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Ugreen FineTrack 2, Mini 2 und Duo im Test


Ugreen veröffentlicht drei neue smarte Tracker der FineTrack-Serie die mit Apple Find My und Google Find Hub kompatibel sind. Je nach Varianten decken der Ugreen FineTrack Mini 2, FineTrack 2 und FineTrack Duo unterschiedliche Bedürfnisse und Anwendungsgebiete ab.

Ugreen FineTrack Mini 2

Wasserdicht mit integrierter Batterie

Der Ugreen FineTrack Mini 2 kommt als klassische AirTag-Alternative im quadratischen, abgerundeten Design für das Apple-Find-My-Netzwerk daher. Er ist hierfür zertifiziert und nur für iOS ausgelegt. In der Wo-ist?-App kann man so auch einstellen, dass man eine Benachrichtigung erhält, wenn man den Tracker zurücklässt und sich zu weit entfernt. UWB für eine zentimetergenaue Ortung wie beim Apple AirTag 2 bietet Ugreen in den neuen Trackern nicht.

Ugreen FineTrack Mini 2

Der kleine Tracker, der 36 × 36 × 10,7 mm misst, ist nach IP68 staub- und wasserdicht (AirTag IP67) und kann Wasser 60 Minuten lang in bis zu 2 Metern Tiefe standhalten. Er verfügt zudem über einen 110 dB lauten Lautsprecher (AirTag 2 circa 85 dB, AirTag 1 circa 60 dB). So soll er auch an verborgenen Orten, an die er gesteckt wird, weiterhin gut hörbar bleiben.

Darüber hinaus gibt Ugreen eine Batterielaufzeit von 60 bis 84 Monaten an, also 5 bis 7 Jahre. Ein Wert, der sich im Ersteindruck nicht prüfen lässt. Als Batterie kommt eine CR2450-Knopfzelle mit 600 mAh zum Einsatz. Anders als bei Apples AirTag ist die Batterie in Ugreens Tracker allerdings nicht austauschbar. Nach 5 bis 7 Jahren, wenn die Batterie leer ist, ist der Tracker somit unbrauchbar.

Ugreen FineTrack Mini 2
Ugreen FineTrack Mini 2

Auf dem Gehäuse des FineTrack Mini 2 sind zwei kleine, gelbe, fluoreszierende Symbole platziert, die im Dunklen leuchten. Teil des Lieferumfangs ist eine Silikonhülle und ein passender Schlüsselanhänger.

Einrichtung in der Wo-ist?-App

Für das Pairing des FineTrack Mini 2 wird ein Gerät mit mindestens iOS oder iPadOS 14.5 benötigt, auf dem Bluetooth aktiviert ist. Um das Koppeln des Finders zu starten, muss dessen Oberseite 2 Sekunden lang gedrückt und die Wo-ist?-App geöffnet werden. Dabei muss kräftig in der Mitte des Finders gedrückt werden, denn nicht die ganze Oberseite dient als Knopf, um ein versehentliches Drücken zu verhindern. In der Wo-ist?-App muss nun ein neues Objekt über das +-Zeichen hinzugefügt werden, wobei „Anderes Objekt“ gewählt wird. Der Ugreen FineTrack Mini 2 wird nun automatisch erkannt und kann wie ein AirTag mit einem Namen und einem Symbol versehen werden.

Ugreen FineTrack Mini 2 unter iOS hinzufügen

Alle Optionen, die auch ein AirTag bietet

In den Details des so hinzugefügten Finders hat man nun dieselben Optionen, die sich auch bei einem AirTag bieten. Man kann folglich einen Ton abspielen, die Route zum Objekt anzeigen lassen, das Objekt mit Dritten teilen und als verloren kennzeichnen und auch Mitteilungen beim Zurücklassen aktivieren, was insbesondere beim Tragen des Tags am Schlüsselbund sinnvoll sein kann.

Optionen des Ugreen FineTrack Mini 2 in der Wo-ist?-App

Wenn man einen Ton auf dem Ugreen FineTrack Mini 2 wiedergibt, ist dieser tatsächlich lauter als auf einem AirTag (1. Gen.). Zusätzlich blinkt während der Wiedergabe eine LED auf der Oberseite des Finders, was das Auffinden vereinfachen kann.

Entkoppelt man einen zuvor gekoppelten Finder wieder, schaltet er sich nach 5 Minuten Inaktivität automatisch aus. Möchte man ihn erneut koppeln, geht man wie oben beschrieben vor.

Auch das Zurücksetzen auf Werkseinstellungen ist direkt am Finder möglich. Hierfür muss die Taste fünf Mal schnell hintereinander gedrückt werden, woraufhin der Tag drei Mal piept. Nun wird die Taste für sechs Sekunden gedrückt gehalten. Zwei Signaltöne bestätigen daraufhin das Zurücksetzen des Tags. Aus der Wo-ist?-App wird der inaktive Tag beim Reset nicht automatisch gelöscht, dies muss anschließend manuell erfolgen.

Benachrichtigung über zurückgelassenes Objekt
Benachrichtigung über zurückgelassenes Objekt

Schutzmaßnahmen gegen ungewolltes Tracking

Auch die Tags von Ugreen nutzen dieselben Schutzmaßnahmen gegen ungewolltes Tracking wie die offiziellen AirTags, da diese Bestandteil des Find-My-Netzwerks sind. Ein Tag, der sich ohne Besitzer mit einer anderen Person fortbewegt, benachrichtigt diese über eine Mitteilung auf dem Smartphone. Zudem spielt der Tag einen Signalton ab, wenn er längere Zeit nicht mit dem Besitzer verbunden war und bewegt wird.

Preis und Verfügbarkeit

Der Ugreen FineTrack Mini 2 ist bereits bei Amazon erhältlich und kostet dort im 4er-Pack 39,99 Euro, wird aktuell allerdings mit Coupon für 29,99 Euro verkauft*.

Ugreen FineTrack 2

Runde Kugel im Fußball-Design

Der Ugreen FineTrack 2 steckt dieselbe Technik wie der FineTrack Mini 2 in ein kugelförmiges Design mit einem Durchmesser von 34 mm. Für Apples Find-My-Netzwerk zertifiziert ist er ausschließlich auf die Nutzung mit iOS ausgelegt.

Ugreen FineTrack 2
Ugreen FineTrack 2

Ab Werk ist ein Schlüsselband an der Kugel befestigt. Auch der Kugel-Tracker ist nach IP68 wasserdicht und mit einem 110 dB lauten Lautsprecher ausgestattet. Drei fluoreszierende Streifen auf dem Gehäuse leuchten auch bei diesem Modell im Dunkeln. Auch hier sorgt eine CR2450-Batterie für die Stromversorgung und soll eine Batterielaufzeit von 5 bis 7 Jahren bieten. Auch beim Kugel-Tracker ist die Batterie nicht ersetzbar, so dass der Tracker mit leerer Batterie unbrauchbar wird.

Ugreen FineTrack 2

Identisches Pairing und Optionen

Der FineTrack 2 wird per se genau so wie die Mini-Variante zum Find-My-Netzwerk über iOS hinzugefügt und auch die Optionen anschließend sind identisch. Zu beachten ist nur, dass zum Koppeln bei der Kugel die Fläche mit dem Ugreen-Schriftzug zwei Sekunden lang gedrückt werden muss. Auch bei der wasserdichten Kugel beherbergt eine der drei Markierungen auf der Außenseite eine LED, die bei der Wiedergabe eines Tons blinkt.

Ugreen FineTrack 2 unter iOS hinzufügen
Ugreen FineTrack 2 unter iOS hinzufügen
Ugreen FineTrack 2 unter iOS hinzufügen
Ugreen FineTrack 2 unter iOS hinzufügen
Optionen des Ugreen FineTrack 2 in der Wo-ist?-App
Optionen des Ugreen FineTrack 2 in der Wo-ist?-App
Optionen des Ugreen FineTrack 2 in der Wo-ist?-App
Optionen des Ugreen FineTrack 2 in der Wo-ist?-App

Preis und Verfügbarkeit

Der Ugreen FineTrack 2 ist bei Amazon erhältlich und kostet einzeln 19,99 Euro (UVP). Aktuell wird er für 14,99 Euro angeboten*.

Ugreen FineTrack Duo

Für Android und iOS mit USB-C

Der FineTrack Duo, der auf der Verpackung und dem Gerät Finder Pro genannt wird, macht zwei Dinge anders. Einerseits ist er sowohl für Apple als auch Google zertifiziert, kann also mit iOS und Android genutzt werden. Andererseits nutzt er keine Batterie, sondern einen integrierten Akku mit 90 mAh, der über USB-C aufgeladen werden kann. Während des Ladens leuchtet die LED des Trackers rot, ist der Ladevorgang abgeschlossen, leuchtet sie durchgehend weiß. Hierfür verfügt der 35,9 × 35,9 × 9 mm kleine Tracker an der Seite über eine kleine Gummiabdeckung auf dem USB-C-Anschluss. Die Akkulaufzeit gibt Ugreen mit bis zu 12 Monaten an, das Aufladen über USB-C dauert rund 2 Stunden.

Ugreen FineTrack Duo
Ugreen FineTrack Duo

Auf eine IP-Zertifizierung oder gar Wasserdichtigkeit muss der FineTrack Duo im Gegenzug verzichten. Auch der integrierte Lautsprecher fällt mit 80 dB deutlich leiser aus. Dafür bietet der FineTrack Duo allerdings eine UL-4200A-Zertifizierung für manipulationssichere Geräte. So wird verhindert, dass Kinder an die Batterie gelangen und sie verschlucken können.

Ugreen FineTrack Duo
Ugreen FineTrack Duo
Ugreen FineTrack Duo
Ugreen FineTrack Duo
Ugreen FineTrack Duo mit USB-C
Ugreen FineTrack Duo mit USB-C

Im Test meldet sich der Ugreen FineTrack Duo auch auf den Smartphones als Ugreen Finder Pro. Wie sich herausstellt, nutzt Ugreen zwei Bezeichnungen für dasselbe Gerät. Ugreen FineTrack Duo, wie er im Handel heißt, und Ugreen Finder Pro, wie das Gerät auf der Verpackung und in den Apps heißt, sind also identisch.

Entweder Android oder iOS

Das Koppeln des Ugreen Finder Pro mit iOS (ab iOS 14.5) funktioniert wie bei den anderen beiden Trackern beschrieben, weshalb im Folgenden auf das Koppeln mit Android (kompatibel ab Android 9.0) eingegangen wird. Wichtig zu wissen ist, dass der Finder entweder mit iOS oder Android genutzt werden kann, er aber keine Verbindung zu beiden Netzwerken gleichzeitig herstellen kann. Möchte man von iOS zu Android wechseln – oder andersherum – ist immer erst das Zurücksetzen des Finders nötig.

Google Fast Pair zum Koppeln

Der Finder besitzt an der Oberseite eine kleine runde Taste mit LED. Wird diese kurz gedrückt, erscheint auf dem Android-Smartphone in der Nähe automatisch eine Benachrichtigung, dass der Finder verbunden werden kann. So kann der Finder schnell hinzugefügt werden.

Ugreen FineTrack Duo unter Android

Möchte man seine Bezeichnung ändern und ihm eine Kategorie zuordnen, kann im Anschluss die „Mein Gerät finden“-App von Google geöffnet werden. Über sie lässt sich auch der letzte bekannte Standort des Finders einsehen, das Gerät in der Nähe aufspüren und ein Ton wiedergeben.

Ugreen FineTrack Duo unter Android

Auch beim Finder Pro leuchtet die LED in der Taste, wenn man ihn klingeln lässt. Fluoreszierende Symbole weist er nicht auf. Das Zurücksetzen des FineTrack Duo funktioniert etwas anders. Bei ihm muss die Taste zwei Mal kurz gedrückt werden, was durch einen Signalton bestätigt wird. Dann muss die Taste 10 Sekunden lang gedrückt werden, was ebenfalls durch Töne bestätigt wird.

Preis und Verfügbarkeit

Die unverbindliche Preisempfehlung des Ugreen FineTrack Duo im 4er Pack beträgt 44,99 Euro. Bei Amazon sind 4 Stück derzeit aber schon für 31,99 Euro erhältlich*.

Fazit

Die Ugreen FineTrack Mini 2 sind vor allem dann eine deutlich günstigere Alternative zu den Apple AirTags, wenn man auf eine zentimeter-genaue Ortung über UWB verzichten kann, dafür aber einen wasserdichten, lauteren Tracker mit LED nutzen möchte. Negativ fällt allerdings die Konzeption als Wegwerfprodukt ins Gewicht, denn nach 5 bis 7 Jahren – sofern die Batterie so lange hält – ist der Tag nutzlos.

Ugreen FineTrack Mini 2, FineTrack 2 und FineTrack Duo
Ugreen FineTrack Mini 2, FineTrack 2 und FineTrack Duo
Zuverlässige Ortung mit allen drei neuen Findern

Dies gilt auch für den Ugreen FineTrack 2, der als Kugel im Stile eines Mini-Fußballs allerdings ein Design aufweist, das einen anderen Einsatzort ermöglicht, aber unter Umständen auch erforderlich macht. Als Kugel lässt er sich oft weniger einfach verstecken, schließlich soll er nicht sofort ins Auge fallen. Dafür kann die Kugel aber besser in Röhren eingesetzt werden, denkbar etwa der Rahmen eines Fahrrads. Hier können auch die 2 mm, die die Kugel im Durchmesser kleiner ist als der Mini 2, entscheidend sein.

Ugreen FineTrack Mini 2, FineTrack 2 und FineTrack Duo
Ugreen FineTrack Mini 2, FineTrack 2 und FineTrack Duo

Als bester Allrounder präsentiert sich hingegen der Ugreen FineTrack Duo alias Finder Pro, der auch preislich attraktiv und immer noch deutlich günstiger als Apples AirTags aufgestellt ist. Zwar ist er nicht wasserdicht, dafür aber über USB-C jederzeit wieder aufladbar. Und für Google und Apple gleichermaßen zertifiziert behält man sich mit ihm maximale Flexibilität, falls man das Ökosystem eines der beiden Hersteller doch einmal wechseln möchte – oder im Haushalt Personen Android und iOS nutzen und man das 4er-Pack aufteilen möchte.

Ugreen FineTrack 2
Ugreen FineTrack 2
Ugreen FineTrack 2, FineTrack Mini 2 und FineTrack Duo
Ugreen FineTrack 2, FineTrack Mini 2 und FineTrack Duo
Ugreen FineTrack Duo
Ugreen FineTrack Duo

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Ugreen unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.

(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.

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Asus ROG Raikiri II Pro: PC-Version des „geilen“ Gamepads kann mehr und länger


Asus ROG Raikiri II Pro: PC-Version des „geilen“ Gamepads kann mehr und länger

Bild: Asus

Das Asus Raikiri II hat im Test einen „geilen“ Eindruck hinterlassen. Die exklusiv für den PC gedachte Pro-Version soll noch einmal mehr liefern: Asus stattet sie mit Display, mehr Modularität durch austauschbare Thumbsticks und mehr Laufzeit aus.

Was das Asus Raikiri II (Test) „leider geil“ macht, ist die Mischung aus haltbarer Technik und maximal agilem Eindruck. Leichtgängige Eingaben und sofort klickende Mikrotaster unter jeder einzelnen Taste suggerieren stete Unmittelbarkeit von Eingaben und sichern eine gleichmäßige Betätigung.

Das kann das Pro-Pad mehr

Diese Eigenschaften greift Asus mit der neuen Pro-Version auf. Sie soll am PC genutzt werden und kann deshalb die Polling-Rate werbeträchtig auf 8.000 Hz erhöhen. Wesentlicher ist die erhöhte Modularität: Wie beim Scuf Omega (Test) für die PlayStation 5 können die Tasten auf der Unterseite des Raikiri II Pro mit Blindstopfen deaktiviert werden.

Zusätzlich setzt Asus nun zwei Tasten an die Vorderseite des Controllers und fünf Tasten an den unteren Rand. Damit ersetzt das Unternehmen die zwei Zusatztasten neben dem Xbox-Button. Dort befindet sich nun ein Display, das On-the-fly-Einstellungen ermöglichen soll. Sie umfassen die Auswahl des Profils, Tastenbelegungen, die Stärke des Force Feedbacks in den Griffen, die Kalibrierung der Joysticks und die RGB-Beleuchtung. Alternativ kann die Gear-Link-Web-App zur Programmierung genutzt werden.

Asus ROG Raikiri II Pro (Bild: Asus)

Eine weitere Besonderheit des Pro-Raikiri sind die austauschbaren Thumbsticks. Gemeint sind nicht die Kappen, sondern das gesamte Modul der TMR-Sticks. Dabei steht nicht die Reparatur, sondern die Bedienung im Vordergrund. Auf diese Weise kann Asus zwei Sets Sticks mit 120 Gramm und 50 Gramm Widerstand beilegen und lässt dem Nutzer die Wahl, mit wie viel Kraft der Stick bewegt werden will.

Längere Laufzeit

Die Laufzeit im kabellosen Betrieb erhöht sich von 50 auf 79 Stunden. Angesetzt wird dazu eine Polling-Rate von 1.000 Hz, Vibrationen und Beleuchtung sind abgeschaltet. Wird der Controller mit allen Features sowie vollen 8.000 Hz genutzt, bleibt davon nach Erfahrungswerten nur ein Bruchteil übrig.

Preis wird hoch

Zum Preis schweigt das Unternehmen. Da der Raikiri II aktuell ab 175 Euro gehandelt wird, dürfte sich das Pro-Modell aber zumindest anfangs deutlich oberhalb der 200-Euro-Marke bewegen. Ausgehend von Preisempfehlungen erscheinen etwa 250 Euro realistisch.



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Chrome-Erweiterungen: Manifest V2 verschwindet endgültig


Chrome-Erweiterungen: Manifest V2 verschwindet endgültig

Bild: Google

Google beendet die Unterstützung für Manifest V2 nun auch im Chrome Web Store vollständig. Ab Ende August verschwinden dort die letzten Erweiterungen auf Basis des alten Standards. Für Chrome-Nutzer stellt sich damit die Frage, ob sie selbst noch handeln müssen.

Warum Manifest V2 überhaupt verschwindet

Bei Manifest V2 handelt es sich um die technische Grundlage vieler älterer Chrome-Erweiterungen. Jede Erweiterung besitzt eine Manifest-Datei, in der unter anderem festgelegt ist, welche Funktionen und Berechtigungen sie nutzt und auf welche Schnittstellen des Browsers sie zugreifen darf.

Google ersetzt Manifest V2 seit Jahren schrittweise durch Manifest V3. Der neue Standard soll Erweiterungen sicherer, datenschutzfreundlicher und ressourcenschonender machen. Unter anderem dürfen Erweiterungen ausführbaren Code nicht mehr nachträglich von externen Servern laden. Auch Hintergrundprozesse und Zugriffe auf Netzwerk-Anfragen wurden neu geregelt.

Gerade der letzte Punkt sorgte für Kritik. Unter Manifest V2 konnten Erweiterungen Netzwerk-Anfragen selbst abfangen und verändern. Manifest V3 setzt stärker auf zuvor definierte Filterregeln, die Chrome verarbeitet. Davon sind beispielsweise Inhalts- und Werbeblocker betroffen, deren Entwickler ihre Erweiterungen für den neuen Standard anpassen mussten.

Letzter Termin ist der 31. August 2026

Der Abschied von Manifest V2 läuft bereits seit mehreren Jahren. Seit Anfang 2022 nimmt der Chrome Web Store keine neuen öffentlichen Manifest-V2-Erweiterungen mehr an. Im Juni 2024 begann Google damit, Nutzer vor dem bevorstehenden Ende zu warnen.

Im Laufe des Jahres 2025 wurden Manifest-V2-Erweiterungen zunächst standardmäßig deaktiviert und später vollständig abgeschaltet. Mit Chrome 139 verschwand schließlich auch die verbliebene Unterstützung über Unternehmensrichtlinien.

Nun folgt der letzte Schritt. Wie Google in seinem aktualisierten Zeitplan erklärt, werden am 31. August 2026 alle verbliebenen Manifest-V2-Erweiterungen aus dem Chrome Web Store entfernt.

Auf älteren Chrome-Versionen bereits installierte Erweiterungen können zwar weiterhin genutzt werden sein. Nach der Entfernung aus dem Web Store erhalten sie dort jedoch keine Updates mehr und lassen sich nach einer Deinstallation nicht erneut über den Store installieren.

Wer eine aktuelle Chrome-Version verwendet und dessen Erweiterungen weiterhin funktionieren, muss in der Regel nichts unternehmen. Funktionierende Erweiterungen im aktuellen Browser haben die Umstellung entweder bereits hinter sich oder wurden durch eine kompatible Version ersetzt.

Handlungsbedarf besteht vor allem dann, wenn Chrome eine Erweiterung deaktiviert hat oder ein früher genutztes Add-on nicht mehr funktioniert. Nutzer sollten in diesem Fall zunächst im Chrome Web Store prüfen, ob der Entwickler eine aktualisierte Version anbietet. Ist das nicht der Fall, bleibt nur der Wechsel zu einer Alternative. Von einem dauerhaften Verbleib auf Chrome 138 oder einer noch älteren Version ist abzuraten. Damit ließe sich eine alte Manifest-V2-Erweiterung unter Umständen weiter nutzen, gleichzeitig bliebe aber auch der Browser auf einem veralteten Stand.



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Reader’s Choice Awards: Bester PC-Gehäuse-Hersteller 2026



ComputerBase ruft zum dritten Mal die Reader’s Choice Awards aus. Welcher PC-Gehäuse-Hersteller ist in diesem Jahr euer Favorit und konnte euch mit seinen großen wie kleinen Kästen für den PC am meisten überzeugen? Ihr entscheidet, welcher Hersteller den Preis erhält und sich mit eurer Auszeichnung schmücken darf.



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