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Künstliche Intelligenz

Die Nachtseite der Erde wird nicht gleichmäßig heller, Europa wird gar dunkler


Zwar ist die Erde aufgrund menschlicher Aktivitäten in den vergangenen Jahren merklich heller geworden, das ist aber deutlich ungleichmäßiger geschehen als bislang angenommen. Das ist das Ergebnis einer jetzt vorgestellten Studie, für die die Helligkeitsveränderungen von menschlichen Siedlungen detaillierter und in viel höherer Frequenz gesammelt und ausgewertet wurden. Insgesamt hat die nächtliche Beleuchtung auf der Erde demnach zwischen 2014 und 2022 um 16 Prozent zugenommen, allein ein Drittel davon ist auf China zurückzuführen. Jeweils nach Mitternacht ist Frankreich in diesem Zeitraum dagegen um ein Drittel dunkler geworden, primär, weil dort vielerorts die Straßenbeleuchtung um diese Uhrzeit abgestellt wird. In Deutschland sind die Lichtemissionen derweil etwa konstant geblieben.

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Die Studie zeige damit einen deutlich dynamischeren Planeten, auf dem Maßnahmen gegen Lichtverschmutzung messbare Folgen haben. Laut der Ruhr-Universität Bochum, von der Christopher Kyba als Experte für Nachtlichtfernerkundung an der Arbeit teilgenommen hat, basiert diese auf der Auswertung von Daten zu einzelnen Tagen. Bisher seien solche Arbeiten auf monatlichen und jährlichen Daten begründet worden, was die Erkennung von Veränderungen stark erschwert habe. Zudem sei für die jetzt vorgestellte Arbeit ein eigens entwickelter Algorithmus benutzt worden, der den Blickwinkel des Satelliten einbeziehen konnte, der die jeweilige Aufnahme gemacht hat. Darauf beruhende Schwankungen in der Helligkeit seien in die bei Nature veröffentlichte Arbeit also erstmals einberechnet worden.

Man könne die aufgedeckten Dynamiken als „Herzschlag der Gesellschaft“ deuten, sagt Zhe Zhu von der University of Connecticut. Deutlich zeigten die Daten etwa den scharfen Helligkeitsabfall in der Ukraine nach dem russischen Großangriff Anfang 2022. Auch die Konflikte in Syrien und dem Jemen seien auf den Nachtaufnahmen deutlich zu erkennen. Man könne sogar exakt erkennen, wann und wo die Lockdowns im Kampf gegen die Corona-Pandemie jeweils in Kraft getreten seien, schreibt die US-Universität. Gleichzeitig zeigen die Daten demnach den Erfolg der europäischen Maßnahmen gegen Lichtverschmutzung und fürs Stromsparen. Denn der Rückgang der Helligkeit gehe hier nicht nur auf die Regulierung nächtlicher Beleuchtung, sondern unter anderem auch auf die Umstellung auf LED-Leuchten zurück.

Wer die ermittelten Daten im Detail einsehen will, kann dies auf einem eigens eingerichteten Internetportal tun. Auf einer Weltkarte kann man in einzelne Städte oder Siedlungen hereinzoomen und sich abrupte sowie graduelle Veränderungen in der nächtlichen Helligkeit anzeigen lassen. Da kann man beispielsweise sehen, dass das Zentrum Berlins zwischen 2014 und 2022 nach Mitternacht merklich dunkler, die Außenbezirke aber heller geworden sind. Gleichzeitig sind die Metropolen Paris und London aber fast überall deutlich dunkler geworden, mit positiven Folgen für Menschen und die Umwelt. Kyba will das noch genauer erforschen und will der Europäischen Weltraumorganisation ESA deshalb vorschlagen, einen speziellen Erdbeobachtungssatelliten zu entwickeln und ins All zu schicken.


(mho)



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Künstliche Intelligenz

Streit über Zukunft von ENUM-Telefon-Domains


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This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Als Brücke zwischen Telefonie und Internetdiensten – und auch zwischen klassischer Telefonaufsicht und Internet-Selbstverwaltung – wurde E.164 Number Mapping (ENUM) Anfang des Jahrtausends eingeführt. Jetzt gibt es Streit über die Zukunft der „Telefondomains“ und vor allem darüber, wer über diese Zukunft entscheiden darf. Deutsche und niederländische ENUM-Betreiber kritisierten beim jüngsten Treffen der europäischen Internetregistry-Organisation Réseaux IP Européens (RIPE) in Edinburgh, dass sie bei der Frage, ob man den Betrieb schließen solle, komplett übergangen worden seien.

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Als „Verheiratung“ von Telefonnummern und Internet Domains wurde das ENUM-Protokoll vor 20 Jahren begrüßt. Über eine ENUM-Domain lassen sich automatisiert Mobil- und Festnetznummern, Mail, Fax- oder Videokonferenzkennungen erreichen. Damit sollten nicht nur Voice-over-IP-Anwendungen unterstützt, sondern auch eine zentrale Schaltstelle zwischen verschiedenen Identifiern geschaffen werden.

Für deutsche Rufnummern ist das Deutsche Enterprise Network Information Center (DENIC) zuständig. Für den Betrieb der für alle nationalen Rufnummernbereiche offenen e164.arpa Top Level Domain (TLD) hat sich das Internet Architecture Board, Peergremium der Internet Engineering Task Force (IETF), dereinst auf das RIPE Network Coordination Centre (RIPE NCC) festgelegt. Die Bezeichnung .arpa steht hier für „Adress and Routing Parameter Area“.

Damit die jeweiligen nationalen Vorwahlnummernbereiche nur von autorisierten Organisationen eingetragen werden können, ist die International Telecommunication Union (ITU) der Vereinten Nationen im Boot. Telefonregulierer und Domainregistries taten sich, gerade auch wegen unterschiedlicher Governance-Verfahren, anfangs nicht leicht, eine gemeinsame Architektur für ihre „Heirat“ zu organisieren. Der nun beim RIPE-Treffen in Edinburgh zutage getretene Disput darüber, wer eigentlich über die Zukunft von ENUM entscheiden kann, rührt nicht zuletzt aus solchen Governance-Unterschieden.

Vertreter des niederländischen Ministierums für Wirtschaft und Umwelt, die niederländische Internet Society und die deutsche Registrierstelle DENIC kritisierten scharf, dass das RIPE NCC eigenmächtig bei der ITU vorstellig geworden ist und praktisch die Schließung der e164.arpa-TLD nahegelegt habe.

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Ausgangspunkt war eine Überprüfung von Domaineinträgen in der e164.arpa, die viele verwaiste Länderzonen offenbart hat. Aktuell funktionierten nur noch 28 von insgesamt 46 ENUM-Länderzonen korrekt. Bei den anderen seien häufig nicht einmal mehr die hinterlegten Kontakte erreichbar, bilanzierte Hisham Ibrahim, Chief Community Officer des RIPE NCC. Die zunehmende Vernachlässigung einzelner Zonen mache diese übrigens auch zum Ziel von Angreifern, warnte er.

Die DENIC verzeichnet inzwischen nur noch rund 80 individuelle ENUM-Einträge. Zwar hat sich das ENUM-Protokoll als Protokoll innerhalb von Carriernetzen durchaus durchgesetzt. Rufnummer-Domainvermittlung in der Hand von Endnutzern gerieten über dieses als Carrier ENUM bezeichneten Mechanismus dagegen immer mehr ins Hintertreffen.

Eine Debatte über die Zukunft von ENUM sei also durchaus sinnvoll, erkannten Teilnehmer des Treffens in Edinburgh an. Nicht aber das Vorpreschen des mit dem Registrybetrieb betrauten RIPE-Sekretariats bei der ITU.

Im Januar haben die hauptamtlichen Adressverwalter kurzerhand bei der zwischenstaatlichen Organisation angefragt, ob ENUM noch als aktives Protokoll betrachtet werde, ob RIPE neuere Protokollentwicklungen (RDAP) einpflegen solle, und, vor allem, ob die ITU eine Abschaltung von ENUM oder das Zurückfahren des Supports für angemessen halte. Die ITU machte daraus eine schlichte Anfrage an ihre 194 Mitgliedsstaaten, in der sie um Zustimmung für die Einstellung des Dienstes bat.

Mitgliedsstaaten wie die Niederlande seien von dieser Rückfrage vonseiten der ITU überrumpelt worden, sagte Marco Hogewoning vom niederländischen Ministerium für Wirtschaft und Klima. Die Frist für eine Antwort sei knapp: 15. August. Er befürchte, das RIPE NCC habe sich bei dem Vorstoß nicht zuletzt von den durch den Registrybetrieb entstehenden Kosten leiten lassen. „Aber diese müssten dann erst auf den Tisch.“

Der Verzicht, bei den Betreibern der 28 laufenden Zonen nachzufragen, ist für Peter Koch, Senior Policy Advisor der DENIC, unverzeihlich und widerspreche der Praxis einer Multi-Stakeholder-Verwaltung des Netzes. „Auf dem Silbertablett“ habe das RIPE NCC der ITU ein Mandat zur Abschaltung eines Internetdienstes präsentiert, kritisierte Koch.

Und auch das Internet Architecture Board (IAB), die eigentliche Hüterin der ARPA-Zone und Partner des RIPE NCC, sei erst im Nachhinein befasst worden, kritisiert Jim Reid, ENUM-Entwickler und regelmäßiger Berater der britischen Regierung zu Standardisierungsfragen. Das IAB hatte zwar nun gefordert, dass zunächst die Nutzer zu befragen seien. Doch bis dahin könnte die Schließung bei der ITU bereits durch sein.

Während sich Ibrahim gegenüber heise online verteidigte, dass weder das RIPE NCC noch die ITU einseitig entscheiden könnten, wie es mit ENUM weitergehe, riet Hogewoning dazu, die aktiven ENUM-Registries aufzuklären und aufzufordern, sich bei der ITU zu melden.

Zugleich müsse man sich dafür wappnen, dass die 30 Prozent, die man für einen Stopp der Schließung brauche, nicht zustande kommen. Ein Weiterbetrieb – durch das RIPE NCC oder durch einen neuen, vom IAB bestimmten Registryprovider – wären zwar denkbar. Die aktuell über die ITU erfolgte Autorisierung der nationalen Rufnummern-Labels müssten dann freilich jeweils mit dem einzelnen Land geklärt werden.

Für die nächsten Monate wird das fast vergessene ENUM angesichts des Chaos ganz neu diskutiert werden. In den Niederlanden sieht man durchaus eine Zukunft für den Dienst, wie Ruben Brave, Präsident des niederländischen Chapters der Internet Society (Betreiberin von .1.3.e164.arpa), in einer Mail an das RIPE unterstrich. Das Zusammenspiel staatlich regulierter Nummern mit verifizierbaren Internet Identifiern könne für vertrauenswürdige europäische ID-Systeme noch eine große Rolle spielen.


(Monika Ermert)



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Künstliche Intelligenz

Musik-Business: Universal schließt Tech-Pakt mit TikTok gegen unautorisierte KI


Die Musikindustrie erfindet sich im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz gerade neu. Im Zentrum der Transformation steht die Universal Music Group (UMG), der unangefochtene Marktführer im globalen Musikgeschäft. Nach intensiven Verhandlungen hat das Label jetzt eine neue, mehrjährige strategische Lizenzvereinbarung mit der Video-Plattform TikTok geschlossen.

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Der weltweite Deal soll die bestehende, erst nach einem langem, mit harten Bandagen ausgetragenen Streit 2024 ausgehandelte rechtliche Lösung grundlegend vertiefen. Er ist auch ein Zeichen dafür, wie die Branche versucht, den Spagat zwischen technologischem Fortschritt und dem Schutz von Urheberrechten zu meistern. Im Fokus der Kooperation stehen KI-Schutzrechte für Künstler sowie neue Wege der kommerziellen Verwertung.

Die erweiterte Vereinbarung sichert der globalen TikTok-Community nach wie vor den Zugriff auf die umfassenden Kataloge von UMG. Diese umfassen sowohl aufgezeichnete Musik als auch Verlagsrechte. Doch über die reine Bereitstellung von Songs geht die Partnerschaft weit hinaus. Beide Unternehmen wollen eng zusammenarbeiten, um die Verbindung zwischen Content-Creators und Musikern durch moderne Technologien und verbesserte Werbemöglichkeiten zu stärken.

Geplant sind etwa erweiterte Marketing- und Werbekampagnen sowie die Integration von E-Commerce-Werkzeugen, die speziell auf die Bedürfnisse von Künstlern zugeschnitten sind. So sollen neue digitale Fan-Erlebnisse entstehen und die Monetarisierung von Musikwerken auf der Social-Media-Plattform spürbar verbessert werden.

Dass Musiklabels heute kaum noch an der Video-App vorbeikommen, liegt an der enormen Marktmacht der App für Kurzvideos. Diese bestimmt das globale Musikgeschäft längst maßgeblich mit. Ein viraler Trend auf TikTok kann Songs quasi über Nacht an die Spitze der weltweiten Streaming-Charts katapultieren. Ein Beispiel für dieses Phänomen ist der Hit „Barbaras Rhabarberbar“ des Kabarettisten Bodo Wartke und des Musikproduzenten Marti Fischer. Der auf einem deutschen Zungenbrecher basierende Rap-Song entwickelte sich auf der Plattform zu einem weltweiten Hype.

Angestoßen durch eine synchrone Choreografie zweier australischer TikTokerinnen, feierten Nutzer rund um den Globus den zugehörigen „Rhabarber-Tanz“ mit Millionen von Video-Aufrufen. Das ging so weit, dass das Lied zeitweise in den internationalen Spotify-Viral-Charts auftauchte und sogar die Aufmerksamkeit der New York Times auf sich zog: Sie berichtete erstaunt darüber, dass das alberne deutsche Wortspiel auf manchen Diensten kurzzeitig sogar US-Popstar Beyoncé überholte.

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Ein Pfeiler des neuen Deals ist vor diesem Hintergrund das gemeinsame Bekenntnis zu strengen KI-Schutzmaßnahmen, die die menschliche Kreativität in den Vordergrund stellen sollen. Angesichts der rasanten Verbreitung von generativer Musik im Netz verpflichten sich TikTok und UMG, nicht autorisierte, KI-generierte Songs konsequent von der Plattform zu entfernen. Damit soll sichergestellt werden, dass die wirtschaftlichen Erträge der Plattform weiterhin verlässlich den tatsächlichen menschlichen Urhebern wie Sängern, Komponisten und Songwritern zugutekommen.

Die Einigung sieht ferner vor, die technische Zuordnung von Künstlern zu optimieren, um falsche Attributionen zu verhindern. Das Management von Universal Music unterstreicht hier die Pionierarbeit, die das Label gemeinsam mit TikTok leiste, um das menschliche Kunstschaffen im digitalen Raum zu schützen und zu stärken. TikTok hebt andererseits die eigene Rolle als globale Schnittstelle für Musikentdeckung hervor, auf der Künstler durch die Kooperation neue Karrierechancen erhalten sollen.

Die TikTok-Übereinkunft ist Teil einer breiteren Digitalstrategie des Musikkonzerns. Erst vor wenigen Tagen traf UMG auch eine Lizenzvereinbarung mit dem Streaming-Dienst Spotify. Während es bei TikTok primär um die Abwehr unlizenzierter KI-Inhalte geht, erlaubt UMG den Schweden im Rahmen dieses separaten Abkommens die Einführung eigener generativer KI-Musikmodelle für Premium-Nutzer auf Basis von Künstler-Zustimmungen.


(nen)



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Trump stoppt wichtige Verordnung für KI-Modelle


Eine neue Verordnung, die der US-Regierung die Prüfung neuer KI-Modelle vor deren Veröffentlichung ermöglicht hätte, ist vorerst vom Tisch. US-Präsident Donald Trump sollte die neue Verordnung aus seinem Haus eigentlich am Donnerstag unterzeichnen, vertagte das jedoch bis auf Weiteres. „Bestimmte Aspekte“ daran hätten ihm nicht gefallen, sagte er dazu der Presse.

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Er glaube, die neue Verordnung könne der weltweiten Spitzenposition der USA in der KI-Entwicklung in die Quere kommen, erklärte Trump und verwies auf den Vorsprung vor China auf dem Gebiet. Er wolle demnach jeglichen Schritt in eine solche Richtung vermeiden.

Bedenken hatten Trump und seine Administration ursprünglich in anderer Hinsicht: Die Verordnung war als Antwort auf mögliche Cybersicherheitsrisiken durch neue, fortschrittliche KI-Modelle gedacht, etwa Anthropics Claude Mythos, welches selbst von dem Hersteller als zu gefährlich eingestuft wird, um es der Allgemeinheit zugänglich zu machen. Bis zu 90 Tage vor der Veröffentlichung wäre es Bundesbehörden möglich gewesen, die Modelle unter die Lupe zu nehmen, zum Beispiel dem Inlandsgeheimdienst National Security Agency, dem Cyber Office des Weißen Hauses oder dem US-Finanzministerium. Eine ähnliche Vereinbarung gibt es schon mit den KI-Herstellern Google, Microsoft und xAI.

Auffällig ist, wie Trumps plötzlicher Kurswechsel offenbar zustande kam. Tech-Investor David Sacks soll laut einem Bericht des Magazins Politico kurz vor der Unterzeichnung der Verordnung auf Trump eingewirkt haben. Mehrere Personen aus dem Trump-Umfeld, deren Identität Politico zum Quellenschutz nicht nennen möchte, berichteten dem Magazin demnach von einem Gespräch zwischen Sacks und Trump. Sacks soll Trump hier überzeugt haben, dass KI-Firmen schon ausreichend mit der US-Regierung kooperieren, die geplante Verordnung Innovationen behindere und die USA im Wettlauf um die beste KI ausbremsen würden. Den Politico-Quellen zufolge war Sacks nicht der einzige Gegner der neuen Verordnung an den Spitzen führender KI-Hersteller.

Einem weiteren Politico-Bericht zufolge waren wichtige Köpfe der Branche wie Meta-CEO Mark Zuckerberg, OpenAI-Chef Sam Altman und Anthropic-CEO Dario Amodei lange vorher über die geplante Verordnung Bescheid, kurz vor der Unterzeichnung der Verordnung war demnach sogar ein Treffen mit Trump geplant. Doch die drei Tech-CEOs versetzen den Präsidenten glatt. Wie Politico aus informierten Kreisen erfuhr, sagten alle drei das Treffen ab, wollten aber Vertretungen schicken. Blieb nur noch Sacks, und von dem ließ Trump sich offenbar ordentlich die Leviten lesen, sodass er nun von seiner eigens in Auftrag gegebenen Verordnung einen Rückzieher macht.

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(nen)



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