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„Wert pro Watt pro Nutzer“: Perplexity-CEO sieht einzige Kennzahl für Sieg im KI-Rennen


„Wert pro Watt pro Nutzer“: Perplexity-CEO sieht einzige Kennzahl für Sieg im KI-Rennen

Bild: Perplexity

Perplexity-CEO Aravind Srinivas sieht die Zukunft des KI-Wettbewerbs nicht allein in immer leistungsfähigeren Modellen, sondern vor allem in effizienterer Orchestrierung. Entscheidend sei aus seiner Sicht, welche Unternehmen den größten wirtschaftlichen Nutzen pro Energieverbrauch und Nutzer liefern können.

Einfacher Faktor soll entscheidend sein

Wert pro Watt pro Nutzer“ – diese auf den ersten Blick einfache Formel betrachtet Aravind Srinivas als entscheidenden Faktor dafür, welches Unternehmen sich langfristig im KI-Wettbewerb durchsetzen wird. In einem Interview mit CNBC erklärte der Perplexity-CEO, dass aus seiner Sicht künftig nicht zwangsläufig die größten oder teuersten KI-Modelle gewinnen werden, sondern jene Systeme, die diese Kennzahl am besten optimieren.

Die praktische Umsetzung dürfte allerdings deutlich komplexer ausfallen, als die Formel zunächst vermuten lässt. Nach Ansicht von Srinivas müssen KI-Unternehmen künftig mehrere Faktoren gleichzeitig ausbalancieren: Genauigkeit, Geschwindigkeit, Kosten, Datenschutz und Intelligenz. Wer diese Balance am besten beherrscht, werde langfristig die stärkste Marktposition erreichen, ist sich der Perplexity-Chef sicher. Im Mittelpunkt steht dabei für ihn vor allem die „Orchestration“. Gemeint ist ein System, das automatisch entscheidet, welches KI-Modell für welche Aufgabe am besten geeignet ist – sowohl aus wirtschaftlicher Sicht für das Unternehmen als auch hinsichtlich der Leistung für den Nutzer.

Perplexity macht den Anfang

Dazu gehört laut Srinivas auch die Frage, ob eine Anfrage überhaupt an die Cloud weitergeleitet werden muss oder ressourcenschonend direkt auf dem lokalen Gerät verarbeitet werden kann. Einen ersten Schritt in diese Richtung hat Perplexity bereits mit seiner Hybrid-Funktion für Perplexity Computer gemacht. Künftig sollen dort Aufgaben dynamisch zwischen lokalen und serverbasierten KI-Modellen verteilt werden. Das System entscheidet dabei selbstständig, welche Verarbeitung für die jeweilige Aufgabe besser geeignet ist, also welche Abläufe direkt auf dem Gerät ausgeführt werden und welche an leistungsfähigere Cloud-Modelle ausgelagert werden sollen.

Auch wenn es laut Unternehmensangaben dabei primär um sensible Daten geht, die nach ihrer Erkennung ausschließlich lokal verarbeitet und nicht an die Cloud übertragen werden, dürfte sich dieser Ansatz ebenso auf den Ressourcenverbrauch als entscheidenden Skalierungsfaktor übertragen lassen.

Da immer leistungsfähigere Geräte wie Laptops oder Smartphones zunehmend mehr KI-Verarbeitung direkt lokal ermöglichen, könne dies laut Srinivas dazu beitragen, den Energieverbrauch zu senken, die Geschwindigkeit zu erhöhen und gleichzeitig den Datenschutz zu verbessern. Für komplexe Aufgaben sollen jedoch weiterhin leistungsstarke Cloud-Modelle genutzt werden. Genau diese hybride Kombination sei entscheidend für die nächste Entwicklungsphase der KI-Branche.

Diversität als Erfolgsschlüssel

Ein weiterer möglicher Erfolgsfaktor könnte der plattformunabhängige Ansatz sein, den Perplexity verfolgt. Während große Wettbewerber wie OpenAI, Anthropic, Google oder Microsoft vor allem auf eigene Agenten setzen, integriert Perplexity unterschiedliche Modelle verschiedener Anbieter und kombiniert diese mit unterschiedlicher Hardware, Betriebssystemen und Geräten. Srinivas bezeichnet diese neutrale Orchestrierungsschicht als den eigentlichen Wettbewerbsvorteil des Unternehmens – nicht zuletzt deshalb, weil Verbesserungen externer Modelle dadurch unmittelbar auch Perplexity zugutekommen.



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TSMC-Fertigung: „Wir haben High-NA-EUV-Systeme, aber wir sagen nicht, wie viele“


TSMC-Fertigung: „Wir haben High-NA-EUV-Systeme, aber wir sagen nicht, wie viele“

Bild: Intel

TSMCs CEO C.C. Wei hat bei der Aktionärsversammlung in Taiwan Bedenken über die Fertigung der Zukunft und High-NA-EUV auf gewohnt humorvolle Art widersprochen. Nur, weil etwas nicht bereits für die Serienfertigung eingeplant sei, bedeute es nicht, dass man es nicht auf dem Schirm habe, erläuterte TSMC das Vorgehen.

Dass TSMC nicht früh auf den Zug der High-NA-EUV-Lithografie springt, ist seit Jahren bekannt. Stolz erklärte das Unternehmen erst in diesem April wieder, dass TSMC auch bei den für das Jahr 2029 vorgesehenen Prozessen A13 und A12 auf High-NA verzichten werde können – das Thema wird also erst 2030+ relevant. Bisher hat das Unternehmen stets eine Möglichkeit gefunden, die Fertigung wirtschaftlich mit den bestehenden Belichtern zu realisieren – stets monierte TSMC den sehr hohen Preis der rund 400 Millionen Euro teuren Systems. Die Entscheidung, wann High-NA bei TSMC zum Einsatz kommt, war damit erneut vertagt worden.

Bei einigen Aktionären löst dies dennoch Unbehagen aus, sie vermuten, TSMC könnte hier in einen Rückstand geraten. Diesen versuchte TSMCs Chef mit seinen gewohnt humorvollen Aussagen zu widersprechen. Demnach hat auch TSMC diese High-NA-Systeme und notwendige Tools, sie werden aktuell zur Forschung und Entwicklung auch genutzt. Die Kosten für den Einsatz seien nach wie vor aber zu hoch, ließ Wei durchblicken. Wei erklärte weiter, dass sie nicht nur schon Systeme gekauft haben, „es wäre sogar etwas peinlich, wenn wir sagen, wie viele wir gekauft haben“. Dass TSMC mit den sprichwörtlich „heruntergelassenen Hosen“ erwischt werden könnte, hat nicht den Anschein.

Intel ist Vorreiter bei High-NA-EUV

Insbesondere Intel rührte in den letzten beiden Jahren die Werbetrommel für High-NA-EUV, ebenso der Hersteller des Systems, ASML. Intel ist Erstkunde und hat bereits mindestens zwei Systeme davon im Einsatz, auch Samsung und SK Hynix haben jeweils mindestens eines. Intel will jedoch vorangehen und die Serienfertigung ab der Technologiestufe Intel 14A vorbereiten. Ob sie aber schon bei 14A genutzt wird oder erst in einem folgenden Shrink, bleibt abzuwarten. Zuletzt deuteten die Gerüchte eher darauf hin, dass es wohl später wird, vielleicht ab dem Jahr 2029. TSMCs Einstieg ab dem Jahr 2030+ würde vermutlich letztlich gar nicht groß hinter Intels Plänen liegen.

ASMLs aktuelle Roadmap
ASMLs aktuelle Roadmap (Bild: ASML)



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Monitore von ASRock: Viermal Taichi mit OLED, aber nur einmal mit RGB-Stripe


Vier neue OLED-Monitore für Spieler bringt ASRock auf den Markt. Allesamt erscheinen unter der Marke Taichi und messen 27 Zoll im 16:9-Format. Der Taichi TCO27USB fällt mit seinem Tandem-WOLED-Panel mit RGB-Stripe-Pixeln und Glossy-Beschichtung auf. Ein neues LCD gibt es in der Serie Phantom Gaming.

ASRock Taichi TCO27USB

Das Besondere am Taichi TCO27USB ist ohne Frage das neue Tandem-WOLED-Display mit RGB-Stripe-Pixel-Layout von LG Display. Der Verzicht auf weiße Subpixel bedeutet zwar eine geringere Helligkeit (maximal 1.000 cd/m²) gegenüber herkömmlichen Tandem-WOLED-Displays. Die streifenförmige Anordnung der RGB-Subpixel sorgt aber für eine bessere Textdarstellung ohne unschöne Farbsäume. Der Asus ROG Swift PG27UCWM nutzt das gleiche Panel.

ASRock TCO27USB

Der 27″-Monitor (genau genommen 26,5 Zoll) besitzt eine native Auflösung von 3.840 × 2.160 Pixeln und kommt so auf 166 ppi. Die Bildwiederholrate liegt bei 240 Hz, doch kann diese alternativ auf 480 Hz verdoppelt werden, wenn bei Nutzung des Dual-Mode die Auflösung auf 1.920 × 1.080 reduziert wird.

ASRock geizt nicht bei den Anschlüssen und hat DisplayPort 2.1 (UHBR20) und HDMI 2.1 jeweils doppelt verbaut. Hinzu kommen USB-C mit DP Alt Mode und 65 Watt sowie mehrere USB-A-Anschlüsse, über die die KVM-Switch-Funktion umgesetzt wird. Neben einem Kopfhörerausgang gibt es integrierte Lautsprecher.

Weder ein Preis noch ein Termin für den Marktstart des Taichi TCO27USB liegen vor.

Taichi TCO27QXB

Beim Taichi TCO27QXB gibt es ein Tandem-WOLED-Display mit klassischem WRGB-Subpixel-Layout. Das wird allein an der höheren Leuchtkraft von 335 cd/m² auf ganzer Bildfläche (SDR) und punktuell bis zu 1.500 cd/m² (HDR) deutlich. Auf 27 Zoll werden zudem nur 2.560 × 1.440 Pixel geboten, dafür liegt die Bildwiederholrate aber bei deutlich höheren 540 Hz. Im alternativen Modus wird auf 1.280 × 720 mit noch höheren 720 Hz umgeschaltet.

ASRock TCO27QXB

Laut dem Schild vom Messestand verbaut ASRock die gleichen Anschlüsse wie beim TCO27USB. Es gibt also ebenfalls HDMI 2.1 und DP 2.1 im Doppelpack sowie USB-C mit 65 W und ein USB-Hub für die KVM-Funktion. Der höheren Leuchtkraft trägt eine Zertifizierung nach DisplayHDR True Black 500 Rechnung, während es beim TCO27USB bei True Black 400 bleibt.

Taichi TCO27QXA

Auf ein QD-OLED-Panel aus dem Hause Samsung setzt hingegen der Taichi TCO27QXA. Die 2.560 × 1.440 Pixel werden mit bis zu 500 Hz dargestellt. Die Helligkeit soll 300 cd/m² (SDR) bis 1.000 cd/m² (HDR) erreichen. Das spricht für ein Display der 4. Generation QD-OLED, wozu auch True Black 500 passt.

ASRock TCO27QXA

Die sonstige Ausstattung entspricht den oben genannten Schwestermodellen. Alle Neulinge bieten zudem eine Höhenverstellung und Pivot.

Taichi TCO27USA

Der Taichi TCO27USA nutzt ebenfalls ein QD-OLED-Panel, das aber mit 3.840 × 2.160 Pixeln auflöst. Das „U“ im Namen steht nämlich für „UHD“, während ein „Q“ auf „QHD“ hinweist. Die maximale Bildwiederholrate beträgt 240 Hz. Mit nur 250 cd/m² (SDR) und 1.000 cd/m² (HDR) sowie True Black 400 dürfte es sich hierbei um ein älteres Panel der 3. Generation QD-OLED handeln.

ASRock TCO27USA
ASRock TCO27USA
ASRock TCO27USA
ASRock TCO27USA
ASRock TCO27USA-W
ASRock TCO27USA-W
ASRock TCO27USA-W
ASRock TCO27USA-W

In puncto Anschlüssen, KVM und Standfuß gibt es keine Abstriche gegenüber den Schwestermodellen. ASRock bietet den Taichi TCO27USA auch als weiße Version Taichi TCO27USA-W an.

Zu keinem der Modelle liegen Angaben zum Marktstart und Preisen vor.

Einmal ohne OLED: ASRock PG34QSR

In der Pressemitteilung nennt ASRock außerdem noch den PG34QSR als Neuzugang in der Serie Phantom Gaming. Dieser nutzt statt OLED-Technik vermutlich ein VA-Panel. Dieses ist gebogen und liefert 3.440 × 1.440 Pixel mit 200 Hz. Im Dual Mode ist auch 720p mit 400 Hz möglich. 90 Prozent von DCI-P3, DiplayHDR 400 und 1 ms MPRT sind weitere Eckdaten zu diesem Display.

ASRock PG34QSR
ASRock PG34QSR (Bild: Overclock3D)



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3+ Bildschirme bei Thermaltake: AiO-Kühler ST Trio eskaliert im Display-Rennen


Große Kühler und gebogene Kühler gibt es auf AiO-Kühlern schon. Thermaltake eskaliert den Wettbewerb: Die ST Trio verdreifacht die Anzahl der Bildschirme auf der Pumpe einfach und vergrößert so die Anzeigefläche erheblich. Ein weiteres Modell im „Minecraft“-Design setzt sogar auf vier Bildschirme.

Bei Neuvorstellungen von AiO-Kühlern könnte man meinen, dass der eigentliche Kühler und seine Leistung kaum eine Rolle spielen. Vielleicht aus gutem Grund: Die Leistung dürfte längst hoch genug, kleine Verbesserung kaum der Rede wert sein. Stattdessen geht es darum gesehen zu werden. In diesem Bereich präsentiert Thermaltake eine Lösung mit drei Displays, die TechPowerUp vor die Kamera gelaufen ist.

Sie sitzen wie immer auf der Pumpeneinheit, erreichen allerdings Smartphone-Größe – und zwar pro Stück. Jedes LCD kommt auf eine Diagonale von 6 Zoll bei einer Auflösung von 720 × 1.480 Pixeln, die äußeren Displays können zudem angewinkelt werden. Auch Thermaltake setzt wie Corsair bei der Titan II Ultra auf eine magnetische Befestigung der Bildschirme, die die Montage im System erleichtern soll. Dass das hier zwingend nötig ist, ergibt sich von selbst: Das Display-Modul wird derart groß, dass es über Speicher und Anschlüssen für Lüfter am Mainboard liegt. Zur Steuerung wird die TT-RGB-Plus-Software genutzt.

Thermaltake ST360 Trio
Thermaltake ST360 Trio (Bild: Thermaltake)

Die ST360 Trio Ultra wird es in schwarzer und weißer Variante geben. Auf dem 360-mm-Radiator, der etwas breiter als gewöhnlich ausfällt, sitzen drei 120-mm-Lüfter, die – auch das der Mode entsprechend – in einem einzelnen Rahmen als Dreiermodul untergebracht sind. Preise sind noch unbekannt, sie sind aber oberhalb der 300-Euro-Marke zu erwarten.

Minecube-Würfel-Kühler

Dort liegt auch die rund 370 Euro teure Minecube 360 Ultra. Hier ist die Pumpeneinheit zwar wieder würfelförmig, aber mit vier 3,95 Zoll großen 720p-Displays verkleidet. Auch diesen Kühler gibt es nur mit 360-mm-Radiator, aber Lüftern mit einzelnen Rahmen. Die SwafanEX12 ARGB können zwischen 500 und 2.000 U/Min betrieben werden. Das Reinigen der Lüfter erleichtern abnehmbare Lüfterblätter. So zusammengestellt soll der Kühler ausreichend sein, um eine TDP von bis zu 360 Watt zu bewältigen.

Thermaltake Minecube 360 Ultra (Bild: Thermaltake)



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