Connect with us

Künstliche Intelligenz

Strom weg, was nun? Vorsorge treffen für kleine und größere Stromausfälle


Plötzlich wird der Bildschirm schwarz, nichts geht mehr. Nach einem kurzen Moment der Verwirrung wird klar: Der Strom ist weg. Das passiert in Deutschland nicht häufig, aber bisweilen eben doch. Wenn der Strom ein paar Minuten später wieder da ist, halten sich die Folgen meist in Grenzen: Vielleicht muss man ein paar Uhren neu einstellen und die ungesicherten Änderungen am Rechner sind verschwunden. Ärgerlich, aber nicht gerade lebensbedrohlich.

Doch je länger ein solcher Ausfall dauert, desto spürbarer werden die Auswirkungen. Insbesondere wenn es, wie zuletzt in Berlin, ein großflächiger Ausfall ist, der ganze Stadtviertel oder eine Region lahmlegt. Denn ohne Strom gibt es in der Regel kein Licht, keine Heizung, kein Warmwasser, der Kühlschrank wird warm und das Essen bleibt kalt. Direkte Informationen bekommt man höchstens, solange das Smartphone noch Akku hat, und Arbeiten am PC lässt sich auch nicht mehr. Für einen Stromausfall lässt sich jedoch vorsorgen, egal ob er nur wenige Minuten oder mehrere Tage dauert.

  • Vorsorge für den Stromausfall ist vergleichsweise einfach
  • Oft reichen schon Batterien und eine Powerbank für Smartphone, Radio und Taschenlampe
  • Um Kühlschrank, Heizung und PC weiterzubetrieben, sind Powerstation oder Notstromaggregat nötig

In diesem Artikel möchten wir vor allem aufzeigen, was Sie unternehmen können, um möglichst lange Energie für die wichtigsten Geräte zu haben. Es lassen sich nämlich nicht nur Lebensmittel für den Notfall bunkern. Oft steht bereits in Form von Batterien und Akkus ein gewisser Energie-Vorrat im Haus bereit, für den Fall der Fälle lässt sich aber noch deutlich mehr machen: Powerstations mit Haushaltssteckdose und unter Umständen sogar das E-Auto in der Garage liefern im besten Fall tagelang Strom für das Notwendigste.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Strom weg, was nun? Vorsorge treffen für kleine und größere Stromausfälle“.
Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.



Source link

Künstliche Intelligenz

Kine‑Exakta: Die erste Spiegelreflexkamera fürs Kleinbild


Die wegweisende Konstruktion der Exakta wurde zur Blaupause nachfolgender SLR-Generationen. Zum ersten Mal zeigte eine Kleinbildkamera ein Sucherbild, das exakt dem späteren Foto entsprach. Die Mattscheibe mit ihrem stets gültigen Reflexbild definierte das fotografische Arbeiten neu. Schärfe, Schärfeverlauf und Bildkomposition ließen sich präzise beurteilen – und das für alle Brennweiten gleichermaßen, ganz ohne externe Hilfsmittel.

Jahrzehnte später, im Zeitalter grafischer Benutzeroberflächen, bezeichnete das Akronym WYSIWYG (What you see is what you get) eine vergleichbare Errungenschaft in der Computerwelt. Ihagee wählte eine schlichtere Terminologie und verkündete das Ende der „Blindfotografie“. Photo Porst, damals das „größte Photohaus der Welt“, griff dies auf und bewarb die Kine-Exakta als „Kamera der Zukunft“.


Bernd Kieckhöfel

Bernd Kieckhöfel

Bernd Kieckhöfel beschäftigt sich seit 2014 mit der Adaption alter Objektive. Aktuell faszinieren ihn Optiken aus Filmkameras und Kino-Projektoren. Er hat seine Erfahrungen in mehreren Büchern veröffentlicht und schreibt für verschiedene Magazine.

Wer damals mit Sucherkameras fotografierte – sei es mit einer Leica, Contax oder anderen Modellen –, kannte das Parallaxen-Dilemma. Bei Normalbrennweiten ermöglichte der Sucher zwar eine hinreichend genaue Einschätzung, doch im Nahbereich setzte die Physik Grenzen: Während der Sucher die Blüte einer Rose anvisierte, bildete das leicht versetzt angeordnete Objektiv lediglich den Stängel ab. Weitwinkel- und Teleobjektive erforderten zudem separate Aufstecksucher. Zubehör wie Entfernungsmesser und Schärfentiefentabellen halfen zwar, doch um Bildausschnitt und Wirkung zuverlässig zu bestimmen, waren viel Erfahrung und ein kleiner Werkzeugkasten nötig.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Kine‑Exakta: Die erste Spiegelreflexkamera fürs Kleinbild“.
Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Tankstellenbranche unter Druck: Kartellamt verlangt zügige Preisanpassung


Deutschlands oberster Wettbewerbshüter hat die Tankstellenbranche aufgefordert, die Preise für Benzin und Diesel rasch zu senken. Der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt, sagte dem Handelsblatt mit Blick auf die Waffenruhe im Iran-Krieg und die damit gesunkenen Ölpreise: „Sinkende Rohölpreise sind ein klares Signal – und sie sollten sich auch zeitnah an der Zapfsäule widerspiegeln.“ In der Vergangenheit seien Preise als Folge höherer Kosten rasant gestiegen und langsamer gesunken, wenn die Kosten wieder gesunken seien. Mundt machte deutlich, dass er das kritisch sieht und nun „eine zügige Weitergabe der Entlastung“ erwarte.

Weiterlesen nach der Anzeige

Als Folge des Iran-Krieges sind die Preise für Benzin und Diesel in den vergangenen Wochen deutlich gestiegen, da der Iran eine für den Öltransport wichtige Meerenge zum Oman blockiert. Das bekommen auch Deutschlands Autofahrer zu spüren, die fürs Tanken viel mehr Geld zahlen müssen.

Dieselkraftstoff kostete im bundesweiten Tagesdurchschnitt zwischenzeitlich 2,447 Euro pro Liter – 70 Cent mehr als vor Kriegsausbruch und so viel wie nie zuvor. Superbenzin der Sorte E10 verfehlte sein Allzeithoch aus dem Jahr 2022 mit bis zu 2,192 Euro nur knapp. Zwischenzeitlich war der Kraftstoff um gut 41 Cent teurer als vor Kriegsbeginn. Beide Sorten haben sich am Mittwoch um rund drei Cent verbilligt. Die Preiserhöhungen seien sehr schnell weitergegeben worden, sagt Mundt im Handelsblatt-Interview. „Es wäre nur folgerichtig, wenn das in die andere Richtung genauso gilt.“

Deutschlands Wettbewerbshüter beobachten die Ölbranche seit langem kritisch. In der Branche sind einige wenige große Konzerne in mehreren Teilen der Wertschöpfungskette stark präsent, etwa bei Raffinerien. Kürzlich bekam das Bundeskartellamt mehr Befugnisse: Unternehmen sollen künftig darlegen müssen, dass Preissteigerungen sachlich gerechtfertigt sind. Dadurch soll es für das Kartellamt leichter werden, gegen überhöhte Spritpreise vorzugehen. Außerdem dürfen Tankstellenbetreiber den Preis nur noch einmal am Tag anheben.

Seine Behörde könne die Preise nicht „auf Knopfdruck senken“, sagt Mundt: „Unsere Aufgabe ist es, zu prüfen, ob Regeln verletzt werden, und dann konsequent einzugreifen.“ Das gehe nicht in wenigen Tagen, weil man belastbare Belege brauche. „Ein möglicher Missbrauch von Marktmacht muss gerichtsfest nachgewiesen werden – daran führt in einem Rechtsstaat kein Weg vorbei.“ Hohe Preise allein seien noch kein Verstoß gegen das Kartellrecht. Vielmehr gehe es um die Frage, ob solche hohen Preise durch Wettbewerb zustande kamen oder durch missbräuchliches Verhalten.

Zum Benzinpreis-Streit mit Unternehmen sagte Mundt der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS), dass Gerichtsverfahren lange dauerten. Kürzlich hatte die Bundesregierung solche Verfahren zwar beschleunigt. „Jetzt können betroffene Unternehmen nicht mehr zweimal im Verfahren vor Gericht ziehen, sondern nur noch einmal“, so Mundt. „Das spart uns im Ernstfall einige Jahre, aber es bleibt dabei, dass diese Verfahren leider dauern.“

Weiterlesen nach der Anzeige

Mehr zum Thema


(fpi)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Update für APT: Debian-Pakete installieren, zurückspulen, weitermachen


Mit APT 3.2.0 erscheint die stabile Freigabe der 3.2-Entwicklungslinie, die die bereits in den 3.1-Vorversionen eingeführten History-Funktionen sowie die dort entwickelten Änderungen am Dependency-Solver bündelt. Admins können Paketoperationen damit gezielter nachvollziehen und rückgängig machen, während komplexe Upgrades stabiler ablaufen sollen.

Weiterlesen nach der Anzeige

Das APT (Advanced Package Tool) verwaltet Softwarepakete unter Debian und darauf aufbauenden Distributionen wie Ubuntu. Es installiert, aktualisiert und entfernt Software und setzt dabei auf dpkg und das .deb-Paketformat.

Zu den auffälligsten Funktionen der 3.2-Serie gehört die bereits in 3.1.6 und 3.1.7 angelegte History für strukturierte Paket-Transaktionen. Bisher ließen sich Änderungen nur über Logdateien wie /var/log/apt/history.log rekonstruieren. Jetzt stehen dafür eigene Befehle bereit: apt history-list zeigt vergangene Transaktionen, apt history-info liefert Details zu einer bestimmten Aktion. apt history-undo und apt history-redo machen Änderungen rückgängig oder wiederholen sie, apt history-rollback setzt den Paketzustand auf einen früheren Zeitpunkt zurück.

Ein Beispiel: Ein Upgrade installiert inkompatible Paketversionen. Der Admin identifiziert die betroffene Transaktion über apt history-list, prüft die Details mit apt history-info und macht die Änderung mit apt history-undo rückgängig. Im Unterschied zu Snapshot-basierten Ansätzen wie Btrfs oder ZFS arbeitet die Funktion ausschließlich auf Paketebene – Konfigurationsdateien oder andere Systemzustände erfasst sie nicht. Die Funktionen entstanden in den Vorabversionen 3.1.6 und 3.1.7 und sind mit 3.2.0 Teil der 3.2-Serie.

Die zweite große Baustelle betrifft den Dependency-Solver. Er berechnet, welche Paketkombinationen bei einer Installation oder einem Upgrade zusammenpassen. APT bündelt hier mit dem Update mehrere Arbeiten am Solver, darunter Änderungen am Backtracking – also der Fähigkeit, bei Sackgassen in der Abhängigkeitsauflösung systematisch alternative Wege zu prüfen. Auch das Verhalten bei virtuellen Paketen (Provides) wurde angepasst: Bieten mehrere Pakete dieselbe Abhängigkeit an, kann der Solver dadurch in manchen Fällen andere Kombinationen wählen als bisher.

Besonders relevant ist das bei umfangreichen Dist-Upgrades und Setups mit externen Repositories, wo viele Paketquellen oder komplexe Abhängigkeiten aufeinandertreffen.

Weiterlesen nach der Anzeige

Daneben enthält APT auch die im Changelog genannte Funktion „Upgrade by source package“ – relevant vor allem für Entwickler und automatisierte Build-Prozesse. Hinzu kommen interne Optimierungen bei der Abhängigkeitsauflösung.

Technische Details zum Update lassen sich im Changelog des Projekts nachvollziehen.


(fo)



Source link

Weiterlesen

Beliebt