Künstliche Intelligenz
Ikea-Hack: Todesstern-Lampe 2.0 mit motorisierter Dynamik und LED-Lichteffekt
In der Fan-Szene hat sich die Bezeichnung „Todesstern“ in Anlehnung an die Filmsaga Star Wars (Krieg der Sterne) und dem Blockbuster Rogue One für die Leuchte mit dem Ikea-untypischen Namen „PS 2014“ etabliert. Ob es sich bei der Leuchte um ein schickes Designobjekt oder eher Trash handelt, ist wohl eine Frage des individuellen Geschmacks. Der trickreiche Mechanismus, mit dem sich die Leuchte öffnen und schließen lässt, ist aber definitiv ein Hingucker: Wohl kaum ein Kunde kann an dem Teil im Möbelhaus vorbeigehen, ohne selbst einmal an den Schnüren gezogen zu haben.
Die Hängeleuchte gibt es in zwei Größen (35 und 52 cm Durchmesser) und vier Ausführungen. Bei der einfachsten und kleinen Variante (für ca. 40 Euro) sind die Flächen außen und innen weiß oder schwarz, genauso wie die stützenden Stäbe. Früher waren diese orange oder türkis. Für etwa 60 Euro gibt es die kleine Variante auch mit einer silber- oder kupferfarbenen, verspiegelten Innenseite.
- Motorsteuerungen aus RC-Cars umfunktionieren
- Getriebemotor mit Schnurspule kombinieren
- Filmrequisite aus Alltagsgegenstand bauen
Im Laufe der Zeit hat sich die Qualität der einzelnen Bauteile geändert. Wer vor zwei Jahren bei Ikea diese Leuchte erwarb und sie mit der aktuell im Sortiment befindlichen vergleicht, wird die wesentlich leichteren, weniger massiven Streben bemerken. Der Funktion tut das keinen Abbruch, aber der Qualitätsunterschied ist dennoch deutlich zu spüren.
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Künstliche Intelligenz
Samsung rechnet mit Preiserhöhungen von Verbraucherprodukten
Der südkoreanische Technikkonzern Samsung rechnet mit Preiserhöhungen in der gesamten Elektronikindustrie. Davon betroffen seien auch Verbraucherprodukte. Das berichtete der Nachrichtendienst Bloomberg unter Berufung auf ein Interview mit Samsung-Marketingchef Wonjin Lee. Grund dafür seien gestiegene Produktionskosten infolge der fortbestehenden Engpässe bei Speicherchips.
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Samsung selbst ist einer der weltweit größten Hersteller von Speicherchips. Das Unternehmen ist deshalb grundsätzlich besser positioniert als Konkurrenten ohne eigene Speicherchipherstellung, auch wenn Samsung-Schwesterunternehmen für Grabenkämpfe bekannt sind. Für das vierte Jahresquartal hat der Konzern bereits eine Verdreifachung des Betriebsgewinns prognostiziert. Dennoch wolle man die deutlich erhöhten Kosten für Speichermodule an Endkunden weiterreichen, betonte Lee im Gespräch am Rande der CES in Las Vegas. Zudem rechnet er mit weiteren Preissteigerungen bei Speicherchips.
Große Technikproduzenten wie Dell oder Xiaomi warnten zuvor bereits vor möglichen Preiserhöhungen ihrer Verbraucherprodukte. Andere Hersteller wie Lenovo, Asus oder MSI horten Speichermodule in Erwartung der sich zuspitzenden Knappheit. Auch Apple kündigte einen Großeinkauf bei Samsung an, um seine Margen halten zu können.
Preise für Speicherchips vervielfacht
Seit Monaten sind Speicherchips chronisch knapp, vor allem Dynamic Random Access Memory (DRAM) ist betroffen, aber auch NAND-Flash für SSDs sowie aufgelöteten Massenspeicher wie eMMC (embedded Multimedia Card). DRAM und NAND-Flash sitzen heutzutage in Milliarden von Elektronikgeräten, neben PCs, Servern und Smartphones auch in Fernsehern, Autos und Haushaltsgeräten.
Die Hauptursache für die Speicherchipknappheit liegt im Boom von künstlicher Intelligenz (KI). Weil weltweit riesige KI-Rechenzentren gebaut werden, ist die gesamte RAM-Produktion des Jahres 2026 bereits ausverkauft. Denn KI-Server schlucken große Mengen an DRAM-Chips. Der Bau neuer DRAM-Fertigungsanlagen kommt der enormen Nachfrage jedoch nicht hinterher. In Folge der Knappheit haben sich die Preise für Speichermodule seit Monaten vervielfacht. Allein zwischen Ende November und Anfang Dezember stiegen die Kosten für DDR5-Arbeitsspeicher um rund 50 Prozent.
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(rah)
Künstliche Intelligenz
Embedded Testing Conference: Das Programm steht
Die Embedded Testing Conference 2026 konzentriert sich auf die Herausforderungen des Testens von Software für Embedded Systems. Softwaretester, Entwickler, Team- und Projektleiter im Embedded-Umfeld informieren sich hier über neue Regulierungen und die derzeitigen Herausforderungen rund um das Testen von Software für Embedded Systems in Branchen wie Medizintechnik, Automotive, Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung.
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Das Programm der Embedding Testing by heise umfasst 36 Vorträge in acht Themenblöckem, die sich auf zwei Tage mit jeweils drei parallelen Tracks verteilen:
- Agiles Testen im Embedded-Umfeld;
- Test-Automatisierung;
- Integrationstests;
- Unit Testing;
- Testen von KI-Anwendungen;
- Hardware in the Loop;
- Normen und Richtlinien;
- Safety Tests.
Zu den Programm-Highlights gehören ein Intensiv-Coaching zur statischen Analyse von KI-generiertem Code und ein Vortrag zum Pentesting von LLMs und SLMs, die zunehmend in Embedded Systems integriert werden. Lars Kempe von der Dolby Germany GmbH beschreibt, welche Herausforderungen für die Softwareentwicklung und- testung der Schritt von der Entwicklung von Embedded Software für Fernseher zu Software fürs Auto gebracht hat und welche Lösungen das Unternehmen gefunden hat. Breiten Raum nehmen aber auch die klassischen Testing-Themen Integrations- und Unit-Tests sowie die Testautomatisierung im Kontext Embedded Systems ein.
Die Konferenz findet am 24. und 25. Februar 2026 im Holiday Inn Munich – Unterhaching statt. Bis zum 30. Januar 2026 sind noch Early-Bird-Tickets erhältlich.
(odi)
Künstliche Intelligenz
Analyse: Hat die EU die Updatepflicht für Smartphones verbockt?
Als die Ökodesign-Verordnung für Smartphones am 20. Juni 2025 in Kraft trat, feierte die EU-Kommission das als großen Schritt in Richtung nachhaltiger Elektronik. Die Verordnung soll dafür sorgen, dass Geräte deutlich länger genutzt werden. Ein Baustein der Maßnahmen: Hersteller müssen Smartphones und Tablets mindestens fünf Jahre lang mit Sicherheits- und Funktionsaktualisierungen versorgen. Vor allem günstigere Android-Geräte profitieren davon, lief der Support für diese doch oft schon nach kurzer Zeit aus – falls sie überhaupt Updates erhielten.
Nun aber hat der Smartphonehersteller Motorola angekündigt, es mit der Lesart der Vorgabe genau zu nehmen. Für das Motorola G57, ein Einsteigersmartphone, will das Unternehmen keinerlei Updates auf neue Android-Versionen und nur drei Jahre Sicherheitsupdates liefern.
Wie kann das sein? Wir haben neben dem Hersteller selbst auch die EU-Kommission, Verbraucherorganisationen und einen IT-Rechtler um Einordnung gebeten und teils überraschende Antworten erhalten.
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