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Künstliche Intelligenz

Erdbeobachtung: Alternder Copernicus-Satellit kann sogar Nachtaufnahmen


Nach mehr als zehn Jahren im Orbit hat der Erdbeobachtungssatellit Sentinel-2A des europäischen Copernicus-Programms jetzt angefangen, testweise nachts Aufnahmen der Erdoberfläche zu machen. Das hat die Europäische Weltraumagentur ESA mitgeteilt und erklärt, dass man lediglich habe herausfinden wollen, wie gut sich der betagte Satellit mit der Dunkelheit tun würde. Die Ergebnisse „waren auffallend positiv“ und wären vor allem auch für künftige Erdbeobachtungsprogramme ermutigend. Die Testaufnahmen zeigen nun Waldbrände, Ölförderungsanlagen im Nahen Osten und Fischerboote vor der Küste Südkoreas. Künftig könnten Nachtaufnahmen etwa dabei helfen, das Wachstum von Städten zu untersuchen, schreibt die ESA noch.

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Sentinel-2A wurde Mitte 2015 als erster Satellit des zweiten Teils des Copernicus-Programms gestartet, zwei Jahre später folgte sein Zwilling Sentinel-2B. 2024 folgte dann mit Sentinel-2C ein dritter Satellit, der Sentinel-2A ablösen sollte. Weil der aber noch funktioniert, kreisen alle drei weiterhin um die Erde und sammeln Daten. Das sind optische Aufnahmen der Erdoberfläche, die beispielsweise für die Analyse der Vegetation, des Bodens und der Gewässer genutzt werden können. Damit tragen die drei Satelliten zur immensen Datensammlung von Copernicus bei, dabei sind schon mehrere dutzend Petabyte an Informationen zusammengekommen. Die lassen sich nicht nur von Organisationen, sondern allen Interessierten abrufen.



Von den orangefarbenen Gebieten wurden Nachtaufnahmen gemacht

(Bild: ESA)

Wie die ESA jetzt noch erläutert, sind die Kameras der Satelliten normalerweise abgeschaltet, wenn diese über der Nachtseite der Erde unterwegs ist. Für die jetzt versuchten Aufnahmen seien die Sentinel-2-Satelliten eigentlich nicht ausgelegt. Es sei aber geplant, dass künftige Missionen über bestimmten Regionen auch bei Nacht Daten sammeln sollen. Dafür habe man den Test jetzt durchgeführt. Mit den Ergebnissen sei man sehr zufrieden, diese würden den Weg für Sentinel-2-Missionen der nächsten Generation ebnen, meint Simon Proud von der ESA. Die Vorbereitung sei enorm fordernd gewesen, aber es habe sich mehr als gelohnt, um herauszufinden, was dieser alternde Satellit alles könne.


(mho)



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Meta ändert Click Attribution – wie Klicks gezählt werden


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Ein Klick ist bei Meta künftig nur noch der Klick auf einen Link, also etwa eine Webseite eines Werbetreibenden. Alles andere – Likes, das Teilen und Speichern von Beiträgen etwa – wird als Engage-Through-Attribution gezählt. Dieses neue System der Analyse, wie Nutzer mit den eigenen Beiträgen und Anzeigen interagieren, soll mehr Vergleichbarkeit mit anderen Plattformen schaffen.

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Bisher wurde Klick-basierte Attribution grundsätzlich als Klick gewertet. Sprich: Jede Interaktion galt in Metas Ad Manager als Klick. Die nun vorgenommene Unterteilung entspricht etwa der Bewertung von Klicks bei Google Analytics. Hier wird also die Vergleichbarkeit geschaffen. Klar, bei Google geht es um die Klicks auf angezeigte Links, keine Likes. Das hat bisher wohl für Verwirrung bei Werbetreibenden gesorgt.

Mit der neuen Kategorie „Engage-Through-Reporting“ können Werbetreibende nun zudem die Wirkung von Aktionen auf den Social-Media-Plattformen messen. Auch das trägt schließlich potenziell zum Erfolg einer Kampagne bei.

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Bei Videos, in der Regel bei Reels, hat Meta laut eigener Aussage festgestellt, dass die meisten Reaktionen innerhalb der ersten zwei Sekunden stattfinden. Daher zählen künftig alle Interaktionen, die innerhalb der ersten fünf Sekunden geschehen. Zuvor waren es noch zehn Sekunden für die Messung.

Meta unterscheidet außerdem in Engaded-Views, das sind solche, bei denen man hängenbleibt, und in Impressions, also solche, die einem angezeigt wurden, bei denen man aber nicht weiter reagiert. Das sind künftig View-Throughs.

Die Änderungen werden ab Ende des Monats stufenweise eingeführt. An den Kosten, die für Werbetreibende entstehen, soll sich nichts ändern.

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Neu ist auch die Zusammenarbeit mit anderen Analyse-Diensten wie Northbeam und Triplewhale. In beiden Fällen umfassen die Plattformen mehr Kanäle als etwa nur Metas soziale Netzwerke sowie etwa KI-gesteuerte Auswertungen und Handlungsempfehlungen.


(emw)



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KI-Bildgeneratoren für CorelDraw Graphics Suite 2026


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Corel verankert unter dem Stichwort „Artist Intelligence“ KI-Werkzeuge in die CorelDraw Graphics Suite 2026. Gestalter können über das Andockfenster „AI Generate“ Bilder per Texteingabe erzeugen. Über Referenzbilder lassen sich außerdem Bildelemente neu arrangieren. Außerdem separiert die KI Bildmotive vom Hintergrund.

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Corel integriert Bildgeneratoren von Drittanbietern in das Grafikprogramm CorelDraw, darunter Nano Banana und Nano Banana Pro von Google Gemini, Stable Diffusion 3.5 und verschiedene Flux-Modelle von Black Forest Labs. Vor der ersten Anwendung muss man dafür zunächst die Nutzungsbedingungen der jeweiligen Anbieter bestätigen.

Über das Andockfenster „KI-Erzeugung“ legt man das Seitenverhältnis fest, wählt Stilrichtung sowie Farbpalette und gibt einen Prompt ein. Je nach Präferenz lassen sich bis zu vier Bilder generieren.

Für jede Anwendung zieht Corel unterschiedlich viele Credits ab, bei Nano Banana etwa 16 Credits, bei „Flux Schnell“ zwei Credits. Unten zeigt das Andockfenster das Credit-Guthaben an. Abonnenten erhalten monatlich 2000 KI-Credits. Käufer einer Dauerlizenz bekommen einmalig 2000 Credits. Weitere Kontingente lassen sich hinzukaufen. 2000 Credits kosten 19,99 Euro, 15.000 Credits 99,99 Euro und 35.000 Credits 199,99 Euro.



CorelDraw bindet externe Dienste wie Nano Banana von Google Gemini ein. So lassen sich Bilder und Grafiken nicht nur generieren, sondern auch verändern.

(Bild: Corel)

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Über die Option „Bild neu mischen“ tauscht die KI auf Wunsch Elemente aus, ändert Hintergründe und formt Szenen um. Dazu wählt man einen Bildbereich als Quellbild aus und ergänzt im Textfenster einen Prompt. So lassen sich beispielsweise für einen Web-Shop Grafiken und Designs auf T-Shirts in einem Foto platzieren.

In der Bildbearbeitung Corel Photo-Paint hilft die KI beim Freistellen. Das Programm erkennt Motive automatisch und legt auf Wunsch über den Befehl „Maske aus Subjekt“ nicht-destruktive Masken an. Die KI soll dabei auch feine Strukturen wie Haare oder Stoffe sauber vom Hintergrund separieren können.

Das Werkzeug steht in CorelDraw über den Kontextbefehl „Hintergrund entfernen“ auch als destruktive Freistellfunktion zur Verfügung.



Per Kontextbefehl separiert CorelDraw Motive in Fotos vom Hintergrund.

(Bild: Corel)

Abgesehen von den KI-Tools verspricht Corel eine modernisierte Oberfläche, mehr Stabilität und einen dreimal schnelleren Programmstart. Nutzer können außerdem auf über 50 zusätzliche Pinsel und 200 neue Vorlagen zugreifen.

Abonnenten und Kunden mit Wartungslizenz können auf einen Großteil der Zeichenwerkzeuge auch im Webbrowser in der Variante CorelDraw Web zugreifen. Einige Details sind in der Webvariante nicht enthalten, aber ausgegraut im Menü angezeigt. Nutzer können in CorelDraw Web mit Clouddokumenten arbeiten, Entwürfe öffnen und Änderungen im Team prüfen. Auch die Web-App enthält die neuen KI-Werkzeuge.



Der Großteil der CorelDraw-Werkzeuge steht auch im Browser in der Variante CorelDraw Web zur Verfügung.

(Bild: Corel)

Mit CorelDraw Go richtet sich Corel mit vereinfachter Oberfläche und reduziertem Funktionsumfang an Einsteiger und Gelegenheitsnutzer. Die Einsteigerversion enthält ebenfalls die oben genannten KI-Werkzeuge.

Corel bietet die CorelDraw Graphics Suite 2026 für Windows, macOS und im Webbrowser an. Corel verkauft die Dauerlizenz für 779 Euro. Das Abonnement kostet 369 Euro pro Jahr. Es enthält Zugang zur Desktopversion und zur Browservariante. CorelDraw Go kostet 9,99 Euro pro Monat oder 115 Euro pro Jahr.


(akr)



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Einsteigerwebinar zu Wazuh: Erste Schritte mit dem SIEM ohne Cloudzwang


Wazuh ist ein Tausendsassa – es übernimmt die Funktion eines SIEM (Security Information Event Management, kann aber auch als EDR/XDR (Endpoint/eXtended Detection and Response) dienen und so Ihr Netzwerk sicherer machen. Zudem analysiert es angeschlossene Rechner auf Sicherheitslücken, hilft beim Patch-Management und lässt sich im Eigenbetrieb hosten.

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Derlei Funktionsumfang macht den Einstieg anspruchsvoll. Deswegen haben wir gemeinsam mit Dominik Sigl ein zweistündiges Webinar für die ersten Schritte konzipiert. Das Ziel: Jeder Teilnehmer kann nach der Veranstaltung eine fundierte Entscheidung treffen, ob Wazuh etwas für ihn ist oder nicht. Unser Dozent, einer der „Wazuh Ambassadors“ in Deutschland, ordnet dazu zunächst die Position Wazuhs im Ökosystem der Sicherheits-Tools ein und demonstriert mit einer Beispiel-Instanz, wozu die Software fähig ist. Denn Wazuh ist vielseitig und beherrscht nicht nur sichere Protokollierung, sondern kann auch Angriffe erkennen und Gegenmaßnahmen einleiten.

Einen Cloudzwang wie viele andere SIEMs kennt Wazuh nicht. Es lässt sich auf eigenen Servern betreiben, sodass sensible Log-Daten im eigenen Rechenzentrum bleiben. Wer schnell ins Tun kommen will, kann sogar schnell einen Docker-Container anstarten. Wie Sie diesen „Proof of Concept“ bewerkstelligen, um praktische Erfahrungen zu sammeln, vermittelt Dominik Sigl im Webinar ebenfalls.

Das rund zweistündige Webinar am 11. März 2026 richtet sich an Systemarchitekten, Sicherheitsverantwortliche und Firewall-Admins, die über den Tellerrand kommerzieller Lösungen schauen möchten. Es wurde von der heise-security-Redaktion zusammen mit den Referenten konzipiert und ist damit – wie alle heise-security-Events – unabhängig und keine Werbeveranstaltung.

Das Webinar kostet im Vorverkauf 175 Euro. Mitglieder von heise security PRO können natürlich kostenlos teilnehmen. Es handelt sich beim Webinar um eine Wiederholung des Webinars vom vergangenen November, das wegen des großen Andrangs recht früh ausverkauft war. Zur Anmeldung geht es hier entlang: Einführung in das Opensource-SIEM Wazuh

Im Webinar gehen wir natürlich auch auf Fragen der Teilnehmer ein – in der vorigen Ausgabe ging es im Chat sehr lebhaft zu und unsere Teilnehmenden hatten reichlich Fragen. Oft ergeben die sich aber erst, wenn sich das Gelernte etwas gesetzt hat und man Dinge selbst umsetzen will. Deshalb bieten wir im Nachgang exklusiv für alle Mitglieder von heise security PRO zusätzliche Unterstützung an. Der Referent Dominik Sigl beantwortet im Nachgang zwei Wochen lang in unserem PRO-Forum konkrete Fragen zu Inhalten des Webinars.

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Und heise security PRO bietet Sicherheitsverantwortlichen noch mehr, um ihren Job besser zu erledigen: die kostenlose Teilnahme an allen heise- security-Webinaren und der jährlichen Tour, den Austausch mit der heise-security-Redaktion und anderen Security-Professionals im PRO-Forum und den wöchentlichen, exklusiven security-PRO-Newsletter. Schauen Sie es sich doch einfach mal an.


(cku)



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