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Lego goes digital! › PAGE online


Lego möchte neue Wege des Spielens erkunden und das mit dem digitalen Lego Smart Brick, der reagiert, blinkt und Sound abspielt. Kein Wunder, dass der Spielzeughersteller so erfolgreich ist!

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Lego Steine führen jetzt ein Eigenleben, sie können leuchten, Geräusche abspielen und auf die Aktivitäten der Spielenden reagieren.

Diese Innovation stellte Lego gerade auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas vor und bezeichnete das Smart-Play System, das integrierte Sensoren, Beschleunigungsmesser, Lichtsensoren und Miniatur-Lautsprecher umfasst, als wichtigste Innovation des Spielzeugherstellers seit 50 Jahren.

Lego ist im Trend. Ganz auf analoges Spielen ausgerichtet, auf Aktivitäten jenseits vom Smartphone, das man dann glatt für ein paar Stündchen vergisst, holte es zuletzt Erwachsene zum Basteln ab. Und das nicht mit ihren Kindern auf dem Fußboden kniend, sondern konzentriert am Tisch riesige Blumenbouquets zusammensteckend, keine Rosenarrangements oder glühende Kirschzweige.

Kein Wunder, dass sich Lego von Erfolg zu Erfolg hangelt und seinen Umsatz mit einem Zuwachs von zwölft Prozent auf mehr als 4.5 Miiliarden gesteigert hat.

Und das dänische Unternehmen ruht sich nicht darauf aus, sondern geht jetzt einen Schritt Richtung digitaler Technologie.

Neues Spielen

Eine Neuheit, die so bedeutend ist wie zuletzt die Einführung der beweglichen Spielfiguren 1978, in denen mancher einst den Untergang des so reduzierten Stecksystems sah, in dem Fantasie und Geschicklichkeit an erster Stelle stehen.

Jetzt testet Lego neue Möglichkeiten des Spielens und bringt Lichteffekte und Sounds hinein. Angepasst ist das an Kinder, die heute allesamt Digital Natives sind, heißt es aus dem Konzern.

Der entscheidende Unterschied aber ist, dass auf die Integration von Bildschirmen verzichtet wurde.

Die Features sind eher abstrakt, als die Kinder zu bannen, wie man es so häufig sieht, wenn Eltern ihnen ein Smartphone in die Hand drücken.

Smart Brick als Smart Step

Dass die ersten digitalen Steine in Sets zu »Stars Wars« angeboten werden, kann man auch als Move lesen, die etwas älteren Kinder, die Lego irgendwann aussortieren, zu begeistern. Mit Sets, die mit den analogen Steinen kombinierbar sind – und die voraussichtlich ab dem 1. März 2026 erhältlich sein werden.

Dann werden Lichtschwerter summen, der Imperial March ertönen und Motoren brummen.

Die Steine kommunizieren über Bluetooth und Magnetfelder und die an einer leuchtend gelben Ladestation kabellos aufgeladen werden.

Ein Smart Brick als smarter Step, der die Steine in Echtzeit reagieren lässt, das Spiel um interaktive Möglichkeiten erweitert – und der Start eines Smarten systems ist, das sukzessive mit neuen Updates, neuer Technologie und neuen Produkten erweitert wird.

Alle Bilder: Lego

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»We have a responsibility with the imagery we put out there« › PAGE online


London-based Dada Projects demonstrates the atmospheric heights to which 3D design can rise, leaving male-dominated aesthetics and stereotypes far behind – as well as common approaches to AI.

»We have a responsibility with the imagery we put out there« › PAGE online
How can AI predict cyclones, precipitation levels and potential floods? 3D studio Dada Projects visualizes this in its own lyrical way: with color shifts and in slow-motion images layered with stylised data

Christina Worner has lived in London for more than ten years, graduated from the Royal College of Art, and founded her studio Dada Projects in 2021. Since then, the studio has caused a stir not only through its commitment to women in CGI, but above all through its own 3D motion design, which goes far beyond the usual male aesthetic and creates a very distinctive artistic language.

It makes brutalist architecture shimmer like nature, transports self-driving cars into fantasy worlds and – as most recently in its visualisations for Google DeepMind – finds unique images for AI.

We spoke to founder Christina Worner and Alice Shaughnessy from operations and production about diverse visual worlds and a wandering mind, the significance of imperfections – and how AI and sustainability actually match.

PAGE: Let’s talk about women first. Because a crucial part of your identity is that you are a female-led 3D motion studio.



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UX/UI & Webdesign

Visa reagiert trickreich auf Betrug › PAGE online


Gigantische Tomaten, Schafe mit Federn und Katzen, die Menschenbabys mit der Flasche füttern: In einer Kampagne der Marcel Agency ließ Visa erst KI-Fakes verbreiten, um diese dann aufzulösen. Und das mit großem Erfolg!

Visa reagiert trickreich auf Betrug › PAGE online
»The Feathered Lamb« aus der gleichnamigen Kampagne

Es war natürlich klar, dass das passiert. Seit Jahren wurde vor ihnen gewarnt, jetzt sind sie massenhaft da: KI-Fakes als Lieblingswerkzeug von Betrüger:innen – und ein sehr erfolgreiches dazu.

Der Online-Betrug blüht, Phishingversuche erreichen neue Höhen und in den Social Media gehen 99 Prozent der Betrugsfälle auf gefälschte Anzeigen zurück. Schließlich sind die Fakes immer schwerer zu erkennen.

Das ist natürlich auch für den Zahlungsdienstleister Visa bedrohlich – und so startete er jetzt eine Kampagne, die mit KI-Fakes genau auf diese aufmerksam macht. Und das, um die Vorsicht zu stärken, die Skepsis zu schleifen und genauer hinzuschauen.

Und das mit sehr unterhaltsamen Mitteln und auf sehr trickreiche Weise, die von der Marcel Agency aus Paris entwickelt wurden.

Sie stellte verschiedene Fallen, die sie über den anonymen Account »Petit Pamplemousse« postete.

Angebliche Riesentomate aus der Kampagne »The Feathered Lamb«

Erst auf den Leim gehen …

Auf KI-generierten Fotos und in Videos ging es um ein Lämmchen mit Federn, das der Kampagne den Namen »The Feathered Lamb« gab, um gigantische Tomaten, um Baustellen über den Wolken, Tauchgänge im Wüstensand oder autofahrende Hunde.

Zwei Wochen lang ließen die Kreativen Follower auf die Beiträge reagieren, sie bestaunen und teilen – bis sie schließlich eine Nachricht samt personalisiertem Video erhielten, die den Betrug aufdeckte. Und die sie bat, sich auf der Website visa.fr/protectionfraude weiter über digitale Betrugsmaschen zu informieren und Ratschläge zu erhalten.

Ein zusätzliches Informationsvideo wurde auf Meta und Brut geteilt und von den französischen Tageszeitungen Le Parisien und Les Échos mit Artikeln, Videos und Lösungen zu KI-Betrugsdrohungen begleitet.

Die französische Kampagne gehört zu dem internationalen Visa-Projekt »Can You Trust What You See Online?«, in dem der Zahlungsdienstleister sein Visa-Protect-Programm mit dessen innovativen Lösungen zum Schutz ihrer Kund:innen bewirbt.

Und die Kampagne »The Feathered Lamb« kam an. Sehr sogar. Innerhalb weniger Tage verzeichnete sie über 500.000 Interaktionen und erreichte insgesamt 2,09 Millionen Menschen. Mit 24 Prozent lag die Interaktionsrate deutlich über dem Durchschnitt der Plattform, mehr als 20.000 Kommentare wurden hinterlassen und die Inhalte 17.000 Mal geteilt.

Praktischer sechster Gaming-Finger aus der Kampagne »The Feathered Lamb«
Tauchen im Wüstensand aus der Kampagne »The Feathered Lamb«
Großer gefiederter Freund aus der Kampagne »The Feathered Lamb«
Hunde beim Fahrtraining aus der Kampagne »The Feathered Lamb«
Katzen als Babysitter aus der Kampagne »The Feathered Lamb«

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Running on letters  › PAGE online


Für den Dokumentarfilm »She runs the world« entwickelte @Walsh aus New York eine eindringliche, typobasierte Identity, die mit Ebenen und Perspektiven spielt und auf dem David gegen Goliath-Prinzip beruht.

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Screensho

Letztes Jahr erschien in den USA der Dokumentarfilm »She runs the world«, in Deutschland ist er bislang noch nicht zu sehen. Der Film erzählt die Geschichte der ehemaligen US-amerikanischen Sprinterin Allyson Felix – eine der erfolgreichsten Leichtathletinnen überhaupt. Gesponsert wurde  Allyson Felix wurde ab 2010 von Nike. Als sie im Jahr 2018 erstmals Mutter wurde, wollte Nike ihr deutlich weniger finanzielle Unterstützung gewähren und übte zudem Druck aus, dass die Sportlerin trotz einer Risikogeburt schnellstmöglich wieder international erfolgreich sein sollte.

Das Bild zeigt den Anfang des Films »She runs the world« auf einer Kinoleinwand. Ebenfalls zu sheen sind Zuschauer im Kinosaal.

Obwohl Allyson Felix nicht vor hatte, eine Revolutionärin zu werden, sondern einfach nur laufen wollte, stand sie plötzlich im Mittelpunkt einer kulturellen Auseinandersetzung. Sie schrieb einen Kommentar für die »New York Times«, in dem sie mahnte, dass eine Schwangerschaft nicht der Grund für das Ende einer sportlichen Karriere sein sollte und der weltweit für Aufruhr sorgte. Als keine andere Marke bereit war, sie zu sponsern, gründete Allyson ihre eigene Marke: Saysh, einen Performance-Schuh, der von und für Frauen entworfen wurde und sich an die Form des Frauenfußes anpasst.

Die Sprinterin Allyson Felix ist laufend auf einem billboard abgebildet, das an einem großen Gebäude hängt.

Die Agentur @Walsh aus New York schuf für »She runs the world« eine ganze Markenwelt, inklusive Visual Identity und Titel-Design. Die Identity basiert auf einer modernen Interpretation der Geschichte von David gegen Goliath. »Allyson mag zurückhaltend wirken, ihr Einfluss aber ist alles andere als gering«, so Jessica Walsh. »Macht muss nicht laut oder dominant auftreten.«

Im Mittelpunkt des von den Kreativen entwickelten Konzepts steht ein typografisches System, das auf Skalierung, Überlagerung und erzwungenen Perspektiven basiert. Übertriebene Proportionen und übereinander gestapelte Kompositionen erzeugen ein Gefühl von räumlicher Tiefe und verstärken die Spannung zwischen wahrgenommener Größe und tatsächlicher Wirkung. Was auf den ersten Blick klein erscheint, birgt ganz schön viel Kraft. 

Für die gestretchten Schriftzüge kam der Font Dharma Gothic von Ryoichi Tsunekawa zum Einsatz, eine Serifenlose, die von Holzschriften des 19. Jahrhunderts inspiriert ist. Als ergänzende Schrift gesellte sich die robuste Abacaxi von der Foundry Universal Thirst dazu.

Die Sprinterin Allyson Felix ist in Startposition auf einem Billboard zu sehen. In großer Typo ist auf dem Bild de Titel des Films »She runs the world« abgebildet.

Typo und Bildsprache sind auf allen Kanälen einheitlich und schaffen ein wiedererkennbares Branding, bleiben dabei aber formatübergreifend flexibel. 

Eine zentrale Rolle spielen auch die Fotos, die Allyson Felix als Sportlerin, Aktivistin, Mutter und Geschäftsfrau zeigen. Das Ergebnis ist eine skalierbare Markenwelt, die die Botschaft des Films widerspiegelt: Führung muss nicht laut daherkommen, um wirkungsvoll zu sein.

»She runs the world« ist ein Sportfilm, aber auch eine Geschichte über Mutterschaft, Integrität, Trotz und Selbstfindung. Diesen trotzigen Geist einzufangen und zu visualisieren, ist @Walsh ausgezeichnet gelungen.

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