Digital Business & Startups
Twaice bekommt 24 Millionen – R3 Robotics erhält 20 Millionen – Banyan Software kauft Gini
#DealMonitor
+++ #DealMonitor +++ Twaice bekommt 24 Millionen +++ Robotik-Startup R3 Robotics erhält 20 Millionen +++ KI-Startup Qontext sammelt 2,7 Millionen ein +++ Finanzspritze für Solarize +++ Banyan Software kauft Gini +++

Im #DealMonitor für den 5. Februar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.
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INVESTMENTS
Twaice
+++ Die Europäische Investitionsbank (EIB) stellt dem Münchner Startup Twaice ein „langfristiges Darlehen“ in Höhe von 24 Millionen Euro zur Verfügung. „Die Mittel sollen das Wachstum und insbesondere die Produktentwicklung des Anbieters für Batteriespeicheranalytik beschleunigen und den internationalen Ausbau unterstützen“, teilt das Unternehmen, das als Soonicorn gehandelt wird, mit. Das Unternehmen, 2018 von Stephan Rohr und Michael Baumann gegründet, entwickelt eine Batterieanalysesoftware. Konkret ermöglicht die Jungfirma Batterie- und Elektrofahrzeugherstellern, Flottenbetreibern und Finanzdienstleistern Batterien hinsichtlich Effizienz, Sicherheit und Zuverlässigkeit zu optimieren. In den vergangenen Jahren flossen bereits rund 75 Millionen US-Dollar in Twaice. Zu den Investoren zählen der amerikanische Geldgeber Coatue, der Unternehmer Lip-Bu Tan, Energize Ventures, Creandum, Cherry Ventures, UVC Partners und Speedinvest. Creandum hält derzeit rund 13,4 % an Twiace. Cherry ist mit 13,2 % an Bord. Mehr über Twaice
R3 Robotics
+++ HG Ventures, Suma Capital, Oetker Collection, European Innovation Council Fund (EIC Fund) sowie die Altinvestoren BonVenture, FlixFounders und EIT Urban Mobility investieren 14 Millionen Euro in R3 Robotics (früher als Circu Li-ion bekannt). Hinzu kommen 6 Millionen an öffentlichen Fördermitteln. Das deutsch-luxemburgische Robotik-Unternehmen, 2021 von Antoine Welter und Xavier Kohll in Luxemburg gegründet, setzt auf eine „KI-gestützte Roboterplattformen zur sicheren, effizienten und industriellen Demontage von Elektrofahrzeugen am Ende ihres Lebenszyklus“. Das frische Kapital soll unter anderem in den „Ausbau der Technologie und des Teams“ fließen. Mehr über R3 Robotics
Qontext
+++ Der umtriebige Münchner Investor HV Capital, Zero Prime Ventures sowie Business Angels wie Oberhauser (n8n), Emil Eifrem (neo4j), Bastian Nominacher (Celonis), Philipp Heltewig (Cognigy) und Fabian Veit (make.com) investieren 2,7 Millionen US-Dollar in Qontext. Das Berliner KI-Startup, 2025 von Lorenz Hieber und Nikita Kowalski gegründet, möchte sich als „Context Management Platform“ etablieren. „Our mission is to turn company context into a shared, trusted resource: centralized, up-to-date, and accessible to every AI process through one simple layer. When AI understands the full picture, not scattered fragments, it delivers clarity, reliability, and real impact“, teilt das Team mit. Mehr über Qontext
Solarize
+++ Der Berliner ClimateTech- und Energie-Investor Future Energy Ventures (FEV) sowie die Altinvestoren Picus Capital und Point Nine Capital investieren eine ungenannte, sicherlich aber eine siebenstellige, Summe in Solarize. Das Startup aus Stuttgart, 2020 von Andi Weiß, Florian Feigenbutz und Mambu-Gründer Frederik Pfisterer gegründet, entwickelt „ein Photovoltaik Portfolio für Immobilien und organisiert den Betrieb der Anlagen, ganz ohne Aufwand für Eigentümer“. Point Nine, Picus und Co. investierten bisher rund 6 Millionen Millionen Euro in das Unternehmen. „Die neuen Mittel werden gezielt eingesetzt, um die Abrechnungslösung weiter für die Anforderungen von Energieversorgungsunternehmen zu optimieren“, teilt das Team mit. Point Nine hielt zuletzt rund 14 % an Solarize. Auf Picus entfielen 13 %. Mehr über Solarize
MERGERS & ACQUISITIONS
Banyan Software – Gini
+++ Das amerikanische Unternehmen Banyan Software, das weltweit Unternehmen aufkauft und unter seinem Dach weiterbetriebt, übernimmt das 2011 gegründete Münchner FinTech Gini, das KI-basierte Lösungen für Banken, Versicherungen und E-Commerce anbietet. „Gini wird weiterhin eigenständig operieren. Führungsteam, Marke und Roadmap bleiben unverändert. Banyans Rolle besteht darin, langfristige Stabilität, operativen Support und Kapital bereitzustellen, um kontinuierliche Produktentwicklung, Marktexpansion und passgenaue Kundenservices voranzutreiben“, heißt es zur Übernahme. Zu den Investoren von Gini gehörte in der Vergangenheit insbesondere der damalige Telekom-Investmentarm T-Venture (34,3 %), die Commerzbank-Tochter main incubator (13,4 %) und Check24, zuletzt noch mit 1,9 % an Bord. Mehr über Gini
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Foto (oben): azrael74
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Wenn Senioren stürzen: Startup erhält 8,5 Millionen Euro für seine Notruf-Idee
Das Soester Healthtech-Startup Gardia sichert sich frisches Kapital – und nimmt einen milliardenschweren Zukunftsmarkt ins Visier: die Sicherheit im Alter.
Wie das Startup mitteilt, haben sie eine Series-A-Finanzierung über 8,5 Millionen Euro abgeschlossen. Angeführt wird die Runde vom europäischen Venture-Capital-Investor Peak, beteiligt sind außerdem Amberra, Butterfly & Elephant sowie bestehende Investoren wie Bonventure, Dieter von Holtzbrinck Ventures (DvH Ventures), Beurer und mehrere Business Angels.
Notruf ohne Smartphone
Hinter dem Startup stecken die Gründer Michael Hummels (CTO) und Marlon Besuch (CEO). Sie gründeten 2019 die Microsynetics GmbH. Weil sie selbst in ihren Familien erlebten, dass Menschen im hohen Alter von einer Notruflösung profitieren könnten, entwickelt sie ihr mobiles Notrufsystem unter der Marke Gardia.
Denn: Jährlich ereignen sich etwa 5,7 Millionen Stürze bei Senioren über 65 Jahren, heißt es in der Mitteilung des Startups. Viele der Betroffenen könnten nach einem Sturz nicht selbstständig aufstehen oder Hilfe rufen. So erhöht sich wiederum das Risiko für schwere Folgeschäden und Pflegebedürftigkeit.
Die Lösung der Gründer: Ein Notrufarmband mit automatischer Sturzerkennung, das ohne Smartphone funktioniert und sowohl zu Hause als auch unterwegs genutzt werden kann – und das die Menschen gerne tragen. „Zuverlässige Sturzerkennung erfordert eine technologisch hochkomplexe und präzise Entwicklung“, sagt Marlon Besuch. „Gleichzeitig sehen wir, dass viele bestehende Notrufsysteme im Alltag nicht genutzt werden, weil sie stigmatisierend wirken oder zu kompliziert sind.“
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Mit dem frischen Kapital plant Gardia im DACH-Raum zu wachsen, international zu expandieren und Kooperationen im Pflege- und Gesundheitssektor auszubauen. Eine Partnerschaft mit Bosch soll die 24/7-Notrufbetreuung sicherstellen. Parallel tüfteln die Gründer an der nächsten Generation des Notrufsystems.
Das ist das Pitchdeck
Wir zeigen euch das Pitchdeck von Gardia, mit dem das Healthtech-Startup ihre Seriea-A-Finanzierungsrunde sichern konnte. Weitere Pitchdecks anderer Startups findet ihr hier.
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Dieser Unternehmer sucht Missionare, keine Söldner – was er damit meint
Im Podcast 20VC verrät der Legora-CEO, welche Frage er seinen Bewerbern immer stellt und was die Antwort über Mentalität und Einstellung aussagt.
Wer sich bei diesem Stockholmer Startup bewirbt, muss sich auf eine spannende Zeit einlassen, sagt sein CEO: In einer Folge des Podcasts The Twenty Minute VC (20VC) von Harry Stebbings, verrät Max Junestrand, CEO des 2 Milliarden Dollar schweren Legal-AI-Startups Legora, eine Interviewfrage, die er Bewerbern stellt, um ihre kulturelle Eignung zu beurteilen.
„Ich führe immer noch mit allen Bewerbern Vorstellungsgespräche und stelle ihnen ziemlich brutale Fragen wie: ‚Warum nehmen Sie einen so schwierigen Job an? Sie könnten auch woanders arbeiten‘“, sagte Junestrand.
Das schwedische Startup konkurriert mit dem in San Francisco ansässigen Unternehmen Harvey, das einen Wert von 8 Milliarden Dollar hat.
Das Ziel: Langfristig denken
„Ich versuche, Missionare zu schaffen, keine Söldner“, sagte Junestrand und bezog sich dabei auf eine Analogie, die der Risikokapitalgeber John Doerr von Kleiner Perkins vor Jahren geprägt hatte. „Und ich denke, das ist uns erfolgreich gelungen.“
Damals erklärte Doerr, dass Söldner für sich selbst arbeiten und Unternehmen gründen, um sie zu verkaufen, während Missionare sich darauf konzentrieren, für ein Team zu arbeiten und langfristig zu denken.
Hustler-Mentalität
Der CEO von Legora, der das Startup 2023 mitbegründet hat, sagte, er suche nach Menschen mit „roher Entschlossenheit“, denen es nichts ausmacht, lange zu arbeiten. Er sagte, seine Mitarbeiter würden um 20 Uhr im Büro zu Abend essen, und das Unternehmen habe an Silvester Verträge unterzeichnet.
Beim Weihnachtsessen des Unternehmens gab es Glühwein – und KPIs. „Wir hatten das große Umsatz-Dashboard vor uns stehen, und alle schauten es sich an, weil jeder Schwung haben will”, sagte er.
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Legora hat 300 Mitarbeiter und plant, die Größe des Teams in der ersten Hälfte 2026 zu verdoppeln. Ein Vertreter von Legora erklärte gegenüber Business Insider, dass sich die Mitarbeiterzahl des Unternehmens in den letzten sechs Monaten verdoppelt habe.
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„Jedes Jahr kommt irgendein neuer Bullshit“: Bolt-Gründer über Taxis
Markus Villig wurde mit 27 Jahren zum jüngsten Selfmade-Milliardär Europas. Der Unternehmer aus Estland hat mit Bolt den europäischen Konkurrenten für Uber gegründet. Handy raus, Fahrt buchen, Essen bestellen: das Konzept der Fahrtenvermittlung – das sogenannte Ride Hailing – hat sich an vielen Orten durchgesetzt.
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