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Turris 620: Tryx‘ erster CPU-Luftkühler hat zwei Türme und ein 5“-Display

Nach ersten AiO-Kühlern mit großem Display und Gehäusen steigt Newcomer Trxy auch in den Markt für CPU-Luftkühler ein: Der Turris 620 ist ein üppiger Twin-Tower-Kühler mit riesigem Display. Der Preis liegt hoch, rund 140 Euro verlangt der Hersteller für das Modell. Im Vergleich zur Konkurrenz soll das aber wenig sein.
Asymmetrisch und mit Offset-Option
Im Kern greift der Tryx auf bekannte Ideen zurück: Heatpipe und Halterung verschieben die beiden Kühltürme über und hinter den Prozessor, um dem ersten Erweiterungsslot und den RAM-Modulen mehr Raum zu geben. Speichermodule dürfen dabei 45 bis 55 Millimeter hoch sein. Woher kommt die Varianz? Beide 120-mm-Lüfter sind an Schienen befestigt. Das vordere Exemplar, das nicht vom Deckel überragt wird, kann dadurch in der Höhe in mehreren Rasten verstellt werden, was die Gesamthöhe des Kühlers auf bis zu 175 Millimeter anhebt.
Je nachdem, ob der Kühler auf einer CPU von Intel oder AMD zum Einsatz kommt, lässt sich der Kühler ohne extra Offset-Kit geringfügig in Relation zum Retention-Modul versetzen.
Lüfter mit abweichender Drehzahl
Die Lüfter drehen zwischen 500 und 1.850 Umdrehungen pro Minute, der mittlere allerdings 50 U/Min langsamer – der Drehzahlunterschied soll Dröhnen verhindern, auch Noctua setzt auf dieses Prinzip. Die Gesamtlautstärke gibt Tryx mit 32,5 dB(A) an, die Leistungsfähigkeit mit einer TDP von 280 Watt. Verbaut werden kann der Kühler auf aktuellen Sockeln von Intel und AMD. Bei Intel kommt ein eigenes Retention Kit zum Einsatz, bei AMD wird auf das Kit des Sockels gesetzt.
Großes 5-Zoll-Display auf dem Deckel
Auf dem Kühlturm sitzt, das ist die zweite Besonderheit, ein mit Magneten befestigtes Bildschirmmodul. Das IPS-Display löst mit 1280 × 720 Pixeln auf und verfügt über eine Diagonale von 5 Zoll.
Über die Kanali-Software des Herstellers können Videos, Bilder oder GIFs mit bis zu 500 Megabyte Größe angezeigt werden. Parallel dazu lassen sich am linken Rand auch Systeminformationen ausgeben, drei Telemetriedaten darf der Nutzer wählen. Laut Hersteller ist ein Dual-Core-Chip im Display integriert, um unabhängig vom Betriebssystem arbeiten zu können und die Rechenlast zu verringern.
Preis: Relativ niedrig
Der in Schwarz und Weiß erhältliche Kühler ist ab sofort für 139,90 Euro bei Caseking verfügbar*. Auf den Kühler selbst gewährt Tryx eine Garantie von 6 Jahren, auf das Display sind es 3 Jahre.
Den für einen CPU-Luftkühler ambitionierten Preis begründet der Hersteller mit dem Konkurrenten: Die Leistung des Kühlers solle zwischen
Noctua NH-D15 G1 und NH-D15 G2 (Test) liegen, die das Segment anführen. Die Preisempfehlung des G1 werde aber knapp unterboten – bei besserer Ausstattung, lautet das Argument, mit dem Tryx für sich wirbt; denn bei Noctua gibt es kein Display. Im Handel kostet der Noctua NH-D15 G2 aktuell ebenfalls rund 140 Euro.
Der Test folgt in Kürze
ComputerBase liegt bereits ein Muster des Tryx Turris 620 in Weiß zum Testen vor. Ein umfangreicher Testbericht folgt in Kürze.
ComputerBase hat die Informationen zum Turris 620 vor Hersteller Tryx erhalten. Diese wurden unter NDA zur Verfügung gestellt. Die einzige Vorgabe war der frühstmögliche Veröffentlichungszeitpunkt. Eine Einflussnahme des Herstellers auf die Meldung fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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Intel Core Ultra 7 251HX: Neue Notebook-Gaming-CPU ist im PassMark richtig flott

Der Intel Core Ultra 7 251HX ist erstmals mit zwei Einträgen im PassMark-Benchmark aufgetaucht. Dabei schlägt der 18-Kerner sogar andere Core-Ultra-7-CPUs mit 20 Kernen, allerdings nur mit knappem Abstand. Zudem muss beachtet werden, dass diese Ergebnisse noch als vorläufig zu werten sind.
Mit dem Core Ultra 7 251HX bietet Intel einen weiteren Mobile-Prozessor für Gaming-Laptops an. Die CPU basiert auf der Arrow-Lake-Architektur und bietet insgesamt 18 Kerne, davon 6 Performance-Cores und 12-Effizienz-Kerne. Gegenüber den 20-Kernern Core Ultra 7 255HX und Core Ultra 7 265HX erreicht der Core Ultra 7 251HX gemäß zwei PassMark-Einträgen leicht höhere Single- und Multi-Thread-Werte.
Die PassMark-Werte im Detail
Konkret erreicht der Intel Core Ultra 7 251HX einen Single-Thread-Wert von 4.666 Punkten und einen Multi-Thread-Wert von 48.713 Punkten. Demgegenüber fällt der 255HX mit 4.573 Punkten (Single-Thread) und 48.612 Punkten (Multi-Thread) im Vergleich leicht ab. Auch der 265HX erreicht mit 4.546 Punkten im Single-Thread-Benchmark und 48.536 Punkten als Multi-Thread-Wert nicht ganz das Niveau des 251HX, obwohl dieser zwei Performance-Kerne weniger besitzt.
Dabei liegt der Basistakt des Intel Core Ultra 7 251HX mit 2,9 GHz allerdings über dem Basistakt des 255HX mit 2,4 GHz und dem 265HX mit 2,6 GHz. Dafür muss sich der 251HX mit bis zu 5,1 GHz Turbotakt gegenüber dem 255HX und 265HX mit 5,2 respektive 5,3 GHz geschlagen geben.
Es lohnt sich zudem ein Vergleich mit dem 14-Kerner Core Ultra 5 245HX, der wie der 251HX sechs Performance-Kerne hat, aber 4 Effizienz-Kerne weniger bietet (8 E-Cores statt 12). Wenig überraschend muss sich der 245HX daher gegenüber dem 251HX im Passmark klar geschlagen geben. Demnach erreicht der 245HX einen Single-Thread-Wert von 4.483 Punkten (-3,9 Prozent im Vergleich mit dem 251HX) und einen Multi-Thread-Score von 37.945 Punkten (-22,1 Prozent).
Werte des Core Ultra 7 251HX noch vorläufig
Aufgrund der Tatsache, dass bislang lediglich zwei Messwerte des Intel Core Ultra 7 251HX vorliegen, sind die PassMark-Ergebnisse dieser Mobile-CPU noch als vorläufig zu werten. Denn für die anderen im Vergleich herangezogenen Prozessoren liegt eine deutlich höhere Stichprobe vor. Trotzdem lässt sich daraus bereits eine erste positive Tendenz für den Core Ultra 7 251HX ableiten.
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Wine 11.11: Optimierte Spiele-Kompatibilität und zahlreiche Bugfixes

Der Kompatibilitäts-Layer Wine 11.11 behebt 25 Fehler, wodurch auch die Spiele-Unterstützung weiter optimiert wird. Gänzlich neu hinzugekommen sind die Unterstützung von Fenster-Effekten, die Kryptographie-Bibliothek SymCrypt und bessere VBScript-Kompatibilität.
Mit Wine 11.11 steht eine frische Entwickler-Version der bekannten Windows-Kompatiblitätsschicht für Linux und andere Unix-artige Betriebssysteme wie macOS zur Verfügung. Neben fünf Neuerungen wartet die aktuelle Version von Wine auch mit einer ganzen Reihe an Bugfixes auf. Damit folgt eine neue Wine-Version nun knapp zwei Wochen nach der Veröffentlichung von Wine 11.10.
Wechsel zu SymCrypt und Fenster-Effekte im Wayland-Treiber
Da Wine 11.11 erstmals die Unterstützung von Fenster-Effekten für das Display-Server-Protokoll Wayland bietet, sind nun spezielle Fenstergestaltungen und Transparenzeffekte für Windows-Programme unter Linux und Co. möglich. Ferner werden weitere Bestandteile der USER32-Windowskomponente, die für die Darstellung einfacher Benutzeroberflächen benötigt wird, in den Shared Memory verlagert.
Statt der Kryptografie-Bibliothek TomCrypt wird mit Wine 11.11 der Wechsel zu SymCrypt von Microsoft vollzogen. Das quelloffene SymCrypt wird als zentrale Kryptographie-Library unter Windows genutzt, ist aber auch standardmäßig in Azure Linux enthalten. Darüber hinaus bietet das Entwickler-Release Wine 11.11 eine Reihe an Kompatibilitätsverbesserungen für VBScript, wie es auf WineHQ heißt.
Insgesamt 25 Fehlerbehebungen
Doch damit nicht genug: Die jüngste Wine-Version umfasst auch 25 Bugfixes, die neben behobenen Programmfehlern auch Probleme mit Windows-Spielen unter Linux beheben. So konnte ein Fehler in Marvel’s Spider-Man Remastered behoben werden, der zuvor eine bestimmte Windows-10-Version erforderte. Zudem kann das Spiel Space Empires 5 nun Bitmap-Bilder laden und ein Absturz von Total War: Shogun 2 wurde behoben.
Außerdem konnten mehrere Fehler mit der Battle.net-App korrigiert werden, die zuvor für lange Startzeiten und Probleme bei der Installation des Programms führten. Darüber hinaus wurde ein Absturz des Foxit Reader 8 und vom Installationsprogramm von Foxit PhantomPDF Business 10.0 behoben. Auch Fehler unter MS Money 2000 konnten korrigiert werden. Die vollständige Auflistung der Bugfixes finden sich in den Versionshinweisen von Wine 11.11.
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OpenAI, Anthropic und Google: Apple soll planen, Siri für andere KIs zu öffnen

Während Apple zur WWDC 2026 kein Wort zur ChatGPT-Erweiterung von Siri oder der Integration von Drittanbietern in die neue KI-Struktur des Konzerns verloren hat, häufen sich die Belege, dass der Konzern OpenAI, Anthropic und Google Zugriff auf die KI-Funktionen in einem kommenden Update für iPhone, iPad und Mac geben möchte.
Das berichtet Mark Gurman von Bloomberg unter Berufung auf neue Datenschutzrichtlinien für Siri und nach Einsicht in interne Versionen der völlig überarbeiteten Sprachassistentin. Nach Angaben von Gurman soll Apple hierfür bereits Gespräche mit OpenAI, Anthropic und Google geführt haben. In den Gesprächen sollen auch die Bedingungen für die Integration in Apple Intelligence diskutiert worden sein, die aber noch im Dunkeln bleiben. Offenbar will der Konzern den Drittanbietern und Entwicklern von ChatGPT, Claude und Gemini jedoch Auflagen machen.
Neue App-Store-Seiten in Planung
Der aktuelle Entwicklungsstand umfasst wohl mehr als nur eine Erweiterung wie für die aktuelle Siri: Intern soll demnach bereits eine eigene App-Store-Seite für AI-Erweiterungen stehen, die nur noch per Knopfdruck online geschaltet werden muss. Nutzer könnten demnach frei aus dem App Store ihren KI-Anbieter für Apple Intelligence und damit auch die neue Siri AI wählen.
Aktuell kann im noch aktuellen iOS 26 Siri über eine Erweiterung der Zugriff auf eine ChatGPT-5-API ergänzt werden. Anfragen, bei denen Siri normalerweise auf das Web zugreifen würde, werden stattdessen auf den Chatbot von OpenAI weitergeleitet. Das Ergebnis ist besser als eine reine Websuche, aber kann momentan nur wenig Mehrwert gegenüber dem Öffnen der ChatGPT-App bieten.
Mit der neuen Siri AI integriert Apple Chatmodelle nativ auf Systemebene und gibt ihnen Zugriff auf weite Teile des iPhones, iPads oder Macs, wenn der Nutzer dies zulässt. Dies deckt sich mit früheren Gerüchten zu dem Thema und in der aktuell ersten Entwickler-Beta für iOS 27 sollen die Änderungen bereits als Platzhalter eingebaut, jedoch noch nicht aktiviert worden sein. Die neuen Datenschutzrichtlinien für Apple Intelligence enthalten ebenfalls bereits einen überarbeiteten Passus zur Integration von Drittanbietern.
Additionally, if you enable the Apple Intelligence Extensions, it will include requests sent to Apple Intelligence Extensions when used with supported features, like Siri or Image Playground.
iOS 27, Apple Intelligence & Privacy
Kann Apple so Siri AI in die EU bringen?
Die Entwicklung kommt für EU-Nutzer, nachdem zwischen der EU und Apple eine größere Auseinandersetzung über die Umsetzung des Gesetzes über digitale Märkte (DMA) entstanden ist, die die Veröffentlichung von Siri AI in der EU verhindert. Apple griff die EU per Pressemitteilung und vor Ort über den Marketing-Chef im Gespräch mit Journalisten scharf an und verortete das Problem bei der EU-Kommission, die nicht bereit zur Kooperation sei, so der Konzern. Die EU widersprach der Darstellung und unterstellte Apple, lediglich einen Aufschub erlangen und damit eine Ausnahme vom DMA erwirken zu wollen.
Hintergrund ist, dass die EU eine theoretische Integration von Drittanbietern bei der neuen Siri AI erwartet. Apple konnte dem bisher nicht nachkommen und hat sich entschieden, Siri mit Apple Intelligence vorerst nicht mit iOS 27 in der EU auszuliefern. Nur der Mac wird die neue Siri erhalten, da dieser nicht unter den DMA fällt. Es bleibt zwar weiterhin unklar, wann der Konzern die neue Sprachassistentin für iPhone, Apple Watch und das iPad nachliefern wird, aber dass Apple bereits mit Drittanbietern spricht, könnte auf eine frühere Lösung als gedacht hinweisen.
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