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Dual-Mode-Speichersystem: Anthropic soll neues Speicher­modell für Claude planen


Dual-Mode-Speichersystem: Anthropic soll neues Speicher­modell für Claude planen

Bild: Anthropic

Anthropic steht offenbar kurz davor, für Claude ein neues Speichersystem einzuführen. Dafür testet der KI-Spezialist angeblich bereits ein neues Modell, das künftig zwei unterschiedliche Systeme bieten soll. Der Vorteil der neuen Lösung bestünde unter anderem darin, gezielter auf gespeicherte Informationen zugreifen zu können.

Darüber berichtet das gewöhnlich sehr gut informierte Portal TestingCatalog. Demnach soll Anthropic grundlegende Änderungen daran vornehmen, wie Claude Informationen aus Gesprächen mit Anwendern über mehrere Sitzungen hinweg speichert, um diese später erneut für Aufgaben nutzen zu können.

Gedächtnis mit deutlich mehr Möglichkeiten

Im Raum steht derzeit ein neues System, bei dem Anthropic künftig auf zwei verschiedene Lösungen setzen soll, zwischen denen Anwender wählen können, die sich zugleich aber auch ergänzen sollen. Dem Bericht zufolge soll die bisherige Form der Informationsspeicherung künftig als „Classic“-Option geführt werden. Diese würde weiterhin alles, was Claude im Verlauf von Gesprächen über seinen Nutzer lernt, in einer einzigen Notiz zusammenfassen.

Die neue Speicherfunktion ist bereits in den Einstellungen aufgeführt
Die neue Speicherfunktion ist bereits in den Einstellungen aufgeführt (Bild: TestingCatalog)

Die neue Alternative mit der Bezeichnung „Memory Files“ soll die gesammelten Informationen dagegen auf mehrere strukturierte Dokumente verteilen, die nach Themen, Projekten oder Kontext organisiert sind. Dabei dürfte es sich wahrscheinlich um eine neue Version der zuvor entdeckten „Knowledge Bases“ handeln. Gleichzeitig sollen Anwender die gespeicherten Daten künftig jederzeit durchsuchen und bearbeiten können. Damit würde Anthropic einen Gegenentwurf zu den Persistent-Memory-Architekturen schaffen, auf die zahlreiche Konkurrenten zuletzt hingearbeitet haben. Im Unterschied zu diesen sollen Nutzer allerdings weiterhin selbst kontrollieren können, welche Informationen das Modell speichert.

Funktionsweise bereits von Agentenlösungen bekannt

Der von Anthropic gewählte Ansatz ist allerdings nicht neu, sondern kommt bereits bei dauerhaft aktiven agentenbasierten Lösungen wie OpenClaw und Hermes umfangreich zum Einsatz. Damit könnte künftig auch Claude auf ein Dateisystem-ähnliches Gedächtnis setzen, um über die Grenzen einer einzelnen fortlaufenden Zusammenfassung hinaus skalieren zu können. Die Aufteilung des Speichers in einzelne Dateien hätte zudem den Vorteil, Claude deutlich umfangreichere und langfristigere Aufzeichnungen zu jedem Nutzer zur Verfügung stellen zu können, ohne dabei das Kontextfenster zu überladen. Laut TestingCatalog könnte daraus in der Praxis eine Art integriertes persönliches Wiki entstehen, das der Assistent abhängig vom jeweiligen Gesprächsthema gezielt konsultieren kann.

Umsetzung könnte auch Einfluss auf andere Funktionen haben

Sollte Anthropic die genannten Pläne tatsächlich umsetzen, könnte dies zugleich bedeuten, dass „Dreams“ künftig auch für normale Endverbraucher verfügbar wird. Dabei handelt es sich um einen derzeit noch in der Beta-Phase befindlichen asynchronen Durchlauf durch sämtliche bislang gesammelten Speicherdateien. Die Funktion soll nicht nur in der Lage sein, Duplikate zusammenzuführen, sondern auch veraltete Einträge durch aktuelle Informationen zu ersetzen, Widersprüche aufzulösen und Muster zu erkennen, die das Modell während laufender Sitzungen übersehen hat. Der ursprüngliche Speicherbestand bleibt dabei unverändert, während parallel eine neu organisierte Version zur Überprüfung erstellt wird. Erst kürzlich hatte Anthropic die Funktion für seine Claude Managed Agents auf der Entwicklerplattform eingeführt.

„Dreams“ könnte ebenfalls für mehr Nutzer zur Verfügung gestellt werden
„Dreams“ könnte ebenfalls für mehr Nutzer zur Verfügung gestellt werden (Bild: TestingCatalog)

Noch kein Startzeitpunkt bekannt

Ein konkreter Zeitpunkt für die Einführung ist bislang nicht bekannt. Dreams befindet sich nach wie vor in einer eingeschränkten Beta-Phase, die aktuell auf Opus 4.7 und Sonnet 4.6 begrenzt ist. Kleinere Anpassungen an der Benutzeroberfläche deuten jedoch darauf hin, dass Anthropic bereits einen öffentlichen Release vorbereiten könnte.

Anthropic will sich nach deren Aufholjagd wieder von Konkurrenz absetzen

Die neue Lösung kann zugleich als Versuch verstanden werden, verlorenen Boden gegenüber dem direkten Konkurrent OpenAI wieder gutzumachen. Das Unternehmen hatte zuletzt eine Erweiterung für Googles Chrome veröffentlicht, mit der der hauseigene Coding-Assistent direkt im Browser Aufgaben ausführen kann. Darüber hinaus steht eine Art Fernsteuerung für Codex im Raum. Zusätzlich will OpenAI das KI-Wettrüsten weiter anheizen und kündigte an, im Jahr 2026 rund 50 Milliarden US-Dollar in Infrastruktur und damit verbundene Rechenleistung investieren zu wollen.



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Ugreen FineTrack 2, Mini 2 und Duo im Test


Ugreen veröffentlicht drei neue smarte Tracker der FineTrack-Serie die mit Apple Find My und Google Find Hub kompatibel sind. Je nach Varianten decken der Ugreen FineTrack Mini 2, FineTrack 2 und FineTrack Duo unterschiedliche Bedürfnisse und Anwendungsgebiete ab.

Ugreen FineTrack Mini 2

Wasserdicht mit integrierter Batterie

Der Ugreen FineTrack Mini 2 kommt als klassische AirTag-Alternative im quadratischen, abgerundeten Design für das Apple-Find-My-Netzwerk daher. Er ist hierfür zertifiziert und nur für iOS ausgelegt. In der Wo-ist?-App kann man so auch einstellen, dass man eine Benachrichtigung erhält, wenn man den Tracker zurücklässt und sich zu weit entfernt. UWB für eine zentimetergenaue Ortung wie beim Apple AirTag 2 bietet Ugreen in den neuen Trackern nicht.

Ugreen FineTrack Mini 2

Der kleine Tracker, der 36 × 36 × 10,7 mm misst, ist nach IP68 staub- und wasserdicht (AirTag IP67) und kann Wasser 60 Minuten lang in bis zu 2 Metern Tiefe standhalten. Er verfügt zudem über einen 110 dB lauten Lautsprecher (AirTag 2 circa 85 dB, AirTag 1 circa 60 dB). So soll er auch an verborgenen Orten, an die er gesteckt wird, weiterhin gut hörbar bleiben.

Darüber hinaus gibt Ugreen eine Batterielaufzeit von 60 bis 84 Monaten an, also 5 bis 7 Jahre. Ein Wert, der sich im Ersteindruck nicht prüfen lässt. Als Batterie kommt eine CR2450-Knopfzelle mit 600 mAh zum Einsatz. Anders als bei Apples AirTag ist die Batterie in Ugreens Tracker allerdings nicht austauschbar. Nach 5 bis 7 Jahren, wenn die Batterie leer ist, ist der Tracker somit unbrauchbar.

Ugreen FineTrack Mini 2
Ugreen FineTrack Mini 2

Auf dem Gehäuse des FineTrack Mini 2 sind zwei kleine, gelbe, fluoreszierende Symbole platziert, die im Dunklen leuchten. Teil des Lieferumfangs ist eine Silikonhülle und ein passender Schlüsselanhänger.

Einrichtung in der Wo-ist?-App

Für das Pairing des FineTrack Mini 2 wird ein Gerät mit mindestens iOS oder iPadOS 14.5 benötigt, auf dem Bluetooth aktiviert ist. Um das Koppeln des Finders zu starten, muss dessen Oberseite 2 Sekunden lang gedrückt und die Wo-ist?-App geöffnet werden. Dabei muss kräftig in der Mitte des Finders gedrückt werden, denn nicht die ganze Oberseite dient als Knopf, um ein versehentliches Drücken zu verhindern. In der Wo-ist?-App muss nun ein neues Objekt über das +-Zeichen hinzugefügt werden, wobei „Anderes Objekt“ gewählt wird. Der Ugreen FineTrack Mini 2 wird nun automatisch erkannt und kann wie ein AirTag mit einem Namen und einem Symbol versehen werden.

Ugreen FineTrack Mini 2 unter iOS hinzufügen

Alle Optionen, die auch ein AirTag bietet

In den Details des so hinzugefügten Finders hat man nun dieselben Optionen, die sich auch bei einem AirTag bieten. Man kann folglich einen Ton abspielen, die Route zum Objekt anzeigen lassen, das Objekt mit Dritten teilen und als verloren kennzeichnen und auch Mitteilungen beim Zurücklassen aktivieren, was insbesondere beim Tragen des Tags am Schlüsselbund sinnvoll sein kann.

Optionen des Ugreen FineTrack Mini 2 in der Wo-ist?-App

Wenn man einen Ton auf dem Ugreen FineTrack Mini 2 wiedergibt, ist dieser tatsächlich lauter als auf einem AirTag (1. Gen.). Zusätzlich blinkt während der Wiedergabe eine LED auf der Oberseite des Finders, was das Auffinden vereinfachen kann.

Entkoppelt man einen zuvor gekoppelten Finder wieder, schaltet er sich nach 5 Minuten Inaktivität automatisch aus. Möchte man ihn erneut koppeln, geht man wie oben beschrieben vor.

Auch das Zurücksetzen auf Werkseinstellungen ist direkt am Finder möglich. Hierfür muss die Taste fünf Mal schnell hintereinander gedrückt werden, woraufhin der Tag drei Mal piept. Nun wird die Taste für sechs Sekunden gedrückt gehalten. Zwei Signaltöne bestätigen daraufhin das Zurücksetzen des Tags. Aus der Wo-ist?-App wird der inaktive Tag beim Reset nicht automatisch gelöscht, dies muss anschließend manuell erfolgen.

Benachrichtigung über zurückgelassenes Objekt
Benachrichtigung über zurückgelassenes Objekt

Schutzmaßnahmen gegen ungewolltes Tracking

Auch die Tags von Ugreen nutzen dieselben Schutzmaßnahmen gegen ungewolltes Tracking wie die offiziellen AirTags, da diese Bestandteil des Find-My-Netzwerks sind. Ein Tag, der sich ohne Besitzer mit einer anderen Person fortbewegt, benachrichtigt diese über eine Mitteilung auf dem Smartphone. Zudem spielt der Tag einen Signalton ab, wenn er längere Zeit nicht mit dem Besitzer verbunden war und bewegt wird.

Preis und Verfügbarkeit

Der Ugreen FineTrack Mini 2 ist bereits bei Amazon erhältlich und kostet dort im 4er-Pack 39,99 Euro, wird aktuell allerdings mit Coupon für 29,99 Euro verkauft*.

Ugreen FineTrack 2

Runde Kugel im Fußball-Design

Der Ugreen FineTrack 2 steckt dieselbe Technik wie der FineTrack Mini 2 in ein kugelförmiges Design mit einem Durchmesser von 34 mm. Für Apples Find-My-Netzwerk zertifiziert ist er ausschließlich auf die Nutzung mit iOS ausgelegt.

Ugreen FineTrack 2
Ugreen FineTrack 2

Ab Werk ist ein Schlüsselband an der Kugel befestigt. Auch der Kugel-Tracker ist nach IP68 wasserdicht und mit einem 110 dB lauten Lautsprecher ausgestattet. Drei fluoreszierende Streifen auf dem Gehäuse leuchten auch bei diesem Modell im Dunkeln. Auch hier sorgt eine CR2450-Batterie für die Stromversorgung und soll eine Batterielaufzeit von 5 bis 7 Jahren bieten. Auch beim Kugel-Tracker ist die Batterie nicht ersetzbar, so dass der Tracker mit leerer Batterie unbrauchbar wird.

Ugreen FineTrack 2

Identisches Pairing und Optionen

Der FineTrack 2 wird per se genau so wie die Mini-Variante zum Find-My-Netzwerk über iOS hinzugefügt und auch die Optionen anschließend sind identisch. Zu beachten ist nur, dass zum Koppeln bei der Kugel die Fläche mit dem Ugreen-Schriftzug zwei Sekunden lang gedrückt werden muss. Auch bei der wasserdichten Kugel beherbergt eine der drei Markierungen auf der Außenseite eine LED, die bei der Wiedergabe eines Tons blinkt.

Ugreen FineTrack 2 unter iOS hinzufügen
Ugreen FineTrack 2 unter iOS hinzufügen
Ugreen FineTrack 2 unter iOS hinzufügen
Ugreen FineTrack 2 unter iOS hinzufügen
Optionen des Ugreen FineTrack 2 in der Wo-ist?-App
Optionen des Ugreen FineTrack 2 in der Wo-ist?-App
Optionen des Ugreen FineTrack 2 in der Wo-ist?-App
Optionen des Ugreen FineTrack 2 in der Wo-ist?-App

Preis und Verfügbarkeit

Der Ugreen FineTrack 2 ist bei Amazon erhältlich und kostet einzeln 19,99 Euro (UVP). Aktuell wird er für 14,99 Euro angeboten*.

Ugreen FineTrack Duo

Für Android und iOS mit USB-C

Der FineTrack Duo, der auf der Verpackung und dem Gerät Finder Pro genannt wird, macht zwei Dinge anders. Einerseits ist er sowohl für Apple als auch Google zertifiziert, kann also mit iOS und Android genutzt werden. Andererseits nutzt er keine Batterie, sondern einen integrierten Akku mit 90 mAh, der über USB-C aufgeladen werden kann. Während des Ladens leuchtet die LED des Trackers rot, ist der Ladevorgang abgeschlossen, leuchtet sie durchgehend weiß. Hierfür verfügt der 35,9 × 35,9 × 9 mm kleine Tracker an der Seite über eine kleine Gummiabdeckung auf dem USB-C-Anschluss. Die Akkulaufzeit gibt Ugreen mit bis zu 12 Monaten an, das Aufladen über USB-C dauert rund 2 Stunden.

Ugreen FineTrack Duo
Ugreen FineTrack Duo

Auf eine IP-Zertifizierung oder gar Wasserdichtigkeit muss der FineTrack Duo im Gegenzug verzichten. Auch der integrierte Lautsprecher fällt mit 80 dB deutlich leiser aus. Dafür bietet der FineTrack Duo allerdings eine UL-4200A-Zertifizierung für manipulationssichere Geräte. So wird verhindert, dass Kinder an die Batterie gelangen und sie verschlucken können.

Ugreen FineTrack Duo
Ugreen FineTrack Duo
Ugreen FineTrack Duo
Ugreen FineTrack Duo
Ugreen FineTrack Duo mit USB-C
Ugreen FineTrack Duo mit USB-C

Im Test meldet sich der Ugreen FineTrack Duo auch auf den Smartphones als Ugreen Finder Pro. Wie sich herausstellt, nutzt Ugreen zwei Bezeichnungen für dasselbe Gerät. Ugreen FineTrack Duo, wie er im Handel heißt, und Ugreen Finder Pro, wie das Gerät auf der Verpackung und in den Apps heißt, sind also identisch.

Entweder Android oder iOS

Das Koppeln des Ugreen Finder Pro mit iOS (ab iOS 14.5) funktioniert wie bei den anderen beiden Trackern beschrieben, weshalb im Folgenden auf das Koppeln mit Android (kompatibel ab Android 9.0) eingegangen wird. Wichtig zu wissen ist, dass der Finder entweder mit iOS oder Android genutzt werden kann, er aber keine Verbindung zu beiden Netzwerken gleichzeitig herstellen kann. Möchte man von iOS zu Android wechseln – oder andersherum – ist immer erst das Zurücksetzen des Finders nötig.

Google Fast Pair zum Koppeln

Der Finder besitzt an der Oberseite eine kleine runde Taste mit LED. Wird diese kurz gedrückt, erscheint auf dem Android-Smartphone in der Nähe automatisch eine Benachrichtigung, dass der Finder verbunden werden kann. So kann der Finder schnell hinzugefügt werden.

Ugreen FineTrack Duo unter Android

Möchte man seine Bezeichnung ändern und ihm eine Kategorie zuordnen, kann im Anschluss die „Mein Gerät finden“-App von Google geöffnet werden. Über sie lässt sich auch der letzte bekannte Standort des Finders einsehen, das Gerät in der Nähe aufspüren und ein Ton wiedergeben.

Ugreen FineTrack Duo unter Android

Auch beim Finder Pro leuchtet die LED in der Taste, wenn man ihn klingeln lässt. Fluoreszierende Symbole weist er nicht auf. Das Zurücksetzen des FineTrack Duo funktioniert etwas anders. Bei ihm muss die Taste zwei Mal kurz gedrückt werden, was durch einen Signalton bestätigt wird. Dann muss die Taste 10 Sekunden lang gedrückt werden, was ebenfalls durch Töne bestätigt wird.

Preis und Verfügbarkeit

Die unverbindliche Preisempfehlung des Ugreen FineTrack Duo im 4er Pack beträgt 44,99 Euro. Bei Amazon sind 4 Stück derzeit aber schon für 31,99 Euro erhältlich*.

Fazit

Die Ugreen FineTrack Mini 2 sind vor allem dann eine deutlich günstigere Alternative zu den Apple AirTags, wenn man auf eine zentimeter-genaue Ortung über UWB verzichten kann, dafür aber einen wasserdichten, lauteren Tracker mit LED nutzen möchte. Negativ fällt allerdings die Konzeption als Wegwerfprodukt ins Gewicht, denn nach 5 bis 7 Jahren – sofern die Batterie so lange hält – ist der Tag nutzlos.

Ugreen FineTrack Mini 2, FineTrack 2 und FineTrack Duo
Ugreen FineTrack Mini 2, FineTrack 2 und FineTrack Duo
Zuverlässige Ortung mit allen drei neuen Findern

Dies gilt auch für den Ugreen FineTrack 2, der als Kugel im Stile eines Mini-Fußballs allerdings ein Design aufweist, das einen anderen Einsatzort ermöglicht, aber unter Umständen auch erforderlich macht. Als Kugel lässt er sich oft weniger einfach verstecken, schließlich soll er nicht sofort ins Auge fallen. Dafür kann die Kugel aber besser in Röhren eingesetzt werden, denkbar etwa der Rahmen eines Fahrrads. Hier können auch die 2 mm, die die Kugel im Durchmesser kleiner ist als der Mini 2, entscheidend sein.

Ugreen FineTrack Mini 2, FineTrack 2 und FineTrack Duo
Ugreen FineTrack Mini 2, FineTrack 2 und FineTrack Duo

Als bester Allrounder präsentiert sich hingegen der Ugreen FineTrack Duo alias Finder Pro, der auch preislich attraktiv und immer noch deutlich günstiger als Apples AirTags aufgestellt ist. Zwar ist er nicht wasserdicht, dafür aber über USB-C jederzeit wieder aufladbar. Und für Google und Apple gleichermaßen zertifiziert behält man sich mit ihm maximale Flexibilität, falls man das Ökosystem eines der beiden Hersteller doch einmal wechseln möchte – oder im Haushalt Personen Android und iOS nutzen und man das 4er-Pack aufteilen möchte.

Ugreen FineTrack 2
Ugreen FineTrack 2
Ugreen FineTrack 2, FineTrack Mini 2 und FineTrack Duo
Ugreen FineTrack 2, FineTrack Mini 2 und FineTrack Duo
Ugreen FineTrack Duo
Ugreen FineTrack Duo

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Ugreen unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.

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AMD Zen 7: 16-Kern-CCDs und neues Packaging bei PTI in Taiwan


AMD Zen 7: 16-Kern-CCDs und neues Packaging bei PTI in Taiwan

Bild: AMD

Lisa Sus Besuch in Taiwan sowie die letzte Pressemitteilung inklusive PTI und mehr befeuern die Gerüchte, wie Zen 7 aussehen soll. Demnach könnte sich AMD für ein FOPLP (Fan-Out Panel-Level Packaging) von PTI entscheiden, um noch mehr auf kleinem Raum unterzubringen, dabei aber auch stabil und ohne Probleme betreiben zu können.

Nach bisherigen Gerüchten soll AMD bei Zen 7 auf TSMCs A14-Fertigungsprozess setzen und so passend ab 2028 eingeführt werden. AMD wäre damit erneut Vorreiter bei einem High-End-Produkt und ganz neuem Fertigungsprozess, so wie sie es aktuell bei N2 sind, deren Serienproduktion bereits gestartet wurde. Dabei werden auch bei Zen 7 die bekannten Ansätze fortgeführt: CCD sind die Chips mit bis zu 16 Prozessorkernen, wobei hier von der klassischen Version die Rede ist, nicht vom Dense-Design mit c-Cores. Darauf gestapelt werden soll auch in Zukunft je nach Markt 3D V-Cache. Der Fokus dürfte erneut auf dem Serverprozessor liegen.

Die Fertigung sowohl der CCDs als auch des optionalen Cache-Stapels wird dabei weiterhin von TSMC übernommen, auch das Zusammenführen via SoIC-X-Technik übernimmt TSMC. Die neuen Meldungen zum Packaging beziehen sich dann eher auf das, wie die Chips allesamt nebst IO-Die auf das Substrat kommen und verbunden werden. AMD erklärte in der Woche nämlich auch, mit verschiedenen Packaging-Firmen noch enger zusammenzuarbeiten:

EFB ecosystem development: AMD is collaborating with Taiwan-based ASE and SPIL, as well as other industry partners, to develop and qualify next-generation wafer-based 2.5D bridge interconnect technology. EFB architecture increases interconnect bandwidth and improves power efficiency, supporting “Venice” CPUs. These improvements translate into faster, more efficient systems capable of delivering greater performance-per-watt while operating within real-world power and cooling constraints.

Panel-based innovation with PTI: AMD has achieved a major milestone with PTI by qualifying the industry’s first 2.5D panel-based EFB interconnect. The technology supports high-bandwidth interconnect at scale, allowing customers to deploy more efficient AI systems while improving overall economics.

AMD

Heraus stechen dabei next-generation wafer-based 2.5D bridge interconnect technology und a major milestone with PTI by qualifying the industry’s first 2.5D panel-based EFB interconnect. PTI ist die Powertech Technology Inc., ein Test- und Packaging-Spezialist, genau wie ASE und SPIL.

EFB wiederum steht für Elevated Fanout Bridge und kam bei AMD bereits bei älteren Instinct-Lösungen zum Einsatz. Nun soll es bei Venice mit Zen 6 genutzt werden und später dann wohl auch bei Zen 7. EFB bietet in der neuesten Generation eine hohe Bandbreite vor allem für Interconnects und ist dabei sehr effizient und gleichzeitig gut skalierbar.

EFB nutzt AMD bereits bei Instinct
EFB nutzt AMD bereits bei Instinct (Bild: SEMICON Taiwan Show 2024)

Herausspringen wird dabei am Ende auch eine Version für den Desktop-PC. Zwei dieser CCDs würden 32 Kerne bieten, Zen 6 soll es die Generation zuvor auf 24 Kerne mit zwei 12-Kern-CCDs hieven, Codename AMD Olympic Ridge. Realistisch wird mit Zen 7 im Consumer-Umfeld aber nun kaum mehr vor dem Jahr 2029 gerechnet, Zen 6 hält schließlich wohl auch erst 2027 im Desktop und auch Notebook Einzug. Die Einführung von Zen 6 erfolgt in diesem Sommer, startet dabei aber wohl auch nicht mit den großen Kernen, sondern mit Zen 6 Dense.



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Über 1 Milliarde US-Dollar: Star Citizen nimmt nächste Umsatz-Marke in der „Alpha“


Über 1 Milliarde US-Dollar: Star Citizen nimmt nächste Umsatz-Marke in der „Alpha“

Bild: Cloud Imperium Games

Star Citizen macht weiter Fortschritte, vor allem beim Crowdfunding. Mikrotransaktionen haben mittlerweile die Summe von einer Milliarde US-Dollar eingespielt. Das zeigt: Es läuft weiter gut bei dem Life-Service-Spiel, obwohl die „offizielle“ Version 1.0 auch nach 14 Jahren immer noch in weiter Ferne liegt.

Damit bestätigt die Weltraum-Sim von Chris Roberts einen Aufwärtstrend. Nicht einmal anderthalb Jahre sind vergangenen, seit die Marke von 750 Millionen US-Dollar fiel. Dabei handelt es sich ausschließlich um Summen, die durch Verkäufe im RSI-Shop etwa durch Skins und (Konzept-)Schiffe eingenommen wurden. Summen von Investoren sind nicht eingerechnet. Roberts konnte daher zu Jahresbeginn zufrieden auf steigende Spielerzahlen zurückblicken. Auch die Technik funktioniere immer besser, sagte er damals.

Der Tracker zeigt über eine Milliarde US-Dollar Einnahmen
Der Tracker zeigt über eine Milliarde US-Dollar Einnahmen

Die vollständige Version mit allen zugesagten Features, die „Version 1.0“, steht nach wie vor aus; noch immer befindet sich Star Citizen im „Alpha“-Status. Namen sind bei Star Citizen aber im Grunde Schall und Rauch, denn das Spiel ist längst spielbar, längst gut genug und längst scheint die bloße Reise das Ziel zu sein. Das zeigen sowohl die Spielerzahlen als auch der Umstand, dass die Umsatz-Marke während eines Anspiel-Events geknackt wurde. Noch bis zum 27. Mai kann das MMO kostenlos angetestet werden. Es macht genug Menschen genug Spaß.

[…] people just want to see the biggest, best world possible, and they love the idea of the dream. And as we’re going along and they see more of it, it reinforces itself, basically.

Chris Roberts

Im Grunde bestätigte Chris Roberts das in einem Gespräch mit Variety. RSI verkaufe einen Traum, und realisiere diesen Stück für Stück. Wobei der Traum von Version 1.0 schon im vergangenen Jahr zusammengestrichen wurde: Von 100 Sonnensystemen sind 5 übrig geblieben.

Es läuft nicht alles rund

Und auch die Realisierung des Traums sorgt immer wieder für Kritik. Vorwürfe ausufernder Feature-Listen, fehlendem Fokus und unnötig detailliert simulierte Elemente begleiten das Spiel schon ewig. Jüngst gerieten Aufzüge in die Kritik, die nicht per „Teleport“ funktionieren, sondern tatsächlich wie ein Aufzug – und deshalb ab und zu mangels Server-Synchronisation Spieler durch Böden fallen lassen.

Diese Kritik entzündet sich nun mit Erreichen einer neuen Umsatz-Rekordmarke erneut unter anderem auf
Reddit. Für eine Milliarde US-Dollar gebe es immer noch kein funktionsfähiges, komplettes Spiel, wird dort vorgebracht, und ergänzt, dass Version 4.8 viel zu viele technische Mängel aufweise und das nun eingefügte 600-US-Dollar-Schiff kaum funktioniere. Der Fokus liege viel zu sehr auf dem Marketing, äußern Spieler, und merken zynisch an, dass der Store stets reibungslos funktioniere.

Aus der Luft gegriffen sind die Vorwürfe nicht. Immer wieder gibt es Pay-to-Win-Vorwürfe, zuletzt mit kurzzeitig exklusiv im Store erhältlichen Flight Blades. Parallel zum Umsatz-Meilenstein findet sich zudem ein weiteres Schiff im RSI-Shop. Der Schlachtkreuzer Anvil Odin existiert nur in Form einiger Bilder und wird als Konzept verkauft – für 5.900 US-Dollar, für deren Zahlung eine Bewerbung mit einem Essay gefordert wird. Reagiert wird darauf witzelnd mit Bildern eines eines Todessternsür 42.000 US-Dollar.

Nichts Neues: Keine Termine

Einen Zeitrahmen für die „Fertigstellung“ gibt es nach wie vor nicht. Auch Squadron 42, dem linearen Einzelspieler-Teil von Star Citizen, fehlt ein konkreter Termin. Dieses Jahr soll es – wie schon in den vergangenen Jahren – soweit sein. Die Veröffentlichung stehe bevor, sagte Roberts gegenüber Variety, es befinde sich im Endstadium der Entwicklung.



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