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Super Streusel: Diese Schwestern haben gemeinsam gegründet


Super Streusel: Diese Schwestern haben gemeinsam gegründet

Kati Decker und Dani Sichting sind die Macherinnen von Super Streusel, einem Versandhandel für Kuchendekoration.
Bertold Fabricius

Das Bild des klassischen Familienbetriebs ist tief im deutschen Wirtschaftsverständnis verankert: der Vater als Gründer und Chef, die Mutter als Lenkerin im Hintergrund, die Kinder als Nachfolger in der zweiten und dritten Generation. Auch für Kati Decker und Dani Sichting wäre das eine Option gewesen. Der Familie gehörten früher mehrere Konditoreien im Rheinland.

Doch weder die Schwestern (noch ihr Bruder) wollten den elterlichen Betrieb übernehmen. Dass sie heute dennoch ein Familienunternehmen führen, empfinden die beiden als eine Art Fügung. Gemeinsame Kindheitserinnerungen, und ein geteilter Chefinnensessel – das passt für die beiden, wie bunte Streusel auf süßen Kuchen. Und die Schwestern sind mit ihrer Unternehmensform nicht allein. Aber Geschwister als Unternehmenslenker – kann das auf Dauer gut gehen?

Erst Kuchen, dann Streusel

Für Kati Decker und Dani Sichting bisher ja, sie sind die Macherinnen von Super Streusel, einem Versandhandel für ausgefallene Kuchendekoration. Angefangen haben die beiden allerdings mit einem anderen Start-up. Die Schwestern vertrieben über das Internet Cakepops, also kleine Kuchen am Stiel. Im Jahr 2013 gründete Dani Sichting den Shop. Wenig später stieg Schwester Kati Decker bei „Guter Kuchen“ ein. Dabei allerdings stellten sie fest, dass es auf dem deutschen Markt nur wenig Dekoration zu kaufen gab. Und so deckten sie sich für ihre Cakepops unter anderem in Australien und Nordamerika ein.

„Irgendwann haben wir uns gedacht: Wenn wir so dringend mehr Auswahl an Streuseln brauchen, dann geht es anderen sicher auch so“, erzählt Dani. Die Idee zum Kuchendeko-Vertrieb war geboren. „Bis zum Name Super Streusel war es dann nicht mehr weit“, sagt Kati. „Nach Guter Kuchen konnte nur Super Streusel kommen“, beendet Dani den Gedanken der Schwester.

2018 hatten die Schwestern die Idee für die handgemischten Streuselmixe.

2018 hatten die Schwestern die Idee für die handgemischten Streuselmixe.
Super Streusel

Das war 2018. Anfangs war es allerdings alles andere als einfach. „Wir hatten Probleme, auf die Mindestbestellmengen zu kommen“, erinnert sich Kati. Heute ist das anders: Super Streusel lässt bei vielen Herstellern mit eigenen Stanzen produzieren – exklusiv für die Marke. Gerade läuft eine bundesweite Aktion mit einem großen Schokokuss-Hersteller. Zudem hat der Europapark in Rust (Baden-Württemberg) bei Super Streusel Deko entwickeln lassen, die nun den ganzen Sommer auf das Eis im Park rieseln. Dazu haben die Schwestern das Repertoire der handgemischten Streuselmixe um Kuchenglasur erweitert, vertreiben sogar zuckerfreie Streuselvarianten und bieten auf ihrer Plattform Silikonformen, Spritztüllen, Glitzerpuder und Backmischungen an. Musik-Act DIKKA hat ebenso seine eigene Kollektion wie Sänger Ross Antony.

Was als kleiner Betrieb mit nur drei weiteren Mitarbeitenden begann, ist heute ein Unternehmen mit 55 Angestellten. In wenigen Wochen steht ein Umzug in eine größere Betriebszentrale an. Der Komplex aus Büro und Lager an der Kieler Straße ist zu klein geworden. „Früher hatten wir hier einen schönen Eingangsbereich, jetzt stehen hier die Hochregallager. Wir brauchten mehr Platz“, sagt Dani.

Als Kinder haben wir uns hin und wieder gestritten, wie Geschwister eben sind.

Natürlich war nicht immer alles harmonisch. „Als Kinder haben wir uns hin und wieder gestritten, wie Geschwister eben sind“, erinnert sich Dani. Und auch in der Anfangszeit im Start-up „gab es schon mal Streit – aus Überforderung, weil wir alles selbst gemacht haben“, sagt Kati. Dani ergänzt: „Im ersten Jahr war das.“ Heute? „Gibt es eigentlich keinen Tag mehr, an dem wir streiten.“

Dass sie als Schwestern zusammenarbeiten, empfinden beide als großen Vorteil. „Wir sind glücklich, dass wir das Unternehmen gemeinsam führen“, sagt Dani. Und Kati ergänzt: „Weil man sich alles sagen kann.“ Diese Offenheit ist für sie ein zentraler Erfolgsfaktor. „Man versucht nicht alles selbst zu lösen, wie es vielleicht wäre, wenn man einen Mit-Geschäftsführer hätte, zu dem man keine engere Beziehung hat. Man fragt einfach schnell die andere, weil sie ja die Schwester ist“, erklärt Dani.

Viele erfolgreiche Familienunternehmen

Was für die beiden Schwestern ein Erfolgsrezept ist, ist es auch für rund 420.000 andere Firmen in Deutschland. Zahlen des Verbands der Familienunternehmen zufolge sind rund 90 Prozent aller deutschen Unternehmen von Familien geführt. In Hamburg sind es zwar im Vergleich zu Ländern wie Bayern oder Baden-Württemberg, wo es viele Kleinbetriebe, Landwirtschaft und Handwerk gibt, pro Kopf wenige Familienunternehmen. Allerdings gilt Hamburg als Hauptstadt der erfolgreichen Familienbetriebe. 186 der 5000 umsatzstärksten Familienunternehmen finden sich laut Mittelstandsportal „Die Deutsche Wirtschaft“ in der Hansestadt. Darunter sind die bekannten großen Namen wie Otto, Beiersdorf oder Fielmann.

Aber die Hansestadt hat auch bei den kleineren Familienbetrieben starke Marken zu bieten. Eine dieser bekannten Labels ist das Schwesternbusiness „Hey Honey“. Den Grundstein für ihre Yogaklamottenmarke legten die Schwestern Imke von Johnston und Janka Oeljeschlager 2015, beide waren in der Textil- und Modebranche beheimatet und beide sind Yoga-Fans. Was sie zu diesem Zeitpunkt nicht wissen konnten: Fünf Jahre später würde eine Pandemie die Welt aus den Angeln heben und die Menschheit ins Homeoffice verbannen.

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Zu sagen, „Hey Honey“ verdanke seinen Erfolg der Pandemie, wäre zu einfach. Schließlich waren die Leggings, deren Markenzeichen früh Leoprint-Muster waren, getaucht in für Leoprint ungewöhnlichen Farben – Altrosé, Kobaltblau oder Smaragdgrün – bereits zwei Jahre nach Firmengründung und damit lange vor Corona der letzte Schrei. Und nicht nur unter Yogis.

Etwa zu diesem Zeitpunkt, 2017, stieß Tomma Oeljeschlager, die heute für alles rund ums Marketing zuständig ist, hinzu. Die Gründerinnen kamen an den Punkt, an dem klar war: Das wird größer, als zu zweit zu stemmen ist.

Tomma hatte zu dem Zeitpunkt gerade fertig studiert. „Meine Schwestern haben mich angesprochen und ich habe nicht lange gezögert. Die Entscheidung fiel aus dem Bauch heraus und war absolut richtig.“ Als die Menschen nach dem Ausnahmezustand schließlich wieder in die Büros zurückkehrten, wurde klar: Sportliche Kleidung generell war bürotauglich geworden. Das verpasste dem jungen Label noch einen zusätzlichen Schub.

„Hey Honey“. Den Grundstein für ihre Yogaklamottenmarke legten die Schwestern Imke von Johnston und Janka Oeljeschlager 2015.

„Hey Honey“. Den Grundstein für ihre Yogaklamottenmarke legten die Schwestern Imke von Johnston und Janka Oeljeschlager 2015.
Hey Honey/SCHAH PHOTOGRAPHY

Die drei Schwestern ziehen an einem Strang, was nicht heiße, bei ihnen laufe stets alles rund. „Klar knirscht es auch mal. Meistens dann, wenn wir unter Zeitdruck stehen oder viele Themen parallel jonglieren müssen. Wir sind drei unterschiedliche Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Stärken – das ist unsere große Stärke, kann aber im Alltag auch zu Spannungen führen“, sagt Tomma Oeljeschlager. Es helfe dann, die „Reibung“ als Teil des Prozesses zu sehen – „sie zeigt, dass alle mit Herzblut dabei sind.“ Meistens hake es, wenn es um Geschmacksfragen oder kreative Entscheidungen geht, bei denen wir nicht sofort auf einen Nenner kommen.

Zuletzt ging es um eine neue Print-Idee, da waren sich zwei in einer Sache einig, die Dritte hingegen nicht. Aber es sei nie ein Gegeneinander, sondern eher ein Ringen um die beste Idee, so Tomma Oeljeschlager. „Wir haben uns dann die Zeit genommen, noch einmal auf unsere Marken-DNA zu schauen und haben uns bei unserem Team Feedback eingeholt. Am Ende haben wir den Entwurf überarbeitet und einen gemeinsamen Weg gefunden – mit einem Ergebnis, das wir alle lieben.“

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Zusammen seit dem ersten Atemzug

Der Kit, der sie zusammenhält, ist, dass sie sich blind vertrauen. „Wir kennen uns seit dem ersten Atemzug, das schafft eine ganz besondere Form der Zusammenarbeit.“ Gleichzeitig sei genau diese Nähe manchmal auch herausfordernd, weil sich Berufliches und Privates schwer trennen lässt. „Da hilft es sich bewusst zu machen, dass man nicht immer alles gleich klären muss. Oft ist es gut, eine Nacht oder mehrere darüber zu schlafen.“

Wir kennen uns in- und auswendig – mit allen Stärken und Schwächen. Aber genau deshalb sind wir auch besonders achtsam miteinander.

Es heißt ja, dass einen kaum jemand so verletzen könne wie Geschwister. Weil sie um die wunden Punkte wissen, die man von anderen gut zu verstecken weiß. Kommt das dem Schwestern-Trio bekannt vor? „Auf jeden Fall. Wir kennen uns in- und auswendig – mit allen Stärken und Schwächen. Aber genau deshalb sind wir auch besonders achtsam miteinander. Wir sprechen Konflikte direkt an und wissen, dass am Ende die Beziehung zueinander wichtiger ist als jeder Streit. Diese Offenheit und Tiefe machen unsere Zusammenarbeit so besonders – und stark.“

Was beide Gründerinnenkombos eint: Die Schwestern haben gelernt, ihre familiäre Nähe in unternehmerische Klarheit zu übersetzen – und dabei eine neue Form des Familienunternehmens geschaffen. Nicht geerbt, sondern gemeinsam gegründet. Und das bringt ihnen einen Vertrauensvorschuss, den kein Businessplan der Welt garantieren könnte.

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In diese Startups investiert Manuel Neuer: WM-Kader im Check


Sie stehen bei der WM 2026 für Deutschland auf dem Platz und investieren Millionen in Startups. Gründerszene zeigt, was die DFB-Stars mit ihrem Geld machen.

Jonathan Tah, David Raum, Joshua Kimmich und Manuel Neuer (v.l.n.r.) haben alle in Startups investiert oder sogar selbst gegründet.

Jonathan Tah, David Raum, Joshua Kimmich und Manuel Neuer (v.l.n.r.) haben alle in Startups investiert oder sogar selbst gegründet.
Picture alliance/ Marvin Ibo Güngör/ Eibner-Pressefoto / Scott Coleman / Pressefoto Ulmer / Markus Ulmer, Getty Images, Collage: Dominik Schmitt/Gründerszene

Kaffee, Proteinriegel, Padel-Plätze und digitale Barrierefreiheit: Deutschlands Nationalspieler investieren längst nicht mehr nur in Immobilien oder Aktien. Einige bauen sich parallel zur Fußballkarriere ein beachtliches Startup-Portfolio auf.

Gründerszene hat die Investments des aktuellen DFB-Kaders zusammengetragen. Bei den meisten Spielern sind keine Beteiligungen bekannt. Öffentlich als Startup-Investoren treten bislang vor allem vier Nationalspieler auf: Manuel Neuer, Joshua Kimmich, Jonathan Tah und David Raum.

Manuel Neuer: Der aktivste Startup-Investor im DFB-Team

Kaum ein Nationalspieler investiert so breit wie Manuel Neuer. Der Weltmeister setzt vor allem auf Consumer-Produkte und Lifestyle-Marken.

Alrighty

Für die Kaffeemarke Alrighty Caretrade Coffee eröffnete Fußball-Weltmeister Manuel Neuer gemeinsam mit dem Gründerteam 2024 seine erste Rösterei inklusive Coffee Shop in München. Hinter dem Kaffee-Startup stehen die Gründer Daniel Rizzotti, Volker Meyer-Lücke und Sebastian Kroth. Neuer ist als Gesellschafter an dem 2023 gegründeten Unternehmen beteiligt.

Die Nase vorn hat Manuel Neuer: Der National-Torwart hat in bereits in zahlreiche Startups investiert.

Die Nase vorn hat Manuel Neuer: Der National-Torwart hat in bereits in zahlreiche Startups investiert.
picture alliance / GES/ Marvin Ibo Güngör

Happybrush 

Manuel Neuer ist nicht nur das Gesicht der Marke HappybrushGmbH. Der DFB-Nationaltorhüter ist im Frühjahr 2026 als strategischer Partner bei dem Münchner Zahnpflege-Startup eingestiegen. Neuer beteiligt sich nach Unternehmensangaben auch an der Entwicklung neuer Produkt- und Markenkonzepte.

Health Yeah

Mit dem Riegel-Startup Health Yeah hat Manuel Neuer selbst 2023 gegründet. Die Energieriegel sollen aus natürlichen Zutaten bestehen sowie gluten- und laktosefrei sein. Neuer sitzt bei Health Yeah im Aufsichtsrat, CEO ist der ehemalige Schalke-Nachwusspieler Jan Driessen, mit dem Neuer seit Jugendtagen befreundet ist. 

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Deutsche Kosmetikwerke AG

2022 machte Neuer öffentlich, dass er auch bei der Deutschen Kosmetikwerke AG investiert ist, die Hautpflegeprodukte vertreibt. Der Fußballer sitzt dort ebenfalls im Aufsichtsrat. Bei der Kosmetikfirma macht Manuel Neuer auch Werbung für die Hautpflegeprodukte.

Deutsche Reinigungswerke AG

Manuel Neuer hat sich außerdem 2023 an der Gründung der Deutsche Reinigungswerke AG, einer Firma für Putzmittel, beteiligt und ist inzwischen stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender des Unternehmens. Das geht aus Unterlagen im Handelsregister hervor. Neuer ist demnach über seine Investmentfirma MN Business GmbH mit insgesamt 120.000 Euro bei der DRW eingestiegen, berichtete Welt am Sonntag. 

Rad Race

Seit April 2024 ist Manuel Neuer mit seinem Unternehmen MN Business GmbH in das Fahrrad-Startup Rad Race investiert. Das Startup organisiert Radsport-Events, wie Rennen und Touren, betreibt aber auch eigene Fahrradläden.

VoteBase

2021 beteiligte sich Nationaltorhüter Neuer am Startup VoteBase, das Wahlen sicher digitalisieren will. Gegründet wurde das Unternehmen vom Cybersecurity-Experten Payman Supervizer und Maximilian Pieters. VoteBase beruht auf der Blockchain-Technologie. 

David Raum setzt auf Amateurfußball

Prematch

Prematch richtet sich an Fans des Amateursports – für die Gründer Lukas Röhle, Niklas Brackmann und Fiete Grünter aus Köln eine attraktive Marktlücke. Auf der Plattform können Fußballer, die auf Berzirks- oder Regionalebene spielen, ihre Marktdaten tracken, Leistungsstatistiken abrufen und News aus ihrer Liga lesen. David Raum investierte Ende letzten Jahres in das Fußball-Startup.

Auch als Investor setzt David Raum auf Fußball.

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Raum picture alliance / Markus Ulmer

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Jonathan Tah investiert in Gesundheit und Ernährung

Neoh

Riegel sind auch für Jonathan Tah ein Investment-Case: 2020 investierte Tah in das Wiener Startup Neoh, das Protein-Schoko-Riegel herstellt. Die Summe soll im sechsstelligen Bereich gelegen haben. Außerdem ist er Markenbotschafter.

Jonathan Tah hat bereits in Fitnessbekleidung und -Nahrung investiert.

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Tah picture alliance / Eibner-Pressefoto, Scott Coleman

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Sansirro

Das steirische Startup Sansirro erfasst Gesundheits- und Bewegungsdaten direkt über Kleidung erfassen. Im Rahmen einer Series-A-Finanzierungsrunde beteiligte sich unter anderem Jonathan Tah 2022 an dem Unternehmen.

Zudem ist Tah sogenannter Limited Partner beim deutschen VC Robin Capital.

Joshua Kimmich setzt auf Food-Tech und Padel

Precision

FC Bayern München-Fußballer Joshua Kimmich investierte 2025 in das Münchner Startup Precision, auch bekannt aus der TV-Show Die Höhle der Löwen (DHDL). Das Startup der Seriengründer Fabio Labriola, Philipp von Plato und Malte Zeeck setzt auf eine Milch-Alternative, die Milchprotein und pflanzliche Inhaltsstoffe kombiniert.

Nicht jedes Investment eines Profisportlers wird zum Erfolg. Das zeigt auch Joshua Kimmich: Der Fußball-Nationalspieler lag mit einer seiner Beteiligungen daneben.

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picture alliance / Eibner-Pressefoto, Scott Coleman

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Padel City

Außerdem stieg Kimmich bei Padel City ein: Das Startup wurde 2022 Marcus Englert, Sebastian Weil, Jonathan Sierck und Fußballtrainer Hansi Flick gegründet – und setzt auf die Trendsportart Padel. Padel City vermietet Plätze, verleiht und verkauft Ausrüstung und erzielt Erlöse durch Gastronomie und Sponsoring.

Eye Able

Ebenfalls ist der Fußballer bei der Assistenzsoftware Eye-Able an Bord: Das 2020 gegründete Startup setzt sich für Barrierefreiheit im Internet ein.

Zu den gescheiterten Investments Kimmichs gehört das Münchner Metaverse-Startup The Football Company, das 2023 Insolvenz anmeldete.





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50 Millionen Dollar mit dieser Powerpoint eingesammelt


50 Millionen Dollar mit dieser Powerpoint eingesammelt
Die Mitbegründer von Unframe: Adi Azarya, Shay Levi und Larissa Schneider.Unframe Inc.

Viele Unternehmen investieren inzwischen Millionen in KI-Projekte. Doch oft bleibt die entscheidende Frage unbeantwortet: Welche Anwendung bringt tatsächlich messbaren Mehrwert? Genau dieses Problem will das Startup Unframe lösen – und hat dafür nun 50 Millionen US-Dollar frisches Kapital eingesammelt. Wir zeigen euch deren Pitchdeck.





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Die wichtigsten Startup-Jobbörsen für Deutschland und Europa


Startup-Jobs gibt es viele – doch die richtigen zu finden, ist oft kompliziert. Diese Plattformen bündeln Angebote von frühen Gründungen bis hin zu Scale-ups. Ein Überblick.

Die wichtigsten Startup-Jobbörsen für Deutschland und Europa

Woman working on a laptop at home searching for a job || Modellfreigabe vorhanden
picture alliance / Westend61/ Vira Simon

Der Traum vom Startup-Job beginnt oft mit einer simplen Frage: Wo findet man ihn überhaupt? Zwischen großen Karriereplattformen und spezialisierten Startup-Portalen verlieren Bewerberinnen und Bewerber schnell den Überblick. Ob Jobs in Deutschland, europaweite Karrieremöglichkeiten oder Positionen bei global-positionierten Wachstumsunternehmen – die Auswahl ist groß. Welche Plattform eignet sich eigentlich für welches Bedürfnis am Besten? Gründerszene hat die wichtigsten Jobbörsen für die Startup-Szene unter die Lupe genommen.

Internationale Plattformen für Startup-Jobs

Founderio

Founderio, oder nach eigenen Aussagen auch „das Linkedin für Gründer“ genannt, ist eine Kombination aus internationaler Jobbörse und Gründer-Netzwerk. Die digitale Networking Plattform bringt Menschen mit unternehmerischen Ideen mit potenziellen Mitgründern, Mitarbeitenden, Investoren und Mentoren zusammen.

Für wen sich die Plattform lohnt: Founderio spricht vor allem Gründer in der frühen Phase an, die noch Teammitglieder suchen oder ihre Idee konkretisieren wollen. Wer also Startups early stage (egal ob als Co-Founder oder als früher Mitarbeiter) aufbauen will, kann hier fündig werden.

Wellfound

Wellfound ist ein global ausgerichteter digitaler Job-Marktplatz für Startups und Tech-Unternehmen. Die Plattform verbindet Jobsuchende direkt mit Gründern – Gehalt, Beteiligungen und weitere Rahmenbedingungen sind in der Regel bereits vor der Bewerbung sichtbar. 

Für wen sich die Plattform lohnt: Besonders geeignet ist Wellfound für Jobsuchende, die gezielt im internationalen Startup- und Tech-Umfeld arbeiten wollen, insbesondere in Bereichen wie Engineering, Product, Design oder Data. Suchende finden dort Positionen von Early-Stage-Startups bis hin zu Scale-ups.

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Plattformen für Startup-Jobs in Europa

The Hub

The Hub ist eine digitale Job- und Recruiting-Plattform mit klarem Fokus auf Startups und Scale-ups aus Europa, schwerpunktmäßig aus dem nordischen Raum. Über die Plattform werden Jobs aus einem Spektrum an Startups gebündelt, von Pre-Seed-Unternehmen bis hin zu späteren Wachstumsphasen. Entstanden ist The Hub ursprünglich im Umfeld von Initiativen aus dem nordischen Startup-Ökosystem.

Für wen sich die Plattform lohnt: The Hub will vor allem Talente ansprechen, die in Europa nach offenen Rollen in den Bereichen Engineering, Product, Data, Design oder Operations suchen.

Built in Europe

Built in Europe ist eine von der VC-Gesellschaft Balderton Capital initiierte Job- und Kampagnenplattform, die ebenfalls den europäischen Startup-Sektor sichtbarer machen will. Über die Website werden offene Stellen aus mehr als 1.000 Tech-Startups und Scale-ups in Europa gebündelt, – mit Fokus auf wachstumsstarke Unternehmen aus dem Tech-Umfeld.

Für wen sich die Plattform lohnt: Besonders relevant ist die Plattform für Menschen mit Interesse an schnell wachsenden Scale-ups und global ausgerichteten Gründungen, bei denen europäische Tech-Teams am internationalen Wettbewerb teilnehmen.

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Plattformen für Startup-Jobs in Deutschland

Startup Sucht

Das digitale Startup-Jobboard Startup Sucht bündelt Netzwerk mit Stellenangebote aus der Startup-Szene. Neben klassischen Jobanzeigen werden auch Praktika, Freelancer-Möglichkeiten und Mitgründer-Suchen angeboten. Die Plattform ist dabei auf den DACH-Startup-Markt ausgerichtet.

Für wen sich die Plattform lohnt: Startup Sucht spricht vor allem die Bewerber an, die gezielt in der deutschen Startup-Szene nach Möglichkeiten suchen und dabei nicht nur langfristige Stellen, sondern auch Projekte, Gründungschancen oder kurzfristige Engagements im Blick haben.

Handpicked Berlin

Handpicked Berlin ist eine von dem Gründer Igir Ranc kuratierte Newsletter- und Content-Plattform für die Berliner Tech-, Startup- und Business-Szene. Sie bündelt wöchentlich ausgewählte Nachrichten, Karrierechancen, Jobangebote und Einblicke aus dem Berliner Ökosystem und bereitet diese in zwei festen Formaten auf: einem News-Newsletter am Montag und einem Karriere-Newsletter am Donnerstag.

Für wen sich die Plattform lohnt: Lohnenswert ist Handpicked Berlin vor allem für Jobsuchende, die im Berliner Startup- und Tech-Umfeld arbeiten wollen. Geeignet ist der Newsletter für diejenigen, die sich regelmäßig über den Markt informieren möchten, ohne selbst viele einzelne Quellen durchsuchen zu müssen, und die dabei Wert auf kuratierte Informationen legen.

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Berlin Startup Jobs

Berlin Startup Jobs ist eine auf Berlin fokussierte Jobplattform, die seit 2011 Startups und Scale-ups der Hauptstadt mit internationalen Fachkräften verbindet. Die Seite bündelt Karrierechancen aus dem Berliner Startup-Ökosystem und reicht dabei von Praktika über klassische Festanstellungen bis hin zu Co-Founder-Rollen.

Für wen sich die Plattform lohnt: Berlin Startup Jobs will vor allem Talente ansprechen, die gezielt im Berliner Startup-Umfeld arbeiten wollen und dabei Zugang zu einer kuratierten Auswahl an Unternehmen suchen.

Startup Jobs OWL

Die Jobplattform Startup Jobs OWL bündelt Stellenangebote von Startups aus der Region Ostwestfalen-Lippe (OWL). Sie wird gemeinsam mit regionalen Partnern und der sogenannten WEGE mbH, der Wirtschaftsförderung für Bielefeld, betrieben.

Für wen sich die Plattform lohnt: Interessant ist die Plattform für Jobsuchende, die bewusst außerhalb der Startup-Metropolen arbeiten möchten und Interesse an Startups im Umfeld des klassischen Mittelstands haben.

Anmerkung der Gründerszene-Redaktion: Diese Liste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit.





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