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Digital Business & Startups

Vier Faktoren, die über den Erfolg von KI in eurem Unternehmen entscheiden


Larissa Schneider ist Co-Founderin und COO von Unframe und schreibt hier über die KI-Welt 2026.

Larissa Schneider ist Co-Founderin und COO von Unframe und schreibt hier über die KI-Welt 2026.
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Seit Jahren gilt Künstliche Intelligenz als einer der bedeutendsten technologischen Durchbrüche aller Zeiten. Doch während die Modellentwicklung zuletzt spektakuläre Sprünge machte, blieb der praktische Nutzen in vielen Unternehmen überschaubar.





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„Batterien sind wie Menschen“ – deutsche-startups.de


Das junge Unternehmen leitspalt aus Aachen, von Jannik Bühring, Maximilian Schirp und Jana Maria Weinand als ivilion aus der Taufe gehoben, entwickelt „Batteriesysteme der nächsten Generation“. „Unser Geschäftsmodell basiert dabei auf zwei Säulen: projektbasierten […]

„Batterien sind wie Menschen“

Das junge Unternehmen leitspalt aus Aachen, von Jannik Bühring, Maximilian Schirp und Jana Maria Weinand als ivilion aus der Taufe gehoben, entwickelt „Batteriesysteme der nächsten Generation“. „Unser Geschäftsmodell basiert dabei auf zwei Säulen: projektbasierten Engineering- und Prototyping-Services sowie einem skalierbaren Lizenzmodell für die Serienproduktion“, sagt Gründerin Weinand.

Bei unserer zweiten STARTUPLAND Conference kam leitspalt gut an: Das Team sicherte sich den ersten Platz im Segment ClimateTech. Zudem sicherte sich leitspalt den NRW.Bank Award. Die nächste STARTUPLAND findet am 18. März statt. Auch 2026 bieten wir wieder über 20 Startups die Chance, ihre Idee direkt vor millionenschweren Investoren zu pitchen. Jetzt bewerben

Im Interview mit deutsche-startups.de stellt die leitspalt-Macherin ihr Unternehmen einmal ganz genau vor.

Wie würdest Du Deiner Großmutter leitspalt erklären?
Batterien sind wie Menschen – sie funktionieren nur in einem sehr bestimmten Temperaturbereich. Moderne Batteriezellen haben jedoch zunehmend hohe Energiedichten und erzeugen so immer mehr Wärme. Wenn diese Wärme nicht zuverlässig abgeführt wird, leidet die Lebensdauer und im schlimmsten Fall die Sicherheit der Batterie – es kommt zum Batteriebrand. Aktuelle Kühllösungen stoßen dabei zunehmend an ihre Grenzen. Entweder sind sie kostengünstig und wenig effektiv, oder sie bieten hohe Kühlleistungen, sind jedoch sehr teuer. Wir haben eine Struktur entwickelt, die die Vorteile aus beiden Welten verbindet: eine hochperformante Kühllösung zu niedrigen Kosten. Dadurch können Elektrofahrzeuge deutlich schneller laden, ohne die Batterie zu überlasten oder unnötig zu altern. Einfach gesagt: Wir sorgen dafür, dass Batterien unter allen Bedingungen im optimalen Temperaturfenster bleiben und ihre volle Leistungsfähigkeit abrufen können – unabhängig davon, welche Zelltechnologie eingesetzt wird.

Wie wollt Ihr Geld verdienen – also wie genau funktioniert Euer Geschäftsmodell?
Wir entwickeln Batteriesysteme der nächsten Generation – deutlich effizienter, sicherer, kostengünstiger und nachhaltiger als bestehende Lösungen. Unser Geschäftsmodell basiert dabei auf zwei Säulen: projektbasierten Engineering- und Prototyping-Services sowie einem skalierbaren Lizenzmodell für die Serienproduktion. Im ersten Schritt arbeiten wir eng mit unseren Kunden, OEMs und Tier-1-Zulieferer elektrischer Fahrzeuge, zusammen. In konkreten Entwicklungsprojekten designen wir das neue Batteriesystem, bauen Prototypen und begleiten sie bis zum B/C-Sample. Ziel ist es, für jedes Fahrzeug ein maßgeschneidertes Batteriesystem zu entwickeln, das die technischen und wirtschaftlichen Ziele unseres Kunden optimal unterstützt. Im zweiten Schritt lizenzieren wir die Blueprints des optimierten Batteriesystems für die Serienproduktion. Damit verbinden wir kundenspezifische Entwicklungsarbeit mit einem skalierbaren, wiederkehrenden Erlösmodell, das sich präzise in bestehende Lieferketten integriert.

Wie ist die Idee zu leitspalt entstanden?
Die Idee ist direkt aus der Luft- und Raumfahrtforschung an der RWTH Aachen entstanden. Meine beiden Mitgründer, Jannik Bühring und Maximilian Schirp-Schoenen, haben dort intensiv zu Strukturmechanik und Thermomanagement geforscht. In der Luft- und Raumfahrt ist Multifunktionalität ein zentrales Prinzip. Das bedeutet, dass einzelne Bauteile gleichzeitig mehrere Funktionen in einem System übernehmen, um Gewicht zu reduzieren und die Effizienz zu steigern. Dieses Prinzip haben die beiden auf Automotive-Batteriesysteme übertragen – ein Bereich, in dem traditionell Funktionstrennung herrscht. Dadurch entstehen komplexe Batteriepackdesigns mit vielen Einzelkomponenten, zusätzlichem Gewicht und ineffizienter Wärmeabfuhr. Aus dieser Diskrepanz entstand ein neuer Ansatz: Kühlsystem, Zellhalterung und Packaging, also die drei zentralen Funktionen im Batteriepack, in einem einzigen, multifunktionalen Bauteil zu vereinen. Genau daraus ist leitspalt entstanden.

Was waren die größten Herausforderungen, die Ihr bisher überwinden musstet?
Im ersten Gründungsjahr bestand eine der größten Herausforderungen darin, die Balance zwischen Marktdynamik, Investorenanforderungen und unserer technologischen Entwicklung zu halten und dabei den nötigen Cashflow zu wahren. Die Automobilindustrie agiert traditionell vorsichtig. Entscheidungswege sind lang, technische Validierungen umfangreich und die Risikobereitschaft gering. Zwischen Erstgespräch, technischen Diskussionen, Angebot und einem final unterschriebenen Vertrag vergehen meist mehrere Monate. Investoren hingegen erwarten bereits im frühen Stadium sichtbare kommerzielle Proof Points und belastbare Traktion. Diese beiden Geschwindigkeiten in Einklang zu bringen, ist für ein junges Deep-Tech-Startup anspruchsvoll. Gleichzeitig hat uns aber genau diese Erfahrung gezwungen, schnell Resilienz aufzubauen, Rückschläge konstruktiv zu verarbeiten und Prioritäten scharf zu setzen. 

Welches Projekt steht demnächst ganz oben auf Eurer Agenda?
Unser nächster großer Meilenstein ist der Start eines gemeinsamen PoCs mit einem OEM im Automobilbereich. Wir befinden uns hierfür bereits in mehreren fortgeschrittenen Gesprächen und Vorstudien mit verschiedenen Herstellern. Dieser Schritt ist technologisch wie strategisch wichtig für uns, da wir unsere Kühllösung erstmals unter realen Automotive-Bedingungen validieren können. Parallel dazu bereiten wir unser Fundraising für die Pre-Seed-Runde vor. Diese Finanzierung ist entscheidend für den Ausbau unseres Teams, den Aufbau einer Pilotlinie und den Übergang in die nächste Entwicklungsphase.

Wo steht leitspalt in einem Jahr?
In einem Jahr arbeiten wir in einem deutlich größeren Standort, inklusive unserer eigenen Pilotlinie, deren Aufbau wir 2026 starten. Parallel dazu wollen wir unser Team deutlich ausbauen. 2026 starten wir mit zehn Personen. In den kommenden zwölf Monaten planen wir eine etwaige Verdopplung des Teams, mit einem starken Engineering-Team und einem Sales- und Marketing-Team, das neue Partnerschaften aufbaut. Technologisch liegt unser wichtigster Meilenstein in der Integration unserer Struktur in ein Testfahrzeug, inklusive umfassender Validierung auf der Straße und auf dem Prüfstand. Damit reduzieren wir das technische Risiko deutlich und schaffen die Basis für weitere Pilotprojekte mit OEMs.

WELCOME TO STARTUPLAND


SAVE THE DATE: Bereits am 18. März findet unsere dritte STARTUPLAND statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über Startupland

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): leitspalt



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Warum Startups heute so krank überbewertet sind – und wer das entscheidet


Wie kann ein Startup wenige Monate nach Gründung schon mehrere Millionen wert sein? Die Unternehmer Nikita Fahreholz und Martin Eyerer erklären, welche Methoden und Kriterien es für Bewertungen gibt.

Warum Startups heute so krank überbewertet sind – und wer das entscheidet

Martin Eyerer (links) und Nikita Fahrenholz sprechen jede Woche im Gründerszene-Podcast Royal GS über Themen aus der Startup-Welt.
Glen David

Trade Republic hat zuletzt laut eigenen Angaben die Bewertung von zwölf Milliarden Euro geknackt. Parloa ist im Mai vergangenen Jahres zum Unicorn aufgestiegen, heißt, hat eine Bewertung von einer Milliarde hingelegt – und soll jetzt bereits auch schon drei Milliarden Euro wert sein.

Wo kommen solche Bewertungen her? Wie kann es sein, dass ein Startup nur wenige Monate nach der Gründung mehrere Millionen wert ist? Genau darüber sprechen Nikita Fahrenholz (Gründer von Delivery Hero & Fahrengold) und Martin Eyerer (Ex-CEO Factory Berlin, Unternehmer, Techno-DJ)  in unserem Podcast Royal GS (jeden Donnerstag eine neue Folge).

Bewertungsmethoden

Laut Fahrengold hängt die Unternehmensbewertung von Startups von drei verschiedenen Faktoren ab: die Branche, die Rendite-Erwartung von Investoren und KPIs, die man vorweisen kann – zum Beispiel Umsatz, Userzahlen und Forschungserfolge. Allerdings: „Jede Startup-Kategorie, je nach Business-Modell, hat eigentlich ihre eigenen Bewertungsmethoden“, sagt Fahrenholz. „Wenn es dann später echte Umsätze gibt und diese Umsätze auch ein bisschen größer sind, dann ist es meistens so, dass man sich an einem Industriestandard bedient.“

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Es gibt aber laut Fahrengold und Eyerer Beispiele, wie Startups zu einer Bewertung kommen können. Eine Methode ist die Multiple-Bewertung: Kennt man von einem vergleichbaren Startup den Umsatz und die Bewertung, kann man diese ins Verhältnis setzen, indem man den Unternehmenswert durch den Umsatz teilt. Die Zahl, die dabei raus kommt, ist de Multiple und lässt sich aufs eigene Startup übertragen. Allerdings ist das mehr eine schnelle Rechnung.

Eine weitere Möglichkeit, den Wert eines Startups zu messen, ist der ARR-Multiple (Annual Recurring Revenue) also der jährliche wiederkehrende Umsatz. Gerade auf Linkedin ist derzeit der ARR unter Software-Startups ein beliebter Flex. Laut Eyerer haben Software-Startups hier einen Vorteil, nämlich Planungssicherheit. „Wenn du Software verkaufst mit Lizenzen, dann weiß man, wie lange bleiben im Schnitt die Kunden auf der Plattform? Wie viel zahlen die im Monat? Dann kriegst du einen höheren Multiple auf den Umsatz“, sagt er.

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Fahrenholz sagt aber auch, dass es bei Startup-Bewertungen im Early-Stage-Bereich auch mal zugehen könne wie „auf einem Basar“. Ergo: Sie sind Verhandlungssache. Fahrenholz selbst hatte schon mal eine Firma, die 25 Millionen Euro wert war – und das ohne fertiges Produkt und ohne Umsatz, wie er im Podcast erzählt.

Nachteil hoher Bewertungen

Hohe Bewertungen in der Frühphase bringen Gründern sowohl Vorteile als auch Nachteile. Ein Nachteil sei laut Fahrenholz, dass die Erwartung der Investoren für das Wachstum und den Wert des Startups sehr hoch ist. Beides soll um ein vielfaches steigen.

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„Das führt dazu, dass dann Startups manchmal in so einer Bredouille sind, dass sie sich volldarauf konzentrieren müssen, Geld zu raisen, um sozusagen ihre Bewertung zu erhöhen, um wieder mit dem Geld neuen Umsatz zu generieren“, so Fahrenholz. „Und du als Gründer hast immer weniger Anteil an der Firma und musst natürlich immer nachlegen und eine höhere Bewertung erzielen.“

Eyerer macht noch einen weiteren Punkt: Erzielt ein Gründer früh eine hohe Bewertung und raised mehrere Millionen, heißt es nicht automatisch, dass er reich ist. Laut Eyerer sei ein Gründer dann „nur auf dem Papier Millionär, weil er hat seine Secondaries noch, die darf er am Anfang nämlich gar nicht verkaufen.“

Alle Folgen im Überblick





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Mit diesem Auto startet Audi erstmals in der Formel 1 – mit Fintech an der Seite


Das Fintech wird nicht nur Hauptsponsor, sondern auch die Bank des Audi-Teams – und nutzt die Formel 1 als Hebel für globales Wachstum.

Mit diesem Auto startet Audi erstmals in der Formel 1 – mit Fintech an der Seite

2030 wollen sie Champion werden: So sieht das Fahrzeug von Audi und Revolut aus.
Revolut

Als Audi und Revolut am Dienstag in Berlin ihr gemeinsames Formel-1-Team vorstellten, wurde schnell klar: Beide Seiten verbinden große Erwartungen mit dem Projekt. Für Audi ist es der erste Auftritt in der Königsklasse des Motorsports. Für das britische Fintech die bislang größte Marketingoffensive seiner Unternehmensgeschichte.

Auf dem silbernen Auto mit lava-roten Elementen prangt also künftig prominent der Name Revolut. Am Steuer sitzen der erfahrene deutsche Fahrer Nico Hülkenberg, der in seine 15. Formel-1-Saison startet, sowie das brasilianische Nachwuchstalent Gabriel Bortoleto.

Revolut tritt nicht nur als Markenpartner auf, sondern ist auch operativ in den Rennstall eingebunden. Das Fintech übernimmt die Rolle der Geschäftsbank für das Audi-Team.

„Das Audi-Team arbeitet mit Revolut Business – wir sind die Bank, über die das gesamte Team läuft“, sagt Antoine Le Nel, Chief Growth and Marketing Officer von Revolut, gegenüber Gründerszene. Dazu gehören unter anderem Gehaltszahlungen, Treasury-Management, internationaler Zahlungsverkehr, Fremdwährungsprozesse sowie die Kontrolle von Ausgaben. Auch der Verkauf von Fanartikeln ist angebunden: Über Revolut Pay können Fans direkt bezahlen.

Die strategischen Motive

Hinter dem Einstieg stehen für das Fintech mehrere übergeordnete Ziele, so Le Nel.

Zum einen will Revolut stärker als vollwertige Bank wahrgenommen werden – nicht nur als App für Zahlungen oder Reisen. Dass ein Großkonzern wie Audi Finanzprozesse über Revolut abwickelt, soll diese Wahrnehmung stützen. Gleichzeitig soll das Geschäft mit Firmenkunden ausgebaut werden. Bisher wird Revolut vor allem als B2C-Produkt wahrgenommen, künftig will das Unternehmen stärker im Business-Banking wachsen – von Startups bis hin zu größeren Unternehmen.

Zweitens zielt der Deal auf internationale Expansion. Revolut ist derzeit in 39 Ländern aktiv, die Formel 1 erreicht hingegen nahezu alle Weltmärkte. In neuen Regionen soll die Präsenz im Motorsport den Markteintritt erleichtern. Le Nel nennt Kolumbien als Beispiel: Dort will Revolut bald starten – und hofft, dass die Marke durch die Formel-1-Präsenz bereits vor dem Markteintritt bekannt ist.

Wachstumsziel: 100 Millionen Kunden

Revolut zählt aktuell rund 70 Millionen Nutzer weltweit. Die zusätzliche Sichtbarkeit durch die Formel 1 soll dieses Wachstum weiter beschleunigen. Ziel seien 100 Millionen Kunden bis zur ersten Hälfte des Jahres 2027.





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