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Künstliche Intelligenz

SAP wächst mit Cloud – hofft aber erst 2027 auf mehr Tempo


Europas größter Softwarehersteller SAP rechnet trotz seiner gefragten Cloudsoftware in diesem Jahr vorerst mit einem langsameren Geschäftswachstum. Im laufenden Jahr dürfte der Gesamtumsatz währungsbereinigt nur etwa wie 2025 zulegen und erst 2027 stärker wachsen, teilte der Dax-Konzern nach US-Börsenschluss in Walldorf mit.

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Selbst diese Prognose basiert jedoch auf der Annahme, dass sich der Konflikt im Nahen Osten in nächster Zeit entschärft. Im ersten Quartal lief es für SAP indes besser als gedacht.

Insgesamt wuchs der Umsatz des Konzerns im Jahresvergleich um sechs Prozent auf knapp 9,6 Milliarden Euro. Treiber waren die Erlöse mit Cloudsoftware, die um 19 Prozent stiegen. Der aus Cloudverträgen in den nächsten zwölf Monaten zu erwartende Umsatz (current cloud backlog – CCB) zog um 20 Prozent auf 21,9 Milliarden Euro Ende März an.

Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern wuchs um 17 Prozent auf fast 2,9 Milliarden Euro. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 1,9 Milliarden Euro, ein Anstieg um 8 Prozent.

Konzernchef Christian Klein nannte als besonderen Erfolgstreiber die Dynamik rund um Künstliche Intelligenz bei den Unternehmenskunden. „Wir wachsen deutlich schneller als der Markt, bauen unsere Marktanteile weiter aus und sehen, wie Kunden zunehmend weitere Lösungen aus unserer Suite sowie verstärkt unsere KI-Angebote nutzen.“

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Allerdings machte das Management im Quartalsbericht deutlich, dass die positive Entwicklung vom Jahresbeginn nicht ohne Weiteres anhalten dürfte. So werde sich das Wachstum der Clouderlöse im zweiten Quartal voraussichtlich abschwächen. Zudem habe das bereinigte operative Ergebnis im ersten Jahresviertel von einem Rückgang der Kosten für anteilsbasierte Vergütungen profitiert.

Andererseits musste SAP im ersten Quartal mehr als 400 Millionen Euro zahlen, um einen alten Rechtsstreit mit Teradata in den USA wegen der Datenbanktechnik Hana beizulegen. Dies belastete den Barmittelfluss.

Für das Gesamtjahr erwartet Klein nun weiterhin ein währungsbereinigtes Wachstum der Clouderlöse um 23 bis 25 Prozent. Der Gesamtumsatz, der 2025 währungsbereinigt um 11 Prozent zugelegt hatte, soll nun erneut in etwa diesem Maße wachsen. Die zuvor angekündigte Beschleunigung soll erst 2027 beginnen. Dennoch soll das Betriebsergebnis 2026 wie geplant währungsbereinigt um 14 bis 18 Prozent steigen.


(mho)



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Künstliche Intelligenz

Top 10: Die beste Handykamera im Test – Vivo schlägt Apple und Xiaomi


Immer dabei und vernetzt mit anderen: Smartphones sind im Alltag eine praktische Alternative zur Digitalkamera. Wir zeigen die besten Handykameras.

Smartphones haben Digitalkameras längst den Rang abgelaufen: Laut dem Worldwide Image Capture Forecast 2024 entsteht die große Mehrheit aller Fotos mittlerweile mit dem Handy – Tendenz weiter steigend. Während frühere Modelle vor allem für Schnappschüsse taugten, liefern aktuelle Top-Smartphones beeindruckende Aufnahmen in nahezu jeder Situation: Lichtstarke Sensoren ermöglichen gelungene Fotos selbst bei Dunkelheit, Teleobjektive holen entfernte Motive heran, und Ultraweitwinkellinsen erfassen ganze Räume.

An die Bildqualität einer DSLR oder spiegellosen Systemkamera kommen sie wegen der kleineren Sensoren zwar nicht heran. Dafür sind sie immer dabei, sofort einsatzbereit und teilen Fotos in Sekunden. In dieser Bestenliste zeigen wir die aus unserer Sicht besten Kamera-Smartphones.

Welche ist derzeit die beste Handykamera?

Bei der Auswahl der hier gezeigten Smartphones stützen wir uns auf unsere eigenen Erfahrungen und gleichen diese mit den Erkenntnissen aus den Kamera-Tests der Kolleginnen und Kollegen der c’t ab. Wir zeigen hier nur Mobilgeräte, die wir auch selbst getestet haben.

Unser Testsieger ist das Vivo X300 Ultra für stolze 1900 Euro. Das Kamerasystem wurde in Zusammenarbeit mit Zeiss entwickelt und setzt mit 35 mm Brennweite bei der Hauptlinse und dem Teleobjektiv sowie optionalem Zubehör Maßstäbe. Die Kamera liefert sehr natürlich wirkende Aufnahmen.

Knapp dahinter reiht sich das Oppo Find X9 Ultra als Technologiesieger ein. Es bietet gleich zwei Telelinsen, eine davon sogar mit bis zu 10-fachem optischem Zoom. Der Preis von rund 1510 Euro ist allerdings hoch.

Preis-Leistungs-Sieger ist das Vivo X300 Pro ab 1026 Euro. Wem das Ultra-Modell zu teuer ist, bekommt hier ebenfalls eine Smartphone-Kamera mit ausgewogener Farbwiedergabe.

Hinweis: Im Test zeigte sich bei beiden Vivo-Smartphones ein Problem im Zusammenspiel mit Google Fotos: Teilweise wurden Aufnahmen offenbar synchronisiert, bevor die Bildverarbeitung abgeschlossen war. In solchen Fällen landeten Bilder nur in deutlich reduzierter Qualität in der Cloud – besonders bei starkem Tele-Zoom, hoher Auflösung und wenig Licht.

Als Workaround empfiehlt es sich, die automatische Synchronisierung in Google Fotos zu deaktivieren. Vorübergehend half im Test auch das Leeren von Cache und Speicher der App. Trotz dieses Software-Mankos zählen beide Modelle für uns zu den derzeit besten Kamera-Smartphones.

Anmerkung: Dieser Artikel wird regelmäßig aktualisiert, stellt aber eine Momentaufnahme dar. Das gilt insbesondere für die Preise, die sich jederzeit ändern können.

Geht es allein um die Kamera, liefert das Huawei Pura 80 Ultra für knapp 1240 Euro derzeit eines der besten Kamerasysteme – speziell für Fotos. Weil das Smartphone infolge der US-Sanktionen jedoch ohne 5G, leistungsstarken Prozessor und Google-Dienste auskommen muss, führen wir es nicht mehr in unserer Bestenliste auf.

Richtig gut ist das Apple iPhone 17 Pro Max – bei Fotos kann es zwar nicht ganz mit der chinesischen Konkurrenz mithalten, bleibt bei Videoaufnahmen aber führend. Das Samsung Galaxy S26 Ultra kann bei der Kamera mittlerweile nicht ganz mit der chinesischen Übermacht mithalten – bietet aber einen überzeugenden Zoom und starke Videoaufnahmen.

Die Stiftung Warentest erklärte wiederum das iPhone 16 Pro Max gefolgt vom Apple iPhone 17 Pro Max sowie Samsung Galaxy S25 Ultra zu den besten Kamerahandys – wobei das iPhone als Gesamtsieger abschneidet. Die Auswertung berücksichtigt bisher einige der hier gelisteten, aktuellen Modelle nicht.

KURZÜBERSICHT

Das Vivo X300 Ultra liefert natürlich wirkende Foto- und Videoaufnahmen auf Spitzenniveau und überzeugt mit starker Performance, langer Akkulaufzeit und exzellentem Display. Für Flaggschiff-Fans und ambitionierte Hobbyfotografen ist es eine hervorragende Wahl – mit 1900 Euro allerdings auch eine der teuersten.

VORTEILE

  • starke Performance
  • lange Akkulaufzeit
  • exzellente Kamera für Fotos und Videos

NACHTEILE

  • kostenintensiv
  • Kamerazubehör teuer und sperrig
  • Probleme mit Google Fotos

Das Oppo Find X9 Ultra liefert das aktuell technisch beste Gesamtpaket ab: viel Power, starker Akku, brillantes und helles Display und exzellente Kamera mit zwei Telelinsen. Mit Preisen ab 1510 Euro für die Variante mit 512 GB und 1999 Euro für die Version mit 1 TB ist es aber kostenintensiv.

VORTEILE

  • lange Akkulaufzeit
  • rasante Performance
  • hervorragendes und helles Display
  • exzellente Kamera mit bis zu zehnfachem optischem Zoom

NACHTEILE

  • richtig teuer
  • recht wuchtig
  • keine zwei eSIMs gleichzeitig
  • Drosselung wegen Hitze bei längerer Auslastung

Das Vivo X300 Pro bietet seine herausragende Zeiss-Kamera mit Teleobjektiv und Zubehör, die Maßstäbe in der Smartphone-Fotografie setzt. Auch Display, Leistung und Akkulaufzeit sind auf Topniveau – ein starkes Flaggschiff für Fotografie-Fans schon ab 1026 Euro.

VORTEILE

  • fantastische Smartphone-Kamera mit 200-MP-Teleobjektiv
  • Kamera-Zubehör-Set mit Griff und Zoom
  • lange Akkulaufzeit
  • starke Performance
  • exzellentes Display

NACHTEILE

  • gelegentliche Software-Bugs
  • kleinerer Akku in Europa (5440 vs. 6510 mAh)
  • Probleme mit Google Fotos

Ratgeber

Worauf kommt es bei einer Smartphone-Kamera an?

Die Bildqualität bei der Smartphone-Fotografie hängt von mehreren Faktoren ab – nicht nur von der Megapixel-Zahl. Entscheidend sind auch die Sensorgröße, die Blende und die Bildverarbeitung durch die Software. Während Mittelklasse-Handys häufig noch mit einer Dual-Kamera auskommen, setzen Top-Smartphones inzwischen meist auf eine Triple-Kamera. Einige Premium-Modelle bieten sogar vier Objektive.

Typisch ist dabei eine Kombination aus einer Hauptkamera mit Weitwinkel, einer Ultraweitwinkel-Linse sowie einem oder sogar zwei Teleobjektiven. Dieses Zusammenspiel sorgt dafür, dass Smartphones je nach Motiv flexibel reagieren und eine deutlich bessere Bildqualität liefern. Wie alle Smartphones verfügen diese zusätzlich über eine Frontkamera für Selfies – die hochwertigen Top-Modelle bieten dabei oft eine 50-MP-Frontkamera.

Sensor: Das Herzstück der Kamera

Es gilt die einfache Formel: je größer der Sensor, desto besser die Bildqualität bei der Smartphone-Fotografie. Ein größerer Kamerasensor fängt mehr Licht ein – Bilder werden besonders bei schlechten Lichtverhältnissen rauschärmer und detailreicher. Zudem steigt der Dynamikumfang: Die Kamera kann also mehr Details in hellen und dunklen Bereichen gleichzeitig darstellen.

Einige Top-Modelle setzen auf besonders große 1-Zoll-Sensoren. Dazu gehören etwa das Xiaomi 17 Ultra und Oppo Find X9 Ultra. Der 1-Zoll-Sensor liefert bessere Lichtempfindlichkeit, weniger Bildrauschen, einen höheren Dynamikumfang und schönere Unschärfeeffekte dank besserem Freistellungspotenzial.

Blende und Lichtstärke

Die Blende ist die Öffnung im Objektiv, durch die Licht auf den Sensor fällt. Ihre Größe wird als f-Wert angegeben, etwa f/1.8 – dabei gilt: Je kleiner die Zahl, desto größer die Öffnung und desto mehr Licht erreicht den Sensor. Eine lichtstarke Blende ist vorwiegend bei wenig Umgebungslicht entscheidend, um scharfe Fotos aus der Hand zu ermöglichen.

Anders als bei klassischen Kameras lässt sich die Blende bei den meisten Smartphones nicht verstellen – sie arbeiten mit einer festen Öffnung als Kompromiss zwischen Lichtstärke und Schärfe. Eine Ausnahme ist das Huawei Pura 80 Ultra mit seiner verstellbaren Blende: Bei viel Licht schließt sie für mehr Schärfentiefe, bei wenig Licht öffnet sie vollständig. Zusätzlich erzeugt eine offene Blende ein natürliches Bokeh – eine Hintergrundunschärfe, die andere Smartphones nur per Software simulieren.

Vivo X300 Ultra

Megapixel und Pixel-Binning

Die reine Megapixel-Zahl (MP) ist ein beliebtes Marketing-Argument, für die Bildqualität aber nicht allein entscheidend. Eine höhere Auflösung bedeutet zwar theoretisch mehr Details, doch viele kleine Pixel auf einem kleinen Sensor können zu Bildrauschen führen – jedes einzelne Pixel nimmt dann weniger Licht auf.

Hier kommt Pixel-Binning ins Spiel: Bei dieser Technik fasst der Sensor mehrere benachbarte Pixel zu einem größeren virtuellen Pixel zusammen. So erzeugt etwa ein 200-MP-Sensor ein rauschärmeres 12,5-MP-Bild, weil die erhöhte Pixelgröße deutlich effektiver Licht sammeln. Das verbessert die Bildqualität bei schwachem Licht erheblich.

Bildstabilisierung

Eine Bildstabilisierung verhindert verwackelte Fotos und ruckelige Videos. Dabei unterscheidet man zwei Verfahren:

  • Optische Bildstabilisierung (OIS): Eine beweglich gelagerte Linse oder der Sensor selbst gleicht Handbewegungen mechanisch aus. OIS ist besonders effektiv bei längeren Belichtungszeiten – etwa bei Nachtaufnahmen – und bei der Verwendung von Teleobjektiven.
  • Elektronische Bildstabilisierung (EIS): Diese Methode korrigiert Verwacklungen per Software, indem das Bild zugeschnitten und verschoben wird. Das geht allerdings zulasten des Bildausschnitts.

OIS gilt bei Fotos und längeren Belichtungszeiten als besonders effektiv. Moderne Smartphones kombinieren OIS und EIS meist für optimale Ergebnisse bei Videoaufnahmen. Sämtliche Smartphones in dieser Bestenliste bieten OIS zumindest bei der Hauptlinse und meistens auch bei der Telelinse.

Videos

Handykameras kommen längst auch in professionellen Filmproduktion zum Einsatz. Den Kinofilm „28 Years Later“ drehte das Team maßgeblich mit dem iPhone – allerdings mit Rigs, Objektivaufsätzen und Stabilisierungssystemen, nicht aus der Hand.

Für Social Media und Influencer zählt vor allem die „Out-of-the-Cam“-Qualität: Fotos und Videoaufnahmen, die ohne Nachbearbeitung überzeugen. Verantwortlich dafür ist die automatische Bildverarbeitung. Maßstab ist seit Jahren das Apple iPhone: starke Stabilisierung, Prores-Codec und Dolby Vision HDR liefern Top-Qualität direkt aus der Kamera. Samsungs Galaxy-Ultra-Modelle halten mit umfangreichem Pro-Video-Modus dagegen.

Gute Videoqualität hängt von mehr ab als der Auflösung. Aktuelle Flaggschiffe filmen in 4K mit bis zu 60 FPS, das iPhone 17 Pro Max sogar mit 120 FPS für flüssige Zeitlupen. Viele Top-Smartphones beherrschen auch 8K-Videoaufnahmen mit 30 FPS. Ebenso wichtig sind eine wirksame Bildstabilisierung (OIS und EIS) sowie ein hoher Dynamikumfang über HDR10+ oder Dolby Vision – damit helle Bereiche nicht überstrahlen und dunkle Details nicht absaufen. Profis nutzen zudem manuelle Einstellungen und Log-Profile.

Chinesische Hersteller haben aufgeholt: Das Vivo X300 Ultra, Xiaomi 17 Ultra, Oppo Find X9 Ultra und das Honor Magic 8 Pro überzeugen mit leistungsstarken Sensoren und effektiver Stabilisierung der Videoaufnahmen – eine überzeugende Antwort auf die bisherige Vormachtstellung von Apple und Samsung. Das Google Pixel punktet zudem mit natürlicher Farbwiedergabe.

Welches günstige Smartphone hat die beste Kamera?

Wer keine vierstelligen Summen ausgeben will, muss auf Kameraqualität nicht verzichten – auch wenn gewisse Abstriche unvermeidlich sind. Eine gute Alternative ist ein Mittelklasse-Handy. Zwei Smartphones stechen in der erschwinglichen Preisklasse besonders hervor:

Das Google Pixel 10 ist mit knapp 540 Euro eine attraktive Alternative zu den teureren Pro-Modellen. Die 50-MP-Hauptlinse liefert überzeugende Aufnahmen, und erstmals verbaut Google auch eine Telelinse mit 10,5 MP und 5-fachem optischen Zoom in der Nicht-Pro-Version.

Noch günstiger ist das Honor 400 Pro ab rund 459 Euro: Es hat den Sprung in die Bestenliste nur knapp verpasst, bietet eine starke Hauptlinse mit 200 MP und OIS sowie eine Telelinse mit 50 MP – eine Ausstattung, die vor wenigen Jahren noch Flagship-Smartphones vorbehalten war. Auch das Xiaomi 15T Pro mit 5-fachem optischem Zoom gehört zu den besten bezahlbaren Fotohandys.

Welche Handykamera ist die beste für Nachtaufnahmen?

Die wahre Qualität einer Smartphone-Kamera zeigt sich erst bei Dunkelheit – bei Tageslicht liefern die meisten aktuellen Handys nämlich gute Ergebnisse. Entscheidend für gelungene Nachtaufnahmen sind primär drei Faktoren: ein großer, lichtempfindlicher Sensor, eine offene Blende (kleiner F-Wert) sowie eine effektive optische Bildstabilisierung (OIS).

Mindestens ebenso wichtig ist mittlerweile die Software: Moderne Nachtmodi setzen mehrere Einzelaufnahmen zu einem hellen und rauscharmen Bild zusammen und erreichen so eine hohe Low-Light-Performance. Als eines der besten Smartphones für Bilder bei wenig Licht gilt das Google Pixel 10 Pro XL. Aber auch das Xiaomi 17 Ultra und das Oppo Find X9 Ultra punkten dank großer Sensoren sowie auch das Vivo X300 Pro und Vivo X300 Ultra. Hier trifft leistungsfähige Hardware auf ausgereifte Bildverarbeitung, die bei Tag und Nacht tolle Bilder liefert.

Xiaomi 17 Ultra - Originalaufnahmen

Welches Kamera-Handy hat den besten Zoom?

Den stärksten Zoom in dieser Bestenliste liefert das Oppo Find X9 Ultra. Das erste Teleobjektiv mit 200 Megapixeln erreicht einen 3-fachen Zoom, das zweite mit 50 Megapixeln erreicht sogar einen 10-fachen optischen Zoom. Stark ist auch das Huawei Pura 80 Ultra mit Dual-Teleobjektiv-Kamera und zwei optischen Zoomstufen: 3,7-fach (83 mm) und 9,4-fach (212 mm). Ein bewegliches Prisma schaltet zwischen den beiden Brennweiten um und liefert sowohl bei nahen als auch bei weit entfernten Motiven eine hohe Bildqualität.

Das Apple iPhone 17 Pro Max setzt auf ein Tetraprisma-Teleobjektiv mit 4-fachem optischen Zoom (100 mm). Über den sogenannten „Fusion-Zoom“ erreicht es zusätzlich eine achtfache Vergrößerung (200 mm) in nahezu optischer Qualität: Der hochauflösende 48-MP-Sensor ermöglicht es, einen Ausschnitt aus der Bildmitte in guter Qualität zu vergrößern – ohne zusätzliches Objektiv.

Einen anderen Weg gehen das Honor Magic 8 Pro, das Xiaomi 17 Ultra sowie das Vivo X300 Pro: Sie setzen bei ihrer Telelinse auf besonders hochauflösende 200-MP-Sensoren. Der Vorteil: Die Kamera kann einen Ausschnitt aus dem hochauflösenden Bild vergrößern und erreicht so hohe Zoomstufen ohne nennenswerte Qualitätseinbußen. Zusätzlich verbessert Pixel-Binning – das Zusammenfassen mehrerer Pixel zu einem größeren – die Lichtempfindlichkeit und reduziert das Bildrauschen bei Tele-Aufnahmen.

Neben der Hardware wird die Software immer wichtiger – auch bei Zoomaufnahmen. Google nutzt beim Pixel 10 Pro den Pro-Resolution-Zoom. Dieser ermöglicht eine bis zu 100-fache Vergrößerung mithilfe generativer KI, die Details intelligent berechnet. Samsungs Antwort darauf ist der Space Zoom: Auch hier sind bis zu 100-fache Vergrößerungen möglich, kombiniert aus optischen Linsen, hochauflösenden Sensoren und KI.

Auch bei Portrait-Fotos spielen moderne Kamerasysteme ihre Stärken aus, indem sie hochauflösende Teleobjektive mit intelligenter Software kombinieren. So gelingt eine präzise Freistellung des Motivs mit weichem Bokeh, das selbst feine Details wie Haare sauber vom Hintergrund trennt.

Oppo Find X9 Ultra

Fazit

Die Bildqualität einer Smartphone-Kamera hängt von weit mehr ab als der Megapixel-Zahl. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Sensorgröße, Lichtstärke der Blende und effektiver Bildstabilisierung. Ein großer Sensor fängt mehr Licht ein und liefert rauschärmere Bilder, Pixel-Binning verbessert die Qualität zusätzlich. Alle Smartphones in dieser Bestenliste bieten OIS bei der Hauptlinse und meist auch bei der Telelinse – wer auf diese Faktoren achtet, findet hier das passende Modell.

Wer nicht gerade ausgewiesener Hobbyfotograf ist, kann nach unserer Einschätzung auf eine dedizierte Digitalkamera vorwiegend verzichten. Mit einer professionellen Systemkamera und mehreren Objektiven können Smartphones zwar nicht mithalten – doch für Urlaubsfotos und gelegentliche Streetfotografie liefern aktuelle Modelle überzeugende Ergebnisse.

Weitere Bestenlisten rund um Mobilgeräte:

BESTENLISTE

Vivo X300 Ultra im Test: Überragendes Smartphone für Foto und Video

Top-Hardware und eine Kamera, die exzellente Fotos schießt und Videos aufzeichnet. Das Vivo X300 Ultra zeigt im Test, was es als Flaggschiff bietet.

VORTEILE

  • starke Performance
  • lange Akkulaufzeit
  • exzellente Kamera für Fotos und Videos

NACHTEILE

  • kostenintensiv
  • Kamerazubehör teuer und sperrig
  • Probleme mit Google Fotos

Top-Hardware und eine Kamera, die exzellente Fotos schießt und Videos aufzeichnet. Das Vivo X300 Ultra zeigt im Test, was es als Flaggschiff bietet.

Mit dem Vivo X300 Pro präsentierte der Hersteller bereits ein Smartphone, das ambitionierte Fotografen ansprechen soll. Mit dem Ultra-Modell legt Vivo nun nach und zeigt erneut in Kooperation mit Zeiss, wie leistungsfähig ein High-End-Smartphone bei Fotos und Videos sein kann.

Design

Optisch orientiert sich das Vivo X300 Ultra am Pro-Modell der X300-Reihe. Dominant ist auch hier das große, runde Kameraelement auf der Rückseite samt Zeiss-Logo – beim Ultra fällt es allerdings noch eine Nummer größer, dicker und selbstbewusster aus. Stolze 8 mm ragt es aus dem Gehäuse heraus.

Mit Abmessungen von 163 × 76,8 × 8,2 mm und einem Gewicht von 232 g ist das Smartphone in Schwarz ein veritabler Brocken. Das grüne Modell ist sogar nochmals 0,3 mm dicker und wiegt 5 g mehr – was an der anderen Glasbeschichtung liegt. In der Hand liegt es satt, in der Hosentasche macht es sich deutlich bemerkbar. Einhändige Bedienung ist damit kaum noch möglich. Auf dem Tisch wackelt das Gerät dank mittig platzierter Kameraeinheit zwar kaum, liegt aber nicht plan auf, sondern leicht schräg.

Der Rahmen besteht aus Aluminium, die Rückseite aus Glas. Dank IP68- und IP69-Zertifizierung trotzt das Gerät Staub und Wasser. Die Rückseite unseres Testmusters zeigt sich in mattem Glas in dezentem Grün, das untere Viertel ist farblich leicht abgesetzt. Der Herstellerschriftzug ist fürs Querformat ausgerichtet – ein klarer Hinweis darauf, wofür Vivo das Gerät vor allem gebaut hat.

Verarbeitung und Materialanmutung überzeugen auf ganzer Linie. Das X300 Ultra klappert hörbar, wenn man es schüttelt: Die Objektive mit optischer Bildstabilisierung sitzen beweglich im Gehäuse – bei solchen Kamerasystemen normal, hier aber auffällig laut.

Display

Auch das Display wächst beim Ultra-Modell: Die Diagonale misst jetzt üppige 6,82 Zoll, die Auflösung steigt auf 3168 × 1440 Pixel im 20:9-Format. Bei einer Pixeldichte von 510 ppi wirkt das Bild gestochen scharf. Dank LTPO-Technik regelt das Panel seine Bildwiederholrate dynamisch zwischen 1 und 144 Hz – das sorgt für eine geschmeidige Darstellung und schont zugleich den Akku.

Auch sonst spielt das AMOLED-Panel in der Oberliga: Farben leuchten kräftig, die Kontraste überzeugen, Schwarz erscheint tiefschwarz. Sämtliche gängigen HDR-Formate werden unterstützt, darunter HDR10+, HDR Vivid und Dolby Vision.

Im Test ließ sich der Bildschirm selbst bei direktem Sonnenlicht gut ablesen. Die c’t bemängelte allerdings, dass die Helligkeitsautomatik mitunter träge reagiert – uns ist das weniger aufgefallen. Mit gemessenen 1680 cd/m² ist das Display in jeder Lichtsituation gut ablesbar, sofern es die Spitzenhelligkeit zuverlässig abruft – einige Mitbewerber leuchten allerdings noch heller.

Kamera

Zum Einsatz kommt eine Triple-Kamera, die von einem Multispektralsensor mit 5 Megapixeln unterstützt wird. Das Hauptobjektiv löst mit bis zu 200 Megapixeln auf und bietet einen optischen Bildstabilisator (OIS) sowie eine Lichtstärke von f/1.85. Dazu kommen ein Ultraweitwinkelobjektiv mit 50 Megapixeln, OIS und f/2.0 sowie eine Periskop-Telelinse mit 200 Megapixeln bei einer Lichtstärke von f/2.67 und OIS, die einen 3,7-fachen optischen Zoom bietet.

Die Hauptkamera setzt auf 35 mm Brennweite (Kleinbildäquivalent) statt der bei Smartphones üblichen 24 mm. Die 35-mm-Brennweite gilt als Klassiker für Reportagen, Porträts mit Umgebung und Streetfotografie. Sie verzerrt Nahaufnahmen weniger als die üblichen 24 mm, fängt dafür bei Innenraumaufnahmen etwas weniger vom Motiv ein. Das wird aber durch den hochauflösenden Ultraweitwinkel-Sensor flexibel kompensiert. Hinter allen drei Objektiven sitzen ausladende Sensoren, die viel Licht einfangen. Selten ist zudem, dass auch die Ultraweitwinkellinse optisch stabilisiert ist und Verwacklungen ausgleicht.

In der Praxis spielt die Hauptkamera in der Top-Liga – sofern man die 12-Megapixel-Stufe meidet, in der Artefakte sichtbar an Konturen nagen. Bei voller Auflösung belegt jedes Bild über 50 MB. Der sinnvolle Kompromiss liegt bei 50 Megapixeln und rund 17 MB. Farben, Dynamik, Kontraste und Schärfe überzeugen dann auf ganzer Linie.

Die Telelinse mit umgerechnet rund 85 mm Brennweite gerät noch eine Spur knackiger. Der 3,7-fache Zoom bezieht sich dabei nicht auf die 35-mm-Hauptkamera, sondern auf die klassischen 24 mm. Der Ultraweitwinkel fällt deutlicher ab – weniger Details, bei viel Licht zu hell, bei wenig Licht etwas matschig. Immerhin bleibt die Farbabstimmung über alle drei Objektive konsistent.

Videos nimmt das Vivo X300 Ultra mit allen drei Rückkameras in 4K mit bis zu 120 fps im 10-Bit-Log-Format auf. Log-Material wirkt zunächst milchig – das ist gewollt und auf die Farbkorrektur in der Postproduktion ausgelegt. Gespeichert wird als MP4; neben H.264 und H.265 unterstützt das Smartphone auch 4:2:2 im APV-Codec. Der Pro-Video-Modus liefert zahlreiche manuelle Einstellungen und virtuelle Filter. Insgesamt ist die Videoqualität hervorragend und nahezu filmreif.

Hinweis aus dem Test: Beim Vivo X300 Ultra fiel uns wiederholt ein Zusammenspiel-Problem mit Google Fotos auf: Bilder wurden mitunter bereits in die Cloud hochgeladen, bevor die Bildverarbeitung abgeschlossen war – und landeten dort nur in reduzierter Qualität. Besonders auffällig war das bei Aufnahmen mit Tele-Zoom, hoher Auflösung und wenig Licht. Am zuverlässigsten ließ sich das Problem umgehen, indem wir die automatische Synchronisierung deaktivierten. Vorübergehend half es zudem, Cache und Speicher der App zu leeren.

Mit Zubehör wird aus dem Smartphone eine richtige Foto- oder Videokamera. Vivo bietet für stolze 599 Euro das X300 Fotografie-Set an: Hülle, Kameragriff mit Zusatzakku und ein 400-mm-Teleobjektiv von Zeiss. Der 248 g schwere Klopper liefert dank langer Brennweite schöne, sehr scharfe Aufnahmen mit ansprechendem Schärfeverlauf – sofern das Motiv passt.

Die Handhabung ist allerdings umständlich: Zuerst muss die Schutzhülle montiert und der passende Ring um das Kameramodul geschraubt werden. Anschließend dockt man das Objektiv an – nachdem man den Deckel abgenommen hat, was reichlich fummelig ausfällt. Per App den Telekonvertermodus starten – bis dahin dürfte so mancher schnelle Schnappschuss verpasst sein. Wer Haupt- oder Ultraweitwinkelkamera nutzen will, muss das Teleobjektiv zudem erst wieder abschrauben, sonst ragt es wie ein Kanonenrohr ins Bild.

Für ambitionierte Handyfilmer gibt es zudem das X300 Ultra Pro Video Rig Kit für 499 Euro. Es enthält einen Rahmen zum sicheren Halten des Smartphones sowie einen kleinen Lüfter gegen die Hitzeentwicklung beim Filmen.

Ausstattung

Als Antrieb dient im Vivo X300 Ultra Qualcomms aktuelles Topmodell, der Snapdragon 8 Elite Gen 5. Der Achtkerner taktet mit bis zu 4,6 GHz und greift auf 16 GB Arbeitsspeicher zu – mehr ist bei Smartphones derzeit kaum drin. Für die Bildverarbeitung spendiert Vivo zusätzlich einen KI-Co-Prozessor mit bis zu 80 TOPS (Trillion Operations per Second).

In den Benchmarks reiht sich das Vivo X300 Ultra erwartungsgemäß weit oben ein, bleibt damit allerdings hinter dem Samsung Galaxy S26 Ultra oder dem Oppo Find X9 Ultra zurück. Im 3DMark Wild Life Extreme erreicht es etwa „nur“ 6500 Punkte. Das ist Jammern auf hohem Niveau: Im Alltag liegt die Spitzenleistung nahezu gleichauf, Apps, Spiele, Menüs und Videos laufen geschmeidig und ohne Verzögerung.

Das Vivo X300 Ultra hält seine Leistung auch unter Dauerlast stabil: 60 Prozent Leistungsstabilität sind ein guter Wert – besser als bei vielen Konkurrenten. Offenbar hat Vivo bewusst auf eine ausgewogene Performance gesetzt. Auch das Kühlsystem überzeugt. Unter Volllast wird die Rückseite zwar bis zu 47 Grad warm, die thermische Drosselung fällt aber moderat aus.

Beim Speicher bleibt es bei maximal 1 TB (UFS 4.1) – einen Slot für microSD-Karten gibt es nicht, eine Erweiterung ist also nicht möglich. In Sachen Konnektivität lässt das Vivo X300 Ultra hingegen keine Wünsche offen: An Bord sind Wi-Fi 7, Bluetooth 6.0, NFC, ein Infrarot-Port sowie USB-C 3.2 mit Displayport-Ausgabe.

Die Satellitennavigation deckt mit GPS, Glonass, Beidou, Galileo, QZSS und Navic sämtliche relevanten Systeme ab, was zu einer präzisen Ortung mit einer Genauigkeit von rund 3 m laut GPS-Test führt. Der Ultraschall-Fingerabdrucksensor reagiert schnell und zuverlässig, selbst bei feuchten Fingern. Die Stereolautsprecher liefern einen satten und räumlichen Klang.

Software

Als Software kommt Vivos Android-Oberfläche Origin OS zum Einsatz, zum Testzeitpunkt auf Basis des aktuellen Android 16. Vivo verspricht sieben Jahre Sicherheitsupdates (ab 2026) sowie fünf neue Android-Versionen bis hin zu Android 21.

Das Interface wirkt clean und modern. Vivo setzt weitgehend auf die offiziellen Google-Apps und installiert nur wenige eigene Programme vor – darunter einen Sprachrekorder, der Aufnahmen auf Wunsch in Text umwandelt. Voraussetzung dafür ist allerdings ein kostenloses Vivo-Konto. Hinzu kommen acht vorinstallierte Drittanbieter-Apps aus den Bereichen Social Media, Streaming und Onlineshopping, die sich aber per Fingertipp entfernen lassen. Praktisch: Origin OS beherrscht App-Klonen und erlaubt so die parallele Nutzung einer Anwendung mit zwei Konten.

Akku

Der 6600-mAh-Akku mit Silizium-Kohlenstoff-Anode liefert eine hervorragende Ausdauer. Im WLAN-Streaming-Test der Kollegen hält das Vivo X300 Ultra über 20 Stunden durch – ein Top-Wert. Im PCMark Battery Test sind es 16 Stunden, hier liegt das Oppo Find X9 Pro deutlich vorn. Auffällig: Beim Streaming bricht die Laufzeit über 5G stärker ein als via WLAN. Andere Geräte mit demselben Chip zeigen das nicht – ein Hinweis auf ein schwächeres Antennendesign.

Im Alltag reicht eine Ladung für rund zwei Tage. Wer viel fotografiert und filmt, muss früher an die Steckdose gehen: Sensor, Bildprozessor und Display gehören zu den größten Stromfressern. Geladen wird schnell – mit bis zu 100 W ist der Akku in knapp einer Stunde voll. Kabellos sind per Vivo-eigener Technik 40 W möglich, per Qi geht es langsamer.

Preis

Die UVP beträgt stolze 2000 Euro, die Straßenpreise starten bei 1900 Euro. Es gibt nur eine Ausführung mit 1 TB, als Farben stehen in Europa Grün und Schwarz zur Auswahl. Weiteres Zubehör wie das Fotografy-Kit für 599 Euro oder das Pro Video Rig Kit für 499 Euro – derzeit bei Alza schon ab 199 Euro – treiben den Preis weiter nach oben. Wer „sparen will“ bekommt das Vivo X300 Ultra im Bundle mit dem Fotografie-Kit „schon“ für 2319 Euro.

Fazit

Das Vivo X300 Ultra ist ein exzellentes Smartphone, das vor allem Foto- und Videofans begeistern dürfte. Die Kamera liefert natürlich wirkende Aufnahmen – im klassischen Reportagestil mit 35 mm oder mit dem 3,7-fachen Zoom bei 85 mm. Wem das nicht reicht, der greift zum professionellen Zubehör mit 400-mm-Teleobjektiv zum Aufstecken oder einer Halterung fürs Filmen.

Auch die Performance überzeugt. In Benchmarks schneiden andere Geräte zwar stärker ab, dafür punktet das X300 Ultra mit Stabilität und geringer Wärmeentwicklung. Die Akkulaufzeit ist gut, das Display nahezu über jeden Zweifel erhaben – abgesehen von einer etwas trägen Helligkeitsautomatik. Damit zählt es derzeit zu den besten Smartphones für Fotografie und Video. Allerdings hat das Vivo X300 Ultra seinen Preis: Mit Zubehör kratzt es schon an der 3000-Euro-Grenze. Zudem vermissen wir eine zweite Telelinse mit höherem optischen Zoom.

Oppo Find X9 Ultra im Test: Glänzt bei Leistung, Kamera und Akku

Brachiale Leistung, ausdauernder Akku und eine Top-Kamera mit zwei Telelinsen und zehnfachem optischen Zoom: Das Oppo Find X9 Ultra setzt im Test Maßstäbe.

VORTEILE

  • lange Akkulaufzeit
  • rasante Performance
  • hervorragendes und helles Display
  • exzellente Kamera mit bis zu zehnfachem optischem Zoom

NACHTEILE

  • richtig teuer
  • recht wuchtig
  • keine zwei eSIMs gleichzeitig
  • Drosselung wegen Hitze bei längerer Auslastung

Brachiale Leistung, ausdauernder Akku und eine Top-Kamera mit zwei Telelinsen und zehnfachem optischen Zoom: Das Oppo Find X9 Ultra setzt im Test Maßstäbe.

Wenn Oppo derzeit etwas kann, dann Kamera-Smartphones bauen. Das Find X9 Pro hat das schon angedeutet – das neue Find X9 Ultra setzt für Foto-Enthusiasten noch eins drauf und zeigt ziemlich kompromisslos, wohin die Reise in der Oberklasse geht. Die Kollegen der c’t haben das Gerät ausführlich durch den Testparcours geschickt. Wir konnten das Gerät ebenfalls kurz ausprobieren und fassen die wichtigsten Erkenntnisse aus dem c’t-Test hier zusammen.

Design

Das Find X9 Ultra fällt schon beim Auspacken auf: Die Rückseite kommt wahlweise in knalligem Orange aus faserverstärktem Verbundwerkstoff oder in Dunkelgrau aus Kunstleder. Dezent ist sonst aber wenig an diesem Smartphone. Mit 163,2 × 77 × 9,1 mm und 236 g gehört es klar zur Fraktion der Brocken – in der Hosentasche macht sich das Gewicht deutlich bemerkbar.

Hauptverantwortlich für den massigen Auftritt ist der riesige, runde Kamerabuckel auf der Rückseite, der über 6 mm aufträgt. Beim Hineinschieben in die Tasche nervt das gelegentlich, in der Hand entpuppt sich der Buckel aber als überraschend praktische Fingerablage: Das Smartphone liegt damit sicher und gut ausbalanciert. Gegen Wasser und Staub ist das Find X9 Ultra nach IP68 und IP69 zertifiziert.

Mit der auffälligen orangenen Taste spendiert Oppo dem Find X9 Ultra eine zusätzliche Kamerasteuerung. Sie startet per Doppeldruck die Kamera-App. Ein leichter Druck fokussiert das Motiv, ein fester löst aus. Im Querformat wird aus der Taste per Wischgeste ein stufenlosen Zoom-Slider.

Display

Das 6,82 Zoll große AMOLED-Panel macht keine halben Sachen: 3168 × 1440 Pixel sorgen für eine knackscharfe Darstellung (510 ppi), die Farben wirken kräftig und natürlich. Auch in der prallen Sonne bleibt der Bildschirm gut ablesbar: Bis zu 1800 cd/m² soll die Helligkeit in der Fläche betragen, gemessen haben die Kollegen im Schnitt 1100 cd/m². Die HDR-Peak-Leistung beträgt laut Hersteller 3600 cd/m².

Die Bildwiederholrate passt sich dank LTPO flexibel zwischen 1 und 144 Hertz an, die Abtastrate liegt bei 300 Hertz. HDR10+ und Dolby Vision sind ebenso an Bord wie Gorilla Glass Victus 2 als Kratzschutz. Wer mag, justiert in den Systemeinstellungen Farbtemperatur und weitere Parameter nach eigenem Geschmack.

Kamera

Oppo bleibt seiner Liaison mit Hasselblad treu. Auf der Rückseite des Find X9 Ultra sitzen vier Objektive plus ein monochromer Multispektralsensor. Den Ton gibt die 200-MP-Hauptkamera mit lichtstarker Blende, großem Sensor und optischer Bildstabilisierung (OIS) an. Dazu kommen ein Dreifach-Tele (ebenfalls 200 MP, mit OIS), ein Zehnfach-Tele (50 MP, mit OIS) und ein Ultraweitwinkel (50 MP). Der zusätzliche 3,2-MP-Multispektralsensor dient in erster Linie der präziseren Farberfassung und Weißabstimmung. Vorn wartet eine weitere 50-MP-Kamera auf Selfies.

Die Hauptkamera liefert feine Details, Schärfe bis in die Ecken und einen hohen Dynamikumfang. Auch der Nachtmodus überzeugt – an die Klassenspitze (Xiaomi 17 Ultra, Google Pixel 10 Pro) reicht er laut den c’t-Kollegen aber nicht ganz heran. Die vollen 200 MP braucht es nicht, 50 MP genügen fürs Croppen allemal. Das Zehnfach-Tele bleibt bei Details und Dynamikumfang etwas hinter dem Fünffach-Zoom zurück, hat aber seine Stärken bei starker Vergrößerung. Das Ultraweitwinkel fällt etwas ab und bietet einen knapperen Bildwinkel als die Konkurrenz.

In der Kamera-App gibt es Filter für den Hasselblad-Look. Der Master-Modus zügelt die sonst übliche Smartphone-Farbpracht und orientiert sich an der Anmutung großer Kameras. Weniger Knallbonbon, mehr Kamera.

Das Zubehör aus Griff samt Objektiven heißt sperrig „Find X9 Ultra Hasselblad Earth Explorer Photography Kit“ und ist hierzulande nur schwer zu bekommen. Das Aufsteck-Tele eröffnet kreative Spielräume – im Zoo, Stadion oder bei Konzerten. Bildschärfe und Bokeh überzeugen. Im Alltag bleibt es aber meist in der Schublade: Dann sind die anderen Kameras blockiert, außerdem sind eine Hülle mit Adapterplatte und der passende App-Modus zwingend nötig.

Auch ohne Objektiv ist die Kamerahülle praktisch: Zweistufiger Auslöser und Zoom-Wippe arbeiten zuverlässig, sobald sie per Bluetooth mit dem Smartphone gekoppelt ist. Eine schmale LED am Rand zeigt den Ladestand des integrierten Akkus an.

Ausstattung

Im Find X9 Ultra steckt Qualcomms Snapdragon 8 Elite Gen 5 – aktuell das Maß der Dinge bei mobilen Prozessoren. Flankiert wird der mit bis zu 4,6 GHz taktende Achtkerner von 12 GB RAM. Für richtig viel Leistung ist damit gesorgt: Bei 3DMark Wild Life Extreme erreicht das Oppo Find X9 Ultra bärenstarke 7700 Punkte. Bei Solar Bay sind es 13.300 Punkte laut der Tests der Kollegen. Schneller sind hier aber das Samsung Galaxy S26 Ultra, das eine etwas übertaktete Variante des Prozessors nutzt, sowie das Redmagic 11 Pro und 11S Pro.

Schwächen offenbart das Find X9 Ultra allerdings beim Thermomanagement. Unter Dauerlast drosselt es deutlich stärker als die Konkurrenz. In den vier Dauertests von 3DMark bleiben am Ende nur rund 40 Prozent der Ausgangsleistung übrig, beim Vivo X300 Ultra sind es hingegen über 60 Prozent. Auch die Gehäusetemperatur fällt mit bis zu 50,5 °C höher aus als beim Vivo mit 47 °C.

Als Speicher gibt es wahlweise 512 GB oder 1 TB nach flottem UFS-4.1-Standard. Auch bei der Konnektivität bleiben keine Wünsche offen: USB-C 3.2, Wi-Fi 7, Bluetooth 6.0, NFC sowie ein Infrarot-Port sind an Bord. Im Alltag arbeitet das Smartphone entsprechend zügig, Apps starten verzögerungsfrei, Spiele laufen auf Wunsch mit 144 Hertz – ein Unterschied zu 120 Hertz, der sich auf dem Display kaum ausmachen lässt. Das Gerät ist zwar eSIM-fähig, Dual-eSIM wird aber nicht unterstützt: Für den Dual-SIM-Betrieb braucht es mindestens eine physische Karte.

Software

Auf dem Find X9 Ultra läuft Oppos Android-Oberfläche Color OS – modern, aufgeräumt und mit erträglich wenig Bloatware. Bei den Systemanwendungen setzt Oppo überwiegend auf Googles Angebot inklusive des KI-Assistenten Gemini. Eigene KI-Funktionen gibt es aber auch: Im „Mind Space“ landen Screenshots, Notizen und andere Schnipsel, zudem hilft die KI beim Schreiben, Übersetzen und Diktieren. Oppo versorgt das Find X9 Ultra ab 2026 für fünf Jahre mit OS-Updates und für sechs Jahre mit Sicherheitsupdates.

Akku

Mit 7050 mAh Kapazität ist der Silizium-Kohlenstoff-Akku des Find X9 Ultra zwar etwas kleiner als der des Pro-Modells, hält aber kaum kürzer durch. Im Test der c’t-Kollegen lief das Smartphone beim Videostreaming per WLAN über 24 Stunden, im Alltag musste das Ladekabel erst am zweiten Abend ran.

Wieder voll ist der Akku in rund einer Stunde – die vollen 100 W gibt es allerdings nur mit einem Netzteil von Oppo. Über die verbreiteten USB-Standards Power Delivery (PD) und PPS lädt das Smartphone zwar ebenfalls schnell mit bis zu 55 W via PPS, aber eben nicht die maximal mögliche Ladeleistung. Kabelloses Laden ist möglich, mit einem entsprechenden Wireless-Ladegerät von Oppo dann sogar mit bis zu 50 W.

Preis

Die UVP startet bei überaus happigen 1700 Euro für das Modell mit 512 GB – das lässt selbst das iPhone plötzlich wie ein Schnäppchen wirken. Die Straßenpreise beginnen bei 1510 Euro für die 512-GB-Variante. Mit 1 TB werden sogar 1999 Euro fällig. Zur Wahl stehen zwei Farben: Dunkelgrau oder Orange.

Fazit

Das Oppo Find X9 Ultra zeigt, was in der Smartphone-Oberklasse aktuell technisch möglich ist: brachiale Performance, ein extrem ausdauernder Akku, ein brillantes Display und eine vielseitige Kamera mit zwei Telelinsen und bis zu zehnfachem optischen Zoom. Stand jetzt liefert es das technisch beste Gesamtpaket am Markt.

Allerdings ist es kostspielig und ziemlich wuchtig. Wer nicht ganz so viel ausgeben will, aber dennoch hervorragende Fotos mit starkem Zoom schießen möchte, sollte sich das Xiaomi 17 Ultra ansehen. Deutlich günstiger ist zudem das Samsung Galaxy S26 Ultra mit ebenfalls starker Hardware und guter Kamera.

Vivo X300 Pro im Test: Top-Smartphone mit faszinierend guter Zoom-Kamera

Das Vivo X300 Pro will mit der besten Smartphone-Kamera, starker Performance, einem fantastischen Display und einer langen Akkulaufzeit punkten.

VORTEILE

  • fantastische Smartphone-Kamera mit 200-MP-Teleobjektiv
  • Kamera-Zubehör-Set mit Griff und Zoom
  • lange Akkulaufzeit
  • starke Performance
  • exzellentes Display

NACHTEILE

  • gelegentliche Software-Bugs
  • kleinerer Akku in Europa (5440 vs. 6510 mAh)
  • Probleme mit Google Fotos

Das Vivo X300 Pro will mit der besten Smartphone-Kamera, starker Performance, einem fantastischen Display und einer langen Akkulaufzeit punkten.

Nach zwei Jahren Funkstille ist Vivo zurück in Deutschland. Die Patentstreitigkeiten mit Nokia, die 2023 zum dramatischen Verkaufsstopp führten, sind Geschichte. Seit November 2025 gibt es das Vivo X300 Pro offiziell bei Amazon sowie weiteren Händlern – und das Warten hat sich gelohnt. Das Flaggschiff-Smartphone setzt kompromisslos auf Fotografie und will mit einer Zeiss-Kamera neue Maßstäbe setzen, die selbst das Samsung Galaxy S25 Ultra und das Pixel 10 Pro alt aussehen lassen.

Im Vergleich zum kleineren X300 packt das Pro-Modell mehr Leistung und ein größeres Display in das Gehäuse. Gegenüber dem hervorragenden Vorgänger X200 Pro trumpft es mit verbesserter Prozessorleistung, besserer Kamera-Dynamik und größerem Akku auf. Das Sahnehäubchen: Nur das X300 Pro unterstützt das außergewöhnliche Erweiterungsset mit Zeiss-Zoomobjektiv und Kameragriff.

Design und Verarbeitung

Das Vivo X300 Pro misst 161,2 × 75,5 × 8 mm bei 226 g. Damit spielt es in der Liga der größeren Smartphones mit, ohne zum unhandlichen Klotz zu werden. Der kantige Aluminiumrahmen trifft auf Gorilla Armor Glass vorn und matte Glasrückseite – eine Kombination, die Premium-Gefühle weckt.

Der kreisrunde Kamerablock dominiert die Rückseite. Er ist markant größer als bei den meisten Konkurrenten und zeigt sofort: Hier steckt richtig viel Foto-Handy drin. Die Farboptionen beschränken sich auf Phantom Black und Dune Brown in Europa, während globale Modelle zusätzlich Cloud White und Mist Blue bieten. Unser braunes Testgerät wirkt allerdings etwas zu zurückhaltend – hier hätte Vivo gerne mutiger sein können.

Die Verarbeitung überzeugt mit hochwertiger Aluminiumlegierung und robustem Glas. Die IP69-Zertifizierung schützt gegen das Eindringen von Staub und Wasser. Der Ultraschall-Fingerabdrucksensor unter dem Display reagiert blitzschnell und funktioniert auch mit feuchten Fingern zuverlässig.

Eine 3,5-mm-Klinke sucht man vergebens, dafür bieten die Stereo-Lautsprecher klaren und lauten Sound. Trotz der stattlichen Abmessungen liegt das Gerät gut in der Hand und wackelt dank des mittigen Kameramoduls nicht auf dem Tisch.

Vivo X300 Pro

Display: Wie gut ist der Bildschirm des Vivo X300 Pro?

Das 6,78-Zoll-AMOLED-Display mit LTPO-Technologie setzt Maßstäbe. Mit 120 Hz Bildwiederholrate, 2160 Hz PWM-Dimmung und Unterstützung für HDR10+, HDR Vivid sowie Dolby Vision lässt es technisch keine Wünsche offen. Die Auflösung von 1260 × 2800 Pixeln erreicht scharfe 452 PPI bei einem modernen 20:9-Verhältnis.

Die maximale Helligkeit ist so hoch, dass selbst direktes Sonnenlicht kaum stört. Auch die automatische Helligkeitsanpassung arbeitet präzise, während die minimale Helligkeit dunkel genug ist, um nachts nicht zu stören. Zudem sind die Displayränder mit nur 1,1 mm äußerst schmal.

Die Farbdarstellung orientiert sich am sRGB-Standard, mit Optionen für dynamische Anpassung je nach Inhalt. Im Vergleich zum kleineren X300 (6,31 Zoll) ist es heller, gegenüber dem X200 Pro bieten die dünneren Ränder ein moderneres Erscheinungsbild.

Kamera: Wie gut sind Fotos mit dem Vivo X300 Pro?

Hier beginnt das X300 Pro der Konkurrenz davonzueilen. Das Dreifach-Kamerasystem mit Zeiss-Optik ist schlichtweg das Beste, was uns bisher untergekommen ist. Die Hauptkamera nutzt einen 50-Megapixel-Sensor (Sony-LYT-828; 1/1,28 Zoll, f/1,6, 24 mm) mit OIS, PDAF und 1,22 µm Pixeln. Der Dynamikumfang umfasst 10,5 Blendenstufen.

Das Teleobjektiv arbeitet mit satten 200 Megapixel (Samsung HPB; 1/1,4 Zoll, f/2,7, 85 mm) und bietet 3,7-fachen optischen Zoom sowie Makro-Funktionen im Verhältnis 2,7:1. Die Ultraweitwinkelkamera löst mit 50 Megapixel auf (f/2,0, 15 mm, 119°) und verfügt über Autofokus.

Die Zeiss-Optik mit T*-Beschichtung und APO-Linse sorgt für natürliches Bokeh ohne störende Lens-Flares. Zusätzliche Features wie Laser-AF, Farbspektrum-Sensor, 3D-LUT-Import, HDR und Panorama-Funktionen machen das System komplett. Auffällig: Die Zoomlinse erzeugt oft bessere Bilder als die Hauptkamera.

Gegenüber dem Google Pixel 10 Pro XL gewinnt das X300 Pro deutlich. Fotos wirken farbenfroher, schärfer und ästhetischer in allen Szenarien – egal ob normaler Tag, Nacht, Makro oder Selfies.

Die Kamera-App bietet endlose Einstellungsmöglichkeiten für Foto-Nerds, aber auch einen vereinfachten Modus für Gelegenheitsknipser. Die automatische Szenenerkennung schlägt passende Modi für Essen oder Konzerte vor – und das Umstellen lohnt sich, da die Bilder dann nochmals eine Schippe drauflegen.

Vivo X300 Pro

Das optionale Kamera-Zubehör-Set setzt dem noch einen darauf. Die Teleobjektiv-Verlängerung bietet zusätzliche 2,35-fache Vergrößerung bis 300 mm Brennweite und ermöglicht bis zu 1600-fachen Hybrid-Zoom. Der Griff mit physischen Bedienelementen (Auslöser, Zoomhebel, Belichtung), Stativgewinde und integriertem 2300-mAh-Akku verwandelt das Smartphone fast in eine echte Kamera. Topp für Straßenfotografie und Zoom-Aufnahmen weit entfernter Objekte, sogar bei Nacht.

Videos entstehen in 8K bei 30 FPS oder 4K bei 120 FPS mit Dolby Vision und 10-Bit-Log. Zeitlupe funktioniert in 4K bei 120 FPS, Porträt-Videos in 4K bei 60 FPS. Die Stabilisierung kombiniert Gimbal-ähnliches OIS mit Software-Stabilisierung und hält selbst wackelige Hände ruhig. Die 50-Megapixel-Frontkamera (f/2,0, 20 mm, AF, HDR) nimmt Videos bis 4K bei 60 FPS auf und lässt Selfiesticks arbeitslos werden.

Hinweis: Beim Vivo X300 Pro fiel uns vereinzelt ein Synchronisationsproblem mit Google Fotos auf. Gelegentlich landeten Aufnahmen in reduzierter Qualität in der Cloud, da sie offenbar hochgeladen wurden, bevor die Bildverarbeitung abgeschlossen war. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte die automatische Synchronisierung in der App vorerst deaktivieren.

Hardware: Wie stark ist das Vivo X300 Pro?

Der MediaTek Dimensity 9500 ist ein Kraftpaket. Der Octa-Core-Prozessor mit 1 × 4,21 GHz, 3 × 3,5 GHz und 4 × 2,7 GHz wird von einer Arm-G1-Ultra-GPU und den speziellen Coprozessoren V3+/VS1 für Bildverarbeitung unterstützt. Das ist mehr Rechenpower, als manche Laptops bieten.

Vivo X300 Pro

Mit 16 GB Arbeitsspeicher und 512 GB UFS-4.1-Speicher ist das Gerät für die nächsten Jahre gerüstet. Ein Erweiterungsslot fehlt, aber bei dieser Kapazität wird ihn kaum jemand vermissen. In Benchmarks erreicht das X300 Pro 6690 Punkte bei 3DMark Wild Life Extreme (Vulkan) – ein Wert, der selbst Gaming-Smartphones erröten lässt. Im Vergleich zum X200 Pro (Dimensity 9300) arbeitet der neue Chip sparsamer, gegenüber dem kleineren X300 bietet das Pro-Modell deutlich mehr Speicher.

Die Konnektivität lässt keine Wünsche offen: Wi-Fi 7 (Dual-Band), Bluetooth 5.4/6 (aptX HD, LHDC 5), GPS (mehrere Bänder), NFC, Infrarot-Blaster und USB-C 3.2 (OTG). Easyshare ermöglicht Dateitransfer zu PCs, Macs und iPhones via NFC/Bluetooth/WLAN. KI-Features wie generative Bildbearbeitung runden die Ausstattung ab.

Software

Das Vivo X300 Pro läuft mit Origin OS 6 auf Basis von Android 16 – eine Premiere für Europa. Bisher bekam der Kontinent eine abgespeckte Funtouch-OS-Variante, jetzt erhalten alle Regionen das vollwertige System. Vivo verspricht fünf Jahre Hauptupdates und sieben Jahre Sicherheitsaktualisierungen.

Die umfangreichen Anpassungen umfassen intelligente Stromspar-Modi, KI-gestützte Kamera-Features wie Fokus-Tracking und sogar Integration zu Apple-Produkten mit Drag-and-drop. Die Nutzung gefällt mit eleganten Öffnungsanimationen und bietet unzählige Optionen.

Das Design überzeugt mit vielen Anpassungsmöglichkeiten. Apps lassen sich in Fenstern zusammenfassen, im Sperrbildschirm verschwindet die Uhr künstlerisch hinter Hintergrundbildern. Die Origin-Insel um die Frontkamera ähnelt Apples Dynamic Island, ein programmierbarer Hardware-Knopf bietet schnellen Zugriff auf Lieblingsfunktionen. Die intelligente Seitenleiste macht wichtige Features schneller verfügbar.

Nach drei Wochen intensiver Nutzung zeigt sich die Kehrseite: OriginOS ist mächtig und kommt mit vielen innovativen Funktionen, ist aber nicht fehlerfrei. Die Kamera öffnet sich gelegentlich nicht über den Schnellzugriff, geschossene Bilder lassen sich nicht sofort teilen, Screenshots können nicht direkt zugeschnitten werden. Die Origin-Insel setzt manchmal aus, Apps laufen nicht so geschmeidig wie bei Pixel-Handys oder iPhones. Hier zeigt sich: Software-Perfektion ist schwerer als Hardware-Excellence.

Akku: Wie lange hält das Vivo X300 Pro durch?

Der Akku fasst 5440 mAh in Europa – weniger als die globale Version mit 6510 mAh. Schuld ist ein EU-Gesetz, das Vivo höhere Einfuhrgebühren bescheren würde. Die Si/C-Li-Ion-Technik sorgt trotzdem für beeindruckende Effizienz.

Das Laden erfolgt mit bis zu 90 W – allerdings nur mit Vivos nicht beiliegendem, speziellem Netzteil für 55 Euro. Das X300 Pro lädt mit normalen Schnellladegeräten immerhin noch mit 45 Watt. Drahtloses Laden funktioniert mit maximal 40 W, umgekehrtes Laden funktioniert sowohl verkabelt als auch drahtlos.

Die Laufzeit beeindruckt: Zwei volle Tage mit einer Ladung sind problemlos möglich. Das zuvor genutzte Google Pixel 9 Pro musste viel schneller wieder ans Netz. Selbst in der gedrosselten europäischen Variante bietet das X300 Pro eine hervorragende Ausdauer.

Preis

In Europa hat das Vivo X300 Pro mit 512 GB und 16 GB RAM eine UVP von 1399 Euro. Der aktuelle Straßenpreis liegt bei 1026 Euro. Das Kamera-Zubehör schlägt mit 309 Euro zu Buche.

Fazit

Das Vivo X300 Pro ist ein fotografisches Meisterwerk im Smartphone-Format. Die Zeiss-Kamera mit dem außergewöhnlichen Teleobjektiv und dem optionalen Zubehör-Set bietet Möglichkeiten, die derzeit kaum ein anderes Smartphone erreicht. Die beste Handy-Kamera, die wir je getestet haben, stellt selbst das Google Pixel 10 Pro XL locker in den Schatten.

Display, Performance und Akkulaufzeit spielen ebenfalls in der Champions League mit. Die Rückkehr nach Europa nach den Nokia-Querelen ist mehr als gelungen – Vivo liefert ein echtes Flaggschiff für Foto-Enthusiasten, welches keine Kompromisse eingeht.

Die Software-Bugs trüben den sonst makellosen Eindruck, zeigen aber auch: Perfektion ist ein Prozess, kein Zustand. Wer bereit ist, gelegentliche Ruckler zu verkraften, bekommt das derzeit beste Fotografie-Smartphone.

Xiaomi 17 Ultra im Test: High-End-Smartphone mit bärenstarker Telelinse

Leica-Kamera mit 200-Megapixel-Tele, riesiger Akku und Top-Performance – das Xiaomi 17 Ultra ist ein Traum für Fotografen. Gibt es auch Schwächen?

VORTEILE

  • exzellente Kamera von Leica
  • strahlend helles Display
  • Top-Performance
  • lange Akkulaufzeit

NACHTEILE

  • kostenintensiv
  • groß und schwer
  • kürzerer Update-Zeitraum als bei Konkurrenz

Leica-Kamera mit 200-Megapixel-Tele, riesiger Akku und Top-Performance – das Xiaomi 17 Ultra ist ein Traum für Fotografen. Gibt es auch Schwächen?

Das neue Flaggschiff-Smartphone von Xiaomi lässt die Herzen von Fotofans höher schlagen. Dank der Kooperation mit Leica liefern die Chinesen gemeinsam mit dem deutschen Foto-Pionier eine exzellente Kamera – insbesondere die Telelinse mit sehr hoher Auflösung sucht ihresgleichen. Dazu kommen die üblichen Superlative: strahlend helles Display, Top-Performance und ein üppiger Akku.

Wie gut sich das Xiaomi 17 Ultra in der Praxis schlägt, zeigt unser Testbericht. Die Kollegen der c’t haben das Premium-Smartphone ebenfalls getestet. Wir gleichen unsere Erkenntnisse mit deren Ergebnissen ab. Den vollständigen Test der Kollegen gibt es in diesem Plus-Artikel zu lesen: Smartphone mit Leica-Kamera – Xiaomi 17 Ultra im Test.

Design

Rein vom Design her hat sich nicht allzu viel getan: Das Xiaomi 17 Ultra ist erneut ein ziemlicher Brocken, und das kreisrunde Kameraelement auf der Rückseite macht sich nach wie vor unübersehbar breit. Mit Abmessungen von 162,9 × 77,6 × 8,3 mm bei einem Gewicht von 219 g ist es entsprechend groß und mit einer Hand kaum vernünftig zu bedienen. Wie schon beim Vorgänger ist das Smartphone wegen des schweren Kameraelements zudem recht kopflastig.

Die Verarbeitung ist gewohnt hochwertig: Der Rahmen besteht aus gebürstetem Aluminium, die Rückseite aus mattem Glas. Letzteres ist allerdings so dünn, dass es sich tatsächlich wie Kunststoff anfühlt – ein kleiner Dämpfer beim ersten Anfassen, weil man unweigerlich an billigeres Material denkt.

Die Tasten bieten einen knackigen Druckpunkt und lassen sich gut ertasten. Das Gehäuse ist nach IP68 gegen Staub, Untertauchen in Süßwasser bis 30 Minuten in anderthalb Metern Tiefe sowie gegen Strahlwasser unter Hochdruck nach IP69 geschützt. Als Farben stehen Schwarz, Weiß und Grün zur Auswahl. Letzteres bietet ein auffälliges Design mit einer speziellen Oberflächenstruktur mit glitzernden Partikeln.

Display

Das OLED-Panel des Xiaomi 17 Ultra misst 6,9 Zoll in der Diagonale und löst mit 2608 × 1200 Pixeln gestochen scharf auf. Bei der Helligkeit hat Xiaomi gegenüber dem Vorgänger nochmals nachgelegt: 1905 cd/m² im Regelbetrieb und über 3300 cd/m² Punkthelligkeit sorgen dafür, dass der Bildschirm in allen Lebenslagen mehr als hell genug strahlt. Die Farbdarstellung ist ab Werk eher knallig-bunt als natürlich abgestimmt – wer es dezenter mag, kann in den Systemeinstellungen nachregeln.

Kamera

Bei der Kamera fährt das Xiaomi 17 Ultra schwere Geschütze auf. Auf der Rückseite sitzen drei Objektive: Die Hauptkamera löst mit 50 Megapixeln bei f/1.67 auf und bringt Phasenvergleichs-AF, Laser-AF sowie OIS mit. Daneben ein 50-Megapixel-Weitwinkel mit f/2.4. Das Highlight ist die Telelinse mit 200 Megapixeln und 4,3-fachem optischem Zoom – dank Periskop-Konstruktion mit beweglichem Linsenschlitten trotz flachem Gehäuse möglich. Die Frontkamera bringt ebenfalls 50 Megapixel mit.

Im Herzen der Hauptkamera arbeitet ein 1-Zoll-LOFIC-Sensor von Omnivision. Seine Spezialität: Ein Kondensator fängt überschüssige Ladung aus überbelichteten Pixeln ab, was längere Belichtungszeiten ohne Überstrahlungen erlaubt. Das zahlt sich primär bei schwierigen Lichtverhältnissen aus – mit besserer Lichtausbeute, höherem Dynamikumfang und weniger Bildrauschen.

Die Praxis bestätigt die Theorie: Nachtfotos gelingen mit hohem Dynamikumfang und starkem Kontrast, ohne dass Lichter ausfressen oder Schatten zulaufen. Im Vergleich mit dem Google Pixel 10 Pro behielt das Xiaomi 17 Ultra in kniffligen Szenen die Nase vorn – besonders beim Weißabgleich unter Mischlicht, wo warmes Laternengelb auf kaltes Neonlicht trifft. Während das Pixel hier ins Straucheln geriet, lieferte das Xiaomi 17 Ultra durchweg ausgewogene Farben.

Im Alltag fotografiert das Xiaomi 17 Ultra wahlweise mit 12 oder 50 Megapixeln. Wer maximale Details will, greift zum 200-Megapixel-Modus der Telekamera. Das erfordert jedoch eine ruhige Hand: Die Kamera verarbeitet das Bild abschnittsweise über mehrere Sekunden. Bewegte Objekte stören dabei erstaunlich wenig, etwas Übung braucht es trotzdem. Die Detailausbeute belohnt die Mühe: Selbst bei Nacht lieferte der 200-Megapixel-Modus sichtbar mehr Feinzeichnung als das Google Pixel 10 Pro.

Dank der Leica-Kooperation stehen zwölf Bildfilter zur Verfügung – von „Kino“ über „Sepia“ bis „Goldene Vibes“. Die Looks verleihen den Fotos eine sanfte Tönung und erhalten dabei weitgehend die Bilddetails. Einziges Manko: Bei Farbverläufen im Himmel traten gelegentlich sichtbare Bänder auf. Wichtig: Die Filter werden direkt ins Foto eingebacken – wer flexibel bleiben will, sollte neutrale JPEGs oder Raw-Aufnahmen wählen.

Auch beim Video überzeugt das Xiaomi 17 Ultra: Aufnahmen sind in bis zu 8K bei 30 FPS oder 4K bei bis zu 120 FPS möglich. Im 4K-Modus stehen ein Logprofil sowie Dolby Vision mit bis zu 12 Bit Farbtiefe bereit und liefern damit deutlich mehr Spielraum als etwa HDR10. Die Frontkamera filmt in bis zu 5K bei 60 FPS, für Selfie-Videos mehr als üppig. Besonders bei schwachem Licht überzeugten die Videoaufnahmen.

Ausstattung

Der Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5 mit 16 GB Arbeitsspeicher lässt im Xiaomi 17 Ultra die Muskeln spielen. Das Smartphone pflügt durch Webseiten, Apps und Menüs ohne jedes Zögern, Leistungsreserven sind im Überfluss vorhanden. Die flüssigen Animationen der Software tun ihr Übriges für einen rundum geschmeidigen Eindruck.

Die Benchmarks bestätigen das Bauchgefühl: Im 3DMark Wild Life Extreme erreicht das 17 Ultra starke 6700 Punkte – absolut Gaming-tauglich. Im Stresstest landen noch 65 Prozent der Ausgangsleistung auf dem Konto, das ist ein ordentlicher Wert. Das Gerät wird dabei spürbar warm, aber nicht unangenehm heiß. Bei anhaltender Volllast drosselt der Prozessor erwartungsgemäß die Leistung – ein altbekanntes Muster bei Xiaomi-Flaggschiffen.

Neben 512 GB bekommt man das teure Smartphone auch mit 1 TB. Bei der Konnektivität ist alles an Bord, was man 2026 erwarten darf: USB-C 3.2 mit DisplayPort, Wi-Fi 7, Bluetooth 6.0 und NFC. Nettes Extra: ein Infrarot-Port, mit dem sich der Fernseher steuern lässt. Mobilfunk reicht bis 5G, bei der Navigation werden alle gängigen Satellitensysteme unterstützt und liefern eine präzise Ortung.

Software

Als Software kommt Hyper OS 3 auf Basis von Android 16 zum Einsatz. Der Sicherheitspatch stammte zum Testzeitpunkt im März aus dem Februar – hinreichend aktuell. Optisch erinnert die Oberfläche allerdings auffällig an Apples iOS – Eigenständigkeit sieht anders aus.

Xiaomi verspricht fünf Jahre Android-Updates und sechs Jahre Sicherheitspatches. Das klingt zunächst ordentlich: Samsung, Honor und Google bieten aber bei ihren Flaggschiffen jeweils sieben Jahre für beides. Hier hinkt Xiaomi der Konkurrenz etwas hinterher.

Immerhin: So dreist mit Bloatware vollgestopft wie die günstigeren Modelle ist das Xiaomi 17 Ultra nicht. Ganz lassen kann es der Hersteller aber nicht: Diverse Shopping- und Social-Media-Apps sowie Spiele finden sich vorinstalliert auf dem Gerät. Und wer den hauseigenen Mi Store öffnet, wird sofort mit App-Vorschlägen bombardiert. Bei einem Smartphone jenseits der 1000-Euro-Marke wirkt das schlicht deplatziert.

Akku

Der 6000-mAh-Akku des Xiaomi 17 Ultra ist ein echtes Kraftpaket. Die Kollegen der c’t ermittelten je nach Nutzungsszenario zwischen 14 und 27 Stunden Laufzeit. Beim PCMark Battery Test erreichten wir mit dem Gerät hervorragende 18,5 Stunden – ein exzellenter Top-Wert, der die meisten Flaggschiffe locker in die Tasche steckt.

In der Praxis bedeutet das: Bei mäßiger Nutzung sind locker zwei Tage drin, bei intensivem Einsatz hält der Akku bequem einen vollen Tag durch. Aufgeladen wird mit bis zu 90 Watt per Kabel oder 50 Watt kabellos – die Mittagspause reicht also locker für eine Vollladung. Ein passendes Ladegerät muss man aber dazukaufen.

Preis

Das Xiaomi 17 Ultra ist kein Schnäppchen: Die UVP für das 512-GB-Modell startet bei 1500 Euro, für 1 TB werden 1700 Euro fällig. Als Farben stehen Schwarz, Weiß und Grün zur Auswahl.

Die besten Angebote starten mittlerweile bei 1146 Euro für 512 GB. Mit 1 TB ist das Gerät aktuell für 1360 Euro zu haben.

Fazit

Das Xiaomi 17 Ultra ist vor allem eines: eine herausragende Kamera, an die ein Smartphone dran gebaut wurde. Die Leica-Kooperation zahlt sich aus – insbesondere bei Nachtaufnahmen ist das Xiaomi 17 Ultra der Konkurrenz von Apple und Google überlegen. Dazu kommen ein extrem helles Display, brachiale Performance und ein Akku, der locker zwei Tage durchhält.

Schwächen gibt es dennoch: Das Gerät ist groß und kopflastig, bei der Update-Politik hinkt Xiaomi der Konkurrenz hinterher, und die vorinstallierte Bloatware wirkt in dieser Preisklasse deplatziert. Vor allem aber ist das Xiaomi 17 Ultra mit 1500 Euro (512 GB) oder 1700 Euro (1 TB) kein Schnäppchen.

Wer sich aber regelmäßig ärgert, dass statt der Systemkamera nur das Smartphone im Gepäck ist, findet im Xiaomi 17 Ultra einen würdigen Ersatz – und muss dafür nicht einmal auf Top-Performance oder Akkulaufzeit verzichten.

Apple iPhone 17 Pro Max im Test: Eines der besten Smartphones

Wie gut ist Apples Top-Smartphone wirklich? Der Test zeigt, wo das iPhone 17 Pro Max überzeugt. Aktuell gibt es das Smartphone günstig wie lange nicht mehr.

VORTEILE

  • brachiale Power
  • hervorragende Kamera
  • hohe Qualität
  • lange Akkulaufzeit

NACHTEILE

  • kostenintensiv
  • Dynamic Island verdeckt Inhalte

Wie gut ist Apples Top-Smartphone wirklich? Der Test zeigt, wo das iPhone 17 Pro Max überzeugt. Aktuell gibt es das Smartphone günstig wie lange nicht mehr.

Optisch hebt sich das neue iPhone 17 deutlich vom Vorgänger ab. Während derzeit vielerorts über mögliche Probleme mit Kratzern diskutiert wird, hat die Redaktion von Mac & i das neue Apple-Flaggschiff gründlich getestet und zeigt, was sich alles verbessert hat.

Design

Apple spendiert dem iPhone 17 Pro Max ein neues Unibody-Gehäuse aus Aluminium, das nun auch Teile der Rückseite einbezieht. Dadurch soll die Wärmeableitung effizienter funktionieren als beim bisherigen Titanrahmen – etwas, das sich im Alltag bemerkbar machen dürfte. Allerdings geht das leichtere Material geringfügig zulasten der Stabilität.

Auffällig ist vorwiegend die Rückseite: Das breite Kameraplateau mit LED-Blitz und Lidar-Scanner dominiert das Design, während die drei Objektive deutlich hervorstehen und dem Pro Max seinen charakteristischen Look verleihen.

Damit wächst die Dicke auf 13,3 mm. Die Abmessungen liegen insgesamt bei 163,4 × 78 × 8,8 mm, das Gewicht bei 231 g. Die IP68-Zertifizierung ist wieder an Bord.

Display

Größe und Auflösung bleiben unverändert: Das 6,9-Zoll-OLED mit LTPO-Technik löst mit 2868 × 1320 Pixeln bei 458 PPI auf und bietet eine variable Bildwiederholrate von 1 bis 120 Hertz. Die maximale Helligkeit steigt jedoch von 2000 auf 3000 Nits deutlich. Im Test der Kollegen erreichte es 803 Nits im Innenraum, 1403 Nits bei HDR und bis zu 2810 Nits unter direkter Sonneneinstrahlung.

Kamera

Das iPhone 17 Pro Max bringt deutliche Fortschritte bei der Kamera. Das Teleobjektiv erhält wie auch der Haupt- und Ultraweitwinkel einen 48-Megapixel-Sensor samt Tetraprisma und bis zu achtfachen optischen Zoom. Die Frontkamera löst mit 18 Megapixeln auf.

Standardmäßig erzeugt die Kamera per Pixel Binning Aufnahmen mit 24 Megapixeln, die aus mehreren Sensordaten kombiniert werden. Im Test von Mac & i lieferte die Telelinse im Vergleich zum iPhone 16 Pro sichtbar schärfere Ergebnisse, selbst bei wenig Licht. Besonders beeindruckt zeigte sich die Redaktion vom Bildstabilisator, der selbst bei 200 Millimetern Brennweite und Belichtungszeit von einer Zehntelsekunde noch verwacklungsfreie Fotos ermöglicht.

Auch bei Videos setzt das iPhone 17 Pro Max Maßstäbe: 4K mit Dolby Vision gelingt nun mit 120 FPS, außerdem unterstützt das Gerät Prores RAW, Log 2 und Genlock. Damit richtet sich das Pro-Modell noch stärker als bisher an ambitionierte Filmer und Profis.

Ausstattung

Der A19 Pro verleiht den iPhone‑17‑Pro-Modellen eine deutlich stärkere Performance, vorrangig bei Multi-Core-Aufgaben. Damit schlägt der Chip laut Mac & i auch die schnellsten Android-Smartphones. Die GPU mit sechs Kernen profitiert von neuen KI-Beschleunigern und verdoppelt die AI-Leistung gegenüber dem 16 Pro. Im Geekbench-AI-Benchmark legte das iPhone 17 Pro Max im GPU-Modus deutlich zu und steigerte die Punktzahl von 7144 auf 16.428 gegenüber dem 16 Pro. Im Test überzeugte das SoC mit dauerhaft hoher Geschwindigkeit ohne Hitzeprobleme.

Zudem gibt es mehr Arbeitsspeicher (12 statt 8 GB) und einen vergrößerten L2-Cache (6 statt 4 MB). Der interne Speicher startet bei 256 GB und reicht über 512 GB und 1 TB bis 2 TB.

Akku

Dank größerem Akku und effizienterem A19 Pro steigern die iPhone‑17‑Pro-Max-Modelle ihre Laufzeiten spürbar: Videos laufen nun knapp 32 Stunden, 3D-Spiele rund 15 Stunden. Die Surfzeiten bleiben nahezu unverändert gegenüber dem Vorgänger. Beim Schnellladen erreichte das Pro Max in 20 Minuten 41 Prozent – solide Werte, auch wenn Apples Versprechen von „50 Prozent“ knapp verfehlt wird.

Preis

So viel Qualität hat ihren Preis. Das iPhone 17 Pro Max wird mit Speichergrößen von 256 GB bis 2 TB angeboten, die unverbindlichen Preisempfehlungen (UVP) liegen zwischen 1499 und 2449 Euro. Straßenpreise beginnen derzeit bei 1269 Euro. 512 GB gibt es ab 1604 Euro, für 1 TB sind 1698 Euro fällig, 2 TB kosten 1995 Euro. Erhältlich ist es in den Farben Silber, Cosmic Orange und Tiefblau.

Fazit

Im Test von Mac & i überzeugte das iPhone 17 Pro Max mit starker Performance dank A19 Pro, einer auf 48 Megapixel aufgerüsteten Tele-Kamera und verbessertem Wärmemanagement durch das neue Unibody-Design. Dazu kommen das noch hellere Display, längere Akkulaufzeiten und neue Profi‑Video-Features. Letztlich liefert Apple ein rundes Update, das vorrangig für Foto- und Videoenthusiasten ebenso wie für Power-User spannend ist.

Oppo Find X9 Pro im Test: Smartphone mit Riesen-Akku und Top-Kamera

Mit Hasselblad-Kamera, 7500-mAh-Akku und Dimensity 9500 fährt das Oppo Find X9 Pro starke Hardware auf. Wie es sich im Alltag schlägt, offenbart der c’t-Test.

VORTEILE

  • sehr lange Akkulaufzeit
  • starke Performance
  • tolle Kamera

NACHTEILE

  • Display weniger hell als bei Konkurrenz
  • Kamerazubehör überzeugt weniger
  • hoher Stromverbrauch bei 5G-Nutzung

Mit Hasselblad-Kamera, 7500-mAh-Akku und Dimensity 9500 fährt das Oppo Find X9 Pro starke Hardware auf. Wie es sich im Alltag schlägt, offenbart der c’t-Test.

Das Oppo Find X8 Pro überraschte uns als starkes Smartphone mit einer hervorragenden Kamera. Der Nachfolger tritt nun in diese Fußstapfen und bietet erneut eine Top-Ausstattung samt Hasselblad-Kamera und spannendem Zubehör. Das Gerät haben die Kollegen der c’t getestet – wir fassen hier für Heise Bestenlisten die Ergebnisse zusammen.

Mehr über das Top-Smartphone samt Benchmark-Ergebnissen und Erfahrungen mit der Kamera findet sich in den Plus-Artikeln der Kollegen:

Design

Das Design des Oppo Find X9 Pro wurde gegenüber dem Vorgänger stark überarbeitet. Auffälligstes Merkmal ist das Kameramodul: Ein nahezu quadratisches Element mit abgerundeten Ecken beherbergt drei Linsen. Mit Abmessungen von 161,3 × 76,5 × 8,3 mm und einem Gewicht von 224 g fällt das Smartphone eher groß und schwer aus – typisch für aktuelle Top-Smartphones. Die Verarbeitung ist mit Metallrahmen und Glasrückseite hochwertig, zudem ist das Gerät nach IP69 staub- und wasserdicht.

Display

Das 6,78 Zoll große, flache AMOLED-Display des Oppo Find X9 Pro löst mit 2772 × 1272 Pixeln (450 ppi) auf. Dank LTPO-Technik passt das Panel die Bildwiederholrate dynamisch zwischen 1 und 120 Hz an. Es wird von Gorilla Glass Victus 2 geschützt und unterstützt sowohl HDR10+ als auch Dolby Vision.

Im c’t-Testlabor erreichte der Bildschirm eine Helligkeit von über 1000 Nits, wodurch er auch bei direktem Sonnenlicht gut ablesbar bleibt. Den vom Hersteller beworbenen kurzfristigen Spitzenwert („Peak Brightness“) von 3600 Nits konnten die Kollegen im Alltagstest jedoch nicht reproduzieren. Insgesamt ist das Display sehr gut, aktuelle Flaggschiffe von Xiaomi oder Honor strahlen allerdings noch deutlich heller

Oppo Find X9 Pro

Kamera

Das Oppo Find X9 Pro setzt auf ein Triple-Kamerasystem mit Hasselblad-Branding. Die Hauptkamera löst mit 50 MP bei f/1.5 auf und bietet Phasenvergleichs- sowie Laser-Autofokus, optische Bildstabilisierung und einen Quad-LED-Blitz – Videos nimmt sie in bis zu 4K bei 120 fps auf. Dazu kommen eine 50-MP-Weitwinkelkamera (f/2.0) und ein Periskop-Teleobjektiv mit 200 MP (f/2.1), 3-fach optischem Zoom und OIS.

Die Fotos überzeugen mit stimmigen Farben und guter Belichtung – bei starker Vergrößerung fallen zwar Schärfungsartefakte auf, dem Gesamteindruck schaden sie aber kaum. Besonders gelungen ist die Kamera-App: Der Master-Modus bietet umfangreiche manuelle Einstellungen und zahlreiche Filter mit regelbarer Intensität.

Als Zubehör bietet Oppo ein rund zehn Zentimeter langes Teleobjektiv mit 200 mm Brennweite an. Die Bildqualität übertrifft dabei den Digitalzoom deutlich. Die Idee klingt spannend, scheitert im Test aber an der umständlichen Handhabung: Das Smartphone muss in eine spezielle Hülle, darauf kommt ein Adapter mit Bajonett – der allerdings die anderen Kameramodule verdeckt. Zusammen mit dem nötigen Wechsel in einen speziellen App-Modus dürfte das teure Zubehör im Alltag selten zum Einsatz kommen. Mehr über die Erfahrungen der Kollegen schildert der Heise-Plus-Artikel.

Ausstattung

Angetrieben wird das Oppo Find X9 Pro vom MediaTek Dimensity 9500 mit aktuellen ARM-Kernen und einer G1-Ultra-GPU. In den Grafik-Benchmarks von 3DMark setzt es sich an die Spitze – nur das Samsung Galaxy S26 Ultra liegt in einem Test leicht vorn. Bei CPU-Aufgaben ordnet sich das Oppo knapp hinter der Konkurrenz ein, lediglich das Google Pixel 10 Pro XL mit seinem Tensor G5 ist deutlich langsamer. Die Kehrseite: Bei längerer Belastung drosselt das Find X9 Pro stärker als die Mitbewerber.

Der Arbeitsspeicher beträgt 16 GB, der interne Speicher 512 GB. Bei den Schnittstellen ist das Find X9 Pro bestens ausgestattet: USB-C 3.2, Wi-Fi 7, Bluetooth 6.0 mit aptX HD, LDAC und LHDC sowie NFC und ein Infrarot-Port. Der Ultraschall-Fingerabdrucksensor arbeitet schnell und zuverlässig.

Software

Das Find X9 Pro läuft mit Android 16 und Oppos Oberfläche Color OS, die sich umfangreich anpassen lässt und optisch frisch und modern wirkt. Software-Updates verspricht Oppo bis weit ins Jahr 2032 – ein erfreulich langer Support, auch wenn die Update-Geschwindigkeit je nach Hersteller variiert.

Akku

Das Oppo Find X9 Pro glänzt mit fabelhaften Akkulaufzeiten – wenig überraschend bei einem Silizium-Kohlenstoff-Akku mit satten 7500 mAh. Beim WLAN-Streaming bei einer Helligkeit von 200 cd/m² hält das Mobilgerät starke 30 Stunden durch – ein exzellenter Wert und deutlich vor dem Xiaomi 17 Ultra und dem Honor Magic 8 Pro. Das Modem im Oppo Find X9 Pro ist allerdings stromhungrig: Beim Videostreaming über 5G sank die Laufzeit im Test der c’t-Kollegen um rund ein Drittel im Vergleich zur Messung über WLAN.

Das Oppo Find X9 Pro lädt drahtlos mit bis zu 50 Watt – allerdings nur mit proprietärer Ladeschale. Per USB-C sind es 80 Watt. In knapp 30 Minuten ist der Akku halb voll, ein vollständiger Ladevorgang dauert hingegen 90 Minuten.

Preis

Das Oppo Find X9 Pro ist teuer. Die UVP liegt bei 1300 Euro, aktuell ist es bei einigen Händlern ab etwa 1099 Euro erhältlich. Das Smartphone gibt es in Weiß und Dunkelgrau, jeweils ausschließlich mit 512 GB Speicher.

Fazit

Das Oppo Find X9 Pro ist ein rundum überzeugendes High-End-Smartphone, das in einigen Bereichen die Konkurrenz hinter sich lässt. Der riesige 7500-mAh-Akku sorgt für herausragende Laufzeiten, die GPU-Leistung des Dimensity 9500 setzt Maßstäbe und die Hasselblad-Kamera liefert stimmige, gut belichtete Fotos mit einer gelungenen App. Verarbeitung, Ausstattung und der lange Software-Support bis 2032 runden das Paket ab.

Schwächen zeigt das Find X9 Pro beim Display, das bei der Helligkeit hinter der Konkurrenz von Xiaomi und Honor zurückbleibt, sowie beim Throttling unter Dauerlast. Das spannende Teleobjektiv-Zubehör überzeugt zwar optisch, ist in der Handhabung aber zu umständlich für den Alltag und teuer.

Motorola Signature im Test: Dünnes Top-Smartphone mit hervorragender Kamera

Top-Kamera, dünn und trotzdem ausdauernd: Das Motorola Signature ist vielleicht die zarteste Versuchung, seit es Smartphones gibt.

VORTEILE

  • Top-Kamera
  • starke Performance
  • exzellentes Display
  • lädt schnell
  • wunderschönes und flaches Design

NACHTEILE

  • nicht der schnellste Qualcomm-Chip
  • KI nur mit Account (aber kostenlos)

Top-Kamera, dünn und trotzdem ausdauernd: Das Motorola Signature ist vielleicht die zarteste Versuchung, seit es Smartphones gibt.

Mit dem Signature bringt Motorola erstmals seit Jahren ein echtes Smartphone-Flaggschiff heraus. Bislang richtete sich die Edge-Reihe des Herstellers eher an Käufer der gehobenen Mittelklasse – echte Spitzenklasse suchte man im Portfolio vergeblich. Das Signature ändert das: Es ist geradezu absurd dünn, packt aber trotzdem eine vollwertige Top-Kamera-Ausstattung samt Periskop-Telelinse ins Gehäuse.

Warum das Motorola Signature unser Geheimtipp unter den High-End-Smartphones ist, klären wir in diesem Testbericht.

Design

Einen Preis hat Motorola mit dem Signature bereits gewonnen: Es ist definitiv das schönste Smartphone, das wir in den vergangenen Jahren getestet haben. Der Hersteller setzt seine Design-Sprache konsequent fort. Das Gerät mutet dank einer Rückseite, die an textile Materialien wie Twill erinnert, angenehm organisch an. Wie gewohnt spendiert Motorola dem Gerät auch eine Duftnote – was allerdings Geschmackssache sein dürfte. Wer sich daran stören sollte: Der Geruch verfliegt schnell.

Die Verarbeitung ist erstklassig. Der Rahmen besteht aus gebürstetem Aluminium – ein solches Gerät möchte man eigentlich nicht in eine Schutzhülle packen. Muss man auch nicht unbedingt, denn das flache Smartphone ist robuster, als es vielleicht den Eindruck erweckt. Es erfüllt einige Tests der US-Militärnorm MIL-STD-810H – zumindest einen Sturz aus Hüfthöhe sollte das Gerät also problemlos überstehen. Zudem ist es staub- und wasserdicht nach IP68 – kann also 30 Minuten in 1,5 m Tiefe baden gehen – sowie nach IP69, was sogar den Einsatz von Hochdruckreinigern erlaubt.

Trotz dieser Robustheit bleibt das Gerät bemerkenswert filigran. Während Apple mit dem iPhone Air und Samsung mit dem Galaxy S25 Edge wenig Erfolg hatten, weil große Kompromisse bei Kamera und Akkugröße eingegangen wurden, bleibt das Signature hauchdünn, ohne auf Top-Ausstattung verzichten zu müssen. Das Handy ist mit Abmessungen von 162,1 × 76,4 mm zwar ausladend, aber mit einer Dicke von 7 mm sehr dünn und mit 186 g zudem angenehm leicht.

Display

Absolut erstklassig ist zudem das OLED-Display mit LTPO-Technologie. Dieses regelt die Aktualisierungsrate dynamisch und stufenweise von 1 bis 165 Hz – das sorgt für eine geschmeidige Bildbewegung bei hoher Energieeffizienz. Die Diagonale beträgt 6,8 Zoll bei einer messerscharfen Auflösung von 2.780 × 1.264 Pixeln (449 PPI).

Die Bildqualität ist exzellent: tiefes Schwarz, ausgewogene Kontraste und kräftige Farben. Auch unter Sonnenschein bleibt die Anzeige stets ablesbar – laut Motorola sind kurzzeitig bis zu 6200 Nits möglich.

Kamera

Als Kamera setzt Motorola auf ein Triple-Setup – alle drei Linsen lösen mit 50 Megapixeln auf. Das Hauptobjektiv nutzt eine f/1.6-Blende sowie optische Bildstabilisierung (OIS). Das Periskop-Teleobjektiv bietet ebenfalls OIS und einen dreifachen optischen Zoom. Dazu gesellt sich die Ultraweitwinkellinse mit f/2.0 und Autofokus – allerdings ohne OIS. Auch die Selfie-Kamera löst mit 50 Megapixeln auf.

Die Fotos können sich wirklich sehen lassen – für uns ist das Signature schon jetzt die Kamera-Überraschung des Jahres. Bei Tageslicht gelingen mit der Hauptlinse exzellente Aufnahmen: Bilddetails sind ausgewogen, der Dynamikumfang sehr stimmig. Auch bei Dunkelheit hellt die Kamera Motive effektiv auf, ohne den Betrachter mit übermäßigem Bildrauschen zu quälen. Etwas Unschärfe ist vorhanden, das Ergebnis insgesamt aber dennoch gut.

Noch besser hat uns die Telelinse gefallen. Diese holt Objekte verlustfrei bis zum Faktor drei heran. Aber auch beim hybriden Zoom mit digitaler Verstärkung sehen höhere Zoomstufen wirklich gut aus – nahezu verlustfrei bei sechsfacher Vergrößerung, aber auch noch mehr als ordentlich bei zehnfachem Zoom. Selbst Motive mit 30-facher Vergrößerung sahen überraschend brauchbar aus. Auch bei Dunkelheit macht die Telelinse eine gute Figur.

Die Ultraweitwinkellinse weicht farblich nicht von der Hauptlinse ab und bietet ordentliche Bilddetails. Sie kommt zudem auch als Makrolinse zum Einsatz. Lediglich bei Dunkelheit kann die Ultraweitwinkellinse mangels OIS nicht mehr ganz mitspielen. Selfies gelingen ebenfalls und überzeugen mit natürlicher Farbgebung und hoher Bildschärfe – wenn auch nicht ganz auf dem Niveau der Flaggschiffe der Konkurrenz. Videos sind in 4K bei 60 FPS sowie in 8K bei 30 FPS in wirklich guter Qualität möglich.

Ausstattung

Kommen wir zur vielleicht ersten „Schwachstelle“ des Signature: An Bord arbeitet als Prozessor der Qualcomm Snapdragon 8 Gen 5 (SM8845) – Achtung, Verwechslungsgefahr! Es handelt sich also nicht um den Snapdragon 8 Elite Gen 5 (SM8850-AC), sondern um den Gen 5 ganz ohne den Zusatz „Elite“. Das ist also nicht der schnellste Chip aus dem Hause Qualcomm, sondern eine leicht abgespeckte Variante.

Diese bietet eine vergleichbare Performance wie der Top-Chipsatz des letzten Jahres, bei etwas höherer Effizienz. Im Alltag dürfte kaum jemand einen echten Unterschied feststellen – das Signature arbeitet rasant und ist auch voll Gaming-tauglich. Lediglich Benchmark-Fetischisten könnten hier unruhig werden. Für alle anderen liefert das Smartphone hohe Leistung auf Jahre hinaus. Das belegen auch die starken Benchmark-Werte – etwa 20.000 Punkte bei PCMark sowie 5800 Punkte bei 3DMark Wild Life Extreme. Im Stresstest erreicht es dabei eine solide Effizienz von etwa 69 Prozent.

Der flotte Speicher nach UFS 4.1 bietet 512 GB bei 16 GB RAM. Eine Variante mit 1 TB gibt es aktuell allerdings nicht, zudem ist die Erweiterung per microSD-Karte nicht möglich. Im Hinblick auf Schnittstellen ist alles auf neuestem Stand: USB-C 3.2, Wi-Fi 7, Bluetooth 6.0 sowie NFC und sogar UWB. Die Ortung mittels Multiband-GNSS ist gewohnt präzise.

Software

Das Motorola Signature läuft bereits mit Android 16. Die Bedienoberfläche erinnert stark an Vanilla-Android, ist aber mit zusätzlichen praktischen Gesten gespickt – etwa dreimal schütteln, um den LED-Blitz als Taschenlampe zu aktivieren, oder zweimal herumdrehen, um die Kamera zu starten.

Sehr untypisch für Motorola: Der Hersteller verspricht tatsächlich Android-Updates sowie Sicherheits-Patches für sieben Jahre – also auf Augenhöhe mit Samsung, Google und Honor. Bislang stand Motorola eher nicht für besonders lange Update-Zeiträume, die Edge-Reihe muss mit deutlich kürzeren Update-Zyklen leben. Umso erfreulicher, dass das Signature hier die volle Sieben bekommt. Zum Testzeitpunkt war der Sicherheits-Patch entsprechend auch aktuell.

Die Software läuft zudem geschmeidig, der Play Store macht keine Zicken. Interessant: Motorola legt ein umfangreiches KI-Paket bei – die hauseigenen „Moto AI“-Features plus satte sechs Jahre Perplexity Pro. Den Zugang gibt es aber nur mit kostenlosem Motorola-Account.

Akku

Trotz des dünnen Gehäuses kommt das Signature auf ordentliche 5.200 mAh – Silizium-Karbon-Technologie macht es möglich. Damit wird es zwar nicht zum Dauerläufer, aber es übertrifft andere schlanke Smartphones wie das Samsung Galaxy S25 Edge deutlich.

Beim PCMark Battery Test kamen wir im simulierten Betrieb auf rund 14 Stunden. Das ist ein starker Wert und auf Augenhöhe mit den meisten Flagship-Smartphones der letzten Jahre. Einen Tag schafft das Signature problemlos, bei sparsamerer Nutzung auch etwas mehr. Flott geladen ist es ebenfalls: Kabelgebunden sind bis zu 90 W möglich, per Induktion immerhin 50 W.

Preis

Die UVP für das Motorola Signature fällt mit 999 Euro erstaunlich niedrig aus. Mittlerweile bekommt man es bereits ab 779 Euro. Für ein derart schlankes High-End-Smartphone ist das ein attraktiver Preis. Als Farben stehen Olivgrün und Schwarz zur Auswahl. Es gibt allerdings nur eine Speichervariante mit 16/512 GB.

Fazit

Das Motorola Signature ist das dünnste und schönste Top-Smartphone, das man derzeit bekommen kann. Das Display ist erstklassig, die Kamera ebenfalls – und für genügend Performance ist gesorgt, auch wenn nicht der Top-Prozessor von Qualcomm zum Einsatz kommt, sondern nur eine leicht abgespeckte Variante.

Motorola ist der erste Versuch eines Flaggschiff-Smartphones sichtlich gelungen. Besonders zeigt der Hersteller, dass dünne Smartphones nicht bei der Akkulaufzeit oder der Telelinse schwächeln müssen. Nennenswerte Schwächen sehen wir bei dem Gerät keine – zudem ist es deutlich günstiger als die Konkurrenz. Das macht es zu einer überaus charmanten Alternative zu Xiaomi, Samsung oder Honor.

Honor Magic 8 Pro im Test: Dieses Smartphone ist einfach großartig

Das Honor Magic 8 Pro bleibt beim bewährten Design. Es setzt auf eine starke 200-Megapixel-Telekamera und einen großen Akku.

VORTEILE

  • starke Performance
  • exzellente Kamera
  • lange Akkulaufzeit
  • hervorragendesDisplay
  • 3D-Gesichtserkennung

NACHTEILE

  • teuer
  • Kalender-App synchronisiert verzögert

Das Honor Magic 8 Pro bleibt beim bewährten Design. Es setzt auf eine starke 200-Megapixel-Telekamera und einen großen Akku.

Seit Jahren überzeugt uns Honors Flaggschiff, insbesondere mit seiner starken Kamera. Für den Spitzenplatz fehlten meistens nur Kleinigkeiten gegenüber Samsung, Xiaomi oder Apple. Jetzt hat es geklappt: Das Honor Magic 8 Pro erklimmt die Spitze unserer Smartphone-Bestenliste – vorerst.

Der Fokus des Mobilgeräts liegt erneut auf der Telekamera. Technisch hat sich zwar wenig geändert. Das Feintuning sitzt dieses Mal aber punktgenau. Honor liefert hier keine Revolution, sondern Präzisionsarbeit.

Hinzu kommen ein widerstandsfähiges Gehäuse und ein ausdauernder Akku. Letzterer hält nicht nur auf dem Papier durch, sondern auch im Alltag. Das ist weniger spektakulär, aber deutlich angenehmer.

Wir haben das Honor Magic 8 Pro Ende letzten Jahres ausführlich getestet. Auch die Kolleginnen und Kollegen der c’t haben das High-End-Smartphone intensiv geprüft. In diesem Artikel fassen wir unsere Ergebnisse mit den Erfahrungen der c’t-Redaktion zusammen. Der vollständige Testbericht der c’t findet sich hier: Honor Magic 8 Pro und Magic 8 Lite – Android-Smartphones im Vergleich.

Design

Optisch hat sich tatsächlich wenig getan. Honor bleibt der bekannten Designsprache mit dem großen, runden Kameramodul treu. Die Unterschiede zum Vorgänger fallen minimal aus. Das runde Kameramodul wirkt lediglich etwas präsenter. Dieses findet sich inzwischen aber auch bei anderen Herstellern wie Xiaomi oder Vivo wieder. Für einen eigenständigen Look mit hohem Wiedererkennungswert reicht das nicht.

Allerdings sind die Abmessungen und Display-Diagonale etwas geringer: Das Honor Magic 8 Pro misst 161,2 × 75 × 8,3 mm und bringt 219 g auf die Waage. In einer ähnlichen Größenklasse und Gewichtsklasse bewegt sich auch das Xiaomi 15 Ultra. Die Verarbeitung ist erstklassig. Die Glasrückseite trifft auf einen dunklen Metallrahmen. Das fühlt sich hochwertig an und sieht auch so aus.

So filigran das Magic 8 Pro wirkt, so robust zeigt es sich. Vor Flüssigkeiten muss man sich kaum sorgen. Honor kombiniert IP68 und IP69 und erfüllt zusätzlich die IP69K-Norm. Das bedeutet, das Smartphone übersteht selbst Hochdruckreinigungen mit heißem Wasser. Eine Eigenschaft, die man hoffentlich nie benötigt.

Neu hinzugekommen ist eine sogenannte KI-Taste, die an den Action-Button des iPhone erinnert. Standardmäßig öffnet sie einen KI-Agenten, lässt sich jedoch auch mit weiteren Funktionen belegen – etwa zum Starten der Kamera oder vollständig deaktivieren, falls der Nutzer von einer solchen Taste nicht gestört werden will. Insgesamt können bis zu drei Aktionen zugewiesen werden, ausgelöst durch kurzes, doppeltes oder langes Drücken. Anders als bei Apple unterscheidet das System allerdings keine verschiedenen Druckstärken.

Display

Erstklassig präsentiert sich erneut das OLED-Display mit LTPO-Technologie und einer Diagonale von 6,71 Zoll. Damit fällt es minimal kleiner aus als beim Vorgänger mit 6,8 Zoll. Die Bildwiederholrate passt sich dynamisch zwischen 1 und 120 Hz an, was sowohl für eine flüssige Darstellung als auch für einen geringeren Energieverbrauch im Always-on-Betrieb sorgt.

Mit 2808 × 1256 Pixeln ist die Auflösung sehr hoch und liefert eine entsprechend scharfe Darstellung. Zudem erreicht das Panel eine außergewöhnlich hohe Helligkeit: Laut Hersteller sind im HDR-Modus bis zu 6000 Nits möglich. Auch bei direkter Sonneneinstrahlung blieb das Display im Test gut ablesbar.

Die Bildqualität überzeugt mit satten Farben, hohem Kontrast, tiefen Schwarzwerten und stabilen Blickwinkeln. Nutzer können verschiedene Farbtemperaturen wählen, standardmäßig ist der Modus „Lebhaft“ aktiviert. Dank hochfrequentem PWM-Dimming mit bis zu 4320 Hz gilt das Display zudem als besonders augenfreundlich, was durch eine Zertifizierung des TÜV-Rheinland bestätigt wird.

Kamera

Die Hauptkamera setzt erneut auf drei Objektive: eine 50-Megapixel-Hauptkamera mit f/1,6-Blende und optischer Bildstabilisierung (OIS), ein 50-Megapixel-Weitwinkelobjektiv mit f/2,0-Blende, das zugleich für Makroaufnahmen genutzt wird, sowie ein Periskop-Teleobjektiv mit 200 Megapixeln, f/2,6-Blende, OIS und 3,7-fachem optischem Zoom.

Für Selfies stehen zwei Frontkameras zur Verfügung. Die eigentliche Aufnahmekamera löst mit 50 Megapixeln bei f/2,0 auf, während das zweite Modul ausschließlich zur Erfassung von Tiefeninformationen dient. Zudem bietet das Frontkamerasystem in einer etwas breiteren Notch auch 3D-Gesichtserkennung wie das iPhone – selten bei Android-Smartphones. Das ist sicherer als Gesichtserkennung mit 2D-Technologie.

Bei Tageslicht gelingen exzellente Aufnahmen. Die Hauptkamera liefert detailreiche, ausgewogene Bilder mit hohem Dynamikumfang. Damit schließt das Honor Magic 8 Pro zur Spitzengruppe auf und kann problemlos mit dem iPhone 17 Pro und dem Samsung Galaxy S25 Ultra mithalten. Lediglich aktuelle Pixel-Modelle sowie das Vivo X300 Pro und das Huawei Pura 80 Ultra liegen hier noch hauchdünn vorn.

Der eigentliche Star des Kamerasystems ist jedoch das hochauflösende Teleobjektiv. Während viele Hersteller die höchste Sensorauflösung der Hauptkamera vorbehalten, setzt Honor erneut auf das Zoommodul – mit überzeugenden Ergebnissen. Selbst Aufnahmen mit zehnfacher Vergrößerung wirken noch scharf und detailreich.

Zusätzlich kann das Magic 8 Pro Fotos per KI nachschärfen, was allerdings eine aktive Internetverbindung erfordert. Ein bis zu 100-facher Zoom ist zumindest theoretisch möglich, wirkt dann jedoch trotz KI-Unterstützung sichtbar grobpixelig. Mit an Bord sind erneut die Porträtfilter, die in Zusammenarbeit mit dem französischen Fotostudio Harcourt entstanden sind und je nach Auswahl stimmungsvolle Aufnahmen im Vintage-Look erzeugen.

Auch bei Nacht überzeugt die Kamera mit einer effektiven Aufhellung der Aufnahmen. Lediglich das Ultraweitwinkelobjektiv fällt mangels optischer Bildstabilisierung etwas ab und liefert weniger scharfe Ergebnisse. Leichtes Bildrauschen bei höheren Zoomstufen lässt sich nicht vollständig vermeiden, insgesamt bleibt die Bildqualität jedoch auf hohem Niveau.

Auch für Videoaufnahmen eignet sich das Magic 8 Pro hervorragend. In 4K sind hohe Bildraten von bis zu 120 Bildern pro Sekunde möglich, auf 8K-Video verzichtet Honor allerdings. Ebenfalls überzeugend fallen die Selfies aus: Die Frontkamera liefert ansprechende Porträts mit natürlicher Anmutung.

Ausstattung

Als Antrieb kommt das derzeit Beste zum Einsatz, was Qualcomm zu bieten hat: der Snapdragon 8 Elite Gen 5. Mehr Rechenleistung gibt es aktuell in der Android-Welt nicht, lediglich Apples A19-Pro-Chip liegt noch etwas darüber. Im Alltag präsentiert sich das Magic 8 Pro jederzeit schnell und geschmeidig und dürfte auch auf lange Sicht über ausreichende Leistungsreserven verfügen. Das unterstreichen die fantastischen Ergebnisse im PCMark-Benchmark mit rund 23.000 Punkten.

Auch für Gaming ist das Magic 8 Pro uneingeschränkt geeignet. Im Grafik-Benchmark 3DMark Wild Life Extreme erreichten wir – ebenso wie die Kollegen der c’t – Spitzenwerte zwischen 6.800 und 7.100 Punkten. Bei Geekbench 6 wurden zudem rund 3.500 Punkte im Single-Core- sowie etwa 5.070 Punkte im Multi-Core-Test gemessen.

Unter Dauerlast wird das Gerät zwar spürbar warm, erreicht dabei jedoch eine insgesamt gute Effizienz von knapp über 60 Prozent. Noch etwas stärker – trotz identischem Chipsatz – schnitt allerdings das Gaming-Smartphone Redmagic 11 Pro ab, das im 3DMark Wild Life über 8.000 Punkte erzielte.

Als interner Speicher stehen grundsätzlich 512 GB zur Verfügung, der Arbeitsspeicher beträgt 12 GB RAM. Die Schnittstellen entsprechen dem aktuellen Stand der Technik und umfassen USB-C 3.2, Wi-Fi 7, 5G, Bluetooth 6.0 (inklusive aptX Adaptive, aptX Lossless, LDAC, LHDC, AAC, SBC und LC3), NFC sowie einen Infrarot-Port zum Steuern von kompatiblem TV oder Audio-Geräten. Für die Ortung setzt das Magic 8 Pro auf GPS, Glonass, Beidou und Galileo.

Einen microSD-Slot zur Speichererweiterung gibt es nicht, dafür unterstützt das Gerät Dual-SIM – wahlweise auch mit zwei eSIMs. Der unter dem Display integrierte Fingerabdrucksensor arbeitet schnell und zuverlässig, auch der Klang des Lautsprechers überzeugt.

Software

Das Magic 8 Pro wird bereits mit Magic OS 10 auf Basis von Android 16 ausgeliefert. Standardmäßig verzichtet die Oberfläche auf einen App-Drawer und orientiert sich damit stärker an iOS als an klassischem Android. Auf Wunsch kann man diesen aber einblenden.

Wie üblich installiert Honor zahlreiche eigene Apps als Alternativen zu Google-Diensten, darunter einen eigenen Kalender und einen App-Store. Der Umfang fällt üppig aus, nicht alle Zusatz-Apps können deinstalliert werden. Der Kalender unterstützt neben Google-Konten auch Exchange, zeigte sich in der Praxis jedoch gelegentlich mit verzögerter Synchronisierung. Zudem ist standardmäßig stets der lokale Telefonkalender vorausgewählt.

Bei der Update-Versorgung verspricht Honor bis zu sieben Jahre lang monatliche Sicherheitspatches und Android-Upgrades und liegt damit auf Augenhöhe mit Samsung und Google. Zum Testzeitpunkt stammte der Sicherheitspatch von Ende November und war damit hinreichend aktuell.

Die wichtigste Neuerung von Magic OS 10 ist ein KI-Agent, der dabei helfen soll, Systemeinstellungen per Spracheingabe oder Kontext anzupassen. Statt sich durch teils verschachtelte Menüs zu arbeiten, lassen sich etwa Display- oder Konnektivitätsoptionen direkt per KI ändern.

Zur Ausstattung gehören außerdem eine Multi-Window-Funktion, die seitlich einblendbare „Magic Sidebar“ mit häufig genutzten Apps sowie das „Magic Portal“. Darüber lassen sich Inhalte wie Adressen aus Textnachrichten markieren und direkt an passende Apps wie Google Maps übergeben. Alternativ kann per Kreisbewegung mit dem Fingerknöchel ein Bildausschnitt markiert werden – Honors Pendant zu Samsungs „Circle to Search“. Der markierte Bereich lässt sich teilen oder zur Objekterkennung an Google übergeben.

Die KI-Funktionen basieren weitgehend auf Google Gemini und sind tief ins System integriert. Dazu zählen unter anderem ein Fotoradierer, Übersetzungsfunktionen sowie die automatische Zusammenfassung von Mitschriften und Transkripten in der Notizen-App. Einige dieser Dienste sind langfristig kostenpflichtig, abhängig von den jeweiligen Google-Tarifen.

Akku

Dank Lithium-Carbon-Technologie bietet das Magic 8 Pro trotz schlanken Gehäuses eine sehr hohe Akkukapazität von 6270 mAh – ein klarer Vorteil gegenüber vergleichbaren Samsung-Modellen. In asiatischen Varianten fällt der Akku mit bis zu 7100 mAh sogar noch größer aus. Aufgrund von EU-Vorgaben zur Akkulogistik musste Honor hierzulande allerdings einen Kompromiss eingehen, der dennoch eine üppige Kapazität ermöglicht.

Die Akkulaufzeit fällt entsprechend beeindruckend aus. Im Alltag hält das Magic 8 Pro bis zu zwei Tage durch. Im PCMark Battery Test erreichten wir im simulierten Dauerbetrieb rund 15 Stunden. Die Kollegen der c’t kamen im Streaming-Test auf etwa 22 Stunden über WLAN und rund 20 Stunden über 5G. Auch beim Spielen hielt das Gerät lange durch, selbst die kontinuierliche Wiedergabe von 4K-Video ist bis zu 16 Stunden möglich.

Beim Laden zeigt sich das Magic 8 Pro ebenfalls sehr leistungsfähig: Kabelgebunden sind bis zu 100 Watt möglich, womit der Akku in rund 45 Minuten vollständig geladen ist. Kabelloses Laden unterstützt Honor mit bis zu 80 Watt – entsprechende, kompatible Ladegeräte vorausgesetzt.

Preis

Die UVP liegt bei 1299 Euro. Allerdings gibt es bereits Straßenpreise, die bei knapp 900 Euro starten. Als Farben gibt es Schwarz, Gold und Hellblau.

Fazit

Auf den ersten Blick hat sich wenig getan, tatsächlich ist Honor mit dem Magic 8 Pro jedoch ein starkes Update seiner Flaggschiff-Reihe gelungen. Das Gerät beseitigt die Schwächen des Vorgängers konsequent und präsentiert sich insgesamt so ausgereift, dass es derzeit zu den besten Smartphones am Markt zählt.

Das exzellente Display, der sehr leistungsstarke Prozessor und die hochwertige Verarbeitung überzeugen. Herausragend ist zudem das Kamerasystem, das auf Augenhöhe mit der Spitze agiert – insbesondere das Teleobjektiv. Hinzu kommt der große Akku, der für eine sehr lange Laufzeit sorgt.

Nur wenige Schwächen trüben den Gesamteindruck. Am ehesten betrifft dies die Software mit zahlreichen vorinstallierten Apps, die nicht immer den Komfort der Google-Pendants bieten. Der Einstiegspreis fällt hoch aus, dürfte sich am Markt aber rasch relativieren. Android-Enthusiasten, die ein starkes Gesamtpaket mit exzellenter Zoom-Kamera suchen, finden im Honor Magic 8 Pro ein nahezu perfektes Smartphone.

Google Pixel 10 Pro XL im Test: KI-Dolmetscher mit eigener Stimme & Top-Kamera

Das Google Pixel 10 Pro XL setzt auf eine starke Kamera, ein riesiges Display und massenhaft tatsächlich sinnvolle KI-Funktionen.

VORTEILE

  • exzellentes Display
  • hervorragende Kamera mit 100x-KI-Zoom
  • 16 GB RAM standardmäßig
  • 7 Jahre Updates
  • Magnetisches Qi2.2-Laden

NACHTEILE

  • Tensor G5-Chip recht langsam
  • Akkulaufzeit nur durchschnittlich
  • unhandlich für kleine Hände
  • teuer

Das Google Pixel 10 Pro XL setzt auf eine starke Kamera, ein riesiges Display und massenhaft tatsächlich sinnvolle KI-Funktionen.

Das Pixel 10 Pro XL im 6,8-Zoll-Format richtet sich an Nutzer, die maximale Bildschirmfläche wollen – und bereit sind, dafür beide Hände einzusetzen. Herzstück sind der neue Tensor G5-Chip und erweiterte KI-Funktionen. Im Vergleich zum kompakteren Pixel 10 Pro bietet das XL-Modell mehr Display, einen größeren Akku und standardmäßig 16 GB RAM. Das kleinere Pixel 10 muss bei der Kamera Abstriche machen – es bietet nur zweifachen statt fünffachen optischen Zoom und weniger KI-Features.

Design und Verarbeitung

Google bleibt seinem Designkredo treu – und das ist auch gut so. Das Pixel 10 Pro XL wirkt mit seinem Kamerabalken vertraut, das Design hat sich gegenüber dem Vorgänger nicht verändert. Die matte Oberfläche mit den abgerundeten Ecken zeigt keine Fingerabdrücke und sorgt für einen sicheren Griff. Mit 220 g und Abmessungen von 162,8 × 76,6 × 8,5 mm gehört es zu den Schwergewichten – einhändige Bedienung ist meist aussichtslos.

Die Verarbeitung liegt auf Spitzenniveau. Gorilla Glass Victus 2 schützt Vorder- und Rückseite vor den Tücken des Alltags. Der Aluminiumrahmen verleiht die nötige Stabilität. Die IP68-Zertifizierung gewährleistet Schutz vor Wasser und Staub bis 1,5 Meter Tiefe für 30 Minuten – perfekt für unfreiwillige Tauchgänge.

Neu sind die integrierten Magnete für Pixelsnap-Zubehör, das mit dem Qi2-Standard kompatibel ist. Google übernimmt hier das von Apple geprägte Magsafe-Konzept – und macht es richtig gut. Die verfügbaren Farben Moonstone, Jade, Porcelain und Obsidian wirken dezent bis langweilig. Google hat sich nicht getraut, dem Pixel 10 Pro XL knalligere Farben zu spendieren – schade, aber die meisten werden ihr Telefon ohnehin in einer Hülle verstecken.

Die Stereo-Lautsprecher liefern klaren und lauten Sound ohne Verzerrungen. Hier hat Google insbesondere am Ohrmuschel-Lautsprecher nachgebessert. Das sorgt für noch satteren Klang und ist richtig gut. Das haptische Feedback gehört zur Spitzenklasse. Die Tasten haben einen präzisen Druckpunkt. Ein Nachteil des markanten, hervorstehenden Kamerabalkens ist, dass sich dort gerne in den Ritzen Staub sammelt.

Display: Wie gut ist der Bildschirm des Pixel 10 Pro XL?

Das 6,8-Zoll-OLED-Display ist schlicht spektakulär. Mit QHD+-Auflösung (1344 × 2992 Pixel) zeigt es gestochen scharfe Inhalte. Die 120 Hz Bildwiederholrate sorgt für butterweiche Animationen.

Die Spitzenhelligkeit von 2200 cd/m², partiell gar 2600 cd/m², ist ein echter Gamechanger. Selbst bei direkter Sonneneinstrahlung bleibt alles ablesbar. Gleichzeitig wird das Display auf Wunsch angenehm dunkel für nächtliche Netflix-Sessions. Dabei hat Google die bisherige Option „Extradunkel“ abgeschafft und erlaubt nun, den Helligkeitsregler weiter herunterzustellen. Die adaptive Helligkeit arbeitet zuverlässig, ohne dass man ständig nachjustieren muss.

Die Farbwiedergabe wirkt natürlich und lebendig, ohne ins Knallige abzudriften. HDR10+-Inhalte kommen perfekt zur Geltung. Das Always-On-Display informiert dezent über Benachrichtigungen. Für Medienkonsum und Multitasking bietet das große Display Vorteile gegenüber dem Pixel 10 Pro mit seinen 6,3 Zoll. Split-Screen-Apps sind so besser nutzbar.

Google Pixel 10 Pro XL

Kamera: Wie gut sind Fotos mit dem Pixel 10 Pro XL?

Google stattet das Pixel 10 Pro XL mit einer Quad-Kamera aus, die technisch identisch zum Pixel 10 Pro ist. Die 50-MP-Hauptkamera (f/1.68) mit optischer Stabilisierung liefert exzellente Aufnahmen. Der Dynamikumfang ist beeindruckend, die Farben wirken natürlich ohne Googles frühere Tendenz zu übersättigten Tönen. Besonders bei Essen-Aufnahmen zeigt sie ihre Stärken – Gerichte wirken natürlicher und leckerer als bei der Konkurrenz. Auch Produktbilder profitieren vom höheren Dynamikumfang.

Die 48-MP-Ultraweitwinkelkamera (f/1.7) erfasst mit 123° Bildwinkel weitläufige Szenen. Die Details bleiben auch an den Rändern scharf, Verzerrungen hält Google geschickt in Grenzen. Bei Tag entstehen hervorragende Aufnahmen, bei schwachem Licht zeigt sich minimales Bildrauschen.

Highlight ist die 48-MP-Periskop-Telelinse mit fünffachem optischen Zoom und f/2.8-Blende. Bis zum zehnfachen Zoom bleiben Aufnahmen beeindruckend scharf. Ansonsten unterstützt die KI-Funktion Pro Res Zoom bis zu 100-facher Vergrößerung. Die generative KI ergänzt dabei Details und vermeidet Verzerrungen bei Gesichtern – ein cleverer Kniff. Allerdings macht sie aus Text unlesbares Kauderwelsch und funktioniert nicht bei Personen. Das Pixel 10 muss sich mit nur zweifachem optischem Zoom begnügen – ein deutlicher Nachteil.

Dank der 42-MP-Frontkamera (f/2.2) mit Autofokus gelingen scharfe Selfies. Der Autofokus arbeitet zuverlässig. KI-Features wie Best Take wählen automatisch die besten Gesichtsausdrücke.

Videos entstehen standardmäßig in 10-Bit-Qualität bei 4K mit 60 fps. Die Stabilisierung arbeitet perfekt, Motion Deblur reduziert Bewegungsunschärfe effektiv. Der Audio Magic Eraser entfernt störende Hintergrundgeräusche aus Clips. Video Boost verbessert die Qualität über die Cloud, benötigt aber eine Internetverbindung.

Hardware: Wie stark ist das Pixel 10 Pro XL?

Der neue Tensor G5-Chip von TSMC bringt verbesserte Effizienz und läuft kühler als der Vorgänger. Das ist auch bitter nötig – frühere auf Basis von Samsungs Exynos-SoCs gefertigte Tensor-Chips verwandelten Pixel-Phones gerne in Handwärmer. Mit standardmäßig 16 GB RAM ist das XL-Modell bestens für Multitasking gerüstet. Die Speicheroptionen reichen von 256 GB bis zu 1 TB.

Im 3DMark Wild Life Extreme erreicht das Gerät 3323 Punkte – ein ordentlicher, aber nicht überragender Wert. Das ist kaum besser als beim Pixel 9, zeigt aber Googles entspannte Haltung zu Benchmark-Rennen. Für anspruchsvolle Games reicht die Leistung nicht – hier dominiert weiterhin Snapdragon und Co. Im Alltag arbeitet das Gerät aber flüssig und ohne Ruckler. Trotzdem sehen wir den Prozessor als Schwachstelle. Von einem Flagship-Smartphone dieser Preisklasse erwarten wir mehr.

Der Ultraschall-Fingerabdrucksensor unter dem Display reagiert schnell und zuverlässig. Bei der Konnektivität ist alles auf dem neuesten Stand: 5G, Wi-Fi 7, das brandneue Bluetooth 6 und NFC funktionieren tadellos. Sogar als Auracast-Sender fungiert das Smartphone auf Wunsch. Auch der Funkstandard UWB (Ultra Wideband) für eine sehr präzise Positionsbestimmung ist an Bord. Diese ist von Apples Air Tags bekannt und erlaubt dort, den Tracker innerhalb der eigenen Wohnung gezielt orten zu können. Bei Android sind die konkreten Anwendungsfelder aber bis dato rar gesät, so gibt es bisher nur einen UWB-Tracker für Googles Suchnetzwerk-Pendant Find Hub.

Die KI-Funktionen profitieren spürbar vom größeren Arbeitsspeicher. Während das Pixel 10 Pro mit 12 oder 16 GB RAM auskommen muss und das Pixel 10 nur 12 GB bekommt, läuft die KI-Verarbeitung beim XL merklich schneller. Gemini Nano arbeitet vollständig auf dem Gerät für Sprachübersetzung und Bildbearbeitung. Der Tensor G5 bleibt jedoch die größte Schwäche – von einem Flagship-Smartphone dieser Preisklasse erwarten wir mehr.

Software

Das Pixel 10 Pro XL wird mit Android 16 ausgeliefert. Google verspricht sieben Jahre Updates bis 2032. Die Material-3-Expressive-Oberfläche wirkt modern, mit flüssigen Animationen und lässt sich umfangreich personalisieren. Die Bedienoberfläche reagiert flüssig und ohne Verzögerungen.

Googles KI-Features sind tief integriert und funktionieren größtenteils gut. Der Magic Editor verbessert Fotos automatisch mit beeindruckenden Ergebnissen. Add Me fügt nachträglich Personen in Fotos ein – perfekt für den Fotografen, der immer hinter der Kamera steht. Detail Recovery verbessert Gruppenaufnahmen automatisch.

Call Assist screent unerwünschte Anrufe intelligent – eine Funktion, die jeder Smartphone-Hersteller kopieren sollte. Die Pixel-exklusiven Tools wie Anrufscreening machen den Alltag spürbar angenehmer.

Beeindruckt hat uns auch der lokale KI-Dolmetscher, der während Telefonaten die eigene und die Fremdstimme übersetzt. Dabei nutzt die KI tatsächlich die echte Originalstimme. Vorbei sind die Zeiten, in denen eine generische KI-Stimme die Übersetzung vorliest. Allerdings übersetzt die KI zuweilen noch Quatsch. Für Business-Gespräche ist diese Lösung noch nicht geeignet, im privaten Umfeld dagegen schon. Vor der Erstverwendung muss man die Funktion in der Telefon-App aktivieren und das über 1 GB große Datenpaket für die lokale KI-Verarbeitung herunterladen.

Akku: Wie lange hält das Pixel 10 Pro XL durch?

Der 5200-mAh-Akku ist eine deutliche Verbesserung. Im PCMark Battery Test erreicht das Gerät solide 15,5 Stunden. In unserem Praxiseinsatz über die letzten Wochen kamen wir meist auf etwa 5 bis 6 Stunden Displayzeit. Das ist weniger als bei der Konkurrenz mit ähnlicher Akkukapazität.

Das reicht für einen Tag normaler Nutzung. Power-User müssen abends nachladen, was bei der Größe des Geräts keine Überraschung ist. Das Pixel 10 Pro mit 4870 mAh und das Pixel 10 mit 4970 mAh halten etwas kürzer durch.

Die Ladegeschwindigkeit legt endlich etwas zu, bleibt aber immer noch unter dem Niveau von schnell ladenden Smartphones von Motorola, Xiaomi und Co. Mit 45 Watt erreicht das Gerät in 30 Minuten 70 Prozent Akkustand. Dafür benötigt man ein PPS-Netzteil mit 21 Volt und mindestens 2 Ampere – unser Ladegerät-Testsieger Novoo RG100 (Testbericht) für nur 22 Euro kann das und funktioniert hier perfekt.

Kabelloses Laden funktioniert mit bis zu 25 Watt über Qi2.2-Standard – deutlich schneller als die anderen Pixel 10-Modelle. Zudem ist es abwärtskompatibel mit Qi2-Zubehör sowie früherem Magsafe-Ladeequipment, dann aber mit deutlich geringerer Ladegeschwindigkeit (15 Watt oder weniger). Umgekehrtes Laden zum Laden kleiner Gadgets auf dem Smartphone gibt es im Unterschied zum Vorgänger nicht mehr, das liegt an den Magneten. Die magnetische Pixelsnap-Technik erleichtert die Positionierung auf kabellosen Ladestationen – endlich kein Fummelei mehr im Dunkeln.

Preis

Die UVP von 1299 Euro ist happig. Mittlerweile sind die Preise gesunken. Für die 256-GB-Variante sind mindestens 850 Euro fällig, angesichts der Ausstattung gerechtfertigt. Die 512-GB-Version kostet rund 1000 Euro, die 1-TB-Variante schlägt schon mit teuren 1399 Euro zu Buche. Google positioniert sich damit im Premium-Segment. Beim Kauf gewährt Google ein Jahr lang den kostenfreien Zugang zu seinem KI-Abo Google One Pro.

Fazit

Das Google Pixel 10 Pro XL ist Googles bisher bestes Smartphone. Das 6,8-Zoll-Display setzt Maßstäbe, die exzellente Kamera mit cleveren KI-Features sucht ihresgleichen. Sieben Jahre Updates sind vorbildlich, die Verarbeitung liegt auf Spitzenniveau.

Das Design wirkt zeitlos elegant, ohne aufdringlich zu sein. Die KI-Funktionen sind größtenteils nützlich und arbeiten dank 16 GB RAM flüssig. Google hat endlich ein Smartphone gebaut, das in allen Bereichen überzeugt – fast.

Schwächen zeigen sich beim Tensor G5-Chip, der bei anspruchsvollen Aufgaben nicht mit Snapdragon oder Apple Silicon mithalten kann. Die Akkulaufzeit fällt trotz großer Kapazität nur durchschnittlich aus. Der hohe Preis macht das Gerät zu einer kostspieligen Investition, die sich nicht jeder leisten kann oder will.

Wer Googles KI-Features schätzt, ein großes Display benötigt und bereit ist, viel Geld auf den Tisch zu legen, erhält ein hervorragendes Smartphone. Alle anderen greifen zum kompakteren Pixel 10 Pro oder warten auf Preissenkungen.

Samsung Galaxy S26 Ultra im Test: Top-Smartphone mit Privatsphäre-Display

Samsung setzt beim S26 Ultra auf Software-Optimierungen statt Hardware-Sprünge. Das Privacy Display ist ein Alleinstellungsmerkmal – erfordert aber Kompromisse.

VORTEILE

  • Top-Performance dank Snapdragon 8 Elite Gen 5
  • innovative Privatsphäre-Funktion beim Display
  • Kamera mit starkem Zoom und verbesserten Nachtaufnahmen
  • lädt jetzt mit 60 W
  • 7 Jahre Software-Updates

NACHTEILE

  • aktives Privatsphäre-Display verschlechtert Bildqualität
  • seit Jahren wenig verändertes Kamera-Setup
  • weniger Akkukapazität als bei Konkurrenz

Samsung setzt beim S26 Ultra auf Software-Optimierungen statt Hardware-Sprünge. Das Privacy Display ist ein Alleinstellungsmerkmal – erfordert aber Kompromisse.

Mit dem Galaxy S26 Ultra setzt Samsung vorrangig dank des neuartigen Privacy-Displays ein Ausrufezeichen. Die Technik schränkt den seitlichen Blickwinkel auf Knopfdruck ein – neugierige Sitznachbarn im Zug schauen künftig in die Röhre. Ansonsten liefert das Ultra-Modell solide Kost: Top-Performance, eine starke Kamera mit zwei Telelinsen und verbesserter Nachtfotografie, lange Akkulaufzeit, langjährige Updates und KI-Features.

Große Sprünge bei den Kamera-Sensoren? Silizium-Karbon-Akkus? Fehlanzeige. Samsung poliert am Lack und setzt vorwiegend auf Software-Anpassungen, während die chinesische Konkurrenz teils mit ganz neuen Motoren vorfährt. Ob das reicht, zeigt unser Testbericht.

Design

Optisch nähert sich das Galaxy S26 Ultra weiter den übrigen Modellen der Reihe. Das Gehäuse bleibt kantig, die Ecken sind nun stärker abgerundet. Die drei Kameralinsen sitzen auf einem ovalen Element – ein Designmerkmal, das Samsung beim Samsung Galaxy Z Fold 7 (Testbericht) eingeführt hat und so auch beim Galaxy S26 und S26+ nutzt. Mit 163,6 × 78,1 × 7,9 mm und 214 g ist das S26 Ultra das bisher dünnste Modell der Reihe.

Statt Titan kommt nur noch Aluminium zum Einsatz – eine Sparmaßnahme, die in der Hand kaum auffällt. Glasrückseite und Rahmen sind erstklassig verarbeitet, dank IP68-Zertifizierung ist das Gerät staub- und wasserdicht.

Der S-Pen verschwindet nahtlos im Gehäuse, wirkt mit seiner hellgrauen Kunststoff-Optik aber weniger hochwertig als der Rest. Sein hinteres Ende ist leicht angeschrägt, um dem neuen Eckenradius zu folgen – dadurch lässt sich der Stift auch falsch herum einschieben. Bündig sitzt er dann nicht, funktioniert aber trotzdem.

Display

Das 6,9 Zoll große OLED-Display nimmt nahezu die komplette Front ein – nur ein schmaler Rahmen bleibt. Die Auflösung liegt bei 3120 × 1440 Pixeln, ab Werk stellt Samsung allerdings auf 2340 × 1080 Pixel ein. Besonders robustes Gorilla Glass Armor 2 mit spezieller Anti-Reflex-Schicht schützt das Panel. Bei der Helligkeit messen die Kollegen der c’t 1466 cd/m² im Regelbetrieb – etwas weniger als der Vorgänger mit knapp 1600 cd/m². Im Alltag fällt das beim 120-Hz-Panel nicht ins Gewicht: Hell genug ist es allemal.

Das eigentliche Highlight des Galaxy S26 Ultra steckt im Display selbst: Privacy Display – von Samsung etwas sperrig „Datenschutzanzeige“ genannt. Die Funktion verdunkelt den Bildschirm für seitliche Blicke, sodass nebenstehende Personen nur noch ein nahezu schwarzes Panel sehen. Dafür hat Samsung die Pixelmatrix umgebaut: Die Hälfte der Bildpunkte sitzt hinter feinen Lochblenden, die Licht gezielt nach vorn kanalisieren. Fünf Jahre Entwicklungszeit, kein anderer Hersteller bietet derzeit Vergleichbares.

Die Funktion kann man in zwei Intensitätsstufen einstellen und entweder global aktivieren, für einzelne Apps automatisch einschalten oder nur auf eingehende Benachrichtigungen beschränken. Wirklich blickdicht ist es allerdings erst ab Stufe 2 – in der ersten Stufe können Personen direkt neben einem selbst noch mitlesen.

Der Schutz hat seinen Preis: Bei aktivem Privacy Display sinkt die Helligkeit um fast ein Viertel, Schwarztöne wirken eher dunkelgrau. Und auch bei deaktivierter Funktion hinterlässt die neue Pixelmatrix Spuren – die Blickwinkelstabilität ist im Vergleich zum Galaxy S25 Ultra schlechter, Farben wirken von der Seite weniger strahlend. Zudem schluckt die Anti-Reflex-Schicht weniger Reflexionen als beim Vorgänger. Privatsphäre gibt es hier also nicht zum Nulltarif.

Kamera

An den Sensoren hat sich wenig getan – Samsung setzt seit drei Jahren auf das gleiche Setup. Immerhin bekommen die 200-Megapixel-Hauptkamera und das 50-Megapixel-Fünffach-Tele größere Blenden für mehr Lichtausbeute. Das Dreifach-Tele verharrt bei mageren 10 Megapixeln, Ultraweitwinkel (50 Megapixel) und Selfie-Kamera (12 Megapixel) bleiben unverändert.

Bei der Bildqualität spielt Samsung weiterhin vorn mit. Die Hauptkamera liefert scharfe, kontrastreiche Bilder, der neue Bildsignalprozessor im Snapdragon produziert weniger Artefakte als der Vorgänger. Samsung belichtet tendenziell heller als etwa Apple – das kostet etwas Plastizität, bewahrt dafür mehr Details in dunklen Bereichen.

Bei den Tele-Aufnahmen ziehen Konkurrenten wie das Honor Magic 8 Pro mit natürlicheren Farben und mehr Details vorbei. Auch bei Nahaufnahmen hat etwa das Xiaomi 17 Ultra mit seinem LOFIC-Sensor die Nase vorn. Die Ultraweitwinkelkamera zählt dagegen wieder zu den Besseren am Markt.

Für das Aufnehmen von Videos hat Samsung einen neuen Stabilisator integriert: Er hält das Bild auch bei unruhigen Händen verlässlich stabil und orientiert sich an der zu Beginn eingefangenen Position – besonders nützlich, wenn man sich beim Filmen selbst bewegt.

Ausstattung

An der Leistung gibt es nichts zu meckern. Im Galaxy S26 Ultra arbeitet ein Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5 in der Variante „For Galaxy“ – mit leicht höheren Taktraten bei CPU und GPU als die Standardversion. Damit erreicht das Galaxy S26 Ultra bei 3DMark Wild Life Extreme überaus starke 8000 Punkte. Das sorgt für etwas größere Leistungsreserven als bei der Konkurrenz, auch wenn es in der Praxis kaum einen spürbaren Vorteil liefert.

Der Snapdragon erledigt alle Aufgaben spielend, das Smartphone läuft in jeder Lage flüssig und schnell. Das vergrößerte Kühlelement hält die Leistung auch unter Dauerlast auf hohem Niveau – in den 3DMark-Dauertests drosselt das S26 Ultra weniger als der Vorgänger und bleibt kühler als manch anderes Top-Smartphone, wenn auch spürbar warm. Bei der Effizienz im Stresstest ist mit knapp 50 Prozent allerdings noch Luft nach oben.

Als interner Speicher stehen 256 GB, 512 GB und 1 TB nach UFS 4.0 zur Auswahl, flankiert von 12 GB RAM. Einen microSD-Slot gibt es nicht. Bei den Schnittstellen ist alles auf dem neuesten Stand: USB-C 3.2 mit Displayport, Wi-Fi 7, 5G, Bluetooth 6.0, NFC und UWB. Auch die Ortung per GPS, Glonass, Beidou und Galileo arbeitet hinreichend präzise – im GPS-Test landen wir bei rund drei Metern Genauigkeit.

Die Sprachqualität beim Telefonieren ist gut – Stimmen kommen klar und verständlich an. Auch die Stereo-Lautsprecher überzeugen mit sauberem Klang. Der Fingerabdruckleser unter dem Display arbeitet schnell und zuverlässig, alternativ lässt sich das Gerät per Gesichtserkennung entsperren – die setzt allerdings nur auf 2D-Technik und ist damit weniger sicher. Mangels Bluetooth-Support kann man den S-Pen wie schon beim S25 Ultra nicht mehr als Fernauslöser für die Kamera nutzen.

Software

One UI 8.5 kommt in gewohnter Optik, an den Grundlagen hat Samsung nichts verändert. Erfahrene Nutzer fühlen sich sofort zu Hause, Neulinge finden sich schnell zurecht. Beim Update-Versprechen bleibt Samsung auf Kurs: sieben Jahre Android-Upgrades und Sicherheits-Patches, gerade bei den High-End-Modellen von Samsung erfahrungsgemäß schneller als bei den meisten Konkurrenten.

Bei den KI-Funktionen legt Samsung nach. Der tot geglaubte Assistent Bixby wurde aufpoliert und kümmert sich nun um die lokale Suche auf dem Gerät, neben Gemini ist außerdem Perplexity vorinstalliert. Sämtliche Galaxy-AI-Funktionen lassen sich einzeln aktivieren – wer möchte, kappt den Cloud-Zugriff komplett. Dann wird alles lokal verarbeitet, einige Features wie der digitale Radierer fallen allerdings weg.

Neu ist Now Nudge: Der proaktive KI-Assistent analysiert Bildschirminhalte in Echtzeit und schlägt kontextbezogen passende Aktionen vor – etwa einen Kalendereintrag bei Terminabsprachen, das Teilen passender Urlaubsfotos im Chat oder das automatische Ausfüllen von Formularen. In unserem Test blieb Now Nudge allerdings stumm. Und wie bei vielen Samsung-KI-Features gilt: Außerhalb der hauseigenen Apps passiert wenig.

Praktischer ist die Anrufprüfung: Ein Assistent nimmt Anrufe von unbekannten Nummern entgegen, prüft auf Spam und Scam und stellt verdächtige Telefonate gar nicht erst durch.

Akku

Einen Silizium-Karbon-Akku, wie ihn die chinesische Konkurrenz zunehmend verbaut, sucht man hier vergebens. Die Kapazität bleibt unverändert bei 5000 mAh – damit liegt Samsung deutlich hinter chinesischen Wettbewerbern, die teils 6000 mAh und mehr bieten.

Samsung steuert mit Software und Effizienz dagegen: Im Dauertest der c’t-Kollegen hält der Akku rund 20 Stunden WLAN-Streaming durch. Im simulierten Betrieb mit dem PCMark Battery Test erreichen wir 16,5 Stunden – der bisher beste Wert für ein Galaxy-Gerät. Zwar kommt hier das Xiaomi 17 Ultra auf mehr als 18 Stunden, dennoch ist das eine solide Akkulaufzeit beim Koreaner. Im Alltag reicht das locker für einen vollen Tag, bei mäßiger Nutzung auch für annähernd zwei.

Erstmals lässt sich das S26 Ultra mit bis zu 60 Watt laden – von 20 auf 100 Prozent in 45 Minuten, komplett voll in knapp einer Stunde. Kabellos sind bis zu 15 Watt via Qi 2 möglich.

Preis

Das Galaxy S26 Ultra startet ab 1449 Euro mit 256 GB Speicher. Die 512-GB-Version kostet 1649 Euro, das 1-TB-Modell mit 16 GB RAM schlägt mit 1949 Euro zu Buche – jeweils spürbar teurer als beim Vorgänger.

Die Straßenpreise fallen allerdings rasant: Kurz nach Release gibt es das Galaxy S26 Ultra mit 256 GB bereits ab 930 Euro, die 512-GB-Version startet derzeit bei 1049 Euro. Bei 1199 Euro liegt die 1-TB-Variante. Angesichts der Preisdifferenz lohnt sich der Griff zur 512-GB-Version besonders – hier sollte man schnell zuschlagen. Verfügbare Farben sind Schwarz, Violett, Hellblau, Silber und Pinkgold.

Fazit

Das Samsung Galaxy S26 Ultra hinterlässt gemischte Gefühle. Einerseits ist es zweifellos eines der besten Smartphones auf dem Markt: Die Performance ist absolut top, die Verarbeitung erstklassig, dazu kommt eine ausgewogene Ausstattung – insbesondere bei Software und KI. Auch die Kamera liefert jetzt bessere Aufnahmen bei Nacht.

Andererseits wagt Samsung kaum Neues. Die einzige nennenswerte Hardware-Innovation ist das Privacy Display – im Test mit guten Ansätzen, aber auf Kosten der generellen Displayqualität. Bei Akku und Kamera hat die chinesische Konkurrenz mächtig aufgeholt und teils überholt. Die neuen Software-Features taugen nur bedingt als Kaufargument, da sie größtenteils per Update auch auf älteren Modellen landen werden.

Schlussendlich ist das S26 Ultra ein hervorragendes Smartphone, aber kein großer Wurf gegenüber dem Vorgänger. Samsung rettet sich aktuell mit Software-Optimierung und hoher Effizienz – für künftige Generationen muss aber deutlich mehr Innovation her, sonst droht der Anschluss verloren zu gehen.

ZUSÄTZLICH GETESTET

Apple iPhone 16 Pro

Apple iPhone 16 Pro Max

Google Pixel 10 Pro

Google Pixel 9 Pro

Google Pixel 10

Honor 600 Pro

Honor Magic 7 Pro

Huawei Pura 80 Pro

Huawei Pura 80 Ultra

Samsung Galaxy S25 Ultra

Sony Xperia 1 VII

Xiaomi 15T Pro

Xiaomi 15 Ultra

Xiaomi 17T Pro

Xiaomi 14 Ultra



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Künstliche Intelligenz

Antrag der Linken abgelehnt: Das Neun-Euro-Ticket kommt nicht wieder


Das Neun-Euro-Ticket kommt nicht zurück. Der Verkehrsausschuss des Bundestags hat einen Antrag der Bundestagesfraktion der Partei Die Linke abgelehnt, das bundesweite Billigticket für den Nahverkehr wieder aufleben zu lassen.

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Anfang des Jahres beantragte die Linken-Fraktion im Verkehrsausschuss, das Neun-Euro Ticket „als sofort wirksame Entlastungsmaßnahme“ für Haushalte mit mittleren und geringen Einkommen wieder einzuführen. Für Schüler, Studenten, Auszubildende und Senioren sollte das Ticket kostenlos sein. Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) sei „keine Wirtschaftsleistung, sondern eine gesellschaftliche Infrastruktur“, argumentierte die Partei in ihrem Antrag.

Damit scheiterte sie jedoch. Der Verkehrsausschuss hat den Antrag mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD und AfD abgelehnt. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen enthielt sich. Sie unterstützen die Forderung der Linken zwar grundsätzlich, kritisierten aber, dass der Antrag der Linken keinen Vorschlag zur Finanzierung ihres Vorhabens enthielt. Dort ist nur davon die Rede, dass der Bund die Hälfte der Mehrkosten tragen sollte. Die Grünen schlugen nun vor, das 40-Euro-Ticket wieder einzuführen sowie ein Sozialticket für Bedürftige.

Grund für die Ablehnung sei die Finanzierung, teilte der Bundestag mit. „Übereinstimmend“ hätten die Regierungsfraktionen sowie die oppositionelle AfD „auf das Problem der Finanzierung eines Neun-Euro-Tickets oder gar eines Null-Euro-Tickets“ verwiesen. Zur Finanzierung wollte die Linke Steuern für Verursacher der Klimawandels einführen und „Übergewinne“ der Mineralölkonzerne abschöpfen, die derzeit wegen hoher Spritpreise in der Kritik stehen.

In der aktuellen Fassung kostet das Deutschland-Ticket 63 Euro im Monat und wird von Bund und Ländern mit drei Milliarden Euro gefördert. Insgesamt subventioniert der Bund den ÖPNV im Jahr mit 15 Milliarden Euro. Ein Neun- respektive Null-Euro-Ticket, wie die Linke es fordert, würde nach Ansicht der CDU/CSU weitere zehn Milliarden Euro kosten. Zudem bieten laut SPD bereits einige Bundesländer das Deutschland-Ticket für Schüler, Studenten und Azubis günstiger an.

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(wpl)



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Künstliche Intelligenz

KI im Job: Nur jeder fünfte Beschäftigte fühlt sich gerüstet


Nur rund jeder fünfte Beschäftigte in Deutschland fühlt sich ausreichend auf KI im Arbeitsalltag vorbereitet. Das geht aus einer Umfrage des Weiterbildungsanbieters Skillsoft hervor, deren Ergebnisse für Deutschland der iX-Redaktion vorliegen. Demnach nutzen zwar bereits 80 Prozent der Befragten hierzulande KI-Tools bei der Arbeit. Aber nur 21 Prozent halten sich für kompetent genug, diese auch wirksam einzusetzen.

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Die Führungsetagen sehen das deutlich anders: 73 Prozent der Manager halten ihre Belegschaft für gut vorbereitet. Zwischen Fremd- und Selbsteinschätzung klafft damit eine Lücke von 52 Prozentpunkten.

Skillsoft wertet das als Hinweis darauf, dass viele Unternehmen die bloße Einführung von KI mit tatsächlicher Einsatzbereitschaft verwechseln. In vielen Organisationen fehlen demnach grundlegende Voraussetzungen, um Beschäftigte systematisch auf den KI-Einsatz vorzubereiten. So geben nur 9 Prozent der Befragten in Deutschland an, dass ihr Arbeitgeber ihre Fähigkeiten formal bewertet; Firmen setzen eher auf Einschätzungen durch die Führungskräfte. Lediglich 13 Prozent erhalten eine Schulung, bevor neue KI-Werkzeuge an den Start gehen. Eine umfassende KI-Governance sehen sogar nur 6 Prozent, und 14 Prozent berichten, ihr Unternehmen stelle überhaupt keine KI-Richtlinien bereit.

Die Ergebnisse zeigen auch eine erhebliche Orientierungslosigkeit in den Belegschaften. 74 Prozent der Beschäftigten in Deutschland wissen nicht genau, welche Kompetenzen künftig wichtig sind. Nur 20 Prozent sagen, ihre Stellenbeschreibung bilde ihre tägliche Arbeit zutreffend ab. 38 Prozent berichten zudem, dass Vorgaben zum KI-Einsatz je nach Team oder Führungskraft variieren – ein unternehmensweiter Standard fehlt.

Als größtes Hindernis beim Kompetenzaufbau nennen die Befragten nicht fehlende Lernangebote, sondern fehlende Zeit. In Deutschland sagen das 62 Prozent. 19 Prozent stehen KI-Tools skeptisch gegenüber oder misstrauen ihnen. Skillsoft folgert daraus, dass das Problem weniger in der Technologie selbst liegt als in der Art, wie Unternehmen Weiterbildung organisieren, priorisieren und steuern.

Die Studie verweist außerdem auf mögliche Folgen für den Arbeitsmarkt. 21 Prozent der deutschen Befragten erwarten, dass KI klassische Einstiegspositionen zurückdrängt. Gleichzeitig rechnen 35 Prozent damit, dass Problemlösung und Zusammenarbeit an Bedeutung gewinnen, 36 Prozent erwarten schnellere Aufstiegschancen. Weiterbildung dient aus Sicht vieler Befragter vor allem dazu, in der aktuellen Rolle den Anschluss zu halten. Das sagen 39 Prozent der Beschäftigten und 38 Prozent der Führungskräfte in Deutschland.

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Die Daten stammen aus einer Umfrage des Marktforschungsunternehmens Pollfish unter 2000 Vollzeitbeschäftigten und Führungskräften in Nordamerika, Großbritannien und Deutschland, durchgeführt im März und April 2026. Einzuordnen ist die Studie auch vor dem Hintergrund, dass Skillsoft selbst Skills-Management-Plattformen vertreibt. Zudem misst die Umfrage vor allem Selbst- und Fremdwahrnehmung – nicht die tatsächliche KI-Kompetenz der Beschäftigten.


(axk)



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