Digital Business & Startups
Telura erhält 4 Millionen – Peeriot sammelt Millionensumme ein – Finanzspritze für Datapods
#DealMonitor
+++ #DealMonitor +++ Münchner DeepTech Telura erhält 4 Millionen +++ Leipziger IoT-Startup Peeriot sammelt siebenstellige Summe ein +++ Finanzspritze für Datapods aus Bonn +++ ShowHeroes übernimmt Traffective +++

Im #DealMonitor für den 9. März werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.
STARTUPLAND: SAVE THE DATE

The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND
+++ Du hast unsere zweite STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: STARTUPLAND 2026 findet bereits am 18. März statt. Mehr über Startupland
INVESTMENTS
Telura
+++ Der Berliner DeepTech-Investor Nucleus Capital, Possible Ventures aus München und First Momentum aus Karlsruhe investieren 4 Millionen Euro in Telura. – siehe Eu-Startups. Das DeepTech-Startup aus München, 2025 von Philipp Engelkamp und Andrew Welling gegründet, setzt auf Geothermie und ein neuartiges Bohrsystem der „nächsten Generation“. Das Team möchte so „den Zugang Geothermie zu bezahlbarer und sicherer“ gestalten. Mehr über Telura
Peeriot
+++ TGFS Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS), beteiligungsmanagement thüringen gmbh (bm|t) und das Business-Angel-Netzwerk Companisto investieren eine siebenstellige Summe in Peeriot. Das Leipziger Startup, von Roy Kaiser gegründet, hat vor, die Vernetzung von IoT-Geräten zu vereinfachen. „Mit der neuen Finanzierungsrunde können wir die erste marktreife Version unseres OpenSource-Produkts Myrmic entwickeln und launchen, und damit den Community-Aufbau konsequent vorantreiben“, teilt das Unternehmen mit. Mehr über Peeriot
Datapods
+++ Business Angels wie Tim Koschella, Charles Songhurst, Jonas Rashedi und Matthias Scheidegger investieren 500.000 Euro in Datapods. Das Bonner Software-Startup, 2024 von Jakob Endler, Lukas Stein, Finn Rübo und David Goldschmidt gegründet, entwickelt „eine autonome KI-Lösung, mit der Unternehmen das echte Online-Verhalten ihrer Zielgruppen verstehen können“. Mehr über Datapods
MERGERS & ACQUISITIONS
ShowHeroes – Traffective
+++ Das Berliner Unternehmen ShowHeroes, ein Produzenten für Videos, die für mobile Einsätze und Social Media-Kanäle optimiert sind, übernimmt Das Münchner Unternehmen Traffective, eine programmatische Monetarisierungs-plattform. Traffective wird künftig unter der Marke Traffective by ShowHeroes fortgeführt. „Ziel ist es, Publishern und Werbetreibenden ein integriertes Angebot bereitzustellen, das CTV, Video und Display effizient verbindet – und über ShowHeroes‘ internationale Vertriebsorganisation skaliert“, teilt das Unternehmen mit. ShowHeroes, 2016 von Ilhan Zengin, Mario Tiedemann und Dennis Kirschner gegründet, übernahm zuletzt bereits iVS (Intelligent Video Solutions) mit Sitz in Singapur und die italienische Performance-Marketing-Agentur Agon Digital Mehr über ShowHeroes
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
Foto (oben): azrael74
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So geht der perfekte Burger: Ex-Sternekoch verrät sein Rezept
Vladislav Gachyn arbeitete einst in einer Sterneküche. Weiße Jacke, präzise Handgriffe, Teller wie Kunstwerke. Doch dann traf er mit seinem Kollegen Kajo Hiesl eine Entscheidung gegen die Haute Cuisine – und für Burger. Aus Fine Dining wurde Fast Food. Was mit einer Doku über Pommes begann, wurde zu einer der spannendsten Burgergeschichten Deutschlands. Heute zählt deren Unternehmen „Goldies“ 15 Filialen deutschlandweit, schaffte es ins KaDeWe – und träumt von noch Größerem: eines Tages in einem Atemzug mit McDonald’s und Burger King genannt zu werden. Wir haben ihn zum Interview getroffen.
Gründerszene: Vladislav, wie sieht für dich der perfekte Burger aus?
Vladislav Gachyn: Ein relativ dünnes, krosses, auf der Grillplatte gebratenes Patty mit einem weichen Bun, was schön zäh, fast schon glitschig ist und nicht auseinanderbröckelt. Mit Ketchup, Senf, Zwiebeln und selbst eingelegten Gürkchen.
Wie kamt ihr damals auf die Idee, in das Burger-Business einzusteigen?
Ich war 26, kam aus der Sterneküche und habe dort mit meinem jetzigen Business-Partner in einem Drei-Sterne-Restaurant gekocht. Er wollte einen Laden in Berlin aufmachen, ich wollte auch einen Laden in Berlin aufmachen. Dann kam der Gedanke: Warum tun wir uns nicht zusammen?
Und warum Fast Food? Ihr kamt ja aus der Sterneküche.
Erst wollten wir ein schickes Restaurant eröffnen, weil wir das können. Aber dann dachten wir: In Berlin musst du dich immer neu erfinden, du musst immer den neuesten heißen Shit machen, immer am Zahn der Zeit bleiben. Das ist schwierig. Darum haben wir uns entschieden, Fast Food zu machen. Denn kaum jemand aus der Sterneküche macht Fast Food.
Die Ursprungsidee war gar kein Burger, sondern Pommes.
Genau. Wir haben zufällig eine Doku im Fernsehen über Pommes gesehen und dachten: Krass, Pommes sind überall nur die Beilage – zu jedem Fast-Food-Essen, zu jeder Currywurst, zu jedem Schnitzel. Wir wollten diese Pommes auf ein Podest stellen, auf dem sie noch nie waren. Wir wollten niemals Burger machen.
Der erste Laden machte sie fast pleite
Wie habt ihr die Gründung finanziert?
Wir haben uns damals noch mit jemandem zusammengetan, der ein Masterstudium in BWL hatte, weil wir beide Köche waren und keine Ahnung von Gründungen hatten. Wir haben ein Jahr lang an einem Businessplan geschrieben. Dann haben wir unsere Jobs gekündigt, den Gründerzuschuss beantragt. Wir haben versucht, einen Kredit zu bekommen – aber natürlich keinen erhalten. Also bin ich auf Akquise gegangen und habe im Bekanntenkreis jemanden gesucht, der genug Geld hatte und für uns gebürgt hat. Erst dann haben wir den Kredit bekommen.
Wie viel braucht man am Anfang?
Wir sind damals mit 120.000 Euro gestartet. Und ich würde heute sagen: Wenn du schon das Risiko eingehst, dann nimm dir das Doppelte, denn es war sehr eng kalkuliert.
Was habt ihr von dem Geld zuerst ausgegeben?
Wir haben den Umbau selber gemacht. Wir haben in den ganzen Ladenbau insgesamt 17.000 Euro gesteckt. Ohne Küche. Wir haben die Fliesen selber gefliest. Das hat eineinhalb Monate gedauert. Vollzeit, weil es gab auch nicht so lange mietfrei.
Und dann kam der erste Schlag.
Für unseren Business-Partner war das zu viel Stress. Kajo und ich sind das aus der Küche gewohnt. Wir wissen, wie es ist, 15 oder 16 Stunden ohne Pause zu arbeiten. Für ihn war das eine enorme Belastung, er hatte schnell ein Burnout. Von heute auf morgen standen wir mit einem großen Minus da. Unser Partner war weggebrochen und Kajo und ich hatten keine Ahnung von Zahlen. Wir waren fast pleite, bevor wir überhaupt richtig gestartet sind. Wir hatten keine andere Wahl, als weiter Essen zu verkaufen. Und innerhalb der nächsten zwei Jahre haben wir uns Schritt für Schritt alles selbst beigebracht.
Wie viel habt ihr in dieser Zeit gearbeitet?
Anfangs habe ich 18 Stunden am Tag gearbeitet. Sonntags habe ich den ganzen Tag geschlafen.
Was habt ihr in dieser Zeit verdient?
Wir hatten beide keine Ersparnisse, gar nichts. Unser erstes Gehalt waren 2.000 Euro brutto. Man kann sich den ganzen Tag von Pommes und ungesundem Zeug ernähren, aber das geht auch nicht ewig. Die ersten Jahre konnten wir nicht reisen, gar nichts. Wir waren an diesen Laden gekettet.
Smashburger-Hype sorgte für meterlange Schlangen
Wann kam der Burger?
Ich hab so langsam mitbekommen, dass in Amerika so eine neue Welle kam, der Smashburger-Hype. Da kamen auch die ersten Videos von George Motz. Und auf einmal war ich in so einem Rabbit Hole. Ich war monatelang im Internet gefangen und bin dann auch selber hin gereist.
Und dann?
Wir haben als erster Laden in Deutschland Martin’s Buns bekommen – für mich die besten Burger-Buns der Welt. Zunächst haben wir einen „Smashburger Friday“ eingeführt und das nur freitags angeboten. Das kam sehr gut an. Dann sind wir an einem Laden vorbeigegangen, der früher ein richtig guter Burgerladen war, aber nicht mehr gut lief und abgegeben wurde. Wir haben ihn übernommen und dort Smashburger verkauft. Das war genau die Zeit, als Food-YouTube in Deutschland groß wurde. Ein paar Food-YouTuber kamen vorbei – und das war ein Katalysator. Im Sommer standen plötzlich Schlangen bis zur U-Bahn.
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Was habt ihr beim zweiten Laden finanziell gesehen?
Ich weiß es gar nicht mehr genau, aber für uns war das damals natürlich großartig. Die Leute standen Schlange, wir haben jeden Tag unglaublich hohe Umsätze gemacht. Beim zweiten Laden haben wir außerdem viele Learnings aus dem ersten umgesetzt. Statt 20 Soßen hatten wir nur noch vier. Das hat man in den Zahlen und in der Marge sofort gemerkt. Auf einmal hat es richtig Spaß gemacht.
15 Läden, KaDeWe und internationale Pläne
Wie seid ihr heute aufgestellt?
Wir sind jetzt zu dritt Eigentümer. Wir haben eine klare Aufteilung. Wir haben eine sehr gute, eine immer bessere Struktur. Wir machen alle Läden in Eigenregie. Wir machen vor allem auch Franchise. Aber nur mit ausgewählten Partnern, das ist ein langer Prozess bei uns. Wir wachsen komplett organisch gerade.
Wie viele Mitarbeiter hat Goldies heute?
Mehr als 300.
Und wie viele Läden gibt es aktuell?
Wir stehen bei 15 Läden. Wir wollen dieses Jahr 15 neue Läden eröffnen. Einige Mietverträge sind bereits unterschrieben.
Wachstum bringt immer die Frage nach der Qualitätssicherung. Wie schützt ihr euch vor den Fallstricken, die andere Franchiseketten erlebt haben?
System ist alles. McDonald’s macht es vor. Das ist eine andere Dimension, aber die Qualität ist dort immer gleich. Wir optimieren unsere Prozesse täglich. Schulungen sind unglaublich wichtig. Und die Auswahl der Menschen, die bei uns arbeiten, ist entscheidend.
Wie sieht euer Franchise-Auswahlprozess aus?
Wir bekommen sehr viele Bewerbungen, aber nur wenige schaffen es am Ende durch den Prozess. Uns ist operative Klasse wichtig – also fundierte Gastronomie-Erfahrung. Viele klopfen an, die viel Geld, aber keine Erfahrung haben. Die lehnen wir ab.
Was ist langfristig das Ziel – in drei, fünf Jahren?
Wir wollen in Deutschland einen festen Platz neben Burger King und McDonald’s einnehmen. Wir wollen ein Teil der gastronomischen Quick-Service-Landschaft in Deutschland sein.
Wie wollt ihr das erreichen? Braucht ihr externes Kapital?
Im Moment wachsen wir aus dem Cashflow heraus. Sehr gesund und stetig – und so können wir weitermachen.
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5 neue Startups: Soyle, AeroSurvey, Kopexa, Genius Writer, Proxdeal
#Brandneu
Neue Gründerinnen und Gründer machen sich auf den Weg! Wir präsentieren heute folgende Auswahl frischer Startups, die man kennen sollte: Soyle, AeroSurvey, Kopexa, Genius Writer und Proxdeal.

Heute präsentiert deutsche-startups.de wieder frische Startups, die in letzter Zeit an den Start gegangen sind oder gerade erst ihren Stealth-Mode verlassen haben. Weitere neue Unternehmen findet ihr in unserem Newsletter Startup-Radar.
Soyle
Das Hannoveraner Startup Soyle unterstützt nachhaltige Landwirtschaft mit KI-gestützten wissenschaftlichen Erkenntnissen über Pflanzen und Böden. „We are an impact-driven startup focused on creating innovative solutions that have a positive impact on agriculture and the environment“, teilt das von Rahul P. Raj ins Leben gerufene Unternehmen mit.
AeroSurvey
AeroSurvey aus Montabaur hat sich auf die Schadensanalyse bei Flugzeugen mit Hilfe von Drohnen spezialisiert. „Standardisierte, drohnengestützte Datenerfassung für Delivery, Redelivery & Inspektionen. Beweissicher. Konsistent. Menschlich verifiziert“, heißt es dazu auf der Seite der von Philipp Stierle gegründeten Firma.
Kopexa
Hinter Kopexa aus Kiel, von Benjamin Schatter, Julian Köhn und Steffen Berkner an den Start gebracht, verbirgt sich eine „moderne GRC-Plattform für den Mittelstand“. „Kopexa is redefining Governance, Risk & Compliance (GRC) with an intelligent, automated, and streamlined approach. We enable businesses to turn compliance from a burden into a competitive advantage“, so das Startup über sich.
Genius Writer
Die noch frische Firma Genius Writer aus Karlsruhe, von Ömer Salmaz aus der Taufe gehoben, setzt auf KI-gestützte Content-Erstellung für Immobilienmakler. „Wir automatisieren Immobilien-Marketing durch spezialisierte KI. Deutsche Makler sparen bis zu 85% ihrer Zeit bei der Exposé-Erstellung – von 2 Stunden auf 10 Minuten pro Objekt“, ist zu lesen.
Proxdeal
Bei ProxDeal aus München handelt es sich um eine KI-gestützte Plattform, die umfassende Longlists potenzieller Unternehmenskäufer und Investoren auf Basis der neuesten Recherchen generiert. „Mit ProxDeal finden Sie strategische Käufer und Investoren schneller und präziser als je zuvor”, verspricht das Team der Gründer Stefan Rummer und Simon Seibold.
Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!
WELCOME TO STARTUPLAND

SAVE THE DATE: Bereits am 18. März findet unsere dritte STARTUPLAND statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über Startupland
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E
Digital Business & Startups
+++ Levelbuild +++ Taxdoo +++ Pivot +++ Join Capital +++ Katharina Wilhelm +++ Index +++ Creandum +++
#StartupTicker
+++ #StartupTicker +++ STARTUPLAND: Kapital ist nicht die Lösung – Zugang ist es +++ Startup der Woche: Levelbuild +++ Taxdoo stellt bisheriges Geschäft Ende April ein +++ Join Capital legt neuen Fonds (235 Millionen) auf +++ Katharina Wilhelm wechselt von Index zu Creandum +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Montag, 9. März).
#STARTUPLAND: Noch 9 Tage!

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries
+++ Am 18. März findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere dritte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND
Live im STARTUPLAND: Seriengründer und Investor Dominik Matyka

Seriengründer und Investor Dominik Matyka steht seit über einem Jahrzehnt an der Schnittstelle von Venture Capital, Unternehmertum und strategischem Netzwerkaufbau. Mit Cavalry Ventures (heute NAP), seinem Family Office und dem #BCD (bettercalldominik) Netzwerk, einem Verbund von 700+ Investoren und Unternehmern, die als virtuelles Family Office agieren, hat er nicht nur Kapital allokiert, sondern vor allem eines aufgebaut: belastbare Zugänge. Im STARTUPLAND spricht Dominik darüber, warum Kapital heute zur Commodity geworden ist – und warum die eigentliche Differenzierung über Netzwerk, Vertrauensstrukturen und kuratierten Zugang entsteht. Es geht um die Frage, warum die meisten Firmen (egal ob Startup oder Scale-Up) nicht am Funding scheitern oder zu langsam wachsen, sondern an fehlenden Türen zu Kunden, Entscheidern und Co-Investoren. Sein Thema: Kapital ist nicht die Lösung – Zugang ist es
#STARTUPTICKER
Levelbuild
+++ Die Jungfirma Levelbuild ist unser Startup der Woche! Das Startup aus Leipzig, von Michael Woitag, Martin Walter und Christopher Moritz Arndt gegründet, stellt eine No-Code-Plattform bereit, die die digitale Komplexität in der Bauindustrie deutlich reduzieren möchte. “Unternehmen können so ihre Prozesse ohne Programmierung abbilden, Softwarekosten senken und schrittweise digitalisieren”, heißt es. Mehr neue Startup gibt’s in unserem Startup-Radar
Taxdoo
+++ Ende! Aus! Vorbei! Und ein Neustart! Das Hamburger TaxTech Taxdoo sammelte in den vergangenen Jahren rund 75 Millionen Euro ein – unter anderem von den bekannten Investoren Accel, Tiger Global und Visionaries Club. Bisher automatisiert das Unternehmen, 2016 gegründet, für Händler die Abführung der Umsatzsteuer, wenn diese Produkte in andere europäische Länder verkaufen. Doch damit ist nun Schluss! „Wir sind Marktführer. Wir haben ca. 3.000 Kunden. Wir wickeln 14,5 Milliarden Euro Umsatz im E-Commerce ab. Und trotzdem haben mein Mitgründer Christian und ich entschieden, dieses Geschäft Ende April einzustellen“, schreibt Gründer Roger Gothmann auf Linkedin. Stattdessen möchten die Hanseaten „alle Ressourcen auf das zu konzentrieren“, was die Zukunft des Unternehmens sichert: „KI-gestützte Buchhaltung für Onlinehändler. Ein System, das einem Händler nicht erst am Monatsende sagt, wie profitabel er ist: sondern jeden Tag“. Ein mutiger Schritt in einer Zeit, in der KI sich rasant entwickelt. Dies ist dem Team aber klar! „Wird das einfach? Nein. Wir nehmen bewusst einen temporären Umsatzverlust in Kauf. Wir betreten einen Markt mit finanzstarken Wettbewerbern. Und wir bauen dabei auf etwas, das sich täglich verändert: Künstliche Intelligenz“, schreibt Gothmann. Respekt für die Konsequenz! (Linkedin) Mehr über Taxdoo
Join Capital
+++ Millionen für DeepTech-Teams! Der 2015 gegründete Berliner Early Stage-Investor Join Capital legt derzeit seinen dritten Fonds (Zielgröße 235 Millionen) auf. Das Team rund um Jan Borgstädt, Sebastian von Ribbentrop und Tobias P. Schirmer plant dabei 25 Investments in DeepTech-Startups (DefenceTech, SpaceTech und Security). Der Europäische Investitionsfonds (EIF) investierte via InvestEU Defence Equity Facility (DEF) bereits 50 Millionen Euro in den neuen Join-Fonds. Der Geldgeber investierte hierzulande zuletzt unter anderem in ISPTech. Das Unternehmen aus Lampoldshausen entwickelt Antriebssysteme für Raumfahrzeuge, die auf grünen Treibstoffen basieren. Im Portfolio von Join befinden sich ansonsten über 30 Startups aus ganz Europa. Mehr über Join Capital
Creandum – Katharina Wilhelm
+++ Verstärkung! Katharina Wilhelm, bisher Partnerin beim bekannten Investor Index Ventures, wechselt als Partnerin zum schwedischen Early-Stage-Wagniskapitalgeber Creandum – siehe Manager Magazin. Von Berlin aus wird Wilhelm, die seit 2021 bei Index an Bord war, künftig gemeinsam mit Simon Schmincke das Deutschlandbüro des Investors führen. Der schwedische Geldgeber ist seit etlichen Jahren im großen Stil in Deutschland aktiv. 2024 legte der Klara-Investor seinen letzten Fonds (500 Millionen Euro) auf. Hierzulande ist Creandum unter anderem an CarOnSale, Superscale, doinstruct, Project Eaden, Sereact und Plancraft beteiligt. (Manager Magazin) Mehr über Creandum
#DEALMONITOR
Investments & Exits
+++ Batterie-Unternehmen UniverCell bekommt 30 Millionen +++ Procurement-Startup Lio sammelt 30 Millionen ein +++ Cellbox erhält 3,5 Millionen +++ Finanzspritze für Fainite. Mehr im Deal-Monitor
Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
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