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Microns Megafab in New York: Baubeginn der größten US-Chip-Fabrik steht kurz bevor

Micron hat den Baubeginn für die bisher größte Halbleiterfabrik in den USA angekündigt. Am 16. Januar geht es los. Das Projekt „Megafab“ soll insgesamt 100 Milliarden US-Dollar verschlingen. Die ganze Anlage soll bis zu vier Fabriken in sich vereinen. Die Vollendung wird aber noch Jahrzehnte dauern.
Die Umweltaspekte sind geprüft und die Genehmigungen liegen vor, erklärt Micron heute und gibt bekannt, dass der Spatenstich für die Megafabrik in Onondaga County, New York am 16. Januar 2026 erfolgt.
Erste Chips frühestens 2030
Das Projekt wird als „größte private Investition in der Geschichte des Bundesstaates New York“ bezeichnet und soll die „modernste Speicherfertigung der Welt beherbergen“. Vor allem Chips für KI-Rechenzentren sollen dann vom Band laufen, doch das wird noch viele Jahre dauern. Zuletzt hatte sich angedeutet, dass die Produktion der ersten von insgesamt vier geplanten Fabs, erst Ende 2030 beginnt. Die letzte Produktionsstätte könne sogar bis nach 2040 auf sich warten lassen. Diese Termine sind allerdings nicht ganz offiziell und auch heute wagt Micron keine öffentliche Prognose.
Teil einer 200 Mrd. USD schweren Großoffensive
Die Megafab ist Teil eines 200 Milliarden US-Dollar schweren Investitionsplans des Speicherherstellers Micron, der 150 Milliarden US-Dollar in die Speicherfertigung in den USA investieren will. Weitere 50 Milliarden US-Dollar sollen in Forschung und Entwicklung fließen. Dies soll in 90.000 neue Arbeitsplätzen resultieren, in direktem aber vor allem indirekten Umfeld.
Die Summe stemmt Micron aber nicht im Alleingang, denn Subventionen der US-Regierung kommen unter anderem im Rahmen des Chips Act hinzu.
Daher werden zum Spatenstich auch Vertreter der Trump-Administration, des Kongresses und der Regierung des Bundesstaates New York geladen.
„Der Spatenstich für Microns Megafabrik in New York ist ein entscheidender Moment für Micron und die Vereinigten Staaten“, wird Sanjay Mehrotra, Vorstandsvorsitzender und CEO von Micron Technology, in der Ankündigung zitiert. Zudem dankt er Präsident Trump, obgleich ein Großteil der Subventionen schon unter der vorherigen Regierung auf den Weg gebracht wurde.
„Da die Weltwirtschaft in das Zeitalter der künstlichen Intelligenz eintritt, wird die führende Rolle bei fortschrittlichen Halbleitern der Grundstein für Innovation und wirtschaftlichen Wohlstand sein. Unsere Investitionen und Fortschritte festigen unsere Position als einziger US-amerikanischer Speicherhersteller“, mit diesen Worten vom Micron-CEO endet die kurze Mitteilung. Dass das Ganze auch eine geopolitische Entscheidung war, um die USA unabhängiger von Taiwan und Südkorea aufzustellen, ist kein Geheimnis.
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Rollenspiel-Underdog: Avowed mit großem Update & auf die PlayStation 5

Avowed flog im vergangenen Jahr ein wenig unter dem Radar. Das jüngste Spiel der Rollenspiel-Profis von Obsidian Entertainment bekommt nun einen zweiten Stupps: Zum ersten Geburtstag bringt ein großes Update viele neue Inhalte. Gleichzeitig kann Avowed erstmals auf der PlayStation gespielt werden.
Mit dem Geburtstags-Update schließen die Entwickler die im vergangenen Jahr veröffentlichte Roadmap für das Spiel ab. Der Riesen-Patch ist allerdings ein wenig schöngeredet: Eigentlich sollte ein guter Teil der neuen Elemente schon im Herbst nachgereicht werden. Sie werden nun gebündelt und kombiniert.
Neuerungen im Überblick
Am 17. Februar bekommt das Rollenspiel nun einen New-Game-Plus-Modus, in dem Spieler nach Ende der Story einfach von vorn beginnen können. Dabei behalten sie zwar alle gesammelten Gegenstände, diese und das Charakter-Level werden aber auf Stufe 1 zurückgesetzt. So soll das Spiel weiterhin herausfordernd bleiben. Aus dem gleichen Grund bekommen Gegner Modifier, die sie unter anderem widerstandsfähiger gegen bestimmte Schadensarten machen.
Darüber hinaus erhält Avowed einen Foto-Modus, eine neue Waffenart und zwei neue Rassen, darunter Zwerge, für die spielbaren Charaktere. Sie sollen sich vollständig unterschiedlich spielen. Dies sei eine echte Herausforderung gewesen, da Avowed aus der Ego-Perspektive gespielt wird. Die neuen Figuren und ihre neuen Größen und Formen müssen mit Parkours, Waffenarten und im Kampf funktionieren, so Obsidian.
Am 17. Februar erscheint Avowed parallel zum Update zudem auf der PlayStation 5. Bislang war der Titel ausschließlich im Xbox-Ökosystem, also auf Microsoft-Konsolen und dem PC, spielbar. Vorbestellungen sind bereits jetzt möglich.
Positive Wertungen
Zu den Stärken von Avowed gehört sein klarer Fokus: Das Rollenspiel, das im gleichen Universum wie das cRPG Pillars of Eternity spielt, konzentriert sich auf Kämpfe mit zwei verschiedenen Waffen gleichzeitig sowie Story, Begleiter und Entscheidungen – eine Obsidian-Stärke. Die offene Welt wird in ihrer Bedeutung reduziert und verschlankt. Das gefällt, Wertungen waren prinzipiell positiv: Das rund 20 bis 30 Stunden lange Avowed unterhält, auch wegen seiner weitreichenden Entscheidungsmöglichkeiten, die im Spiel mit deutlichen Worten kommentiert werden.
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So bedrohlich hat sich Ruhe nie angefühlt
Ein idyllisches Dorf, freundliche Nachbarn und absolute Stille – zumindest auf den ersten Blick. Diese neue Thriller-Serie zeigt, wie schnell aus Ruhe Misstrauen wird und warum der Mensch nebenan manchmal gefährlicher ist als jede offensichtliche Bedrohung.
Ihr kennt dieses Gefühl: Alles ist ruhig, fast zu ruhig. Genau dort setzt Coldwater an. Die neue Thriller-Serie spielt nicht mit Schockmomenten, sondern mit Erwartungen – und dreht sie langsam, aber gnadenlos auf links. Statt Lärm und Action gibt es Blicke, Pausen und das mulmige Gefühl, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt.
Andrew Lincoln zeigt sich von einer anderen Seite
Für viele von Euch bleibt Andrew Lincoln für immer Rick Grimes aus „The Walking Dead“. In Coldwater schlägt er jedoch leisere Töne an. Er spielt John, einen Mann, der an sich selbst zweifelt. Der Auslöser: Er griff bei einer gewalttätigen Situation nicht ein – und dieses Zögern lässt ihn nicht mehr los.
Der Umzug mit seiner Familie in ein kleines schottisches Dorf soll ein Neustart werden. Keine Sirenen, kein Großstadtstress, keine moralischen Grauzonen. Doch genau diese scheinbare Idylle wird schnell zum Nährboden für neue Zweifel. Lincoln spielt das zurückhaltend, fast zerbrechlich – und genau das macht seine Figur so glaubwürdig.
Ein Dorf, das mehr verbirgt, als es zeigt
Coldwater lebt von seiner Atmosphäre. Das Dorf wirkt ruhig, strukturiert, fast mustergültig. Johns Nachbar Tommy scheint der Inbegriff des perfekten Bürgers zu sein: engagiert, gläubig, beliebt. Gespielt wird er von Ewen Bremner, der dieser Figur eine unangenehme Mischung aus Charisma und Unberechenbarkeit verleiht.
Während John sich zu Tommy hingezogen fühlt, bleibt Fiona skeptisch. Indira Varma spielt sie als wachsame Beobachterin, die spürt, dass hinter der freundlichen Fassade etwas nicht stimmt. Und genau dieses Spannungsfeld treibt die Serie voran: Wem kann man trauen, wenn alle nett sind?
Psychologischer Thriller statt lauter Schockeffekte
Coldwater ist kein Thriller, der Euch mit Cliffhangern anschreit. Die Serie arbeitet mit leisen Mitteln. Gespräche, die zu freundlich wirken. Gesten, die minimal zu lange dauern. Entscheidungen, die sich falsch anfühlen, ohne klar benennen zu können, warum.
Erdacht wurde die Serie von David Ireland für den britischen Sender ITV. Die erste Staffel umfasst sechs Episoden und wurde bereits im September 2025 im britischen Fernsehen ausgestrahlt. In Nordamerika startet Coldwater am 9. Januar 2026 exklusiv bei Paramount+. Ob und wann die Serie auch in Deutschland verfügbar sein wird, ist derzeit noch offen.
Warum sich Coldwater lohnt
Wenn Ihr Thriller mögt, die nicht erklären, sondern fühlen lassen, seid Ihr hier richtig. Coldwater ist eine Serie über Zweifel, über moralische Unsicherheit und über die Frage, wie gut wir unsere Mitmenschen wirklich kennen. Die größte Bedrohung kommt nicht aus dem Dunkeln – sie sitzt beim Nachbarn am Küchentisch. Und genau deshalb fühlt sich Ruhe hier so verdammt bedrohlich und authentisch an.
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Assetto Corsa Evo: Freie-Fahrt-Modus-Trailer nennt keinen Release-Termin

Ein Teaser-Trailer zu Assetto Corsa Evo zeigt ein paar wenige Eindrücke zu dem bereits früher angekündigten Freie-Fahrt-Modus, der dem Spieler die Fahrt abseits der Rennstrecke in der Eifel, einem Mittelgebirge in Rheinland-Pfalz, ermöglichen soll. Ein exaktes Release-Datum für diesen Modus nennen die Entwickler nicht.
Der Freie-Fahrt-Modus sollte früher kommen
Als Kunos Simulazioni Assetto Corsa Evo im Januar 2025 als Early-Access-Version veröffentlichte, war mit der offiziellen Roadmap eine Veröffentlichung des Freie-Fahrt-Modus für das vierte Early-Access-Update vorgesehen. Im Verlauf der nächsten Monate und Updates wurde der Release der Open-World auf das achte EA-Update verschoben. Zudem war es als „Step 1“ markiert, demnach war geplant, den kompletten Freie-Fahrt-Modus über mehrere Updates verteilt in Häppchen zu veröffentlichen.
Nun haben die Entwickler von Assetto Corsa Evo einen Teaser-Trailer veröffentlicht, der zum Teil erste Eindrücke vom neuen Spielmodus vermitteln soll. Der Modus soll eine freie Fahrt in der Eifel um den Nürburgring und die legendäre Nordschleife ermöglichen und so auch Fahrspaß insbesondere mit Fahrzeugen vermitteln, die aufgrund ihrer Performance oder anderer Eigenschaften nicht primär auf einer Rennstrecke zu Hause sind. Zum Release gibt es keine exakte Zeitangabe, sondern nur den Hinweis, dass der Modus dieses Jahr erscheinen soll. Das ist Anfang Januar nur ein wenig besser als gar keine Angabe.
Kunos Simulazioni verspricht für die Freie Fahrt nichts weniger als die genaueste Umsetzung der Eifel, der Region um den Nürburgring und der Nordschleife mit ihren Landstraßen, Wäldern, Höhenunterschieden, Straßenbelägen und den Tieren, die dort leben. Ob Tiere oder Fußgänger die Fahrbahn kreuzen oder sogar beachtet werden müssen, ist zurzeit noch nicht bekannt.
Release 1.0 verzögert sich
Assetto Corsa Evo ist seit dem 16. Januar 2025 als Early-Access-Titel im Steam-Store erwerbbar. Ursprünglich planten die Entwickler von Kunos Simulazioni, dass der Release 1.0 von Assetto Corsa Evo innerhalb von zwölf Monaten nach dem EA-Start erscheinen soll. Obwohl noch keine offiziellen Angaben zu einem neuen Release-Termin oder einer neuen Roadmap existieren, ist ein Release des Spiels in Version 1.0 nächste Woche ausgeschlossen. Wann Assetto Corsa Evo den Early Access verlässt, ist demnach nicht bekannt, die älteren Roadmaps sahen den Release 1.0 erst nach dem Release des Freie-Fahrt-Modus vor.
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