Künstliche Intelligenz
Cisco Cloud Control: Eine Managementebene für Netzwerk, Security und Compute
Unter dem Namen Cisco Cloud Control will Cisco die Verwaltung multipler Plattformen im Bereich Netzwerke, Sicherheit, Compute, Observability und Zusammenarbeit in einer Managementebene mit nur einem Login und Unterstützung durch Agenten bündeln. Sie soll als AgenticOps-Plattform dienen und IT-Infrastrukturen überwachen, verwalten und absichern können.
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Die AgenticOps-Plattform soll als zentrale, sichere, geregelte und überwachbare Schnittstelle für Zugriffe auf reale Systeme durch Agenten dienen. Dabei sollen Guardrails sicherstellen, dass durchgeführte Änderungen die Zielsysteme nicht gefährden oder in einen Zustand versetzen, in den sie nicht gelangen sollten. Zu einem späteren Zeitpunkt soll auch ein digitaler Zwilling hinzukommen, mit dem sich Änderungen vor dem Einsatz auf Produktivsystemen prüfen lassen. Als Datenbasis dient die sogenannte Cisco Data Fabric, die auf der Splunk-Plattform basiert.
Ökosystem und Entwicklung eigener Agenten
Cisco beschränkt sich nicht auf das eigene Ökosystem. Die Plattform umfasst über einen Marketplace bereits mehr als 50 Schnittstellen zu Tools von Drittanbietern, darunter AWS, Google, Microsoft und ServiceNow.
Kunden sollen jedoch nicht nur bestehende Agenten nutzen können, sondern ihre eigenen Apps und Agenten in natürlicher Sprache entwickeln können. Mit dem Agent Builder erstellen Nutzer KI-Agenten für Cloud Control. Kunden und Partner können Agenten entwickeln, die genau auf ihre eigenen Richtlinien und Arbeitsabläufe zugeschnitten sind, und diese über native Konnektoren oder das offene Model Context Protocol (MCP) mit Tools von Drittanbietern wie AWS, Google, Linear, Microsoft, ServiceNow, PagerDuty und Wiz verbinden. Der integrierte App Builder kann zudem für die Entwicklung eigener Apps und Workflows in Cloud Control dienen. Dazu sollen Kunden in natürlicher Sprache prompten können und der integrierte Coding-Agent OpenAI Codex soll die Apps erstellen.
Mit AI Canvas integriert Cisco auch das im Vorjahr vorgestellte agentische Troubleshooting-Tool. Es soll den Admin bei der Untersuchung, Korrelation und Lösung von komplexen Fehlern in Echtzeit unterstützen, indem es Daten aus unterschiedlichen Quellsystemen bezieht, aufbereitet und auf dieser Basis Lösungsvorschläge erarbeitet und bereitstellt.
Schnellere Reaktion durch Sichtbarkeit
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Praktisch für Cisco-Kunden dürften die neuen Cisco IQ Services sein. Der Dienst inventarisiert die eingesetzten Komponenten mit Modell und der eingesetzten Betriebssystemversion. Auf dieser Basis kann der Dienst Informationen zu End-of-Life-Situationen geben, um einen rechtzeitigen Austausch planen zu können. Ein KI-Assistent kann auch beliebige Reports dazu erstellen, wie beispielsweise alle anstehenden Geräteaustausche des laufenden Jahres.
Ein weiteres interessantes Feature bietet der Security Advisory Assistant. Viele Admins und Securityverantwortliche kennen die mittlerweile zeitraubenden massenhaften Security Advisories, die nur bestimmte Modelle in einzelnen Releases in spezifischen Konfigurationen betreffen. Der Security Advisory Assistant filtert, welche Systeme in welchem Release und der implementierten Konfiguration betroffen sind, und gibt auch Empfehlungen für Workarounds.
Das kann gerade in größeren Umgebungen erheblich Zeit sparen und funktioniert sogar bei rein lokal verwalteten Komponenten, indem eine Cisco IQ Appliance-VM im Kundennetz läuft, die entsprechend lesenden Zugriff auf die Konfigurationen hat. Zudem liefert das Tool einen Überblick über aktuelle offene Service-Tickets beim Hersteller. Cisco IQ integriert sich zudem in Cloud Control, wodurch kein separater Login nötig ist.
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(fo)
Künstliche Intelligenz
KI-Chatbots bewerten KI-Lebensläufe: Claude findet sich besser als GPT
KI-Chatbots kommen laut einer Untersuchung der KI-Plattform i10x.ai bei der Bewertung von Bewerbungsunterlagen zu teilweise sehr unterschiedlichen Einstufungen. Ebenfalls hätten die LLMs bestimmte Stile von Lebensläufen bevorzugt oder benachteiligt, auch wenn die Lebenslauf-Varianten faktisch den identischen Inhalt hatten. Unternehmen sollten sich also gut überlegen, ob und wie sie auf automatische Bewerber-Vorauswahl mit KI setzen, warnt i10x.
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Den Angaben nach hat i10x 100 fiktive Kandidatenprofile aus zwölf Branchen erstellt, diese mit einer passenden Stellenausschreibung kombiniert und vier Lebenslauf-Versionen zu den Profilen erzeugen lassen – jeweils eine von GPT-5.4, Claude Sonnet 4.6, Gemini 3 Pro und xAI Grok 4.3. Anschließend sollten diese KI-Modelle dann blind die 400 Lebensläufe bewerten, wobei immer derselbe Prompt mit identischem Bewertungskatalog verwendet wurde. Von 1600 möglichen Bewertungen waren 1576 auswertbar, was einer Datenqualität von 98,5 Prozent entspricht.
Claude über Claude: Viel besser als GPT
Unter anderem zeigte sich dabei Claude als strengster Bewerter und produzierte auch den krassesten Bewertungsunterschied. Bei gerade mal 42 Prozent der Lebensläufe von GPT empfahl das Modell die Einstellung – und kam derweil bei den eigenen Varianten auf 84 Prozent. Gemini schnitt mit 90 Prozent bei Claude noch besser ab, auch Grok kam auf 89 Prozent.
GPT wiederum scheint sich selbst auch nicht sonderlich zu mögen. Es gab für GPT-Lebensläufe mit nur 82 Prozent Empfehlungen die schlechteste Bewertung, während Gemini-Lebensläufe 97 Prozent und Claude-Lebensläufe 95 Prozent erreichen. Immerhin hat das Modell ungeeignete Profile korrekt abgelehnt, ergänzt i10x.
Gemini ist der Star
Unabhängig vom Inhalt schnitten die Gemini-Lebensläufe am besten ab. Bei GPT erreichte Gemini 97 Prozent Empfehlungen, bei Grok 96 Prozent, bei sich selbst 95 Prozent und bei Claude 90 Prozent – im Durchschnitt 94,5 Prozent.
Ebenfalls nennt i10x Beispiele, wie sehr die Bewertungen von Modell zu Modell schwanken. So hat GPT einen von Claude verfassten Lebenslauf eines Bewerbers mit 74 Punkten bewertet, was der Bewertung „vielleicht“ entspricht. Claude kam für dasselbe Dokument auf 45 Punkte, eine klare Ablehnung.
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i10x fasst seine Ergebnisse so zusammen: „Wir haben nicht getestet, ob KI fair bewertet. Wir haben getestet, ob KI konsistent bewertet. Die Antwort lautet: nein. Dieselbe Person, dieselben Qualifikationen, dieselbe Rolle – und dennoch ein Unterschied von 42 Prozentpunkten in der Hire Rate. Das ist kein technisches Detail. Das ist eine Frage der Fairness.“
Besser nicht auf ein Modell festlegen
i10x rät Unternehmen, die ihre Bewerbungen KI-gestützt prüfen wollen, im Lichte dieser Ergebnisse zu Bias-Prüfungen bei den Modellen. Anhand synthetischer Lebensläufe mit identischen Qualifikationen sollte man testen, ob es bestimmte Schreibstile systematisch bevorzugt. Außerdem sollten Unternehmen nie auf ein Modell setzen, sondern eher auf Panels mit mehreren Modellen und gemittelten Bewertungen setzen. Bewerbern gegenüber sollten die Unternehmen auch transparent bleiben und offenlegen, welche Modelle sie beim Screening einsetzen – auch um EU-KI-Gesetzgebung für risikoreiche KI zu genügen.
Bewerbern, die bei ihren Unterlagen auf KI setzen wollen, rät i10x auch zu Modell-agnostischem Vorgehen und Vergleich verschiedener KI-Stile. Vom klassischen Rat „Nimm ChatGPT für den Lebenslauf“ sollte man lieber abweichen, momentan scheint Gemini die Nase vorn zu haben.
(axk)
Künstliche Intelligenz
Donnerstag: Amazon-App mit KI-Produktbildern, Milliarden für SpaceX und Alphabet
Bilderkennung, KI-generierte Darstellungen und Collagen sollen Kunden helfen, ihre Spendierhosen anzuziehen. Darauf setzt Amazon.com in seiner eigenen Shopping-App. Dabei existieren manche der dargestellten Produkte gar nicht, denn deren Bilder wurden per KI erzeugt. Mehr Geld einnehmen will auch SpaceX und plant 135 US-Dollar als Ausgabepreis beim geplanten Börsengang in der nächsten Woche. Verkauft wird zwar nur ein kleiner Teil aller Aktien, aber trotzdem sollen damit 75 Milliarden US-Dollar eingespielt werden. Fast ein Drittel der Aktien soll an Einzelinvestoren verkauft werden, üblich sind 5 bis 10 Prozent. Das könnte auch daran liegen, dass Großinvestoren bereits andere Produkte finanzieren. So schraubt Google-Mutter Alphabet die Ausgaben für KI weiter nach oben und möchte sich dies von Investoren bezahlen lassen. 10 der zusätzlich geplanten 80 Milliarden US-Dollar hat das Investmentunternehmen von Warren Buffet schon zugesagt – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.
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In der Star-Trek-Folge Schisms (TNG S06E05) bilden Crewmitglieder am Holodeck eine Folter- und Experimentierkammer nach, um sich verdrängte Erinnerungen daran wachzurufen. Auf ähnliche Weise möchte Amazon.com Kauflust wecken: Die Amazon Shopping App wird in den USA mit neuen generativen KI-Funktionen ausgestattet. Sobald man etwas in die Suchleiste eingibt, erscheinen Darstellungen von Sachen, vorerst aus den Abteilungen Gewand und Haushaltsgegenstände. Die gezeigten Dinge gibt es aber gar nicht, die Bilder sind KI-generiert. Ein Klick auf eine Darstellung soll zu ähnlichen Produkten aus dem Amazon-Katalog führen. Mitunter zeigt die App auch KI-generierte Zusammenstellungen verschiedener Produkte, die in der Form gar nicht bestellbar sind: Amazon-App zeigt KI-generierte Produkte, die es so nicht gibt.
Freitag kommender Woche soll SpaceX sein Börsendebüt an der New Yorker NASDAQ geben. Diese hat dafür eigens ihre Regeln geändert. Als Ausgabepreis visiert SpaceX 135 US-Dollar pro Aktie an. Damit bewertet sich das Unternehmen selbst mit 1,75 Billionen US-Dollar, berichten Insider. Allerdings wird nur ein kleiner Teil der Anteile überhaupt in den Handel gelangen: zunächst 555 Millionen Aktien, entsprechend knapp 4,3 Prozent des Raumfahrt-Satelliten-KI-Social-Media-Konglomerats. Damit wird der Börsengang von den 1,75 Billionen US-Dollar theoretischer Bewertung voraussichtlich „nur“ 75 Milliarden US-Dollar, abzüglich ein paar Milliarden Spesen, einspielen. Das wäre, gemessen in Dollar, der größte Börsengang aller Zeiten: SpaceX-Börsengang soll 75 Milliarden Dollar einspielen.
Allerdings könnten die Finanzmittel der Anleger langsam zur Neige gehen. Denn Google-Mutter Alphabet plant eine massive Kapitalerhöhung von 80 Milliarden US-Dollar, um weitere Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) zu finanzieren. Offenbar will der Datenkonzern die derzeit enorm hohe Nachfrage nach KI-Chips und -Kapazitäten nutzen, um potenzielle Kapitalgeber zu überzeugen. Das bekannte Investmentunternehmen Berkshire Hathaway des legendären Warren Buffet hat dafür bereits 10 Milliarden Dollar zugesagt. Nun gibt es Bedenken, dass das von Alphabet benötigte Geld an anderen Stellen des Marktes fehlen könnte, etwa für in Kürze geplante Börsengänge wie der von SpaceX, aber auch für OpenAI und Anthropic: Alphabet sucht für KI-Investitionen neues Kapital von 80 Milliarden US-Dollar.
Nvidia-Chef Jensen Huang nutzte seine Keynote-Ansprache zu Beginn der Computermesse Computex in Taiwan unter anderem dafür, den lange erwarteten Notebookprozessor N1X endlich vorzustellen. Viel mehr als den offiziellen Markennamen RTX Spark verriet er aber nicht. Modellvarianten mit zugehörigen Modellnummern sind wie offizielle Angaben zur Abwärme oder andere Eckdaten weiterhin Fehlanzeige. Die Geheimniskrämerei werten wir als Warnsignal, dass RTX-Spark-Geräte vielleicht doch etwas später erscheinen könnten als der von Nvidia versprochene Herbst. Zudem sind sämtliche öffentlich auf der Computex ausgestellten Notebooks funktionslose Mockups. Beim Messebummel konnten wir den abgespeckten N1 aber auch entdecken: Was von der Nvidia RTX Spark Notebook-CPU und ihrem Ableger N1 zu erwarten ist.
Es muss nicht unbedingt um KI gehen bei den Internet-Projekten, für die die österreichische Förderaktion Netidee 300.000 Euro Förderung auslobt. Dabei werden innovative Internet-Projekte sowie die Weiterentwicklung bereits erfolgreicher Internet-Projekte mit Östereichbezug gefördert. Privatpersonen, Unternehmen, Studierende, Vereine und Uni-Institute können sich für eine Prämierung von bis zu 60.000 Euro pro Projekt bewerben. Anträge können online bis zum 7. Juli 2026 auf www.netidee.at eingereicht werden. Zur Beantwortung offener Fragen, etwa zur Einreichung, den Kriterien der Beurteilung und dem Ablauf eines Netidee-Förderjahres gibt es in zweieinhalb Wochen, am 22. Juni, einen digitalen Infoabend.
In der heutigen Ausgabe der #heiseshow besprechen wir unter anderem die Pläne Microsofts, Windows zur KI-Agenten-Plattform zu machen. Ist Windows damit noch ein Betriebssystem oder nur noch eine KI-Plattform? Derweil haben Besitzer von VW-Elektroautos durch eine plötzliche API-Änderung seitens VW keinen Zugriff mehr auf ihre eigenen Fahrzeugdaten über Drittanbieter-Tools. Doch haben Fahrzeugkäufer überhaupt ein Recht auf Echtzeit-Zugriff zu den Daten ihres eigenen Autos? In den USA zeigen interne Dokumente von Sicherheitsbehörden, dass technikkritische Bewegungen unter Beobachtung stehen und intern vor einem wachsenden „Anti-Tech-Extremismus“ gewarnt wird. Wo verläuft die Grenze zwischen legitimer Technikkritik und dem, was Behörden als Extremismus einstufen? Das sind die Themen heute um 17 Uhr live in der #heiseshow: Microsoft Build, VW kappt API, Tech-Extremismus.
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Auch noch wichtig:
(fds)
Künstliche Intelligenz
Alphabet sucht für KI-Investitionen neues Kapital von 80 Milliarden US-Dollar
Google-Mutter Alphabet plant eine massive Kapitalerhöhung von 80 Milliarden US-Dollar, um weitere Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) zu finanzieren. Das bekannte Investmentunternehmen Berkshire Hathaway des legendären Warren Buffet hat dafür bereits 10 Milliarden Dollar zugesagt. Allerdings gibt es Bedenken, dass das von Alphabet benötigte Geld an anderen Stellen des Marktes fehlen könnte, etwa für in Kürze geplante Börsengänge.
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Bei der Bekanntgabe der letzten Geschäftsergebnisse Ende April hatte Alphabets Finanzchef schon erklärt, dass die Investitionsausgaben 2027 deutlich höher ausfallen werden als noch in diesem Jahr, für das bis zu 190 Milliarden Dollar geplant sind. Auch das ist bereits mehr als das Doppelte des Vorjahres. Nun sucht Alphabet jetzt bereits frisches Kapital zum Ausbau der KI-Infrastruktur und Rechenkapazitäten.
Ausweitung der KI-Investitionen
„KI treibt bei Alphabet derzeit eine Phase der Expansion voran“, schreibt Alphabet. „Das Unternehmen verzeichnet sowohl bei Unternehmen als auch bei Verbrauchern eine derart starke Nachfrage nach seinen KI-Lösungen und -Diensten, dass diese das verfügbare Angebot des Unternehmens übersteigt. Durch die Ausweitung seiner Investitionen strebt das Unternehmen an, seine grundlegende Infrastruktur zu erweitern, um die bedeutenden Wachstumschancen, die vor ihm liegen, bestmöglich zu nutzen.“
Die derzeit enorm hohe Nachfrage nach KI-Chips und -Kapazitäten soll also dafür genutzt werden, um potenzielle Kapitalgeber zu überzeugen. Schließlich entwickelt Alphabet im Gegensatz zu anderen KI-Firmen auch eigene KI-Prozessoren, bekannt als TPUs (Tensor Processing Units). Das erlaubt dem Datenkonzern, entsprechende Rechenkapazitäten auch Partnern zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig sind diese TPUs eine Alternative zu den marktbeherrschenden KI-Beschleunigern von Nvidia.
Beeinträchtigung kommender Börsengänge der KI-Branche?
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Das hat den Großinvestor Berkshire Hathaway bereits soweit überzeugt, 10 der angestrebten 80 Milliarden Dollar zuzusagen. Es gibt aber auch kritische Stimmen zu einer Kapitalerhöhung dieser Größenordnung. Mandeep Singh, Leiter der Technologieforschung bei Bloomberg, mahnt, dass Alphabets Anforderungen Kapital von den Investoren konkurrierender Unternehmen abziehen könnte. Das könnte insbesondere die Börsengänge von SpaceX, OpenAI und Anthropic treffen.
„Es gibt nur eine begrenzte Menge an Kapital, die man allozieren kann – selbst an den öffentlichen Märkten“, erklärt Singh und fügte hinzu: Wenn Investoren „ihr Kapital in TPUs investieren, weil sie diesen Bereich aufgrund der Wachstumsaussichten von Google als attraktiv erachten, dann schadet dies den neuen Börsengängen, auch wenn es sich dabei um sehr wachstumsstarke Unternehmen handelt.“
Allerdings befinde sich Alphabet in einer Sonderposition, da der Google-Konzern aufgrund der eigenen TPUs nicht komplett von Nvidia abhängig ist. Das dürfte die Kapitalerhöhung selbst für vorsichtige Investoren attraktiv machen. Neben Berkshire Hathaway haben auch andere bekannte Investmentunternehmen wie JPMorgan Chase sowie Morgan Stanley Alphabet Finanzzusagen gegeben.
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(fds)
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