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Spatium M571 DLP SSD: MSI setzt auf Phisons schnellsten Controller

SSDs mit Phisons Flaggschiff-Controller E28 sind rar gesät. MSI liefert mit der Spatium M571 DLP jetzt eine Alternative zur Corsair MP700 Pro XT. Der maximale Durchsatz liegt mit 14,5 GB/s lesend und 11 GB/s schreibend etwas niedriger. Die PCIe-5.0-SSD im M.2-Formfaktor mit 1 TB, 2 TB oder 4 TB erreicht jetzt den Handel.
Phison E28 ist ein seltener Anblick
Auch wenn Phison mit dem E28-Controller eine ebenbürtige Antwort auf den SM2508 von Silicon Motion geliefert hat, war bisher nur ein einziges Partnermodell verfügbar, nämlich die Corsair MP700 Pro XT (Test). Diese liegt im Testfeld der Redaktion praktisch auf Augenhöhe mit der WD_Black SN8100 (Test) mit SM2508, die sich im Zuge des Markenwechsels nun Optimus GX Pro 8100 nennt.
- Phison E28 SSD-Controller Preview: Ohne Notabschaltung zurück an die Spitze
Insbesondere bei der Energieeffizienz kann der schnelle E28 überzeugen und schneidet sogar noch etwas besser als der SM2508 ab. Beide Controller ermöglichen PCIe-5.0-SSDs, die bereits am Limit der Schnittstelle agieren, aber dennoch dank deutlich weniger als 10 Watt Leistungsaufnahme leichter zu kühlen sind als die ersten Flaggschiffe dieser Generation.
Die MSI Spatium M571 DLP im Überblick
Die Spatium M571 DLP erweitert das inzwischen breit gefächerte SSD-Portfolio von MSI nach oben. Das „DLP“ steht für „Data Loss Protection“. MSI verspricht hier einen Schutz der im Cache zwischengespeicherten Daten bei Stromausfall, geht aber nicht ins technische Detail. Eine vollwertige Powerloss Protection, wie sie einige Enterprise-SSDs mit Stützkondensatoren bieten, ist aber nicht zu erwarten.
Im gewohnten M.2-2280-Format mit 80 mm Modullänge bietet die Serie Speicherkapazitäten von 1 TB, 2 TB und 4 TB. Pauschal nennt das Datenblatt eine maximale Lesegeschwindigkeit von 14.500 MB/s sowie 11.000 MB/s beim Schreiben im SLC-Modus. Die IOPS erreichen beim 4-TB-Modell jeweils 2,6 Millionen, die Varianten mit 1 TB und 2 TB liefern beim wahlfreien Lesen weniger. Die Tabelle am Ende der Meldung nennt die ausführlichen Eckdaten und liefert den direkten Vergleich zur Corsair MP700 Pro XT, die mit bis zu 14.900 MB/s beim Lesen, 14.500 MB/s beim Schreiben und 3,3 Millionen IOPS zumindest auf dem Papier noch ein Stück schneller ist.
Der Leistungsunterschied dürfte durch den Speicher zu erklären sein, denn während Corsair den BiCS8 TLC von Sandisk einsetzt, ist es bei MSI laut den vorliegenden Informationen die etwas langsamere Variante von Kioxia.
Eckdaten, Preise und Verfügbarkeit
Allmählich ist die MSI Spatium M571 DLP bei den ersten Händlern eingetroffen. Zumindest das Modell mit 2 TB ist aktuell ab 360 Euro verfügbar, die Version mit 4 TB ist ab 685 Euro lieferbar. Zum 1-TB-Modell liegt zur Stunde noch kein Angebot vor.
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Benchmark-Erkennung: 3DMark schmeißt Smartphones aus der Wertung

UL hat die Ergebnisse von Smartphones von RedMagic aus der Wertung des 3DMark geworfen. Nachdem letzten Monat der YouTuber Saityo auf ungewöhnliche Benchmark-Ergebnisse des RedMagic 11 Pro aufmerksam gemacht hatte, kann das Unternehmen die Zweifel nun bestätigen.
UL hat die Smartphones von RedMagic selbst unter die Lupe genommen und festgestellt, dass das Verhalten nicht den Benchmark-Regeln und -Richtlinien des Unternehmens entspricht. Daher wurden die betroffenen Geräte aus den Ergebnislisten entfernt. Betroffen davon sind zunächst nur das RedMagic 11 Pro und RedMagic 11 Pro+.
Bis zu 24 % zu schnell
UL hat jedes Smartphone mit der öffentlichen Version von 3DMark, die über Google Play erhältlich ist, und einer privaten, umbenannten Version von 3DMark getestet, die weder der Öffentlichkeit noch den Herstellern zur Verfügung steht. In den Tests lagen die Ergebnisse der öffentlichen 3DMark-App bis zu 24 Prozent höher als die der internen Version, obwohl die Tests selbst identisch sind.
Automatischer Leistungsschub bei Erkennung
Die Ergebnisunterschiede deuten darauf hin, dass die Geräte die 3DMark-App lediglich anhand ihres Namens erkennen, anstatt sich an die jeweilige Testart anzupassen. Diese Art der Erkennung und Optimierung ist gemäß den Vorgaben des 3DMark nicht zulässig. Die Smartphones schalten laut UL nach der Erkennung in einen leistungsstärkeren Modus, der dem „Diablo“-Modus von RedMagic ähnelt. In den Tests seien an einigen Stellen Oberflächentemperaturen von über 50 °C gemessen worden, so UL. Ein normales, reales Spielverhalten werde nicht mehr widergespiegelt. Denn optionale Leistungsmodi, die Benutzer selbst aktivieren können, sind gemäß den Richtlinien zulässig, sofern sie standardmäßig deaktiviert sind. RedMagic hat den Modus jedoch automatisch aktiviert und es gibt keine Option, ihn zu deaktivieren.
Allein aufgrund der Hitzeentwicklung rät UL davon ab, auf den Smartphones von RedMagic 3DMark-Stresstests durchzuführen, da es zu einer Überhitzung kommen könnte.
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Autonom Sicherheitslücken ausnutzen: BSI warnt vor Konsequenzen von Modellen wie Claude Mythos
Wenn Anthropics neues Modell Claude Mythos tatsächlich in der Lage ist, autonom Sicherheitslücken zu entdecken und dann auch auszunutzen, steht ein gravierender Wandel bei der IT-Sicherheit bevor. Das BSI nimmt die Ankündigung sehr ernst.
Claudia Plattner, Präsidentin des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), äußerte sich entsprechend gegenüber dem Spiegel. Das BSI erwarte demnach „Umwälzungen im Umgang mit Sicherheitslücken und der Schwachstellenlandschaft“. Denke man die Auswirkungen konsequent zu Ende, könnte es mittelfristig der Fall sein, dass keine unbekannten klassischen Software-Schwachstellen mehr existieren.
Damit würden sich Angriffsvektoren verschieben und es gebe einen Paradigmenwechsel mit Blick auf die Cyberbedrohungslage, so Plattner. Es stellt sich aber die Frage, inwieweit so mächtige Modelle wie Claude Mythos auf dem freien Markt verfügbar sein werden.
Claude Mythos ist nicht für Allgemeinheit geplant
Bislang hat Anthropic nicht die Absicht, das neue Spitzenmodell für die Allgemeinheit freizugeben. Stattdessen hat das Unternehmen in dieser Woche das Projekt Glasswing angekündigt, bei dem rund 40 Organisationen beteiligt sind. Dazu zählen Konzerne wie Amazon, Apple, Google und Microsoft sowie Organisationen wie die Linux Foundation und weitere Open-Source-Anbieter.
- Autonom Exploits entwickeln: Anthropics neues Modell ist so stark, dass es nicht veröffentlicht wird
- Sicherheitsanalyse mit KI: Anthropics Opus 4.6 findet 22 Sicherheitslücken in Firefox
Das Ziel: Diese sollen das Modell nutzen, um die bestehende IT-Infrastruktur abzusichern.
Konsequenzen für Deutschland
Wenn sich die IT-Sicherheitslage gravierend wandelt, stellt sich jedoch die Frage, inwieweit sich die neuen Modelle auf die nationale und europäische Sicherheit sowie die Souveränität auswirken, so Plattner im Spiegel.
Neben Kriminellen nutzen auch staatliche Akteure wie Geheimdienste Sicherheitslücken in IT-Systemen aus, um Verdächtige zu überwachen. In Deutschland wurde speziell für die Entwicklung solcher als Staatstrojaner bekannter Technologie die Behörde Zitis gegründet.
Regierungsvertreter betonen in Deutschland immer wieder, dass Behörden auf den Staatstrojaner angewiesen sind. Eingesetzt werden darf dieser etwa beim Aufklären schwerer Straftaten, der Gefahrenabwehr oder im Anti-Terror-Kampf. Die Maßnahme ist aber umstritten, weil staatliche Akteure bei diesem Instrument Sicherheitslücken ausnutzen, die auch für Kriminelle oder andere feindliche Dienste offenstehen.
Verschwinden Schwachstellen, die bislang die Grundlage für den Staatstrojaner bilden, hat dies massiven Einfluss auf die Arbeit von Behörden wie Geheimdiensten. Ebenso hat es aber auch gravierenden Einfluss auf die IT-Sicherheit, wenn Modelle verfügbar sind, die enorme Mengen an Schwachstellen entdecken können.
US-Finanzminister warnt die Wall Street
Besorgt sind Behörden auch in den USA. Die Nachrichtenagentur Reuters meldet heute, dass US-Finanzminister Scott Bessent und der amerikanische Notenbankchef Jerome Powell sich mit den Spitzen der Wall Street getroffen haben. Diese wurden gewarnt, welche Konsequenzen Modelle wie Claude Mythos für die Sicherheit der Finanzinstitute haben könnten.
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Steam Sale: Am Wochenende wimmelt es von Wimmelbildspiel-Angeboten
Immer wieder hält Valve auf Steam abseits der vier großen jährlichen Steam Sales auch kleinere Rabattaktionen mit klarem Genre- oder Themenbezug ab. „Immer wieder“ heißt dabei fast immer – auch im Jahr 2026. Jetzt ist eine Aktion zu Wimmelbildspielen gestartet. Die Angebote laufen bis zum 13. April um 19:00 Uhr.
Wer sucht, der findet
Eine Auswahl teilnehmender Spiele stellt Valve wie üblich mit einem kurzen Trailer vor. Neben rabattierten Spielen rückt der Steam-Betreiber außerdem kostenlose Demos und bald erscheinende Games in den Mittelpunkt.
Bei derartigen Rabattaktionen ist gemeinhin zu bedenken, dass Sale-Preise nicht unbedingt Tiefstpreise sein müssen. Eine Übersicht über derzeit reduzierte Spiele, bisherige Tiefstpreise und diverse Filteroptionen liefert die Datenbank SteamDB. Wer am Event teilnehmende und derzeit im Preis reduzierte Spiele empfehlen möchte, kann dies gerne in den Kommentaren tun. Auch Anmerkungen oder Erfahrungen zu teilnehmenden Titeln sind gerne gesehen.
Nach dem Steam Sale ist vor dem Steam Sale
Nach dem Wochenend-Event zu Wimmelbildspielen geht es am 20. April mit einer Rabattaktion zu Spielen mit Mittelalter-Setting weiter. Die nachfolgende Tabelle bietet eine Übersicht über alle Steam-Rabattaktionen bis zum Ende des Jahres 2026.
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