t just buy, Joybuy“ will das Unternehmen die Bedürfnisse der Kunden erfüllen, für Freude beim Shoppen sorgen sowie ein einfaches und bequemes Einkaufserlebnis bieten. Kaufen können die Menschen auf dem Marktplatz unter anderem TV-Geräte, Smartphones, Wasserkocher, Drogerieartikel und Lebensmittel bekannter Marken. Doch bislang weiß das kaum jemand. Entsprechend hoch ist der Druck vor der Werbe-Premiere.

Die Kampagne besteht aus mehreren Elementen. Sie verbindet eine choreografierte Inszenierung mit Alltagssituationen rund um das Thema Einkaufen. Sie rückt den Last-Mile-Service und das „Double 11“-Versprechen der Marke in den Fokus. Wer bis 11 Uhr bestellt, bekommt seine Ware noch am selben Tag bis 23 Uhr ausgeliefert. „Unser erster TV-Spot ist eine Hommage an das, was Joybuy einzigartig macht: bekannte Marken, schnelle Lieferung und ein unkompliziertes Einkaufserlebnis, das Freude bereitet“, heißt es aus dem Unternehmen. Das Ganze trägt der neuinterpretierte Ohrwurm von NSync. „Buy buy buy“ als wortverspielter Kaufaufruf.

Der 30-sekündige Werbespot wird auf den wichtigsten europäischen Streaming-Plattformen und Mediatheken ausgespielt. Dazu zählen Netflix, Joyn ProSiebenSat.1, RTL+, HBO, ZDF, ARD, Sky, Paramount+, Discovery+, Disney+ und DAZN. Joybuy zeigt sich europaweit zudem auf mehr als 2.000 Werbeflächen in europäischen Metropolen, in denen der „Double 11“-Service verfügbar ist. Dazu zählen Städte wie Düsseldorf, London, Paris und Amsterdam.

Entstanden ist der Film in London. Die Kreation verantwortet VCCP.



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