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SSD-Controller SM8008: Der Bruder des SM2508 bringt 6-nm-Effizienz


SSD-Controller SM8008: Der Bruder des SM2508 bringt 6-nm-Effizienz

Bild: Silicon Motion

Dank moderner Fertigung werden SSD-Controller immer effizienter. Das zeigt auch der für Enterprise-SSDs bestimmte SM8008 von Silicon Motion. Der 8-Kanal-Controller mit PCIe 5.0 soll weniger als 5 Watt Leistung aufnehmen und dabei trotzdem 14 GB/s und 2,3 Millionen IOPS ermöglichen.

Controller mit PCIe 5.0 sind sparsam geworden

Bei den Controllern für Consumer-SSDs sorgt die neue Generation, zu der auch der SM2508 von Silicon Motion zählt, für eine deutlich niedrigere Leistungsaufnahme bei noch mehr Leistung. Die Energieeffizienz ist also erheblich gestiegen.

SM8008 ähnelt dem SM2508 sehr

Mit dem SM8008 gilt das jetzt auch für das Segment der Enterprise-SSDs für Server und Rechenzentren. Dieser bietet wie der SM2508 acht Speicherkanäle und mit bis zu 14 GB/s sowie 2,3 Millionen IOPS ähnliche Leistungswerte. Und auch die Leistungsaufnahme des Chips ist mit „weniger als 5 Watt“ laut Hersteller ähnlich. In der vorliegenden Präsentation ist sogar von weniger als 4 Watt die Rede.

Silicon Motion SM8008 (Bild: Silicon Motion)

Möglich macht es die moderne 6-nm-Fertigung bei TSMC, die erstmals beim SM2508 zum Einsatz kam und inzwischen auch bei Phison genutzt wird. PCIe-5.0-SSDs können so ohne aufwendige Kühlung betrieben werden. Unterm Strich gibt es so viele Ähnlichkeiten zum SM2508, dass der SM8008 als Enterprise-Variante des gleichen Chips durchgeht. Denn auch die Bestückung mit vier Cortex-R8-Kernen und einem Cortex M0 sowie die Unterstützung von NAND-Flash mit 3.600 MT/s passen haargenau zum SM2508.

Die wichtigsten Eckdaten zum SM8008 lauten wie folgt:

  • Sequenzieller Durchsatz von bis zu 14 GB/s
  • Über 2,3 Millionen IOPS (4K Random)
  • Leistungsaufnahme im aktiven Betrieb von weniger als 5 Watt
  • PCIe 5.0 x4 als elektrische Schnittstelle und NVMe 2.0a als Protokoll
  • 8 NAND-Kanäle mit Unterstützung für ONFI und Toggle DDR 5.0 mit bis zu 3.600 MT/s
  • Unterstützt dedizierten DRAM-Cache (DDR oder LPDDR4)
  • Unterstützt AES-256, SHA2-512, RSA-3072b, Secure Boot und Firmware-Authentifizierung

Einsatz als schnelles Boot Drive

Während der SM8366 mit seinen 16 Kanälen noch in einer anderen Liga spielt, soll der SM8008 primär als Boot-Datenträger dienen. Aber auch andere Anwendungen in Server-Umgebung, die Wert auf eine niedrige Leistungsaufnahme legen, sind ein mögliches Einsatzgebiet.

Silicon Motion will damit nach eigenen Angaben der wachsenden Nachfrage nach Boot-SSDs in Zeiten des Ausbaus der Hyperscale- und Enterprise-Rechenzentren begegnen: „Der SM8008 trägt dieser steigenden Nachfrage mit einer Controller-Architektur Rechnung, die für Energieeffizienz, vorhersehbare Leistung und Sicherheit auf Enterprise-Niveau im großen Maßstab optimiert ist“, heißt es in der Pressemitteilung.

PCIe 6.0 kommt mit dem SM8466

Bereits im noch feineren 4-nm-Prozess von TSMC soll irgendwann der SM8466-Controller erscheinen. Dieser arbeitet schon mit PCIe 6.0 und soll die maximale Leistung auf 28 GB/s und 7 Millionen IOPS heben.



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Mehr Speicher für Alle: SK Hynix will Fertigungskapazität „schnell“ verdreifachen


Höher, schneller, weiter – und bald auch wieder verfügbar? SK Hynix plant, die Speicherproduktion zu verdreifachen. Doch das dauert. Geplant ist aktuell, das Vorhaben in etwa acht Jahren umgesetzt zu haben. Denn riesige und gleichzeitig moderne Fabriken lassen sich trotz Beschleunigung nicht aus dem Boden stampfen.

SK Group Chairman Chey Tae-won war in den vergangenen zwei Wochen nahezu omnipräsent in den Medien. Die Computex 2026 in Taiwan und anschließend der Besuch von Nvidia-CEO Jensen Huang in Südkorea ließen dem Chef der SK Group wenig Spielraum im Terminkalender. Denn wenn der beste Kunde unterwegs ist und SK Hynix lobpreist, dann muss der Boss mit dabei sein. Immerhin hat er am Rande der Treffen und Termine auch weitere Details zum Ausbau der Fertigungskapazität bekannt gegeben, die so bislang nicht genannt wurden.

Gegenüber Nikkei Asia erklärte Chey, dass bis 2034 die Kapazität verdreifacht werden soll. Binnen fünf Jahren soll diese erst einmal verdoppelt werden, also irgendwann im Jahr 2031, und dann innerhalb von drei Jahren noch einmal die gleiche Menge hinzukommen.

Fabs werden zehn Jahre früher gebaut!

Der Tenor und die Rechenspiele könnten durchaus passen. Denn SK Hynix plant bereits seit langer Zeit Fabriken im „Yongin Semiconductor Cluster“. Vor zwei bis drei Jahren noch fast als Größenwahn abgestempelt, kann es nun beim Bau schneller gar nicht mehr gehen. Die erste Fabrik wird mit Hochdruck fertiggestellt und soll ab dem kommenden Jahr die ersten Chips liefern. Der ursprüngliche Plan sah dann jedoch vor, dass die weiteren drei Fabriken bis zum Jahr 2045 entstehen sollten. Dieses Vorhaben wurde nun um zehn Jahre vorgezogen, heißt es weiter.

Die neuen Fabrikgebäude sollen in Zukunft voll ausgebaut in sechs Reinräumen auf vielen Etagen riesige Mengen an Speicher produzieren. Da jeder der Fabs am Ende deutlich mehr Kapazität bietet als ein älteres Werk, können Hochrechnungen über eine Verdreifachung letztlich durchaus aufgehen und realistisch sein.

Der Komplettbau in zwei großen Bauabschnitten
Der Komplettbau in zwei großen Bauabschnitten (Bild: SK Hynix)

Schon im letzten Herbst wurde durch SK Hynix erstmals eine Investitionssumme von 410 Milliarden US-Dollar genannt, die seinerzeit kaum greifbar erschien. Schon damals zeigte sich aber, worauf der Chef der SK Group letztlich hinauswollte.

By our estimate, just our Yongin fab (silicon wafer manufacturing plant) alone will likely see about 600 trillion won in investment continue going forward. The only question of timing—how fast we can pull it forward—depends on demand-related conditions, so the investable scope is quite large. We will align closely with demand so we can invest wisely.

SK Group Chairman Chey Tae-won im November 2025

Auch einer Expansion im Ausland zeigt sich die SK Group nicht mehr abgeneigt, wie sich zuletzt zeigte. Vor allem Japan räumt man die besten Chancen ein, heißt es im Bericht. Im März hatte man den USA hingegen einen Korb gegeben, bei Japan hingegen die Infrastruktur gelobt. „

All the necessary infrastructure — sufficient power, clean water, skilled engineers and chemicals suppliers — is already in place.



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Sicherheitsbedenken geäußert: xAI soll Ingenieur nach Kritik an Grok entlassen haben


Ein ehemaliger xAI-Ingenieur klagt gegen seinen früheren Arbeitgeber, der ihn wegen seiner Warnungen vor Sicherheitsrisiken bei Grok entlassen haben soll. Der Fall könnten kurz vor dem geplanten Börsengang von SpaceX zur Belastung werden, da er sowohl die KI-Sicherheit als auch den Umgang mit Kritik und Compliance betrifft.

Bereits früh auf „Verhalten“ von Grok hingewiesen

In seiner nun vor einem kalifornischen Gericht gegen xAI und dessen Mutterunternehmen SpaceX eingereichten Klage erhebt Devin Kim schwere Vorwürfe gegen den Konzern. Laut der Klageschrift, über die TechCrunch berichtet, sei er im September 2025 entlassen worden, nachdem er wiederholt auf Sicherheitsprobleme bei Grok hingewiesen hatte.

Den Unterlagen zufolge gehörte Kim innerhalb von xAI zu den prominentesten Befürwortern strengerer Sicherheitsmaßnahmen. Seine wiederholt geäußerten Bedenken betrafen unter anderem die Möglichkeit, dass Grok diskriminierende Inhalte erzeugen oder Informationen verbreiten könnte, die für die Entwicklung von Massenvernichtungswaffen relevant sind.

Befürchtungen wurden schnell bestätigt

Dass seine Befürchtungen nicht unbegründet waren, stellte Grok bereits kurze Zeit später unter Beweis. „Grok gab Herrn Kim natürlich Recht, indem es spektakuläre Darbietungen von Hass und Verachtung im Internet zeigte, wobei sich das Modell mit Hitler verglich“, zitiert TechCrunch aus der Klage und verweist damit auf spätere Vorfälle als Bestätigung dieser Warnungen. Genannt werden außerdem Fälle, in denen Grok zur Verbreitung nicht einvernehmlicher sexueller Bildinhalte auf der Plattform X genutzt wurde.

Elon Musk nicht Kern der Anklage

Die Vorwürfe richten sich dabei nicht gegen Musk selbst, sondern gegen xAI-Mitgründer und Kims Vorgesetzten Jimmy Ba, der das Unternehmen Anfang des Jahres verlassen hat und seinerzeit von Musk für diese Position ausgewählt worden war. Musk soll hingegen wiederholt auf die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben und Sicherheitsprozesse gedrängt haben. In der Klageschrift wird Ba vorgeworfen, Sicherheitsbedenken systematisch zurückgewiesen und Vergeltungsmaßnahmen gegen Kim ergriffen zu haben, um „seine wiederholten Beschwerden über KI-Sicherheit und Verzerrungen zum Schweigen zu bringen“, so die Anklage.

Darüber hinaus soll Ba Sicherheitsanforderungen als Hindernis für das Ziel betrachtet haben, möglichst schnell eine Form von Superintelligenz zu entwickeln. Besonders schwer wiegt die Behauptung, Ba habe im Zusammenhang mit der Veröffentlichung eines Modells namens „Grok Code 1“ versucht, europäische Sicherheitsvorschriften zu umgehen, um verpflichtende Tests zu vermeiden. In der Klage wird zudem geschildert, dass Musk in diesem Fall letztlich habe eingreifen müssen.

Ohne Gründe entlassen

Nach dem Hitler-Debakel arbeitete Herr Kim daran, Groks politische Voreingenommenheit und diskriminierende Tendenzen neu zu bewerten“, heißt es in den Unterlagen weiter. Kim soll dabei beabsichtigt haben, seine Erkenntnisse in der Woche vom 15. September 2025 vorzustellen, wurde jedoch kurz zuvor in einem persönlichen Gespräch von Ba ohne nachvollziehbaren Grund entlassen. Die Klage stuft Kim als Whistleblower ein, seine Anwälte argumentieren, dass seine Hinweise auf mögliche Verstöße gegen Verbraucher-, Internet- und Sicherheitsvorschriften rechtlich geschützt gewesen seien. Neben Schadensersatz fordert er eine gerichtliche Feststellung, dass das Verhalten von xAI und SpaceX rechtswidrig war.

Ingenieur mit hoher Expertise

Die Arbeit an KI-Sicherheit reicht deutlich über Kims Zeit bei xAI hinaus. Während seiner Tätigkeit bei Scale AI, das sich darauf spezialisiert hat, Rohdaten wie Texte, Bilder und Videos für das maschinelle Lernen von Künstlicher Intelligenz aufzubereiten, arbeitete der Ingenieur bereits an frühen Initiativen zur KI-Sicherheit. So leitete er beispielsweise ein Projekt, das Trainingsdaten für KI erzeugte, um Systeme darauf zu trainieren, schädliche Inhalte zu erkennen und Governance-Richtlinien einzuhalten.

In der vergangenen Woche ernannte zudem das gemeinnützige Center for AI Safety, eine der bekanntesten und einflussreichsten Non-Profit-Organisationen im Bereich der weltweiten KI-Sicherheitsforschung, Kim zu ihrem Präsidenten.



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Brick Hammer Pro U und Brick Pro: Trimui zeigt Handhelds mit Metall- und Kunst­stoff­ge­häuse


Brick Hammer Pro U und Brick Pro: Trimui zeigt Handhelds mit Metall- und Kunst­stoff­ge­häuse

Bild: Trimui

Trimui erweitert seine Brick-Serie gleich um zwei neue Retro-Handhelds. Während das Brick Hammer Pro U mit einem Metallgehäuse und hoher Leistung besonders hochwertig auftreten will, richtet sich das Brick Hammer Pro mit seinem Kunststoffgehäuse vor allem an preisbewusste Käufer.

Metallgehäuse und Snapdragon G2 Gen 1

Trimui hat nach monatelangen Teasern offiziell zwei neue vertikale Handhelds vorgestellt. Beide Geräte übernehmen das bekannte Design des ursprünglichen Brick Hammer, erhalten jedoch größere Displays und erstmals zwei Hall-Effekt-Sticks.

Das Brick Hammer Pro U stellt dabei das neue Flaggschiff des chinesischen Retro-Spezialisten dar. Durch das vollständig CNC-gefräste Metallgehäuse soll das Handheld eine hohe Robustheit ausstrahlen und insbesondere beim mobilen Einsatz punkten. Angetrieben wird dieses von einem Snapdragon G2 Gen 1, dessen acht Kerne sich auf jeweils vier Cortex-A78- und vier Cortex-A55-Kerne verteilen. Der im 4-nm-Verfahren gefertigte SoC von Qualcomm soll in der Retro-Konsole zudem mit bis zu 2,4 GHz takten, während eine Adreno A21 für die notwendige Grafikleistung sorgen soll. Hinzu kommen 6 GB RAM, 128 GB Speicher sowie Android als Betriebssystem. Zur Ausstattung zählen außerdem ALPS-Tasten, austauschbare Schultertasten, ein Gyrosensor, WLAN, Bluetooth und eine USB-C-Videoausgabe.

Aufgrund der genannten Hardware dürfte das Brick Hammer Pro U bislang das leistungsstärkste Handheld im Portfolio von Trimui darstellen. Neben klassischer Retro-Emulation sollten auch zahlreiche PlayStation-2-Titel sowie Spiele anderer anspruchsvoller Systeme spielbar sein.

Abgespeckte Version mit weniger Leistung

Das günstigere Brick Hammer Pro richtet sich dagegen an Nutzer, die auf ihr Budget achten und für die die Emulation klassischer Handhelds und Konsolen ausreicht. Der niedrigere Preis geht jedoch mit Abstrichen an mehreren Stellen einher: So verfügt der verbaute SoC A133P von Allwinner lediglich über vier Cortex-A53-Kerne und taktet mit maximal 1,8 GHz. Diesem stellt der chinesische Hersteller 1 GB RAM sowie 8 GB internen Speicher zur Seite. Für die Steuerung sind zwei Hall-Effekt-Joysticks, ALPS-Aktionstasten sowie austauschbare Schultertasten vorgesehen. Als Betriebssystem kommt ein angepasstes Linux zum Einsatz.

Beide Handhelds eint das 3,95 Zoll große Display mit einer Auflösung von 1.024 × 768 Pixeln. Hinzu kommen nicht näher spezifizierte WLAN- und Bluetooth-Schnittstellen sowie eine USB-C-Videoausgabe.

Weder Preise noch Termin bekannt

Optisch spricht Trimui zudem unterschiedliche Zielgruppen an. Das Pro U erscheint mit seinem Metallgehäuse in den Farben Schwarz, Grau und Silber. Das günstigere Pro-Modell aus Kunststoff wird zusätzlich in einer „Retro Grey“-Variante angeboten, die an den klassischen Nintendo Game Boy erinnert.

Preise und Veröffentlichungstermine hat Trimui bislang nicht bekannt gegeben.



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