Connect with us

Künstliche Intelligenz

Top 5: Der beste Blinker für E-Scooter zum Nachrüsten im Test – gut ab 15 Euro


Blinken ist sicherer als ein Handzeichen. Wer noch einen E-Scooter ohne Blinklicht hat, sollte dieses nachrüsten. Wir zeigen die besten Blinker aus den Tests und erklären, was man beim Kauf beachten muss.

Nicht jeder E-Scooter ist standardmäßig mit Blinkern ausgestattet – insbesondere ältere und günstige E-Scooter haben wegen einer fehlenden Blinker-Pflicht oft keine integrierte Richtungsanzeige. In Österreich ist diese aber mittlerweile Pflicht.

Ist kein Blinker vorhanden, ist es notwendig, die Richtungsänderung rechtzeitig und deutlich per Handzeichen anzukündigen. Hierbei ist darauf zu achten, dass sich der Fahrer des E-Scooters durch das Lösen der Hand vom Lenker keiner Gefahr aussetzt und einen sicheren Stand bewahrt. Darauf wird klar in der Elektrokleinstfahrzeugverordnung eKFV in § 11, Ziffer 3 hingewiesen.

Das Problem in der Praxis: Lenken mit nur einer Hand ist wackelig und zudem kann der Gashebel nicht zeitgleich bedient werden. Hebt man die Hand fürs Abbiegesignal, wird die Energiezufuhr unterbrochen und der Roller bremst ab. Das kann im Straßenverkehr schnell zu gefährlichen Situationen führen, weshalb die Handzeichen in der Praxis oft nicht oder nur für wenige Sekunden gezeigt werden. Auch das birgt die Gefahr, dass das Handzeichen schlicht übersehen wird. Das Bein zu heben, um zu signalisieren, dass man abbiegen will, ist laut dem Bundesverkehrsministerium übrigens ebenfalls nicht zulässig.

Blinker bei E-Scootern sind nach jetzigem Stand zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber ein erprobtes und wirksames Mittel zur Unfallvermeidung. Ab 01. Januar 2027 gilt zudem für Neuzulassungen eine Blinker-Pflicht.

Wer nicht gerade allein auf weiter Flur unterwegs ist, kann mit einem nachgerüsteten Blinker deutlich entspannter und sicherer am Straßenverkehr teilnehmen. Nachrüstbare Blinker gibt es entweder für die Montage an den Lenkerenden oder über dem Hinterrad. Erstere werden meist in die Enden des Lenkers gesteckt und dann durch Antippen oder mithilfe einer Fernbedienung aktiviert. Am Heck werden Blinker entweder auf oder neben dem Hinterrad montiert, aktiviert wird per Fernbedienung am Lenker. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile, auf die wir bei der jeweiligen Platzierung eingehen.

Welcher ist der beste Blinker zum Nachrüsten?

Der Preis-Leistungs-Sieger ist das Modell Winglights Pop für rund 16 Euro. Im Test ist kein anderer Blinker heller. Dass hier kein Akku, sondern eine Knopfzelle genutzt wird, ist allerdings schade.

Den Technologie-Sieg holt sich der Fxinruia Heck-Blinker für 24 Euro. Der ist zwar primär für E-Scooter mit schmalen Reifen geeignet, er ist dank Fernbedienung aber sehr bequem steuerbar.

KURZÜBERSICHT

Der Nachrüstblinker Handle Grip von Zametter für 32 Euro überzeugt im Praxistest. Gute Kaufargumente sind die unproblematische Installation, die einfache Bedienung und die selbst bei Sonnenschein deutlich sichtbare Blinker-LED. Auch das Nachladen gestaltet sich beim Handle Grip einfach.

VORTEILE

  • helle LEDs
  • einfache Installation
  • bequeme Bedienung
  • unauffälliges Design

NACHTEILE

  • nicht mit ergonomischem Handgriff erhältlich
  • gehobener Preis

Die Heck-Blinker von Fxinruia eignen sich wegen der Bauform primär für E-Scooter mit schmaleren Reifen. Ist der Blinker für 24 Euro aber erst befestigt, macht er einen wirklich guten Job. Hier überzeugen Helligkeit und Bedienung gleichermaßen.

VORTEILE

  • helle LEDs
  • einfache Bedienung
  • Akku & USB-Aufladung

NACHTEILE

  • primär für schmale Reifen
  • Warnton nervt

Die Winglights Pop für rund 16 Euro hinterlassen einen guten Gesamteindruck. Am besten gefällt uns hier die mit Abstand höchste Helligkeit im Testfeld und die damit verbundene höchste Sichtbarkeit. Die Montage der Winglights Pop ist ebenfalls einfach – zumindest wenn man seitlich offene Handgriffe am Scooter nutzt.

VORTEILE

  • helle LEDs
  • einfache Installation
  • intuitive Bedienung

NACHTEILE

  • primär für seitlich offene Griffe
  • Knopfzelle statt Akku

Ratgeber

Gibt es eine Blinkerpflicht für E-Scooter?

In Deutschland gilt die Blinkerpflicht zukünftig für Neuzulassungen ab dem 1. Januar 2027. Österreich und Italien sind hier schon weiter, hier ist ein Blinker Pflicht. In Italien müssen Fahrer zudem einen Helm tragen. Mehr Informationen zu den E-Scooter-Vorschriften im Ausland gibt es etwa beim ADAC.

Wie rüstet man Blinker am E-Scooter nach?

Grundsätzlich empfehlen wir Blinker mit eigener Stromversorgung, da diese nur befestigt werden müssen und keinen Einfluss auf die Betriebserlaubnis haben. Es gibt hier Modelle zur Montage an den Enden des Lenkers und welche zur Befestigung am Heck.

Wie bedient man die Nachrüst-Blinker?

Die Blinker in den Lenkerenden werden in der Regel durch einfaches Antippen aktiviert. Lichtzeichen am Heck arbeiten mit einer kleinen Fernbedienung, welche am Lenker befestigt wird.

Wie teuer sind Blinker zum Nachrüsten?

Einige besonders günstige Modelle kosten weniger als 10 Euro – in der Praxis konnten die Billigheimer bislang aber nicht überzeugen. Wir empfehlen hier etwas tiefer in die Tasche zu greifen – mehr als 40 Euro Euro sollten die Blinker aber nicht kosten.

Darf ich Blinker nachrüsten?

Ja – Im Prinzip muss gar nicht viel beim Kauf solcher nachrüstbaren Blinker berücksichtigt werden. Wichtig zu beachten, dass die Blinker für einen E-Scooter geeignet sind und die Lenkerbreite inklusiver der Anbauten nicht mehr als 70 cm betragen darf. Zudem muss der Blinker über eine eigene Stromversorgung per Akku oder Batterie verfügen.

Laut eines TÜV-Prüfers, der für ABE-Abnahmen zuständig ist, erlischt die Betriebserlaubnis nicht, solange die Blinker eigenständige Stromkreise haben. Auch der Versicherungsschutz bleibt entsprechend erhalten. Problematisch wird es erst, wenn man am Stromkreis des Rollers herumbastelt – dann erlischt dessen Betriebserlaubnis. Ohne aufwendige Einzelabnahme gibt es dann auch keine Zulassung mehr für den elektrischen Tretroller. Deshalb raten wir davon ab, selbst am Stromkreis Hand anzulegen und empfehlen lieber Varianten mit eigener Stromversorgung.

Gibt es Alternativen für E-Scooter Blinker?

LED-Rucksäcke haben auch oft eine Blinkerfunktion

Am Lenker montierte E-Scooter Blinker haben allerdings den Vorteil, dass man selbst direkt überprüfen kann, ob sie tatsächlich funktionieren.

Fazit

Um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen, lohnt sich das Nachrüsten eines Blinkers für E-Scooter auf jeden Fall. Diese sind immer dann sinnvoll, wenn sie leicht zu bedienen sind und gut von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen werden können. Sehr kompakten Blinker am Lenker sind beispielsweise nicht so gut sichtbar wie ein ausladender Blinker oder jener am Hinterrad.

Beim Abbiegen und Spurwechsel geben Blinker anderen Verkehrsteilnehmern klare Hinweise auf die geplanten Absichten. Die Hände verbleiben zudem an der Lenkstange, was eine stabile Fahrweise garantiert. Dies schafft Vertrauen und minimiert das Risiko für sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer.

BESTENLISTE

Handle Grip von Zametter im Test: Blinker für E-Scooter einfach nachrüsten

Einfach die Handgriffe am E-Scooter austauschen und so eine fehlende Blink-Funktion nachrüsten – das verspricht der Hersteller Zametter mit seinem Modell Handle Grip. Wir haben die Blinker getestet.

VORTEILE

  • helle LEDs
  • einfache Installation
  • bequeme Bedienung
  • unauffälliges Design

NACHTEILE

  • nicht mit ergonomischem Handgriff erhältlich
  • gehobener Preis

Einfach die Handgriffe am E-Scooter austauschen und so eine fehlende Blink-Funktion nachrüsten – das verspricht der Hersteller Zametter mit seinem Modell Handle Grip. Wir haben die Blinker getestet.

Blinker gehören bei modernen E-Scootern mittlerweile fast zur Standardausstattung, auch wenn sie in Deutschland erst bei Neuzulassungen ab dem 1. Januar 2027 verpflichtend sind. Aktuell reicht hierzulande noch ein klassisches Handzeichen, was in der Praxis aber gefährlicher ist als ein Blinker am Lenker.

In Österreich gilt aber bereits seit 1. Mai 2026 eine Blinkerpflicht für E-Scooter. Wer seinen Roller mit in den Urlaub nehmen will, benötigt entweder ein Modell mit Blinkern oder eine nachrüstbare Variante. Diese sollte mit einem Akku funktionieren, einfach zu bedienen und zu befestigen und gut zu sehen sein.

In diesem Test muss das in gummierten Lenkergriffen integrierte Modell Handle Grip zeigen, was es in der Praxis taugt.

Design und Funktion

Bei der Variante von Zametter für 32 Euro, die wir bei Amazon erstanden haben, werden die Blinker nicht in die Enden der Lenkerstange eingedreht, sondern der Handgriff komplett ausgetauscht. Die beiden orangen Blinkermodule stecken in den Enden der runden und handlichen Griffe. Sie sind zwar herausnehmbar, sitzen im Test aber zuverlässig und fest. Die Akkus für die Stromversorgung werden bequem per USB-C geladen. Wer das nicht direkt am Scooter machen will, entnimmt einfach die LED-Module.

Blinker für E-Scooter zum Nachrüsten

Die Aktivierung der Blinker funktioniert hier auf zweierlei Weise. Sehr intuitiv klappt die Bedienung per Berührung – wer das nicht will, benutzt die beigelegte Fernbedienung. Diese wird einfach per Gummiband am Lenker befestigt und ist ebenfalls per USB aufladbar – zwar hat unsere Fernbedienung schon einige Regenschauer überstanden, trotzdem hätten wir uns hier eine Abdeckung für den Ladeport gewünscht. Damit die Leuchten ferngesteuert werden können, muss man erst die Fernbedienung einschalten und die Blinker per Berührung aktivieren. Wenn die Blinker kein Abbiegezeichen anzeigen, leuchten sie wahlweise dauerhaft, werden im Wechsel heller und dunkler oder sind ganz ausgeschaltet. Diese Wahl bieten die anderen Blinker nicht. Zudem punktet das Modell mit hellen und gut sichtbaren LEDs und aktuellem USB-C-Port zum Nachladen.

Wer zuvor ergonomische Griffe an seinem Scooter hatte, muss sich erst mit den runden Griffen anfreunden. Zudem sitzen die Griffe zwar ordentlich, können mit viel Kraftaufwand aber verdreht werden – im schlimmsten Fall zeigen die Blinker dann nach oben und unten, statt nach vorn und hinten. Auch, dass es keine Sperre für das versehentliche Aktivieren gibt, ist schade. Dank hellem Licht fallen versehentlich ausgelöste Blinker hier aber wenigstens auf.

Was uns gut gefällt, ist das unauffällige, integrierte Design. Wird die optionale Fernbedienung weggelassen, ist der Handle Grip nicht mehr als einfache Nachrüstlösung zu erkennen.

Preis

Bei Amazon kosten der Handle Grip im Zametter-Store rund 32 Euro. Die Griffe sind in Grau und Schwarz erhältlich. Das ist zwar nicht billig, wir finden den Preis mit Blick auf das gelungene Produkt aber gerechtfertigt.

Der identische Blinker ist auch unter zahlreichen anderen Namen erhältlich.

Fazit

Der Nachrüstblinker Handle Grip von Zametter für 32 Euro überzeugt im Praxistest und wird deshalb auch privat von uns genutzt. Kaufargumente für dieses Modell sind die unproblematische Installation, die einfache Bedienung und die selbst bei Sonnenschein deutlich sichtbare Blinker-LED. Auch das Nachladen gestaltet sich beim Handle Grip angenehm einfach.

Nur wer lieber mit ergonomischen Handgriffen unterwegs ist, benötigt eine Alternative.

Heck-Blinker von Fxinruia für E-Scooter im Test: mit Akku und Fernbedienung

Den alten E-Scooter bequem und günstig mit LED-Blinkern nachrüsten – das soll mit dem Nachrüst-Kit von Fxinruia funktionieren. Ob das Modell für die Heckmontage auch im Alltag überzeugt, zeigt unser Test.

VORTEILE

  • helle LEDs
  • einfache Bedienung
  • Akku & USB-Aufladung

NACHTEILE

  • primär für schmale Reifen
  • Warnton nervt

Den alten E-Scooter bequem und günstig mit LED-Blinkern nachrüsten – das soll mit dem Nachrüst-Kit von Fxinruia funktionieren. Ob das Modell für die Heckmontage auch im Alltag überzeugt, zeigt unser Test.

Mittlerweile haben sehr viele E-Scooter LED-Blinker an Bord. Der Grund hierfür: Sie funktionieren in der Praxis einfacher und somit sicherer als das klassische Handzeichen. Wer keine solche Richtungsanzeige am Roller hat, kann sie günstig nachrüsten.

Wie gut das mit dem Heck-Blinker von Fxinruia klappt, zeigt unser Test.

Design und Funktion

Der Heck-Blinker mit Fernbedienung, Akku und USB-Aufladung hinterlässt gemischte Gefühle. Los geht es bei der Befestigung – die leider nicht für alle E-Scooter-Typen geeignet ist. Bei unserem Outdoor-Scooter Joyor Y8-S (Testbericht) ist das hintere Schutzblech schlicht zu breit, um die Schraubbefestigung zu wählen. Mit dem beigelegten Gummiband hält der Blinker zwar auch, allerdings verdeckt er Teile unseres Kennzeichens. Die Heck-Blinker sind somit primär für klassische Stadt-E-Scooter mit schmaleren Reifen geeignet. Auch für die per Gummiband befestigte Fernbedienung am Lenkrad braucht es ausreichend Platz – sind hier noch Actioncam und Smartphonehalterung angebracht, wird es eng.

Richtig gut gefallen uns dann aber die hellen und gut sichtbaren orangen LEDs und die bequeme Steuerung per Lenkerfernbedienung. Neben rechts und links Blinken sind hier auch Warnblinken und Dauerlicht möglich.

Blinker für E-Scooter zum Nachrüsten

Allerdings blinken die Blinker nicht nur, sie geben gleichzeitig einen nervigen Warnton von sich. Das an einen Lkw im Rückwärtsgang erinnernde Hupen mag zwar zusätzliche Aufmerksamkeit erzeugen, uns nervt es allerdings gewaltig. Zwar mag der Warnton beim Blinken im lauten Stadtverkehr wenig auffallen, trotzdem würden wir ihn liebend gerne deaktivieren.

Preis

Die Heck-Blinker von Fxinruia kosten bei Amazon rund 24 Euro, was fair ist.

Fazit

Die Heck-Blinker von Fxinruia eignen sich wegen der Bauform primär für E-Scooter mit schmaleren Reifen. Ist der Blinker aber erst befestigt, macht er einen wirklich guten Job. Hier überzeugen Helligkeit und Bedienung gleichermaßen.

Einzig der nicht abschaltbare akustische Warnton der Blinker nervt in der Praxis. Wer sich nicht am lauten Piepsen der Blinker stört, bekommt hier eine deutlich sichtbare Nachrüstlösung, die die Sichtbarkeit deutlich erhöht.

CYCL Winglights Pop im Test: Blinker beim E-Scooter bequem nachrüsten

LEDs seitlich am Lenker einschieben und schon ist der E-Scooter mit Blinkern ausgestattet – das stellt CYCL mit den Winglights Pop in Aussicht. Wir haben die nachrüstbaren Blinker einem Praxistest unterzogen.

VORTEILE

  • helle LEDs
  • einfache Installation
  • intuitive Bedienung

NACHTEILE

  • primär für seitlich offene Griffe
  • Knopfzelle statt Akku

LEDs seitlich am Lenker einschieben und schon ist der E-Scooter mit Blinkern ausgestattet – das stellt CYCL mit den Winglights Pop in Aussicht. Wir haben die nachrüstbaren Blinker einem Praxistest unterzogen.

An modernen E-Scootern sind Blinker mittlerweile fast überall mit dabei, obwohl sie in Deutschland erst zum 1. Januar 2027 bei Neuzulassungen Pflicht werden. Bislang reicht hierzulande noch das traditionelle Handzeichen aus – das ist im Straßenverkehr allerdings deutlich gefährlicher als Blinker am Lenker.

Anders sieht es in Österreich aus: Dort gilt bereits seit dem 1. Mai 2026 eine Blinkerpflicht für E-Scooter. Reisende, die ihren Roller mit in den Urlaub nehmen wollen, brauchen also entweder ein Modell mit integrierten Blinkern oder eine Nachrüstoption. Diese sollte akkubetrieben, leicht montierbar, einfach bedienbar und gut erkennbar sein.

Ob die Winglights Pop diese Anforderungen erfüllen, klärt unser Test.

Design und Funktion

Die Winglights Pop werden in den Lenkerenden verschraubt und so ist nur ein Teil davon zu sehen. Die Montage der Winglights Pop ist ebenfalls einfach. Zuerst werden die Griffstücke vom Lenker gezogen, dann der Schraubadapter in die Lenkerenden gesteckt. Jetzt muss man die Griffe wieder aufschieben und die Blinker einschrauben – fertig. Das klappt allerdings nur, wenn die Handgriffe des E-Scooters offen sind. Wer seitlich geschlossene Griffe hat, muss diese entweder durchbohren oder austauschen.

Aktiviert werden die orange leuchtenden Winglights per Berührung – das funktioniert zuverlässig und intuitiv. Im Vergleich zu anderen nachrüstbaren Blinkern sind die LEDs hier erfreulich hell. Die Blinker kennen aber nur zwei Betriebszustände: Aus oder Blinken – ein Dauerleuchten ist nicht möglich. Auch gibt es keine Möglichkeit, die Blinker auszuschalten und so reicht eine Berührung im Vorbeigehen und unser Roller blinkt. Das fällt wegen der hellen LED zwar schnell auf, geht aber zulasten der Batterie. Statt eines nachhaltigen Akkus kommen hier Knopfzellen des Typs CR2032 zum Einsatz. Die halten zwar auch bei regelmäßiger Nutzung mehrere Monate, allerdings fänden wir einen Akku deutlich besser.

Preis

Die Winglights Pop kosten rund 16 Euro, was ein fairer Preis ist.

Fazit

Die Winglights Pop für rund 16 Euro hinterlassen einen guten Gesamteindruck. Am besten gefällt uns hier die mit Abstand höchste Helligkeit im Testfeld und die damit verbundene höchste Sichtbarkeit. Die Montage der Winglights Pop ist ebenfalls einfach – zumindest wenn man seitlich offene Handgriffe am Scooter nutzt.

Wirklich schade ist die Tatsache, dass hier Knopfzellen statt eines Akkus genutzt werden. Das ist unnötig teurer und geht zulasten der Umwelt, weshalb wir hierfür einen Stern bei der Bewertung abziehen.

Lichtzeichen am E-Scooter nachrüsten: Fututech Lenkerenden-Blinker im Test

Mehr Sicherheit durch erhöhte Sichtbarkeit – das verspricht Fututech für seine nachrüstbaren Lenkerenden-Blinker. Ob sich die Investition in die nachrüstbaren Blinker lohnt, zeigt unser Test.

VORTEILE

  • abschaltbar
  • einfache Installation
  • Akku

NACHTEILE

  • primär für seitlich offene Griffe
  • bei Sonnenschein nur schwach sichtbar

Mehr Sicherheit durch erhöhte Sichtbarkeit – das verspricht Fututech für seine nachrüstbaren Lenkerenden-Blinker. Ob sich die Investition in die nachrüstbaren Blinker lohnt, zeigt unser Test.

Anfangs waren Blinker an E-Scootern nicht nur selten, sondern sogar verboten. Das hat sich längst geändert und so sind die Lichtzeichen ab 2027 sogar Voraussetzung für eine Neuzulassung. Abgesehen davon ist die Nutzung eines Blinkers deutlich sicherer als ein Handzeichen – ein guter Grund verschiedene Blinker zum Nachrüsten zu testen.

In diesem Test muss der Fututech Lenkerenden-Blinker zeigen, ob er den Anforderungen im Alltagsbetrieb standhält.

Design und Funktion

Die Blinker von Fututech werden, wie es der Name vermuten läßt, in den Lenkerenden verschraubt. Voraussetzung dafür sind seitlich offene Handgriffe – diese bekommt man bei diesen Blinkern direkt mitgeliefert. Seitlich geschlossene Griffe muss man hier also nicht aufschneiden, sondern tauscht sie aus.

Die Installation ist in wenigen Minuten erledigt und nicht sonderlich aufwändig. Zuerst werden die alten Handgriffe vom Lenker gezogen und dann die beiden Schraubadapter in die Lenkerenden geschoben. Nun werden die neuen Griffe aufgezogen und beiden Blinkermodule eingeschraubt – fertig. Zum Aktivieren der Blinker reicht ein leichter Druck am Lenkerende – das funktioniert zuverlässig. Zum Abschalten muss man die Blinker erneut berühren.

Insgesamt erinnert das Modell an die Winglights Pop, allerdings hat uns hier die Stromversorgung per Akku und die Lademöglichkeit per USB deutlich besser gefallen. Bei leerem Akku werden die Blinkermodule einfach wieder entnommen und dann etwa am Schreibtisch geladen. Dass man die Blinker ein- und ausschalten kann, gibt ebenfalls Pluspunkte. Unbeabsichtigtes Aktivieren ist dann nicht möglich.

In diesen Punkten gefallen uns diese Blinker sogar besser als die Winglights Pop – allerdings sind die LEDs bei Fututech nicht so hell und entsprechend weniger sichtbar. Bei bewölktem Himmel, bei Dämmerung und Dunkelheit sind sie zwar hell genug, aber bei Sonnenschein könnte man die orangen Blinker leicht übersehen.

Preis

Die Blinker von Fututech sind auch unter anderen Namen erhältlich und kosten bei Amazon rund 23 Euro.

Fazit

Die Lenkerenden-Blinker von Fututech überzeugen mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Neben der immerhin ordentlichen Helligkeit und damit Sichtbarkeit punkten diese Blinker auch mit einfacher Installation und fairem Preis. Die Stromversorgung per Akku und Lademöglichkeit per USB sind praktisch und nachhaltig.

Einziger Kritikpunkt: An besonders sonnigen und hellen Tagen, sind die Blinker leider nur noch schwach zu erkennen.

No-Name-Blinker für den E-Scooter: billiges Set zum Nachrüsten im Test

LED-Module in die Lenkerenden einschieben, festdrehen und schon sind die Blinker am alten E-Scooter nachgerüstet. Ob das in der Praxis auch für das günstige No-Name-Set zum Nachrüsten gilt, haben wir getestet.

NACHTEILE

  • Blinker in der Praxis kaum zu erkennen
  • primär für seitlich offene Griffe
  • Knopfzelle statt Akku

LED-Module in die Lenkerenden einschieben, festdrehen und schon sind die Blinker am alten E-Scooter nachgerüstet. Ob das in der Praxis auch für das günstige No-Name-Set zum Nachrüsten gilt, haben wir getestet.

Bei heutigen E-Scootern sind Blinker so gut wie immer mit an Bord, obwohl sie hierzulande erst ab dem 1. Januar 2027 bei Neuzulassungen verbindlich werden. Wer einen Roller ohne entsprechende Richtungsanzeige besitzt, nutzt stattdessen das Handzeichen. Das einhändige Fahren ist in der Praxis allerdings gefährlicher als der Griff zum Blinker, weshalb sich die Nachrüstung anbietet.

In unserem Test muss ein günstiges No-Name-Modell für knapp 10 Euro zeigen, wie es sich im Alltag schläft.

Design und Funktion

Grundsätzlich erinnert das günstige No-Name-Modell an die Winglights Pop, allerdings ist hier die Leuchte deutlich flacher. Außerdem werden die Blinker ohne zusätzlichen Adapter in der Lenkstange verschraubt, ähnlich wie beim Blinker von Fututech. Zu Beginn gefällt uns die kompakte und unauffällige Größe mit dem Zierrind aus Aluminium sehr gut. Leider ändert sich das im Laufe des Tests – mehr dazu gleich.

Zur Aktivierung des Blinkers reicht eine Berührung der Lenkerenden. Ein zweiter Kontakt schaltet auf schnelles Blinken um und erst das dritte Antippen deaktiviert den Blinker wieder. Das ist wenig intuitiv und lenkt vom Straßenverkehr ab. Der zweite Nachteil ist die Stromversorgung per Knopfzellen – welchen Typ man benötigt, muss man hier sogar selbst herausfinden – eine Anleitung gibt es schlicht nicht.

Abgesehen von der Nachhaltigkeit hat dieser Billigblinker aber ein viel größeres Problem: Wegen der kompakten und flachen Bauform in Kombination mit einer viel zu schwachen LED sind diese Blinker selbst bei Dämmerung und Dunkelheit nur schlecht zu erkennen. Hier fehlt es uns schlicht an Sichtbarkeit, was zulasten der Sicherheit geht. In der Praxis sind diese billigen Blinker kein sinnvoller Ersatz für ein deutlich besser zu erkennendes Handzeichen!

Preis

Die No-Name-Blinker hatten wir in der Vergangenheit für 4 Euro bei Aliexpress gekauft. Dort sind sie nicht mehr verfügbar, dafür tauchen sie nun für 10 Euro bei Amazon auf. Unsere Meinung: Selbst 4 Euro sind zu viel.

Fazit

Auf den ersten Blick sind sie schick und günstig, in der Praxis allerdings völlig unbrauchbar. Die billigen No-name-Blinker sind zwar schnell installiert und funktionieren grundsätzlich, die flachen und leistungsschwachen LEDs sind allerdings selbst in der Dämmerung kaum zu erkennen.

Geht es nur um die Erfüllung einer Blinker-Pflicht, etwa für die Nutzung in Österreich, tut das Set, was es soll. Wer sich aber ein Plus an Sicherheit im Alltag wünscht, sollte zu anderen Modellen greifen oder beim Handsignal bleiben.



Source link

Künstliche Intelligenz

Veeam will Daten, Identitäten und Risiken zusammenführen


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Lange stand bei Veeam die Wiederherstellung nach Ausfällen und Ransomware im Mittelpunkt. Doch jetzt steht ein Kurzwechsel an: Resilienz allein reiche nicht mehr, wenn autonome KI-Agenten im Unternehmen arbeiten. Sie handeln mit Maschinengeschwindigkeit und können bei Fehlverhalten Daten verändern, neu erzeugen oder löschen. Veeam bezeichnet sich inzwischen als „Data and AI Trust Company“ und will damit weg vom Bild des reinen Backup-Anbieters. Die zentrale Frage laute nicht mehr nur, ob sich Daten wiederherstellen lassen, sondern ob den Daten überhaupt zu trauen ist, mit denen die KI arbeitet.

Weiterlesen nach der Anzeige

Nicht mehr nur der Angreifer von außen sei das Problem, sondern zunehmend der autorisierte Agent, der aus dem Ruder laufe. Nach einer von Veeam beauftragten Befragung nutzen oder testen 88 Prozent der Unternehmen bereits KI-Agenten, nur sieben Prozent gelten demnach als wirklich KI-reif. 97 Prozent der Agenten verfügen laut der Erhebung über zu weitreichende Berechtigungen. Veeam-Chef Anand Eswaran formuliert das so: Die meisten Organisationen hätten kein KI-Adoptionsproblem, sondern ein KI-Vertrauensproblem. Unternehmen müssten nachvollziehen können, welche Daten wann von wem oder von welchem Agenten verändert wurden.

Wie groß die Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit ist, zeigt eine zweite, ebenfalls von Veeam beauftragte Erhebung unter 250 Entscheidern in deutschen Unternehmen, die der Hersteller am 10. Juni in München vorlegte. 94 Prozent geben darin an, Datensouveränität gut zu verstehen. 82 Prozent räumen zugleich ein, dass die Beschleunigung von KI-Projekten Vorrang vor wirksamen Datenkontrollen habe. Als größte blinde Flecken nennen die Befragten Daten, die für KI und Analysen genutzt werden, mit 40 Prozent sowie Schatten-IT außerhalb der Governance mit 37 Prozent. Besonders heikel wird es beim Aufräumen nach Fehlern: Nur 48 Prozent trauen sich zu, kritische Daten nach einem KI-bedingten Fehler verlässlich wiederherzustellen.

Den Druck spüren vor allem die Chefetagen. 42 Prozent der deutschen Führungskräfte nennen die Sorge vor persönlicher Haftung als Hauptfolge der gewachsenen Verantwortung, 39 Prozent berichten von mehr Stress. Bemerkenswert ist, dass nur 53 Prozent überhaupt davon ausgehen, persönlich für die Cyberresilienz ihres Unternehmens geradezustehen, obwohl die NIS2-Vorgaben genau das vorsehen. Armin Müller, bei Veeam Regional Vice President für Mitteleuropa, sagt dazu, wer KI mit Vollgas einführe, ohne die Kontrolle über die Daten zu sichern, riskiere nicht nur Compliance-Verstöße, sondern auch das Vertrauen von Kunden und Partnern.

Technisch bündelt Veeam die Antwort in der DataAI Command Platform, die fünf Bereiche vereint: Security, Governance, Compliance, Privacy und Resilience. Resilienz bleibt dabei Teil der Plattform und zugleich das Fundament aus dem bisherigen Backup-Geschäft. Über Konnektoren, die als Datenbrücken zwischen den Quellsystemen und der Plattform dienen, bindet Veeam Anwendungen wie Salesforce, Microsoft 365 oder Cloud-Speicher ein. Nach Angaben des Herstellers werden dabei nur Metadaten übertragen, nicht die eigentlichen Datensätze. Das soll den Ansatz für große Datenmengen skalierbar machen. Auf dieser Basis verknüpft die Plattform Daten, Identitäten, KI-Modelle und Risiken im DataAI Command Graph. Daraus sollen sich riskante Kombinationen ablesen lassen, etwa ein offen im Netz erreichbarer Cloud-Speicher mit sensiblen Daten oder ein Bewerbungsordner, in dem versehentlich eine Kreditkartennummer landet.

Den technischen Unterbau liefert die Graph-Technik des DSPM-Spezialisten Securiti AI. Veeam hatte den Zukauf im Oktober 2025 angekündigt und die Übernahme am 11. Dezember 2025 abgeschlossen. Der Kaufpreis lag bei 1,725 Milliarden US-Dollar. Nach Branchenberichten war es die mit Abstand größte Akquisition in der Firmengeschichte.

Weiterlesen nach der Anzeige

Veeam will das gesamte Portfolio perspektivisch auf die Plattform heben und beginnt bei den Cloud-Diensten. Den Anfang macht Microsoft 365. Dort führt Veeam auch eine präzise Wiederherstellung ein, die erfassen soll, ob ein Mensch oder ein Agent eine Datei verändert oder gelöscht hat. Verfügbar ist bislang ein Consent Agent, der Einwilligungen wie Cookie-Präferenzen oder Marketing-Widersprüche erfassen und systemübergreifend durchsetzen soll. Im dritten Quartal 2026 sollen zwei weitere Agenten folgen.

Offen bleibt die Frage, wie sich autonome Agenten zuverlässig kontrollieren lassen. Hier gibt sich Veeam nüchtern. Man könne sich zwar beliebig viele Schutzmechanismen ausdenken, alles lasse sich damit nie absichern. Genau deshalb brauche es am Ende weiter Resilienz. Richtet ein Agent trotz aller Kontrollen Schaden an, greift aus Veeams Sicht das alte Kerngeschäft: die Wiederherstellung.

Ein weiterer Teil der Ankündigungen zielt auf Unternehmen, die nach der VMware-Übernahme durch Broadcom und der verschärften Lizenzpolitik ihre Virtualisierungsstrategie überdenken. Mit der für Sommer 2026 angekündigten Version 13.1 der Veeam Data Platform weitet der Hersteller den Hypervisor-Support deutlich aus. Neu hinzu kommen Red Hat OpenShift Virtualization, Sangfor aSV, Vates XCP-ng und Citrix XenServer. Zusammen mit der bestehenden Unterstützung für VMware vSphere, Microsoft Hyper-V, Nutanix AHV, Proxmox VE und HPE VM Essentials deckt Veeam damit nach eigenen Angaben 95 Prozent der heute gängigen Hypervisoren ab.

Möglich machen soll das eine Universal Hypervisor API, ein offenes Integrationsframework, über das Hypervisor-Anbieter ihre Anbindung selbst entwickeln und pflegen, während Veeam sie validiert und unterstützt. Für gemischte Virtualisierungsumgebungen und für Unternehmen, die sich von einem einzelnen Anbieter lösen wollen, ist vor allem ein Detail interessant: Alle neuen Hypervisoren sollen von Beginn an eine plattformübergreifende, portable Wiederherstellung bieten. Workloads lassen sich damit zwischen Umgebungen bewegen, ohne das Backup-Werkzeug zu wechseln.

Lesen Sie auch


(fo)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Opel Astra Plug-in-Hybrid im Test: Lohnt sich der überarbeitete PHEV noch?


Auch bei Massenherstellern haben einige Modellversionen eine sehr kurze Lebensdauer. Im vergangenen Sommer renovierte Opel seine Plug-in-Hybride im Astra. Die sportliche Speerspitze GSe behielt ihren Antrieb, bekam aber wie die etwas schwächere Variante eine Batterie mit 17 kWh Energiegehalt. Mit der optischen Überarbeitung ist dieser GSe in dieser Form schon wieder Geschichte. Nun muss es der Astra in „ziviler Verpackung“ allein schaffen. Mit 144 kW Systemleistung mangelt es ihm nicht an Kraft. Doch Opel hat noch reichlich Raum gelassen, die elektrische Nutzung im Alltag zu erleichtern, wie unser Test zeigt.

  • aktuelles Modell seit 2022 auf dem Markt, 2025 überarbeitet
  • Abmessungen: 4,37 m lang, 1,86 m breit, 1,46 m hoch, Radstand: 2,68 m
  • Plug-in-Hybrid mit 144 kw und 360 Nm
  • Batterie: 14 kWh netto, E-Reichweite 84 km
  • Preis ab 38.460 Euro
  • Pro: Fahrwerk, Sitze
  • Contra: Preis, Laden

Die sechste Auflage des Opel Astra wird seit 2022 verkauft und wurde im vergangenen Jahr optisch wie technisch leicht überarbeitet. Die Limousine ist 4,37 m lang, von denen 2,68 m auf den Radstand entfallen – im Kombi sind es 5,7 cm mehr Radstand, was sich auf der Rückbank deutlich bemerkbar macht. Dort ist die Limousine eher knapp geschnitten. Lästig ist die schlechte Erreichbarkeit der Kindersitzbefestigungen, die hinter hakeligen Reißverschlüssen versenkt sind. Ob der riesige Konzern diesen Murks irgendwann noch einmal abstellt?


VW Golf Rad

VW Golf Rad

Vorn reist man auf vorzüglichen, weit verstellbaren Sitzen ausgesprochen bequem. Im Testwagen kam noch eine fein justierbare Massage hinzu, die nur über ein Paket zu haben ist. Für die Ausstattungslinie GS kostet das immerhin 1550 Euro. Das ist viel Geld, gerade in dieser Klasse, doch hier pumpt sich eben nicht nur ein Kissen auf und wieder ab.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Opel Astra Plug-in-Hybrid im Test: Lohnt sich der überarbeitete PHEV noch?“.
Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

EcoFlow Stream 2: Neue Version des Balkonkraftwerks mit Speicher


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Weiterlesen nach der Anzeige

Ecoflow hat im Vorfeld der Messe „Intersolar“ einen Nachfolger des kombinierten Balkonkraft- und AC-Speichersystems Stream vorgestellt. Die alten Streams sollten an unterschiedlichen Stellen eines Haushalts Energie austauschen, die neuen stehen – wie bei der Konkurrenz – als Stapelspeicher in der Garage oder vor dem Haus. Mehrere Türme lassen sich per Software zu einem Speicherverbund koppeln.



Das Stream Gateway bündelt bis zu drei Stream-Kopfeinheiten zu einem System. Es erreicht so eine maximale Kapazität von 45 kWh und kann bis zu 9 kW abgeben. Bis zu zwei solcher Systeme lassen sich bündeln.

Statt im rundlichen Kunststoffkleid stecken die Stream-Komponenten der zweiten Generation nun in kantigen Metallgehäusen aus Aluminium. EcoFlow wählt einen schmalen Fußabdruck des Covers einer Langspielplatte, dafür sind die Komponenten rund 50 cm hoch. Zum Verkaufsstart stehen drei neue Stream-Geräte zur Wahl: die Stream 5000 mit integriertem Wechselrichter, die AC-Variante ohne Wechselrichter und die Erweiterungsbatterie. Alle drei Speicher kommen mit einer Kapazität von 5024 Wattstunden und folgen damit dem allgemeinen Trend zur Größe – beim Batteriespeicher darf es momentan bei der Kundschaft gerne eine kWh mehr sein.

Lesen Sie auch

Die Stream 5000 mit Wechselrichter ist mit vier MPPT-Strängen ausgestattet, die PV-seitig je 1250 Watt unterstützen. Bis zu 12 Panel sollen sich so betreiben lassen. Beim Netzanschluss gleichen sich die Varianten mit und ohne PV-Anschluss: Sie lassen sich mit bis zu 3000 Watt laden und entladen und sind mit einem Off-Grid-Anschluss zur Notstromversorgung ausgestattet, der bis zu 3600 Watt liefert. Alle Komponenten sind nach IP65 zertifiziert und sind auch für den Außenbereich geeignet. Jede Kopfeinheit ist mit bis zu zwei Erweiterungsbatterien bis auf 15 kWh Gesamtkapazität zu erweitern.



Ebenfalls neu im Angebot ist das Stream Gateway, es erfüllt dieselbe Funktion wie das von Anker Solix bekannte Power Dock. Über das Gateway lassen sich bis zu drei Stream-5000-Kopfeinheiten koppeln, sodass man auf eine maximale Kapazität von 45 kWh kommt. Zwei dieser Installationen sind über die EcoFlow-App per Software koppelbar, wodurch man dann 90 kWh erreicht. Über das Gateway lässt sich – wie bei Anker Solix – auch eine Wallbox betreiben. Die Garageninstallation wird so zur Tankstelle fürs E-Auto. So soll sich Stream 2 von der Balkonkraftlösung mit 800-Watt-Einspeisung bis zur ausgewachsenen PV-Anlage mit 18 kWh maximalem Output über die Wallbox skalieren lassen.

Weiterlesen nach der Anzeige

Offizieller Verkaufsstart für die Stream 5000 mit integriertem Wechselrichter ist der 15. September mit einem UVP von 1600 Euro. Ab Mitte August startet der Vorverkauf mit einem Early-Bird-Preis von 1300 Euro. Preise für die AC-Variante und die Erweiterungsbatterie nannte EcoFlow bisher nicht.


(sha)



Source link

Weiterlesen

Beliebt