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Zeiss eröffnet Standort in Yongin: Zusätzliche Unterstützung für koreanische Speicherhersteller

Nach einer Ansiedlung in Pyeongtaek eröffnet die Zeiss Semiconductor Manufacturing Technology (SMT) einen Standort in Yongin. Die Gemeinsamkeiten: Hier haben die großen Speicherhersteller ihre Standorte, in Pyeongtaek Samsung, während in Yongin aktuell SK Hynix im großen Stil Fabs baut. Zeiss will so die Branche unterstützen.
Im neuen Innovation Center bündelt Zeiss ausgewählte Systeme und Lösungen aus den Bereichen der Semiconductor Mask Solutions und Semiconductor Fab Solutions. Das Center ist darauf ausgelegt, Innovationen in der Hochvolumen-Waferproduktion und im Advanced Packaging mit hochpräzisen Metrologie-, Inspektions- und Maskenreparaturtechnologien zu unterstützen. Das Center ermöglicht lokalen Kunden Zugang zu modernsten Zeiss-Lösungen für zukünftiges Wafer-Level-Packaging und Photomaskenfertigung und trägt zu höheren Ausbeuten sowie einer schnelleren Evaluierung und Qualifizierung in den Produktionsumgebungen der Kunden bei, erklärt das Unternehmen.
Zu den in Yongin verbauten Geräten gehören unter anderem NLX-100, eine 3D-Röntgenmetrologie- und Inspektionslösung, die DUNE 100 zur aktiven Kontrolle der Waferform mit integrierter hochpräziser Messtechnik sowie MeRiT AE, die nächste Generation der Maskenreparaturtechnologie.
Zeiss ist in der Branche weit vertreten
Technologien von Zeiss stecken heute in nahezu jedem modernen technischen Gerät. Die Sparte Semiconductor Manufacturing Technology deckt mit ihrem Produktportfolio und weltweit führendem und mitunter gar einzigartigem Know-how verschiedene Schlüsselprozesse bei der Herstellung von Mikrochips ab. Zu den Produkten des Bereichs zählen Halbleiterfertigungs-Optiken – darunter Lithographie-Optiken –, Photomaskensysteme sowie Prozesskontroll-Lösungen für die Halbleiterindustrie.
Zu den bekanntesten Produkten von Zeiss gehören die Spiegel in modernen Lithografiesystemen von ASML, die Zeiss zuliefert. Was bei EUV bereits ein Erfolg war, geht mit High-NA-EUV in die nächste Generation – und benötigt dafür noch feinere Lösungen. Die auf atomarer Präzision gefertigten und aus mehr als hundert Schichten bestehenden Spiegel sind das Herzstück der Maschine für die High-NA-EUV-Lithographie. Im Vergleich zu den bisherigen EUV-Lithographie-Spiegeln sind sie etwa doppelt so groß und zehnmal so schwer – und benötigen rund ein Jahr, um gefertigt zu werden. Die ersten High-NA-Systeme mit den riesigen Zeiss-Spiegeln dürften ab 2027/2028 bei Intel in den Serieneinsatz gehen.
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Desynced von Ubisoft: Black-Flag-Remake führt zu Erfolg und Entlassungen

Das Remake von Assassin’s Creed: Black Flag startet ungeachtet schlechter Nutzerrezensionen so erfolgreich wie lange kein Ableger mehr. Für Ubisoft Barcelona ändert das nichts, das Studio streicht mehr als 50 Stellen und damit gut ein Drittel aller Posten.
Gute Arbeit belohnt Ubisoft mit Freizeit, möchte man schreiben, wenn nicht die Schicksale von Menschen an der Entscheidung hängen. Sie kommt allerdings mit Vorlauf. Schon im Juni hatte Ubisoft angekündigt, im Rahmen der jüngsten Restrukturierungsmaßnahme Stellen in Barcelona zu streichen. Das Studio in Barcelona überlebt im Gegensatz zu den Standorten Winnipeg (Kanada) und Belgrad (Serbien) immerhin. Im Rahmen der neuen Strategie werden Studios einzelnen Marken zugewiesen, um die sie sich exklusiv kümmern. Für Ubisoft Barcelona ist das Rainbow Six, weshalb sich die Entlassungen auf das Assassin’s-Creed-Team beschränken. Weitere Projekte zur Marke wurden daher nicht genehmigt.
Als Momentaufnahme positiv
Die Feier zur Fertigstellung des Spiels wurde laut Informationen von Kotaku konsequent in kleinerem Rahmen gehalten. Dabei gäbe es durchaus etwas zu Feiern: Das Remake gibt in der Presseschau insgesamt ein positives Bild ab und überzeugt auch im Technik-Test auf ComputerBase. Spielerzahlen deuten zudem auf große Nachfrage nach dem Titel hin. Auf Steam erzielte Resynced in der Spitze rund 100.000 gleichzeitige Spieler. Der Vorgänger Shadows kam auf 64.825 Anwender.
So schön die Momentaufnahme ist, so sehr zeigt sie die Problemzonen bei Ubisoft auf. Ein altes Spiel mit einem alten, wenn auch in Teilen modernisierten Konzept wird heißer erwartet und stärker nachgefragt als brandneue, frische Serienteile. Das kann als Beleg für kreativen Bankrott bei Ubisoft gesehen werden oder eine Entwicklung von Spielen, die nicht mehr die großen Impulse setzen können wie noch vor einem Jahrzehnt.
Verhaltene Nutzerrezensionen
Alles rund lief beim Start des Remakes aber nicht. Ein paar Fehler behob das erste Update zügig, Spieler auf Steam teilen aber den Eindruck der Presse: Nicht jede Neuerung ist wirklich ein Gewinn und fügt sich gut in das Gesamtkonstrukt ein. Was zum Schwanken des Wertungsspiegels teils in den negativen Bereich führt, ist der Umgang mit Mikrotransaktionen. Obwohl Black Flag ein Einzelspieler-Titel ist, hat Ubisoft einen Shop mit Skins und spielerischen Vorteilen eingebaut. Vor allem Käufer der 70 Euro teuren Deluxe Edition ärgert, dass mehr als derselbe Betrag noch einmal ausgegeben werden kann und in den Menüs Assassin’s Creed Shadows beworben wird. Wer viel Geld für ein Spiel zahlt, möchte seine Ruhe haben, lässt sich daraus lesen.
Werbung in Spielen zu schalten ist jedoch die nächste Einnahmequelle, die Publisher entdecken. EA plant auf diese Weise Sportspiele weiter zu vermarkten.
Die Redaktion dankt ComputerBase-Leser „evilhunter“ für den Hinweis zu dieser Meldung!
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Asus ROG Raikiri II Pro: PC-Version des „geilen“ Gamepads kann mehr und länger

Das Asus Raikiri II hat im Test einen „geilen“ Eindruck hinterlassen. Die exklusiv für den PC gedachte Pro-Version soll noch einmal mehr liefern: Asus stattet sie mit Display, mehr Modularität durch austauschbare Thumbsticks und mehr Laufzeit aus.
Was das Asus Raikiri II (Test) „leider geil“ macht, ist die Mischung aus haltbarer Technik und maximal agilem Eindruck. Leichtgängige Eingaben und sofort klickende Mikrotaster unter jeder einzelnen Taste suggerieren stete Unmittelbarkeit von Eingaben und sichern eine gleichmäßige Betätigung.
Das kann das Pro-Pad mehr
Diese Eigenschaften greift Asus mit der neuen Pro-Version auf. Sie soll am PC genutzt werden und kann deshalb die Polling-Rate werbeträchtig auf 8.000 Hz erhöhen. Wesentlicher ist die erhöhte Modularität: Wie beim Scuf Omega (Test) für die PlayStation 5 können die Tasten auf der Unterseite des Raikiri II Pro mit Blindstopfen deaktiviert werden.
Zusätzlich setzt Asus nun zwei Tasten an die Vorderseite des Controllers und fünf Tasten an den unteren Rand. Damit ersetzt das Unternehmen die zwei Zusatztasten neben dem Xbox-Button. Dort befindet sich nun ein Display, das On-the-fly-Einstellungen ermöglichen soll. Sie umfassen die Auswahl des Profils, Tastenbelegungen, die Stärke des Force Feedbacks in den Griffen, die Kalibrierung der Joysticks und die RGB-Beleuchtung. Alternativ kann die Gear-Link-Web-App zur Programmierung genutzt werden.
Eine weitere Besonderheit des Pro-Raikiri sind die austauschbaren Thumbsticks. Gemeint sind nicht die Kappen, sondern das gesamte Modul der TMR-Sticks. Dabei steht nicht die Reparatur, sondern die Bedienung im Vordergrund. Auf diese Weise kann Asus zwei Sets Sticks mit 120 Gramm und 50 Gramm Widerstand beilegen und lässt dem Nutzer die Wahl, mit wie viel Kraft der Stick bewegt werden will.
Längere Laufzeit
Die Laufzeit im kabellosen Betrieb erhöht sich von 50 auf 79 Stunden. Angesetzt wird dazu eine Polling-Rate von 1.000 Hz, Vibrationen und Beleuchtung sind abgeschaltet. Wird der Controller mit allen Features sowie vollen 8.000 Hz genutzt, bleibt davon nach Erfahrungswerten nur ein Bruchteil übrig.
Preis wird hoch
Zum Preis schweigt das Unternehmen. Da der Raikiri II aktuell ab 175 Euro gehandelt wird, dürfte sich das Pro-Modell aber zumindest anfangs deutlich oberhalb der 200-Euro-Marke bewegen. Ausgehend von Preisempfehlungen erscheinen etwa 250 Euro realistisch.
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Chrome-Erweiterungen: Manifest V2 verschwindet endgültig

Google beendet die Unterstützung für Manifest V2 nun auch im Chrome Web Store vollständig. Ab Ende August verschwinden dort die letzten Erweiterungen auf Basis des alten Standards. Für Chrome-Nutzer stellt sich damit die Frage, ob sie selbst noch handeln müssen.
Warum Manifest V2 überhaupt verschwindet
Bei Manifest V2 handelt es sich um die technische Grundlage vieler älterer Chrome-Erweiterungen. Jede Erweiterung besitzt eine Manifest-Datei, in der unter anderem festgelegt ist, welche Funktionen und Berechtigungen sie nutzt und auf welche Schnittstellen des Browsers sie zugreifen darf.
Google ersetzt Manifest V2 seit Jahren schrittweise durch Manifest V3. Der neue Standard soll Erweiterungen sicherer, datenschutzfreundlicher und ressourcenschonender machen. Unter anderem dürfen Erweiterungen ausführbaren Code nicht mehr nachträglich von externen Servern laden. Auch Hintergrundprozesse und Zugriffe auf Netzwerk-Anfragen wurden neu geregelt.
Gerade der letzte Punkt sorgte für Kritik. Unter Manifest V2 konnten Erweiterungen Netzwerk-Anfragen selbst abfangen und verändern. Manifest V3 setzt stärker auf zuvor definierte Filterregeln, die Chrome verarbeitet. Davon sind beispielsweise Inhalts- und Werbeblocker betroffen, deren Entwickler ihre Erweiterungen für den neuen Standard anpassen mussten.
Letzter Termin ist der 31. August 2026
Der Abschied von Manifest V2 läuft bereits seit mehreren Jahren. Seit Anfang 2022 nimmt der Chrome Web Store keine neuen öffentlichen Manifest-V2-Erweiterungen mehr an. Im Juni 2024 begann Google damit, Nutzer vor dem bevorstehenden Ende zu warnen.
Im Laufe des Jahres 2025 wurden Manifest-V2-Erweiterungen zunächst standardmäßig deaktiviert und später vollständig abgeschaltet. Mit Chrome 139 verschwand schließlich auch die verbliebene Unterstützung über Unternehmensrichtlinien.
Nun folgt der letzte Schritt. Wie Google in seinem aktualisierten Zeitplan erklärt, werden am 31. August 2026 alle verbliebenen Manifest-V2-Erweiterungen aus dem Chrome Web Store entfernt.
Auf älteren Chrome-Versionen bereits installierte Erweiterungen können zwar weiterhin genutzt werden sein. Nach der Entfernung aus dem Web Store erhalten sie dort jedoch keine Updates mehr und lassen sich nach einer Deinstallation nicht erneut über den Store installieren.
Wer eine aktuelle Chrome-Version verwendet und dessen Erweiterungen weiterhin funktionieren, muss in der Regel nichts unternehmen. Funktionierende Erweiterungen im aktuellen Browser haben die Umstellung entweder bereits hinter sich oder wurden durch eine kompatible Version ersetzt.
Handlungsbedarf besteht vor allem dann, wenn Chrome eine Erweiterung deaktiviert hat oder ein früher genutztes Add-on nicht mehr funktioniert. Nutzer sollten in diesem Fall zunächst im Chrome Web Store prüfen, ob der Entwickler eine aktualisierte Version anbietet. Ist das nicht der Fall, bleibt nur der Wechsel zu einer Alternative. Von einem dauerhaften Verbleib auf Chrome 138 oder einer noch älteren Version ist abzuraten. Damit ließe sich eine alte Manifest-V2-Erweiterung unter Umständen weiter nutzen, gleichzeitig bliebe aber auch der Browser auf einem veralteten Stand.
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