Künstliche Intelligenz
Was Wi-Fi 7 kann | c’t uplink
Der Funkstandard Wi-Fi 7 ist inzwischen breit verfügbar – zumindest Notebooks und Smartphones ab dem mittleren Preissegment sprechen den schnelleren Standard, der auch unter dem Namen 802.11be bekannt ist. Und auch bei Routern und Access Points steigt die Verbreitung langsam aber sicher an.
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Den wöchentlichen c’t-Podcast c’t uplink gibt es …
Doch warum genau ist Wi-Fi 7 eigentlich besser als der Vorgängerstandard 6E? Was bringt die Nutzung von 320 MHz breiten Kanälen? Was ist der Vorteil von MLMR? Und warum wird der 2,4-GHz-Band auf absehbare Zeit unersetzlich bleiben? Das und mehr besprechen wir in dieser Folge des c’t uplink.
Zu Gast im Studio: Ernst Ahlers, Andrijan Möcker
Host: Jan Schüßler
Produktion: Tobias Reimer
► Unsere Artikel zu Wi-Fi 7 sind bei heise+ erschienen (€)
► sowie in c’t 25/2025 (€).
In unserem WhatsApp-Kanal sortieren Torsten und Jan aus der Chefredaktion das Geschehen in der IT-Welt, fassen das Wichtigste zusammen und werfen einen Blick auf das, was unsere Kollegen gerade so vorbereiten.
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(jss)
Künstliche Intelligenz
Quantencomputing unter Druck: Was bleibt vom Quantenvorteil im KI-Zeitalter?
Seit Jahren investieren Unternehmen und Staaten Milliarden in Quantencomputer. Was sie antreibt, ist die Hoffnung auf eine Maschine, die eines Tages die Leistung aller bisher dagewesenen Rechner in den Schatten stellt – mit Anwendungen von der Medizin bis zur Grundlagenforschung.
Trotzdem konnten Quantencomputer noch kein relevantes Problem schneller, präziser oder effizienter lösen als klassische Rechner. Schlimmer noch: Künstliche Intelligenz räumt in der Zwischenzeit auf herkömmlicher Hardware ab und demonstriert beeindruckende Ergebnisse in genau den Feldern, in denen eigentlich Quantencomputer glänzen sollten.
- Quantencomputer nutzen speziell designte Quantenalgorithmen, um Probleme zu lösen, während KI-Algorithmen auf herkömmlichen Rechnern laufen. Beide Herangehensweisen versprechen Vorteile .
- Welche Methode sich besser eignet, hängt davon ab, ob eine Aufgabe eine exakte Lösung oder nur eine gute Näherung verlangt.
- Hybride Ansätze kombinieren maschinelles Lernen auf klassischen Rechnern und Quantenalgorithmen, die unterschiedliche Teile eines Problems lösen.
Ist das nur eine Momentaufnahme oder hat der Quantencomputer, wie einige Kritiker andeuten, seine historische Chance bereits verpasst? Wir werfen einen Blick auf verschiedene Problemklassen und analysieren, welche davon tatsächlich von einem Quantencomputer profitieren – und bei welchen KI ausreicht.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Quantencomputing unter Druck: Was bleibt vom Quantenvorteil im KI-Zeitalter?“.
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Künstliche Intelligenz
Vorwerk schaltet Neato-Cloud ab: Tausende Nutzer fordern Open-Source-Lösung
Zwei Saugroboter, je 18 Euro – so viel waren die Geräte von Helge Mayr noch wert, nachdem Vorwerk im Oktober 2025 die Cloud-Plattform für die Geräte der Firma Neato abschaltete. „Natürlich habe ich auf den Umstand hingewiesen, dass sie nur noch eingeschränkt nutzbar sind“, schreibt er. Inzwischen hat er sich einen Roborock bestellt. Unter Vorwerk habe er „robotertechnisch einen Schlussstrich gezogen“.
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Sein Ärgernis ist kein Einzelfall. Knapp 4.700 Nutzer haben bis Dienstagnachmittag eine Petition unterzeichnet, die Vorwerk auffordert, die Entscheidung zurückzunehmen – oder zumindest den Quellcode freizugeben, damit die Community die Geräte selbst am Leben erhalten kann. Die von Alexander Schöcke initiierte Unterschriftensammlung endet am 11. März um 23.59 Uhr. Ziel sind 5000 Unterzeichner.
Versprechen gebrochen?
Vorwerk hatte das US-Unternehmen Neato Robotics 2017 übernommen. Als man die Marke 2023 schloss, versprach Vorwerk, die Cloud-Infrastruktur für die smarten Sauger noch fünf Jahre weiterzubetreiben. Dafür hatte Vorwerk ein 14-köpfiges Team des Neato-Ablegers in Mailand übernommen. Am 6. Oktober 2025 verkündete das Unternehmen jedoch die sofortige Abschaltung der Neato-Cloud-Plattform – rund drei Jahre früher als angekündigt. Ohne Cloud-Anbindung lassen sich die Geräte nicht mehr per App steuern, Reinigungspläne einrichten oder Kartierungsfunktionen nutzen. Im manuellen Modus laufen die Roboter zwar noch, doch ein Großteil der beworbenen Funktionen ist damit hinfällig.
Es ist ein klassisches Problem in Zeiten der Cloud-Dienste. Hersteller lagern Funktionen auf ihre Server aus. Das hat für alle Beteiligten Vorteile. Ähnliches passiert auch bei Software und Spielen. Doch werden die Server abgeschaltet, bleibt im schlimmsten Fall nur Elektroschrott zurück.
Drei Forderungen, eine Botschaft
Die Unterzeichner stellen Vorwerk vor drei mögliche Lösungswege: Entweder soll das Unternehmen die Abschaltung rückgängig machen, was angesichts fehlender Pläne für die Marke unrealistisch sein dürfte. Alternativ soll Vorwerk den Quellcode der Firmware und der Cloud-Server-Software als Open Source veröffentlichen, oder zumindest eine Integration in bestehende Open-Source-Plattformen wie Home Assistant ermöglichen. Idealerweise, so hofft der Initiator der Kampagne, solle Vorwerk alle drei Punkte umsetzen.
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Neben dem gebrochenen Versprechen kritisieren die Petenten auch die Nachhaltigkeitsbilanz des Konzerns: Funktionsfähige Hardware werde aus wirtschaftlichen Interessen zu Elektroschrott degradiert. Sollte Vorwerk keine faire Lösung anbieten, kündigen die Unterzeichner an, künftig keine Produkte der Vorwerk-Gruppe mehr zu kaufen – und dies in ihrem Umfeld weiterzugeben. Helge Mayr hat diesen Schritt bereits vollzogen.
Vorwerk: Datenschutz und Sicherheit als Gründe
Auf Anfrage von heise online hat Vorwerk Stellung bezogen. Man habe die Neato-Cloud nach der Schließung des Unternehmens freiwillig und über einen längeren Zeitraum weiterbetrieben. Inzwischen seien jedoch die rechtlichen und technischen Anforderungen an Datenschutz, Cybersicherheit und Compliance erheblich gestiegen. Die veraltete technische Architektur der Neato-Software genüge diesen Anforderungen nicht mehr, und ein Weiterbetrieb berge Risiken, die man den Kunden nicht zumuten wolle.
Die Möglichkeit einer Open-Source-Freigabe habe Vorwerk geprüft, aber vorerst verworfen. Der Aufwand für die Entflechtung von geistigem Eigentum, rechtliche Fragen rund um noch unter Garantie stehende Hardware sowie Überschneidungen mit anderen Vorwerk-Produkten machten diesen Schritt derzeit nicht realisierbar. Auch dies ist ein verbreitetes Problem: Hersteller setzen bei ihrer Software häufig auf Drittkomponenten, die sie für ihre Zwecke lizenziert haben. Einer quelloffenen Veröffentlichung steht das dann erstmal entgegen. Immerhin: Für die Zukunft schließe man ein Open-Source-Engagement jedoch nicht aus.
Grundlegende Funktionen blieben laut Vorwerk erhalten: Die Roboter arbeiteten weiterhin im manuellen Modus, alle bestehenden Garantie- und Serviceverpflichtungen blieben bestehen. Die Petition sei dem Unternehmen bekannt; man stehe bereits in direktem inhaltlichem Austausch mit dem Petitionsinitiator.
Kein Einzelfall
Der Fall reiht sich ein in eine wachsende Debatte rund um das sogenannte Right to Repair und die Frage, wie lange Hersteller smarter Geräte ihre Cloud-Dienste absichern müssen. Ähnliche Fälle – etwa die Abschaltung von Servern für Spielkonsolen oder Smarthome-Geräte – haben zuletzt regelmäßig für Diskussionen gesorgt. In der EU wird derzeit über schärfere Anforderungen an die Langzeitunterstützung vernetzter Produkte diskutiert.
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(mki)
Künstliche Intelligenz
VW-Chef Blume kündigt radikale Kostensenkungen an
Nach einem Gewinneinbruch im vergangenen Jahr sucht der VW-Konzern nach einem neuen Zukunftsplan. Angesichts der sich rasant ändernden weltweiten Rahmenbedingungen arbeitet der Konzern an einem Transformationsplan für die Zeit bis 2030, sagte Konzernchef Oliver Blume bei der Bilanzvorlage in Wolfsburg. Dabei gehe es auch um erneute Kostensenkungen. Details sollen im Laufe des Jahres erarbeitet werden.
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„Wir konzentrieren uns dabei auf die Überarbeitung unseres Geschäftsmodells unter neuen Rahmenbedingungen“, sagte Blume. Das Geschäftsmodell, das VW über Jahrzehnte getragen hat, funktioniere in dieser Form nicht mehr. Dem wolle man mit einem neuen „Zielbild Volkswagen Konzern 2030“ begegnen.
„Ein Teil dieses Transformationsplans wird natürlich auch die Kosteneffizienz sein“, sagte Blume. Denn nach wie vor sei die Kostenbasis bei VW zu hoch – vor allem in Euro. „Wir werden jeden Stein umdrehen. Das geht über alle Kostenarten.“
Einsparungen in allen Bereichen
Personalkosten stünden zunächst aber nicht im Vordergrund. Die machten bei der Kostenstruktur nur einen kleinen Teil aus. Die großen Kosteneinsparungen kämen schon bisher aus anderen Bereichen wie Beschaffung, Entwicklung, Material, Produktion und Vertrieb. Das will der Konzern jetzt „im Laufe des Jahres Schritt für Schritt durcharbeiten“. Beim Personal setzt VW laut Blume zunächst das konsequent um, was bereits vereinbart wurde.
Zwar komme VW mit den 2024 aufgelegten Effizienzprogrammen gut voran, sagte Finanzvorstand Arno Antlitz. Im vergangenen Jahr seien die Gesamtkosten dadurch bereits um 1,5 Milliarden Euro gesunken. Doch das soll angesichts neuer Belastungen etwa durch die US-Zölle nicht reichen.
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Unternehmen und Gewerkschaft hatten sich Ende 2024 nach langem Ringen auf ein Sanierungsprogramm geeinigt, das allein bei der Kernmarke VW den Abbau von 35.000 Arbeitsplätzen in Deutschland bis 2030 vorsieht. Ähnliche Programme folgten bei Audi und Porsche. Konzernweit sollen so 50.000 Stellen wegfallen. Werkschließungen und betriebsbedingte Kündigungen wurden im Gegenzug ausgeschlossen.
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(afl)
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