Apps & Mobile Entwicklung
Verschlüsselungstool: Cryptomator 1.18.0 stellt Konfigurationen wieder her

Cryptomator 1.18.0 ist erschienen und bringt eine wichtige Funktion für Notfälle: Die häufig zur Verschlüsselung von Dateien, Ordnern und Dateinamen in Verbindung mit Cloud-Speicher genutzte Anwendung kann nun auch Tresorkonfigurationsdateien wiederherstellen, um im Ernstfall den Zugriff auf gesicherte Daten zu gewährleisten.
Absicherung für den Notfall
Mit der neuen Version erhalten Anwender beim Einrichten eines Tresors einen individuellen Wiederherstellungsschlüssel, mit dem sich bei Verlust der Konfigurationsdatei die notwendigen Informationen rekonstruieren lassen. Darüber hinaus speichert Cryptomator nun beim Erstellen eines Tresors den zuletzt verwendeten Pfad, um die Bedienung noch komfortabler zu gestalten. Außerdem werden ab dieser Version neue Signaturzertifikate eingesetzt.
Auch Änderungen und Fehlerbehebungen
Neben den neuen Funktionen hat Cryptomator 1.18.0 zahlreiche Anpassungen und Korrekturen erfahren. So wurde die JavaFX-Bibliothek auf Version 25 aktualisiert, gleiches gilt für weitere verschiedene Abhängigkeiten. Kleinere Schreibfehler aus der vorherigen Version wurden ebenso behoben und das Kontextmenü erhielt eine zusätzliche Option zum Teilen von Inhalten. Gleichzeitig wurde das Windows-Installationsprogramm überarbeitet, für den Windows-Paketmanager steht nun eine Möglichkeit, automatische Update-Prüfungen zu deaktivieren, zur Verfügung. Darüber hinaus wurde ein Debug-Launcher für Windows integriert, um die Fehlersuche zu erleichtern.
Auch mehrere Fehlerkorrekturen sollen für mehr Stabilität sorgen: Unter Windows wurde unter anderem das Problem übermäßig großer Protokolldateien behoben. Auf dem Mac wurden gleich mehrere Probleme ausgeräumt – darunter eine fehlerhafte Symbolform in macOS 26 „Tahoe“ sowie die zuvor fehlende Erkennung von macFUSE unter demselben System. Zudem kam es in früheren Versionen auf macOS wiederholt zu Abstürzen beim Zugriff auf den Schlüsselbund, was nun ebenfalls beseitigt wurde. Ebenso sollen nun Dialogfenster auf Macs wieder korrekt über Tastenkombinationen geschlossen werden können. Unter KDE wurden übrig gebliebene Schnellzugriffseinträge, die in älteren Versionen nicht entfernt oder wiederverwendet wurden, korrigiert.
Ab sofort verfügbar
Cryptomator 1.18.0 steht ab sofort über die offizielle Projektseite auf GitHub zum Download bereit. Alternativ kann das Verschlüsselungstool wie gewohnt direkt bequem über den am Ende dieser Meldung angebrachten Link aus dem Download-Bereich von ComputerBase bezogen werden.
Downloads
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4,6 Sterne
Cryptomator verschlüsselt Dateien in Cloud-Speichern wie OneDrive, Google Drive und Dropbox.
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Gerüchte über Expansion: Samsung könnte Intels Lücke mit deutscher Fabrik schließen
Bereits seit knapp zehn Tagen gibt es stetig wiederkehrende Gerüchte, dass Samsung nach Europa, eventuell sogar Deutschland expandieren könnte. Hier könnte das Unternehmen den Platz von Intel übernehmen, die ihren Fabrikbau in Magdeburg, Sachsen-Anhalt, aufgegeben haben. Aber auch Sachsen sei im Spiel.
Schon zu Beginn des Monats hieß es erstmals, dass Deutschland seine Bemühungen verstärke, die Lücke, die Intels unrühmlicher Abgang in Magdeburg hinterlassen hat, zu schließen. Im Fokus stünden nun koreanische Hersteller, allen voran Samsung, hieß es.
Am Wochenende erweiterte The Korea Times die Betrachtung mit einem Artikel über eine deutsche Investorengruppe, die seit Montag für fünf Tage in Südkorea unterwegs ist. Im Kern setzt sie sich aus Leuten aus Sachsen und Sachsen-Anhalt zusammen, also jenen Regionen, in denen neue Chipfabriken entstehen (sollten) oder auch schon einige zugegen sind.
Positive Beispiele sind TSMC, Infineon und Bosch sowie Globalfoundries und mehr auf der einen Seite, natürlich auch überschattet vom gescheiterten Intel-Projekt auf der anderen Seite. Dies lag letztlich aber an Intel und nicht an Deutschland, hierzulande wurde zuvor der rote Teppich mit Milliardensubventionen groß ausgerollt. Mit den nicht gezahlten Milliarden hat Deutschland entsprechend Spielraum und sucht nach wie vor eine Alternative.
Die taiwanische DigiTimes fasst die Gerüchte aus mehreren Quellen heute zusammen, offizielle Aussagen bleiben bisher jedoch aus. Entsprechend ist das Feld der Möglichkeiten extrem breit gestreut: Von einer möglichen Samsung-Ansiedlung mit vollständiger Fabrik über kleinere Ansiedlungen wie beispielsweise Packaging oder nur Design-Support ist entsprechend alles dabei. Dagegen sprechen traditionell hohe Kosten in Europa für Energie und Personal – das hat TSMC und Co zuletzt aber nicht davon abgehalten, dennoch zu investieren. Am Ende wird ohnehin vermutlich ein umfangreiches Subventionspaket geschnürt.
TSMC betonte zur neuen Ansiedlung in Deutschland stets, dass man auf die Kunden höre und sich nach ihren Wünschen richte. Zu der neuen Fabrik in Dresden ist im letzten Jahr auch ein Design Center in Bayern dazu gekommen. TSMC baut hier zusammen mit Partnern letztlich ein Komplettpaket auf. So etwas ähnliches versucht Samsung zumindest in den USA auch, näher an die Partner heranrücken, exklusive Verträge unterzeichnen – die Tesla-Samsung-Kooperation im letzten Herbst kam da beispielsweise überraschend.
So ein wenig ist Samsung deshalb auch schon hier in Europa zugegen: Harman hat Ende 2025 die ADAS-Sparte von ZF übernommen, Harman wiederum gehört vollständig zu Samsung. Die großen deutschen und europäischen Autohersteller werden also ohnehin bald mehr Dinge von Samsung kaufen.
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Android 17: Google veröffentlicht Beta 1 – und dann doch nicht

Alles schien nach Plan zu laufen, denn schließlich gingen gestern Abend um Punkt 19 Uhr bei vielen US-Medien die unter Embargo vorbereiteten Meldungen zum Release von Android 17 Beta 1 online – nur bei Google selbst nicht. Zur geplanten Veröffentlichung kam es nicht, jetzt heißt es „coming soon“. Erste Details gibt es trotzdem.
Android 17 Beta 1 muss bereits in den Startblöcken gestanden haben, denn ansonsten hätte Google zahlreiche US-Medien nicht mit Informationen zum Launch vorab versorgt und eine Nachrichtensperre bis 19 Uhr angesetzt, als besagte Meldungen dann online gingen, aber eben nicht die Downloads bei Google oder der zugehörige Blog-Beitrag.
Android 17 kommt für das Pixel 6 und neuer
Alle Pixel-Smartphones ab dem Pixel 6 sollen Android 17 erhalten, wie unter anderem Android Authority auf Basis von Googles Vorabinformationen berichtet. Installieren lässt sich die Beta 1 als Image oder mittels OTA-Update. Der Release richtet sich aber in erster Linie an Entwickler (und experimentierfreudige Nutzer), die damit den ersten Schwung geplanter Änderungen testen können, um ihre Apps für den späteren finalen Release anzupassen.
Apps müssen mehrere Formate unterstützen
Entwickler sollen mit der neuen Hauptversion zum Beispiel dazu gebracht werden, ihre Apps für Foldables und Tablets mit wandelbaren und entsprechend größeren Bildschirmen zu optimieren. Apps müssen sich in der Größe verändern und der jeweiligen Ausrichtung des Bildschirms folgen können. Auch den Fenstermodus für Multitasking-Szenarien müssen Entwickler mit Android 17 respektive SDK 37 unterstützen. Nicht länger ist es somit erlaubt, Apps lediglich mit fixem Seitenverhältnis und singulärer Ausrichtung im Play Store abzuliefern.
Kamera- und Codec-Support erweitert
Im Bereich Medien soll Android 17 mittels neuer APIs flüssigere Übergange zwischen einzelnen Kameramodi ermöglichen, ohne dass die Kameras-Session intern neu gestartet werden muss. Es soll damit zu weniger Freezes, Glitches und Verzögerungen beim Wechseln der einzelnen Modi kommen. Mit Android 17 kann das Betriebssystem zudem auf die Metadaten aller verbauten Kameras zugreifen, nachdem dies bislang lediglich für die Hauptkamera möglich war. Einzug hält mit der nächsten Generation auch die Unterstützung für das neue Versatile Video Coding (VVC) alias H.266.
Verbessertes Ressourcenmanagement
Android 17 soll darüber hinaus ein verbessertes Ressourcenmanagement, schnellere Interaktionen, Verbesserungen bei Privatsphäre und Sicherheit und kleinere optische Veränderungen bieten, zum Beispiel wie VoIP-Anrufe etwa von WhatsApp über den Dialer, also die Wahlfunktion dargestellt werden. Zudem falle das Wi-Fi Ranging für Geräte in der Nähe präziser aus, außerdem sollen sich medizinische Geräte und Fitness-Tracker einfacher mit Android 17 koppeln lassen.
Release zum Sommer geplant
Die sogenannte Plattformstabilität soll Android 17 bereits im März erreichen, bevor für Juni der stabile Release geplant ist. Im vierten Quartal soll ein kleineres Update folgen.
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Sony WF-1000XM6: In-Ear-Flaggschiff mit besserem Klang, ANC und Telefonie
Mit den WF-1000XM6 stellt Sony seine neuen Flaggschiff-In-Ear-Kopfhörer vor, die die 2023 erschienenen WF-1000XM5 (Test) beerben. Der Hersteller hat am Sound, dem Noise Cancelling, der Sprachqualität und dem Design gefeilt und verspricht abermals in allen Bereichen deutliche Verbesserungen.
Neuer Prozessor und mehr Mikrofone für besseres ANC
Zentraler Baustein all dieser Verbesserungen ist der neue QN3e-Prozessor, der auf den QN2e in den XM5 folgt und deutlich mehr Rechenleistung bieten soll. Er wird mit dem V2-Prozessor für die Signalverarbeitung und nunmehr acht statt bisher sechs Mikrofonen kombiniert. Bei den WF-1000XM6 sind nun nämlich je Ohrhörer zwei Mikrofone nach außen und zwei nach innen gerichtet, was die aktive Geräuschunterdrückung (ANC) verbessern soll. Für dieses hat Sony auch einen neuen Algorithmus entwickelt, der die Ohrform und Umgebung besser berücksichtigen soll. Auch der Transparenzmodus (Ambient Sound) soll von diesen Neuerungen profitieren und passt die Lautstärke der Umgebung nun adaptiv der Umgebung an. In lauten Umgebungen sollen störende Hintergrundgeräusche so weiter herausgefiltert werden, während Ansagen und Gespräche klarer hervortreten sollen.
Neuer Treiber für besseren Klang
Für einen besseren Klang setzt Sony neben dem neuen QN3e mit besserer Signal-to-Noise-Ratio und der 32-Bit-Verarbeitung des V2 anstelle der 24 Bit beim Vorgänger auch auf einen neu entwickelten Audio-Treiber in den Ohrhörern. Dieser misst 8,4 mm. Auch auf LDAC und LE Audio als Alternative zum klassischen Bluetooth muss in den WF-1000XM6 für Hi-Res Audio nicht verzichtet werden. Wer selbst Hand an den Klang anlegen möchte, dem steht ein 10-Band-Equalizer zur Verfügung. Und minderwertige Audioquellen lassen sich wieder mit DSEE Extreme um zusätzliche Informationen anreichern.
Zum ersten Mal verfügt zudem ein Modell der WF-1000X-Serie auch über einen Gaming-Equalizer für Spieler. Nicht gänzlich neu, aber auch bei den WF-1000XM6 vertreten, ist der Background-Music-Effekt, mit dem man Musik so wiedergeben kann, als würde sie leise im Hintergrund wiedergegeben. Besonders bei der Arbeit soll diese Funktion genutzt werden, um wenig abzulenken. Spatial Audio alias 360 Reality Audio mit Head-Tracking fehlt dem neuen Modell wie dem Vorgänger natürlich ebenso wenig.
AI-Beamforming für bessere Telefonie
Für eine bessere Sprachqualität bei der Telefonie setzt Sony nicht nur auf mehr Mikrofone, sondern auch auf AI Beamforming Noise Reduction, das zwischen Stimme und Umgebungsgeräuschen unterscheiden kann. Dabei unterstützt auch ein Knochenschallsensor in den Ohrhörern. Windgeräusche sollen sich durch das Mesh über die äußeren Mikrofone möglichst wenig übertragen. Darüber hinaus kann man während eines Telefonats die Mikrofone auch jederzeit über ein doppeltes Antippen der Ohrhörer deaktivieren, etwa um einen Gruppenanruf in lauter Umgebung nicht fortwährend zu stören.
Kleineres Design für bessere Passform
Auch das Design der WF-1000XM6 hat Sony im Vergleich zu den WF-1000XM5 noch einmal deutlich überarbeitet. Die neuen In-Ear-Kopfhörer sind 11 Prozent schmaler als der Vorgänger, so dass sie besser in die Ohren passen sollen. Sony liefert Ohrstöpsel in vier Größen mit. Zudem hat Sony eine neue Belüftungsstruktur umgesetzt, die dafür sorgen soll, dass sich Körpergeräusche weniger auf die Kopfhörer übertragen und man sich unter den Kopfhörern weniger isoliert fühlt.
Auch das Design des Ladecases wurde überarbeitet und fällt eckiger aus. Gleichsam sollen sich die Ohrhörer besser aus dem Ladecase entnehmen lassen, ohne dass sie hinterher aus den Fingern gleiten. Wireless Charging über die schmale Unterseite des Ladecases ist neben dem Aufladen per USB-C möglich.
8 Stunden Akkulaufzeit mit einer Ladung
Die Akkulaufzeit der Ohrhörer gibt Sony mit bis zu 8 Stunden mit einer Akkuladung an. In Verbindung mit dem Ladecase soll diese auf bis zu 24 Stunden steigen. Ein Schnellladen sorgt dafür, dass nach 5 Minuten am Strom, Energie für eine Stunde Musikwiedergabe bereitsteht.
Die WF-1000XM6 unterstützen zudem Bluetooth Multipoint, um mit zwei Endgeräten gleichzeitig verbunden sein zu können, was einen nahtlosen Wechsel zwischen diesen ermöglicht. Auch Auracast wird unterstützt. Die drahtlose Verbindung soll durch um den Faktor 1,5 gewachsene Antennen zudem verbessert worden sein.
Unter Android lässt sich Gemini als AI-Assistant über die Ohrhörer auch per Sprache aktivieren. Die Kopfhörer sollen spritzwassergeschützt sein, was auf eine IPX4-Zertifizierung deutet.
Preis und Verfügbarkeit
Die Sony WF-1000XM6 sollen noch im Laufe des Februars in den Farben Schwarz
und Platin-Silber zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 299 Euro in den Handel kommen. Ein genaues Datum nennt Sony nicht.
Neue Farbe: Sony WH-1000XM6 in Sand Pink
Darüber hinaus kündigt Sony heute den Over-Ear-Kopfhörer WH-1000XM6 (Test) in der neuen Farbe Sand Pink an. Sand Pink wird neben Schwarz, Platin-Silber und Midnight Blue als pinker Farbton zusätzlich verfügbar sein.
Der WH-1000XM6 in der Farbvariante Sand Pink ist vom 12. bis 18. Februar exklusiv im Sony Online Store erhältlich. Ab dem 19. Februar 2026 ist das Modell dann regulär im Handel erhältlich. Die UVP beträgt 449 Euro.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Sony unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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