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Szenarien für DSL-Abschaltung: Selbst im Idealfall liegt Glasfaser erst ab 2031 vorn


Knapp 90 Prozent der Haushalte und Unternehmen in Deutschland haben mittlerweile einen Zugang zu einem Anschluss, der Gigabit-fähig ist. Das ist eine der Erkenntnisse aus der TK-Marktanalyse des Provider-Verbands VATM. Bis Glasfaser zur führenden Anschlusstechnologie wird, dauert es aber noch.

Die TK-Marktanalyse wurde von dem Beratungsinstitut Dialog Consult im Auftrag des VATM erstellt.

DSL-Abschaltung kann im Idealfall noch in den 2020er Jahren beginnen

Der Analyse zufolge gelingt es im Idealfall bis Ende 2031, rund 97 Prozent der privaten Haushalte und Unternehmen in Deutschland auf Homes-Passed-Niveau mit Glasfaser abzudecken. Bei dieser Anschlussart liegt das Glasfaserkabel am Gebäude, theoretisch lässt sich ein Anschluss also in kurzer Zeit aktivieren. Bei diesem Szenario würde Glasfaser im Jahr 2031 DSL als meistgenutzte Anschluss-Technologie ablösen.

Szenarien für den Übergang von DSL zu Glasfaser
Szenarien für den Übergang von DSL zu Glasfaser (Bild: VATM)

In einem pessimistischen Szenario, in dem viele Netzbetreiber etwa parallel einzelne Regionen ausbauen, kommt man Ende 2031 nicht auf 44,9 Millionen Homes-Passed-Anschlüsse, sondern nur auf 40 Millionen. DSL-Abschaltungen sind in diesem Szenario Ereignisse, die erst in den 2030er Jahren beginnen.

Die Branche bewertet den Umstieg von der Kupfer- auf die Glasfaser-Infrastruktur aber als bedeutend. Dieser entscheide, wie sich der Glasfaserausbau in den kommenden Jahren finanzieren lasse.

Glasfaserausbau kommt voran

Der Stand beim Glasfaserausbau zeigt, dass es vorangeht. Laut der Prognose in der TK-Marktanalyse verfügen bis Ende 2026 32 Millionen Haushalte und Unternehmen über einen Homes-Passed-Zugang. 2025 waren es noch 26,6 Millionen Homes-Passed-Anschlüsse.

Direkt mit dem Glasfasernetz verbunden sein sollen bis zum Jahresende 12,5 Millionen Haushalte und Unternehmen – das ist ein Plus von 2 Millionen Anschlüsse gegenüber dem Vorjahr. Und es bedeutet: Knapp 40 Prozent der potenziellen Glasfaseranschlüsse sind angebunden. Der Weg von der Straße zur Hauswand ist also noch eine Herausforderung.

Einen Glasfaseranschluss nutzen sollen bis zum Jahresende 7,8 Millionen Haushalte und Unternehmen. Das ist zwar auch ein Sprung gegenüber den 6,4 Millionen Anschlüssen von Ende 2025, die Take-up-Rate von 24,4 Prozent bleibt aber ein Problem in der Branche.

Kabel- und Glasfaser sorgen für hohe Gigabit-Abdeckung

Nimmt man nun die 32 Millionen Homes-Passed-Anschlüsse und kombiniert diese mit den Kabelanschlüssen, ergibt sich – abzüglich der Überschneidung – ein Wert von 41,1 Millionen Haushalten und Unternehmen, die schätzungsweise bis Ende 2026 einen Gigabit-fähigen Anschluss buchen können.

Ausbaustand von Glasfaser- und Kabelanschlüssen
Ausbaustand von Glasfaser- und Kabelanschlüssen (Bild: VATM)

So kommt die Marktabdeckung von 88,6 Prozent der privaten Haushalte und Unternehmen mit einem Gigabit-fähigen Anschluss zustande. Insgesamt gibt es rund 46,4 Millionen Anschlüsse in Deutschland.

Wettbewerb gegen die Marktmacht der Telekom

Wie der VATM betont, sind es aber vor allem die Wettbewerber, die investieren. Die kommen der Prognose zufolge in diesem Jahr auf 9,3 Milliarden Euro, bei der Telekom sind es 5,5 Milliarden Euro. Das entspricht den Werten des Vorjahres.

Bei dem Marktanteil bleibt die Telekom aber führend, der Konzern verbucht 40,1 Prozent der Anschlüsse für sich, während die drei größten Wettbewerber zusammen auf 43,2 Prozent kommen. „Die Marktdominanz der Deutschen Telekom nimmt von Jahr zu Jahr zu“, sagt der Studienautor Andreas Walter von Dialog Consult. Sichtbar sei das bei dem Endkunden-Marktanteil bei den Breitbandanschlüssen und bei den Umsätzen im Festnetzmarkt. „Im wichtigen Geschäftskunden-Marktsegment werden knapp 70 Prozent der Anschlüsse auf Telekom-Anschlussnetzen realisiert“, so Walter.

Er spricht daher von Verzerrungen im Markt. Denn beim Glasfaserausbau liege die Telekom weiter hinter den Wettbewerbern. Das gelte sowohl für die Anzahl der Anschlüsse als auch die Anzahl der Glasfaserkunden.



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Mit neuem Textmode-Installer: Erste Beta von MX Linux 25.2 steht zum Download bereit


Mit neuem Textmode-Installer: Erste Beta von MX Linux 25.2 steht zum Download bereit

Bild: MX Linux

Die ISO-Dateien der ersten Beta-Version von MX Linux 25.2 können ab sofort heruntergeladen werden. Weil der Installer umfangreiche Überarbeitungen inklusive eines Text-Modus erhalten hat, gibt es ausnahmsweise für ein Minor-Release einen Beta-Test.

Die Debian-basierte Distribution MX Linux 25.2 kann jetzt in Form der Beta 1 ausprobiert werden. Für gewöhnlich stellt das Entwicklerteam Beta-Versionen bei großen Versionssprüngen zur Verfügung, aber weil der Installer neben einem neuen textbasierten Modus zahlreiche Fehlerbehebungen erhalten hat, gibt es beim aktuellen kleineren Versionssprung ebenfalls einen Vorabtest.

Die Neuerungen von MX Linux 25.2 im Überblick

Dabei gibt es jeweils ISO-Dateien von MX Linux 25.2 für die Varianten mit den Desktop-Umgebungen Xfce, KDE und Fluxbox, wobei die Downloadlinks dafür in einem Blogbeitrag auf der Projektwebsite zu finden sind. Version 25.2 von MX Linux basiert auf Debian 13 „Trixie“ und wird mit dem Kernel 6.12.86 ausgeliefert. Derzeit stehen keine Dateien der AHS-Ausgabe (Advanced Hardware Support) zur Verfügung, die in der Vergangenheit neben einem frischeren Kernel auch neuere Versionen von Grafikbibliotheken wie Mesa mitbrachten.

Das neue textbasierte Installationsprogramm ist die größte Neuerung von MX Linux 25.2. Hierbei kann der Textmode-Installer in einem grafischen Terminal-Emulator über den Befehl sudo minstall --tui aufgerufen werden, während in einer reinen Textkonsole minstall-launcher verwendet werden muss. Der Funktionsumfang des grafischen und des textbasierten Installers ist laut den Entwicklern identisch, lediglich im Aufbau unterscheiden sich die beiden Installationsprogramme.

Zudem enthält der aktualisierte Installer von MX Linux 25.2 eine Vielzahl an Fehlerbehebungen. Demnach ist die Benutzeroberfläche bei Fertigstellung der Installation verbessert worden, es werden vor der Installation des Grub-Bootloaders beschädigte „Locale“-Ordner entfernt und der textbasierte Installer hat bereits Updates in Form von besserer Tastaturnavigation und beim Partitions-Assistenten erhalten.

Allerdings weisen die Entwickler darauf hin, dass die Beta-Version von MX Linux 25.2 im Willkommensbildschirm noch fälschlicherweise als Version 25.1 gekennzeichnet wird. Ferner kann beim Live-System aktuell noch das Papierformat bei Druckern falsch eingestellt sein. Und wie üblich gilt: Beta-Versionen sollten nicht auf Produktivsystemen genutzt werden. Wer MX Linux 25.2 Beta 1 trotzdem testen möchte, kann Fehler in einem Feedback-Thread im offiziellen Forum posten.



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Lexar Dual Drive D70E: USB-Stick/SSD mit Doppelstecker im ungewöhnlichen Design


Lexar Dual Drive D70E: USB-Stick/SSD mit Doppelstecker im ungewöhnlichen Design

Bild: Lexar

Lexar bringt mit der Dual Drive Portable SSD D70E einen kompakten Datenträger mit integriertem USB-A- und USB-C-Stecker auf den Markt. Verpackt in einem Metallgehäuse werden bis zu 2 TB Speicherplatz geboten. Über USB-C können Daten mit bis zu 2.000 MB/s übertragen werden; über USB-A sind es noch 1.000 MB/s.

Der Hersteller bewirbt das neue Produkt als „kompakte und praktische Backup-Lösung“, bei der die „maximale Mobilität“ im Vordergrund stehe. Anders als bei vielen anderen externen SSDs erinnert das Design eher an einen USB-Stick. Die Stecker sind nämlich integriert, sodass kein Anschlusskabel benötigt wird. Kürzlich hatte ComputerBase mit dem Sandisk Extreme Pro Dual Drive (Test) einen ähnlichen Ansatz getestet.

Neuartiges Doppelstecker-Design

Der Mechanismus für den Zugriff auf einen der beiden Stecker ist bei Lexar allerdings ein ganz anderer als das typische „Flip“-Design. Auf beiden Seiten des Datenträgers befindet sich eine Art Schublade, die bei Gebrauch aufgeschoben und umgeklappt wird, um einen der Stecker freizulegen. Im geschlossenen Zustand sind die Anschlüsse geschützt, allerdings nicht vor Staub und Wasser, wie es bei Outdoor-Datenträgern der Fall ist. An einem Ende sitzt eine Öse zur Befestigung (etwa am Schlüsselband).

Lexar Dual Drive D70E SSD
Lexar Dual Drive D70E SSD (Bild: Lexar)

Angaben zu Größe und Gewicht macht Lexar keine. Stattdessen werden die sequenziellen Transferraten je nach Modell und Anschlusstyp aufgeführt. Den maximalen Durchsatz von 2.000 MB/s beim Lesen und 1.800 MB/s beim Schreiben gibt es bei den Modellen mit 1 TB und 2 TB über USB-C. Das 512-GB-Modell ist auf 2.000/1.300 MB/s beschränkt. Wird der USB-A-Stecker genutzt, sind es bei allen Modellen maximal 1.000 MB/s lesend und 900 MB/s schreibend. Die Gegenstelle muss aber ihrerseits ausreichend schnell sein, sodass es USB mit 20 Gbit/s (USB-C) und mit 10 Gbit/s (USB-A) für diese Geschwindigkeiten braucht.

Lexar Dual Drive D70E SSD (Bild: Lexar)

Neben PCs und Macs werden Smartphones mit Android und iOS sowie Spielkonsolen und Tablets unterstützt, wie Lexar auf den Produktseiten angibt. Die Herstellergarantie beträgt 5 Jahre.

Preise und Verfügbarkeit

Die Lexar D70E wird zu Preisen von rund 130 Euro* für 512 GB, 200 Euro* für 1 TB und 320 Euro* für 2 TB angeboten und ist kurzfristig lieferbar.

(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.



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Sony Reon Pocket Pro Plus: Diese Klimaanlage trägt man unter Hemd, Bluse oder T-Shirt


Sony stellt mit dem Reon Pocket Pro Plus ein neues tragbares Klimagerät vor. Wie das Reon Pocket Pro wird das Plus-Modell im Nacken unter der Kleidung getragen und soll Nutzer unterwegs noch effizienter kühlen oder wärmen. Das geschieht über einen Luftstrom, aber auch über eine Kontaktfläche.

Reon Pocket Pro Plus vs. Reon Pocket Pro

Die Besonderheit des neuen Modells ist seine verbesserte Kühlleistung. Sony spricht von einem weiterentwickelten Kühlalgorithmus und einem effizienteren Design. Im Vergleich zum Vorgängermodell soll die Kühlleistung um bis zu 20 Prozent steigen. Im „Smart-Cool-Modus“ soll die Oberflächentemperatur dafür um bis zu 2 Grad Celsius sinken. Damit positioniert Sony das Reon Pocket Pro Plus als bislang leistungsstärkstes Modell der Serie.

Reon Pocket Pro Plus
Reon Pocket Pro Plus (Bild: Sony)

Das Gerät wird mit einem speziellen Nackenband unter dem oder am Kragen befestigt und soll dadurch diskret im Alltag getragen werden können. Sony hat dafür das sogenannte „Adaptive Hold Design“ überarbeitet. Die flexiblen Arme des Nackenbands sollen einen stabileren Sitz ermöglichen. Laut Hersteller wurde die Haltekraft um rund 40 Prozent verbessert. Gerade beim Gehen oder bei leichter Bewegung soll das Gerät dadurch besser Kontakt zur Haut halten.

Ebenfalls neu ist die überarbeitete Abluftführung. Sie lässt sich verlängern und im Winkel anpassen, damit warme Abluft besser vom Körper weggeführt wird – auch dann, wenn Hemdkragen oder Kleidung im Weg sind. Das klingt nach einem kleinen Detail, dürfte im Alltag aber entscheidend sein, denn ein Wearable-Kühlsystem funktioniert nur dann angenehm, wenn es nicht an anderer Stelle wieder störende Wärme erzeugt.

Reon Pocket Pro Plus
Reon Pocket Pro Plus (Bild: Sony)

Zum Lieferumfang gehört außerdem der „Reon Pocket Tag 2“. Der kompakte Sensor misst Temperatur und Luftfeuchtigkeit in der Nähe des Trägers und soll dem System helfen, die Kühlleistung genauer anzupassen. Sony gibt an, dass der neue Sensor rund 18 Prozent kleiner ist als sein Vorgänger. Dank Bandloch und Karabiner kann er etwa an Tasche oder Gürtelschlaufe getragen werden.

Preis und Verfügbarkeit

Preislich bewegt sich das Reon Pocket Pro Plus im gehobenen Segment: 229 Euro sind es im Sony Online Store. Das Modell Reon Rock Pro gibt es ab sofort für 199 Euro.

Könntest du dir vorstellen das Sony Reon Pocket Pro Plus im Alltag zu tragen?
  • Ja, das könnte ich.

  • Nein, eher nicht.



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