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Künstliche Intelligenz

Samsung Galaxy S26: Perplexity erhält eigenes Hotword „Hey Plex“


Nachdem Samsung erst vergangene Woche ein Revival seines eigenen Sprachassistenten Bixby verkündet hatte, erweitert das Unternehmen sein Galaxy AI-Ökosystem um eine dritte KI-Plattform: Perplexity soll neben Gemini und Bixby zuerst auf dem Galaxy S26 auf Systemebene integriert sein.

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Samsung erklärt, dass Nutzerinnen und Nutzer eigenen Erkenntnissen zufolge „zunehmend mehrere KI-Agenten je nach Aufgabe einsetzen, da KI immer mehr in den Alltag integriert wird“. Laut Samsung verlassen sich fast 8 von 10 Nutzern auf mehr als zwei Arten von KI-Agenten. Um diesem Trend zu folgen und Nutzern den Wechsel zwischen den KI-Tools zu vereinfachen, erweitert Samsung sein Galaxy AI-Ökosystem, „um eine Auswahl integrierter Agenten zu unterstützen, sodass Nutzer die Erfahrungen wählen können, die ihren Bedürfnissen, Vorlieben und Gewohnheiten am besten entsprechen“, erklärt das Unternehmen.

Durch die Integration von Perplexity in Galaxy AI soll der Chatbot mehr Möglichkeiten bieten als eine einfache App, die auf einem Galaxy-Smartphone installiert ist: Perplexity ist dem Hersteller zufolge tiefer ins System integriert und soll etwa Zugriff auf Samsung Notes, die Uhr, Galerie, Erinnerungen und Kalender sowie auf ausgewählte Apps von Drittanbietern haben. Samsung hat jedoch nicht konkret gesagt, um welche Apps es sich dabei handelt.

Samsung erklärt weiter, dass die Integration in Galaxy AI die Notwendigkeit reduziere, „zwischen Apps zu wechseln oder Befehle zu wiederholen, sodass Galaxy AI im Hintergrund arbeiten kann“. Perplexity sei damit „nahtlos in die Galaxy-Umgebung eingefügt“. Der Assistent kann außerdem mit einem eigenen Hotword „Hey Plex“ aktiviert werden, ähnlich wie Googles Gemini mit „Hey Google“ oder Bixby mit „Hey Bixby“.

Wie Samsung sich die Nutzung der Multi-KI-Tools, die mit dem Galaxy S26 eingeführt werden, vorstellt, dürfte der Konzern im Zuge des Unpacked-Events am 25. Februar erläutern.

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Samsung ist nicht das erste Unternehmen, das auf seinen Android-Geräten auf mehrere KI-Assistenten setzt. Auch in Motorolas aktuellen Modellen ist Perplexitys KI-gestützte Suche direkt in Moto AI integriert, außerdem kann darüber auf Microsofts Copilot zugegriffen werden, wobei Googles Gemini offenbar der Standardassistent ist. Die Partnerschaft mit Samsung, dem größten Android-Smartphone-Hersteller weltweit, dürfte für Perplexity einen massiven Wachstumsschub bedeuten.

Sanktionen oder Einschränkungen irgendwelcher Art durch die Integration von Perplexity in Bixby vonseiten Googles dürfte Samsung nicht erfahren. Denn gemäß einer Vereinbarung mit Google dürfen Samsung und andere Hersteller alternative generative KI-Dienste neben Gemini installieren.


(afl)



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Künstliche Intelligenz

Rover Perseverance bekommt eigenes Navigationssystem


Fünf Jahre nach der Landung hat die US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics and Space Administration (NASA) ein Navigationssystem auf dem Rover Perseverance installiert. Damit kann dieser selbstständig seine Position auf dem Mars bestimmen. Vorher bekam der Marsroboter diese Angaben von der Erde.

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Mars Global Localization nennt die NASA das System, das den Standort auf optischer Basis ermittelt. Das System sei erstmals am 2. Februar eingesetzt worden, teilte die NASA mit, danach noch einmal am 16. Februar.

Die Basis sind die Panoramen, die die Navigationskamera von der Umgebung des Rovers aufnimmt. Der Algorithmus vergleicht diese Bilder mit einer Geländekarte. Diese ist aus den Bildern der Sonde Mars Reconnaissance Orbiter (MRO), die um den Mars kreist, erstellt worden und auf Perservances Bordcomputer gespeichert.

So kann die Position des Rovers auf etwa 25 Zentimeter genau bestimmt werden. Das dauert etwa zwei Minuten. Der Algorithmus läuft auf dem leistungsstarken Prozessor, den der Rover früher nutzte, um mit dem Mars-Hubschrauber Ingenuity zu kommunizieren.

Bisher nutzt Perseverance – wie auch seine Vorgänger – visuelle Odometrie (VO) zur Positionsbestimmung. Dabei wird alle paar Meter ein Bild der Umgebung aufgenommen. Anhand geologischer Merkmale auf den Bildern wird errechnet, welche Entfernung der Rover zurückgelegt hat.

Doch auch wenn dabei Faktoren wie durchdrehende Räder berücksichtigt werden, wird die Positionsbestimmung laut NASA auf größeren Etappen immer ungenauer. Bei langen Fahrten könne die Abweichung bis zu 35 Meter betragen. In schwierigem Gelände kann der Rover dadurch in Gefahr geraten.

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Das Mars-Global-Localization-System sei vor allem hilfreich, wenn der Rover autonom und ohne Anleitung von der Erde agiere. „Jetzt kann er selbst seinen Standort auf dem Mars bestimmen“, sagte Vandi Verma, der für die autonomen Operationen des Rovers zuständig ist. „Das bedeutet, der Rover kann viel längere Strecken autonom zurücklegen, sodass wir mehr von dem Planeten erkunden und mehr wissenschaftliche Erkenntnisse gewinnen können. Es könnte von beinahe jedem anderen Rover genutzt werden, um schnell und weit zu fahren.“

Perseverance, der weitgehend baugleich mit dem Rover Curiosity ist, ist seit fünf Jahren, seit dem 18. Februar 2021, auf dem Mars unterwegs. Seither hat er rund 40 Kilometer zurückgelegt und wird in absehbarer Zeit den Rekord des Rovers Opportunity einstellen, der in seiner knapp 15 Jahre dauernden Mission etwa 45 Kilometer schaffte.

Zu der Mission gehörte der autonome Hubschrauber, der zwischen April 2021 und Januar 2024 insgesamt 72 Mal geflogen ist – ursprünglich geplant waren lediglich fünf Flüge.


(wpl)



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Künstliche Intelligenz

Hetzner erhöht Preise ab 1. April


Der deutsche Hosting-Anbieter Hetzner Online GmbH erhöht ab dem 1. April 2026 die Preise für seine Dienste. Sowohl Neubestellungen als auch Bestandsprodukte sind von der Anpassung betroffen. Als Begründung nennt Hetzner drastisch gestiegene Betriebskosten für die Infrastruktur sowie deutlich höhere Beschaffungskosten für neue Hardware.

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Bereits Anfang Februar hatte Hetzner die einmaligen Setup-Gebühren für Dedicated Server angehoben. Diese Maßnahme decke jedoch die Mehrkosten nicht vollständig ab, hieß es bereits dann. Nun folgt die Anpassung der monatlichen Preise. Bei Cloud-Servern geht es um durchschnittlich 32 Prozent nach oben, die Preiserhöhung bei dedizierten Servern fällt mit 15 Prozent etwas moderater aus.

Besonders ins Gewicht fallen laut Hetzner die hohen Kaufpreise für Hardwarekomponenten. Der RAM-Markt werde von wenigen Herstellern dominiert, deren „kaum noch nachvollziehbare“ Preispolitik das Unternehmen kritisiert. Auch bei NVMe-SSDs seien die Preise stark gestiegen. Zusätzlich würden Zulieferer unzuverlässige Lieferquoten und Preisversprechen abgeben.

„Unsere Serverkalkulationen sind grundsätzlich auf eine lange, stabile Laufzeit ausgelegt. Unser Ziel ist es, faire und planbare Monatspreise anzubieten, die über Jahre hinweg Bestand haben“, erklärte Hetzner Anfang Februar. Die aktuell außergewöhnlich hohen Beschaffungspreise würden dieses Modell jedoch erheblich stören.

Anders als bei früheren Preisanpassungen – etwa 2022 aufgrund gestiegener Energiekosten – gewährt Hetzner dieses Mal keine Ausnahmen für Bestandskunden mit Langzeitverträgen. Das Unternehmen prüft aktuell zudem, ob die Preiserhöhungen auch auf andere Produktlinien ausgeweitet werden.

Details zu den Preiserhöhungen der einzelnen Cloud-Produkte finden sich in einer Tabelle bei Hetzner.

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Update

23.02.2026,

11:48

Uhr

Durchschnittliche prozentuale Preiserhöhung auf Basis redaktionseigener Berechnung hinzugefügt.


(fo)



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Künstliche Intelligenz

Pixelmator Pro: Neue Version für Apple Creator Studio im Test


Pixelmator Pro ist ein Bildbearbeitungsprogramm, das sich bei der Bedienoberfläche mehr an Pages, Numbers, Keynote und der Fotos-App, als an den plattformübergreifenden Mitbewerbern Adobe Photoshop und Affinity orientiert. Beim Funktionsumfang und den verwendeten Techniken kann Pixelmator das Vorbild Photoshop jedoch nicht verleugnen.

Entsprechend erstaunt es, wie aufgeräumt und klar gegliedert das mächtige Programm daherkommt. So dient die linke Seitenleiste ausschließlich der Navigation durch die Ebenenstruktur eines Dokuments.

Ebenen lassen sich verschieben, gruppieren, vor versehentlicher Veränderung schützen und ausblenden. Eine Suchfunktion und ein Filter nach Ebenentyp helfen beim Umgang mit komplexen Projekten.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Pixelmator Pro: Neue Version für Apple Creator Studio im Test“.
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