Künstliche Intelligenz
Verkehrsminister beschließen Preisindex für Deutschlandticket
Die Verkehrsminister haben einen Preisindex für das Deutschlandticket vom kommenden Jahr an beschlossen. Wie hoch der Preis 2027 ist, soll spätestens Ende September feststehen, wie Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU), Vorsitzender der Verkehrsministerkonferenz, in Lindau sagte.
Weiterlesen nach der Anzeige
Er sagte, er könne Entwarnung geben, dass es keine Erhöhung um eine zweistellige Prozentzahl gebe. Die saarländische Verkehrsministerin Petra Berg (SPD) sagte, der Preis werde attraktiv bleiben.
Mit dem Index soll die politische Festlegung des Preises enden. Preissteigerungen sollen dann nicht mehr ausgefochten, sondern auf Basis einer Formel erhoben werden. Der Kostenindex enthält Personal-, Energie- und allgemeine Kosten. Dazu kommt unter anderem ein Dämpfungsfaktor, der höhere Verkaufszahlen beim Ticket berücksichtigen soll. Möglich ist theoretisch auch, dass der Preis des Tickets zu einem Jahreswechsel unverändert bleibt.
Mittlerweile 63 Euro im Monat
Zum Jahresbeginn stieg der Preis des Deutschlandtickets auf 63 Euro im Monat. Zuvor zahlten Nutzer für das bundesweit gültige Ticket im Nah- und Regionalverkehr 58 Euro im Monat. Zu Jahresbeginn 2025 war der Preis von zuvor 49 Euro angehoben worden.
Das Deutschlandticket gibt es seit Mai 2023. Das monatlich kündbare Abo hat rund 14 Millionen Nutzer und ermöglicht bundesweit Fahrten im Regional- und Nahverkehr. Es hat zuvor bestehende Tarifstrukturen erheblich vereinfacht. Weil das Ticket günstiger ist als bisherige regionale Abos, kommt es zu Einnahmeausfällen bei Verkehrsunternehmen. Deswegen geben Bund und Länder pro Jahr jeweils 1,5 Milliarden Euro. Die Verkehrsminister hatten sich im September geeinigt, diese Finanzierung bis 2030 zu verstetigen.
(dahe)
Künstliche Intelligenz
Ursachen für Lärmrückopplungsschleifen bei Senkrechtlandungen identifiziert
Ein Forschungsteam des FAMU-FSU College of Engineering der Florida State University und des Florida Center für Advanced Aero-Propulsion (FCAAP) haben gemeinsam herausgefunden, welche genaue Ursachen sich hinter den Lärmrückkopplungschleifen verbergen, die bei Landungen von Senkrechtlandeflugzeugen (Short Takeoff and Vertical Landing – STOVL) wie etwa dem Militärflugzeug F-35B Lightning II entstehen. Die Abgasfahnen dieser Flugzeuge erzeugen beim Treffen auf den Boden Resonanzwellen von mehr als 140 dB, was zu strukturellen Problemen am Flugzeug und zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen des Bodenpersonals führen kann.
Weiterlesen nach der Anzeige
Die Resonanzwellen, die beim Landen eines STOVL entstehen können, bergen verschiedene Gefahren: Zum einen kann die akustische Energie durch sie verursachte Resonanzen die strukturelle Integrität des Flugzeugs beeinträchtigen. Zusätzlich können gefährliche Unterdruckzonen entstehen, die das Flugzeug in Richtung Boden ziehen. Zum anderen können die über 140 dB lauten Resonanzwellen dauerhafte Gehörschäden und innere Verletzungen beim Bodenpersonal verursachen – selbst wenn diese einen Gehörschutz und Sicherheitskleidung tragen.
Die Wissenschaftler führten Untersuchungen durch, um die genauen Ursachen in der Studie „Role of convecting disturbances and acoustic standing waves in supersonic impinging jet“ zu ergründen, die im Journal of Fluid Mechanics und online bei Cambridge University Press erschienen ist. Die Forscher der FAMU-FSU und des FCAAP führten dazu aufwendige Experimente mit einem Mach-1,5-Überschalljet durch und simulierten mit ihm die beim Senkrechtlanden herrschenden Bedingungen in der STOVL-Anlage des FCAAP unter Verwendung moderner Strömungsdiagnostik.
Ursachen für Lärmrückkopplungsschleifen identifizieren
Die Forscher nutzten Hochgeschwindigkeitskameras zur Schlierenfotografie und konnten so die Strömungsstörungen und Schallwellen in Echtzeit darstellen und auswerten. Dazu erfassten die Wissenschaftler mit hochempfindlichen Mikrofonen zusätzlich akustische Daten. Sie beobachteten die Strömungsstörungen und die reflektierten Schallwellen, die bei unterschiedlichen Abständen zwischen Triebwerksausgang, Flugzeugrumpf und einer simulierten Landefläche auftraten.
Die Wissenschaftler stellten fest, dass sich bei Erreichen des höchsten Lärmpegels die Strömungsstörungen und die zurückkehrenden Schallwellen zu einer wiederholenden Folge synchronisierten. Die Tonhöhe des Geräusches wird hauptsächlich von akustisch stehenden Wellen bestimmt. Sie treten in dem Bereich zwischen Flugzeugrumpf und Boden stationär auf. Die Beobachtungen der Wissenschaftler haben ergeben, dass die Tonhöhe nicht primär von der Ausbreitungsgeschwindigkeit der Störung abhängig ist. Diese Erkenntnis zeigt eine neue Perspektive zum Verständnis von Resonanzrückkopplung auf. Langsamere Störungen sind tendenziell größer und verursachen entsprechend höhere Geräuschpegel.
Für die Forscher ist dies eine überraschende Erkenntnis. Denn das bedeutet, dass akustisch stehende Wellen die Tonhöhe wesentlich stärker bestimmen, die Größe und Geschwindigkeit der Störungen aber die Lautstärke des verursachten Geräuschs festlegen. Wenn die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Störung aber nur einen kleinen Einfluss auf die Tonhöhe hat, reichen Informationen über akustisch stehende Wellen aus, um die Tonhöhe des Geräuschs vorherzusagen.
Weiterlesen nach der Anzeige
Mit dieser Erkenntnis können Entwickler bei der Konstruktion von Flugzeugen und der Konzeption von Landeplätzen Geräuschfrequenzen einfacher vorherbestimmen. Die Wissenschaftler der Studie gehen davon aus, dass damit der Lärmrückkoppelungsmechanismus verringert oder unterbrochen werden kann und so die Flugzeugstruktur und das Bodenpersonal besser vor akustischen Einflüssen geschützt werden können. In der Studie geben die Forscher dazu etwa Hinweise zur Neugestaltung von STOVL-Flugzeugdüsen, Landeplattformen und Betriebsverfahren.
(olb)
Künstliche Intelligenz
iX-Workshop: Cloud Security Masterclass – Angriff und Verteidigung in AWS
Häufig sind es Fehlkonfigurationen, die Angreifern den Zugang zu Cloud-Umgebungen erleichtern, auch bei AWS. Entwicklungsfehler, unzureichende Härtung sowie Standardeinstellungen, die eher auf Funktionalität als auf Sicherheit ausgerichtet sind, erhöhen das Risiko, dass Angreifer einzelne Anwendungen, Ressourcen und Identitäten kompromittieren können.
Weiterlesen nach der Anzeige
Lernen von den Angreifern
In dem Workshop Angriffe auf und Absicherung von Amazon Web Services (AWS) lernen Sie die Techniken der Angreifer kennen und erfahren, mit welchen Sicherheitsmaßnahmen Sie Ihre AWS-Dienste und Cloud-Identitäten besser schützen und so potenzielle Angriffe frühzeitig erkennen und abwehren können.
Dabei setzen Sie sich mit verschiedenen Angriffsszenarien und Sicherheitsstrategien auseinander. Sie werden in die wichtigsten Methoden wie unautorisierte Informationsbeschaffung, initiale Kompromittierung von AWS-Identitäten und Privilegieneskalation eingeführt. Sie erfahren auch, wie wichtig es ist, die Angriffspfade zwischen lokalen Umgebungen und der AWS-Cloud zu verstehen. Beim Aufspüren von Fehlkonfigurationen lernen Sie, wie Sie diese beheben und Sicherheitsfunktionen aktivieren können. Frank Ully zeigt Ihnen, wie Sie Angriffe auf Ihre AWS-Umgebung erkennen und wie Sie CloudTrail, CloudWatch und GuardDuty konfigurieren und einsetzen, um Sicherheitsprotokolle zu analysieren und auf Sicherheitsvorfälle zu reagieren.
|
Mai 07.05. – 08.05.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 09. Apr. 2026 |
|
Juli 23.07. – 24.07.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 25. Jun. 2026 |
|
Oktober 15.10. – 16.10.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 17. Sep. 2026 |
Der Workshop richtet sich an Administratoren, IT-Sicherheitsverantwortliche und Security-Fachleute, die sich intensiver mit Angriffen auf und Absicherung von Amazon Web Services (AWS) auseinandersetzen wollen. Referent ist Frank Ully, erfahrener Pentester und Principal Consultant Cybersecurity bei der Corporate Trust Business Risk & Crisis Management GmbH in München.

(ilk)
Künstliche Intelligenz
Mac & i 2/2026: Apple Creator Studio, MacBook Air im Test, Sport-Apps
Die Mac & i Ausgabe 2/2026 bekommen Sie ab sofort im gut sortierten Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel sowie gedruckt und als PDF im heise shop. Im Heft besprechen wir unter anderem folgende Themen:
Weiterlesen nach der Anzeige
Apple Creator Studio im Test
Die einen freuen sich, dass sie Final Cut & Co. für einen Monat lang günstig buchen können. Die anderen ärgern sich über unterschiedliche App-Versionen und nervige Abo-Aufforderungen. Wir haben ausgerechnet, für wen sich das Abo lohnt und was es zu beachten gibt. Außerdem haben wir die aktualisierten Apps des Bundles getestet, von Pages über Final Cut bis hin zu Pixelmator Pro.
MacBook Neo, Air M5 und Pro M5 Max im Test
So spannend waren Mac-Tests schon lange nicht mehr: Apple hat mit dem MacBook Neo eine neue Produktreihe eingeführt – überraschend günstig, äußerlich hochwertig, im Inneren mit einem iPhone-Chip. Geht das Konzept auf? Das haben wir ebenso geprüft wie das neue MacBook Air und das Pro, das noch mehr als bisher auf Leistung statt Effizienz setzt.

Blick in die Mac & i Ausgabe 2/2026.
Zeit für Sport!
In Gang kommen, dranbleiben, sich verbessern: Die Apple Watch unterstützt dabei, Fitnessziele zu erreichen. Wir liefern Tipps für die Training-App und empfehlen weitere Apps für den Sport. Zudem stellen wir eine wissenschaftliche Studie vor, die die Qualität der Herzfrequenzmessung der Apple Watch unter die Lupe nimmt.
Weiterlesen nach der Anzeige
Weitere Themen der Mac & i 2/2026
- Wie gut wir den AirTag 2 finden
- Einstieg in Kurzbefehle
- KI-Kurzbefehle selbst bauen
- Smart-Home mit Ikea: günstig und gut?
- Was Ihnen Smart Gardening bringt
- iPhone ohne iCloud: Was geht, was nicht?
- Tschüss USA – gute Apps aus Europa
- Apple Studio Display mit Thunderbolt 5 im Test
- Wetterstationen mit iPhone-Anbindung
- 5G-Router für mobiles WLAN
- Höhen und Tiefen: 50 Jahre Apple
…und vieles mehr.
Die Mac & i können Sie im heise Shop erwerben (in den ersten Tagen nach der Veröffentlichung versandkostenfrei), im Browser lesen oder in der Mac & i-App für iPhone und iPad, Android-Geräten und Kindle Fire laden.
Kennen Sie schon unsere Webinare?
Unter dem Dach von heise conferences bieten wir Online-Live-Webinare an. Eine ständig aktualisierte Übersicht finden Sie auf der Mac & i Webinarseite. Die nächsten Termine:
(tre)
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenSchnelles Boot statt Bus und Bahn: Was sich von London und New York lernen lässt
-
Künstliche Intelligenzvor 1 Monat
Top 10: Die beste kabellose Überwachungskamera im Test – Akku, WLAN, LTE & Solar
-
Social Mediavor 4 WochenCommunity Management und Zielgruppen-Analyse: Die besten Insights aus Blog und Podcast
-
Social Mediavor 2 MonatenCommunity Management zwischen Reichweite und Verantwortung
-
UX/UI & Webdesignvor 2 MonatenEindrucksvolle neue Identity für White Ribbon › PAGE online
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenAumovio: neue Displaykonzepte und Zentralrechner mit NXP‑Prozessor
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonateneHealth: iOS‑App zeigt Störungen in der Telematikinfrastruktur
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 3 MonatenX3D² bestätigt: Der AMD Ryzen 9 9950X3D2 mit doppeltem 3D V-Cache kommt!
