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Nächste KI-Browser-Option: Firefox erhält AI Window
ChatGPT Atlas ist da:
AI-first Browser auf dem Weg zur Superassistenz

AI Window, Shake to Summarize und Co. – neue AI-Lösungen für Firefox mit User-Fokus
Mozilla ist stets darum bemüht, die Browser-Erfahrung für User so gut wie möglich zu gestalten. Dabei betont die Organisation immerzu die Wahlfreiheit, die Nutzer:innen im Digitalraum haben. Sie können Chrome nutzen, aber auch Safari, Edge oder eben Firefox. Dieser Browser, der stark auf Datenschutz baut und von einer Non-Profit-Organisation betrieben wird, entwickelt sich derzeit rasant weiter. Vor wenigen Wochen wurden bereits optimierte Search-Vorschläge vorgestellt, die Firefox direkt in der Adresszeile ausspielt.

Außerdem gibt es für iOS User in den ersten Regionen – leider noch nicht in Deutschland – das Feature Shake to Summarize. Damit können User dank AI Support mit einem Schütteln des Mobilgeräts ganze Websites (mit maximal 5.000 Wörtern) oder Artikel zusammenfassen lassen. Auf dem Desktop hingegen können User in der Sidebar mit einem AI Assistant in Kontakt treten. Dabei haben sie die Möglichkeit, zum Beispiel Claude, ChatGPT, Gemini, le Chat oder den Copilot auszuwählen.
Und das Chatten mit der KI wird im Browser-Kontext jetzt zur Norm. Mit dem AI Window erlaubt Firefox Hilfestellung vonseiten der KI parallel zum Besuchen von Websites. Es handelt sich um eine Opt-in-Option, die die Standardfenster und privaten Browser-Fenster als Variante ergänzt. Interessierte können sich dafür bereits auf die Warteliste schreiben lassen. User können den AI Support über diese Fensteroption anwählen, oder einfach bei ihrem klassischen Firefox-Fenster bleiben – die Wahl bleibt bestehen. Die Auswahl bezieht sich auch auf die AI Assistants, die die Nutzer:innen wie im Sidebar-Kontext selbst wählen können. Mozilla weist aber darauf hin, dass der Einsatz von Chatbots wie Claude, Gemini und Co. Hand in Hand mit der Zustimmung zu den Nutzungsrichtlinien der Unternehmen dahinter geht. Daten, die Firefox beim klassischen Browsing nicht trackt, könnten dann beim Einsatz der KI an die Unternehmen weitergeleitet werden.

Das Team von Firefox erklärt im Blog Post, man wolle sich von anderen Playern abgrenzen und Usern so viel Selbstbestimmung wie möglich lassen. Man dürfe aber die KI-Integrationen nicht verschlafen:
[…] While others are building AI experiences that keep you locked in a conversational loop, we see a different path — one where AI serves as a trusted companion, enhancing your browsing experience and guiding you outward to the broader web. We believe standing still while technology moves forward doesn’t benefit the web or humanity. That’s why we see it as our responsibility to shape how AI integrates into the web — in ways that protect and give people more choice, not less.
„Choice verändert das Verhalten“
– Robin Karakash von Mozilla über Alternativdienste, relatable Datenschutz und AI

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How-to: Von „Ok Boomer“ zum Dialog: So spricht Social Media mehrere Generationen an
Social-Media-Plattformen sind im Leben der meisten Menschen alltägliche Kommunikationskanäle
Alle hängen ständig am Smartphone, denn Kommunikation findet heute primär online statt. Austausch passiert auf Social Media, gesteuert von Interessen anstelle von Alter oder Milieu. Was dieser Shift für Marken bedeutet – und wie Werbungtreibende generationenübergreifend andocken können, erläutert Cindy Ngo vom Media Lab Bayern in ihrem How-to-Beitrag.
Ob in der Bahn, im Wartezimmer, beim Arzt oder an der Bushaltestelle: überall starren Menschen stumm auf Bildschirme, wirken dabei isoliert un
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Chinesischer E-Autohersteller: Diese beiden Manager sollen bei Nio die globale Markenstrategie prägen
Kris Tomasson und Marius Holletzek (v.l.) bekommen beim chinesischen E-Autobauer Nio mehr Verantwortung
Nio baut seine Markenführung aus. Erstmals ernennt der chinesische Elektroautobauer Verantwortliche für die globale Markenführung und -strategie. Wer die Positionen übernimmt.
Nio investiert in die Marke. Seit Anfang Februar ist Kris Tomasson Head of Global Brand bei dem chinesischen Autohersteller, Marius Holletzek veran
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Advertiser verraten, warum sie auf ChatGPT werben
Inzwischen ist für Advertiser wiederum absehbar, was Werbung bei ChatGPT kosten soll. 60 US-Dollar werden für 1.000 Views im CPM-Modell aufgerufen, während für die ersten Werbetreibenden hunderttausende US-Dollar an Ausgabezusagen gefordert sind. Trotz dieser Kosten hat OpenAI eine Reihe interessierter Unternehmen und Konzerne für das Pilotprogramm gefunden. Dazu zählt zum Beispiel WPP Media mit Klient:innen wie Adobe, Audemars Piguet, Audible, Ford, Mazda und Co. Aber auch Target und HelloFresh sind erste Kund:innen.
Für OpenAI geht es bei der Integration von Werbung in erster Linie um die Monetarisierung von hunderten Millionen Usern. Zugleich möchte das Unternehmen damit den kostenfreien Zugang zu KI-Lösungen wie ChatGPT weiterhin ermöglichen. Asad Awan, Ads and Monetization Lead bei OpenAI, erklärt:
We believe ads play an important role in continuing to support broad access to AI. By working closely with partners like Adobe in this pilot, we’re able to thoughtfully test new ad experiences and learn together to ensure ads are separate and clearly distinct, relevant, and useful while maintaining the trust people place in ChatGPT.
Er betont zum einen erneut, dass die Ads von den Antworten getrennt und klar markiert sein sollen. Zum anderen geht er auf die Testerfahrungen ein, die das Werbeumfeld für die weitere Nutzung ebnen sollen. Immerhin hat OpenAI bereits angekündigt, noch im Laufe des Jahres weitere Abrechnungsmodelle und Anzeigenformate einführen zu wollen.
Die Gründe der Advertiser, um auf ChatGPT zu werben
Geht es nach dem renommierten und einflussreichen Tech-Unternehmen Adobe, ist die Sichtbarkeit von Marken in AI-Lösungen eine Priorität für Unternehmen. Nicht umsonst hat Adobe kürzlich die für die GEO relevante Analytics-Plattform Semrush in einem Milliarden-Deal übernommen.
As AI platforms become a new interface between customers and brands, visibility is also essential […],
schreiben Patrick Brown und Varun Parmar in einem dedizierten Blog-Beitrag zum Thema und nehmen damit zwar Bezug auf die eigenen Lösungen. Doch im Kern spiegelt die Aussage ebenso Adobes Beteiligung am Pilotprogramm für die ChatGPT Ads wider. So erklären die beiden weiter:
Our early participation reflects our belief that the future of marketing will be built at the intersection of creativity, data and AI-powered experiences.
Adobe wird auf ChatGPT Ads für Acrobat Studio und Adobe Firefly schalten. Das Team ist der Auffassung:
[…] The pilot will help us better understand how ads can provide helpful, relevant experiences, while maintaining the trust users place in ChatGPT responses and OpenAI’s privacy framework.
Doug Wyatt, Senior Director für Growth Media, Americas bei Adobe, sieht im Werbetest eine Chance, um das LLM-basierte Nutzungsverhalten der User noch besser zu verstehen und zu prüfen, wie Adobe in KI-Kontexten „in Formen, die bedeutenden Mehrwert für Kund:innen bieten,“ auftauchen kann.
Es ist der Kern der Werbeidee, in den Kontexten aufzutauchen, die für User besonders relevant sind. Dazu gehört ChatGPT zweifelsohne. Über 800 Millionen wöchentlich aktive User hat der OpenAI-Dienst bereits. Auch Audible wirbt im Rahmen der OpenAI-Kooperation mit WPP Media dort. Tom McKenna, Global Head of Media, Ops and Business Development beim Unternehmen, erklärt, dass KI grundlegend verändert habe, wie Menschen ihre Leben planen und dabei mit Marken interagieren. Deshalb könnte Audible über die AI Chats, die Millionen User ohnehin täglich nutzen, neue User gewinnen.
[…] We’re excited to join the OpenAI Ad Pilot Program to reach new audiobook listeners through a platform they’re already using daily. This test allows us to explore ways to meet customers where they naturally are – in the AI-powered spaces that have become part of their everyday routine.
Der Chief Marketing Officer von Mazda North American Operations, Brad Audet, ist ebenfalls der Meinung, dass es notwendig ist, die Wirkung von Werbung im AI-Umfeld auf das Verhältnis zwischen Kund:innen und Brands zu evaluieren und betont:
Exploring new media environments responsibly is critical as marketing continues to evolve […].
„Relevant moments beyond traditional media placement“ – Werbung in High-Intent-Momenten
Ein weiteres Unternehmen, das auf ChatGPT wirbt, ist HelloFresh. Patrick Stal ist für das Marketing verantwortlich und erklärt in einem Artikel auf LinkedIn, dass sich das „Wo“ in Bezug auf die Werbekonfrontation der User verändert. Jahrelang sei vor allem der Suchmaschinenmarkt und Social Media relevant gewesen, um User in ihrer Journey zu erreichen.
[…] We are moving from a world of ‘search and click‘ to a world of ‘ask and converse‘. As conversational AI becomes a primary tool for how millions of people plan their lives, organize their kitchens, seek culinary inspiration, and manage their time, the way they discover brands is undergoing a fundamental shift.
In der Lernphase mit Ads auf ChatGPT möchte HelloFresh User in High-Intent-Momenten erreichen, etwa, wenn sie nach Ernährungsvorschlägen fragen. Dabei würden sie nicht nur browsen, sondern ein Problem lösen wollen – das liefere den Intent-Faktor. Und die Ads sollten dann nicht nur Werbung sein, sondern eine Lösung anbieten.
This test is about more than just a new channel; it is a signal of where consumer discovery is headed. As we move further into this era of conversational AI, the brands that succeed will be those that prioritize helpfulness over intrusion […].
Für HelloFresh bedeutet der Werbetest eine Option zur Diversifizierung der Werbemöglichkeiten mit Blick auf eine fragmentierte digitale Landschaft und die AI-gestützte Discovery der Zukunft.
Das gilt auch für Target. E-Commerce-Unternehmen wird zusammen mit Klient:innen der Retail-Media-Sparte Roundel ebenso Werbung auf ChatGPT schalten. Dabei soll vor allem der Effekt neuartiger Werbeplatzierungen ausgelotet werden. Immerhin gab es ChatGPT bis vor wenigen Jahren gar nicht; gleiches gilt für große AI Chatbots wie Gemini und den AI Mode auf Google. Heute sind sie allerdings ein wichtiger Bestandteil des digitalen Alltags von hunderten Millionen Usern. Deshalb verschiebt sich auch die Werbung in diese Bereiche, ist dort aber noch vergleichsweise jung. Das eröffnet für Advertiser die Chance, als Early Adopter Sichtbarkeit für ihre Marken zu generieren und die Werbewahrnehmung zu erforschen.
Target möchte in diesem Kontext „relevant moments beyond traditional media placements“ anvisieren. Das Unternehmen weiß um die Relevanz, die ChatGPT für das eigene Business hat. Nach eigenen Angaben wächst der Traffic von ChatGPT zu Target pro Monat im Schnitt um 40 Prozent. Demnach soll die Werbung in diesem Bereich Targets Ziel folgen, User und Kund:innen in ihrer Journey immer dort zu erreichen, wo sie sind – eben auch in AI Chats. Dort könnten User beispielsweise Werbung für einen Air Fryer sehen, wenn sie per Prompt nach Küchengeräten fragen, die Alltagsgerichte in der Zubereitung vereinfachen können.
Walmart hat sich dem Agentic Commerce verschrieben und sogar eine eigene App für ChatGPT entwickelt sowie Google beim Aufbau des Universal Commerce Protocol unterstützt, das den Einkauf im KI-Kontext langfristig deutlich vorantreiben könnte. Überhaupt könnten die Ads im AI Chat eine besondere Wirkung entfalten. Denn mit Möglichkeiten wie dem Instant Checkout auf ChatGPT oder auch unmittelbaren Einkaufsoptionen direkt im AI Mode, die bald starten, könnten User direkt von der Werbewahrnehmung zur Conversion übergehen, ohne Klick auf Retailer Websites. Das Shopping im Internet würde sich drastisch verändern, was wiederum Implikationen für die Werbeumgebung mit sich bringt.

Werbereaktion bei Google, Hohn von Anthropic
Während OpenAI für ChatGPT die Werbung langsam ins Rollen bringt, hat die Konkurrenz von Google schon lange Ads in AI Overviews und auch im AI Mode parat. In letzterem starten neuerdings beispielsweise Direct Offers als exklusive Angebote wie Rabatte für User der KI-Suche. Zudem hat Google jüngst eine weitere shopping-bezogene Werbelösung für den AI Mode vorgestellt. Dabei werden Retailer mit Angeboten angezeigt, die inhaltlich zur Konversation der User im AI Mode passen. Google erklärt:
AI Mode already surfaces organic shopping recommendations based on what’s most relevant to a query. Now, we’re testing a new ad format to showcase retailers that offer those products, clearly marked as sponsored. This new format helps shoppers easily find convenient buying options, and offers retailers the opportunity to show up in these key moments of consideration […].
We’re reinventing ads for the new era of Search and making them a natural part of the conversation. AI Mode already surfaces organic shopping recommendations and now we are testing a new ad format within AI Mode to show retailers that offer those products – clearly marked as… pic.twitter.com/1CgmogGPZe
— Vidhya Srinivasan (@VidsSrinivasan) February 11, 2026
Ein anderes KI-Unternehmen positioniert sich im Wettbewerb dagegen ganz anders. Anthropic erklärte jüngst, dass der eigene AI Chatbot Claude werbefrei bleiben werde.
There are many good places for advertising. A conversation with Claude is not one of them.
Deshalb werden User auch künftig keine gesponserten Links im Chat sehen und auch die Konversationen sollen in keiner Weise durch Advertiser oder Dritten beeinflusst werden. Vielmehr strebe man an, mit Claude eine Kreations- und Arbeitsumgebung zu schaffen, die an klassische Werkzeuge und Kontexte der nicht-digitalen Welt erinnert:
Our experience of using the internet has made it easy to assume that advertising on the products we use is inevitable. But open a notebook, pick up a well-crafted tool, or stand in front of a clean chalkboard, and there are no ads in sight.
Um diesen neu geschaffenen Fakt der Werbefreiheit Claudes zu untermauern, hat das Unternehmen für den zurückliegenden Super Bowl im Februar Ads kreiert. Dabei werden Ads in AI Chats auf humoristische Weise zugespitzt, was als Angriff auf Google und insbesondere OpenAI Wirkung zeigt.
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