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So wirst du zur bevorzugten Quelle in AI Overviews und AI Mode


So kommen die bevorzugten Quellen in AI Mode und AI Overviews

Auf dem Google Blog The Keyword erklärt Duncan Osborn, Product Manager für die Google-Suche, dass User ab sofort in den AI Overviews und im AI Mode ebenfalls vermehrt Quellen sehen sollen, die sie selbst als bevorzugte Quellen festgelegt haben. Genau wie bei den Schlagzeilen in den Suchergebnissen werden sie mit einem Label versehen. Laut Googles Angaben lohnt es sich für Publisher, wenn User sie als Preferred Source angeben. Denn Google gibt an, dass User mit doppelt so hoher Wahrscheinlichkeit auf eine bevorzugte Quelle klicken als auf andere Quellen. Über 345.000 unikale Quellen haben Nutzer:innen bisher schon als bevorzugt eingesetzt.

So sieht die Quellenansicht samt bevorzugten Quellen im AI Mode und in AI Overviews aus, © Google
So sieht die Quellenansicht samt bevorzugten Quellen im AI Mode und in AI Overviews aus, © Google

Das Highly Cited Label und prominente Content-Karusselle

Ebenfalls neu in den KI-Ergebnissen sind zwei Karusselltypen, die Suchenden schnell passende Quellen anschaulich vorstellen können. Das erste Karussell soll Quellen zu sich rasch entwickelnden News-Themen anzeigen. Dabei werden bevorzugte Quellen ebenso integriert. Auf diese Weise sollen brandaktuelle Artikel noch mehr Sichtbarkeit in der Suche erhalten.

Das Karussell mit Quellen zu aktuellen Themen erscheint in AI Overviews, © Google
Das Karussell mit Quellen zu aktuellen Themen erscheint in AI Overviews, © Google

Ein ähnliches Karussell mit diversen Quellen finden künftig User, die sich mit Fragen beschäftigen, auf die gerade in Foren oder Beiträgen in sozialen Medien Antworten geliefert werden. Darum stellt das zweite neue Karussell, zum Beispiel im AI Mode, passende Quellen zusammen, die von Facebook, TikTok, Reddit und Co. kommen können.

Ein Karussell mit Social-Media-Quellen im AI Mode, © Google
Ein Karussell mit Social-Media-Quellen im AI Mode, © Google

Auch die klassischen Web-Artikel-Links erhalten in den Suchergebnissen ein Update. Das neue Label Highly Cited verweist darauf, dass die betreffende Quelle vielfach von anderen Medien zitiert wurde. So können User schnell relevante Originalquellen finden; immer vorausgesetzt, dass Googles System stets die richtige Quelle als Original erkennt. Google möchte indes auch bei anderen Quellen darauf hinweisen, wenn diese eine Highly Cited Source verwendet haben.

So sieht eine Quelle mit dem neuen Highly Cited Label aus, © Google
So sieht eine Quelle mit dem neuen Highly Cited Label aus, © Google

In der nächsten Zeit könnten noch weitere Updates für die Suchergebnisse folgen, betont Duncan Osborn:

[…] Highlighting trusted sources, creator content and firsthand perspectives helps you search with more confidence. This is an area where we’re constantly innovating, and there is much more to come.

Vor allem die Integration von bevorzugten Quellen in den AI Mode und die AI Overviews ist für User und Publisher ein großer Schritt. Immerhin betonte Googles EMEA-Chefin Debbie Weinstein jüngst bei der Google Marketing Live: „Google Search is AI Search“, und verwies en passant auf 2,5 Milliarden AI Overviews User und mehr als eine Milliarde AI Mode User pro Monat. Die Zahl der AI Mode-Suchen, im Schnitt dreimal länger als traditionelle Anfragen, hat sich jeden Monat seit dem Launch verdoppelt. Nach Jahrzehnten der Suche in Fragmenten, also Keywords, können wir alles suchen – in natürlicher Sprache. Und so fragen die Menschen auch mehr als je zuvor.


Der AI Mode spielt längst auch für die Werbung eine zentrale Rolle auf Google.

Google Marketing Live:

Die Zukunft der Werbung beginnt hier

Shashidhar Thakur auf der Google Marketing Live-Bühne
Shashidhar Thakur auf der Google Marketing Live-Bühne, © Google

Stelle OnlineMarketing.de als bevorzugte Quelle auf Google ein

Wenn du OnlineMarketing.de auf Google als bevorzugte Quelle einstellen möchtest, um auch in den Schlagzeilen auf Google immer aktuelle News und Tipps aus der Welt des Marketing und der Tech-Entwicklungen zu finden, kannst du einfach die Google-Quelleneinstellungen aufrufen und die Seite anwählen. Über das Stern-Icon neben den Top Stories kannst du ebenfalls bevorzugte Quellen für die spätere Suche speichern.





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Kampagne zum Produktlaunch: So inszeniert Jung von Matt die Hingabe zum BMW 7er


Der Hero-Film zum Produktlaunch des neuen BMW 7er setzt auf Ästhetik

BMW startet den Produktlaunch des neuen 7er mit einer internationalen Kampagne von Jung von Matt. Auftakt war die Beijing Auto Show – ein strategisches Signal an den wichtigsten Einzelmarkt der Marke.

Die 360-Grad-Kampagne, die die BMW-Leadagentur Jung von Matt Hamburg entwickelt hat, startet mit dem globalen Rollout zeitgleich mit dem offiziellen Fahrzeuglaunch am 28. Mai. Ausgerichtet ist sie auf die Kernmärkte USA, Europa, Südkorea – und China. Dort feierte der neue BMW 7er im April seine Weltpremiere: Auf der Beijing Auto Show hat das Unternehmen das umfassende Facelift der BMW 7er-Reihe und der vollelektrischen Variante i7 präsentiert. Die Wahl des Ortes unterstreicht die enorme Relevanz des chinesischen Marktes für BMW.

Zentraler Bestandteil der jetzt veröffentlichten Kampagne ist ein Hero Film, der das Fahrzeug nicht klassisch inszeniert, sondern es in eine abstrahierte Bildwelt aus Landschaft, Architektur und Bewegung einbettet. Das Auto wird erst spät vollständig gezeigt, der Mensch bleibt fragmentarisch.

Produziert wurde der Film von Sterntag, Regie führte Zika Liu, Director of Photography war Denis Guth. Ergänzt wird der Film durch TV-Spots, Produktfilme in unterschiedlichen Längen sowie Bewegtbild-Assets für digitale Plattformen. Hinzu kommen Print- und Out-of-Home-Motive, die laut Agentur mit einer Kombination aus Fotografie und KI gestützten Prozessen entstanden sind.

Inhaltlich verzichtet die Kampagne weitgehend auf klassische Leistungsversprechen. Stattdessen rückt sie eine Haltung in den Mittelpunkt, die BMW mit dem 7er verbindet: nämlich die kontinuierliche Weiterentwicklung statt einem demonstrativen Status. „A Tribute To Dedication“ lautet das Motto, eine Hommage an die Hingabe also. Der Ansatz folgt der strategischen Rolle des Modells innerhalb des Portfolios. Der 7er gilt bei BMW seit jeher als technologisches und kommunikatives Flaggschiff – mit Ausstrahlung auf die gesamte Marke.

Dass die Präsentation in Peking stattfand, ist weniger symbolisch als strategisch zu bewerten. China ist seit Jahren der wichtigste Einzelmarkt für BMW, insbesondere im Luxussegment. Oberklasse Limousinen wie der 7er spielen dort eine deutlich größere Rolle als in Europa, nicht zuletzt wegen der starken Nachfrage nach repräsentativen Chauffeursfahrzeugen. Der 7er wird für den chinesischen Markt seit Jahren in spezifischen Varianten angeboten – inklusive lokal produzierter Versionen.

Allerdings: Die Marke ist vor Ort durchaus unter Druck, so dass sich die Premiere weniger als kulturelle Geste, sondern als wirtschaftliche Priorisierung lesen lässt – der Absatz ging zuletzt merklich zurück. Die Kampagne selbst bleibt bewusst global lesbar und verzichtet auf lokal spezifische Symbolik.

Dass Jung von Matt für den Launch eine reduzierte, fast distanzierte Bildsprache wählt, passt zu dieser Strategie. Statt regionaler Anpassung setzt BMW auf eine universelle Erzählung von Fortschritt und Ambition – mit dem Anspruch, in allen Märkten gleichwertig zu funktionieren. China wird damit nicht kommunikativ exotisiert, sondern als gleichberechtigter Leitmarkt behandelt.



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Instagram testet Vorher-Nachher-Sticker für Stories mit KI


Instagram testet offenbar einen neuen Before/After Sticker für mit Meta AI bearbeitete Stories. Das Feature soll mehr Transparenz bei KI-Inhalten schaffen, was auch mit Blick auf die kommende EU-Kennzeichnungspflicht für Deepfakes und AI-Content wichtig ist.

Ob echt oder KI-generiert, ist für viele Menschen inzwischen immer schwerer erkennbar. Entsprechend wichtig ist es, Transparenz bei KI-Inhalten zu schaffen. Vor allem von den Plattformen, auf denen AI-Inhalte florieren – oft noch ohne Kennzeichnung. Meta hat bereits verschiedene AI Labels und Transparenzfunktionen. Jetzt könnte auch ein neuer Before/After Sticker für mit Meta AI bearbeitete Stories dazukommen. Darauf weist ein Post des App-Forschers Ahmed Ghanem auf Threads hin.

Viewer könnten dann direkt innerhalb der Story per Schieberegler zwischen Originalbild und KI-bearbeiteter Version wechseln und so nachvollziehen, wie stark ein Bild durch KI verändert wurde. Aktuell deutet alles darauf hin, dass der neue Before/After Sticker freiwillig und eher als Creator Feature gedacht, also nicht verpflichtend ist. Offiziell bestätigt hat Instagram das Feature bislang noch nicht. Wann oder ob der Sticker global ausgerollt wird, ist derzeit offen.

Instagram testet bereits seit Monaten verschiedene KI-Labels und Transparenzfunktionen. Dazu gehört unter anderem das neue AI Creator Label, mit dem Accounts freiwillig kennzeichnen können, dass sie regelmäßig KI-generierte Inhalte veröffentlichen. Zudem blendet Meta bei einzelnen Posts automatisch „AI Info“-Hinweise ein, wenn der Einsatz von KI-Tools erkannt wird. Ein Before/After Sticker wäre ein weiterer Schritt hin zu mehr sichtbarer KI-Transparenz auf der Plattform – auch mit Blick auf die kommende EU-Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte und Deepfakes ab August 2026.


Instagram sorgt mit AI Creator Label für mehr KI-Transparenz

Instagram testet ein neues Label, mit dem Creator ihre Inhalte als KI-generiert kennzeichnen können. Die Funktion wird direkt im Profil angezeigt und soll für mehr Transparenz bei KI-Content auf der Plattform sorgen.
© Instagram

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Anthropics Umsatz deutlich vor OpenAI: 5 Mal mehr als 2025


Das finanzielle Wachstum von Anthropic geht weiter und stellt aktuell OpenAI in den Schatten. Rund 35 Prozent mehr Umsatz als die OpenAI-Konkurrenz sind für 2026 prognostiziert, in Q2 soll sogar die Profitabilität starten.

Das Rennen um die Vorherrschaft im digitalen KI-Zeitalter ist in vollem Gange. Die größten Tech Player der Welt konkurrieren mit zahlreichen Startups. Google und Meta integrieren immer mehr KI-Lösungen wie den Ask Advisor fürs Marketing und private Inkognito-Chats mit der Meta AI. Derweil bauen jüngere und auf KI spezialisierte Unternehmen wie Perplexity, OpenAI und Anthropic stetig ihr Produktportfolio und ihre Abonnementstrukturen aus. Sie alle gelten als Vorreiter:innen der KI-Entwicklung, müssen sich aber gerade im Wettbewerb mit Schwergewichten wie Google und Meta um ihre finanzielle Weiterentwicklung sorgen – trotz Investitionen in Milliardenhöhe. Neben geplanten Börsengängen setzt beispielsweise OpenAI neuerdings auf Werbung in ChatGPT, um den Umsatz anzukurbeln. Anthropic betont im Gegenzug, dass Claude immer werbefrei bleiben wird. Das ist nur einer der Punkte, an denen sich die KI-Unternehmen uneins sind. Anthropic profitierte zuletzt von einer kleinen Anti-OpenAI-Bewegung, nachdem das Unternehmen für einen kontroversen Deal mit dem Pentagon hart kritisiert worden war.

Zu den wichtigsten Einnahmequellen gehören für beide Unternehmen bisher die verschiedenen Abonnementmodelle, mit denen User populäre Features wie Claude Code oder OpenAIs Codex und darüber hinaus optimierte Limits, bessere Modelle und mehr Zugriff auf neue Funktionen erhalten. Für das Jahr 2026 erwarten Anthropic und OpenAI zwar mehr Umsatz, das Wachstum von Anthropic überflügelt aber das von OpenAI. Im zweiten Quartal erwartet das Unternehmen gar einen ersten operativen Gewinn, der bei OpenAI noch auf sich warten lässt.


Claude Code erhält Agent View:

Eine Liste für alle Sessions

orangefarbener Hintergrund, schwarze Skizze einer Hand, drei weiße Blöcke
© Anthropic via Canva

Rund 35 Prozent mehr Umsatz als OpenAI: Anthropics finanzielles Wachstum

Der Publisher The Information berichtet von aktuellen Prognosen, nach denen Anthropic in diesem Jahr etwa 35 Prozent mehr Umsatz machen soll als OpenAI. 2025 lag Anthropic mit knapp neun Milliarden US-Dollar Umsatz noch deutlich hinter OpenAI. Doch der Umsatz soll schon im zweiten Quartal 2026 knapp 10,9 Milliarden US-Dollar betragen. Das sind 130 Prozent mehr als im ersten Quartal. Außerdem erwartet Anthropic, wenn die Prognose zutrifft, in diesem Quartal erstmals einen operativen Gewinn, der 599 Millionen US-Dollar betragen soll.

Auf einen Gewinn muss OpenAI vermutlich noch länger warten. Das KI-Unternehmen unter der Führung von Greg Brockman und Sam Altman erwartet 2026 zwischen 30 und 33 Milliarden US-Dollar Umsatz; HSBC-Analyst:innen gehen von 34 Milliarden US-Dollar aus. Anthropic ist nach den jüngsten Angaben dagegen auf dem Weg, einen hochgerechneten Jahresumsatz von knapp 45 Milliarden US-Dollar zu erreichen – und damit OpenAI deutlich zu übertrumpfen.

OpenAI erwartet indes in den kommenden Monaten und Jahren klare Umsatzsprünge, unterstützt durch das neue Werbesystem – jetzt mit Ads Manager –, neue Abomodelle wie ChatGPT Pro mit geringerem Preis und große Deals wie jenen mit der Regierung von Malta, um ChatGPT Plus für ein ganzes Land bereitzustellen. Die Wachstumssprünge der Konkurrenz könnten OpenAI unterdessen beunruhigen und dazu veranlassen, den Börsengang mit Nachdruck zu verfolgen. Bisher gehen Branchenbeobachter:innen von einem IPO im vierten Quartal 2026 aus. Auch Anthropic setzt aufgrund der großen Nachfrage nach Coding-Lösungen und Unternehmensangeboten auf mehr Differenzierung bei den eigenen Abonnements. Künftig könnte Claude Code sogar aus dem Pro-Abonnement gestrichen werden, um über dedizierte Abonnements für das beliebte Tool noch mehr Geld zu generieren. Noch sind das aber nur Ideen mit ersten Tests.


Claude Code bald raus aus Pro-Abo?

Claude Code Interface mit Sidebar, parallelen Sessions und Coding-Workspace im Dark Mode.
© Claude via Canva

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