Digital Business & Startups
War for Talents bei deutschen Unicorns: Diese Branchen stellen jetzt ein
Die deutschen Unicorns wachsen – und suchen Personal. Wer stellt ein, welche Spezialisierungen sind besonders gefragt? Gemeinsam mit den Arbeitsmarktexperten von Indeed zeigt Gründerszene euch einmal im Monat, wo eure Chancen auf einen Job bei den Einhörnern besonders gut stehen. Im März: Defense-Tech und Climate-Tech.
Digital Business & Startups
Tower sammelt 6,4 Millionen ein – Level Nine erhält 4 Millionen – Finanzspritze für Diamens
#DealMonitor
+++ #DealMonitor +++ Tower sammelt 6,4 Millionen ein +++ Level Nine erhält 4 Millionen +++ Finanzspritze für Diamens +++ DHDL: Peak Protect, Heartbeat Revivel, purora +++

Im #DealMonitor für den 17. März werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.
STARTUPLAND: SAVE THE DATE

The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND
+++ Du hast unsere zweite STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: STARTUPLAND 2026 findet bereits am 18. März statt. Mehr über Startupland
Tower
+++ Der Londoner Investor DIG Ventures, der Wiener Investor Speedinvest, Flyer One Ventures, Roosh Ventures, Celero Ventures, Angel Invest sowie Business Angels wie Jordan Tigani, Olivier Pomel, Ben Liebald und Maik Taro Wehmeyer investieren 6,4 Millionen US-Dollar in Tower. Das Startup aus Berlin, 2024 von Brad Heller und Serhii Sokolenko gegründet, ermöglicht es „Menschen und KI-Agenten, zusammenzuarbeiten und KI-generierten Code sowie Daten in zuverlässige Systeme zu verwandeln, die tatsächlich funktionieren“. Mit dem frischen Kapital möchte das Team unter anderem „den Ausbau seines Go-to-Market-Teams“ vorantreiben. Mehr über Tower
Level Nine
+++ Der Berliner Investor Visionaries Tomorrow, Zero Carbon Capital, Rockstart, IBB Ventures und das Angel-Investoren-Netzwerk better ventures investieren 4 Millionen Euro in Level Nine. Das Berliner Startup, 2023 von Seadna Quigley und Emily Sheridan gegründet, entwickelt eine KI-gestützte „Katalysator-Plattform, die lokal verfügbare biobasierte Rohstoffe in leistungsfähige chemische Grundbausteine umwandelt“. Mit dem frischen Kapital möchte das Team „den industriellen Scale-up der Katalysator-Plattform vorantreiben“. Visionaries Tomorrow hält nun 15,6 % am Unternehmen. Auf Zero Carbon Capital entfallen 10 %. Mehr über Level Nine
Diamens
+++ Der Grazer Investor eQventure, VP Venture Partners, FS Life Science Investment und VGW Beteiligungs GmbH investieren eine sechsstellige Summe in Diamens. Das FemTech aus Linz, von Marlene Rezk-Füreder, Clara Ganhör, Angelika Lackner, Eva Scharnagl und Peter Oppelt an den Start gebracht, entwickelt „den weltweit ersten Test für Endometriose aus Menstruationsblut“. „Für jede Frau frei zugänglich, einfach und preiswert“, teilt das Startup mit. Mehr über Diamens
DIE HÖHLE DER LÖWEN
Peak Protect
+++ Regal-Löwe Ralf Dümmel investiert in der neunzehnten Staffel der VOX-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ 75.000 Euro in Peak Protect (jetzt als Easy Protect unterwegs) und sichert sich dabei 20 % am Unternehmen. Das Startup setzt auf ein Stahlseil als Handysicherung.
Heartbeat Revivel
+++ Regal-Löwe Ralf Dümmel investiert in der neunzehnten Staffel der VOX-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ 160.000 Euro in Heartbeat Revivel und sichert sich dabei 20 % am Unternehmen. Das Startup aus Berlin setzt auf ein tragbares, schlüsselbundgroßes Soundgerät, das im Notfall klare, gesprochene Schritt-für-Schritt-Anweisungen zur Wiederbelebung gibt.
purora
+++ Familien-Löwin Dagmar Wöhrl investiert in der neunzehnten Staffel der VOX-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ 300.000 Euro in purora und sichert sich dabei 13,75% am Unternehmen. Das Startup aus Raab setzt auf fertige Bio-Mahlzeiten im Glas.
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
Foto (oben): azrael74
Digital Business & Startups
+++ Compliance +++ Cirplus +++ Recycling +++ Aonic +++ FINN +++ StartupsToWatch +++
#StartupTicker
+++ #StartupTicker +++ STARTUPLAND: Unlock your [ai]dentity +++ Compliance – der neuste Hit in der Startup-Szene +++ Recycling-Startup Cirplus wird liquidiert +++ FINN-Gründer startet in den USA Aonic +++ StartupsToWatch: 10 aufstrebende deutsche Startups +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Dienstag, 17. März).
#STARTUPLAND – Noch 1 Tag!

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries
+++ Morgen, am 18. März, findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere dritte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND
Masterclass im STARTUPLAND: Unlock your [ai]dentity: Building a Growth Mindset with AI

KI verändert, wie Gründer:innen Unternehmen aufbauen, Informationen verarbeiten und Entscheidungen treffen. Doch der größte Wandel ist nicht technologischer Natur – sondern ein mentaler. In dieser Masterclass zeigt Tech-Gründerin, Speakerin und Autorin Céleste Spahic, wie Unternehmer:innen mithilfe von KI vom Fixed Mindset zum Growth Mindset gelangen können. Statt KI nur zur Produktivitätssteigerung zu nutzen, lernen Gründer:innen, sie als Sparringspartner für Reflexion, Lernen und bessere Entscheidungen einzusetzen. Eine praxisnahe Perspektive für Gründer:innen, die im Zeitalter der KI mit Unsicherheit, Geschwindigkeit und stetiger Innovation umgehen müssen. Céleste Spahic ist Co-Founder & CEO der Mental-Health-Plattform MINDZEIT, Tech-Philosophin, Speakerin und Autorin von „Unlock your [ai]dentity“. Ihre Arbeit konzentriert sich auf die Schnittstelle von KI, mentaler Gesundheit und Future Skills.
#STARTUPTICKER
Compliance
+++ Neben Themen wie DefenseTech, KI und HealthTech, boomt derzeit auch das Thema Compliance. So sammelte das Münchner Startup Secfix, das „kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) helfen möchte, ihre IT-Sicherheit und Compliance schnell und einfach zu automatisieren“, zuletzt 12 Millionen US-Dollar ein. Das Wiener Startup Flinn, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Compliance-Prozesse für Hersteller von Medizintechnik und die Pharmabranche zu automatisieren, sammelte kürzlich 20 Millionen US-Dollar ein. Sinpex aus München, das „automatisierte Identifikations- und Compliance-Lösungen im B2B-Umfeld“ anbietet, konnte kürzlich 10 Millionen Euro einsammeln. Das Berliner Startup heyData, eine Compliance-as-a-Service-Plattform, sammelte zuletzt 16,5 Millionen US-Dollar ein. Und zu guter Letzt konnte osapiens aus Mannheim kürzlich 100 Millionen US-Dollar einsammeln. Das setzt auf die „Entwicklung von automatisierten Lösungen zur Schaffung von Transparenz und Nachhaltigkeit in globalen Lieferketten“. Eine beeindruckende Liste, die zeigt, das Tools rund um das große und breite Thema Compliance bei Investoren derzeit extrem angesagt sind. Vor allem, weil in großen Unternehmen und Konzernen extrem viel Zeit für diese Themen drauf geht. Mit Software lassen sich viele dieser Prozesse hoffentlich automatisieren. Was Zeit und Geld und vielleicht auch Personal spart. Mehr über Compliance
Cirplus
+++ Offline! Das 2018 gegründete Hamburger Startup Cirplus, eine digitale Beschaffungsplattform für recycelte Kunststoffe, wird liquidiert. „There is a moment when responsible entrepreneurship means not clinging on at all costs, but returning capital, protecting integrity, and admitting that the current setup of your company no longer offers a viable path forward. Seven and a half years after founding Cirplus, that moment is now“, schreibt Gründer Christian Schiller auf Linkedin. Das Recycling-Unternehmen sammelte in den vergangenen Jahren mehr als 5,5 Millionen ein – unter anderem von VNV Global, Wepa Ventures, Pale Blue Dot, Entrepreneur First, Nucleus Capital und First Momentum Ventures. VNV Global aus Schweden hielt zuletzt 11 % an Cirplus. (Linkedin) Mehr über Cirplus
Aonic
+++ Neustart in den USA! FINN-Gründer Max-Josef Meier, der das Startup nach einem MeToo-Fall verlassen hat, startet mit Aonic, einem Longevity- und Supplement-Startup wieder durch – und zwar im Silicon Valley. An seiner Seite, die Fitness-Influencerin Senada Greca. (Manager Magazin) Mehr über FINN
StartupsToWatch
+++ In der millionenschweren Startup-Welt tummeln sich viele aufstrebende (junge) Unternehmen, die viel mehr Aufmerksamkeit verdient haben. Dazu gehören die Startups Twentyfour Industries, Circle Health, Gardia, Cognee und happyhotel. Mehr in StartupsToWatch
Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3
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Unser Fokus liegt klar auf Produktqualität
#Interview
Bei Hayaway dreht sich alles um „Prävention bei Pollenallergien“. „Wir haben uns sehr konsequent auf ein echtes Alltagsproblem konzentriert und uns nicht von Trends oder schnellen Marketingversprechen leiten lassen“, erzählt Gründer Maximilian Redman.

Das Berliner Startup Hayaway, 2024 von Maximilian Redman gegründet, möchte „Menschen mit Pollenallergie helfen, die Pollen aus den Haaren zu entfernen, bevor sie in die Atemwege oder ins Bett gelangen“.
Im Interview mit deutsche-startups.de stellt Gründer Redman sein Unternehmen einmal ganz ausführlich vor.
Wie würdest Du Deiner Großmutter Hayaway erklären?
Ich würde sagen: Hayaway hilft Menschen mit Pollenallergie, die Pollen aus den Haaren zu entfernen, bevor sie in die Atemwege oder ins Bett gelangen. So wird das Zuhause wieder ein Ort, an dem man durchatmen und erholsam schlafen kann. Es ist im Grunde eine einfache Hilfe für den Alltag, damit man abends nicht mehr so stark unter Allergiesymptomen leidet.
War dies von Anfang an Euer Konzept?
Die Grundidee war von Anfang an klar: Pollen dort entfernen, wo sie sich festsetzen und später Probleme machen – im Haar. Was sich verändert hat, ist die Präzision des Produkts und die Klarheit im Wording. Anfangs stand eher Symptomlinderung im Raum, heute sprechen wir bewusst von Prävention und Expositionsreduktion.
Wie hat sich Hayaway seit der Gründung entwickelt?
Hayaway ist 2024 gegründet worden und ist noch am Anfang der Reise. 2025 haben wir bei ersten Market Sounding erfolgreich getestet, ob unsere Produkte überhaupt nachgefragt sind. Am Anfang ging es vor allem viel um Produktentwicklung, Design und Funktion. Diese Phase wurde mit den Labortests abgeschlossen und mittlerweile befinden wir uns im E-Commerce Werbeanzeigen Game. Unser Fokus liegt jedoch klar auf Produktqualität, Kundenzufriedenheit und langfristig weitere Produkte mit im Shop einzubinden – nicht auf schnellem Wachstum um jeden Preis. Unser Fokus liegt aktuell klar auf Produktqualität, Markteinführung und direktem Kundenfeedback – nicht auf schnellem Wachstum um jeden Preis.
Was war zuletzt das Highlight bei Euch?
Das größte Highlight sind die Rückmeldungen von Nutzer:innen, insbesondere von Familien mit allergischen Kindern. Wenn uns Kunden schreiben, dass ihre Kinder endlich besser schlafen oder sie abends weniger Beschwerden haben, bestätigt das, dass wir ein reales Problem lösen.
Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?
Unterschätzt habe ich, wie lange es dauert, ein Gesundheitsprodukt sauber und verantwortungsvoll zur Marktreife zu bringen. Materialtests, Prüfungen und Iterationen brauchen Zeit. Rückblickend hätte ich an manchen Stellen früher externe Expertise einbinden sollen.
Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht?
Wir haben uns sehr konsequent auf ein echtes Alltagsproblem konzentriert und uns nicht von Trends oder schnellen Marketingversprechen leiten lassen. Außerdem haben wir früh auf wissenschaftliche Testung und ehrliche Kommunikation gesetzt – das zahlt sich jetzt aus.
Welchen generellen Tipp gibst Du anderen Gründer:innen mit auf den Weg?
Ein persönliches Problem ist ein guter Startpunkt, aber keine Garantie. Man muss bereit sein, das eigene Bauchgefühl immer wieder zu hinterfragen und das Produkt an der Realität der Nutzer:innen zu messen. Und: Geduld ist kein Nachteil, sondern eine Voraussetzung – vor allem im Gesundheitsbereich.
Wo steht Hayaway in einem Jahr?
In einem Jahr möchte ich Hayaway als festen Bestandteil im Alltag vieler Allergiker:innen sehen – mit einer klaren Position als präventives Tool. Produktseitig arbeiten wir an Weiterentwicklungen der bisherigen Produkte, aber auch an neuen Produkten, die das Zuhause pollenfrei halten und unseren Ansatz noch breiter nutzbar machen. Wachstum ja, aber immer kontrolliert und qualitätsgetrieben.
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Foto (oben): Hayaway
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