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Webentwicklung: Cloudflare übernimmt Astro Technology Company


Die Astro Technology Company wurde von Cloudflare übernommen, wie das Astro-Team auf seinem Blog bekannt gegeben hat. Die Nutzung des seit 2021 bestehenden Webframeworks Astro verdoppele sich demnach jedes Jahr und die Download-Zahlen liegen derzeit bei rund einer Million pro Woche. Durch die Cloudflare-Übernahme seien nun mehr Ressourcen verfügbar. Bereits seit Längerem war Cloudflare ein Sponsor des Open-Source-Projekts.

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Der Blogbeitrag schildert, was sich durch die Übernahme ändert und was gleich bleibt. So soll Astro weiterhin Open Source sowie MIT-lizenziert sein und aktiv weiterentwickelt werden. Es kann weiterhin mit einem breiten Set an Deployment-Zielen außer Cloudflare umgehen, und auch die Open Governance und die aktuelle Roadmap bleiben bestehen. Allerdings sind alle Vollzeitmitarbeitenden von The Astro Technology Company jetzt Mitarbeitende von Cloudflare, sollen jedoch weiterhin in Vollzeit am Astro-Framework arbeiten.

Eine ähnliche Entwicklung verzeichnete kürzlich Bun: Das JavaScript-Toolkit wurde von dem US-amerikanischen KI-Unternehmen Anthropic übernommen. Bun soll, wie auch Astro, trotz der kommerziellen Übernahme Open Source und MIT-lizenziert bleiben.

Statt wie bisher zu versuchen, selbst ein erfolgreiches Geschäftsmodell aufzubauen, kann sich das Astro-Team laut dem Blogbeitrag wieder voll und ganz der Entwicklung des Webframeworks zuwenden. Bereits im anstehenden Release Astro 6.0 soll sich das bemerkbar machen. Dieses steht mit der ersten Beta-Version in den Startlöchern.

Die Beta für Astro 6.0 präsentiert eine Neugestaltung des Entwicklungsservers astro dev, insbesondere im Hinblick auf Cloudflare Workers: astro dev kann nun eine komplette Anwendung mit Cloudflares quelloffener JavaScript-Runtime workerd ausführen. Dabei handelt es sich um die gleiche Runtime, die Cloudflare Workers in Produktion verwenden – nicht wie im Fall der bisherigen Astro-Cloudflare-Integration, die eine Simulation verwendete.

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Zudem bringt das Release neue integrierte APIs, unter anderem für die Verwendung des Sicherheitsstandards Content Security Policy (CSP), und soll eine deutlich gesteigerte Rendering-Performance aufweisen.


(mai)



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Prozessautomatisierung mit n8n am Beispiel erklärt


Automatisierung hat sich in vielen Bereichen etabliert – von der privaten Anwendung bis zu komplexen Unternehmensprozessen. Mit n8n steht eine Open-Source-Plattform zur Verfügung, die sich durch flexible Einsatzmöglichkeiten, On-Premises-Betrieb und umfassende Integrationsfähigkeit auszeichnet.

In diesem Artikel stellen wir die Grundlagen vor. Er erläutert, was n8n von anderen Automatisierungslösungen unterscheidet, wie die Installation mit Docker on Premises erfolgt und wie sich die Handhabung an einem einfachen Beispiel nachvollziehen lässt.

  • n8n ist eine flexible Open-Source-Plattform für Prozessautomatisierung, die On-Premises-Betrieb mit voller Datenhoheit ermöglicht.
  • Workflows bestehen aus Nodes für Trigger, Datenabrufe, Verarbeitung und Ausgaben. Nodes integrieren nahtlos APIs und Dienste ohne Programmierung.
  • Die Installation mit PostgreSQL und Docker Compose stellt skalierbare, produktive Umgebungen bereit.
  • Ein Beispielworkflow, der RSS-Feeds von iX und c’t einliest, mit KI zusammenfasst und per E-Mail versendet, demonstriert die Arbeitsweise von n8n mit Triggern, Filtern, Merge, Aggregation und Versand.

Automatisierungsplattformen aus der Cloud wie Zapier, Make oder IFTTT sind zwar ohne großen Aufwand nutzbar, bleiben jedoch stets abhängig von externen Diensten. Sensible Daten verlassen dabei die eigene Infrastruktur, was nicht nur aus Datenschutzgründen problematisch sein kann, sondern auch Fragen nach Kontrolle und Flexibilität aufwirft. Mit n8n steht eine Open-Source-Alternative eines Berliner Anbieters zur Verfügung, die diese Einschränkungen überwindet.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Prozessautomatisierung mit n8n am Beispiel erklärt“.
Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.



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Windows-Insider-Vorschau poliert an der Optik


Microsoft hat für Teilnehmer der Insider-Beta-Kanäle eine neue Vorschau für Windows 11 veröffentlicht. Der neue Build hat vor allem optische Politur an Bord.

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In der Versionsankündigung legen Microsofts Entwickler starken Fokus auf neue Dialoge für die Kontoeinstellungen in Windows. In den „Einstellungen“ unter „Konten“ – „Weitere Benutzer“ (wobei der Pfad dann als „Konten > Andere Benutzer“ angezeigt wird) haben sie das Design der Dialoge an das moderne „WinUI“-Framework angepasst. Sie unterstützen nun auch den Dark Mode. Die Dialoge für „Konto hinzufügen“ sowie „Kontotyp ändern“ sind davon betroffen.

Den Desktop-Hintergrund können Nutzerinnen und Nutzer nun nicht nur beispielsweise als JPEG-Datei vorgeben, sondern auch in dem moderneren und stärker komprimierenden .webp-Bildformat. Die Auswahl erreichen sie über den Pfad „Einstellungen“ – „Personalisierung“ – „Hintergrund“.

Ausbesserungen für kleinere Zipperlein haben die Programmierer ebenfalls eingebaut. So soll die Taskleiste nicht mehr frühzeitig aufklappen, wenn sie auf „automatisch verstecken“ eingestellt wurde, und so die Nutzung von Apps in dem Bereich nicht mehr stören. Außerdem testen sie mit der Fassung eine Korrektur dafür, dass das Startmenü, Benachrichtigungscenter und Schnelleinstellungen manchmal nicht auf Klicks reagieren und sich nicht öffnen, obgleich die Tastaturkürzel dafür noch funktionieren.

Die Anzeige des Akkustandes von Bluetooth-Geräten soll nun wieder wie erwartet funktionieren. Einen kosmetischen Fix erhält der Login-Bildschirm, bei dem das Password-Icon gelegentlich nicht auftauchte. Die Audio-Einstellungen in den letzten beiden Insider-Versionen konnten abstürzen, was jetzt nicht mehr passiert.

Obendrein untersuchen die Entwickler noch einige Probleme. Einige Apps tauchen für Insider nicht im Systemtray auf, obwohl sie das sollten. Außerdem haben einige Insider Probleme damit gemeldet, dass Zweitbildschirme nur ein schwarzes Bild anzeigen.

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In der Insider-Vorschau aus der vergangenen Woche hatte Microsoft die Deinstallation des KI-Tools Copilot App getestet.


(dmk)



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Künstliche Intelligenz

Die Produktwerker: Kosten und Nutzen von KI-Initiativen realistisch abschätzen


Simonetta Batteiger ist erneut zu Gast bei den Produktwerken und spricht mit Tim Klein über ein Thema, das in vielen Unternehmen gerade an Bedeutung gewinnt: die Kosten von KI-Initiativen. Es geht um die Frage, wie sich Investitionen in künstliche Intelligenz realistisch bewerten lassen. Der Austausch bewegt sich bewusst weg vom Hype und hin zu einer nüchternen betriebswirtschaftlichen Betrachtung, die Produktschaffenden dabei hilft, Verantwortung zu übernehmen.

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Product Owner Days 2026

Product Owner Days 2026

(Bild: deagreez/123rf.com)

Fachvorträge und Networking-Möglichkeiten: Die Product Owner Days am 5. und 6. Mai 2026 in Köln befassen sich in über 20 Vorträgen mit aktuellen Themen rund um Product Ownership, KI im Produktmanagement, User Research, Product Discovery und Product Economics.

KI-Initiativen entstehen aktuell oft aus Neugier, Innovationsdruck oder dem Wunsch, technologisch nicht abgehängt zu werden. Gleichzeitig bleibt häufig unklar, was diese Vorhaben tatsächlich kosten und welchen Beitrag sie zum Geschäftserfolg leisten sollen. Die Kosten von KI-Initiativen beschränken sich dabei selten auf Tool-Lizenzen oder Token-Nutzung. Schon früh im Gespräch wird deutlich, dass der größte Teil der Ausgaben in Menschen fließt. Machine Learning Engineers, Data Scientists, Produktteams, Governance Rollen und rechtliche Prüfung verursachen laufende Kosten, die dauerhaft eingeplant werden müssen.

Ein zentrales Spannungsfeld liegt in der Erwartungshaltung vieler Organisationen. KI soll Prozesse beschleunigen, Kosten senken oder neue Umsätze ermöglichen. Diese Erwartungen brauchen jedoch eine belastbare Grundlage. Ohne klare Hypothesen bleibt unklar, ob eine Initiative Wert schafft oder lediglich Ressourcen bindet. Die Kosten von KI-Initiativen lassen sich nur dann sinnvoll bewerten, wenn sie mit einer konkreten Annahme über Nutzen verknüpft werden. Hier kommt das AI Business Case Template von Simonetta Batteiger ins Spiel, das nicht als finanzmathematisches Artefakt verstanden werden soll, sondern als Denkwerkzeug und Anstoß von Diskussionen.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie ein Return on Investment (ROI) entstehen kann. Investitionen in Infrastruktur, Datenqualität und Betrieb müssen sich über die Zeit hinweg auszahlen. Dabei ist Geschwindigkeit entscheidend. Je früher sichtbar wird, welchen Effekt eine KI-Initiative hat, desto besser lässt sich nachsteuern. Gleichzeitig bleibt Unsicherheit ein fester Bestandteil. Auch bei KI gelten die bekannten Muster aus der Produktentwicklung. Viele Ideen funktionieren nicht wie erhofft. Das ist kein Scheitern, sondern Teil des Lernprozesses. Entscheidend ist, diese Unsicherheit bewusst einzuplanen und transparent zu machen.

Die Kosten von KI-Initiativen steigen vor allem dann stark an, wenn aus Experimenten irgendwann produktive Systeme werden. Modelle müssen überwacht werden, Daten verändern sich, regulatorische Anforderungen greifen. Ohne saubere Governance und kontinuierliche Kontrolle entstehen neue Risiken. Diese Aspekte gehören von Anfang an in die Betrachtung, damit KI nicht zur Blackbox wird, die sich finanziell und organisatorisch verselbständigt.

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Deutlich wird im Gespräch mit Simonetta Batteiger aber auch, dass sich an den Grundprinzipien der Produktarbeit wenig ändert. Discovery bleibt zentral, um echte Probleme zu verstehen. Value entsteht nur dort, wo Nutzer oder Kunden bereit sind, für Lösungen zu bezahlen oder wo Kosten messbar reduziert werden. KI erweitert den Werkzeugkasten, hebt aber betriebswirtschaftliche Logik nicht auf. Wer die Kosten von KI-Initiativen realistisch einschätzt, schafft eine solide Basis für Entscheidungen und wird gegenüber Stakeholdern anschlussfähig.

Sich mit Zahlen auseinanderzusetzen, ist kein Selbstzweck, sondern Teil moderner Produktverantwortung. Wer die Kosten von KI-Initiativen versteht und einordnen kann, verlässt die Rolle des Experimentierenden und übernimmt Gestaltungsspielraum. Genau darin liegt die Chance, KI sinnvoll und wirksam im Unternehmen zu verankern.

Frühere Podcastepisoden mit Simonetta Batteiger:

Im Podcast genannter Artikel von Rich Mironov:

Wer weitere Fragen hat oder direkt mit Simonetta in Kontakt treten möchte, erreicht sie am besten über ihr LinkedIn-Profil. Mehr von ihr gibt es in ihrem Blog Inclusive Leaders. Für einen Zugang zu Business- und Finanzzahlen bietet sie den Kurs „Business and Finance Concepts for Product and Tech Leaders“ an, der jeden Monat mit einer neuen Kohorte startet.

Die aktuelle Ausgabe des Podcasts steht auch im Blog der Produktwerker bereit: „ROI und realistische Kosten von AI-Initiativen“.


(mai)



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