Digital Business & Startups
SAP investiert in n8n und Parloa
#DealMonitor
+++ #DealMonitor +++ Softwaregigant SAP investiert in die Berliner KI-Einhörner n8n (Bewertung: 5,2 Milliarden) und Parloa +++ Sovendus übernimmt 35up +++ walter services Group kauft novofon.ai +++

Im #DealMonitor für den 12. Mai werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.
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INVESTMENTS
n8n – Parloa
+++ Der Walldorfer Softwaregigant SAP investiert in die beiden Berliner KI-Startups n8n und Parloa. Im Zuge der Investmentrunde wird n8n nach eigenen Angaben mit 5,2 Milliarden US-Dollar bewertet. n8n ist somit nun das wertvollste deutsche KI-Startup. „Einem Insider zufolge soll das Gesamtengagement von SAP mehr als 60 Millionen Euro betragen haben. Darin enthalten gewesen seien ein Secondaries-Deal, bei dem SAP Anteile bestehender Investoren übernommen habe, sowie ein Lizenzvertrag“, berichtet das Handelsblatt zum Investment. Accel, Meritech, Redpoint, Evantic und Co. investierten zuletzt 180 Millionen US-Dollar in n8n. Im Zuge der Investmentrunde stieg das Unternehmen zum Unicorn auf (Bewertung: 2,5 Milliarden US-Dollar). Das Einhorn, 2019 von Jan Oberhauser gegründet, kümmert sich um „Secure, AI-native workflow automation“. Mit der Software des Unternehmens können Nutzer verschiedenste Webanwendungen ohne Programmierkenntnisse miteinander verbinden bzw. synchronisieren. SAP hält nun 1,3 % an n8n. Zudem investiert SAP wohl einen „mittleren zweistelligen Millionenbetrag“ in Parloa. General Catalyst, EQT Ventures, Altimeter Capital und Co. investierten zuletzt 350 Millionen US-Dollar in das KI-Unicorn Parloa. Die Bewertung lag damals bei 3 Milliarden Dollar. Parloa, 2017 von Malte Kosub und Stefan Ostwald als Future of Voice gegründet, kümmert sich als „Conversational AI-Plattform“ um die Automatisierung des Kundenservices. Mehr über n8n
MERGERS & ACQUISITIONS
Sovendus – 35up
+++ Das 2008 gegründete Karlsruher Online-Marketing-Unternehmen Sovendus (gehört seit 2021 zu Paragon Partners) übernimmt das Berliner Cross-Selling-Tech 35up. „Für Sovendus bedeutet die Akquisition eine gezielte Erweiterung der eigenen Wertschöpfung im Bereich datengetriebener Umsatzoptimierung“, heißt es in einer Presseaussendung. 35up, 2020 von caseable-Macher Klaus Wegener, Fabian Louis und Victor Schröder gegründet, sammelte zuletzt 5 Millionen Euro ein. Zu den Investoren des Startups gehören unter anderem anderem Capnamic Ventures, coparion und Dieter von Holtzbrinck Ventures (DvH Ventures). Mehr über 35up
walter services Group – novofon.ai
+++ Das Kundenservice-Unternehmen walter services Group (Königswinter) übernimmt das Ingolstädter KI Telefonagenten-Startup novofon.ai. „Mit dieser strategischen Akquisition erweitert walter services sein Leistungsportfolio um innovative KI-Lösungen, die auf deutschem Know-how und europäischen Standards basieren, und untermauert so seine Position als Technologieführer im Bereich des modernen Kundendialogs“, heißt es in einer Presseaussendung. novofon.ai-Gründer Stefan Hoßmann wirkt künftig als Leiter der KI-Entwicklung bei der walter services Gruppe.
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Foto (oben): azrael74
Digital Business & Startups
Beim KI-Startup ElevenLabs programmiert jetzt jeder – auch HR
CEO Mati Staniszewski erklärt, warum künftig jeder im Unternehmen „vibe-coden“ werde und welche Aufgaben Ingenieure haben.
Es gibt eine Sache, die es braucht, bevor man alles programmieren kann: einen Ingenieur, der einem zeigt, wie es geht. Bei einem Vortrag bei Sequoia Capital sagte Mati Staniszewski, CEO von ElevenLabs, dass er jedem nicht-technischen Team innerhalb des Sprach-KI-Startups einen Ingenieur hinzufügt.
„Unser Personalteam, unser Go-to-Market-Team und unser Rechtsteam werden jeweils einen Ingenieur in ihren Reihen haben, der dabei hilft, Automatisierungen zu entwickeln und die Fähigkeiten der übrigen Mitarbeiter zu verbessern“, sagte er. „Das ist in letzter Zeit sehr hilfreich, da jeder viel mit Vibe-Coding arbeiten und programmieren wird.“
Ganze Teams bauen eigene KI-Tools
Staniszewski, der ElevenLabs im Jahr 2022 mitbegründet hat, sagte, dass nicht-technische Teams im gesamten Unternehmen bereits Tools entwickeln. „Man kann damit einfach unglaublich viel erreichen. Sei es beim Scraping im Bereich Personalbeschaffung und -rekrutierung oder bei der Analyse dessen, was in der Vergangenheit funktioniert hat, um in Zukunft Verbesserungen vorzunehmen.“
Das Unternehmen „hat kürzlich ein Bewertungssystem für die Go-to-Market- oder Vertriebsmitarbeiter eingeführt.“ Das Bewertungssystem habe viele Verhandlungen mit dem Vertriebsteam erspart.
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Im Februar gab ElevenLabs bekannt, dass es in einer Serie-D-Finanzierungsrunde 500 Millionen US-Dollar eingesammelt hat, wodurch sich die Bewertung auf 11 Milliarden US-Dollar erhöhte. Das in London gegründete Startup beschäftigte laut Investor Andreessen Horowitz im November rund 350 Mitarbeiter.
End-to-End-Verantwortung
Das Unternehmen scheint einem zunehmend beliebten Organisationsmodell zu folgen, bei dem von den Teams erwartet wird, dass sie mehr Eigenverantwortung übernehmen und selbstständig arbeiten. Das bedeutet, dass die Entwicklerteams für alles verantwortlich sind – vom Produktdesign bis zur Vermarktung ihrer Entwicklungen. Gleichzeitig wird von nicht-technischen Teams erwartet, dass sie ihre eigenen Tools zur Verbesserung der Arbeitsabläufe entwickeln.
Die Mitarbeiter von ElevenLabs sind in etwa 20 Mikro-Teams mit jeweils fünf bis zehn Personen aufgeteilt, sagte Staniszewski in einem Interview im September. Jedes dieser Teams ist für einen Produktbereich zuständig, wie beispielsweise eine Studio-Schnittstelle oder Sprachassistenten, um schnell voranzukommen.
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„Man sieht ein Problem – und löst es“
Führungskräfte bei KI-Coding-Startups, darunter Cognition und das von General Catalyst unterstützte Kilo, erklärten gegenüber Business Insider, dass sie Eigenverantwortung als unverzichtbar für aktuelle und potenzielle Mitarbeiter betrachten. „Man sieht ein Problem, löst das Problem“, sagte Emily Cohen, die bei Cognition für Personal und Betrieb zuständig ist. „Wir sind nicht das klassische Unternehmen, das einfach sagt: ‚Oh, nun, das ist die Aufgabe dieses Teams.‘“
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1,4 Millionen Euro für die richtige Atmung
Atme vier Sekunden lang ein und dann acht Sekunden lang wieder aus. Fühlst du dich schon ein bisschen ruhiger? Atemübungen können schnell und einfach in stressigen Situationen helfen. Das haben auch die Gründer von Regulate erkannt. Sie entwickeln eine Breathwork-App, die Betriebe als Benefit nutzen können. Der Investor 4impact.vc und eine Runde von Angels um Hanno Renner (Gründer und CEO von Personio) investieren jetzt 1,4 Millionen Euro in das Startup. Das Signal: Breathwork ist raus aus dem Yoga-Keller und in den Corporate-Konfis angekommen.
Mit diesem Pitchdeck haben die Gründer überzeugt
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5 neue Startups: Skalar, Verrano, outcoach, EasyTaxCMS, Enao Vision
#Brandneu
Die Startup-Welt schläft nie! Zeit, einen Blick auf einige brandneue Unternehmen zu werfen, die man unbedingt auf dem Radar haben sollte. Diese Jungfirmen stellen wir euch heute vor: Skalar, Verrano, outcoach, EasyTaxCMS und Enao Vision.

Bei deutsche-startups.de ist wieder Startup-Zeit! Wir zeigen euch heute junge Unternehmen, die in den letzten Wochen und Monaten gegründet wurden – und solche, die sich gerade erst aus dem Stealth-Mode herausgewagt haben. Noch mehr spannende Neugründungen warten in unserem Newsletter Startup-Radar auf euch.
Skalar
Das Münchner Unternehmen Skalar möchte sich als „Steuerkanzlei für Unternehmen“ etablieren. Hinter dem TaxTech stecken der Steuerberater Florian Lang und Stocard-Gründer Björn Goß (Exit an Klarna). Zielgruppe von Skalar sind Unternehmen zwischen 500.000 Euro und 20 Millionen Umsatz.
Verrano
Bei Verrano aus Frankfurt am Main, von Felix Linnenschmidt, Maximilian Bubenheim und Manuel Siskowski gegründet, dreht sich alles um „gereiftes und geräuchertes Wurzelgemüse“. Dazu schreibt das Team: „Innerhalb von fünf Wochen reifen Steckrübe, Rote Bete und Sellerie zu einem neuen Geschmackserlebnis.“
outcoach
Hinter dem Hamburger Startup outcoach, von Torsten Sander an den Start gebracht, verbirgst ein Live-Coach für Sales-Gespräche. „Outcoach hört im Call zu, coachen dich in Echtzeit und hilft dir, genau dann die richtigen Antworten zu finden, wenn Einwände, Fragen oder Preisverhandlungen entstehen“, heißt es zum Konzept.
EasyTaxCMS
EasyTaxCMS aus Herford, von Florian Knupp ins Leben gerufen, entwickelt eine Plattform, mit der steuerliche Prozesse strukturiert, visualisiert und nachvollziehbar dokumentiert werden können. Die Lösung des Startups richtet sich an Steuerabteilungen in mittelständischen und großen Unternehmen.
Enao Vision
Die Berliner Jungfirma Enao Vision setzt auf „KI-gestützte Qualitätskontrolle für die Fertigung, die auf iPhones statt auf teuren Industriekameras läuft“. Damit möchte das Team der Gründer Korbinian Kuusisto und Ferdinand von den Eichen Herstellern helfen, „Ausschuss zu reduzieren, Kosten zu senken und bessere Produkte zu liefern – innerhalb von Stunden“.
Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!
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Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3
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