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15 ChatGPT Prompts, um 15 Stunden pro Woche zu sparen


Die 15 Prompts in der Übersicht – und übersetzt

1. Der „Erklär’s mir, als wäre ich klug“-Prompt

Erkläre mir [komplexes Thema] so, als wäre ich intelligent, aber mit dem Fachjargon nicht vertraut.

Nutze Analogien aus [einem Bereich, den ich gut kenne].

Mach es nicht banal – nur zugänglich.

Darum funktioniert es: Der Prompt bewirkt, dass du keine unnötigen Erklärungen erhältst und zum Beispiel schnell komplexe Konzepte verstehen kannst – auch im Marketing.

2. Der „Kritikmodus“-Prompt

Du bist ein:e harte:r, aber faire:r Kritiker:in.

Bewerte diesen/diese [Inhaltstyp]: [Content einfügen]

Was ist schwach?
Was ist unklar?
Was fehlt?

Sei brutal. Ich will besser werden, nicht mich gut fühlen.

Darum funktioniert es: Der Prompt bewirkt, dass ChatGPT nicht nett, sondern ehrlich antwortet. So findest du schnell Fehler oder Unklarheiten in deinem Texten und Assets.

3. Der „Experteninterview“-Prompt

Du bist [konkrete:r Expert:in – zum Beispiel „Senior DevOps Engineer bei Google“].

Ich werde dir Fragen zu [Thema] stellen.

Antworte aus der Perspektive dieses Experten mit:

  • Konkreten technischen Details
  • Praxisnahen Abwägungen
  • Was überbewertet vs. unterschätzt ist

Darum funktioniert es: Der Prompt bewirkt, dass du quasi von virtuellen Mentor:innen lernen kannst.

4. Der „Meeting-Vorbereitung“-Prompt

Ich habe in 30 Minuten ein Meeting mit [Person/Rolle] zu [Thema].

Hilf mir bei der Vorbereitung:

  1. Die 3 wichtigsten Fragen, die sie wahrscheinlich stellen
  2. Zentrale Punkte, die ich anbringen sollte
  3. Mögliche Einwände und wie ich darauf reagiere
  4. Eine kluge Frage, die ich ihnen stellen sollte

Darum funktioniert es: Der Prompt bewirkt, dass du dich auch spontan noch rasch auf Meetings vorbereiten kannst. Das hilft bei Sales Pitches oder schwierigen Verhandlungen zu Gehaltsfragen oder Entwicklungschancen.

5. Der „Reverse-Brief“-Prompt

Ich möchte [Ziel X] erreichen.

Sag mir noch nicht, wie ich das mache.

Stelle mir zuerst 5 klärende Fragen, um Folgendes zu verstehen:

  • Meine Einschränkungen
  • Meine Ressourcen
  • Meinen Zeitrahmen
  • Mein eigentliches Ziel (das eventuell anders ist als beschrieben)

Darum funktioniert es: Der Prompt bewirkt, dass du generische Antworten erhältst, eher ChatGPT das Problem in der Tiefe verstanden hat.

6. Der „Research-Synthese“-Prompt

Ich recherchiere zu [Thema]. Hier sind 5 Quellen: [Quellen einfügen]

Fasse sie zusammen in:

  • Gemeinsame Kernaussagen
  • Punkte, bei denen sie sich widersprechen
  • Was in der Forschung fehlt
  • 3 weiterführende Fragen, die ich untersuchen sollte

Darum funktioniert es: Der Prompt bewirkt, dass ChatGPT deine Recherche für dich übernimmt.

7. Der „Entscheidungsmatrix“-Prompt

Ich muss mich zwischen [Option A] und [Option B] entscheiden.

Hilf mir, eine Entscheidungsmatrix zu erstellen:

  1. Wichtige Entscheidungskriterien
  2. Gewichtung der Kriterien nach Bedeutung
  3. Bewertung jeder Option
  4. Meine versteckten Annahmen
  5. Den entscheidenden Faktor, den ich übersehe

Darum funktioniert es: Der Prompt bewirkt, dass du Entscheidungen im Job, zu deiner Karriere und Co. mit einer datenbasierten Bewertung zu erleichtern.

8. Der „Jargon-Übersetzer“-Prompt

Übersetze diesen [stark jargonlastigen Brancheninhalt] in klares, einfaches Deutsch.

Gib mir danach:

  • Eine Ein-Satz-Zusammenfassung („TL;DR“)
  • Drei Fragen, mit denen ich zu diesem Thema informiert wirke

Darum funktioniert es: Der Prompt bewirkt, dass du dich schnell in ungewohnte Umfelder einarbeiten kannst, von Rechtstexten bis hin zur Jugendsprache.

9. Der „E-Mail-Speedrun“-Prompt

Schreibe eine [Art von E-Mail] an [Empfänger:in].

Kontext: [1 bis 2 Sätze]

Ton: [professionell/locker/freundlich/etc.]

Länge: Maximal [X] Wörter

Enthalten: [konkrete Elemente]

Vermeiden: [Dinge, die nicht erwähnt werden sollen]

Darum funktioniert es: Der Prompt bewirkt, dass du auch spezifische E-Mails automatisiert vorschreiben und viel Zeit sparen kannst.

10. Der „Code-Erklärer“-Prompt

Erkläre mir diesen Code: [ Code einfügen]

Format:

  1. Was er macht (ein Satz)
  2. Wie er funktioniert (Zeile für Zeile)
  3. Mögliche Probleme oder Edge Cases
  4. Wie ich ihn verbessern würde

Darum funktioniert es: Der Prompt bewirkt, dass unbekannten Code schnell verstehst und dich nicht durch lange Dokumentationen durchlesen musst.

11. Der „Ideen-Stresstest“-Prompt

Hier ist meine Idee: [Idee beschreiben]

Spiele den Advocatus Diaboli:

  • Was sind die fatalen Schwächen?
  • Welche Annahmen könnten falsch sein?
  • Wer hat das schon versucht und ist gescheitert – warum?
  • Welchen Teil unterschätze ich am meisten?

Darum funktioniert es: Der Prompt bewirkt, dass du potentielle Schwachstellen entdeckst, ehe du Zeit auf die Ausführung verschwendest und dann den Fehler findest. Gerade bei der Projektentwicklung kann das helfen.

12. Der „Content-Umwandler“-Prompt

Nimm diesen [Longform Content] und wandle ihn um in:

  • 10 tweet-sized Insights
  • 3 LinkedIn-Post-Ideen
  • 5 E-Mail-Betreffzeilen
  • 1 Reddit-Post-Titel

Behalte die Kernbotschaft bei, passe das Format aber an jede Plattform an.

Darum funktioniert es: Der Prompt bewirkt, dass du aus einer Content-Einheit schnell zahlreiche für verschiedene Plattformen machst. Das spart Zeit und hilft beim Content und Social Media Marketing.

13. Der „Lernpfad“-Prompt

Ich möchte [Skill] lernen, um [Ziel] zu erreichen.

Ich habe [Zeitaufwand] zur Verfügung.

Erstelle einen Lernpfad mit:

  • Wochenweiser Struktur
  • Konkreten Ressourcen (Bücher, Kurse, Projekte)
  • Meilensteinen zur Fortschrittskontrolle
  • Häufigen Fehlern, die ich vermeiden sollte

Darum funktioniert es: Der Prompt bewirkt, dass du deine Lernstruktur vereinheitlichst und so idealerweise besser und schneller neue Fähigkeiten erlernst. Das ist gerade im KI-Zeitalter und bezogen auf KI-Skills relevant.

14. Der „Analogien-Generator“-Prompt

Erkläre [komplexes Konzept] mithilfe einer Analogie aus [vertrautem Bereich].

Die Analogie soll:

  • Fachlich korrekt sein (nicht zu stark vereinfacht)
  • Einprägsam sein
  • Sich gut eignen, um es anderen zu erklären

Darum funktioniert es: Der Prompt bewirkt, dass du Themen, Produkte und Ideen mit Analogien leichter verständlich machst. Für Social Media eignet sich das auch, um Relatability zu schaffen.

15. Der „Second-Order-Thinking“-Prompt

Wenn [X passiert], was passiert als Nächstes?

Und was passiert danach?

Führe diese Kette 3 bis 4 Schritte weiter.

Welche nicht offensichtlichen Konsequenzen sollte ich einplanen?

Darum funktioniert es: Der Prompt bewirkt, dass du bei der Risikoanalyse oder Planung von bestimmten (Geschäfts-)Szenarien einen Schritt mehr machst, um etwaige Unwägbarkeiten zu evaluieren.

zmilesbruce gibt an, dass die Prompts besonders gut funktionieren, wenn die Nutzer:innen ChatGPT zuerst etwas Kontext zu ihrer Person geben und die Prompts dann mit zwei, drei Iterationen feinjustieren. Erfolgreiche oder nützliche Variationen sollten sie für künftige Einsätze speichern.

Du kannst die Beispiele ja – mit passenden Abwandlungen – einmal ausprobieren. Oder du bedienst dich an unserer zusätzlichen Auswahl an hilfreichen Prompts für ChatGPT, die auch bei anderen Chatbots wie Claude und Gemini funktionieren sollten.


Agentic Workflows mit ChatGPT:

Mit diesen Prompts sparst du 10 Stunden pro Woche

OpenAI-Logo vor Büro-Hintergrund
OpenAI-Logo vor Büro-Hintergrund, © OpenAI via Canva





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KI-Top-100: Die meistgenutzten Apps und Seiten der Welt


Im Web liegt ChatGPT weiterhin klar vorne, gefolgt von Tools wie Gemini, Canva, DeepSeek und Grok. Gleichzeitig zeigt die Liste, wie breit das KI-Ökosystem inzwischen geworden ist. Neben großen Plattformen finden sich zahlreiche spezialisierte Anwendungen für Kreativarbeit, Coding oder Produktivität. Auch im App-Ökosystem wächst der Wettbewerb. Dort zählen neben ChatGPT vor allem kreative Tools wie CapCut oder Picsart sowie KI-Funktionen etablierter Plattformen zu den meistgenutzten Anwendungen.

Dabei bleibt ChatGPT ein Schwergewicht im KI-Ökosystem: 900 Millionen Menschen nutzen den KI-Dienst inzwischen jede Woche. Mehr als zehn Prozent der Weltbevölkerung greifen damit zumindest statistisch regelmäßig auf ein einzelnes KI-Produkt zu. Trotzdem ist das Rennen um die Standard-KI längst nicht entschieden. Die folgende Übersicht zeigt die 15 meistgenutzten Gen-AI-Web-Produkte weltweit nach monatlichen Website-Besuchen und verdeutlicht, wie stark sich der Markt inzwischen ausdifferenziert hat.

Diagramm der 15 meistgenutzten Gen-AI-Web-Produkte weltweit nach monatlichen Website-Besuchen mit ChatGPT, Gemini, Canva und DeepSeek an der Spitze.
Die 15 meistgenutzten Gen-AI-Web-Produkte weltweit nach monatlichen Website-Besuchen laut Similarweb, © a16z

Denn mehr als drei Jahre nach dem ChatGPT Launch verändert sich die Struktur des Marktes deutlich. Viele der erfolgreichsten Anwendungen sind inzwischen keine reinen KI-Startups mehr, sondern etablierte Software-Produkte, die KI tief in ihre Funktionen integrieren. CapCut erreicht 736 Millionen monatlich aktive Mobile User und nutzt KI etwa für Hintergrundentfernung, automatische Untertitel oder Text-to-Video. Bei Notion verwenden inzwischen mehr als 50 Prozent der Nutzer:innen die kostenpflichtigen KI-Funktionen. Generative KI ist damit nicht mehr nur eine eigene Kategorie von Apps – sie wird zunehmend zur Infrastruktur bestehender Software.

Wer wird zur Standard-KI für Milliarden Nutzer:innen?

ChatGPT bleibt das größte Consumer-KI-Produkt. Laut a16z verzeichnet die Plattform im Web 2,7-mal so viele monatliche Besuche wie Gemini. Auch auf Smartphones liegt ChatGPT vorne und erreicht 2,5-mal so viele monatlich aktive Nutzer:innen wie die Gemini App. Bei den Consumer-Abos liegt OpenAI ebenfalls vorne. ChatGPT hat achtmal so viele zahlende Nutzer:innen wie Claude und viermal so viele wie Gemini. Doch gleichzeitig verschärft sich der Wettbewerb. Laut Yipit Data stieg die Zahl der zahlenden Claude-Abonnements in den USA im Januar 2026 im Jahresvergleich um über 200 Prozent. Gemini verzeichnete im selben Zeitraum 258 Prozent Wachstum bei den Abonnements.

Ein Grund dafür ist das hohe Innovationstempo der Konkurrenz. Google hat die eigenen KI-Produkte in den vergangenen Monaten stark ausgebaut. Das Bildmodell Nano Banana generierte bereits in der ersten Woche 200 Millionen Bilder und brachte Gemini zehn Millionen neue Nutzer:innen. Inzwischen gibt es bereits die nächste Version: Nano Banana 2, ein schnelleres und günstigeres KI-Bildmodell, das stärker in Suche und Ads integriert werden soll. Gleichzeitig gilt Veo 3.1 für viele Beobachter:innen als ein großer Durchbruch für KI-Video. Anthropic setzt stärker auf professionelle Nutzer:innen. Mit Tools wie Cowork, Claude in Chrome, Plug-ins für Excel und PowerPoint sowie vor allem Claude Code richtet sich das Unternehmen an Entwickler:innen und Menschen aus daten- und analyseintensiven Berufen. Die folgende Grafik zeigt, wie sich die Nutzung der wichtigsten KI-Assistants zwischen 2024 und 2026 entwickelt hat.

Diagramm zu Marktanteilen von KI-Assistenten mit ChatGPT, Gemini, Claude, DeepSeek, Perplexity und Grok nach monatlichen Sessions zwischen 2024 und 2026.
Entwicklung der Marktanteile führender KI-Assistants nach Anteil an monatlichen Sessions im Web und auf Mobile zwischen 2024 und 2026 laut Sensor Tower und Similarweb, © a16z

Parallel verändert sich auch das Nutzer:innenverhalten. Rund 20 Prozent der wöchentlichen ChatGPT-Webnutzer:innen verwenden innerhalb derselben Woche auch Gemini. Viele User verwenden mehrere KI-Tools parallel, statt sich nur auf eines zu verlassen. Das spiegelt sich auch in aktuellen Marktanalysen wider. Laut Apptopia sank der Anteil an den täglichen US-Nutzer:innen von ChatGPT von 69,1 Prozent im Januar 2025 auf 45,3 Prozent im Januar 2026. Im gleichen Zeitraum stieg Gemini von 14,7 Prozent auf 25,1 Prozent. Wie dynamisch dieser Wettbewerb geworden ist, zeigte sich zuletzt auch im App Store. Anfang März erreichte Claude erstmals Platz eins im US App Store, nachdem eine Kontroverse um einen Vertrag zwischen OpenAI und dem US-Verteidigungsministerium kurzfristig zu mehr ChatGPT-Deinstallationen geführt hatte. Wenige Tage später kehrte ChatGPT wieder auf Platz eins der US App Store Charts zurück, gefolgt von Claude und Gemini.

Für Plattformen geht es jedoch nicht nur um Nutzer:innenzahlen. Entscheidend ist, wer zur Standardschnittstelle zwischen Menschen und Internet wird. Genau deshalb bauen die Anbieter:innen ihre Plattformökosysteme derzeit so massiv aus.


Claude toppt App Store Charts und ChatGPT vor Boykott
– mitten im Kriegstaumel

schwarzer Mauszeiger, weißes Symbol mit Punkten an Strichen, rosafarbener Hintergrund
© Anthropic via Canva

ChatGPT will das Betriebssystem für deinen Alltag werden

Aktuell bietet ChatGPT derzeit viele Vorteile. Denn OpenAI arbeitet konsequent daran, den KI-Dienst zur Einstiegsschicht für digitale Alltagsaufgaben auszubauen. CEO Sam Altman erklärte bereits, man wolle

KI Milliarden von Menschen zugänglich machen, die sich keine Abonnements leisten können.

Deshalb experimentiert das Unternehmen inzwischen auch mit Werbung und entwickelt eine eigene Identitätsebene unter dem Namen „Sign in with ChatGPT“. Ziel ist es, ChatGPT zum Ausgangspunkt für viele digitale Aktivitäten zu machen. Schon heute können Nutzer:innen dort etwa Einkäufe starten, Reisen planen, Informationen recherchieren oder Fragen rund um Gesundheit klären.

Parallel bauen die Anbieter:innen ihre Ökosysteme rund um die KI-Assistants aus. ChatGPT bot Ende Februar bereits 220 Apps in 13 Kategorien, über die sich verschiedene Dienste direkt in den Assistants integrieren lassen. Auch Anthropic erweitert die Möglichkeiten rund um Claude. Der Dienst bietet rund 160 kuratierte Konnektoren sowie etwa 50 Community MCP Server, über die Claude mit anderen Tools und Datenquellen verbunden werden kann. Die Überschneidung zwischen beiden Plattformen ist allerdings gering. Nur 41 Integrationen gibt es sowohl bei ChatGPT als auch bei Claude. Dabei handelt es sich vor allem um bekannte Produktivitäts-Tools wie Slack, Notion, Gmail, Google Kalender, HubSpot oder Stripe. Abseits dieses gemeinsamen Kerns verfolgen die Plattformen unterschiedliche Strategien. ChatGPT erweitert das eigene Angebot stark um Alltagsanwendungen und integriert inzwischen über 85 Apps für Verbraucher:innentransaktionen wie Reisen, Shopping oder Ernährung. Claude positioniert sich dagegen stärker für professionelle Nutzung und bietet Integrationen zu Tools wie Databricks, Supabase, Snowflake oder wissenschaftlichen Datenbanken wie PubMed und Benchling.

Damit deutet der Report bereits ein mögliches Szenario für den KI-Markt an. Wenn KI-Assistants immer weiter aus ihrem Chatbot-Dasein herauswachsen und zu zentralen Tools für Arbeit und Alltag werden, könnte sich der Wettbewerb anders entwickeln als bei der Web-Suche, die aktuell noch von Google dominiert wird. Statt einer einzigen marktführenden Plattform könnten mehrere große Ökosysteme parallel bestehen – ähnlich wie im Smartphone-Markt, der heute vor allem von Android und iOS geprägt ist.

Der KI-Markt fragmentiert sich weltweit

Neben dem Plattformkampf zeigt der Bericht eine zweite große Entwicklung. Die weltweite Nutzung von KI-Tools fragmentiert sich immer stärker nach Regionen. Während ChatGPT in vielen westlichen Ländern dominiert, setzen andere Regionen stärker auf lokale Modelle und Plattformen.

Diagramm zu Marktanteilen von KI-Chatbots nach Ländern im Januar 2026 mit ChatGPT, Gemini, DeepSeek, Grok, Claude und weiteren Modellen.
Marktanteile führender KI-Chatbots nach Ländern basierend auf Web- und Mobile Traffic im Januar 2026 laut Similarweb und Sensor Tower, © a16z

Westliche Tools wie ChatGPT, Claude, Gemini und Perplexity haben ihre größten Märkte in den USA, Indien, Brasilien, Großbritannien und Indonesien. In China spielen sie kaum eine Rolle. Dort dominieren lokale Produkte wie Doubao von ByteDance oder Kimi. Ein Sonderfall ist DeepSeek. Der Web Traffic verteilt sich dort auf China mit 33,5 Prozent, Russland mit 7,1 Prozent und die USA mit 6,6 Prozent. Auch Russland entwickelt inzwischen ein eigenes KI-Ökosystem. Der Yandex Browser mit integriertem Assistant Alice erreicht 71 Millionen monatlich aktive Nutzer:innen und gehört damit zu den Top Ten der mobilen KI-Produkte weltweit.

Um die KI-Nutzung pro Kopf vergleichbar zu machen, hat a16z einen Index entwickelt, der Website-Besuche und monatlich aktive Mobile-Nutzer:innen (MAU) pro Kopf kombiniert und eine Punktzahl von 0 bis 100 berechnet. Das Ergebnis zeigt ein neues geografisches Bild: Singapur liegt weltweit auf Platz eins, gefolgt von den Vereinigten Arabischen Emiraten, Hongkong und Südkorea. Die USA landen trotz ihrer führenden Rolle bei der Entwicklung vieler KI-Produkte nur auf Platz 20.

Weltkarte zur KI-Nutzung pro Kopf mit einem AI Adoption Index von 0 bis 100, bei dem Singapur, die Vereinigten Arabischen Emirate, Hongkong und Südkorea besonders hohe Werte erreichen.
Globale KI-Nutzung pro Kopf basierend auf einem Index aus Web-Besuchen und monatlich aktiven Mobile-Nutzer:innen (MAU) pro Kopf laut Similarweb und Sensor Tower, © a16z

3 Trends, die den KI-Markt außerdem neu formen

Auch bei kreativen KI-Tools verschiebt sich der Markt. Während Bildgeneratoren lange die Kategorie dominierten, rücken inzwischen Video-, Musik- und Sprach-KI stärker in den Fokus. Ein Grund dafür ist, dass große Dienste Bildfunktionen zunehmend direkt in ihre eigenen Modelle integrieren, etwa mit GPT Image in ChatGPT oder neuen Bildmodellen in Gemini. Eigenständige Tools verlieren dadurch teilweise an Reichweite und konzentrieren sich stärker auf spezialisierte Anwendungsfälle sowie kreative Communities.

Ein weiterer Trend sind KI-Agents. Tools wie Manus, Genspark oder OpenClaw Agents erledigen komplexe Aufgaben selbstständig, etwa Recherche, Datenanalyse oder das Erstellen von Präsentationen. Besonders viel Aufmerksamkeit erhielt OpenClaw. Das Projekt sammelte innerhalb weniger Wochen 68.000 GitHub Stars und wurde Anfang März zum meistgestarrten Repository auf GitHub. Der Gründer Peter Steinberger wechselte kürzlich zu OpenAI und kommentierte den Hype rund um das Projekt mit den Worten:

The lobster is taking over the world.

Gleichzeitig verschiebt sich auch die Art, wie Menschen KI nutzen. Immer häufiger ist sie direkt in bestehende Software integriert, statt als eigenständige App aufzutreten. Browser, Desktop Tools und Workspace-Anwendungen bauen KI zunehmend in ihre Kernfunktionen ein. Beispiele reichen von KI-Features in Chrome und Office-Programmen bis zu Entwickler:innen-Tools wie Claude Code oder Codex.

Damit verändert sich auch, wo und wie Menschen KI nutzen. Viele verwenden KI heute nicht mehr nur über eigene Apps oder Dienste wie ChatGPT, sondern direkt in Programmen, die sie ohnehin im Alltag nutzen. Dazu gehören zum Beispiel E-Mail-Programme, Meeting Tools, Browser oder Code-Editoren. Das Problem dabei: Diese Nutzung taucht in klassischen Statistiken kaum auf. Rankings wie die Consumer AI Top 100 messen beispielsweise die Website-Besuche oder App-Nutzer:innen. Wenn KI aber direkt in Software integriert ist, etwa in Chrome, Outlook oder Entwickler:innen-Tools, wird sie zwar intensiv genutzt, erscheint in solchen Listen jedoch bisher kaum. Deshalb wird es zunehmend schwieriger, den tatsächlichen Einfluss von KI allein über klassische App oder Website Rankings zu messen.





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Rücktritt des Generaldirektors: ORF in größter Vertrauenskrise seit Bestehen


Roland Weißmann (hier bei der „Licht ins Dunkel“-Gala 2024 in Wien): Sein Rücktritt stürzt den ORF in die wohl größte Vertrauenskrise seit Bestehen.

Die Selbstbeschädigung des ORF geht munter weiter. Nach den Causen Schrom, Ziegler und Schöber nun also der Generaldirektor selbst: mit sofortiger Wirkung zurückgetreten. Ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk nach dem überraschenden Rücktritt seines Generaldirektors noch zu retten?

Der Rücktritt Weißmanns erfolgte wegen „Vorwürfen sexueller Belästigung“ (ORF) bzw. „unangemessenen Verhaltens“ (Weißmanns

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Dentsu CMO-Navigator Report: So optimistisch blicken deutsche CMOs in die Zukunft


Wie blicken CMOs weltweit auf technologische und kulturelle Umbrüche im Marketing?

CMOs weltweit betonen die Bedeutung von Investitionen in neue Technologien und Media als Wachstumstreiber für Unternehmen. Das zeigt der aktuelle „CMO-Navigator Report – Media Edition“ von Dentsu. CMOs aus Deutschland und der EMEA-Region zählen dabei zu den Vorreitern.

Für den „CMO Navigator – Media Edition 2026“ hat Dentsu 1950 CMOs aus 14 Märkten dazu befragt, wie sie die aktuellen technologischen u

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