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TRYX Turris 620 CPU-Kühler mit Display im Test


Newcomer TRYX hat zuletzt mit All-in-One-Wasserkühlern mit großen, teils gebogenen LC-Displays für Aufmerksamkeit gesorgt. Es folgte der Gehäuse-Markt, jetzt stehen CPU-Luftkühler an. Auch der TRYX Turris 620 bietet ein Display für die Individualisierung und wirbt mit einer Kühlleistung auf NH-D15-Niveau. Die Premiere im Test.

Der TRYX Turris 620 im Überblick

Der TRYX Turris 620 ist ein Dual-Tower-Kühler mit vernickelter Kupferbodenplatte und sechs 6-mm-Heatpipes, dessen zwei 120-mm-Lüfter in auf den Kühler abgestimmten Rahmen mit Schienensystem stecken. Damit lässt sich der Lüfter über den RAM-Slots auf Wunsch um 10 mm anheben und der mittlere Lüfter für die Montage des Kühlers einfach entfernen.

Der TRYX Turris 620 auf dem Testsystem der Redaktion

Auf dem Kühler sitzt ein magnetisch befestigter Deckel mit Spiegel und 5-Zoll-IPS-Display, das beliebige Bilder und bis zu 500 MB große Videos einzeln, in zufälliger Reihenfolge oder in Schleife abspielen kann.

Der TRYX Turris 620 ist ein Dual-Tower-Luftkühler mit 5-Zoll-Display auf dem Deckel, verfügbar in Schwarz und Weiß
Der TRYX Turris 620 ist ein Dual-Tower-Luftkühler mit 5-Zoll-Display auf dem Deckel, verfügbar in Schwarz und Weiß

Das Display ist das Aushängeschild

Die Kombination von Kühler und Display gehört zum Markenkern von TRYX und soll Kunden, vorrangig Gamer, dazu befähigen, ihre Einzigartigkeit auch über die Individualisierung am Gaming-PC Ausdruck zu verleihen. Wer kein Display auf dem Kühler haben mag, ist hier definitiv raus.

TRYX’s mission is to empower individuals and allow gamers to define their uniqueness. „Empower Your Possibilities“ is the value we aspire to offer our users through our products.

GIF Nicht genug vom DLSS-5-Shitstorm? Auf Wunsch läuft Nvidias PR-Video auf dem TRYX Turris 620 in Dauerschleife

TRYX ist dabei bei Weitem nicht der erste Hersteller, der einen Luftkühler mit einem Display ausstattet. Der Preisvergleich kennt zahlreiche „Alternativen“. Spielt allerdings auch die Größe des Displays eine Rolle, bleibt nur der Thermalright Peerless Assassin 120 Vision MAX übrig, den es schon ab unter 60 Euro gibt. Sein Display ist ebenfalls fünf Zoll groß, nutzt aber nicht das 16:9-Format (480 × 854 Pixel) und kann nicht mit beliebigem Material bespielt werden. Das ist das Alleinstellungsmerkmal des TRYX Turris 620.

Auch kühlen soll der Kühler gut

Der Turris 620 soll aber nicht nur gut aussehen und sich an verschiedene Vorlieben anpassen lassen, er soll auch extrem leise sein und eine Kühlleistung zwischen Noctua NH-D15 G1 und NH-D15 G2 aufweisen.

Der TRYX Turris 620 neben dem Noctua NH-D15 G2
Der TRYX Turris 620 neben dem Noctua NH-D15 G2

Der UVP spiegelt diesen Anspruch wider: 139,90 Euro verlangt TRYX sowohl in schwarzer als auch in weißer Variante, was Mitte März 2026 dem Marktpreis des NH-D15 G2 entspricht. TRYX gewährt auf den Kühler selbst sechs Jahre Garantie und auf das Display drei Jahre.

Weitere Details zum TRYX Turris 620 halten die News zur Ankündigung und die nachfolgenden technischen Eckdaten bereit:

  • Turris 620: Tryx‘ erster CPU-Luftkühler hat zwei Türme und ein 5″-Display

Technische Daten

Die vernickelte Kupferbodenplatte des TRYX Turris 620
Die vernickelte Kupferbodenplatte des TRYX Turris 620

Testergebnisse

Testsystem und Testmethodik

Getestet hat ComputerBase den Turris 620 wie zuletzt auch die Luftkühler be quiet! Pure Rock Pro 3, Arctic Freezer 36 A-RGB Black, Noctua NH-D15 G2 und Noctua NH-D15S (Test) auf einem Core i9-13900K im Sockel LGA 1700.

Der Testparcours beinhaltet Messungen bei 150 und 253 Watt TDP unter konstanter Last in einem vollautomatisierten (!) Verfahren über den gesamten Drehzahl- und Lautstärke-Bereich eines Kühlers von 31 dB (an der Grenze zu unhörbar) bis zur maximalen Lautstärke in 1-dB-Schritten.

Dazu wird im ersten Schritt ermittelt, bei welcher Drehzahl die Kühler welche Lautstärke erreichen. Gemessen wird aus 15 cm Abstand im 45-Grad-Winkel zur Kühleroberfläche („von schräg oben“).

Im Anschluss wird die Lüfterdrehzahl auf beiden TDP-Profilen alle 10 Minuten von 31 dB ausgehend bis zum Maximum erhöht und dabei die Telemetrie mitgeschnitten. Das Ergebnis wird im Anschluss als Delta zur ebenfalls kontinuierlich ermittelten Raumtemperatur abgebildet. Als Wärmeleitpaste kommt bei jedem Kühler die gleiche Menge Thermal Grizzly Kryonaut zum Einsatz.

Installation und Konfiguration

Der Turris 620 kann auf AMD Sockel AM4 und AM5 sowie auf Intel Sockel LGA 1700 und LGA 1851 (in Zukunft auf Sockel LGA 1954) installiert werden. Auf AMD-Plattformen nutzt er das Retention-Modul des Sockels, auf Intel-Sockeln ohne Standard-Mounting-Kit wird eine eigene Halterung mit Backplate installiert.

Wie das gelingt, geht aus dem auch in Papierform beiliegenden Handbuch eindeutig hervor. Etwas fummelig kann das Verschrauben der vier Buchsen unter den Bügeln auf der Backplate sein, weil sie keine Fassung für Schraubendreher haben – die Muttern zum Befestigen der Bügel auf diesen Buchsen hingegen schon. Ein Schraubendreher liegt bei.

Das Mounting-Kit für LGA 1700 und LGA 1851 (in Zukunft auch LGA 1954)
Das Mounting-Kit für LGA 1700 und LGA 1851 (in Zukunft auch LGA 1954)

Der Kühler selbst wird, nachdem der magnetisch befestigte Display-Spiegel-Deckel und der zentrale Lüfter über sein Schienensystem entfernt wurden, auf diese Halterung geschraubt.

Dabei kann über die Kühler-Halterung der Offset zum Retention-Modul eingestellt werden, je nachdem, welcher Sockel verwendet wird. Ab Werk ist LGA 1700/AM4 konfiguriert, für LGA 1851 wird auf „U“ (Core Ultra) und für Sockel AM5 auf „A“ (AMD) umgestellt.

  • Standard: Intel LGA 1700 / AMD AM4
  • U: Intel LGA 1851
  • A: AMD AM5
Über die Halteklammer des Kühlers lässt sich ein plattformspezifischer Offset einstellen
Über die Halteklammer des Kühlers lässt sich ein plattformspezifischer Offset einstellen

Warum der Display-Deckel nicht den ganzen Kühler überspannt, wird klar, sobald der Kühler beziehungsweise der Lüfter mit zu hohen RAM-Modulen ins Gehege kommt: Dann kann der äußere Lüfter über sein Schienensystem um 10 mm angehoben werden (55 mm statt 45 mm Platz für RAM). Für den zentralen Lüfter gilt das logischerweise nicht, was dem so angepassten Kühler eine sehr asymmetrische Statur verleiht.

Braucht der RAM mehr als 45 mm Platz unter dem Kühler, lässt sich der äußere Lüfter um 10 mm anheben

Zum Abschluss werden beide Lüfter separat oder über die beiliegende Kabelpeitsche mit einem 4-Pin-PWM-Anschluss und das Display mit einem internen USB-Anschluss verbunden. Auch an der Peitsche laufen die Lüfter mit einem 50-U/min-Offset um Vibrationen infolge von Resonanzen zu verhindern.

Der Deckel mit Display und Spiegel wird magnetisch arretiert, Strom und Daten fließen über Federkontakte
Der Deckel mit Display und Spiegel wird magnetisch arretiert, Strom und Daten fließen über Federkontakte

Das Display und die Software

Das 5-Zoll-IPS-Display (1.280 × 720, 500 Nits, 60 Hz, hohe Blickwinkel) ist das Herzstück des Kühlers. Wie die AiO-Kühler der Panorama- und der Stage-Serie werden auch der Turris 620 und damit dessen Display über TRYX‘ Kanali Software konfiguriert und mit Firmware-Updates versorgt.

TRYX‘ Kanali-Software ist auch in deutsch verfügbar

Neben vordefinierten, auf Wunsch zufällig oder in Schleife laufenden Videos können Nutzer auch eigene Bilder und Videos auf dem Display ablegen. Unterstützt werden Dateien mit bis zu 500 MB Größe in den Formaten:

Videos, die der App hinzugefügt wurden, können in der App selbst noch zugeschnitten werden (Crop). Das funktionierte einwandfrei. Es gibt auch eine Funktion, um direkt aus der App Videos auf dem Desktop an frei definierbarer Stelle aufzunehmen. An anderer Stelle hakt es in der aktuellen Software-Version 2.1.0 allerdings noch.

Zwei der Standard-Video-Loops des TRYX Turris 620

So wurde ein fehlerfreies Video (H.265, MP4, < 500 MB) nach dem Zuschnitt in der App sowohl in der App als auch auf dem Kühler falsch dargestellt – der Encoding-Prozess lief reproduzierbar fehlerhaft ab. Andere Videos funktionierten hingegen einwandfrei.

Der Kühler kommt mit einer Auswahl an Videos, die sich anbieten, es können aber auch eigene Bilder und Videos auf dem Display abgespielt werden

Ein weiteres Problem auf dem Testsystem betraf die Möglichkeit, bis zu drei Telemetriedaten über dem Video am rechten Rand, zentral oder am linken Rand einblenden zu lassen. Zwar ließen sich die drei gewünschten Kennzahlen auswählen, mehr als eine „0“ gab es aber nicht zu sehen. Das Problem soll in Spracheinstellung beziehungsweise dem dazu passenden Zahlenformat in Windows liegen, hier gilt es offensichtlich noch einmal an der Lokalisierung der App zu arbeiten.

Noch nicht fehlerfrei: Nach dem Croppen und Encodieren eines kompatiblen Videos in der App ist die Video-Datei defekt, in einem weiteren Versuch mit einer anderen MP5-Quelldatei gelingt das Einbinden problemlos

Alles in allem liefert die App das, was sie verspricht, und mit der Möglichkeit zur Individualisierung inklusive Bildschirmaufnahme und Zuschnitt von Videos potenziell einen echten Mehrwert, aktuell hakt es aber noch. Aber wie sieht es jetzt mit der Kühlleistung aus?

Direkt aus der App können auch Screen-Capturings erstellt werden
Direkt aus der App können auch Screen-Capturings erstellt werden

Lautstärke über PWM/Drehzahl

Der Turris dreht laut Datenblatt mit maximal 1.850 U/min, im Test erzielt wurden bei 100 Prozent PWM allerdings nur 1.700 U/min. Für 120-mm-Lüfter ist das vergleichsweise niedrig. Die Anlaufdrehzahl liegt bei circa 340 U/min (19 % PWM und niedriger). 31 dB(A) liegen bei 850 U/min (50 % PWM) an.

Drehzahl über PWM (31 bis max. dB(A))

06001.2001.8002.4003.000Umdrehungen pro Minute (UPM)

404550556065707580859095101PWM (%)

In der Disziplin Lautstärke über PWM (und damit Drehzahl) liegt der Turris 620 mit den beiden anderen 120-mm-Lüftern im Testfeld, be quiet! Pure Rock Pro 3 und Arctic Freezer 36 A-RGB, ab circa 70 Prozent PWM quasi gleich auf. Maximal werden 48 dB(A) erreicht, was weniger als beim NH-D15 G2 ist, der bei 100 Prozent PWM auf 54 dB(A) kommt. Aber das lässt die Kühlleistung außen vor.

Lautstärke über PWM (31 bis max. dB(A))

0102030405060dB(A)

404550556065707580859095101PWM (%)

Kühlleistung bei 150 Watt TDP

Laut TRYX wurde der Turris für aktuelle Sockel von AMD (AM5) und Intel (LGA 1851) optimiert, getestet wurde er allerdings auf LGA 1700 – und mit der dafür passenden Offset-Einstellung (LGA1700/AM4) wird der Turris auch geliefert.

Den 150-Watt-Testlauf erledigt der Turris auch bei 50 % PWM (850 U/min, 31 dB(A)) weit unterhalb der kritischen Temperatur des Core i9-13900K (Achtung, im Diagramm findet sich die Temperatur-Differenz zwischen CPU-Temperatur und Umgebungstemperatur).

Der Kühler liegt dabei lautstärkenormiert mit dem NH-D15S mit einem Lüfter und dem be quiet! Pure Rock Pro 3 in etwa gleich auf, Noctua NH-D15G2 und Arctic Freezer 36 A-RGB liegen in Front.

Kühlleistung über Lautstärke (ΔT, 150 Watt TDP)

303642485460Kelvin

3031323334353637383940414243444546474849505152535455dB(A)

150 Watt TDP lassen sich mit dem TRYX Turris 620 also leise bis flüsterleise problemlos kühlen. Zur thermischen Drosselung kommt es im (offenen) Testaufbau auch bei gemessenen 31 dB(A) nicht.

Thermal-Throttling bei 150 Watt TDP

Kühlleistung 253 Watt TDP

Wird die TDP auf 253 Watt erhöht, wird der Abstand zum NH-D15 G2 größer, der Turris 620 schwimmt dahinter im Feld der restlichen Testteilnehmer. Absetzen kann er sich auch von den kleineren Modellen in der Konkurrenz nicht.

Bei 31 bis 35 dB(A) reicht die Kühlleistung nicht, um die CPU vom thermischen Drosseln zu bewahren, das ist bei NH-D15S und Arctic Freezer 36 A-RGB aber ebenfalls der Fall. Der be quiet! Pure Rock 3 Pro benötigt sogar noch 1 dB(A) mehr Lautstärke um die CPU vom Heruntertakten abzuhalten.

Kühlleistung über Lautstärke (ΔT, 253 Watt TDP)

606570758085Kelvin

3031323334353637383940414243444546474849505152535455dB(A)

Der NH-D15 G2 zeigt in diesem Testlauf seine Stärke. Kommt es darauf an, kühlt er deutlich besser als der Turris 620.

Thermal-Throttling bei 253 Watt TDP

So hört sich der Kühler an

Zur Einordnung von Kühlleistung und Lautstärke fehlt allerdings noch die Charakteristik der Geräuschemissionen. Die nachfolgende Aufnahme zeigt den Verlauf über folgende Betriebsmodi:

  • 00:00 – 00:10: < 30 dB(A), min. U/min
  • 00:10 – 00:20: 31 dB(A)
  • 00:20 – 00:30: 35 dB(A)
  • 00:30 – 00:40: 40 dB(A)
  • 00:40 – 00:50: 45 dB(A)
  • 00:50 – 00:60: 48 dB(A), max. U/min

Der Turris 620 zeichnet sich durch eine hohe Laufruhe aus: Bei einer festgelegten Drehzahl bleibt die Geräuschcharakteristik unverändert. Ein von anderen Kühlern bekanntes „Pumpen“ gibt es nicht.

Dabei stechen beim Turris 620 früh die Motoren der Lüfter aus dem Betriebsgeräusch heraus, während das Luftrauschen weniger stark ausgeprägt ist.

TRYX Turris 620: min. Drehzahl (340 U/min) über 31, 35, 40, 45 bis 48 dB(A) (max. 1.700 U/min)

Aufnahme weiterer Kühler (anderes Verfahren, anderes Mikrofon)

Fazit

Benötigt ein CPU-Kühler um die Funktion „Kühlen“ zu erfüllen ein konfigurierbares 5-Zoll-IPS-Display auf dem Deckel? Nein, natürlich nicht. Doch wer seinen PC auch über ein Display beziehungsweise dessen Inhalt auf dem CPU-Kühler individualisieren will, der findet im Turris jetzt ein weiteres, umfassend anpassbares Angebot. Wer hingegen kein Display will, ist hier fehl am Platz – so wie viele Nutzer, die kein Braun mögen, bei den braunen Produkten des großen Konkurrenten.

Der TRYX Turris 620 ist ein Dual-Tower-Luftkühler mit 5-Zoll-Display auf dem Deckel, verfügbar in Schwarz und Weiß
Der TRYX Turris 620 ist ein Dual-Tower-Luftkühler mit 5-Zoll-Display auf dem Deckel, verfügbar in Schwarz und Weiß

Dessen NH-D15 G2 stellt in Sachen Kühlleistung definitiv die stärkere Alternative dar. Turris liegt zwar nicht falsch, wenn der Abstand zum G2 mit „nur ca. 3 °C“ beziffert wird (im Test der Redaktion sind es eher 4 °C). Aber genau genommen sind das Welten in diesem Segment. Es gibt am Markt unzählige Kühler, die gleich gut kühlen und ein Bruchteil kosten – wie zum Beispiel der ebenfalls im Test enthaltene Arctic Freezer 36 A-RGB (ab 33 Euro).

Auch der Turris 620 kühlt unterm Strich ausreichend gut, der Geräuschpegel ist der Kühlleistung angemessen und die Charakteristik mit Fokus auf die Lüfter-Motoren, aber sehr gleichmäßigem Lauf angenehm. Kühlleistung ist dennoch nicht das Argument für den Turris 620. Es ist in Zeiten, in denen X3D-Gaming-Prozessoren keine 100 Watt im CPU-Limit verbrauchen, aber vielleicht auch nicht mehr so relevant. Viel eher soll der Turris 620 die Luft-Kühler-Alternative zu den ganzen Display-Deckel-AIOs sein.

GIF Nicht genug vom DLSS-5-Shitstorm? Auf Wunsch läuft Nvidias PR-Video auf dem TRYX Turris 620 in Dauerschleife

Gerade deshalb gilt es für TRYX die aktuell noch vorhandenen Probleme mit der Software (2.1.0) schnellstmöglich aus der Welt zu räumen. Das Display ist nicht nur Kern der Marke, sondern auch das entscheidende Merkmal des Turris 620, über dessen Einzigartigkeit der hohe Preis von 139,90 Euro gerechtfertigt werden muss. Wer mit Premium wirbt und Premium verlangt, muss auch Premium liefern.

Nutzen kann man den Turris 620 jetzt schon, aber Telemetriedaten eventuell erst nach Umstellungen des Zahlenformats in Windows ausgeben zu können, was an anderer Stelle im Alltag zu großen Problemen führt, darf nicht sein. Auch das In-App-Encoding muss sich TRYX noch einmal ansehen, damit ein Video, das die App akzeptiert, nach dem In-App-Zuschnitt im In-App-Encoding nicht zerlegt wird.

Ob das Gesamtpaket auf dieser Basis knapp 140 Euro wert ist, liegt dann immer noch – und dieses Mal im wahrsten Sinne des Wortes – im Auge des Betrachters. Aktuell ist der TRYX Turris 620 exklusiv bei Caseking verfügbar:

  • Kühlleistung/Lautstärke ausgewogen
  • Verarbeitungsqualität
  • Display (Auflösung, Helligkeit, Blickwinkel)
  • Lieferumfang und Anleitung
  • 6 Jahre Garantie (3 Jahre Display)
  • Kanali-Software noch nicht fehlerfrei
  • Keine Web-App
  • Lüfter proprietär, kein Ersatz außerhalb Garantie

(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.

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Samsung und Alcedis: Galaxy Watch unterstützt klinische Studien mit Gesundheitsdaten


Samsung und Alcedis: Galaxy Watch unterstützt klinische Studien mit Gesundheitsdaten

Samsung kooperiert mit dem deutschen Forschungsdienstleister Alcedis, um Gesundheitsdaten aus Wearables stärker in klinische Studien einzubinden. Aus Messwerten der Galaxy Watch sollen dabei digitale Endpunkte und Biomarker entstehen, die Forschung und Arzneimittelentwicklung unterstützen.

Wearables als Datenquelle für Studien

Die Zusammenarbeit richtet sich laut Samsung unter anderem an Pharmaunternehmen und andere Forschungseinrichtungen, die klinische Studien durchführen und mit Daten aus dem Alltag der Teilnehmer ergänzen wollen. Wearables gelten in der klinischen Forschung als vergleichsweise leicht verfügbare Möglichkeit, kontinuierlich Gesundheitsdaten außerhalb klassischer Studienzentren zu erfassen. Die Herausforderung liegt nach Angaben von Samsung jedoch darin, aus den Rohdaten medizinisch aussagekräftige Erkenntnisse abzuleiten. Genau an dieser Stelle soll die Kooperation mit Alcedis ansetzen.

Galaxy Watch liefert Sensordaten

Samsung bringt in die Partnerschaft seine Wearable-Technik und Forschungsinfrastruktur ein. Genannt werden unter anderem Biosensoren der Galaxy Watch, die physiologische Daten über längere Zeiträume im Alltag erfassen können, sofern die Teilnehmer einer Studie dem zustimmen. Samsung verweist dabei auf Messverfahren wie bioelektrische Impedanzanalyse (BIA) und elektrodermale Aktivität (EDA).

Auch Software-Funktionen spielen als Medizinprodukt eine Rolle. Samsung nennt in diesem Zusammenhang Funktionen zur Erkennung von Schlafapnoe sowie Vorhofflimmern. Solche Daten sollen als Grundlage für digitale Biomarker und Endpunkte dienen, die dann in Studien wissenschaftlich verwertbar wären.

Alcedis übernimmt Studienablauf und Teilnehmerbetreuung

Alcedis soll im Rahmen der Kooperation wiederum die Durchführung der Studien und die Einbindung der Teilnehmer übernehmen. Das Unternehmen mit Sitz in Hessen ist auf digitale klinische Studien spezialisiert und begleitet Forschungsprojekte nach eigenen Angaben von frühen Phasen bis zur Arzneimittelzulassung und darüber hinaus. Konkrete Studien, Zeitpläne oder beteiligte Pharmaunternehmen nennt Samsung in der Mitteilung allerdings noch nicht.



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E-Mail: Google erlaubt Änderung der Gmail-Adresse in Deutschland


E-Mail: Google erlaubt Änderung der Gmail-Adresse in Deutschland

Bild: Google

In den Vereinigten Staaten erlaubt Google bereits die Änderung der eigenen Gmail-Adresse. Jetzt hat das US-amerikanische Unternehmen mit der Einführung dieser Funktion in Deutschland begonnen. Allerdings wird die Möglichkeit zur Anpassung der E‑Mail-Adresse nach und nach freigeschaltet.

Endlich können auch Nutzer aus Deutschland ihre Gmail-Adresse ändern, wie aus einem neuen Google-Supportdokument hervorgeht. Eine Änderung des Teils, der vor @gmail.com erscheint, war bislang nur durch Eröffnung eines neuen Google-Kontos möglich. Doch jetzt geht die Anpassung über die Account­verwaltung, wobei die ursprüngliche E-Mail-Adresse weiterhin erhalten bleibt.

So funktioniert die Änderung der Gmail-Adresse

Die Änderung der eigenen Gmail-Adresse erfolgt über myaccount.google.com/google-account-email, wofür gegebenenfalls eine erneute Anmeldung beim Google-Konto notwendig ist. Nun muss auf „Persönliche Daten“ geklickt werden, das sich links oben im Browserfenster findet. Anschließend ist die Option „E-Mail“ zu wählen und anschließend muss auf „E-Mail-Adresse für das Google-Konto ändern“ geklickt werden. Hier gibt es jetzt den Eintrag „E-Mail-Adresse für das Google-Konto ändern“.

Es sei darauf hingewiesen, dass Google die Option zum Ändern der eigenen Gmail-Adresse schrittweise in Deutschland ausrollt. Wer also noch keine Möglichkeit dazu in seinem Konto findet, muss sich somit noch gedulden, bis Google die Funktion für den eigenen Account freischaltet. Die Änderung der Gmail-Adresse hat zudem keine Auswirkung auf die Daten des eigenen Kontos. Trotzdem empfiehlt Google, zuvor ein Backup der eigenen Daten zu erstellen.

Diese Einschränkungen gibt es

Eine Anpassung der Gmail-Adresse ist jedoch nur einmal pro Jahr möglich. Theoretisch können Anwender dabei insgesamt vier E-Mail-Adressen für das Google-Konto einrichten, also eine Haupt-E-Mail-Adresse und drei zusätzliche E-Mail-Adressen. Für das Hinzufügen zusätzlicher Alternativ-Adressen ist aber entsprechend ein zeitlicher Abstand von jeweils 12 Monaten nötig.

Aber: Einmal registrierte E-Mail-Adressen bei Gmail können nicht mehr erneut verwendet werden, auch bei einer Löschung des eigenen Google-Kontos. So wird sichergestellt, dass keine anderen Personen eine bestimmte Gmail-Adresse zu einem späteren Zeitpunkt registrieren können.



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CB-Funk-Podcast #175: FSR 4.1 auf RX 7000, die Steam Machine und Arc G3 Extreme


CB-Funk-Podcast #175: FSR 4.1 auf RX 7000, die Steam Machine und Arc G3 Extreme

FSR 4.1 für RX 7000 mit RDNA 3? Kommt im Juli!? Falsch! Schon jetzt ist es so weit, Jan und Fabian blicken im CB-Funk direkt auf Wolfgangs Test zu Bildqualität und Leistung. Möglich ist das jetzt auf Radeon RX 7000, nicht aber der Steam Machine, die zu allem Überfluss auch erschienen ist – mit einer Lotterie und ohne FSR 4?!

CB-Funk: Die einhundertfünfundsiebzigste Episode

Seit Montag ist AMDs zeitgemäßes KI-Upsampling FSR 4.1 endlich auch auf RDNA-3-Grafikkarten der Serie Radeon RX 7000 verfügbar. Wolfgang hat sich das bereits in einigen unterstützten Spielen angesehen, die Bildqualität gegenüber der „nativen“ Fassung auf RDNA 4 analysiert und auch die Leistung verglichen. Ein zur aktuellen Wetterlage passendes heißes Thema, mit dem Fabian und Jan in den Podcast starten.

Im Anschluss geht es um die Steam Machine. Schon wieder? Ja, denn der „Launch“ ist ebenfalls am Montag erfolgt – ohne FSR 4. Bitte? Ja! Alle Infos zu diesem Thema und was man aktuell noch wissen sollte, sind ebenfalls Thema in Episode 175. Das Themen-Trio komplettiert der Test des Intel-Arc-G3-Extreme-Handheld-SoC im MSI Claw 8 EX AI+ inklusive Blick hinter die Kulissen. Wir wünschen viel Spaß beim Zuhören und freuen uns auf eure Kommentare!

Wir beantworten eure Fragen

Und wie üblich zur Erinnerung: Wir möchten im CB-Funk jede Woche einige Fragen beantworten, die zum Podcast, zur Redaktion oder zu unseren Themen passen. Gerne könnt ihr eure Fragen an podcast@computerbase.de richten oder aber uns hier im Forum oder auf Discord per Direktnachricht anschreiben – wir sind gespannt!

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Übersicht zu den bisherigen Episoden

Eine Übersicht zu den bisherigen Podcast-Folgen und den entsprechenden Artikeln mit Kommentarbereich ist auf der Themenseite CB-Funk zu finden.



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