Connect with us

Apps & Mobile Entwicklung

Tower Semi & Nuvoton: Fabriktausch und Ausbau für mehr Photonics-Chips für Nvidia


Tower Semi & Nuvoton: Fabriktausch und Ausbau für mehr Photonics-Chips für Nvidia

Tower Semiconductor wird nach einem Fabriktausch mit Nuvoton die 300-mm-Fertigung in Japan ausbauen. Vor allem auf Silicon-Photonics-Lösungen setzt man. Optische Verbindungen haben einen großen Zukunftsmarkt, vor allem im Datacenter -und damit auch im AI-Geschäft. Schnell könne man so die Kapazität vervierfachen, erklärt Tower.

Unter der Bezeichnung TPSCo betreiben Tower Semiconductor aus Israel (51 % Anteil) und Nuvoton (49 % Anteil) bereits seit vielen Jahren erfolgreich ein Joint Venture, das eine 300-mm-Wafer-Fabrik (Fab 7) und zwei 200-mm-Anlagen in Japan für die Produktion nutzt.

Tower Semiconductor hat in den letzten Jahren viel Know-how im Bereich der Fertigung von optischen Lösungen und dem gesamten Thema Silicon Photonics gesammelt, kann dazu aber auch viele klassische Bereiche in der Chipherstellung abdecken. Das hatte das Unternehmen bereits vor einigen Jahren so interessant gemacht, dass Intel sie übernehmen wollte. Dies scheiterte am Ende jedoch, Tower Semiconductor stand wieder allein da und sucht nun seinen eigenen Weg.

Co-Packaged-Optics ist in Zukunft ein großes Thema
Co-Packaged-Optics ist in Zukunft ein großes Thema (Bild: IDTechEx)

Mehr Silicon Photonics für Nvidia?

Optische Verbindungen sind ein Bereich, den das Unternehmen bedienen will. Diese werden für die Skalierung von Servern, Racks und mehr stetig weiter in den Fokus gerückt. In Zukunft soll zudem Co-Packaged-Optics (CPO) direkt auf dem Chip dafür sorgen, dass eine sehr schnelle, aber sparsame Datenverbindung realisiert werden kann.

Daran ist nahezu jedes große Unternehmen interessiert und hat auch bereits entsprechende Produkte geplant – unter anderem Nvidia –, nun müssen die Auftragsfertiger mitziehen. Tower Semiconductor hatte im Februar dieses Jahres bestätigt, Lieferant für Nvidia bei kommenden Lösungen zu sein.

Strom sparen mit CPO
Strom sparen mit CPO (Bild: Nvidia)

Die Konkurrenz schläft zudem nicht. Globalfoundries geht hier den gleichen Weg und hatte im vergangenen Jahr Advanced Micro Foundry (AMF) gekauft, einen Spezialisten für Silicon Photonics. Und auch TSMC ist zuletzt viel aktiver in dem Umfeld geworden.

Tower Semiconductor braucht für die Skalierung der Produktion mehr Platz. Und so einigt sich das Unternehmen mit Nuvoton, dass sie die alleinige Kontrolle über die 300-mm-Fab in Japan übernehmen und direkt eine Erweiterung installieren. Nuvoton bekommt im Gegenzug eine 200-mm-Fab für sich allein, was ohnehin in vielen Fällen etwas besser zu der Produktpalette passt. Kunden sollen von der Umstellung letztlich nichts merken und werden wie gewohnt weiter bedient.

Tower Semiconductor hat mit Fab 7 viel vor. Nach einem anvisierten Ausbau soll sich die Kapazität der Anlage zügig vervierfachen. Da die ersten Photonics-Lösungen bereits direkt aus der Anlage geliefert werden und vollständig bei den Endkunden qualifiziert sind, hofft Tower Semiconductor, schnell weitere Aufträge abarbeiten zu können und so auch neue Kundschaft zu gewinnen.



Source link

Apps & Mobile Entwicklung

Lenovo über DRAM-Preise: „Es wird nie mehr wie letztes Jahr“


Lenovo hat zur ISC 2026 im Rahmen eines Vortrags erklärt, dass es bei den DRAM- und NAND-Preisen auf lange Zeit nicht mehr so wird wie zuvor bekannt. Selbst nach der Inbetriebnahme deutlich gesteigerter Produktionskapazität werden die Preise wohl „nie“ mehr auf ein Niveau fallen, welches vor einem Jahr noch anzutreffen war.

Das „nie“ war natürlich absichtlich überspitzt und mit einem Lachen auf der Bühne ausgedrückt und bezieht sich dabei letztlich grob auf die nächsten fünf Jahre und auch noch etwas darüber hinaus, ist so jedoch nicht absolut bis „in alle Ewigkeit“ zu betrachten. Demnach könnte sich ab 2030+ ein „neues normal“ einstellen, das jedoch bei den Preisen viel höher liegt als es 2024 und 2025 der Fall war. Berücksichtigt hierbei ist bereits, dass ab 2028 großflächig neue Kapazitäten in der Fertigung online gehen sollen.

Lenovo zur ISC 2026
Lenovo zur ISC 2026

Der grundlegende Tenor beim Lenovo-Vortrag könnte letztlich durchaus stimmen, wenn der Blick parallel zu den Speicherherstellern geht. SK Hynix hatte kürzlich nämlich angekündigt, bis zum Jahr 2034 die Produktionskapazität verdreifachen zu wollen. Dies macht das Unternehmen nicht, wenn dort ab 2028 oder 2030 die Aussicht auf ganz niedrige Preise oder gar Verluste stehen würde, wie es in einigen Teilbereichen Anfang 2025 noch der Fall war, sondern eher aus dem Antrieb heraus, dass die Nachfrage auch dann noch vorhanden sein wird.

Speicherkapazitäten müssen nun viel mehr in die Gleichung bei der Anschaffung von Systemen einfließen, um das RAMageddon zu überleben, betont Lenovo. Hatten bis zum letzten Jahr Serverhersteller oft noch mit großen Speicherkapazitäten geworben, die die Hersteller der jeweiligen Plattform spezifizieren, geht die Rechnung in Richtung Maximalausbau nun oft gar nicht auf. Für viele Anwendungen kann dabei der Weg zu einer GPU-beschleunigten Lösung letztlich sogar der bessere sein, erklärt Lenovo.

Das wiederum macht GPUs noch attraktiver, die natürlich auch ihren Anteil am Speicher nutzen werden, wenngleich als Menge betrachtet eher weniger als CPUs. Neue Systeme mit 16-Kanal-Speicher ab dem Sommer dieses Jahres müssen schließlich auch ordentlich bestückt sein, damit der versprochene Vorteil greifen kann. Unter 1 TByte RAM für ein Dual-Sockel-System mit dann 32 Speicherbänken geht hier jedoch kaum noch etwas.

Lenovo zur ISC 2026
Lenovo zur ISC 2026

Vor allem Nvidias GB200-NVL4-basierte Lösungen sind auf der Messe allgegenwärtig und auch bei Lenovo als präferiertes Modell hier gezeigt. Dort liegt die kombinierte Speichermenge bei rund 1 TByte, jedoch als Kombination aus LPDDR5 für die beiden CPUs und jeweils 186 GByte HBM3e für die vier GPUs. Es entfallen hierbei also nur vermutlich 240 GByte RAM auf die beiden CPUs – Nvidia wirbt in der Regel mit 480 GByte LPDDR5X für ein Grace-Doppelpack – und so letztlich 120 GByte pro Prozessor. Das wiederum ist vergleichsweise sehr wenig und sonst bei neuen Prozessoren im Server heutzutage eigentlich gar nicht mehr möglich.

Lenovo zur ISC 2026
Lenovo zur ISC 2026

Mit maximalem RAM-Ausbau zu werben hat sich nach letzten Gerüchten auch Nvidia bei den Vera-Prozessoren überlegt. Diese sollen jetzt mitunter auch nur mit halbem RAM-Ausbau an den Start gehen können, also 768 GByte statt bis zu 1,5 TByte. Je nach Systemgröße kann das durchaus schnell eine große Menge Geld einsparen, im NVL72-Rack sinkt die SOCAMM-Kapazität so von rund 55 TByte auf rund 28 TByte.

Billboard März 2026



Source link

Weiterlesen

Apps & Mobile Entwicklung

Valve Steam Update: Controller-Optimierungen, Remote-Play-Option und mehr


Valve Steam Update: Controller-Optimierungen, Remote-Play-Option und mehr

Bild: Valve

Das zweite Juni-Update für den Steam-Client steht ab sofort zum Download bereit. Neben Verbesserungen für das Steam Deck und Controller-Eingaben führt Valve damit zusätzliche Konfigurationsoptionen für Remote Play ein.

Valve hat ein neues Update für Steam veröffentlicht, das auf allen Plattformen zur Verfügung steht. Die Korrekturen und Verbesserungen betreffen die Bereiche Steam Input, Remote Play, Freunde und Chat, das In-Game-Overlay sowie allgemeine Anpassungen. Ein gesondertes Client-Update für das Steam Deck ist zeitgleich dazu erschienen. Wie üblich erfolgt das Herunterladen des Updates automatisch.

Diese Neuerungen bringt das Steam-Update

Die allgemeinen Änderungen umfassen unter anderem eine aktualisierte Benutzeroberfläche beim Koppeln von Controllern, Fehlerbehebungen beim Autostart von Videos und eine Optimierung der Sitzungslogik des Pipewire-Audiosystems unter Linux. In den Patchnotes für den Steam-Deck-Client findet sich zudem der Punkt, dass dank des Updates nun die Optionen „Skalierung“, „Filterung“ und „Schärfen“ korrekt im Performance-Menü angezeigt werden sollten.

Remote Play erhält mit dem jüngsten Steam-Client-Update eine Option für 100 Mbit/s Bandbreite. Darüber hinaus kann die „unlimitierte“ Bandbreite-Option jetzt mit einer adaptiven Bitrate bis zu 250 Mbit/s arbeiten, wenn eine Remote-Play-Verbindung zu einem Rechner besteht, der die aktuellste Steam-Beta verwendet. Ferner gibt es jetzt einen gesonderten Button, um die Leistungsdarstellung im Streaming-Overlay umzuschalten.

Im Bereich Steam Input gibt es die größte Zahl an Änderungen und Korrekturen zu verzeichnen, hier führen die Patchnotes des aktuellen Steam-Client-Updates insgesamt neun Punkte auf. Dazu gehören beispielsweise die Unterstützung für mehr als vier Xbox-Controller unter Windows, wenn die neue Microsoft-API GameInput v3 genutzt wird. Dazu muss Steam mit der Kommandozeilenoption „-gameinput“ aufgerufen werden. Weitere Änderungen umfassen Rumble-Support bei Verwendung eines GameCube-Controllers mit PC-Adapter und verschiedene Fehlerbehebungen in Konfigurationsmenüs.

Bei der Freunde- und Chat-Funktion hat Valve lediglich einen Fehler behoben, der dazu geführt hat, dass nach einem Klick auf „Alle ignorieren“ in der eigenen Steam-Freundesliste keine Steuerung per Gamepad mehr möglich war. Auch beim In-Game-Overlay gibt es nur einen Bugfix: Hier wurde zuvor teilweise nur FG (für Frame Generation) im Performance-Monitor angezeigt, obwohl genau genommen Nvidias DLSS für die Zwischenbilderzeugung verwendet wurde.

Downloads

  • Steam

    4,7 Sterne

    Steam ist Valves Plattform zum digitalen Vertrieb von Spielen und aktuell der Marktführer.

    • Version 2026-06-23 Deutsch



Source link

Weiterlesen

Apps & Mobile Entwicklung

Samsung und Alcedis: Galaxy Watch unterstützt klinische Studien mit Gesundheitsdaten


Samsung und Alcedis: Galaxy Watch unterstützt klinische Studien mit Gesundheitsdaten

Samsung kooperiert mit dem deutschen Forschungsdienstleister Alcedis, um Gesundheitsdaten aus Wearables stärker in klinische Studien einzubinden. Aus Messwerten der Galaxy Watch sollen dabei digitale Endpunkte und Biomarker entstehen, die Forschung und Arzneimittelentwicklung unterstützen.

Wearables als Datenquelle für Studien

Die Zusammenarbeit richtet sich laut Samsung unter anderem an Pharmaunternehmen und andere Forschungseinrichtungen, die klinische Studien durchführen und mit Daten aus dem Alltag der Teilnehmer ergänzen wollen. Wearables gelten in der klinischen Forschung als vergleichsweise leicht verfügbare Möglichkeit, kontinuierlich Gesundheitsdaten außerhalb klassischer Studienzentren zu erfassen. Die Herausforderung liegt nach Angaben von Samsung jedoch darin, aus den Rohdaten medizinisch aussagekräftige Erkenntnisse abzuleiten. Genau an dieser Stelle soll die Kooperation mit Alcedis ansetzen.

Galaxy Watch liefert Sensordaten

Samsung bringt in die Partnerschaft seine Wearable-Technik und Forschungsinfrastruktur ein. Genannt werden unter anderem Biosensoren der Galaxy Watch, die physiologische Daten über längere Zeiträume im Alltag erfassen können, sofern die Teilnehmer einer Studie dem zustimmen. Samsung verweist dabei auf Messverfahren wie bioelektrische Impedanzanalyse (BIA) und elektrodermale Aktivität (EDA).

Auch Software-Funktionen spielen als Medizinprodukt eine Rolle. Samsung nennt in diesem Zusammenhang Funktionen zur Erkennung von Schlafapnoe sowie Vorhofflimmern. Solche Daten sollen als Grundlage für digitale Biomarker und Endpunkte dienen, die dann in Studien wissenschaftlich verwertbar wären.

Alcedis übernimmt Studienablauf und Teilnehmerbetreuung

Alcedis soll im Rahmen der Kooperation wiederum die Durchführung der Studien und die Einbindung der Teilnehmer übernehmen. Das Unternehmen mit Sitz in Hessen ist auf digitale klinische Studien spezialisiert und begleitet Forschungsprojekte nach eigenen Angaben von frühen Phasen bis zur Arzneimittelzulassung und darüber hinaus. Konkrete Studien, Zeitpläne oder beteiligte Pharmaunternehmen nennt Samsung in der Mitteilung allerdings noch nicht.



Source link

Weiterlesen

Beliebt