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Online Marketing & SEO

WhatsApp zeigt aktive Kontakte mit grünem Punkt


Ein grüner Punkt ersetzt den bisherigen Online-Hinweis auf WhatsApp. Zudem arbeitet die Messaging App an einem Contacts Hub für aktive Kontakte. Nutzer:innen sollen so schneller erkennen, welche Kontakte gerade erreichbar sind.

Laut WABetaInfo rollt WhatsApp in der aktuellen iOS-Beta (Version 26.26.10.72) einen neuen Online-Indikator für einige Testnutzer:innen aus. Statt des bisherigen „Online“-Hinweises unter dem Profilbild erscheint künftig ein kleiner grüner Punkt am Profilbild eines Kontakts. Er signalisiert, dass die Person WhatsApp gerade aktiv nutzt, und verschwindet wieder, sobald sie die Messaging App verlässt.

Screenshot der WhatsApp-iOS-Beta mit dem neuen grünen Online-Indikator. Im Kontaktprofil erscheint ein kleiner grüner Punkt am Profilbild, der zeigt, dass der Kontakt die Messaging App aktuell nutzt.
Der neue grüne Punkt kennzeichnet aktive Kontakte künftig direkt im Kontaktprofil von WhatsApp, © WABetaInfo

XChat startet auf Android:
Kann Elon Musk WhatsApp gefährlich werden?

X hat die Standalone App XChat nach dem iOS-Start auch für Android veröffentlicht. Die Messaging App bietet unter anderem Ende-zu-Ende-verschlüsselte Chats, Sprach- und Videoanrufe sowie den Versand großer Dateien und soll langfristig mit WhatsApp, Telegram und Signal konkurrieren.
© X via Canva

WhatsApp plant einen Contacts Hub für aktive Kontakte

Statt des bisherigen „Online“-Hinweises erscheint künftig ein kleiner grüner Punkt am Profilbild eines Kontakts. Er signalisiert auf einen Blick, dass die Person WhatsApp gerade aktiv nutzt, und erleichtert so die Einschätzung, ob sie vermutlich direkt erreichbar ist. Verlässt der Kontakt die App, verschwindet der Indikator sofort wieder und zeigt den Status damit in Echtzeit an.

Die Neuerung fällt zunächst allerdings nur an einer Stelle der App auf. Der grüne Punkt erscheint vorerst ausschließlich in der Chat-Info, die Nutzer:innen über einen Tipp auf den Kontaktnamen innerhalb einer Unterhaltung öffnen. In der Chat-Liste oder direkt im Chat-Fenster wird der Status derzeit noch nicht angezeigt. Laut WABetaInfo dürfte der Indikator künftig aber auch dort sowie im geplanten Contacts Hub erscheinen.

Denn der grüne Punkt ist womöglich nur ein Vorgeschmack auf eine größere Neuerung. Nach Informationen von WABetaInfo arbeitet WhatsApp derzeit an einem neuen Contacts Hub für Android und iOS. Dort sollen Nutzer:innen auf einen Blick sehen können, welche Kontakte gerade online sind oder zuletzt online waren. Statt einzelne Chats öffnen zu müssen, um die Verfügbarkeit zu prüfen, bündelt WhatsApp diese Informationen künftig an einer zentralen Stelle. Kontakte sollen sich im Contacts Hub unter anderem nach Namen oder Online-Status sortieren lassen.

Mock-up des geplanten WhatsApp Contacts Hub für Android. Die Übersicht zeigt aktuell online und zuletzt aktive Kontakte, eine Sortierung nach Online-Status oder Namen sowie Vorschläge zum Hinzufügen neuer Kontakte.
Der geplante Contacts Hub soll aktive und zuletzt online gewesene Kontakte künftig in einer zentralen Übersicht bündeln, © WABetaInfo

Bislang steht die Funktion nur einigen Betatester:innen auf iOS zur Verfügung. Wann sie für alle WhatsApp-Nutzer:innen verfügbar sein wird, hat das Unternehmen bislang nicht bekannt gegeben.

Der grüne Punkt ändert nichts an der Privatsphäre

Seit 2022 können Nutzer:innen selbst festlegen, wer ihren Online-Status sehen darf. Daran ändert auch der grüne Punkt nichts: Er erscheint nur bei Kontakten, die ihren Online-Status für andere freigegeben haben. Wer die eigenen Online- oder „Zuletzt online“-Informationen verborgen hat, bleibt auch mit dem neuen Indikator unsichtbar. Der grüne Punkt ersetzt damit lediglich den bisherigen textbasierten Online-Hinweis, ohne zusätzliche Informationen preiszugeben.


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Netflix zeigt bald Videos von BuzzFeed und Co.


Neben Serien und Filmen zeigt Netflix künftig Web-Videoformate großer englischsprachiger Publisher wie BuzzFeed und Condé Nast. Mit der neuen Content-Kategorie reagiert der Streaming-Dienst auf den wachsenden Wettbewerb mit YouTube und TikTok.

Netflix will künftig auch die Zeit zwischen zwei Serienabenden füllen. Dafür führt der Streaming-Dienst ab dem 3. August erstmals eine neue Content-Kategorie ein: In den USA, Kanada, Großbritannien, Irland, Australien und Neuseeland ergänzen Kurz- und Mittelformate großer Publisher das Angebot. Mit dabei sind unter anderem BuzzFeed, Condé Nast, Hearst, People, Tastemade und Medienmarken wie Variety, BillboardTHR und Rolling Stone.

Zum Auftakt setzt Netflix auf lizenzierte Formate etablierter Medienmarken. Statt Eigenproduktionen oder eingekaufte Filme integriert der Streaming-Dienst erstmals in größerem Umfang Web-Videoformate aus dem Digital Publishing. Viele davon entstanden ursprünglich für YouTube oder die eigenen Plattformen der Medienmarken und erreichten dort bereits ein Millionenpublikum.


Netflix testet TikTok-ähnliche Discovery Experience für Streaming-Inhalte

Netflix zeigt vertikale Clips aus Serien, Reality-Formaten und Podcasts in einer TikTok-ähnlichen mobilen Ansicht.
© Netflix

Netflix bringt erstmals Web-Formate großer Publisher auf die Streaming-Plattform

Nach NFL und WWE Livestreams, einer TikTok-ähnlichen Discovery Experience mit vertikalem Video-Feed, einer Clipping-Funktion zum Teilen von Szenen und Video-Podcasts folgt nun der nächste Ausbau. Erstmals holt Netflix etablierte Web-Videoformate großer Publisher auf die Streaming-Plattform.

Die neuen Inhalte reichen von zwei- bis dreiminütigen Clips bis hin zu Episoden mit einer Länge von über 20 Minuten. Zum Start gehören unter anderem BuzzFeeds Worth It, I Draw, You Cook und Tasty, Architectural Digests Open Door, Vanity Fairs Lie Detector Test, Peoples My Life in Pictures sowie Tastemades Struggle Meals. Netflix kombiniert dafür lizenzierte Archivinhalte mit laufenden Reihen. Weitere Publisher sollen in den kommenden Monaten folgen.

Anders als die bereits eingeführte Clips-Funktion stehen die neuen Formate für sich. Während Clips kurze Ausschnitte aus Filmen und Serien zeigt, lassen sich die neuen Inhalte unabhängig davon konsumieren. Netflix bringt damit erstmals in größerem Umfang etablierte Web-Videoreihen auf die Plattform, die unabhängig von Filmen oder Serien funktionieren. Das Ziel beschreibt John Derderian, VP of Animation Series + Kids & Family TV und verantwortlich für das Projekt, so:

Members don’t just want to watch a show or film and move on – they want to keep exploring the stories and personalities they love long after the final credits roll. These partnerships help us deepen fandom and create more ways for members to carry those stories with them throughout their day.

Für die beteiligten Publisher eröffnet sich damit ein zusätzlicher Distributionskanal neben den eigenen Websites, YouTube und Social Media. Zu den finanziellen Details der Lizenzdeals äußerten sich die Partner:innen bislang nicht.

Netflix hat ein Binge-Problem

Selbst mit mehr als 325 Millionen zahlenden Abonnent:innen weltweit kann sich Netflix nicht mehr allein auf neue Serien und Filme verlassen. Bloomberg berichtete unter Berufung auf interne Netflix-Daten, dass zahlreiche Erfolgsserien zwischen der ersten und zweiten Staffel massiv an Publikum verlieren. One Piece büßte in den ersten vier Wochen von Staffel zwei mehr als 30 Prozent der Zuschauer:innen ein, The Night Agent rund 50 Prozent und Beef sogar mehr als 70 Prozent. Auch Avatar: The Last Airbender verlor zum Start der zweiten Staffel gegenüber Staffel eins mehr als 60 Prozent der Zuschauer:innen. Immer längere Produktionspausen von teils zwei bis drei Jahren, häufige Serienabbrüche und eine uneinheitliche Qualität neuer Staffeln erschweren es Netflix, Zuschauer:innen langfristig an einzelne Formate zu binden.

Zudem konkurriert Netflix längst nicht mehr nur mit Streaming-Diensten wie Disney+ oder Prime Video. Plattformen wie TikTok und YouTube bauen ihre Videoangebote ebenfalls konsequent aus und kämpfen damit um dieselbe Bildschirmzeit. TikTok setzt seit diesem Jahr auf serielle Mini Dramas und erschließt Marken damit neue Werbe- und Storytelling-Formate. YouTube positioniert sich derweil mit Premium-Live-Inhalten stärker als Entertainment-Plattform. Für die WM 2026 schloss das Unternehmen mit der FIFA zudem eine Preferred Platform-Kooperation ab. Teil dieser sind unter anderem Live-Elemente und exklusive Creator-Inhalte.

YouTube liegt inzwischen bei zentralen Nutzungswerten sogar vor Netflix. Nach Daten der Marktforschungsfirma Digital i verbrachten Nutzer:innen 2025 weltweit durchschnittlich 99,1 Minuten täglich auf YouTube, Netflix kam auf 93,4 Minuten. Auch auf dem Fernseher hat YouTube Netflix überholt. Nielsen weist der Videoplattform für April 2026 einen Anteil von 13,4 Prozent an der gesamten TV-Nutzung in den USA zu; Netflix erreichte 7,8 Prozent.

Das Binge-Modell machte Netflix einst zum Streaming-Primus. Heute spielt sich ein großer Teil des Wettbewerbs jedoch zwischen kurzen, jederzeit verfügbaren Videos ab. Die Kooperationen mit BuzzFeed, Variety und Co. ergänzen das Angebot um Inhalte, die Nutzer:innen auch zwischen großen Serienpremieren einen Grund liefern, den Dienst zu öffnen.

Noch startet das Angebot ausschließlich in ausgewählten englischsprachigen Märkten und mit US Publishern. Bewährt sich das Konzept, dürfte Netflix die Kooperationen schrittweise auf weitere Regionen und Medienpartner:innen ausdehnen. Für europäische Publisher könnte daraus ein zusätzlicher Distributions- und Lizenzkanal für etablierte Videoformate entstehen.


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Google testet große Visit site Buttons für Ads in der Suche


Die gesponserten Ergebnisse in der Google-Suche erhalten testweise prominente Buttons, die die CTR pushen sollen.

77,3 Milliarden US-Dollar hat Google allein im ersten Quartal 2026 mit Werbung umgesetzt. Dabei spielt die Suche eine zentrale Rolle. 60,4 Milliarden entfielen auf den Bereich Google Search & other. Die Werbeformate für die Suche werden zusehends optimiert, gerade im Kontext von KI-Ergebnissen. Im AI Mode gibt es beispielsweise Highlighted Answers und Conversational Discovery Ads. Dazu kommt ein neues Shopping-Werbeformat im AI Mode. Doch auch in der klassischen Google-Ergebnisliste testet Google immer wieder neue Zusätze für Ads, zuletzt etwa die Labels „Strongest match“ und „Strong match“. Jetzt testet Google Buttons für gesponserte Ergebnisse, die die Klicks auf diese fördern sollen.


Googles neues „Strongest match“ Label für Ads in der Suche:

Chance für Advertiser

Smartphone Mockup mit Google Ads und Strongest match Label, gelber Hintergrund
© Google via Canva

Experiment mit Visit site Buttons: Mehr Klicks für Ads im Fokus

Der SEO-Experte Barry Schwartz hat einen Google-Test entdeckt, bei dem rechts neben gesponserten Ergebnissen ein großer Button zu sehen ist. Auf diesem Button ist der CTA „Visit site“ zu sehen, der farblich untermalt ist.

Auf LinkedIn berichtete SEO-Experte Arpan Banerjee vorab schon über den Test.

Der Button soll die Klicks auf Ads fördern, wenngleich User auch einfach auf den klassischen Link klicken könnten. Google könnte sich aber davon versprechen, dass mehr User auf die prominent platzierten Buttons klicken, was Advertiser langfristig zufriedener stimmen könnte. Die CTR könnte sich für diese also optimieren.

Der Test ist derzeit limitiert und nur in einigen Regionen sichtbar. Wir konnten ihn in einem Versuch nicht reproduzieren. Unabhängig von diesem Test wird Google jedoch viel dafür tun, die Performance von Ads in der relevantesten Suchmaschine der Welt immerzu zu optimieren. Ob in der klassischen Übersicht oder im AI Mode.


Endlich sehen, wie Social Media Content in der Google-Suche performt:

Platform Properties für Search Console

gelber Hintergrund, davor Google Search Console Interface mit Visual und Social-Media-Logos
© Google via Canva

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Promotion am Flughafen: Gate statt Kneipe: Jägermeister lockt Reisende mit Erlebnis-Store


Da führt kein Weg vorbei: Am Terminal 3 des Frankfurter Flughafens wird Jägermeister erlebbar

Vor dem Abflug einen kleinen Shot gefällig? Am Terminal 3 des Frankfurt Flughafens ist das gerade möglich: Jägermeister hat hier einen Pop-up-Store eröffnet, der Werbung, Erlebnis und Verkauf direkt am Gate verbindet.

Besondere Markenerlebnisse sind eine Spezialität von Jägermeister, sie gehören zur Strategie. Jetzt zeigt das Unternehmen aus dem niedersächsischen Wolfenbüttel ein neues Beispiel. Zu Hause und doch irgendwie in der Welt: Im Transitbereich des neuen Terminal 3 am Frankfurter Flughafen hat die Spirituosenmarke einen Pop-up-Store eröffnet, der klassische Außenwerbung mit direkter Konsumentenansprache verknüpft.

Das Konzept zielt auf Passagiere hinter Sicherheitskontrolle und Zoll ab und das ganz bewusst. Dort, wo die erste Anspannung der Reise üblicherweise nachlässt, wo die Schuhe wieder angezogen sind, das Laptop verstaut und der Boardingpass gescannt sind, beginnt der Urlaub. Bis zum Boarding bleibt ein wenig Zeit – und genau jetzt kann der entspannte Kontakt zur Marke stattfinden.

Auf dem Weg in Richtung Gate bekommen Fluggäste die Möglichkeit, einen Shot zu probieren, sich mit der Historie der deutschen Weltmarke zu befassen und natürlich Produkte und Fanartikel direkt zu kaufen.

Die Lage ist bewusst gewählt: Alle Passagiere durchlaufen diesen Bereich – ein Vorteil, den Jägermeister gezielt als Bühne für eine Inszenierung nutzt, die Werbung, Erlebnis und Handel miteinander verbindet.

Dass der Store überhaupt eingerichtet werden konnte, war nicht selbstverständlich. Es ist das Ergebnis der engen Abstimmung mehrerer Akteure am Flughafen: Beteiligt sind der Vermarkter Frankfurt Media, der die Werbeflächen und die genutzten Store-Nischen verantwortet, der Flughafenbetreiber Fraport sowie der Retailer Gebr. Heinemann, über dessen Kassensystem die Produkte vertrieben werden. Erst deren Zusammenspiel machte es möglich, dass das Projekt des Getränkeherstellers umgesetzt werden konnte.

Verantwortliche von Jägermeister, Frankfurt Media und Gebr. Heinemann stoßen auf die Eröffnung an

Von der grundsätzlichen Idee bis zur tatsächlichen Eröffnung verging dabei rund ein Jahr, wie Tobias Witte, Vice President Global Travel Retail bei Mast-Jägermeister erzählt. „Ein langer, und manchmal auch langwieriger Weg“, sagt er. Nicht zuletzt umfangreiche Sicherheitsrichtlinien mussten eingehalten werden, die auch Fragen wie beispielsweise die des Lichts betreffen: Grün ist eigentlich ein Symbol für Notausgänge. Am Ende dürfen zwischen den beiden Shop-Nischen nun trotzdem grüne, wegweisende Lichter leuchten – denn grün ist nun mal die Farbe von Jägermeister.

In einer Hälfte des Jägermeister-Pop-up-Stores wird die Marke auch digital erlebbar

Die Zweiteilung der Läden nutzt Jägermeister auch inhaltlich. Dort, wo sich der zentrale Marktplatz des Terminals in Richtung Gates verengt, liegen sich die zwei Nischen gegenüber, eine Art „Doppelinstallation“, durch die der Passagierstrom zieht. Auf der sogenannten „Jäger“-Seite geht der Blick nach vorn. Hier stehen aktuelle Inhalte und digitale Erweiterungen im Mittelpunkt. Besucher können sich unter anderem per KI-Technologie in ein Jägermeister-Video integrieren lassen.

Auf der gegenüberliegenden „Meister“-Seite wird die Geschichte der Marke inszeniert, die immerhin mehr als 90 Jahre alt und eng mit der Historie des deutschen Sportsponsorings verknüpft ist. Ausstellungsstücke aus dem Unternehmensarchiv sind ebenso zu sehen wie Motive der legendären Kampagne „Ich trinke Jägermeister, weil…“. Der Store versteht sich damit nicht nur als Verkaufsfläche, sondern auch als Experimentierfeld für neue Formen der Markeninteraktion.

Orangenlikör

Das ist die globale Markenkampagne für Jägermeister Orange

Ein Drink als Showstopper, der selbst die verrücktesten Partys in den Schatten stellt – das ist die zentrale Idee der neuen globalen Kampagne „Orange by Nature“ von Jägermeister und The Midnight Club, die die neue Produktvariante Jägermeister Orange vorstellen soll.

Aus Sicht des Unternehmens ist das Projekt Teil eines größeren Tests. Der klassische Duty-free-Shop mit den übliche,n temporären Promotionflächen habe in der Vergangenheit gut funktioniert, sagt Witte. Aber: „Wenn wir ein riesiges Flughafen-Billboard mit dem Konsumentenerlebnis in einem Store verbinden, ist das eine große Chance.“

Die Historie von Jägermeister wird in der zweiten Nische deutlich

Gleichzeitig spielt der Flughafen als Umfeld eine besondere Rolle. Mit rund 30 Millionen internationalen Passagieren pro Jahr bietet der Standort eine hohe Reichweite und ein vergleichsweise offenes Werbeumfeld insbesondere für Alkoholmarken. Hier dürfen sie noch auffallen und wollen das auch.

Der Pop-up-Store ist zunächst auf ein Jahr angelegt, danach wird sich zeigen, ob das „das Projekt auch als potenzielle Blaupause für andere internationale Flughäfen funktioniert“, so Witte.



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