Apps & Mobile Entwicklung
Windows 11: Was Microsoft mit den Windows-Versionen 26H1 und 26H2 plant

Microsoft bereitet die großen Windows-11-Updates für das Jahr 2026 vor. Neben dem Frühjahres-Update 26H1 für die Arm-Plattform ist wie gewohnt das Herbst-Update 26H2 für reguläre Windows-Geräte geplant. Die Bezeichnung Windows 11 26H2 taucht nun auch erstmals in den Windows-Insider-Builds auf.
Konkret geht es um die Windows 11 Insider Preview Build 26300.7674, die Microsoft seit Ende Januar im Dev Channel verteilt. Mit dieser erfolgte erstmals der Sprung auf die 26300er Reihe. Offiziell ist in der Ankündigung noch nicht von 26H2 die Rede. Wenn eine 26300er Build installiert ist und man unter den Windows-Update-Einstellungen die Menüpunkte „Updateverlauf“ und „Updates deinstallieren“ auswählt, taucht die Bezeichnung aber auf, hat Windows Latest beobachtet.
Separate Plattform für Windows 11 Arm und die NPU-Infrastruktur
Microsoft verfolgt damit folgende Entwicklungspfade für die Builds im Insider Program:
- 26100er Builds: Windows 11 24H2
- 26200er Builds: Windows 11 25H2
- 26300er Builds: Windows 11 26H2
- 28000er Builds: Windows 11 26H1 (für Arm-CPUs)
Das Besondere an der 28000er Reihe ist, dass es sich um eine neue Windows-Plattform handelt, die unter dem Codenamen Bromine läuft. Wie Windows Central berichtet, basieren Windows 11 24H2 bis 26H2 auf der Germanium-Plattform.
Laut Microsoft ist Windows 11 26H1 kein Feature-Update. Es wird also nicht bestimmten Funktionen kombiniert. Stattdessen optimiert es das Betriebssystem für KI-Chips, Microsoft spricht vage von „specific silicon“. Berichten zufolge geht es vor allem um Optimierungen für die Arm-Infrastruktur.
Ausgeliefert werden soll Windows 11 26H1 im Frühjahr, zunächst exklusiv auf Geräten, die auf Qualcomms kommender Snapdragon-X2-Generation basieren.
Funktionen dauerhaft von Update-Sprüngen entkoppelt?
Der Zeitrahmen ist per se nicht überraschend. Die Copilot+ PCs, die gemeinsam mit Windows 24H2 starteten, wurden ebenfalls im Frühjahr 2024 angekündigt und im Juni 2024 ausgeliefert.
Interessant wird allerdings, welche Neuerungen Microsoft zu welchem Zeitpunkt bringt. Im Jahr 2024 waren die Copilot+-Updates noch eng mit Windows 11 24H2 verbunden. Das änderte sich im letzten Jahr. 2025 erschien zwar ebenfalls das Herbst-Update 25H2, neue Funktionen wie das überarbeitete Startmenü wurden aber außerhalb des jährlichen Update-Zyklus veröffentlicht.
- 4 Erkenntnisse: Wie Microsoft den Ruf von Windows 11 ruiniert hat
- Verbesserungen bei Microsoft: Windows 11 schneller & stabiler, KI auf dem Prüfstand
Zahlreiche Neuerungen hatte Microsoft im letzten Jahr im Rahmen eines Special-Events zum 50-jährigen Firmenjubiläum angekündigt, das im Umfeld der Entwicklerkonferenz Build im April stattfand. Wenn Microsoft am Kurs festhält, Funktionen entkoppelt von den großen Updates bereitzustellen, wäre die Build-Konferenz also auch für 2026 ein naheliegender Zeitpunkt, um neue Funktionen anzukündigen.
Was für 2026 in Aussicht steht
Für 2026 hat Microsoft zuletzt Updates der Kernfunktionen versprochen, angesichts anhaltender Probleme will man Windows 11 wieder auf die Bahn bringen. In diesem Kontext wurden aber auch Verbesserungen wie ein optimierter Darkmode angekündigt.
Weitere Neuerungen, die laut Windows Latest für 2026 auf der Liste stehen, sind die Integration des Copilot-Assistenten in den Explorer und in die Taskbar. Und dann gibt es noch die Agenten; Microsoft verfolgt nach wie vor den Plan, Windows 11 zum agentischen Betriebssystem umzubauen.
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Firmware-Update: Samsung Galaxy S26 erhält AirDrop-Unterstützung

Samsung hat ein Update für seine Galaxy-S26-Smartphones veröffentlicht, das der Reihe unter anderem AirDrop-Unterstützung beschert. Hierfür ist allerdings auch eine Aktualisierung der Google Play Services erforderlich. Das Update wird derzeit in Südkorea ausgerollt und dürfte bald auch in anderen Regionen erscheinen.
Mit dem Update werden neben dem regulären Galaxy S26 auch das Galaxy S26+ und das Galaxy S26 Ultra endlich die von Samsung lange versprochene AirDrop-Kompatibilität erhalten. Nach dem Aufspielen der neuen Firmware müssen Nutzer lediglich im Anschluss die Google Play Services sowie Quick Share aktualisieren, wobei mindestens Version 26.11 beziehungsweise Version 13.8.51.30 oder höher erforderlich ist. Anschließend können Nutzer mittels Quick Share Dateien drahtlos über AirDrop mit Apple-Geräten austauschen. Samsung weist dabei darauf hin, dass für die Freigabe von Dateien über Quick Share an AirDrop-fähige Geräte die AirDrop-Sichtbarkeit des Apple-Geräts auf „Jeder“ eingestellt sein muss.
Das nun verteilte Update mit der Firmware-Version S94xNKSU1AZCF ist rund 700 MB groß und enthält neben der genannten Funktion auch die Sicherheitspatches mit Stand März 2026.
Rollout gestartet
Samsung hat mit der Verteilung des Updates wie gewohnt in Südkorea begonnen, erfahrungsgemäß sollten in nächster Zeit weitere Regionen folgen, darunter auch Europa. Da der Hersteller seine Smartphone-Updates stets in Wellen verteilt, kann es noch einige Zeit dauern, bis alle Nutzer ihre Benachrichtigung für das Update erhalten.
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Prime Video bestellt sofort neue Folgen für diesen Mega-Hit
Wenn die Abrufzahlen eines Streamingdienstes förmlich explodieren und die Server glühen, haben die Macher einen empfindlichen Nerv getroffen. Ein brillantes psychologisches Duell fesselt aktuell ein weltweites Millionenpublikum und bricht dabei mühelos bisherige Rekorde auf der Plattform.
Genau diesen gewaltigen Vertrauensvorschuss hat Prime Video nun der Thriller-Serie „Cross“ gewährt. Pünktlich zum Finale der zweiten Staffel verkündeten die Amazon MGM Studios die offizielle Verlängerung, wie The Deadline berichtet. Für Euch als Zuschauer bedeutet das eine seltene, aber überaus willkommene Planungssicherheit in der oft so kurzlebigen Streaming-Welt.
Offizielle Bestätigung: Amazon MGM Studios schwärmen vom Cast
Dass eine Serie so schnell verlängert wird, ist heutzutage eine Seltenheit. Doch die Macher fackelten nicht lange: Am 18. März 2026, nur einen Tag nach dem packenden Finale der zweiten Staffel, wurde die dritte Staffel offiziell bestätigt. Peter Friedlander, Head of Global Television bei den Amazon MGM Studios, machte in seinem Statement deutlich, warum die Entscheidung so leichtfiel. Wir haben das Original-Statement für euch übersetzt:
„Von Anfang an hat ‚Cross‘ das Publikum mit seinen vielschichtigen Charakteren, seiner nervenaufreibenden Spannung und seinem emotional geerdeten Storytelling in den Bann gezogen. Aldis [Hodge] hat die ultimative Darstellung von Alex Cross geliefert und die Serie mit Tiefe, Intelligenz und Herz getragen. Wir freuen uns sehr, diese Reise […] fortzusetzen, um unserem weltweiten Prime-Video-Publikum noch mehr von James Pattersons ikonischer Welt zu präsentieren.“
40 Millionen Zuschauer irren sich nicht
Wer kennt nicht den Frust, wenn eine packende Serie nach einem gemeinen Cliffhanger einfach abgesetzt wird? Bei „Cross“ müsst Ihr Euch darum keine Sorgen machen. Mit unfassbaren 40 Millionen Zuschauern in den ersten zwanzig Tagen hat die Adaption der weltberühmten Buchreihe von James Patterson bewiesen, dass tiefgründige Forensik ein massives Publikum anzieht. Eine solche Reichweite garantiert nicht nur das Budget für künftige Produktionen, sondern belegt gleichzeitig die herausragende handwerkliche Qualität des Formats.
„Cross“ im Schnellcheck:
- Die Vorlage: „Cross“ basiert auf der Weltbestseller-Reihe von James Patterson (über 100 Millionen verkaufte Exemplare).
- Das Genre: Düsterer, psychologischer Crime-Thriller mit starkem Fokus auf Forensik.
- Der Erfolg: Platz 1 der Prime-Video-Charts in über 100 Ländern.
- Die Kritiken: Starke 85 % Zustimmung auf Rotten Tomatoes und grundsolide 7,2 von 10 Punkten bei IMDb bei über 33.000 Bewertungen.
- Die Stars im Cast: Aldis Hodge (als Alex Cross) und Matthew Lillard (als Milliardär Lance Durand in Staffel 2).
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Psychologische Tiefe statt platter Action
Die anhaltende Faszination für das Format speist sich aus der brillanten Besetzung der Hauptfigur. Aldis Hodge verleiht dem forensischen Psychologen Alex Cross eine bemerkenswerte emotionale Vielschichtigkeit. Anstatt Euch mit vorhersehbaren Schießereien zu langweilen, seziert die Serie die menschliche Psyche. Showrunner Ben Watkins nimmt sich die Zeit, die Abgründe der Täter akribisch aufzublättern. Das zeigt eindrucksvoll, wie wichtig ein intelligentes Drehbuch für den langfristigen Erfolg ist.
Mein persönlicher Eindruck: Als jemand, der unzählige Krimi- und Thrillerformate für Euch analysiert hat, schätze ich an der aktuellen zweiten Staffel besonders die parallel verlaufenden Charakterbögen. Wenn Cross‘ langjähriger Partner John Sampson eine unerwartete persönliche Wendung erlebt oder der undurchsichtige Milliardär Lance Durand ins Fadenkreuz rückt, verleiht das dem gesamten Serien-Universum eine ungemein greifbare Authentizität.
Ein verlässlicher Rhythmus für echte Fans
Die Verlängerung um eine dritte Staffel verspricht Euch acht weitere Episoden purer Spannung. Dieses kompakte Format hat sich als idealer Rahmen etabliert. Es zwingt die Autoren zu einer straffen Erzählweise und bewahrt Euch vor unnötigen Füllepisoden, die oftmals nur der künstlichen Streckung dienen.
Obwohl ein exaktes Startdatum von Amazon noch nicht kommuniziert wurde, lässt der bisherige Produktionszyklus auf eine Premiere Anfang 2027 schließen. Bis dahin bleibt Euch ausreichend Zeit, die feinen Nuancen der bisherigen Fälle zu studieren. Taucht tief in die forensischen Analysen ein und erlebt selbst, warum dieses Format weltweit die Charts dominiert!
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Suchmaschinen-Ergebnisse: Google soll mittels KI Schlagzeilen ersetzen
Google soll damit begonnen haben, mittels künstlicher Intelligenz Überschriften in seinen Suchergebnissen zu verändern, die so nicht von den Verfassern vorgesehen waren. Hinweise darauf gibt Google allerdings nicht, sodass Leser nicht erkennen können, ob die angezeigte Schlagzeile überhaupt vom Autor stammt.
Zahlreiche Fälle registriert
Über diese Vorkommnisse berichtet The Verge, die in den letzten Wochen auf zahlreiche Fälle gestoßen sind, in denen Google die Überschriften der in den Suchergebnissen angezeigten Artikel eigenmächtig geändert hatte, ohne die Plattform davon in Kenntnis zu setzen. The Verge versichert dabei, niemals eine Freigabe für die teilweise stark gekürzten Schlagzeilen erteilt zu haben. Darüber hinaus würden die neuen Versionen in keiner Weise den eigenen redaktionellen Ansprüchen entsprechen, wie der Artikel weiter berichtet. Im Gegenteil: Die Änderungen würden in den meisten Fällen dem entsprechen, was gemeinhin als „Clickbaiting“ verstanden wird.
Verhalten nicht neu
Bereits im Dezember des letzten Jahres hatte Google damit begonnen, ein gleiches Verhalten bei in Google Discover angezeigten Artikeln an den Tag zu legen. Hier hat The Verge frühzeitig interveniert, was Google aber nicht davon abgehalten hatte, mit den eigenmächtigen Änderungen fortzufahren und nicht selten komplett falsche Titel zu setzen. Für die Plattform war Googles Verhalten damals schon damit vergleichbar, als „würde eine Buchhandlung die Einbände der ausgestellten Bücher abreißen und deren Titel ändern“. Jetzt scheint das Unternehmen die Änderungen auch auf die Suchergebnisse seiner Internetsuche anzuwenden. Für The Verge stellt dies einen unverhältnismäßigen Einschnitt in die eigene redaktionelle Arbeit dar. „Wir verbringen viel Zeit damit, Schlagzeilen zu verfassen, die wahr, interessant, unterhaltsam und der Aufmerksamkeit würdig sind, ohne auf Clickbait zurückzugreifen“, heißt es in dem Artikel.
Dabei wurden Überschriften teilweise so stark verändert, dass sie den eigentlichen Gedanken überhaupt nicht mehr widerspiegeln würden. So hatte Google die Überschrift eines Artikels von „I used the ‘cheat on everything’ AI tool and it didn’t help me cheat on anything“ auf die lediglich fünf Wörter „Cheat on everything’ AI tool“ gekürzt.
Für Google lediglich ein „kleines“ Experiment
Die Änderungen in den Überschriften sollen dem Artikel zufolge zwar noch nicht allzu häufig vorkommen, dennoch konnte die Redaktion in den vergangenen Monaten zahlreiche Beispiele finden, die das aktuelle Vorgehen seitens des Suchmaschinenbetreibers bestätigen. Auf Nachfrage erklärt Google, dass es sich bei den Änderungen in den Überschriften um ein „kleines“ Experiment handele, das noch nicht für eine umfassendere Einführung freigegeben sei. Darüber, wie „klein“ diese Testreihe tatsächlich ist, wollten die Unternehmenssprecher allerdings keine Angaben machen. Auch bedeutet dies nicht, dass Google das Experiment nicht bald in größerem Umfang einsetzen könnte. Dafür spricht, dass die eigenmächtig generierten KI-Schlagzeilen laut dem Unternehmen eine Funktion seien, die „gute Ergebnisse bei der Nutzerzufriedenheit erziele“.
Überschriften sollen Suchanfragen der Nutzer entsprechen
Die Grundidee bei den Änderungen soll darin bestehen, „Inhalte auf einer Seite zu identifizieren, die einen nützlichen und relevanten Titel für die Suchanfrage eines Nutzers darstellen würden“. Das Ziel sei es dabei, etwaige Titel besser auf die Suchanfragen der Nutzer abzustimmen und die Interaktion mit Webinhalten zu erleichtern. Die vorgenommenen Änderungen bei Nachrichten könnten zudem erst ein Anfang sein, denn die Funktion könnte später auch auf andere Bereiche ausgeweitet werden – dies legt zumindest die Aussage von Google nahe, wonach der laufende Test „nicht spezifisch für Nachrichtenpublikationen sei, sondern untersucht, wie wir Titel generell verbessern können“. Widersprüchlich zu den jetzigen Vorkommnissen erscheint die Aussage eines Unternehmenssprechers, dass, würde das Unternehmen tatsächlich Neuerungen auf Basis des jetzigen Experiments einführen wollen, dafür kein generatives Modell verwendet werden würde. The Verge stellt hierbei die berechtigte Frage, wie Google diese Überschriften ohne generative KI ersetzen wolle.
Für die Redaktion geht es um Vertrauensverlust
Für die News-Plattform ist allerdings eines jetzt schon klar: Das Verändern von Überschriften und vor allem die damit einhergehende Verschiebung ihrer Bedeutung fügt dem Journalismus Schaden zu, indem es dessen Vertrauenswürdigkeit schwächt – „und das in einer Zeit, in der mächtige Institutionen versuchen, ihn zu diskreditieren und in der viele Nachrichtenorganisationen ums Überleben kämpfen würden“.
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