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„007 First Light“ im Test: Das beste Bond-Spiel seit „Goldeneye“
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Das dänische Entwicklerstudio IO Interactive hat sich für einen bei Franchises bewährten Weg entschieden, um James Bond nach zahlreichen mehr oder weniger geglückten Versuchen zurück auf die Videospielbühne zu bringen: Es dreht die 007-Zeitlinie wieder zurück auf den Anfang. In „007 First Light“ erleben Spieler den Wandel eines aufstrebenden, aber ungeschliffenen Royal-Navy-Soldaten hin zum Doppelnullagenten. Das gelingt so gut, dass dieser Ausflug zweifellos der Start einer neuen Reihe sein dürfte.
Im Geheimdienst Ihrer Majestät
Nachdem der junge Bond in einem waghalsigen Alleingang mehrere Geiseln rettet, nimmt ihn das MI6 in das wiederbelebte 00-Programm auf. Für diese frühe Phase in Bonds Lebenslauf, die gleichzeitig als Tutorial dient, nimmt sich das Spiel Zeit. Gut drei Stunden dauert die Ausbildung im MI6-Camp auf Malta, bevor Bond und sein neues Team in die erste Mission geschickt werden und schon bald Jagd auf einen abtrünnigen 00-Agenten machen. Trocken wird die Einführungsphase jedoch nicht. IO legt hier den dramaturgischen Grundstein, führt wichtige Figuren ein, entwickelt Bonds Charakter und seine Beziehungen und inszeniert diese ersten Stunden mit einer Prise Humor.

IO Interactive (Screenshots: joe)
)
Obwohl die Aktionen der jungen Rekruten nicht immer glaubwürdig erscheinen, bleiben ihre Eskapaden stets unterhaltsam. Das gilt auch für den weiteren Verlauf der gut 20 Stunden langen Kampagne, die keine Langeweile zulässt. Der Spannungsbogen bleibt bis ins letzte Drittel stabil, erholt sich nach einer kleinen Delle und liefert schließlich ein furioses Finale, das sämtliche Fäden zusammenführt. Bond-Connaisseure könnten zwar die ein oder andere falsche Fährte im Storypfad frühzeitig erkennen. Insgesamt bietet „007 First Light“ aber eine grundsolide Agentengeschichte, der die DNA der Filmreihe aus jeder Pore tropft.
Man lebt nur zweimal
Obwohl der von Patrick Gibson verkörperte Bond erst in seinen Zwanzigern ist, lässt er keine Eigenschaften des weltberühmten Agenten vermissen: Charme, Spitzzüngigkeit, Cleverness – alles vorhanden. Es fehlt dem jungen Rekruten lediglich noch etwas an Abgebrühtheit, was sich auch deutlich in seinem ersten Kampf um Leben und Tod zeigt. Leider gibt „First Light“ diesen Teil der Charakterentwicklung zugunsten des Gameplays allzu schnell auf, denn schon bald darauf erhält der Agent die Lizenz zum Töten und hat keinerlei Skrupel mehr, Hundertschaften von Gegnern eiskalt über den Jordan zu schicken.
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Insgesamt zeichnet IO die Charaktere allerdings stimmig, nimmt sich meist genügend Zeit, um ihnen die nötige Tiefe zu verleihen, und schafft es so auch abseits der Action, dramaturgische Höhepunkte zu setzen. Einzig bei der Antagonistenriege fehlte den Autoren etwas der Mut zum Außergewöhnlichen. Bis auf eine exzentrische Ausnahme bleibt das Böse weitgehend eindimensional und vorhersehbar.
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007 First Light – Launch Trailer | PS5 Games
Die Welt ist nicht genug
„007 First Light“ schickt Spieler im Verlauf der Geschichte einmal um die halbe Welt durch lebendige Kulissen, die einem Bond-Abenteuer mehr als würdig sind. Der werdende 007 schleicht, prügelt und schmeichelt sich unter anderem durch ein ehrwürdiges Grandhotel in der Slowakei, einen mauretanischen Schwarzmarkt in der Wüste, ein luxuriöses Spa in Vietnam und ein prunkvolles Museum im Herzen Londons.
In den Spionageabschnitten muss sich Bond häufig seinen Weg durch Menschenmengen bahnen, die natürlich auf Rempler reagieren, Gespräche führen, tanzen, Kunst bewundern, gespannt einem Schachspiel folgen oder aufgeregten Handel auf dem Markt treiben. Grafisch kann IO zwar (noch) nicht mit der absoluten AAA-Spitze mithalten, zeigt aber einmal mehr, dass es mit der hauseigenen Glacier-Engine belebte Orte so glaubhaft darstellen kann, wie kaum ein anderes Studio.
Auf geheimer Mission
Die bis zu zwei Stunden dauernden Missionen unterteilen sich meistens in einfache Kletterpassagen, Spionageabschnitte und Konfrontationen, die durch Schleichen und Ablenkung oder Fäuste schwingen und Ballern gelöst werden können. Abgerundet wird das Ganze durch Verfolgungsjagden, Quick-Time-Events und spektakuläre Fahrten in schicken Luxuskarossen, Schnellbooten oder zweckentfremdeten Nutzfahrzeugen.
In den Spionageabschnitten müssen sich Spieler Hinweise erarbeiten, indem sie Gespräche belauschen, Personen beschatten, Dokumente finden oder Handys klauen. Sind die nötigen Spuren entdeckt, geht es häufig in ein Sperrgebiet, in dem ebenfalls Kreativität gefragt ist: Mal reicht es, einen Wachmann mit einem aufgedrehten Gartenschlauch abzulenken oder einen Mülleimer anzuzünden. Mal müssen Angestellte getäuscht oder Sicherheitssysteme gehackt werden. Besonders in der ersten Hälfte des Spiels bleibt die leise Sohle fast durchgehend das Mittel der Wahl. Wer von bewaffneten Gegnern erwischt wird, sieht sich meist schnell einer nur schwer besiegbaren Übermacht gegenüber. Erst später erhöht sich der Actionanteil deutlich und das Spiel lässt häufiger rohe Gewalt als einfachsten Lösungsweg zu.
In diesen Etappen merkt man auch IOs jahrelange Erfahrung mit den Sandbox-Leveln der „Hitman-Reihe“, die mittlerweile unzählige Missionen auf der ganzen Welt umfasst, inklusive VR-Modus. Auch in „007 First Light“ haben Spieler häufig mehrere Lösungsmöglichkeiten. Zwar verändert sich das Grundprinzip dieser Abschnitte kaum und sie erreichen selten den Grad an Freiheit, den sich Agent 47 in „World of Assassination“ nimmt. Durch die große Variation in der Spielumgebung und eine durchdachte Dynamik in der Missionsgestaltung bleiben sie aber bis zum Ende spannend.
Lizenz zum Töten
Töten darf Bond übrigens erst, wenn ihm die Lizenz dazu erteilt wird, und diese bekommt er nur, wenn ein Gegner zuerst das Feuer eröffnet. Kommt es vorher zu Auseinandersetzungen, geht es in den Nahkampf, und die Prügeleien in „First Light“ sind ein echtes Highlight. Bond weicht geschickt aus, kontert, greift sich seine Gegner und setzt dabei alles ein, was sich in seinem Umfeld befindet. Da fliegen Tastaturen und Kaffeetassen, die leer geschossene Pistole landet auf der Stirn des Angreifers, oder selbiger fliegt kopfüber durch eine Sperrholzwand – und am besten noch alles nacheinander in einer flüssigen Kombination, die wie ein einstudiertes Ballett der Zerstörung wirkt. Herrlich!
Auch die Feuergefechte sind eine wahre Freude für Action-Fans. Zwar ist die Gegner-KI nicht immer die hellste Leuchte im Mündungsfeuer, dafür fehlt es nicht an taktischer Freiheit in den Gefechten. Gegner können mit gezielten Schüssen entwaffnet oder ihrer Rüstung entledigt werden, und die Umgebung eignet sich hervorragend zum Bandenspiel. Egal, ob Feuerlöscher, Stromkasten, Gasbehälter oder Kronleuchter, irgendein Helferlein findet sich immer, um die Übermacht zu dezimieren oder eine Formation aufzubrechen.
Feuerball
Wer Probleme ohne Schusswaffen und Fäuste lösen will, darf die berüchtigten Bond-Gadgets in Qs Labor ausrüsten – ein Ort, wie gemacht für Bond-Fans, denn hier wimmelt es nur so vor Easter Eggs und Anspielungen auf die Filme. In „007 First Light“ gibt es insgesamt sechs dieser Agentenspielereien, die allesamt mit einer aufgebohrten Smartwatch gesteuert und nacheinander im Spielverlauf freigeschaltet werden. Die Uhr selbst dient als Hacking-Instrument und ist als Basiswerkzeug immer dabei. Erweitert wird sie etwa mit einem Laser, der Kabel oder Schlösser auftrennt, einem „Dart Phone“, das Übelkeit auslösende Pfeile verschießt, oder dem „Missile Pen“, der genau das macht, wonach es sich anhört.
Ausrüstungsplätze sind zwar begrenzt, letztlich spielt es aber kaum eine Rolle, welche Gadgets dabei sind. Irgendwie kommt man immer ans Ziel. Denn obwohl vor allem die Schleichpassagen knackig sein können, fehlt für geübte Spieler manchmal die Herausforderung. Es gibt Abschnitte, in denen der Lösungsweg so offensichtlich gekennzeichnet ist, dass es fast schon absurd wirkt. Neben den üblichen Farbcodes für die Orientierung springen einem manchmal als Graffiti getarnte Pfeile und teilweise ganze Wörter schneller ins Auge, als man sich umschauen kann. Ebenfalls auffällig und mindestens so fragwürdig ist die Produktplatzierung von Luxusuhren, fahrbaren Untersätzen oder Softdrinks, die sich durch das ganze Spiel zieht.
Fazit: „007 First Light“ – Liebesgrüße aus Dänemark
IO Interactive inszeniert „007 First Light“ wie einen echten Bond-Film – mit allem, was die Agenten-Checkliste hergibt. Das mag manchmal etwas übertrieben wirken, aber wo, wenn nicht in einem Bond-Spiel, sollte man sonst in einer antarktischen Festung humanoide Roboter mit einer ferngesteuerten Riesenkugel zerquetschen, nachdem man kurz zuvor eine halbe Armee unter Dauerbeschuss mit einem Bergbaulaster ausradiert hat?
Was im Film für Kopfschütteln sorgen könnte, löst mit dem Gamepad in der Hand ein zufriedenes Lächeln aus, denn spielerisch sind auch solch übertrieben wirkende Ausreißer ein Hochgenuss. Zwar bietet „007 First Light“ nichts grundlegend Neues und gewinnt isoliert betrachtet nicht in jeder Einzeldisziplin Gold. Der Gameplay-Mix aus Story-, Spionage-, Schleich- und Action-Abschnitten ist aber so gut ausbalanciert, dass man den Controller gar nicht mehr aus der Hand legen möchte.
Patrick Gibson funktioniert als charmanter, aber hitzköpfiger Agentenlehrling. Auch wenn ansonsten nicht jeder Charakter sein volles Potenzial ausschöpft, sind sämtliche Darstellungen auf höchstem Videospielniveau. Die Jagd nach einem abtrünnigen 00-Agenten greift zeitgenössische Themen auf, die zwar nicht allzu tiefgründig behandelt werden, aber dennoch perfekt in eine Bond-Story im Jahr 2026 passen.
Mit der neuen Origin-Story um den wohl berühmtesten Agenten aller Zeiten haben die Entwickler einen guten Einstiegspunkt gewählt, um auch ein jüngeres Publikum ohne großes Bond-Vorwissen abzuholen und den Grundstein für eine neue Reihe zu legen. Trotz des frischen Ansatzes erzählt „First Light“ allerdings eine klassische Bond-Geschichte, die auch langjährige Fans des Franchise abholen dürfte.
Auch wenn am Ende ein vielleicht doch etwas zu konservativer Bösewicht steht und „007 First Light“ spielerisch nichts wirklich neu macht, liefert IO Interactive ein durch und durch unterhaltsames Bond-Spiel ab. Gerne mehr davon!
„007 First Light“ erscheint am 27. Mai 2026 für PC (via Steam oder Epic), Xbox Series X/S und Playstation 5. Wir haben das Spiel auf der PS5 ohne technische Probleme getestet. Dialoge sind englisch vertont, eine deutsche Sprachausgabe gibt es nicht. Vorbesteller der Digitalversion dürfen schon einen Tag früher spielen. Eine Nintendo-Switch-2-Version ist für Sommer geplant. Der Preis liegt bei 70 Euro und die USK-Freigabe bei 16 Jahren.
(joe)
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Schweizer Militär verlässt Microsoft-Cloud | heise online
Die Schweizer Armee vollzieht in ihrer IT-Infrastruktur eine Kehrtwende. Die Cybersicherheitsexperten der Schweizer Streitkräfte – allen voran das „Kommando Cyber“ und die Untereinheit für Cyber- und elektromagnetische Aktionen (CEA) – kehren dem Softwareriesen Microsoft den Rücken. Bis zum Oktober sollen sämtliche Mitarbeiter dieser Einheiten an ihren Arbeitsplätzen mit der quelloffenen Alternative OpenDesk ausgestattet werden. Der ambitionierte Fahrplan zeigt, wie akut der Handlungsbedarf in der Alpenrepublik eingeschätzt wird.
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Hintergrund dieses Schrittes ist laut dem Magazin Republik ein Strategiewechsel bei Microsoft. Zwar kooperiert die Schweiz schon lange mit dem US-Konzern. Doch bislang blieben sensible behördliche Daten in den eigenen, staatlichen Rechenzentren. Nun zwingt der Gigant Kunden aber zunehmend in die eigene Cloud-Infrastruktur. E-Mails, Dokumente, Kalenderdaten oder Videokonferenzen lassen sich künftig nur noch über die Server des US-Unternehmens abrufen. Für die Schweizer Armee, deren operative Daten zu großen Teilen als streng geheim klassifiziert sind, ist das ein unkalkulierbares Sicherheitsrisiko.
Cloud-Zwang und geopolitische Risiken
Die eidgenössischen Militärs befürchten dem Bericht zufolge, dass sensible militärische Informationen über diesen Umweg letztlich in die Hände der US-Regierung gelangen könnten. Der Chef des Kommandos Cyber, Simon Müller, gibt zu bedenken, dass Microsofts cloudbasiertes Office-Paket 365 für eine Armee mit höchsten Ansprüchen an Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität nicht geeignet sei. Solange Konzerne Gesetzen wie dem US Cloud Act unterlägen, seien sie für gewisse militärische Kontexte nicht nutzbar. Die Sorge vor versteckten Datenabflüssen an ausländische Geheimdienste wie die NSA wiegt schwer.
Brisanz erhält das Thema durch die aktuelle geopolitische Lage, in der digitale Infrastrukturen zunehmend als geopolitische Waffen instrumentalisiert werden. Jüngste Beispiele zeigen, wie rigoros die US-Regierung Tech-Konzerne an der Leine hält. So ordnete die US-Administration temporär Verkaufsverbote für bestimmte KI-Modelle ins Ausland an und zwang Microsoft zur Herausgabe des E-Mail-Verkehrs niederländischer Regierungsbeamter.
Besonders drastisch war die Deaktivierung der Nutzerkonten von Richtern des Internationalen Strafgerichtshofs nach US-Sanktionen. Diese Beispiele schüren in Europa die Angst vor einer willkürlichen Stilllegung von Programmen oder Systemen durch einen „Kill Switch“ oder aggressiven Lizenzkostenstrategien.
Vormarsch von OpenDesk und LibreOffice
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Mit OpenDesk greift das Schweizer Militär auf ein Softwarepaket zurück, das vom deutschen Zentrum für Digitale Souveränität (Zendis) entwickelt wird und eine quelloffene Alternative zu MS 365 darstellt. Die Relevanz solcher Lösungen wächst im gesamten deutschsprachigen Raum. So migriert etwa das österreichische Bundesheer auf LibreOffice. Das IT-Systemhaus der Bundeswehr BWI schloss derweil mit Zendis einen Rahmenvertrag über souveräne Kommunikations- und Kollaborationssoftware wie OpenDesk. Die Suite soll sich zudem im öffentlichen Gesundheitsdienst und bei Sozialversicherern beweisen.
Die Schweiz macht sich bereits seit Längerem für digitale Souveränität stark. Ein seit Anfang 2024 geltendes Gesetz verpflichtet den Bund, den Quellcode von eigens entwickelter Behördensoftware offenzulegen. Das soll Abhängigkeiten von einzelnen Softwareherstellern verringern und für Transparenz sorgen. Die Armee hatte das Parlament eigentlich aus Sicherheitsgründen von dieser Pflicht ausgenommen. Das Cyberkommando unterwirft sich aber nun freiwillig dieser Open-Source-Linie.
Technische Hürden und die digitale Allmende
Untersuchungen der zivilen Verwaltung in Zürich haben zwar ergeben, dass OpenDesk wegen fehlender Desktop-Apps, mangelnder Telefonie-Integration und unklarer Migrationskosten im normalen Büroalltag noch Defizite aufweise. Die IT-affinen Cyberspezialisten der Armee betrifft das aber kaum. Sie betreiben die Software autark in eigenen Rechenzentren und können selbst Anpassungen vornehmen.
Zudem engagiert sich die Armee als „Swiss Defense Forces“ auf Entwicklerplattformen wie Gitlab, reicht Verbesserungen zur Kryptografie ein und hat mit Loom bereits eine eigene Open-Source-Dokumentensuchmaschine veröffentlicht. Es geht laut den Verantwortlichen darum, nicht nur Konsument der digitalen Allmende zu sein, sondern auch aktiv etwas an die Community zurückgeben.
(nen)
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Bild-KI in WhatsApp und Instagram ausprobiert: Das kann Muse Image
Metas neue Bilderstellungs-KI hat auf einen Schlag Milliarden an potenziellen Nutzern. Denn im Juli 2026 veröffentlichte der US-Konzern mit Muse Image sein neuestes Modell direkt in WhatsApp und Instagram. Wahrscheinlich ist Muse Image sogar auf Ihrem Smartphone nur eine Wischgeste entfernt.
Die neuen Funktionen sind gut versteckt. Wer einen Status in WhatsApp oder eine Story auf Instagram veröffentlicht, kann diese nun per KI bearbeiten. Vorgefertigte Effekte sollen Selfies mehr Stil verleihen, sofern Sie nicht selbst prompten wollen. Oder Sie generieren direkt ein ganz neues Bild, statt echte Urlaubserinnerungen zu posten.
- Muse Image ist das erste Bildmodell von Metas neuer KI-Abteilung Superintelligence Labs und wurde am 7. Juli 2026 veröffentlicht.
- Nutzer aus Deutschland greifen direkt über WhatsApp oder Instagram auf die neuen Funktionen zu, um Bilder zu verändern oder zu erstellen.
- Der Gratis-Spaß hat Grenzen: Ist das Tageslimit aufgebraucht, bringt Sie auch ein bezahltes Abo nicht weiter.
Wir haben die neuen generativen Funktionen in WhatsApp, Instagram und Metas AI-App angeschaut. Dieser Ratgeber erklärt, wo Sie die Funktionen finden, was damit möglich ist und an welchen Stellen Meta seinen Nutzern Grenzen setzt. Sie haben gar keine Lust auf KI? Dann folgen Sie unserer Anleitung, um der Verwendung Ihrer Fotos zum Training von Metas KI zu widersprechen.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Bild-KI in WhatsApp und Instagram ausprobiert: Das kann Muse Image“.
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Kundendaten bei Dienstleister abgeflossen: Datenschutzvorfall beim Lidl-Shop
Beim Discounter Lidl gab es einen Datenschutzvorfall. Das teilte das Unternehmen betroffenen Kunden mit. Unbefugte konnten sich bei einem Shop-Dienstleister Zugang zu einer Datei mit Kundendaten verschaffen und haben diese abgezogen. Lidl hat die zuständige Datenschutzbehörde informiert. Wer hinter dem Angriff steckt, ist unklar.
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Die Angreifer entwendeten Anrede, Vor- und Nachname, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Geburtsdatum und Kundennummer der betroffenen Kunden. Wie ein Sprecher uns auf Nachfrage mitteilte, sind weder Postanschriften noch Passwörter oder Zahlungsinformationen betroffen. Die Kundenkonten wurden nicht kompromittiert, stellt der Sprecher weiterhin fest.

Datenschutzvorfall bei Lidl
Behörden sind informiert
Der Angriff traf nicht die zentrale Datenbank des Shopsystems, sondern einen IT-Dienstleister des Handelskonzerns. Dieser habe sofort reagiert und „die erforderlichen Maßnahmen getroffen, um die IT-Systeme wieder vollständig abzusichern“, so die Sprecherin. Außerdem habe der Dienstleister Strafanzeige gestellt.
Hinweise auf einen Missbrauch der Daten gebe es keine, heißt es in der uns vorliegenden E-Mail. Dennoch sollen Betroffene wachsam gegenüber Phishing und Identitätsmissbrauch sein, empfiehlt Lidl.
Lidl gehört ebenso zur Schwarz-Gruppe wie der Cloud-Anbieter Schwarz Digits und das Sicherheitsunternehmen XM Cyber.
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(cku)
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