Digital Business & Startups
Warum ich Mitarbeiter schätze, die mir widersprechen
Wer allen gefallen will, macht sich oft unsichtbar. Warum People Pleasing laut Mawave-CEO Jason Modemann zur Karrierebremse werden kann.
Immer nett, immer zustimmend, bloß nicht anecken: Warum People Pleasing laut Jason Modemann, CEO und Gründer der Agentur Mawave, weder Unternehmen noch Karrieren wirklich weiterbringt.
Viele Führungskräfte wünschen sich Mitarbeitende, die „reibungslos funktionieren“. Sie haben keine Lust auf Diskussionen, unbequeme Fragen oder Reibung. Ich sehe das komplett anders: Für mich sind Mitarbeitende, die widersprechen, erstmal etwas Gutes. Denn wenn sie widersprechen, bedeutet das meistens: Sie haben sich Gedanken gemacht. Sie haben eine eigene Perspektive entwickelt und trauen sich, diese auch offen auszusprechen.
Warum ich People Pleaser schwierig finde
Wirklich schwierig finde ich eher People Pleaser. Also Menschen, die zu allem Ja und Amen sagen, partout nie anecken wollen und immer nur nett sind. Das ist vor allem nervig und hindernd für eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe, wird meiner Meinung nach aber auch langfristig zum Problem.
Wer permanent versucht, es allen recht zu machen, sagt irgendwann nicht mehr ehrlich, was er denkt. Wenn mir niemand mehr widerspricht, wäre das für mich deshalb ein Warnsignal. Denn meistens bedeutet das entweder Unsicherheit – oder dass die Person ohnehin glaubt, nichts verändern zu können.
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Everybody’s Darling als Karrierebremse
Übrigens gibt es für mich einen entscheidenden Unterschied zwischen People Pleasing und normaler Freundlichkeit: Freundlichkeit entsteht aus Haltung, People Pleasing aus Angst. Angst, jemanden zu enttäuschen, nicht sympathisch genug zu wirken oder eine Chance zu verlieren.
Das wirkt nach außen oft unkompliziert, sorgt aber meistens dafür, dass diese Menschen sich selbst zurücknehmen. Und das kann durchaus auch zur Karrierebremse werden.
Wer es allen recht machen will, wird unsichtbar
Mitarbeitende, die immer einfach zustimmen, machen sich irgendwann unsichtbar und werden im Worst Case übergangen. Natürlich hat Karriere nicht unbedingt etwas mit Lautstärke zu tun. Aber sehr viel mit Klarheit. Und wer nie widerspricht, keine eigenen Interessen formuliert und ständig versucht, bloß nichts Falsches zu sagen, wirkt weniger souverän – selbst wenn fachlich alles stimmt. Wer sich aber auch mal traut, Nein zu sagen und klare Kante zu zeigen, wird in meinen Augen weiterkommen.
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Jedes Ja ist gleichzeitig ein Nein
Als Geschäftsführer ist Zeit wahrscheinlich die wertvollste Ressource. Und trotzdem sagt man viel zu schnell Ja. Zu Coffee Dates, zu Events, bei denen man „mal vorbeischauen sollte“, zu Gefallen, die sich im Moment nett anfühlen, aber eigentlich nur Zeit fressen, und und und. Was man dabei schnell mal vergisst: Jedes Ja ist gleichzeitig auch ein Nein – beispielsweise zu Fokus, Recovery, Sport oder den Menschen, die einem wirklich wichtig sind.
Selbstreflexion ist A und O
Ich versuche deshalb bewusst darauf zu achten, warum ich eigentlich zu etwas zusage. Will ich das wirklich? Oder will ich einfach nur niemanden enttäuschen? Sich diese Frage zu stellen, macht einen riesigen Unterschied.
Für mich steht fest: Egal ob beruflich oder privat – man muss nicht immer Everybody’s Darling sein. Und Freundlichkeit bleibt auch weiterhin wichtig. Aber Haltung und für sich selbst einzustehen, ist wichtiger.
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Digital Business & Startups
Die Firma muss unabhängig von uns Gründern funktionieren
#Interview
„Wir haben heute über 300 Kunden – von Scale Ups, Mittelständlern bis hin zu Konzernen. In den nächsten zwölf Monaten wollen wir diese Zahl mehr als verdoppeln und gleichzeitig den Umsatz pro Kunde steigern“, sagt Jonathan Kurth, Gründer von calltime.

Beim Kölner Startup calltime, 2024 von Jonathan Kurth und Malte Hendricks gegründet, dreht sich alles um die Optimierung von Vertriebsanrufen. „Wir sagen Mitarbeitenden, ob die Informationen noch aktuell sind und wann sie am besten anrufen um den Kunden zu erreichen – dadurch machen wir ihre Arbeit deutlich entspannter und erfolgreicher“, sagt Gründer Kurth.
Im Interview mit deutsche-startups.de stellt er calltime, bisher komplett gebootstrappt einmal ganz ausführlich vor.
Wie würdest Du Deiner Großmutter calltime erklären?
Stell dir vor, du willst jemanden anrufen und der geht nie ran, weil du immer im falschen Moment dran bist oder noch eine alte Nummer von vor 10 Jahren hast, die nicht mehr aktuell ist. Genau das passiert jeden Tag tausendfach wenn Mitarbeitende von Unternehmen ihre Bestandskunden oder potentielle Neukunden anrufen. Wir sagen den Mitarbeitenden, ob die Informationen noch aktuell sind und wann sie am besten anrufen um den Kunden zu erreichen – dadurch machen wir ihre Arbeit deutlich entspannter und erfolgreicher.
Wie genau funktioniert Euer Geschäftsmodell?
calltime ist größtenteils ein klassisches SaaS und wird pro Nutzer abgerechnet.
Wie ist die Idee zu calltime entstanden?
Ich habe nie gedacht, dass ich irgendwann einmal Vertrieb oder sogar Software für den Vertrieb entwickeln werde. Bei meinen vorherigen Gründungen kamen die Kunden aber natürlich nicht von allein – also musste ich Vertrieb lernen. Mein heutiger Mitgründer Malte war gerade im Verkaufsprozess seines vorherigen Startups, als er mir eine Technologie zeigte, mit der sich Anrufe und andere Aufgaben deutlich besser priorisieren lassen: Für uns war klar – da steckt was drin. Wir haben einen MVP gebaut und ihn bei Finn Hollander, damals Head of Sales bei Gertrud Digital (heute boardwise.io), in einem Piloten getestet. Das Ergebnis: mehr als doppelt so viele Touch Points mit Entscheidern mit gleicher Anzahl Aktivitäten. Finn wurde direkt unser erster zahlender Kunde. Wir hatten uns vorgenommen, die GmbH erst zu gründen, wenn der Umsatz die Gründungskosten übersteigt – das war nach zwei Monaten erreicht.
Was waren die größten Herausforderungen, die Ihr bisher überwinden musstet?
Der Wechsel von Founder-Led-Sales zu Team-Led-Sales. Am Anfang fehlte uns schlicht das Verständnis dafür, wie lange es dauert, einen strukturierten Vertrieb aufzubauen – und wie die Prozesse aussehen müssen, damit das Ganze profitabel skaliert. Ganz aus dem Vertrieb rausgehen werden wir wahrscheinlich nie, aber die Firma muss unabhängig von uns Gründern funktionieren. Daran arbeiten wir jeden Tag.
Wo steht calltime in einem Jahr?
Wir haben heute über 300 Kunden – von Scale Ups, Mittelständlern bis hin zu Konzernen. In den nächsten 12 Monaten wollen wir diese Zahl mehr als verdoppeln und gleichzeitig den Umsatz pro Kunde steigern. calltime wird zu einer Suite an Lösungen, die alle ein Ziel haben: Die Frustration aus der Arbeit mit Kunden und Neukunden zu nehmen – für Vertriebler, Account Manager und Customer Success Teams.
Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness
In unserem Themenschwerpunkt Köln beleuchten wir das dynamische Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind die Bedingungen für Gründer:innen, welche Investitionen fließen in innovative Ideen und welche Startups setzen neue Impulse? Rund 800 Startups haben Köln bereits als ihren Standort gewählt – unterstützt von einer lebendigen Gründerszene, einer starken Investor:innen-Landschaft sowie zahlreichen Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents. Als zentrale Anlaufstelle für die Startup- und Innovationsszene stärkt die KölnBusiness Wirtschaftsförderung die Rahmenbedingungen für Gründer:innen, vernetzt sie mit Investor:innen und bietet gezielte Unterstützung. Diese Rubrik wird unterstützt von KölnBusiness. #Koelnbusiness auf LinkedIn, Facebook und Instagram.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
Foto (oben): calltime
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+++ Quantum Systems +++ KoRo +++ Varm +++ Wellster Healthtech +++ Rethink Ventures +++
#StartupTicker
+++ #StartupTicker +++ Quantum Systems: Bewertung steigt auf rund 8 Milliarden +++ KoRo wächst auf 252 Millionen Umsatz +++ StartupsToWatch: Varm +++ Wellster Healthtech expandiert nun nach Frankreich +++ Rethink Ventures-Team schaut sich 1.000 Startups pro Jahr an +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Donnerstag, 2. Juli).
#STARTUPLAND: NUR DER FRÜHE VOGEL SPART!

Every unicorn has a beginning. Start yours at STARTUPLAND.
+++ Jetzt vom Super-Early-Bird-Preis profitieren! Die ersten Tickets für unsere vierte STARTUPLAND Conference am 10. März 2027 in Köln sind ab sofort erhältlich. Sichere Dir jetzt Deinen Platz zum besten Preis, bevor die nächste Ticketphase startet.
#STARTUPTICKER
Quantum Systems
+++ Was ein Höhenflug! Blackstone, Noteus, Airbus und Co. investieren 1,2 Milliarden US-Dollar in Quantum Systems. Die Bewertung des DefenseTechs steigt auf rund 8 Milliarden US-Dollar (zuletzt rund 3 Milliarden Euro). Der englische Investor Balderton Capital und Co. investierten im Rahmen einer Series-C-Erweiterungsrunde zuletzt 180 Millionen Euro in das Unternehmen. Quantum-Systems, 2015 von Florian Seibel, Michael Kriegel, Tobias Kloss und Armin Busse gegründet, setzt auf unbemannte Flugdrohnen für militärische und zivile Zwecke – samt Softwareplattform. Damit kann erneut ein deutsches Startup mit einer Milliardenfinanzierung aufwarten. Neura Robotics sammelte kürzlich erst 1,4 Milliarden US-Dollar ein. Mehr über Quantum-Systems
KoRo
+++ Zahlencheck! Das Berliner Food-Unternehmen KoRo wächst weiter mit hohem Tempo. 2025 steigerte das Team seinen Umsatz um beeindruckende 44 % auf 252 Millionen Euro (Vorjahr: 175 Millionen) und erzielte dabei erstmals ein „deutlich positives Ergebnis auf Gruppenebene sowie positiven operativen Cashflow“. Damit unterstreicht KoRo, dass sich starkes Wachstum und Profitabilität inzwischen durchaus verbinden lassen. Für die kommenden Jahre peilt das Team weiteres profitables Wachstum an. Vor allem in Frankreich, Italien sowie im deutschen Lebensmitteleinzelhandel sieht KoRo noch großes Potenzial. Das Unternehmen, 2014 gegründet, entwickelte sich mit Unterstützung von Investoren wie HV Capital, Five Seasons Ventures, Partech und zuletzt Kharis Capital zu einem der erfolgreichsten Food-Scaleups Deutschlands. Mehr über KoRo
Varm
+++ StartupsToWatch! Mit Varm wollen zwei erfahrene Gründer die energetische Sanierung von Einfamilienhäusern neu denken. Das Berliner Startup, 2023 von homefully-Gründer Sebastian Würz und Vitalon-Gründer Christian Grüner ins Leben gerufen, setzt auf die Dämmung von Bestandsimmobilien – unterstützt durch eine eigene Software- und KI-Plattform. Für den weiteren Ausbau des Geschäfts investieren ABN Amro Sustainable Impact Fund, GET Fund, Aurum Impact, Emerge Partners, Pale Blue Dot und noa nun 17,5 Millionen Euro in das Unternehmen. Das frische Kapital fließt unter anderem in die Weiterentwicklung der KI-Plattform JARVIS, den Ausbau des Partnernetzwerks und die Expansion in weitere europäische Märkte. „Uns hat nicht nur überzeugt, wie schnell VARM wächst, sondern wie stabil, skalierbar und verifizierbar die Qualität bleibt“, sagt GET-Fund-Investor Julian Klaiber. Varm zeigt damit, dass auch im zuletzt schwächelnden ClimateTech-Segment noch große Wachstumsstorys entstehen. Mehr über Varm
Wellster Healthtech
+++ Europa-Expansion geht weiter! Das Münchner Health- und Wellness-Unternehmen Wellster HealthTech bringt seine Adipositas-Plattform GoLighter nun auch nach Frankreich. Zuvor war das Team bereits nach Schweden und Dänemark expandiert. Wellster, 2018 gegründet, möchte Onliner:innen „Zugang zu wirksamen medizinischen Behandlungen“ geben. Konkret geht es dabei um Alltagsgesundheit und Themen wie Intimgesundheit und Haarausfall. Zu Wellster Healthtech gehören Marken wie easytest, GoEasy, GoLighter, mySummer, mySpring und Spring. Das profitable Unternehmen erwirtschaftete 2025 nach eigenen Angaben einen Umsatz in Höhe von 50 Millionen Euro. Insgesamt flossen bereits über 60 Millionen in das HealthTech. Weitere europäische Märkte dürften damit nur eine Frage der Zeit sein. Mehr über Wellster Healthtech
Rethink Ventures
+++ Lesenswert! Im Interview mit DVZ erklärt Matthias Schanze vom Münchner Mobility-Geldgeber Rethink Ventures, worauf der Frühphaseninvestor bei Startups genau achtet. Besonders spannend: Das Team schaut sich nach eigenen Angaben rund 1.000 Startups pro Jahr an – investiert am Ende aber nur in sechs bis acht Unternehmen. Rethink Ventures legte 2023 seinen ersten Fonds (50 Millionen) auf und arbeitet momentan am Nachfolger. (DVZ) Mehr über Rethink Ventures
Finn
+++ „Finn hat sich in den vergangenen sieben Jahren von einem Startup zu Deutschlands führendem Anbieter für Auto Abos entwickelt“, sagt Gründer Maximilian Wühr. In den vergangenen Jahren flossen dabei mehr als 350 Millionen Euro in das Unicorn. Mehr über Finn
Startup-Radar
+++ Es ist wieder soweit – neue Startups stehen in den Startlöchern! Hier sind einige spannende junge Unternehmen, die man kennen sollte. Heute werfen wir einen Blick auf diese Neugründungen: SYLO, Neura Space, Shark Finance, Camperr und IX Gruppe. Mehr im Startup-Radar
#DEALMONITOR
Investments & Exits
+++ Mätch VC investiert in Sophia +++ bmp Ventures investiert in HelloTwin.ai +++ Green Club-Chefs kaufen BackWerk-Macher raus +++ NewSpace-Startup The Exploration Company übernimmt European Astrotech. Mehr im Deal-Monitor
#JOBS
Dunlop
+++ Unser Job des Tages! Dunlop Tyre Europe sucht einen Digital Marketing Coordinator (m/w/d). Die Dunlop Tyre Europe GmbH ist die erfolgreiche Tochter eines der führenden japanischen Reifenhersteller SUMITOMO RUBBER INDUSTRIES LTD. und vermarktet sowie vertreibt Reifen der Marke Dunlop und Falken im gesamten europäischen Nachrüst- und Erstausrüstungsmarkt.
Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker
Digital Business & Startups
Deutschlands Mega-Unicorn: Quantum Systems sammelt 1,2 Milliarden ein
Quantum Systems sammelt 1,2 Milliarden US-Dollar ein und steigt in die Spitzengruppe der europäischen Defense-Tech-Startups auf.
Das Münchner Defense-Tech-Startup Quantum Systems hat sich eine der größten Finanzierungsrunden gesichert, die Europa bislang im Rüstungsbereich gesehen hat. 1,2 Milliarden US-Dollar fließen in das Unternehmen. Somit steigt die Bewertung auf rund acht Milliarden Dollar. Innerhalb von nur einem Jahr hat sich der Unternehmenswert verachtfacht.
Angeführt wird die Finanzierungsrunde von den Investoren Blackstone, Advent, Noteus und Airbus. Daneben beteiligen sich unter anderem Fidelity, Wellington Management, A.P. Moller Holding sowie Bestandsinvestoren wie HV Capital und Balderton.
Vom Agrar-Startup zum Milliardenunternehmen
Gegründet wurde Quantum Systems 2015 mit dem Fokus, Drohnen für die Landwirtschaft zu bauen. Spätestens seit Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine hat das Unternehmen sein Geschäft jedoch fast vollständig auf militärische Anwendungen ausgerichtet.
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Heute verkauft das Startup nicht mehr nur Aufklärungsdrohnen, sondern baut sein Portfolio zu einer Plattform für autonome Systeme aus. Neben unbemannten Fluggeräten gehören inzwischen KI-Software, Drohnenabwehr, unbemannte Bodenfahrzeuge und künftig auch Systeme für den maritimen Bereich dazu. Im Zentrum steht dabei die hauseigene Softwareplattform MOSAIC UXS, die verschiedene autonome Systeme miteinander vernetzen soll. Die Vision ist, dass Luft-, Boden- und künftig auch Seesysteme gemeinsam arbeiten.
„The Future is Unmanned“, sagt Mitgründer und Co-CEO Florian Seibel. Mit Quantum Systems wollen sie einen neuen europäischen Systemanbieter für diese Technologien aufbauen, so Seibel.
Milliarden für die internationale Expansion
Der Drohnenhersteller produziert inzwischen nicht mehr nur in Deutschland. Standorte gibt es mittlerweile auch in der Ukraine, den USA, Australien, Rumänien, Großbritannien und den baltischen Staaten. Diese Präsenz soll weiter ausgebaut werden. Mit den 1,2 Milliarden Dollar will Quantum Systems seine Lieferketten absichern und stärker in Software sowie Künstliche Intelligenz investieren.
Profitabel – und trotzdem auf Wachstumskurs
Im Gegensatz zu vielen anderen schnell wachsenden Defense-Tech-Unternehmen schreibt Quantum Systems nach eigenen Angaben bereits schwarze Zahlen. Für 2026 peilt das Unternehmen einen Umsatz von rund 700 Millionen Euro an. Das ist mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr.
Die Systeme sind längst im Einsatz
Die Technologie des Unternehmens kommt inzwischen weltweit zum Einsatz. Nach Angaben von Quantum Systems absolvierten die eigenen Systeme allein in der Ukraine im vergangenen Jahr mehr als 19.000 Missionen.
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Diese operative Erfahrung gilt als einer der Gründe, warum sich internationale Investoren nun in dieser Größenordnung engagieren.
Europas Defense-Tech-Szene zieht Milliarden an
Wettbewerber wie Helsing und Stark Defence haben zuletzt große Finanzierungsrunden angekündigt oder abgeschlossen. Der Boom zeigt, wie internationale Investoren zunehmend auf europäische Defense-Tech-Unternehmen setzen. Vor einem möglichen Börsengang wolle Quantum Systems nun aber erst einmal weiter wachsen. Weitere Übernahmen und sogar eine weitere Finanzierungsrunde sind nicht ausgeschlossen.
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