Künstliche Intelligenz
Trump erlaubt Ausfuhr, doch Peking verbietet Einfuhr von Nvidias H200-Chips
Die Volksrepublik China möchte sich nicht mit zweitklassigen KI-Chips abspeisen lassen. Peking hat seine Zöllner angewiesen, Nvidias H200-Prozessoren nicht ins Land zu lassen.
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Das berichtet Reuters. Den Verkauf der besseren Chips der Blackwell-Serie (GB100, GB102, GB200) nach China hat US-Präsident Donald Trump untersagt. Bis Anfang der Woche galt zudem ein Verbot der Lieferung von H200-Prozessoren und konkurrierender Produkte wie AMDs Radeon Instinct MI325X.
Der Präsident begründet die Exportverbote mit Sorge um die Nationale Sicherheit. Vor fünf Wochen hat Trump jedoch angekündigt, diese Bedenken im Austausch gegen eine 25-prozentige Strafsteuer fallen zu lassen. Am Dienstag hat das US-Handelsministerium mitgeteilt, ab Donnerstag Anträge auf Exportlizenzen für H200 und MI325X zum Verkauf Nicht-Militärs in China zu prüfen. Plötzlich „stärken” solche Exporte die Nationale Sicherheit der USA.
Die Exportbedingungen
Es ist keine allgemeine Genehmigung. Das generelle Verbot wird durch Einzelfallprüfungen ersetzt. Voraussetzung für eine Exporterlaubnis ist unter anderem, dass die Ausfuhr die Verfügbarkeit für US-Käufer nicht einschränkt, sowie dass der chinesische Abnehmer Wiederausfuhr-Compliance erfüllt und auch alle Kunden identifiziert (KYC), die die Prozessoren online nutzen möchten. Die Importeure müssen den US-Behörden alle Nutzer offenlegen, die sich in einem der folgenden Länder befinden oder deren Firmenzentrale dort liegt: China (samt Macau), Kuba, Iran, Nordkorea, Russland, Venezuela und Weißrussland.
Außerdem muss der Hersteller für jeden nach China (samt Macau) gelieferten Chip mindestens ein Stück an einen US-Endnutzer liefern. Überdies müssen Stichproben der in Taiwan hergestellten Chips eine Sicherheitsüberprüfung in den USA bestehen. Das neue Verfahren gilt für alle Schaltkreise, die unter einer bestimmten Rechenleistung bleiben und deren DRAM-Bandbreite unter 6.500 Gigabyte pro Sekunde liegt.
China macht die Mauer
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Doch China macht Trump einen doppelten Strich durch die Rechnung. Laut The Information hat Peking inländische Organisationen angewiesen, die H200-Chips nur unter speziellen Umständen zu nutzen, beispielsweise für Forschung an Universitäten. Hinzu tritt nun der Importstopp. Nvidia-Aktien haben am Mittwoch leicht nachgegeben.
(ds)
Künstliche Intelligenz
Honor MagicPad 4: Dünnes Android-Tablet mit schnellem Chip
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Mit seiner geringen Bauhöhe von 4,8 mm (273,4 × 178,8 mm) ist das Honor MagicPad 4 wohl eines der derzeit dünnsten Geräte der Kategorie. Denn die bisher flachsten Geräte wie Apples iPad Pro 13 Zoll und Samsungs Galaxy Tab S11 Ultra messen um die 5,1 mm. Überdies ist es einen Millimeter dünner als sein Vorgänger. Trotz der Schlankheitskur stecken in der Rechenflunder mit Display Qualcomms aktueller Oberklassechip und ein großer 10.100-mAh-Akku.
Kleiner und leichter als der Vorgänger
Das heißt, dass im MagicPad 4 der Snapdragon 8 Gen 5 – nicht zu verwechseln mit dem Elite-Modell – steckt, der bisher nur in Smartphones verbaut ist. Damit dürfte das Tablet eine hohe Rechenleistung zutage bringen. Begleitet wird der Chip von 12 oder 16 GByte RAM sowie 256 respektive 512 GByte Flashspeicher.

Das Honor Magic Pad 4 wird in Weiß und Grau angeboten,
(Bild: Honor)
Damit das Tablet auch bei anspruchsvolleren Aufgaben oder beim Gaming kühl bleibt, verbaut Honor eigenen Angaben zufolge einen Zwei-Wege-Vapor-Chamber (VC) mit 13-schichtigem 3D-Kühlaufbau und einer Wärmeableitungsfläche von 81.717 mm². Wie zuverlässig diese Kühlung die dauerhafte Rechenleistung hält, werden Tests zeigen.
Das Display des neuen Honor-Tablets misst nun 12,3 Zoll (3000 × 1920 Pixel) in der Diagonale, was zwar etwas kleiner ist als die 13,3 Zoll des Vorgängermodells, allerdings kommt beim neuen Modell ein höherwertigeres OLED-Panel mit 165 Hz statt LCD-Technik zum Einsatz. Zudem ist der Bildschirm mit bis zu 2700 cd/m² deutlich leuchtstärker als jener des Vorgängers, der bis zu 1000 cd/m² lieferte.
Der Akku fällt mit seiner Nennleistung von 10.100 mAh zwar etwas kleiner als in der 3. Generation (12450 mAh) aus. Jedoch dürfte die Laufzeit aufgrund des potenziell effizienteren Bildschirms und Prozessors nicht davon beeinträchtigt werden. Das neue Tablet ist mit 450 g übrigens 145 g leichter als der Vorgänger, der knapp 600 g auf die Waage brachte. Damit wiegt es in etwa so viel wie Apples kleines iPad Pro mit 11-Zoll-Bildschirm (446 g).
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Android 16 mit optionaler PC-Oberfläche
Hinsichtlich Kameras und Multimedia verbaut Honor eine 13-MP-Kamera auf der Rückseite und vorne als Selfiekamera einen Sensor mit 9 MP. Zudem sind 8 Lautsprecher geboten, die Spatial-Audio unterstützen. Ferner stecken die aktuellen Funkstandards Wi-Fi 7 und Bluetooth 6.0 im Tablet. Als Betriebssystem setzt Honor auf sein MagicOS 10 auf Basis von Android 16. Der Hersteller verspricht 6 Jahre Android-Updates und Sicherheitspatches, was durchaus gut ist.

Honor Magic Pad 4 mit optionalem Zubehör.
(Bild: Honor)
Die Software des MagicPad 4 soll genauso wie die der ebenso angekündigten Foldables Magic V6 eine geräteübergreifende Zusammenarbeit mit Smartphones und Multi-Plattform-Umgebungen – also auch Apples Ökosystem – ermöglichen. Zudem soll ein bei Bedarf aktivierbarer Desktopmodus ein „PC-ähnliches Arbeitserlebnis“ inklusive „Dateiverwaltung und Multitasking-Workflows“ ermöglichen, sagt der Hersteller.
Für das neue Tablet verlangt Honor ab 599 Euro. Das Gerät ist in den Farben Grau und Weiß erhältlich.
(afl)
Künstliche Intelligenz
Honor Magic V6: Neues Foldable mit Riesen-Akku
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Mit dem Honor Magic V6 betritt ein neues großes Foldable auf dem MWC 2026 in Barcelona die Bühne. Das Falt-Smartphone des chinesischen Herstellers hat einen besonders starken Akku und hält nicht nur Wasser aus.
Honor spielt bereits vergleichsweise lange im Bereich der Foldables mit, das erste Magic-Falt-Smartphone kam Anfang 2022 auf den Markt. Seitdem hat sich viel getan, mit dem Magic V6 macht Honor vor allem beim Akku einen enormen Sprung.
Mit 6660 mAh fällt der Akku für ein so dünnes Foldable – das Magic V6 misst zusammengeklappt ohne Kamera nur 8,75 Millimeter – enorm stark ausgefallen. Der Vorgänger hatte noch 5820 mAh. Es handelt sich dabei um einen zweigeteilten Dual-Cell-Akku mit Silizium-Kohlenstoff-Anoden. Der Siliziumanteil beträgt 25 Prozent. Auf dem MWC kündigt Honor sogar bereits die nächste Akkugeneration an, die mit 32 Prozent Silizium bei gleicher Größe sogar 7000 mAh besitzen soll.
Das Magic V6 ist nach IP68/IP69 gegen Untertauchen bis anderthalb Meter Tiefe, Strahlwasser und Staub geschützt – für ein gängiges Smartphone ist das mittlerweile ziemlich normal, für ein Foldable noch lange nicht. Wasser etwa verträgt auch das Galaxy Z Fold 7 von Samsung, allerdings hat es Honor als erster Hersteller geschafft, das Falt-Smartphone auch gegen Staub zu schützen. Nichts soll in das Gehäuse eindringen, wo es das empfindliche Display oder das Scharnier beschädigen könnte. Aufpassen muss man gleichwohl auf den Biege-Bildschirm, denn wenn beim Zusammenklappen etwas im Weg ist, kann das weiche Panel schnell Schaden nehmen.

Das Honor Robot Phone ist noch nicht in Sicht.
(Bild: Honor)
Apropos Bildschirm: Das Honor V6 hat ein 6,52 Zoll großes Display außen und ein 7,95 Zoll großes inneres Display. Beide sind LTPO-OLED-Panels, das bedeutet, sie können die Bildwiederholfrequenz bis auf 1 Hertz herunterregeln, um Strom zu sparen. Maximal unterstützen beide 120 Hertz. Honor verspricht bis zu 6000 cd/m² Helligkeit in der Spitze. Die Falte hat Honor eigenen Angaben zufolge um 44 Prozent reduziert, tatsächlich ist der Knick im Display kaum zu sehen oder zu fühlen.
Angetrieben wird das Magic V6 von einem Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5, der viel Power mitbringt und auf 12 GByte Arbeitsspeicher zugreifen kann. Der interne Speicher liegt bei 256 oder 512 GByte. Um die Abwärme des Prozessors im Zaum zu halten, hat Honor dem Foldable eine Vapor-Chamber-Kühlung verpasst. Die Triple-Kamera auf der Rückseite besteht wie gewohnt aus Hauptkamera, Dreifach-Tele und Ultraweitwinkel.
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Mit der Software rückt Honor das Magic V6 näher an die Apple-Welt heran. Das Smartphone kann nicht nur drahtlos Dateien mit Macs und iPhones austauschen, sondern auch als zweites Display für ein Macbook fungieren.
Preis und Termin des Honor Magic V6 noch unklar
Wann genau der Verkaufsstart erfolgen soll, hat Honor noch nicht verraten. Im zweiten Quartal dieses Jahres soll es aber soweit sein. Den genauen Verkaufspreis hat Honor ebenfalls noch nicht enthüllt, er dürfte sich aber im Bereich des Vorgängers bewegen. Das Honor Magic V5 kam für 1999 Euro auf den Markt.
Robot Phone nur hinter Glas
Das Honor Robot Phone mit der neuartigen Kamera zum Ausklappen, das der Hersteller schon vor Monaten für den MWC angekündigt hatte, ist auf dem MWC nur zu sehen, anfassen und ausprobieren ist nicht erlaubt. Weiterhin bleibt fraglich, ob das Robot Phone mit dem KI-gesteuerten Kameramodul in dieser Form überhaupt auf den Markt kommen wird.
(sht)
Künstliche Intelligenz
heise-Konferenz zu modernen Konzepten für die Softwarearchitektur
Die Online-Konferenz betterCode() Modern Architecture von iX und dpunkt.verlag am 25. März 2026 stellt aktuelle Konzepte der Softwarearchitektur vor wie Clean Architecture, Hexagonale Architektur oder Microservices. Design mit LLMs ist ebenso ein Thema wie Architektur für eine digitale Souveränität. Die Konferenz richtet sich an Softwarearchitekten, Softwareentwicklerinnen und IT-Projektleiter, die sich neue Trends aneignen und Erfahrungen mit Kollegen austauschen wollen.
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Microservices oder Modulith? – Arnold Franke wägt in seinem Vortrag ab.
Ein ganztägiger Workshop zu flexibler Anwendungsarchitektur am 18. März 2026 dient dem gemeinsamen, praktischen Einüben.
Highlights aus dem Programm
Die sechs 45-minütigen Vorträge geben einen Überblick über grundlegende Architekturkonzepte und vertiefen Aspekte, wie den Einsatz von künstlicher Intelligenz oder Softwareentwicklung im Team. Das Programm enthält folgende Vorträge:
- Hexagonale Architektur: Schnittstellen statt Schichten
- Der Microservice Trade-Off
- Von Post-its zu Spezifikationen – LLMs in API-Design-Workshops effektiv einsetzen
- Softwareentwicklung im Flow mit Team Topologies & Co. – was hat das mit Euch zu tun?
- Digitale Souveränität: Architektur für eine ungewisse Zukunft
- Panel-Diskussion zum KI-unterstützten Architekturdesign

Der zusätzliche Workshop von Matthias Eschhold bietet konkrete Beispiele und Übungen in Java.
Der Workshop am 18. März 2026 „Flexible Anwendungsarchitektur mit der Clean und der Hexagonal Architecture“ von Matthias Eschhold vertieft die Theorie mit Code-Beispielen und Übungen in Java. Zudem führt er in die Evolutionäre Architektur ein und diskutiert technische Lösungsstrategien.
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Tickets mit Frühbucherrabatt
Ein Ticket für die Online-Konferenz kostet noch bis zum 9. März 2026 249 Euro, dann 299 Euro (alle zzgl. MwSt.). Die Gebühr für den eintägigen Workshop beträgt 549 Euro. Teams bekommen im Ticketshop automatisch Mengenrabatt und auch Schülerinnen, Schüler, Studierende sowie Hochschulangehörige erhalten auf Anfrage einen Nachlass.
Wer sich über die Konferenz auf dem Laufenden halten möchte, meldet sich auf der Konferenz-Webseite zum Newsletter an.
(who)
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