Künstliche Intelligenz
Schneller PC-Arbeitsspeicher ohne Übertakterprofile im Test
Viele Anwendungen, aber vor allem 3D-Spiele profitieren von besonders schnellem Arbeitsspeicher. Mit JEDEC-konformen DDR5-Modulen ist bislang bei aktuellen Prozessoren von AMD und Intel typischerweise bei DDR5-5600-Tempo Schluss. Schneller geht es nur mit Overclocking-Modulen mit EXPO- oder XMP-Profilen, die statt der in der Spezifikation festgelegten Versorgungsspannung von 1,1 Volt höhere Spannungen von 1,35 Volt und mehr erfordern. Dadurch besteht das Risiko, dass die feinen Halbleiterstrukturen im Prozessor Schaden nehmen. Denn der Speichercontroller steckt ebenfalls in der CPU.
Der taiwanische Hersteller Exceleram hat nun RAM-Kits vorgestellt, die DDR5-6000- und DDR5-6400-Tempo ohne Overclocking-Profile und ohne erhöhte Spannung schaffen. Bei welchen Anwendungen das schnelle RAM Vorteile bringt und in welchen nicht, mussten sie im c’t-Labor zeigen.
Wir haben die beiden Speicherkits in unserem Bauvorschlag für einen High-End-Allrounder mit Ryzen 7 9800X3D und in einem Intel-Testsystem mit dem 24-Kerner Core Ultra 7 270K Plus getestet. Sie treten gegen DDR5-5600-DIMMs, DDR5-6400-CUDIMMs sowie Übertakterspeicher mit kurzen Latenzen an.
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Künstliche Intelligenz
Fotofilter im Check: Was Polfilter & Co. besser können als Photoshop
Polfilter, Graufilter, Verlaufsfilter – das Zubehör eines Landschaftsfotografen kann schnell mehrere Hundert Euro kosten und das Rucksackgewicht spürbar erhöhen. Gleichzeitig bieten Bildbearbeitungsprogramme wie Lightroom, Photoshop und die Nik Collection digitale Werkzeuge, die viele Filtereffekte am Bildschirm nachahmen können. Die Frage, ob physische Glasfilter in der digitalen Fotografie noch eine Berechtigung haben oder durch Software ersetzbar sind, gehört zu den Dauerdebatten unter Landschaftsfotografen – und die Antwort fällt je nach Filtertyp sehr unterschiedlich aus.
In diesem Beitrag nehme ich sechs gängige Filtertypen systematisch unter die Lupe: UV-, Pol-, Grau-, Verlaufs-, Diffusions- und Lichtverschmutzungsfilter. Ich erkläre die Funktionsweise jedes Filters, prüfe den praktischen Nutzen und zeige konkret, wie sich der Effekt in Lightroom, Photoshop oder der Nik Collection nachbilden lässt – jeweils mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Grundlage sind 20 Jahre Erfahrung in der professionellen Landschaftsfotografie.
Dabei zeigt sich: Manche Filter leisten physikalisch Dinge, die keine Software nachbilden kann, bei anderen hat die digitale Alternative das Glas in Flexibilität und Präzision längst überholt. Und bei einigen Filtertypen liefert die Praxis ein Ergebnis, das überraschen dürfte – auch erfahrene Fotografen. Der Vergleich mündet in konkrete Empfehlungen, was ins Gepäck gehört und was man sich künftig sparen kann.
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Künstliche Intelligenz
Meta-KI: Dokumenten-Upload bald direkt vom iPhone
Meta AI steckt zwar mittlerweile in fast jedem Meta-Produkt von Facebook über Messenger bis hin zu WhatsApp, soll aber im Vergleich zu ChatGPT von OpenAI oder Claude von Anthropic deutlich geringere Nutzungszahlen aufweisen. Nun versucht Meta, iPhone-Besitzer zu einem stärkeren Einsatz des eigenen KI-Systems zu bringen. Dazu gibt es jetzt bei ersten Usern die Möglichkeit, Dokumente zur weiteren Verarbeitung durch Meta AI direkt hochzuladen. Das ging derzeit nur mit Fotos, die man wahlweise auch direkt aufnehmen konnte.
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„Hochladen“ bekommt einen neuen Knopf
Laut dem WhatsApp-Beta-Tracker WABetaInfo begann der Rollout in der vergangenen Woche mit der Betaversion von WhatsApp 26.20.10.72, die mittlerweile durch die Produktionsversion 26.21.74 abgelöst wurde. Bei Nutzern, die die Funktion bereits erhalten haben, kommt der Meta-AI-Bildschirm mit der neuen Upload-Funktion für Dokumente. Das KI-System kann dann ein Dokument, beispielsweise ein PDF oder eine Excel-Tabelle, direkt analysieren und beispielsweise zusammenfassen. Zuvor musste man Inhalte schlicht durch Kopieren und Einfügen an Meta AI übermitteln – oder versuchen, dies über Screenshots zu lösen.
Meta will die Funktion nicht nur unter iOS anbieten, sondern auch unter Android. Dort soll es ebenfalls einen Betatest geben. Eine direkte Verarbeitung von Dokumenten, etwa in Form von Veränderungen an PDFs oder Tabellen, ist derzeit offenbar nicht vorgesehen. Es ist damit zu rechnen, dass die Funktionalität in den kommenden Wochen an alle Nutzer ausgerollt wird.
Aggressive Vermarktung von Meta AI
Meta ist bekannt dafür, seine KI-Funktionen in seinen Apps prominent zu platzieren – oft so, dass man sie nicht vollständig abschalten kann. So ist es etwa möglich, Meta AI in einen Gruppenchat zu holen, was aufgrund der Tatsache, dass mit diesen Daten trainiert werden könnte, vielen Usern unangenehm ist.
Für Facebook selbst gibt es mit Vibes seit längerem einen Videogenerator, der ähnlich wie die von OpenAI eingestellte Sora-App arbeitet. Kritiker werfen Meta vor, dass das Unternehmen damit zur (noch) größeren Verbreitung von AI Slop beiträgt. Massenhaft werden solche Videos auch zur Bewerbung von Produkten verwendet, die in Wahrheit ganz anders aussehen.
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(bsc)
Künstliche Intelligenz
Amazon investiert eine Milliarde US-Dollar in Weiterbildungsprogramm
Amazon hat am heutigen Donnerstag bekannt gegeben, eine Milliarde US-Dollar in sein Weiterbildungsprogramm „Career Choice“ zu investieren. Das Geld kommt aus dem im Oktober 2025 vorgestellten „Future Ready 2030 Fund“, der insgesamt 2,5 Milliarden US-Dollar umfasst und den Zugang zu Bildung und Qualifizierung erweitert. So sollen mindestens 50 Millionen Menschen auf die Zukunft der Arbeit vorbereitet werden.
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Das „Career Choice“-Programm steht Angestellten in den USA und in 13 weiteren Ländern – darunter auch Deutschland – offen und richtet sich international an alle Festangestellten in den Einstiegs-Karrierestufen 1 bis 3, die seit mindestens einem Jahr bei Amazon beschäftigt sind. In den USA gibt es das zusätzlich auch für Level 4 und höher, diese Erweiterung gilt aber erstmal nur dort.
Amazon kommt nach eigenen Angaben bei Career Choice für 100 Prozent der Studiengebühren im Voraus auf und erstattet genehmigte Bücher und Gebühren bis zu einem jährlichen Höchstbetrag von 4500 Euro. Laut Amazon haben 2012 weltweit über 300.000 Mitarbeiter an dem Programm teilgenommen, nun sollen noch einmal 500.000 Angestellte hinzukommen.
Weiterentwicklung von Career Choice
Das Programm soll in allen 14 Ländern, in denen es angeboten wird, weiterentwickelt werden, um den Schwerpunkt auf Bereiche mit hohem Beschäftigungswachstum zu legen: Cybersicherheit, Softwareentwicklung, Logistik, erneuerbare Energien und Mechatronik. Laut Amazon sind die Kurse so konzipiert, dass sie Flexibilität bei unterschiedlichen Arbeitszeiten bieten.
Amazon betonte bei der Bekanntgabe, dass man auch über Career Choice hinaus weiterhin die Weiterbildung der bestehenden Mitarbeiter fördere – etwa durch Initiativen wie „AWS Skill Builder“. In dessen Rahmen können Mitarbeiter AWS-Zertifizierungen in Bereichen wie Maschinelles Lernen und KI erwerben. Die sogenannte „Machine Learning University“ (MLU) schule Mitarbeiter zudem darin, KI-Lösungen für die spezifischen geschäftlichen Herausforderungen von Amazon zu entwickeln. Das Unternehmen übernimmt nach eigenen Angaben für jeden Mitarbeiter die Kosten für eine AWS-Prüfung im Bereich KI oder Maschinelles Lernen pro Jahr.
(nij)
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