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Online Marketing & SEO

Google führt neue KI-Kennzeichnung für Ads ein


Google zeigt Usern in der Suche, auf YouTube und in Discover mit einer neuen Infotafel, ob und wie Ads mit generativer KI erstellt wurden.

In diesem Jahr soll Google erstmals von Meta übertroffen werden, wenn es um die digitalen Werbeeinnahmen geht. Das heißt aber nicht, dass die Alphabet-Tochter an schwächelnden Werbeumsätzen leidet. 77,3 Milliarden US-Dollar hat Google allein im ersten Quartal 2026 mit Werbung umgesetzt. Die Werbeformate für die Suche werden zusehends optimiert, gerade im Kontext von KI-Ergebnissen. Im AI Mode gibt es beispielsweise Highlighted Answers und Conversational Discovery Ads. Dazu kommt ein neues Shopping-Werbeformat im AI Mode. Doch auch in der klassischen Google-Ergebnisliste testet Google immer wieder neue Zusätze für Ads, zuletzt etwa die Labels „Strongest match“ und „Strong match“ oder Visit site Buttons als CTR Booster.

Jetzt ergänzt das Unternehmen für die Suche sowie für Discover und YouTube eine konkrete Kennzeichnung der Anzeigen, die den Usern aufzeigt, wann generative KI zur Ad-Erstellung eingesetzt wurde. Das soll für mehr Transparenz im Werbekosmos sorgen. Einen kleinen Haken hat die Kennzeichnung jedoch, da manche KI-Info verborgen bleiben könnte.


Google testet große Visit site Buttons für Ads in der Suche

Google Logo auf Glasfront vor Bäumen
© Jonny Gios – Unsplash

Neuer Abschnitt „Wie diese Werbung erstellt wurde“ bietet KI-Kennzeichnung bei Google Ads – womöglich aber nicht bei allen

Google möchte die Transparenz für die Werbeanzeigen immer weiter optimieren. 2022 führte Google ein Update für das Mein Anzeigen-Center ein. Dort können User Informationen zu Ads finden. Angegeben wird zum Beispiel, warum dir eine Anzeige ausgespielt wird, basierend auf Targeting-Kriterien. Du kannst auch basale Informationen über die Werbetreibenden einsehen und in den Einstellungen deine Präferenzen anpassen und etwa personalisierte Werbung ein- und ausstellen.

Googles Mein Anzeigen-Center
Googles Mein Anzeigen-Center, © Google

In diesem Center, das du bei Ads über das Dreipunktemenü aufrufen kannst, integriert Google nun eine neue KI-Kennzeichnung. Sie wird weltweit für Google Search und Discover sowie YouTube und in Form einer Infotafel mit dem Namen „Wie diese Werbung erstellt wurde“ eingeführt. Die Kennzeichnung zeigt den Usern an, ob für die Erstellung einer Werbeanzeige generative KI verwendet wurde. Dabei zeigt die Information relativ vage an, dass die Ad Elemente enthält, die mit generativer KI erstellt oder editiert worden sind. Es kann sich um Personen, Orte, Dinge, Events oder zum Beispiel Texte handeln.

Google gibt an, dass je nach lokalen Anforderungen, etwa im Rahmen der Kennzeichnungspflicht im Rahmen des AI Acts in der EU, auch unmittelbar bei der Ansicht einer Anzeige KI-Kennzeichnungen zu sehen sein können. Diese können automatisch integriert werden oder von den Advertisern eingestellt werden.


Was ist echt, was ist KI?

EU legt neue Leitlinien vor

Grafik der Europäischen Kommission mit den bekannten Kennzeichnungen Energielabel, CE-Zeichen und EU Ecolabel. Ergänzt wird die Darstellung durch ein blaues „AI Generated“-Label, das beispielhaft für die Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten steht. Darüber steht der Schriftzug „Labels that make our lives easier“.
© European Commission

Googles neue KI-Kennzeichnung für Ads folgt Bemühungen wie der Offenlegung synthetischer oder digital veränderter Inhalte in Wahlwerbung und der Integration unsichtbarer Signale wie Wasserzeichen via SynthID bei Outputs der Google-eigenen generativen KI-Tools.

Bei der Nutzung Google-eigener KI-Tools zur Erstellung von Ads wird künftig in jedem Fall der Hinweis zur KI-Kreation bei der Ad ergänzt. Google setzt ihn dann automatisch ein. Doch wenn Advertiser Ads auf Google, YouTube oder in Discover ausspielen, die mit Diensten oder auf Plattformen Dritter erstellt wurden und Gen AI-Elemente enthalten, kann es zu Kennzeichnungsleerstellen kommen. Zwar gibt Google für diesen Fall den Advertisern eine Option zur Angabe der KI-Bearbeitung an die Hand. Diese müssten die Werbetreibenden aber nicht zwingend wahrnehmen und könnten zumindest potentiell KI-Bearbeitungen oder -Kreationen verschleiern.

Insgesamt dürften Entwicklungen wie Googles „Wie diese Werbung erstellt wurde“, der AI Act der EU und Co. für mehr Transparenz bei der Begegnung mit KI-Inhalten sorgen.


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Redesign: Das ist der neue Markenauftritt von Instagram


Das neue Instagram-Schriftzug

Mehr als zehn Jahre ist es her, dass Instagram seine Wortmarke verändert hat. Aus Sicht von Adam Mosseri war es jetzt dringend Zeit für ein Refresh. Wie der Chef der Meta-Plattform ankündigt, bekommt Instagram ein Redesign. Der Schriftzug ist aber längst nicht das einzige CI-Element, das überarbeitet wird. Das sind die Änderungen.

Die 2,3 Milliarden Menschen, die sich jeden Monat auf Instagram herumtreiben, müssen jetzt ganz stark sein. Grund: Das Social Network bekomm

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GPT-5.6 Sol wird ultrafast und ChatGPT smarter


Codex and ChatGPT can now understand the context of your recent work.

Opt into Computer History to give ChatGPT richer context, so it can pick up where you left off, understand patterns in your work, and suggest skills or scheduled tasks for work you repeat. pic.twitter.com/bWbA7A6QrT

— OpenAI Developers (@OpenAIDevs) August 13, 2026

Computer History kann außerdem wiederkehrende Abläufe erkennen und dazu passende Skills oder Scheduled Tasks vorschlagen. Das macht die Funktion nicht nur zu einer Art Arbeitsgedächtnis: Sie soll aus wiederholten Tätigkeiten auch Workflows ableiten, die sich künftig einfacher automatisieren lassen.

Was Computer History tatsächlich erfasst

User entscheiden selbst, welche Apps und Websites in Computer History einfließen. Screenshots, Bildschirmaufnahmen, Mikrofoneingaben oder Systemaudio zeichnet die Funktion nicht auf. Stattdessen erfasst sie Interaktionen wie Klicks, Eingaben, Tastaturkürzel und App-Wechsel sowie Kontext, den macOS über sein Accessibility-System bereitstellt. Private Browser Sessions bleiben außen vor.

Die Erfassung lässt sich jederzeit pausieren, einzelne Apps und Websites können ausgeschlossen und Einträge wieder gelöscht werden. Voraussetzung ist außerdem, dass Memories aktiviert sind.

Bei der Datenspeicherung lohnt sich ein genauerer Blick: Die Interaktionsereignisse werden zunächst temporär auf dem Mac gespeichert. Zur Erstellung der Erinnerungen verarbeitet OpenAI sie anschließend in einer kurzlebigen Codex Session auf den eigenen Servern. Die Event-Dateien danach nicht gespeichert und nicht zum Training verwendet, betont OpenAI. Auf dem Mac werden die temporären Dateien spätestens nach 48 Stunden gelöscht; daraus erstellte Memory-Dateien bleiben lokal erhalten, bis der User sie entfernt.

In Deutschland kommt die Funktion später

Computer History wird zunächst in der ChatGPT Desktop App für Mac für Pro, Business und Enterprise ausgerollt. Bei Business und Enterprise muss ein Admin den Zugang für den Workspace vorab freigeben. Aktiviert wird Computer History dadurch noch nicht automatisch – jeder User entscheidet anschließend selbst, ob die Funktion genutzt werden soll.

Deutschland gehört zum Start noch nicht dazu. Im Europäischen Wirtschaftsraum, in Großbritannien und in der Schweiz ist Computer History zunächst nicht verfügbar. OpenAI kündigt den Zugang für diese Regionen in den kommenden Wochen an.


ChatGPT Work:
OpenAIs Super-Agent verbindet Codex und GPT-5.6 für deine Arbeit

dunkler Hintergrund, Interface von ChatGPT Work
© OpenAI via Canva

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Deutlicher Rückgang im Juli: Deutscher TV-Werbemarkt rutscht noch tiefer ins Minus


Die TV-Werbung steckt in der Krise

An den Börsen reiht sich trotz globaler Krisen ein Rekord an den anderen. Der Werbemarkt ist deutlich labiler. Auch in Deutschland setzt sich das Auf und Ab bei den Spendings fort. Nachdem die Brutto-Ausgaben zuletzt gestiegen waren, gab es im Juli wieder einen Rückgang. Das liegt vor allem an der kriselnden TV-Werbung.

Beim Blick auf die Gesamtentwicklung bleibt der große Schrecken noch aus: Gut 2,4 Milliarden Euro haben hiesige Unternehmen im Juli fü

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