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Sandisk Extreme Pro SD V90: Über 2.600 Euro für die Profi-Speicherkarte mit 2 TB


Sandisk Extreme Pro SD V90: Über 2.600 Euro für die Profi-Speicherkarte mit 2 TB

Bild: Sandisk

Trotz Speicherkrise hat Sandisk eine neue SD-Karte mit satten 2 TB Speichervolumen eingeführt. Das neue Spitzenmodell der Serie Extreme Pro SD UHS-II V90 kostet allerdings mehr als 2.600 Euro. Dafür gibt es bis zu 310 MB/s, IP68 und 30 Jahre Garantie.

Mit gut 300 MB/s beim Lesen und Schreiben gehören die Speicherkarten der Serie Sandisk Extreme Pro SD UHS-II V90 ohne Zweifel zur schnellsten Sorte mit UHS-II-Schnittstelle. Ob das und die lange Garantie die hohen Preise rechtfertigt, steht auf einem anderen Blatt.

Schon für das 1-TB-Modell verlangt Sandisk 1.327,99 Euro. Die neue 2-TB-Version kostet mit 2.656,99 Euro rund doppelt so viel.

Sandisk SD Karte für über 2.600 Euro
Sandisk SD Karte für über 2.600 Euro

Die Serie ist für Profis bestimmt, die beispielsweise 8K-Videos mit 30 FPS oder 24MP-Fotos im RAW-Format speichern wollen. Die UHS Video Speed Class 90 (V90) bescheinigt eine dauerhafte Mindestschreibrate von 90 MB/s. In der Spitze soll kurzzeitig mit 305 MB/s geschrieben werden, die maximale Leserate liegt bei den erwähnten 310 MB/s. Zu den weiteren Features zählen die IP68-Zertifizierung sowie zwei Jahre Zugang zur Datenwiederherstellungssoftware „RescuePRO“.

Eine Sandisk Extreme Pro UHS-I V30 mit 2 TB kostet beim Hersteller zwar „nur“ 688,99 Euro, erreicht aber maximal lediglich 250 MB/s beim Lesen und 170 MB/s beim Schreiben. Noch deutlich geringer ist allerdings die Dauerschreibrate, denn die V30-Klasse verlangt lediglich 30 MB/s. 30 Jahre Garantie gibt es auch bei dieser Serie, allerdings weder IP68 noch RescuePRO.

Deutlich schneller mit SD Express und CFexpress

Soll es im SD-Format noch schneller sein, muss es eine Speicherkarte des Standards SD Express sein. Diese erreichen bisher rund 800 MB/s, sind aber nicht mit 2 TB erhältlich. Mit 2 TB und sogar 4 TB gibt es die noch schnelleren CFexpress-Karten (bis 3.900 MB/s im Typ B). Eine Lexar Professional Gold mit 2 TB und 3.600 MB/s beim Lesen kostet im freien Handel keine 1.000 Euro, besitzt aber eben ein ganz anderes Format.



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Chrome-Erweiterungen: Manifest V2 verschwindet endgültig


Chrome-Erweiterungen: Manifest V2 verschwindet endgültig

Bild: Google

Google beendet die Unterstützung für Manifest V2 nun auch im Chrome Web Store vollständig. Ab Ende August verschwinden dort die letzten Erweiterungen auf Basis des alten Standards. Für Chrome-Nutzer stellt sich damit die Frage, ob sie selbst noch handeln müssen.

Warum Manifest V2 überhaupt verschwindet

Bei Manifest V2 handelt es sich um die technische Grundlage vieler älterer Chrome-Erweiterungen. Jede Erweiterung besitzt eine Manifest-Datei, in der unter anderem festgelegt ist, welche Funktionen und Berechtigungen sie nutzt und auf welche Schnittstellen des Browsers sie zugreifen darf.

Google ersetzt Manifest V2 seit Jahren schrittweise durch Manifest V3. Der neue Standard soll Erweiterungen sicherer, datenschutzfreundlicher und ressourcenschonender machen. Unter anderem dürfen Erweiterungen ausführbaren Code nicht mehr nachträglich von externen Servern laden. Auch Hintergrundprozesse und Zugriffe auf Netzwerk-Anfragen wurden neu geregelt.

Gerade der letzte Punkt sorgte für Kritik. Unter Manifest V2 konnten Erweiterungen Netzwerk-Anfragen selbst abfangen und verändern. Manifest V3 setzt stärker auf zuvor definierte Filterregeln, die Chrome verarbeitet. Davon sind beispielsweise Inhalts- und Werbeblocker betroffen, deren Entwickler ihre Erweiterungen für den neuen Standard anpassen mussten.

Letzter Termin ist der 31. August 2026

Der Abschied von Manifest V2 läuft bereits seit mehreren Jahren. Seit Anfang 2022 nimmt der Chrome Web Store keine neuen öffentlichen Manifest-V2-Erweiterungen mehr an. Im Juni 2024 begann Google damit, Nutzer vor dem bevorstehenden Ende zu warnen.

Im Laufe des Jahres 2025 wurden Manifest-V2-Erweiterungen zunächst standardmäßig deaktiviert und später vollständig abgeschaltet. Mit Chrome 139 verschwand schließlich auch die verbliebene Unterstützung über Unternehmensrichtlinien.

Nun folgt der letzte Schritt. Wie Google in seinem aktualisierten Zeitplan erklärt, werden am 31. August 2026 alle verbliebenen Manifest-V2-Erweiterungen aus dem Chrome Web Store entfernt.

Auf älteren Chrome-Versionen bereits installierte Erweiterungen können zwar weiterhin genutzt werden sein. Nach der Entfernung aus dem Web Store erhalten sie dort jedoch keine Updates mehr und lassen sich nach einer Deinstallation nicht erneut über den Store installieren.

Wer eine aktuelle Chrome-Version verwendet und dessen Erweiterungen weiterhin funktionieren, muss in der Regel nichts unternehmen. Funktionierende Erweiterungen im aktuellen Browser haben die Umstellung entweder bereits hinter sich oder wurden durch eine kompatible Version ersetzt.

Handlungsbedarf besteht vor allem dann, wenn Chrome eine Erweiterung deaktiviert hat oder ein früher genutztes Add-on nicht mehr funktioniert. Nutzer sollten in diesem Fall zunächst im Chrome Web Store prüfen, ob der Entwickler eine aktualisierte Version anbietet. Ist das nicht der Fall, bleibt nur der Wechsel zu einer Alternative. Von einem dauerhaften Verbleib auf Chrome 138 oder einer noch älteren Version ist abzuraten. Damit ließe sich eine alte Manifest-V2-Erweiterung unter Umständen weiter nutzen, gleichzeitig bliebe aber auch der Browser auf einem veralteten Stand.



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Reader’s Choice Awards: Bester PC-Gehäuse-Hersteller 2026



ComputerBase ruft zum dritten Mal die Reader’s Choice Awards aus. Welcher PC-Gehäuse-Hersteller ist in diesem Jahr euer Favorit und konnte euch mit seinen großen wie kleinen Kästen für den PC am meisten überzeugen? Ihr entscheidet, welcher Hersteller den Preis erhält und sich mit eurer Auszeichnung schmücken darf.



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Linux Mint 23: Cinnamon-Desktop mit vollem Wayland-Support ab Ende 2026


Linux Mint 23: Cinnamon-Desktop mit vollem Wayland-Support ab Ende 2026

Bild: Linux Mint

Der Cinnamon-Desktop 6.8 des kommenden Linux Mint 23.0 wird erstmals vollständigen Wayland-Support bieten. Die nächste Version der einsteigerfreundlichen Linux-Distribution soll voraussichtlich Ende 2026 veröffentlicht werden.

Die Entwickler sehen die Wayland-Session von Cinnamon inzwischen bereits „fast auf Augenhöhe mit der bisherigen X11-Session“, wie es in einem aktuellen Beitrag im Linux-Mint-Blog heißt. Mit der kommenden Version 6.8 des Cinnamon-Desktops gilt die Wayland-Session als vollständig unterstützt und steht dann im Login-Bildschirm erstmals ohne eine „Experimental“-Kennzeichnung neben der X11-Session zur Wahl.

Wayland-Verbesserungen im Überblick

Das Entwicklerteam von Linux Mint hat eine ganze Reihe an Verbesserungen der Wayland-Session von Cinnamon 6.8 eingebaut, das wie eingangs erwähnt Ende 2026 zusammen mit Linux Mint 23.0 erscheinen soll. So werden Fenster, Kontextmenüs und Popups jetzt in der richtigen Größe und an der korrekten Stelle unter Wayland angezeigt. Zudem können andere Programme dem aktuell aktiven Fenster nicht mehr den Fokus wegnehmen.

Auch gut: Mit Cinnamon 6.8 wird es endlich eine vollständige HiDPI-Unterstützung unter Wayland geben, was für eine deutlich schärfere Darstellung auf Displays mit hohen Auflösungen sorgen sollte. Zudem gibt es jetzt eine neue „Window Progress“-Funktion, wodurch beispielsweise ein Programm wie der Dateimanager Nemo den Fortschritt beim Kopieren über das App-Symbol anzeigen kann.

Der Blick auf den aktuellen Cinnamon-Desktop von Linux Mint 22.3.
Der Blick auf den aktuellen Cinnamon-Desktop von Linux Mint 22.3. (Bild: Linux Mint)

Außerdem werden Programme, die mittels „pkexec“ mit Admin-Rechten gestartet werden, nicht mehr über Xwayland als Kompatibilitätslayer, sondern stattdessen direkt über Wayland gestartet. Zusätzlich schreiben die Entwickler davon, dass nicht näher bezeichnete „Session-Fixes“ den Einzug in die Wayland-Session finden werden.

Es konnten zahlreiche Absturzursachen des Cinnamon-Desktops, des Fenstermanagers Muffin, der Session-Verwaltung sowie Xwayland behoben werden, was für eine deutlich angenehmere Nutzererfahrung sorgen sollte. Hardwarebeschleunigung über die GPU wird „over EGL (for NVIDIA)“ genutzt und das Entwicklerteam hat die Unterstützung für Multi-Monitor-Setups und KVM-Switches verbessert.

Cinnamon-Desktop mit weiteren Optimierungen

Doch damit nicht genug: Die Cinnamon-Desktopumgebung wird mit Version 6.8 auch allgemeine Verbesserungen erhalten. So wird es den neuen Befehl „cinnamon-list-windows“ geben, der sämtliche geöffnete Fenster mit den zugehörigen Eigenschaften wie Größe, Position und mehr anzeigt. Ferner soll der Fenstermanager Muffin eine schärfere Darstellung bieten und es gibt Unterstützung für „graphical-session“ als Bestandteil von systemd.

Auch im Hinblick auf allgemeine System-Eigenschaften gibt es Neuerungen zu vermelden: Demnach gibt es eine bessere Anmeldung per Fingerabdruck-Sensor im Slick Greeter und es konnten Fehler in der Konfiguration des Login-Managers LightDM behoben werden. Außerdem wurde die systemweite Unterstützung von SSH-Schlüsseln optimiert.

Downloads

  • Linux Mint

    4,7 Sterne

    Linux Mint ist eine auf Ubuntu LTS basierende Linux-Distribution mit dem eigenen Cinnamon-Desktop.

    • Version 22.3 „Zena“ Deutsch



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